Die Entstehung der Global Marshall Plan Initiative

Im Zuge von UN-Konferenzen wurden zahlreiche Dokumente erarbeitet und Vereinbarungen zur Bewältigung der weltweiten Herausforderungen verabschiedet – umgesetzt wurde aber nach wie vor viel zu wenig. Vertreter/innen aus Wissenschaft, Politik, Medien, Kultur, Wirtschaft und NGOs schlossen sich 2003 zusammen, um einen Beitrag gegen die immer bedrohlicher werdende Schieflage in der Entwicklung der Menschheit zu leisten. Dieser Beitrag soll – in Anlehnung an den Marshallplan vor sechzig Jahren und an Al Gores Wortschöpfung aus den 1990er-Jahren – durch den „Global Marshall Plan für eine weltweite Ökosoziale Marktwirtschaft“ geschehen. Durch die Verknüpfung von (Co-)Finanzierung mit der Einführung ökologischer und sozialer Standards soll eine Win-win-Situation für „Süd“ und „Nord“ ermöglicht werden.

Mittlerweile wuchs die Initiative zu einem Netzwerk von über zweihundert Organisationen sowie zahlreichen Bundesländern und Gemeinden. Die Initiative ist unabhängig, überparteilich, interkulturell und interkonfessionell.

Mehrere tausend Menschen aus aller Welt haben ihr Wohlwollen und ihre Unterstützung für die Global Marshall Plan Initiative bekundet – so auch Franz Alt, Dieter Althaus, Kurt Beck, Prinz El Hassan bin Talal von Jordanien, Carl-Eduard von Bismarck, Karlheinz Böhm, Eugen Drewermann, Hans Peter Dürr, Peter Eigen, Benita Ferrero-Waldner, Franz Fischler, Johan Galtung, Heiner Geissler, Hans-Dietrich Genscher, Jane Goodall, Vittorio Hösle, WahuKaara, Sandra Maischberger, Reinhold Messner, Josef Riegler, Vandana Shiva, Klaus Töpfer, Jakob von Uexküll, Ernst Ulrich von Weizsäcker, Jean Ziegler, Rabbi Michael Lerner...

Durch zahlreiche Vorträge und Diskussionsveranstaltungen, das Verteilen von Informationen und den Verkauf von Büchern sowie durch Vernetzung und gezieltes Lobbying versucht die Global Marshall Plan Initiative Kräfte zu bündeln und Bewusstsein für die notwendigen Änderungen zu schaffen.

 

Wen wollen wir mit dem Global Marshall Plan erreichen?

 

Die Global Marshall Plan Initiative wendet sich mit ihren Überlegungen bewusst parallel an unterschiedliche Adressaten/-innen: an alle Menschen in der Welt, sich mit ihrem Wissen, ihren Erfahrungen und Ideen in die Initiative einzubringen.

(Bilder: Gründungstreffen, 16. Mai 2003, Frankfurt am Main, Deutschland; Save the World Now Conference, März 2008, Berlin, Deutschland; World Commons Forum, Salzburg 2009, Österreich; Smenos Summer Week, Augsburg 2011, Deutschland)