Neues rund um den Global Marshall Plan:
Neuigkeiten Termine

Gelungener Infoabend zum Thema Gelungener Infoabend zum Thema "Ökonomie des Hungers" der Regionalgruppe MĂŒnchen
Steigender Ressourcen- und FlÀchenbedarf - welche LösungsansÀtze gibt es?

Ein Bericht der Regionalgruppe MĂŒnchen

Die Regionalgruppe MĂŒnchen veranstaltete am 18. April 2012 einen Infoabend zum Thema "Ökonomie des Hungers". Basierend auf der gleichnamigen Publikation des Wirtschaftswissenschaftlers Dr. Dirk Solte (FAWn), UnterstĂŒtzer des Global Marshall Plan, arbeitete Mario Wagner, Mitglied in der Gruppe, die zentralen Thesen heraus. Das in großer Zahl erschienene Publikum erlebte einen interessanten Abend im EineWeltHaus in MĂŒnchen, der nach dem eigentlichen Referat noch Raum fĂŒr eine ausgedehnte Diskussion zum Thema bot. Manch einer saß im Anschluss daran noch in der angegliederten GaststĂ€tte "Weltwirtschaft", um die Diskussion weiterzufĂŒhren.

Die FlĂ€che unserer Erde ist begrenzt. Mit einer wachsenden Weltbevölkerung und einem steigenden Konsumniveau steigt auch der FlĂ€chenbedarf (derzeit ĂŒber 1,5 Erden). Daraus resultiert eine Konkurrenz um FlĂ€che und eine GefĂ€hrdung all jener Produktionsprozesse, die FlĂ€che in grĂ¶ĂŸerem Maße benötigen, insbesondere also der Nahrungsmittelproduktion. Eine zentrale These des genannten Textes ist folgende: Hunger ist relativ, wonach man hungert, hĂ€ngt vom Konsumniveau des jeweiligen sozialen Umfeldes ab. Das Problem des Hungers (i. S. v. mangelnder Partizipation an Wertschöpfung) hat seine Entsprechung im Problem des Zugriffes auf Natur- und KulturgĂŒter (die Grundlagen fĂŒr Wertschöpfung).

Auf die ErlĂ€uterung dieser Thesen und deren BegrĂŒndung sowie einzelnen Exkursen zu den abstrakteren Bereichen des Themas folgte ein Ausblick, wie dem Problem des ungleichen Ressourcenzugriffs Rechnung getragen werden könnte. Das Ziel ist es eine weltweite Ökosoziale Marktwirtschaft zu erreichen. Die Mittel dazu können aus einer Reform des Steuersystems kommen (im Einzelnen nachzulesen).

Nach dieser erfreulichen Veranstaltung mit ansprechender Diskussion plant die Regionalgruppe bereits den nĂ€chsten Infoabend am 20.06.2012 um 20 Uhr im EineWeltHaus. Dann wird sich alles um das Thema "Ökosoziale Marktwirtschaft - Perspektive eines zukunftsfĂ€higen globalen Wirtschaftssystems" drehen. Mehr dazu finden Sie hier.

FĂŒr weitere Informationen schreiben Sie eine E-Mail an muenchen@globalmarshallplan.org. Die Publikation "Ökonomie des Hungers" von Dirk Solte steht Ihnen hier zum Download bereit.



(Quellen: oesf.de, einewelthaus.de)

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NeugrĂŒndung: Lokalgruppe Heidelberg / MannheimNeugrĂŒndung: Lokalgruppe Heidelberg / Mannheim
Werden Sie aktiv und bewegen etwas!

Ein Beitrag der sich grĂŒndenden Lokalgruppe Heidelberg

Können und wollen Sie die schlechten Nachrichten auch nicht mehr ignorieren? Hungersnöte in Afrika, ein immer stĂ€rker werdendes globales Ungleichgewicht, ein Ökosystem in Schieflage und ein Wirtschaftssystem, dass die Profitgier Einzelner ĂŒber das Wohl Vieler stellt. Bisher wussten Sie aber nicht, wie Sie als Einzelner BĂŒrger aktiv werden und etwas bewegen können?
Dann kommen Sie doch zu unserer neugegrĂŒndeten Lokalgruppe Heidelberg-Mannheim.
Hier erörtern wir, was in der Welt falsch lĂ€uft und entwickeln im Dialog aussichtsreiche Alternativen. Wir setzen uns ein fĂŒr Bewusstseinsbildung, indem wir Menschen in unserem Umfeld aufklĂ€ren ĂŒber das Konzept der Öko-Sozialen Marktwirtschaft, den Global Marshall Plan und Chancen und Wege zu einer Welt in Balance. Wo es uns möglich ist, versuchen wir, als Interessengemeinschaft Druck auf Politik und Wirtschaft auszuĂŒben.

„Mir gefĂ€llt an der Global Marshall Plan Initiative, dass sie offen fĂŒr
eigenes Engagement ist und marktwirtschaftliche Prinzipien mit sozialer und
nachhaltiger Verantwortung kombinieren will. Desweiteren ist fĂŒr mich auch der
Name sehr positiv belegt und ich hoffe, dass hiermit Menschen erreicht werden können, die sich vielleicht bisher von anderen Organisationen und deren Aktionen eher abschrecken ließen.“
(Moritz)

Wir freuen uns also ĂŒber engagierte Neumitglieder und alles was sie mitbringen an Ideen fĂŒr Projekte, Wissen und Motivation. Dabei  kann jeder das einbringen, was er oder sie am besten kann bzw. ihm/ihr besonders am Herzen liegt. Nehmen Sie doch einfach Kontakt mit uns auf ĂŒber heidelberg.mannheim@globalmarshhallplan.org. Wir freuen uns schon von Ihnen zu hören!


Auf den Fotos sehen Sie unsere erste Aktion als Lokalgruppe: Unseren Infostand zum Global Marshall Plan beim Hochschultag Ökosoziale Marktwirtschaft und nachhaltigkeit in Heidelberg/Mannheim am vergangenen Wochenende (12./13. Mai 2012), eine tolle Erfahrung!

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Buchtipp: Europas Sprachen und Kulturen im Wandel der ZeitBuchtipp: Europas Sprachen und Kulturen im Wandel der Zeit
Eine Entdeckungsreise

Die Entwicklungen in Europa sind fĂŒr die Zukunft der Welt von höchster Bedeutung. Europa ist nĂ€mlich die am weitesten entwickelte supranationale Governancestruktur. In dieser werden heute 27 Saaten mit einer Vielzahl von Sprachen und individuellen Historien integriert. Der europĂ€ische Weg ist schwierig aber bisher erfolgreich. 

Letztlich wird die ganze Welt in eine solche Richtung gehen mĂŒssen, wenn Nachhaltigkeit das Ziel ist. Dabei ist es wichtig zu verstehen, was die Staaten Europas bei aller IndividualitĂ€t verbindet – das Gemeinsame in der Unterschiedlichkeit.
Dies auch deshalb, um abschÀtzen zu können, wie die Schwierigkeiten in Bezug auf die globalen Regierungserfordernisse im VerhÀltnis zu den Schwierigkeiten bei der weiteren Entwicklung Europas einzuschÀtzen sind.

Wichtige Einblicke in diese Thematik liefert das spannende Buch „Europas Sprachen und Kulturen im Wandel der Zeit“ von Joachim Grzega, das auch die BrĂŒcke zur Thematik einer weltweiten Ökosozialen Marktwirtschaft und eines Global Marshall Plans schlĂ€gt. Dieses Buch empfiehlt sich allen, die sich fĂŒr die Themen Kultur, Europa, Globalisierung, Nachhaltigkeit, Global Marshall Plan und die Ökosoziale Idee interessieren.

"Es ist ein wichtiges Buch zur richtigen Zeit!" Prof. Dr. Dr. Franz Josef Radermacher.

(Quelle: Prof. Dr. Dr. F. J. Radermacher; Bilder: Amazon, Grezga.de)

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FĂŒr eine zukunftsfĂ€hige GesellschaftFĂŒr eine zukunftsfĂ€hige Gesellschaft
Interview mit Stephan Pernkopf

Im UmweltJournal-Interview fordert der neue PrĂ€sident des Ökosozialen Forums, Landesrat Dr. Stephan Pernkopf, dass die vorhandenen politischen Hebel- und Lenkungseffekte fĂŒr die richtigen Dinge genutzt werden. "Unsere Wirtschaft, Politik und Gesellschaft muss zukunftsfĂ€higer werden, mit einer Ökosozialen Marktwirtschaft als Basis. Ich möchte mit dem Ökosozialen Forum neue konkrete Lösungen suchen, diese weiterentwickeln und fĂŒr ihre Umsetzung eintreten", so Pernkopf. 


Das gesamte Interview können Sie im UmweltJournal/Mai 2012 und hier nachlesen.


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Projekt Projekt "Messages to Mankind" wÀchst
Das Projekt aus der Lokalgruppe Bielefeld gewinnt prominente UnterstĂŒtzer

Im MĂ€rz-Newsletter berichteten wir ĂŒber den 17jĂ€hrigen SchĂŒler Lennart, Mitglied der Global Marshall Plan Lokalgruppe Bielefeld, der mit seinem Cousin die Initiative Messages to Mankind ins Leben gerufen hat. Die Beiden sammeln mit ihrem Projekt Messages to Mankind handschriftliche BeitrĂ€ge prominenter Persönlichkeiten, in denen sie das zusammenfassen, was sie kommenden Generationen als Ratschlag mit auf ihren Lebensweg geben möchten, um die globalen Herausforderungen unserer Zeit zu bewĂ€ltigen.

Auf unseren Aufruf hin, gab z.B. Ernst Ulrich von WeizsÀcker seine Stimme dazu ab:

"Jörgen Randers beschreibt die GrĂ¶ĂŸe der Herausforderung richtig. Wenn wir nicht endlich in Richtung Effizienz und Suffizienz umsteuern und wenn wir nicht endlich den kindischen Glauben an die segensreiche Wirkung des Marktes ĂŒberwinden, kann es fĂŒr unsere Kinder und Enkel böse aussehen. Auch entsetzliche Kriege um Ressourcen sind nicht auszuschließen. Zum GlĂŒck ist die Chance noch vorhanden, durch eine VerfĂŒnffachung der RessourcenproduktivitĂ€t die Probleme zu lösen, ohne dass irgend ein Land in die Armut abrutscht.“ (WeizsĂ€cker, Mai 2012)

Am 17. MĂ€rz reiste nun das jĂŒngste Mitglied der Lokalgruppe Bielefeld, Lennart Benz, nach RĂŒlzheim bei Karlsruhe, um dort einen Vortrag von Prof. Dr. Dr. Radermacher zu hören. Außerdem wollte Lennart Herrn Radermacher von der Initiative Messages to Mankind berichten, die von der Lokalgruppe Bielefeld unterstĂŒtzt wird. Der Vortrag fand im Rahmen der JubilĂ€umsveranstaltung der Stiftung fĂŒr Ökologie und Demokratie e.V. statt auf der Prof. Radermacher „in WĂŒrdigung seiner Verdienste um die Global Marshall Plan Initiative und eine weltweite Ökosoziale Marktwirtschaft“ der "Goldene Baum" verliehen wurde.

Nach dem interessanten Festvortrag konnte der siebzehnjĂ€hrige SchĂŒler Herrn Radermacher dafĂŒr gewinnen, seine Initiative zu unterstĂŒtzen. Am 9. Mai kam dann die freundliche Botschaft von Franz Josef Radermacher:

Wenn dieses Projekt ihr Interesse geweckt hat und Sie sich einbringen möchten, schreiben Sie eine E-Mail an messages.to.mankind@globalmarshallplan.org oder lesen sie hier weiter.

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Ökosoziale Marktwirtschaft und Gemeinwohlökonomie: Ein BegegnungsgesprĂ€chÖkosoziale Marktwirtschaft und Gemeinwohlökonomie: Ein BegegnungsgesprĂ€ch
Wirtschaften mit Zukunft - Eine Veranstaltung des Ökosozialen Studierendenforums in Wien

Am 23. Mai veranstalt das Ökosoziale Studierendenforum (ÖSSFO), Mitglied des Koordinationskreises der Global Marshall Plan Initiative, in Wien eine Podiumsdiskussion zum Thema "Wirtschaften mit Zukunft". Klemens Riegler-Picker vom Ökosozialen Forum und Christian Felber als Vertreter der Gemeinwohlökonomie werden dabei unter der Moderation von Mirjam Unger (FM4) ĂŒber ein zukunftsfĂ€higes Wirtschaftssystem diskutieren.

Seit dem Jahr 2008 liegt der Begriff „Krise“ in aller Munde. Bankenkrise, Finanzkrise, Wirtschaftskrise – unser Wirtschaftssystem kommt nicht zur Ruhe und ist offensichtlich nicht fĂ€hig mit den bestehenden Krisen umzugehen. Deshalb möchte das ÖSSFO mögliche Alternativen zum bestehenden System diskutieren und aufzeigen, dass es andere Wege braucht um eine lebenswerte Zukunft fĂŒr unsere Gesellschaft zu sichern.

Ein guter Anlass also, um Klemens Riegler-Picker und Christian Felber einzuladen, beide UnterstĂŒtzer des Global Marshall Plan, und deren Konzepte fĂŒr eine gesellschaftliche Entwicklung mit Zukunft vorzustellen.

Die Ökosoziale Marktwirtschaft strebt eine nachhaltige Gesellschaft an, die in den drei Bereichen Ökonomie, Ökologie und Soziales zukunftsfĂ€hig agiert, wobei das Gleichgewicht zwischen den Bereichen von besonderer Bedeutung ist. Ziel ist ein qualitatives Wachstum, das LebensqualitĂ€t fĂŒr alle schafft – heute und fĂŒr kĂŒnftige Generationen.

Die Gemeinwohl-Ökonomie beschreibt die grundlegenden Elemente einer alternativen Wirtschaftsordnung und ist gleichzeitig offen fĂŒr die Kombination und Synergie mit anderen Alternativen. Sie ist tendenziell eine Form der Marktwirtschaft, in der jedoch die Motiv- und Zielkoordinaten des (privaten) unternehmerischen Strebens „umgepolt“ werden – von Gewinnstreben und Konkurrenz auf Gemeinwohlstreben und Kooperation.

Ziel der Veranstaltung ist, Alternativen zu der vorherrschenden „business as usual“ –MentalitĂ€t kennen zu lernen, die offensichtlich keine Zukunft hat.

Mehr Infos zur Veranstaltung finden Sie hier. Den Veranstaltungsflyer gibt es hier zum Download.

(Quelle: Ökosoziales Studierendenforum)

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Das Das "Zukunftsregal" - ein Projekt der Wiener Lokalgruppe
Beteiligen Sie sich und "VerÀndern Sie die Welt durch lesen!"

Ein Beitrag der Global Marshall Plan Lokalgruppe Wien

Die Global Marshall Plan Lokalgruppe Wien hat die Idee der „ZukunftsbĂŒcherei“ aufgegriffen und das Projekt „Zukunftsregal“ gestartet.
Mit dem Motto „VerĂ€ndern sie die Welt durch Lesen!“ wollen wir durch die Breitstellung von BĂŒchern andere Menschen ĂŒber nachhaltige und globale Themen sensibilisieren und so zur Bewusstseinsbildung beitragen.
Wir wollen das BĂŒcherregal in verschiedenen Wiener KaffeehĂ€usern aufstellen lassen. Wenn genĂŒgend Mittel aufgebracht werden, können mehrere LokalitĂ€ten genutzt werden.

Das Regal-Design: Das Regal/die Regale werden von einer Architekturklasse an der NDU (New Design University Niederösterreich) aus  recycelten Materialien, nachwachsenden Rohstoffen und Ähnlichem designt. Die Studierenden sollen dadurch motiviert werden ihre KreativitĂ€t in den Dienst einer guten Sache zu stellen und an den Herausforderungen, die die Umsetzung ihrer PlĂ€ne mit sich bringen, wachsen.

Das Zukunftsregal als Austauschspot: Die BĂŒcher werden mit Global Marshall Plan Stickern versehen. Es ist angedacht, die Ausleihe bzw. das Tauschen von BĂŒchern ĂŒber BookCrossing zu koordinieren.

Crowdfunding: Die Crowdfunding–Plattform www.respekt.net gibt uns die Möglichkeit, unser Projekt schnell und einfach vielen Menschen zugĂ€nglich zu machen und damit die Chancen zu erhöhen, mehrere Zukunftsregale in Wien entstehen zu lassen. 

So könnt ihr uns unterstĂŒtzen: 

1. In Form einer BĂŒcherspende bzw. Übernahme eines Zukunftsliteratur-Abo

2. In Form einer finanziellen Spende auf der respekt.net-Website


Wir freuen uns sehr ĂŒber eure Mithilfe, Anregungen und Ideen!

Eure Lokalgruppe Wien: Flo & Sarah & Verena & Flo


Sind Sie neugierig geworden? Dann informieren Sie sich hier ĂŒber die Lokalgruppe Wien und ihr Engagement.

*** Bei Fragen oder dem Wunsch das Projekt zu multiplizieren, wenden Sie sich an das KoordinationsbĂŒro unter gisela.wohlfahrt@globalmarshallplan.org. Das Buchplakat zum Ausdrucken rechts finden Sie hier zum Download. ***

(Quellen: www.lokalgruppewien.at, respekt.net)




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2052 - ein globaler Ausblick auf die nÀchsten 40 Jahre2052 - ein globaler Ausblick auf die nÀchsten 40 Jahre
Bericht an den CLUB OF ROME

Die Studie „Die Grenzen des Wachstums“ aus dem Jahr 1972 adressierte die wegweisende Frage wie die Menschheit sich den physischen Grenzen des Planeten Erde anpassen wolle. Mit 2052, prĂ€sentiert der Autor Jorgen Randers mit seinem Bericht an den CLUB OF ROME: Eine globale Vorausschau auf die nĂ€chsten 40 Jahre, jene belange, die „Die Grenzen des Wachstums“ vor 40 Jahren zum ersten Mal aufwarfen. 2052 ist seine persönliche Voraussage fĂŒr die kommenden 40 Jahre, basierend auf den Projektionen anderer Wissenschaftler, Futurologen und Denker.

Der Bericht kommt zu folgendem Schluss:

Der Prozess der Anpassung der Menschheit an die Grenzen des Planeten hat in der Tat bereits begonnen. Im Verlaufe der nĂ€chsten 40 Jahre werden sich die BemĂŒhungen den ökologischen Fußabdruck zu reduzieren weiter fortsetzen. Das kĂŒnftige Wachstum der Bevölkerung sowie des BIP wird nicht nur von diesen BemĂŒhungen eingeschrĂ€nkt werden, sondern ebenfalls durch einen rapiden FertilitĂ€ts-Abfall, der das Resultat aus Urbanisierung, ProduktivitĂ€ts-Abfall und sozialer Unruhen sowie der weiterhin steigenden Armut der zwei Milliarden Ă€rmsten Menschen unseres Planeten sein wird. Gleichzeitig wird die Menschheit beeindruckende Fortschritte im Bereich der Ressourcen-Effizienz und der Entwicklung klimafreundlicher Lösungen sehen. Es wird ein Umdenken stattfinden, welches den Fokus auf das Wohlergehen der Menschen legen wird, anstatt auf das Wachstum des Pro-Kopf-Einkommens. Und trotzdem - die umfassende Datenbasis, die 2052 zugrunde liegt, lĂ€sst darauf schließen, dass die Reaktion der Menschheit zu langsam sein wird. Aufgrund seiner Erfahrungen und Beobachtungen der letzten 40 Jahre, nimmt der Autor an, dass die Menschheit noch ca. 15 Jahre weiter ĂŒber CO2 reduzierende Maßnahmen diskutieren wird. Der Ausstoß der CO2 Emissionen wird sich somit weiter erhöhen und 2030 seinen Höhepunkt erreicht haben. Danach greifen die entsprechenden Maßnahmen CO2 zu reduzieren. In 2052 wird sich der Ausstoß der CO2 Emissionen wieder ungefĂ€hr auf dem heutigen Niveau befinden. Die bis dahin ausgestoßenen Emissionen werden unsere Enkelkinder zwingen, in der zweiten HĂ€lfte des 21. Jahrhunderts, mit sich selbst verstĂ€rkender, also unkontrollierter, globaler ErwĂ€rmung leben zu mĂŒssen.

Kernaussagen von 2052:

  • Das Wachstum der globalen Bevölkerung wird frĂŒher als erwartet stagnieren, da die FertilitĂ€t in den sich mehr und mehr urbanisierenden Regionen der Erde dramatisch sinken wird. Die globale Bevölkerung wird ihren Höhepunkt nach dem Jahr 2040 bei 8,1 Milliarden Menschen erreichen und dann abfallen. 
  • Das globale BIP wird aufgrund des geringer ausfallenden Bevölkerungswachstuns und den sinkenden Wachstumsraten bei der (Arbeits-)ProduktivitĂ€t langsamer wachsen als erwartet. Das globale BIP wird das heutige Level im Jahr 2050 um das etwa 2,2-fache ĂŒbertreffen. 
  • Die ProduktivitĂ€t wird langsamer wachsen als in der Vergangenheit, da die Volkswirtschaften sich mit wachsender sozialer Unruhe und den negativen Konsequenzen extremer Wetter-PhĂ€nomene auseinandersetzen mĂŒssen. 
  • Das Wachstum des globalen Konsums wird sich verlangsamen, weil ein grĂ¶ĂŸerer Anteil des BIP in neue Investitionen fließen muss – um die Probleme zu lösen, die aufgrund von Ressourcen-Ausbeutung, Umweltverschmutzung, Klimawandel, Bio-DiversitĂ€tsverlust und Ungleichheit entstehen.
  • Das VersĂ€umnis der Menschheit in der ersten HĂ€lfte des 21. Jahrhunderts wirksam zu handeln und zu reagieren, wird den Planeten auf einen gefĂ€hrlichen Pfad einer sich selbst verstĂ€rkenden, globalen ErwĂ€rmung in der zweiten HĂ€lfte des 21. Jahrhunderts bringen.
  • Langsames Wachstum des Pro-Kopf-Konsums in weiten Teilen der Welt (und Stagnation in der reichen Welt), werden zu verstĂ€rkten sozialen Spannungen und Konflikten fĂŒhren, die wiederum ein geregeltes ProduktivitĂ€ts-Wachstum reduzieren werden. 
  • Die globale Bevölkerung wird sich verstĂ€rkt urbanisieren und weniger gewillt sein die Natur um ihrer selbst willen zu schĂŒtzen. Die Bio-DiversitĂ€t wird leiden. 
  • Die Folgen werden in den fĂŒnf im Buch untersuchten Regionen unterschiedlich ausfallen: Den OECD-Nationen (u.a. die EU-Staaten, Japan, USA und de anderen industrialisierten Nationen); dem Block der SchwellenlĂ€nder (Brasilien, Russland, Indien, China und die weiteren großen zehn); und der Rest der Welt (jene 2,1 Milliarden Menschen, die ganz am Ende der Einkommens-Leiter stehen). 
  • Der ĂŒberraschendste Verlierer dieser Entwicklungen werden die aktuellen, globalen, wirtschaftlichen Eliten sein. Der Block der SchwellenlĂ€nder wird Fortschritte machen. Der Rest der Welt wird in Armut verharren. Alle – und vor allem die Armen – werden in einer mehr und mehr durch Unruhe und KlimaschĂ€den geprĂ€gten Welt leben mĂŒssen. 
  • Die Welt des Jahres 2052 wird mit Sicherheit nicht einheitlich oder gleichmĂ€ĂŸig aussehen – die Stimmungen und Voraussetzungen in den fĂŒnf betreffenden Regionen werden sich dramatisch unterscheiden.

Der Report "2052: A Global Forecast for the Next Forty Years" ist ab dem 15. Juni im Handel in englischer Sprache verfĂŒgbar: ISBN Nr. 1603584218.

Die Deutsche Gesellschaft CLUB OF ROME, die auch Mitglied des Koordinationskreis der Global Marshall Plan Initiative ist, veröffentlicht in wenigen Wochen 7 Thesen zur Wachstumsdiskussion. Diese können per Mail als pdf zugesandt werden. Bei Interesse bitte eine Mail an mail@clubofrome.de.

Das Video zur Vorstellung des Berichts in Rotterdam:

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Das Zukunftsbild der europÀischen JugendDas Zukunftsbild der europÀischen Jugend
www.expectations2012.eu

Von 9. bis 30. Mai findet eine groß angelegte Online-Konsultation ĂŒber die Vorstellungen, Erwartungen und Sorgen der Jugend statt. Das Ziel dieser Initiative lautet: Junge Menschen aus ganz Europa entwickeln auf www.expectations2012.eu ein gemeinsames Zukunftsbild.
TrÀgerInnen sind die Julius Raab Stiftung, das Netzwerk des EuropÀischen Forum Alpbach, die österreichische Bundesjugendvertretung u.v.m.
Dieses Pilotprojekt, bei dem ein innovatives Online-Konsultations-Tool zur BürgerInnenbeteiligung zum Einsatz kommt, soll die in den westlichen Demokratien oft beklagte LĂŒcke zwischen der Web 2.0-Generation und den Top-EntscheidungstrĂ€gerInnen und politischen ReprĂ€sentantInnen schließen. Die Diskussion dazu lĂ€uft ab 9. Mai drei Wochen lang.
Die Vorstellungen, Erwartungen - aber auch WĂŒnsche und Ängste - bilden die Fundamente fĂŒr das Leben in der Zukunft. Diese werden bereits jetzt entworfen, daher mĂŒssen die Erwartungen der jungen Generation schon heute BerĂŒcksichtigung finden. Die Organisatoren wollen die Diskussion dort anstoßen, wo Jugendliche und Berufseinsteiger, aber auch SelbststĂ€ndige persönlich am stĂ€rksten betroffen sind: Bildung, Sozialsystem, Wirtschaft und Arbeitsmarkt, Umwelt, Kultur und Medien, und selbstverstĂ€ndlich die Weiterentwicklung Europas. Das EuropĂ€ische Forum Alpbach, das heuer unter dem Generalthema „Expectations - The Future of the Young“ steht, bietet eine ideale Plattform, um diese Themen ganzheitlich und ĂŒberparteilich zu diskutieren.

Je mehr junge Menschen mit verschiedensten HintergrĂŒnden sich beteiligen, desto mehr werden wir gehört werden, sind die Organisatoren ĂŒberzeugt. Auch Jugendgruppen und Schulklassen können das Thema aufgreifen und gemeinsam auf der Online-Plattform ĂŒber die Zukunft diskutieren. Ab sofort können sich junge Menschen auf der Website registrieren. Gepostet, gevotet und diskutiert wird in deutscher und englischer Sprache. Die gesammelten Erwartungen werden in einer Publikation zusammengefasst und im August als Impulse in die Diskussionen beim EuropĂ€ischen Forum Alpbach einfließen.


RĂŒckfragen:
Thomas Goiser
0664-2410268
kommunikation@juliusraabstiftung.at

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UnterstĂŒtzen Sie uns mit Ihren Ideen: Aufruf zur Gestaltung eines Global Marshall Plan – Clips!UnterstĂŒtzen Sie uns mit Ihren Ideen: Aufruf zur Gestaltung eines Global Marshall Plan – Clips!
Gesucht werden kreative Köpfe, die Lust haben, einen Kurzfilm ĂŒber den Global Marshall Plan zu gestalten

Von Seiten der Mitglieder und UnterstĂŒtzer der Global Marshall Plan Initiative wurde immer öfter der Wunsch geĂ€ußert, es wĂ€re doch klasse einen kurzen Clip ĂŒber die Initiative -z.B. bei Informationsveranstaltungen von Lokalgruppen zum Beispiel- zeigen zu können.

Nun möchten wir diesem Wunsch gerne nachgehen und alle Kreativen unter Ihnen dazu aufrufen, uns Ihre Ideen fĂŒr einen solchen Kurzfilm zukommen zu lassen!

FĂŒr alle die bisher nicht wussten, wie sie sich bei der Initiative einbringen können oder schon immer mal einen Kurzfilm drehen und gestalten wollten, jedoch nie das passende Thema gefunden haben, ist dies eine großartige Möglichkeit sich auszuprobieren und eigene Kernkompetenzen einzubringen. Ihrer KreativitĂ€t sind dabei keine Grenzen gesetzt! Der Film an sich muss auch nicht lĂ€nger als ca. 3-5 Minuten dauern.

Um Ihnen einen Anhaltspunkt zu geben: FĂŒr Plant-for-the-Planet wurde ein solcher Film bereits gestaltet. Unten können Sie sich den Clip ansehen und sich inspirieren lassen. 



Eine andere Möglichkeit wĂ€re das Ganze Ă€hnlich wie Global Marshall Plan UnterstĂŒtzer Björn von Schlippe in Form eines Comics umzusetzen oder wie bei „Explainity“ in einfacher Weise kurz zu erklĂ€ren worum es sich bei der Global Marshall Plan Initiative handelt und welche Ziele verfolgt werden.



Schicken Sie uns Ihre Ideen –Ihr Drehbuch-an filme@globalmarshallplan.org Wir freuen uns auf ihre VorschlĂ€ge!

(Quellen: youtube.com, Bilder: subiaco.de)


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Schwerpunkt: Schwerpunkt: "Eine Frage der Ethik?"
2. Hochschultage Ökosoziale Marktwirtschaft und Nachhaltigkeit in Karlsruhe

WĂ€hrend die Vorbereitungen fĂŒr das Jahrestreffen des Projekt „Hochschultage Ökosoziale Marktwirtschaft und Nachhaltigkeit“ in GĂŒnzburg laufen und die Initiatoren des Projekts noch Kleinigkeiten des neuen Corporate Designs absprechen, lĂ€uft die Organisation des Hochschultages an der UniversitĂ€t in Karlsruhe, organisiert von der Global Marshall Plan Hochschulgruppe, bereits auf Hochtouren!

Die Hochschulgruppe Karlsruhe veranstaltet dieses Jahr bereits ihren zweiten Ökosozialen Hochschultag. Im letzten Jahr war die Veranstaltung bereits so erfolgreich, dass der Hochschultag unter den besten drei Team-Projekten bei der Auszeichnung der „Stiftung Wissen plus Kompetenzen“ und des „House of Competence“ (Hoc) des Karlsruher Instituts fĂŒr Technologie landete.

Auch in diesem Jahr hat die Gruppe wieder ein hochkarÀtiges zweitÀgiges Programm zusammengestellt, wozu am 13. Und 14. Juni alle Interessierten herzlich eingeladen sind:

Tom Hoyem, Wahlbeobachter der OSZE, dĂ€n. Minister a.D. und wird am 13. Juni alle  Teilnehmer des Hochschultages begrĂŒĂŸen und zum Thema "Alles beginnt mit demokratischen Wahlen" sprechen, gefolgt von der ersten BĂŒrgermeisterin der Stadt Karlsruhe, welche zum Thema "Ethik in der Politik" sprechen wird. Nachmittags laden drei verschiedene Workshops zur thematischen Vertiefung ein, was mit einem Vortrag zum Thema Mikrokredite und einer abschließenden Podiumsdiskussion zur „Entwicklungszusammenarbeit“ abgerundet wird.

Am Donnerstag, den 14. Juni, wird P rof. Dr. Dr. Franz Josef Radermacher, Mitglied des Club of Rome und Mitinitiator der Global Marshall Plan Initiative, die Ökosoziale Marktwirtschaft vorstellen.

Anschließend laden Workshops zu Themen wie „Die Solarkrise als Chance – Hightech-GrĂŒndung aus der Hochschule“ und „Waffenhandel - ein BombengeschĂ€ft“ zum aktiv werden ein. Weitere VortrĂ€ge zu den Themen  "Nachhaltigkeit und der neoliberale Zeitgeist“ und Was ist eigentlich gerechte Verteilung?“, sowie „Klimaschutz und Nahrung fĂŒr alle - ist das möglich?“ laden alle Interessierten herzlich ein, sich mit dem Thema“ Ethik und Wirtschaft“ auseinanderzusetzen.

NÀhere Informationen sowie das detaillierte Programm werden Sie demnÀchst auf der Projektseite hochschultage.org, der Website der Lokalgruppe und deren Facebookseite finden.

*** Das bundesweite Vernetzungstreffen des Hochschultage-Projektes findet von Freitag, 29. Juni bis Sonntag, 1. Juli 2012, im Wissenschaftszentrum der UniversitĂ€t Ulm auf der Reisenburg in GĂŒnzburg statt. ***









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Jeder Einzelne trÀgt zur positiven Gesamterfahrung der Academy bei!Jeder Einzelne trÀgt zur positiven Gesamterfahrung der Academy bei!
Zweiter Academy-Block in Hamburg festigt die Fertigkeiten der angehenden MultiplikatorInnen

„Der Austausch untereinander ist ebenso wertvoll wie der Lehrgang selbst. Das Socialising und die GesprĂ€che sind sehr bereichernd. Jeder trĂ€gt mit seinen 5% zur Gesamterfahrung, den 100% bei", so Florian ĂŒber den zweiten Block der Global Marshall Plan Academy 2012, welcher Mitte April in Hamburg stattfand.

Zu Beginn des gepackten zweiten Academy-Wochenendes trafen sich die aus  Deutschland, Österreich und Luxemburg angereisten Teilnehmer im internationalen KoordinationsbĂŒro der Initiative. Anschließend stand ein globalisierungskritischer Stadtrundgang mit KosuMensch, ein Best-Practise-Beispiel zum Nachmachen fĂŒr Motivierte, durch die Hansestadt auf dem Programm. Wie der Name schon vermuten lĂ€sst, ging es dabei um die kritische Auseinandersetzung mit dem Thema Konsum und somit begann „eine Weltreise durch die bunte Warenwelt“.

Im Zentrum des zweiten Academy-Blocks stand die Vorstellung der StandardprĂ€sentation fĂŒr MultiplikatorInnen – eine PowerPoint-PrĂ€sentation, die ab jetzt allen UnterstĂŒtzern zum PrĂ€sentieren zur VerfĂŒgung steht! Die Diskussion der Folien und Workshops zum „Umgang mit kritischen Fragen“ sowie der „Gewaltfreien Kommunikation“ rundeten den methodischen Teil des Wochenendes ab. 

Am Samstagnachmittag hielt dann Professor Braungart, der das Cradle to CradleÂź-Design-Konzept maßgeblich entwickelte, einen Gastvortrag. Inspiriert vom Input der ersten beiden Tage, stellten die angehenden Multiplikatoren am Sonntag ihre Ideen und bereits angestoßenen kreativen Projekte vor, die sie in ihrer Region bereits umgesetzt haben oder in nĂ€chster Zeit umsetzen werden.

So entwickelte z. B. die Lokalgruppe Wien ein Konzept fĂŒr ein Zukunftsregal unter dem Motto: „Die Welt verĂ€ndern durch lesen“. Mehr dazu hier. Auch einige Vertreter der Loklagruppe Hamburg schauten vorbei und stellten deren aktuelle AktivitĂ€ten vor. Des Weiteren sind Ökosoziale Hochschultage -ein Projekt der Initiative- in Berlin und Augsburg geplant, sowie viele weitere innovative Projektideen zur Bewusstseinsbildung in Planung.

Auch das zweite Academy-Wochenende war sehr erfolgreiches und bereichernd, so dass die Gruppe bereits voller Vorfreude auf den den dritten Block in Wien ist!

"Ich fĂŒhle mich unheimlich wohl, menschlich wohler, und freue mich schon sehr auf den Wien-Block im Juni." (Thomas)
"Ich fĂŒhle mich nach diesem zweiten Blockwochenende ganz anders. Letztes Mal haben wir viel diskutiert und erörtert um eine um gemeinsame Wertebasis zu schaffen. Diesmal ging es mehr um aktive Zusammenarbeit in der Gruppe und um konkrete Initiativen der Teilnehmer, eine bereichernde Erfahrung." (Helmut)

Ist Ihr Interesse an der Academy geweckt? Dann informieren Sie sich unter www.globalmarshallplanacademy.org, bewerben Sie sich fĂŒr den nĂ€chsten Durchgang oder nehmen Sie an einem unserer 1-Tages-Workshops teil!

(Quellen: konsumenschhamburg.blogsport.de, greenscreen-festival.de)

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Ein erkenntnisreicher Tag zu den Wirkungsmöglichkeiten innerhalb der Initiative und den Zielen des Global Marshall PlanEin erkenntnisreicher Tag zu den Wirkungsmöglichkeiten innerhalb der Initiative und den Zielen des Global Marshall Plan
Am 12. Mai fand in Hamburg ein Workshop fĂŒr Interessierte und Aktive statt

Am 12. Mai, fand der erste 1-Tages-Workshop zum Global Marshall Plan, ein neues Workshop-Format innerhalb der Global Marshall Plan Academy, in Hamburg statt.

Durch die freundliche UnterstĂŒtzung des "Haus der Zukunft" konnte der Workshop im dortigen Seminarraum stattfinden. Als Pionier-Modell und international anerkanntes Kompetenzzentrum fĂŒr nachhaltiges Wirtschaften, sind dort Firmen, Institutionen, VerbĂ€nde und Akteure mit dem Ziel der Förderung des umweltbewussten, ganzheitlichen und nachhaltigen Wirtschaftens und Handelns untergebracht.

Bis der offizielle Teil des Workshops um 10 Uhr startete, konnten sich die Teilnehmer, die aus vielen Teilen Deutschlands und sogar aus Luxemburg angereist kamen, bei einer Tasse Kaffee kennenlernen. 

Nach der BegrĂŒĂŸungs- und Kennenlernrunde entdeckten die Teilnehmer in dem Planspiel „Fish Banks“ von Dennis Meadows, spielerisch die Schwierigkeiten des nachhaltigen Wirtschaftens. Anschließend prĂ€sentierte Andreas Huber, GeschĂ€ftsfĂŒhrer der Global Marshall Plan Foundation, die Geschichte, Ziele und die Entwicklung der Global Marshall Plan Initiative vom GrĂŒndungsjahr 2003 bis heute. Somit waren alle Teilnehmer auf demselben Stand und hatten einen guten Einblick in die Arbeit der Initiative.

Bereits am Workshop-Vormittag hat die Gruppe durch Interaktion, Diskussion und die GesprĂ€che in den Pausen sehr gut zusammengefunden und entwickelte am Nachmittag eine gewisse Gruppendynamik, in der sich die einzelnen Teilnehmer sehr gut ergĂ€nzten und allgemein eine sehr angenehme AtmosphĂ€re herrschte. Im Anschluss an die Mittagspause stellte Gisela Wohlfahrt, Projektkoordinatorin bei der Foundation, einige BestPractice Beispiele aus der Initiative vor. Offene Fragen, wie: Wie kann ich in meiner Region oder Gemeinde aktiv werden und die Menschen in meinem Umfeld fĂŒr Globalisierungsthemen sensibilisieren? wurden durch anschauliche Beispiele beantwortet.

Nach diesen Impulsen ging es mit dem „World CafĂ©â€œ, einer speziellen Art der Gruppenarbeit, weiter. Hier machten sich die Teilnehmer in drei Gruppen zu den Fragestellungen „Wie zeige ich Profil fĂŒr eine gerechtere Globalisierung?“, „Wie erreiche ich finanzielle und mediale PrĂ€senz?“ und „Wie hole ich Menschen aus ihrer Ignoranz?“ Gedanken. Jeder brachte zu allen drei Fragen kreative Ideen und GedankenanstĂ¶ĂŸe ein, zu welchen die Teilnehmer und das Workshop-Team im Anschluss diskutieren und sich austauschen konnten.

Nach einem erfolgreichen und fĂŒr alle Beteiligten, auch fĂŒr das Workshop-Team, sehr inspirierenden Workshoptag verabschiedeten sich die Teilnehmer mit einem guten GefĂŒhl und vielen neuen Kontakten!

Nach der regen Teilnahme und der positiven Resonanz an diesem 1-Tages Workshop, freut sich das Workshop-Team schon auf viele weitere!

*** Sind sie an einer Teilnahme interessiert? Möchten Sie mehr ĂŒber den Global Marshall Plan und die Initiative erfahren? Dann informieren Sie sich auf der Website der Global Marshall Plan Academy oder schreiben Sie eine E-Mail an workshop@globalmarshall.org. ***




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Weiterentwicklung der Millenniumsentwicklungsziele?Weiterentwicklung der Millenniumsentwicklungsziele?
VENRO beteiligt sich bei Post-2015-Agenda und berichtet, wo genau angesetzt werden muss

Es bleibt nicht mehr viel Zeit bis zum Jahr 2015. Daher mĂŒssen die Anstrengungen verstĂ€rkt werden, um die noch nicht erreichten Millenniumsentwicklungsziele (MDG) umzusetzen. Gleichzeitig stellt sich die Frage, wie es nach 2015 weitergehen soll?

"Einiges hat sich in den letzten zwölf Jahren getan. Nach SchĂ€tzung der Weltbank konnte das erste MDG-Teilziel, den Anteil, der in absoluter Armut lebenden Menschen im Vergleich zu 1990 zu halbieren, bereits im Jahr 2010 erreicht werden. Auch das MDG, den Anteil der Menschen ohne sicheren Zugang zu Trinkwasser zu halbieren, wurde bereits realisiert." Laut dem Verband Entwicklungspolitik Deutscher Nichtregierungsorganisationen (VENRO) sind jedoch sehr starke regionale Unterschiede zu erkennen. Die Erreichung einiger Ziele liegen noch in weiter Ferne und können wohl mit großer Wahrscheinlichkeit nicht bis 2015 erreicht werden.

MĂŒssen die MDG erweitert oder sogar ersetzt werden, da sie globale Herausforderungen wie etwa den Klimawandel nicht ausreichend abbilden? Wie können die MDG mit den globalen Nachhaltigkeitszielen zusammengebracht und wie können die „blinden Flecken“ im MDG-Konzept, zum Beispiel zur sozialen Gerechtigkeit, ausgefĂŒllt werden? Über eine solche „Post-2015-Agenda“ ist international, aber auch in Deutschland eine lebhafte Diskussion in Gang gekommen.  Das VENRO-Projekt „Perspektive 2015 – ArmutsbekĂ€mpfung braucht Beteiligung“ beschĂ€ftigt sich schon lange mit den MDGs, betreibt thematisch bezogene Fachveranstaltungen und erarbeitet Publikationen, die einen Beitrag zu einer kritischen Diskussion ĂŒber ArmutsbekĂ€mpfung und die MDGs leisten. VENRO wird sich auch in Zukunft aktiv an der Diskussion mit „Perspektive 2015“ und die Aktion „Deine Stimme gegen Armut“ beteiligen.

Laut Dr. Bornhorst, stellvertretender Vorsitzender von VENRO und Leiter der Abteilung Entwicklungspolitik bei Misereor, ist dass Problem mit den MDGs, dass "die Ziele vor allem aus Nordperspektive festgesetzt“ wurden. Sie wurden somit weitestgehend ohne die Mitwirkung von EntwicklungslĂ€ndern entwickelt.

Des Weiteren wĂ€ren „DurchfĂŒhrungsbestimmungen“ vage und unverbindlich und damit schwer umzusetzen. Ein weiteres Hauptproblem aus Sicht von Dr. Bornhorst ist der fehlerhafte "MDG-Gedanke, der davon ausgeht, dass die Welt im Prinzip gut funktioniert und nur an einigen Stellen ein paar Stellschrauben nachjustiert werden mĂŒssen."
Dennoch ist der Grundgedanke der MDG gut, so Bornhorst, da sich z.B. allee GeberlĂ€nder auf mehr Hilfe verpflichten und somit  auch ein Grad der Verbindlichkeiten entsteht, der grundsĂ€tzlich positiv ist. In Zukunft gehe es mehr darum die Ursachen zu bekĂ€mpfen und nicht die Folgen einer falschen Politik und eines falschen Wirtschaftens. „Das heißt generell gesprochen, dass wir ein nachhaltiges Entwicklungsmodell fĂŒr Nord und SĂŒd – welches einen radikalen Wandel der Produktions- und Konsummuster bedingt – quasi als neuen Leitstern brauchen.“

Hier können Sie das vollstĂ€ndige Interview mit Dr. Bornhorst lesen. 

Hier erfahren Sie mehr ĂŒber Perspektive 2012 und den Verein VENRO, welcher unter anderem offizieller UnterstĂŒtzer der Global Marshall Plan Initiative ist.

(Quelle: venro.org, Bilder: venro.org; Vereinte Nationen)

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Der Klimaschutz muss profitabler werden!Der Klimaschutz muss profitabler werden!
Ernst Ulrich von WeizsÀcker im Interview mit dem Handelsblatt

Nach 40 Jahren wird der Report „Die Grenzen des Wachstums“ vom CLUB OF ROME durch einen neuen Report erweitert. Laut WeizsĂ€cker hat das Buch „Die Grenzen des Wachstums“ die EuropĂ€er gelehrt vorauszuschauen und in Solarenergie und Energie Effizienz zu investieren.

"Die EntwicklungslÀnder haben zunÀchst negativ reagiert und die US-Amerikaner auch. In den USA wurde Club of Rome spÀter mit europÀischen Pessimismus gleichgesetzt." Nach etwa 30 Jahren Umweltpolitik wurde die Abkopplung von Umweltverschmutzung vom Wirtschaftswachstum in Deutschland realisierbar. "Aber nun brauchen wir noch eine Abkopplung des Wirtschaftswachstums vom Ressourcenverbrauch", erklÀrt WeizsÀcker.

Zum Erscheinungsdatum des Buchs „Die Grenzen des Wachstums“ wirbelten die Thesen die Öffentlichkeit auf. Dennoch denkt WeizsĂ€cker nicht, dass der Bericht „2052“ so aufrĂŒtteln wird wie der vor 40 Jahren. Dies liegt hauptsĂ€chlich an der schon bekannten Notwendigkeit einer Umstellung der Wirtschaft.
Der Politiker betont, dass Wachstum nicht zulasten der Natur gehen darf. Viele verkaufen ihre Natur, um schnell Profit zu machen, obwohl vielen laut WeizsĂ€cker nicht bewusst zu sein scheint, dass dadurch eine Art von Reichtumsblase entsteht. Um diese Probleme zu lösen, sieht WeizsĂ€cker die Notwendigkeit, Klimaschutz und Artenschutz profitabel zu machen. Ein Beispiel WeizsĂ€ckers ist es „die Energiepreise Jahr um Jahr so viel teurer zu machen, wie die Effizienz im abgelaufenen Jahr zugenommen hat. Sodass zwar die Ausgaben fĂŒr Energie im Durchschnitt konstant bleiben, aber eine Selbstbeschleunigung der Energieeffizienz eintritt.“

Lesen Sie hier das vollstÀndige Interview auf Handelsblatt online.

(Quelle: Handelsblatt; Bilder: Handelsblatt; Club of Rome)

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"Deine Stimme gegen Armut" - Bericht 2010 - 2011
Die Initiative veröffentlichte ihren ausfĂŒhrlichen Bericht ĂŒber ihre erfolgreichen Kampagnen der vergangenen beiden Jahre

„Solange wir es uns leisten können, mĂŒssen wir fairer und sozialer mit den uns zur VerfĂŒgung stehenden Ressourcen umgehen. Wir alle können unseren Beitrag leisten. Jeder nach seinem Ermessen. Es muss nur jemand anfangen. Gerade deswegen finden wir es wichtig, uns fĂŒr „Deine Stimme gegen Armut“ zu engagieren,da wir auch Zielgruppen abseits der Mainstreamprominenz ansprechen können.“ (Band – Jennifer Rostock)

"Deine Stimme gegen Armut" eine Aktion von VENRO, Herbert Grönemyer und anderen Fachleuten aus der Medienbranche, ist die deutsche Plattform des „Global Call to Action Against Poverty“ und Allianzpartner der Global Marshall Plan Initiative. Die Aktion fordert von der Bundesregierung mehr Engagement bei der Umsetzung der Millenniumsentwicklungsziele (MDG) bis zum Jahr 2015. Im MĂ€rz 2012 wurde nun ein erster ausfĂŒhrliche Bericht ĂŒber ihre Kampagnen von 2010 bis 2011 veröffentlicht. 

Im Jahr 2010 standen die Kampagnen der Aktion unter dem Motto „Verhindere weitere Opfer!“, da zu dem Zeitpunkt in Folge von Armut ungefĂ€hr 24 000 Kinder pro Tag starben, das heißt alle 3 Sekunden starb eines, ein Skandal!

Um die Menschen fĂŒr diese Ungerechtigkeit wach zu rĂŒtteln und Aufmerksamkeit auf die Aktion zu lenken, wurden in vielen deutschen StĂ€dten Leichenumrisse auf die Gehsteige gezeichnet. Außerdem verteilten die Aktivisten Postkarten an öffentlichen Orten, die man unterschreiben konnte und schließlich an den Bundesminister Herrn SchĂ€uble geschickt wurden. Diese und sind nur Beispiele fĂŒr viele weitere Aktionen. Auch viele „Tatort“ – Schauspieler setzten sich fĂŒr die Kampagne ein, zeigten Profil und erzeugten zusĂ€tzlich enorme mediale PrĂ€senz. So gab auch Benjamin Morik, ein „Tatort“ - Kommissar, seine Stimme ab: „Das muss angemerkelt werden: VERSPRECHEN HALTEN, KANZLERIN – 0,35% sind nur die HĂ€lfte. Dieses Versprechen zu brechen ist ein Verbrechen! Wer den „Tatort“ einschaltet, darf bei den Sterbenden in Afrika nicht abschalten.“ Mit 0,35% kritisierte Morik dabei das von der Bundesregierung im Jahr 1969 gegebene Versprechen, 0,7% des BIP fĂŒr Entwicklungshilfe zur VerfĂŒgung zu stellen.

Im dar dauffolgenden Jahr (2011) wurde die „Joker“ – Spielkarte als Kampagnenlogo genutzt, um so junge Menschen dazu zu motivieren, sich aktiv fĂŒr die Erreichung der MDGs einzusetzen. Demnach lautete die Botschaftm „Deine Stimme ist dein Joker. Wenn du dich engagierst, kann sich das Verhalten der EntscheidungstrĂ€gerinnen und –trĂ€ger Ă€ndern.“ Unter dem Motto „Einsatz erhöhen, Wort halten, Armut besiegen" erschienen jede Woche 2 Monate lang Geschichten ĂŒber junge Menschen die sich weltweit dafĂŒr einsetzen, die globale Armut zu bekĂ€mpfen. Daraufhin wurden die beeindruckendsten Motive ausgewĂ€hlt und auf Postkarten gedruckt. Diese wurden in 150 weiterfĂŒhrenden Schulen verteilt. Damit wurde gezeigt, dass Engagement viel Spaß bereiten kann und nicht kompliziert und aufwendig sein muss.

Die Forderung an die Regierung lautete 2011: Es soll mehr Geld fĂŒr Entwicklungszusammenarbeit zur VerfĂŒgung gestellt werden, um so das 0,7% Ziel bis 2015 erreichen zu können. Jedoch fiel die Verabschiedung des Haushaltsetats fĂŒr 2012 nicht besonders positiv aus. „Deine Stimme gegen Armut“ trat diesem Beschluss entgegen, indem die aktiven, Jugendliche dazu aufriefen, sich mit ihren Abgeordneten ihrer Gemeinde, die den internationalen Konsens noch nicht unterschrieben haben, in Verbindung zu setzen. Sie sollten die politischen Akteure an das 0,7% - Ziel erinnern. Es wurden Unterschriftenaktionen durchgefĂŒhrt. Zudem verschickte VENRO Briefe an die Parlamentarier, um der Forderung Nachdruck zu verleihen.

Des Weiteren erhoben acht Prominente im Jahr 2011 im TV-Spot ihre Stimme und "schnippten" gegen Armut. Viele weitere beeindruckenden Aktionen wurden erfolgreich umgesetzt, Menschen  erreicht und motiviert sich fĂŒr die BekĂ€mpfung der Armut einzusetzen und ihre Stimme öffentlich zu vertreten.

Den ganzen Bericht können Sie hier lesen.

(Quelle: deine-stimme-gegen-armut.de)

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Bundesregierung setzt sich langfristig fĂŒr AktivitĂ€ten der UN-Dekade Bundesregierung setzt sich langfristig fĂŒr AktivitĂ€ten der UN-Dekade "Bildung fĂŒr Nachhaltige Entwicklung" ein
Bildung fĂŒr Nachhaltigkeit soll verstĂ€rkt auch institutionell und strukturell gefestigt werden

Im Jahr 2002 haben die Vereinten Nationen (UN) fĂŒr die Jahre 2005 bis 2014 die Weltdekade "Bildung fĂŒr nachhaltige Entwicklung" ausgerufen. Die internationale Initiative will dazu beitragen, die Prinzipien nachhaltiger Entwicklung weltweit in den nationalen Bildungssystemen zu verankern. Laut Bundestagsbeschluss vom 26. April 2012 soll nun die Förderung von FolgeaktivitĂ€ten zur UN-Dekade  eingeleitet werden.

Viele Institutionen, einzelne Personen, Vereine wie auch Unternehmen setzen sich ebenso wie die Global Marshall Plan Initiative intensiv mit der Thematik "Nachhaltigkeit" auseinander und tragen zur Bewusstseinsbildung innerhalb der Zivilgesellschaft bei.  Auf diese Weise erreicht werden, dass Nachhaltigkeitsthemen langfristig in allen Bereichen der Bildung, vom Kindergarten bis zur Erwachsenenbildung, integriert werden. FĂŒr eine „zukunftsfĂ€hige Gesellschaft“!

Die „Bonner Empfehlungen“ -eine Forderung der Finanzierung von FolgeaktivitĂ€ten der UN-Dekade- wurden im Februar 2012 formuliert. FĂŒr die dauerhafte Sicherung dieses Themnkomplexes innerhalb des Bildungsbereiches gibt es nun seit Ende April einen Beschluss der deutschen Bundesregierung. GeneralsekretĂ€r der DUK Dr. Roland Bernecker Ă€ußerte sich zu diesem Beschluss mit den Worten: „Wir begrĂŒĂŸen den Beschluss des Bundestags sehr. Es ist in den letzten Jahren gelungen, Bildung fĂŒr nachhaltige Entwicklung zu stĂ€rken und mehr Gewicht zu geben. Das gelang besonders ĂŒber zahlreiche Projekte, die von vielen Akteuren in ganz Deutschland durchgefĂŒhrt wurden. Jetzt kommt es darauf an, sie auch institutionell und strukturell zu verankern."

Die UNESCO zeichnete im Rahmen der UN-Dekade bereits 1500 Bildungsprojekte und 13 Kommunen aus. Darunter wurden auch die Hochschultage Ökosoziale Marktwirtschaft und Nachhaltigkeit als offizieller Beitrag und die Global Marshall Plan Academy als offizielles UN-Dekade Projekt ernannt.

Weitere Informationen ĂŒber den Beschluss find Sie hier.

(Quelle: www.bne-portal.de)

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Aktiv werden: Energie fĂŒr die Welt!Aktiv werden: Energie fĂŒr die Welt!
Die "Energie fĂŒr die Welt"-Kampagne möchte Millionen Menschen aus der Armut helfen

Linkin Park, eine weltberĂŒhmte Musikband, hatte im Jahr 2004 die “Music for Relief“ gegrĂŒndet um Menschen infolge von Desastern zu unterstĂŒtzen. Music for Relief konnte Millionen an Spenden sammeln und Opfern vom Tsunami im Jahr 2005 und jĂŒngst auch Opfern des Erdbebens in Haiti und des Tsunamis in Japan helfen.

Music for Relief möchte jetzt mit seiner neuen Kampagne “Power the World“ (Energie fĂŒr die Welt) Millionen einen Zugang zu ElektrizitĂ€t bieten. Obwohl ca. eine Milliarde Menschen weltweit keinen Zugang zu ElektrizitĂ€t haben, bekommt dieses Thema nur wenig mediale Aufmerksamkeit. 

Um Menschen zu informieren und die mediale Aufmerksamkeit fĂŒr das Anliegen zu erhöhen, entwickelte Musik for Relief die folgende Diashow:



ElektrizitÀt wird benötigt um KrankenhÀuser, BewÀsserungsanlagen, Lebensmittelhilfe, Schulen und neue Erwerbsmöglichkeiten zu schaffen. Ohne ElektrizitÀt ist dies beinahe unmöglich.

Dennoch gibt eine gute Nachricht, denn Afrika ist eines der wohlhabensten LĂ€nder wenn es um das Potenzial von Solarenergie geht. Außerdem ermöglichen die sinkenden Preise von Soloarpanels auf dem Weltmarkt, dass Gemeinschaften nicht mehr lange auf den Bau von Kraftwerken usw. warten mĂŒssen, sondern auf einfache Art und Weise lokal Zugang zu ElektrizitĂ€t erlangen können.

Der einstige US-PrĂ€sident Bill Clinton und ebenso U.N. GeneralsekretĂ€r Ban Ki-moon haben wiederholt zum Ausdruck gebracht, dass Zugang zu ElektrizitĂ€t die VerhĂ€ltnisse dieser Regionen verbessert. Laut Ban Ki-moon ist es notwendig, dass Regierungen ihre Finanzierungen erhöhen um Menschen Zugang zu bezahlbarer ElektrizitĂ€t zu verschaffen. Lesen Sie hier mehr ĂŒber Ban Ki-moons Statement.

Music for Relief unterstĂŒtzt das Vorhaben und hofft auch auf Ihre UnterstĂŒtzung. Hier können Sie unterschreiben und so helfen die von Energiearmut betroffenen Menschen mit Energie zu versorgen! 

Den vollstÀndigen Artikel finden Sie hier.

(Quelle: mother nature network; Bilder: mother nature network, Power The World

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Seminar Seminar "FĂŒhren & Arbeiten im Team"
Think Camp bietet fĂŒr alle Interessierten vom 6. – 10. Juni ein Seminar in den Bergen Tirols an

Jeder Mensch hat unterschiedliche Talente die einem Team zu Gute kommen können. Um diese bestmöglich nutzen zu können und zusammenzufĂŒhren, muss man jedoch wissen wie. Nur dann kann eine Gruppe richtig erfolgreich werden, ohne dass einzelne Personen ihre eigenen Sichtweisen durchzusetzen versuchen. 

Lernen Sie ihre eigenen Talente besser kennen und lernen Sie die anderer zu erkennen, um daraus ein effektives Team bilden zu können. Auch mit Spannungen in einer Gruppe umgehen zu können will gelernt sein. 

Auf einer bewirteten HĂŒtte in den Bergen SĂŒdtirols haben Sie im Juni die Chance mit einer ihnen unbekannten Gruppe, diesbezĂŒglich Erfahrungen zu sammeln und eine Aufgabe mit unterschiedlichen Charakteren erfolgreich abzuschließen. 
Auch das eigene Zubereiten von Mahlzeiten, das Schlafen in einem Matratzenlager oder Zelt verbirgt ungeahnte Herausforderungen fĂŒr eine Gruppe und „das Arbeiten in den herrlichen Bergen SĂŒdtirols, losgelöst vom ĂŒblichen Komfort bietet eine hervorragende Möglichkeit, sich auf die eigenen StĂ€rken zu besinnen (
)“. 

FĂŒr vier Tage mit Übernachtung und Verpflegung kostet die Teilnahme 800 €, fĂŒr Mitglieder der Genossenschaft 400€. Sind sie neugierig geworden und möchten auch Sie die FĂ€higkeiten ihres Teams auf der Arbeit oder in ihrem Verein optimieren? Dann informieren Sie sich hier oder auf dem Flyer ĂŒber die weiteren AblĂ€ufe und wie sie sich anmelden können.

Die ThinkCamp Genossenschaft ist Mitglied im Koordinationskreis der Global Marshall Plan Initiative und Partner der Global Marshall Plan Academy. 

(Quelle: Think Camp)

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MehrWertGeld, eine Initiative der Lokalgruppe Steyr-Kirchdorf, prÀsentiert neues FinanzinstrumentMehrWertGeld, eine Initiative der Lokalgruppe Steyr-Kirchdorf, prÀsentiert neues Finanzinstrument
Wie Sie ihr Geld regional bewusst und nachhaltig anlegen können

Am 17.04.2012 wurde das Projekt „MehrWertGeld“, eine Initiative die aus der Global Marshall Plan Lokalgruppe Steyr-Kirchdorf heraus entstand, zum ersten Mal der Öffentlichkeit prĂ€sentiert.
MehrWertGeld ist kein Spendenprojekt, „es soll stattdessen in und fĂŒr die Region wirken und den Menschen die Möglichkeit geben, in der eigenen Region zu investieren und eine nachhaltige Entwicklung zu ermöglichen.“
Dieses Konzept funktioniert, indem das Geld ĂŒber die ausgegebenen MehrWert Sparbriefe auf einem Treuhandkonto gesammelt und anschließend fĂŒr bestimmte Projekte als Kredit ausgegeben wird.

Der Antrag eines Kredits wird in zweierlei Hinsicht geprĂŒft. Zum einen wird der Kreditnehmer von einer der beiden unterstĂŒtzenden Banken auf seine wirtschaftliche Situation hin ĂŒberprĂŒft. Zum anderen wird kontrolliert, ob der Zweck fĂŒr den ein Kredit ausgegeben wird, den sozialen, ökologischen und wirtschaftlichen Kriterien des Vereins entspricht, also ob dabei ein MehrWert fĂŒr die Region gewĂ€hrleistet wird. Außerdem ermöglicht es Vereinen, kleinen Unternehmen, Landwirten und Institutionen ihre Visionen und Ideen zu verwirklichen, die auf dem ĂŒblichen Finanzmarkt keine Chance bekommen hĂ€tten.

Transparenz wird bei MehrWertGeld groß geschrieben, daher ist es jedem Sparer möglich, die GeldflĂŒsse nachzuvollziehen und zu beobachten, in welches Projekt sein Geld investiert wird. Das Motto lautet: „Machen Sie mit ihrem Geld, was Sie wollen!“. Dieses Projekt zeigt deutlich auf, das es möglich ist, sein Geld bewusst anzulegen und man Einfluss darauf haben kann, wohin sein gespartes Geld fließt.

Ist Ihre Neugierde geweckt und möchten Sie noch mehr ĂŒber das spannende Projekt erfahren? Mehr Infos finden Sie unter www.mehrwertgeld.at oder auf dem Flyer.
Wenn auch Sie daran interessiert sind ein Ă€hnliches Projekt bei Ihnen in der Region durchzufĂŒhren, dann melden Sie sich mit einer E-Mail an info@globalmarshallplan.org bei uns!

(Quelle: mehrwertgeld.at)

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Billige Lebensmittel tragen hohe gesellschaftliche Kosten nach sichBillige Lebensmittel tragen hohe gesellschaftliche Kosten nach sich
Slow-Food Vorsitzende Ursula Hudson im GesprÀch mit "UmweltDialog"

Ursula Hudson von Slow-Food (internationale NGO, die sich fĂŒr nachhaltige Lebensmittelproduktion einsetzt) gibt Antworten darauf, wie es 20 Jahre nach der GrĂŒndung um unser Essen steht. Damals fing gerade der Fastfood Trend an, heute kommen vermehrt Skandale um verseuchte Lebensmittel ans Licht und ĂŒber die unglaublichen Mengen Lebensmittel die tĂ€glich im MĂŒll landen. Laut Hudson sind diese GrĂŒnde fĂŒr viele Menschen umzudenken und bewusster zu essen. 

Der Verein klĂ€rt ĂŒber nachhaltige, ressourcenschonende Lebensmittel auf und beleuchtet qualitativ hochwertigere und auch finanziell gĂŒnstigere Alternativen. „Weniger ist mehr“ so die Aussage der Vorsitzenden. Außerdem möchte Slow-Food zunehmend auch den Wirkungsgrad auf die Politik erhöhen, indem sie Aktionen wie „Teller statt Tonne“ der Protesttafel unterstĂŒtzen und damit Erzeuger wie auch Verbraucher erreichen. Qualitativ hochwertige Lebensmittel sind jedoch teuer, aber mit dem Verzicht auf Auto oder teuren Urlaubsreisen ließen sich die Kosten kompensieren, so die Aussage eines Studenten, der Hudson mit seiner Aussage imponierte. 

Das Wissen ĂŒber Herkunft, Produktion und Verarbeitung von Lebensmitteln wĂŒrde die Einstellung vieler Ă€ndern. Deshalb ist es wichtig hier mehr aufzuklĂ€ren und mit kleinen Tipps darauf hinzuweisen, dass man auch mit einfachen Mitteln nachhaltig und gĂŒnstig kochen kann. Slow-Food setzt bei der Bewusstseinsbildung schon bei werdenden MĂŒttern und ihren Babys an. Aber auch SchulgĂ€rten, Besuche auf Bauernhöfen, Kinderkochclubs bieten Möglichkeiten Bewusstsein fĂŒr Nahrungsmittel zu schaffen.

Das ganze Interview können sie hier lesen. 

(Quellen: umweltdialog.de, sonnenseite.com)



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Wie Wie "GrĂŒn" ist die Cloud?
Laut Greenpeace fĂŒhrt das explosionsartige Wachstum im "Cloud Computing", dem Speichern von digitalen Daten und Programmen im Netz, zu einer rasant steigenden Nachfrage nach Kohle- und Atomstrom

Immer mehr Menschen nutzen digitale Datenspeicherung, um Fotos und Musik zu teilen. Wenigen ist aber bewusst, dass extrem viel Energie benötigt wird, die dafĂŒr nötige Rechenleistung zu gewĂ€hrleisten. "Millionen deutscher Nutzer heizen mit jedem Klick den Klimawandel an - weil Apple, Amazon und Microsoft auf veraltete Energien setzen", sagt Gerald Neubauer. Greenpeace hat mit der Studie "How clean is your cloud?" untersucht, wie groß der Anteil von sauberer Energie der fĂŒhrenden IT-Firmen ist.

Laut der Studie setzen "Innovative und profitable Unternehmen wie Apple, Amazon und Microsoft auf dreckigen Kohle- und Atomstrom" wĂ€hrend Unternehmen wie Google, Yahoo und Facebook zunehmend auf Erneuerbare Energie fĂŒr ihre Rechenzentren setzen. Der Bedarf an digitalem Datenspeicher steigt stetig und IT-Firmen errichten somit andauernd neue Rechenzentren, um der Nachfrage gerecht zu werden. Um die Dimensionen von Rechenzentren zu verdeutlichen, zeigt die Studie, dass einige Standorte mehr Energie verbrauchen als 250.000 europĂ€ische haushalten.

Greenpeace fordert IT-Unternehmen auf vermehrt auf Ökostrom zu setzen und ihren Energieverbrauch und Kohlendioxid-Ausstoß zu veröffentlichen und dadurch fĂŒr Kunden transparenter zu sein.

Hier finden Sie den vollstÀndigen Artikel zur Studie bei Umweltdialog.
Die Studie von Greenpeace finden Sie hier, die deutsche Zusammenfassung hier.

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Klimapolitik spart GeldKlimapolitik spart Geld
Interview mit EU-Kommissarin Connie Hedegaard ĂŒber internationale Klimapolitik

Connie Hedegaard erklĂ€rt die KomplexitĂ€t der Klimadebatte und die Notwendigkeit, andere Bereiche wie z.B. Verkehr, Forschung und Handel in die Klimadebatte zu integrieren. Es geht darum „Die Schattenseiten unseres Wachstums fĂŒr die Umwelt und die Ressourcen einzuberechnen, um zu nachhaltigem Wachstum zu kommen.“
Einen Ansatz der EU, die Klimaziele zu erreichen, ist z.B. der Emissionshandel fĂŒr den Flugverkehr. Das Problem dabei ist, dass immer mehr Stimmen laut werden es handle sich dabei um einen „Klima-Handelskrieg“. Die Kommissarin aber erlĂ€utert, dass die Rechtslage genau geprĂŒft wurde und „sie völlig im Einklang mit den WTO-Regeln und der Weltluftfahrtbehörde ICAO ist.“

Auch die Wirtschaftskrise hatte einen Effekt auf den Ausstoß von Emissionen. Es wurde ersichtlich, dass die Rezession eine Senkung von Emissionen zur Folge hatte. Das bedeutet aber auch, dass ein Aufschwung mit wieder steigenden Emissionen einhergeht. Da stellt sich die Frage, ob Marktmechanismen, wie Emissionshandel, der richtige Ansatz ist, um Emissionen zu senken.  

In schlechten Zeiten sinkt der Preis von Emissionszertifikaten und somit der Anreiz der Betriebe Emissionen einzusparen. „Aber stellen Sie sich vor, wir hĂ€tten stattdessen in der Krise eine feste Steuer gehabt, die die Unternehmen zusĂ€tzlich belastet“, sagt die Kommissarin. Es muss versucht werden Emissionen vom Wachstum zu entkoppeln. Dies ist z.B. in DĂ€nemark schon erfolgreich geschehen. Connie Hedegaard ist zuversichtlich, dass es weitere Fortschritte im Emissionshandel geben wird, da auch andere Regionen der Welt den Handel mit Emissionszertifikaten testen.

Lesen Sie hier das vollstĂ€ndige Interview mit Kommissarin Hedegaard. 

(Quelle: taz.de, Bilder: taz.de)

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"Spekulation macht Nahrung unbezahlbar – Mit Essen zockt man nicht!"
BĂŒndnis zivilgesellschaftlicher Organisationen ruft Politik zum Handeln auf

Finanzinvestoren beeinflussen die Preise von Lebensmitteln und lassen sie so oft bis ins unermessliche steigen. Mit einer Aktion vor dem Bundeskanzleramt unter dem Motto "Spekulation macht unbezahlbar – Mit Essen zockt man nicht!" haben Aktivistinnen und Aktivisten darauf aufmerksam gemacht!

Besonders spĂŒren die Ärmsten die Folgen der Spekulation von Nahrungsmittlen, aber auch Bauern leiden und den starken Schwankungen von Preisen.

Das BĂŒndnis aus Attac, Weed, Oxfam, dem SĂŒdwind-Institut, Medico international und der Welthungerhilfe fordert die Politik endlich Maßnahmen zu ergreifen, damit die Spekulationen mit Nahrungsmitteln ein Ende finden. Eine Möglichkeit bietet die laufende Reform der europĂ€ischen Richtlinie ĂŒber MĂ€rkte fĂŒr Finanzinstrumente (MiFID). Obwohl auch die Regierung und andere Abgeordnete an der MiFID arbeiten kam es noch zu keinen Ergebnissen. Frank Braßel von Oxfam kritisiert die die Unentschlossenheit von Finanzminister SchĂ€uble und Kanzlerin Merkel, die Spekulation mit Nahrungsmitteln zu begrenzen. 

Die Unterschriftenaktion

Sieben Organisationen – Attac, Weed, Oxfam, SĂŒdwind-Institut, Welthungerhilfe, Fian und Medico International – sammeln seit Ostern Unterschriften gegen Nahrungsmittelspekulation.

Die gesammelten Unterschriften sollen an die Bundesregierung ĂŒbergeben werden, so dass diese zum Handeln bewegt wird - sprich: Die Spekulation mit Nahrungsmitteln stoppt.

Das Problem der Nahrungsmittelspekulation fĂŒhrt nicht nur zu Protesten in Deutschland. Auch in weiteren EU-Mitgliedsstatten zivilgesellschaftlicher Organisationen zusammengefunden, die die EU auffordern, der Spekulation Einhalt zu bieten.

Wenn auch Sie helfen wollen die Spekulation mit Nahrungsmitteln zu begrenzen, unterschreiben Sie auf einer der folgenden Websites:

Attac: www.attac.de/hungerstopp
Oxfam: www.oxfam.de/gegenspekulation
Weed: www.weed-online.org/themen/finanzen/nahrungsmittelspekulation/index.html
SĂŒdwind: www.suedwind-institut.de/mitmachen/aktionen-kampagnen/mit-essen-spielt-man-nicht/
Welthungerhilfe: www.welthungerhilfe.de/pm-gegen-spekulation.html
Medico International: www.medico.de/spekulation

Den vollstÀndigen Beitrag zur Aktion finden Sie hier

(Quelle: Spekulation mach Nahrung unbezahlbar; Bilder: attac.de, weed-online.org)

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Regionaler Atomkrieg fĂŒhrt zu globaler HungersnotRegionaler Atomkrieg fĂŒhrt zu globaler Hungersnot
Neue internationale IPPNW-Studie: Selbst ein kleiner, lokal begrenzter Atomkrieg könnte ĂŒber eine Milliarde Todesopfer fordern.

Eine neue Studie der Internationale Ärzte fĂŒr die VerhĂŒtung des Atomkrieges (IPPNW) zeigt, dass schon ein regionaler Atomkrieg mehr als eine Milliarde Menschenleben gefĂ€hrden wĂŒrde.

Dr. med. Ira Helfand, Autor der Studie „Hungersnot gefĂ€hrdet eine Milliarde Menschen – globale Folgen eines regionalen Atomkrieges auf Landwirtschaft, Lebensmittelversorgung und menschliche ErnĂ€hrung“, mahnt, dass schon relativ kleine atomare Arsenale unser Ökosystem sehr stark verĂ€ndern können. So z.B. fanden sie heraus, dass sinkende Temperaturen und reduzierte NiederschlĂ€ge infolge eines Atomkrieges in wichtigen landwirtschaftlichen Regionen den Anbau von Getreide, Mais und Reise gravierend stören und weltweit zur Nahrungsmittelknappheit und Preiserhöhungen fĂŒhren wĂŒrden.


Ergebnisse aus der Studie:

  • In den USA wĂŒrden die Maisernten ein Jahrzehnt lang um durchschnittlich 10% geringer ausfallen, wobei der stĂ€rkste RĂŒckgang (20%) im fĂŒnften Jahr auftrĂ€te. Bei Sojabohnen betrĂŒge der ProduktionsrĂŒckgang 7%, mit dem stĂ€rksten Verlust (mehr als 20%) ebenfalls im fĂŒnften Jahr.
  • Der chinesischen Reisproduktion wĂŒrde zurĂŒckgehen. WĂ€hrend der ersten vier Jahre wĂŒrde der RĂŒckgang durchschnittlich 21% betragen; ĂŒber die nĂ€chsten sechs Jahre hinweg lĂ€ge die durchschnittliche Einbuße bei 10%.
  • Steigende Lebensmittelpreise wĂŒrden Hunderte Millionen der Ă€rmsten Menschen der Welt den Zugang zu Nahrung abschneiden. Selbst wenn die AgrarmĂ€rkte weiterhin normal funktionieren wĂŒrden, wĂ€ren innerhalb von zehn Jahren 215 Millionen Menschen unterernĂ€hrt.

Es ist wichtig, dass weitere Forschungen zum Thema vorangetrieben werden. Diese Studie zeigt deutlich, dass eine große Gefahr von schon einem regionalen Atomkrieg ausgeht. Es muss ein Umdenken stattfinden, damit die Gefahr minimiert werden kann. 

Den vollstÀndigen Artikel zur Studie finden Sie hier.

(Quelle:Internationale Ärzte fĂŒr die VerhĂŒtung des Atomkrieges (IPPNW) 2012; Bilder: Sonnenseite.com, IPPNW)

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Wie viel kann die Politik in Zeiten der Globalisierung noch ausrichten? 
Wie viel kann die Politik in Zeiten der Globalisierung noch ausrichten?
Schekker-Interview mit Emily Haber, StaatssekretÀrin im AuswÀrtigen Amt

Welchen Einfluss hat die Globalisierung auf die einzelnen Staaten und wie viel kann die Politik in Zeiten der Globalisierung noch ausrichten? Antworten zu diesen Fragen und anderen brachte die Schekker-Autorin Isabel von der StaatssekretÀrin des AuswÀrtigen Amts in Erfahrung.

Emily Haber verdeutlichte am Beispiel Nordkorea, dass es ohne Globalisierung und ohne Handel keinen Wohlstand geben wĂŒrde. Jedoch ist es ebenso wichtig, dass die Regierungen die Globalisierung aktiv mit gestalten, um den Herausforderungen der zunehmenden Vernetzung von Staat und Unternehmen gerecht werden zu können.
Ein Zeichen fĂŒr eine positive Entwicklung sind nach Haber die Umfragewerte, dass Globalisierung von den Deutschen heute eher als Chance gesehen wird, als frĂŒher.

Angelegenheiten bezĂŒglich Bildung z.B. werden heute noch im Rahmen der einzelnen Staaten entschieden. Dementsprechend bleibt „der Nationalstaat (
) fĂŒr die meisten Menschen noch immer der wichtigste Bezugsrahmen.“
Dagegen ist der Klimawandel eine Problematik die alle LĂ€nder der Erde betrifft und auf globaler Ebene eine Lösung hierfĂŒr gefunden werden muss. So hat die Bundesregierung anlĂ€sslich der neuen „GestaltungsmĂ€chte“ wie China, Indien und Brasilien ein neues Konzept „Globalisierung gestalten – Partnerschaften ausbauen, Verantwortung teilen“ vereinbart.

Auch europĂ€ische Integrationsprozesse sind laut der StaatssekretĂ€rin nötig, denn „die derzeitigen Probleme im Euro-Raum zeigen vor allem, dass die EinfĂŒhrung einer gemeinsamen WĂ€hrung eine enge Koordinierung der Wirtschafts- und Finanzpolitik erfordert.“ Die EU hat vor allem mit ihrer Außen- und Sicherheitspolitik ein Ansehen als Staatenverbund bekommen. Wichtig im Zuge der Globalisierung ist nach Emily Haber „mehr Europa.“

Hier können Sie das ganze Interview lesen. 

(Quelle: schekker.de)

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Eurorettung nur mit Green New DealEurorettung nur mit Green New Deal
Arbeitspapier von Sven Giegold

Sven Giegold, Mitglied der GrĂŒnen Fraktion im Europaparlament, und sein Team beschĂ€ftigten sich mit den Ursachen der hohen Verschuldung der EurolĂ€nder wie Spanien, Portugal, Griechenland, Italien und Irland. Nach ihren Ergebnissen ist die starke AbhĂ€ngigkeit von Fossilen EnergietrĂ€gern und nicht-erneuerbaren Rohstoffen Mitverantwortlich fĂŒr die Eurokrise. 

Da Europa ein Kontinent mit wenigen Rohstoffen ist, ist jedes einzelne Land auf Importe angewiesen. Durch den Wirtschaftsaufschwung in Indien und China erhöht sich jedoch die weltweite Nachfrage nach fossilen EnergietrĂ€gern und Rohstoffen drastisch. Die Preise dafĂŒr steigen weiter an und schließlich geht dies mit einer Verschuldung der LĂ€nder einher. Auch die wirtschaftlich starken LĂ€nder in Europa werden die ansteigenden Kosten frĂŒher oder spĂ€ter zu spĂŒren bekommen. 

BezĂŒglich der Importe leben die verschuldeten EurolĂ€nder besonders ökologisch ĂŒber ihre VerhĂ€ltnisse. So bezieht z. B. Italien drei Viertel seines Stormbedarfs aus Öl, Gas und Kohle und gab dafĂŒr 71 Mrd. Euro innerhalb eines Jahres aus.

Der „Green New Deal“ setzt sich hinsichtlich dieser Problematik dafĂŒr ein, dass Geld kĂŒnftig nicht in Banken und Staaten investiert wird, ohne ökologische und soziale Gesichtspunkte mit einzubeziehen. Es gilt daher das Geld in erneuerbare Energien, Energieeffizienz und Materialeffizienz als in FlughĂ€fen oder Straßenbau anzulegen, um somit die AbhĂ€ngigkeit von Rohstoffen zu verringern. Außerdem wĂ€re laut Sven Giegold und Sebastian M. Mack „ein ehrgeizigeres und verbindliches EU- Treibhausgasminderungsziel von 30 % bis 2020 (
) ein wichtiger Schritt fĂŒr mehr Umweltschutz - und auch fĂŒr neue ArbeitsplĂ€tze (
)“

FĂŒr mehr Informationen steht Ihnen hier das Arbeitspapier von Sven Giegold und Sebastian M. Mack zur VerfĂŒgung.

(Quelle: "Eurorettung nur mit Green New Deal")

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Petition an die EU-Kommission zur Regulierung der Einkaufsmacht von SupermÀrktenPetition an die EU-Kommission zur Regulierung der Einkaufsmacht von SupermÀrkten
Studie veröffentlicht neue Ergebnisse ĂŒber Wertschöpfungskette von Bananen und Arbeitsbedingungen auf den Plantagen

Die Studie „Das krumme Ding mit der Banane: Ausbeutung auf den Plantagen in Costa Rica und Kolumbien“, die vom katholischen Entwicklungshilfswerk MISEREOR und SÜDWIND durchgefĂŒhrt wurde, befasst sich mit den Arbeitsbedingungen auf Bananenplantagen in Kolumbien und Costa Rica.

Die Banane ist die meist exportierte Tropenfrucht weltweit. Danach kommen erst Äpfel und andere TropenfrĂŒchte wie Mangos und Ananas. Sie werden hauptsĂ€chlich aus EntwicklungslĂ€ndern in IndustrielĂ€nder importiert. Die Arbeit auf den Plantagen bildet eine wichtige Einkommensquelle fĂŒr viele tausende Familien in entwicklungsschwachen LĂ€ndern.

Allerdings sind die Lebensbedingungen der ArbeiterInnen von vielen Faktoren abhĂ€ngig. Zum einen von Exportpreisen, zum anderen von den sozialen und ökologischen Produktionsbedingungen und schließlich vom Wettbewerbskampf und Machtkonzentration entlang und vor allem am Ende der Wertschöpfungskette, nĂ€mlich bei den SupermĂ€rkten.
Alle drei Faktoren sind so ausgerichtet, dass sie die Lebensbedingungen der Menschen weiter verschlechtern. Trotzdem sind sie auf die Arbeit auf den Plantagen angewiesen, um ihre Familien ernÀhren zu können.
Die Wertschöpfungskette hat eine große Wirkung auf die Arbeitsbedingungen in diesen LĂ€ndern. Daher haben zum Beispiel niedrige Preise am Ende dieser Kette Einfluss auf die Lohnbedingungen am Anfang der Kette. Aber auch die Handelspolitik der importierenden LĂ€nder trĂ€gt hier große Verantwortung. SupermĂ€rkte nutzen oft ihre Macht aus, um Marktanteile zu gewinnen und die Bezahlung ihrer Zulieferer ist oft unfair und nicht nachhaltig. Die Forderung von Armin Paasch lautet daher, dass „in diesen FĂ€llen (
) auch die EU aktiv werden muss, indem sie die Importeure und SupermĂ€rkte zur Transparenz und Einhaltung von Menschenrechten in der Lieferkette verpflichtet.“

SupermĂ€rkte sind die machtvollsten Akteure in der Beschaffungskette von tropischen FrĂŒchten. Um zusĂ€tzliche Marktanteile zu gewinnen, missbrauchen sie ihre Einkaufsmacht, nutzen unfaire Einkaufspraktiken und zahlen nicht nachhaltige, niedrige Preise an ihre Zulieferer. Schließlich bedeutet das in vielen FĂ€llen, dass Menschrechte nicht beachtet werden, die Produktion die Umwelt zerstört, die GehĂ€lter der ArbeiterInnen nicht angemessen sind und sie oft Schwierigkeiten haben sich und ihre Familie zu ernĂ€hren. Aber auch, dass Gesundheits- und Sicherheitsstandards nicht eingehalten werden.

Daher fordert die Kampagne „Make Fruit Fair!“ die EU Kommission und vor allem Manuel Barroso auf, die Neugestaltung des Wettbewerbsrechts zu veranlassen und damit eine Verbesserung der Lebensbedingungen der ArbeiterInnen zu gewĂ€hrleisten!

UnterstĂŒtzen Sie die Pedition und unterschreiben Sie hier fĂŒr bessere Bedingungen auf den Bananenplantagen!

(Quellen: makefruitfair.de, "Das krumme Ding mit der Banane", sĂŒdwind-institut.de)

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"Ich glaube, dass Occupy Hoffnung gibt"
Kapitalismus-Kritikerin und Global Marshall Plan - UnterstĂŒtzerin Margrit Kennedy im GesprĂ€ch mit Deutschlandradio

Margit Kennedy, eine Buchautorin die mehre kritische BĂŒcher zum Finanzsystem verfasst hat, darunter „Occupy Money“ und „Geld ohne Zinsen und Inflation“, drĂŒckte ihre Hoffungen bezĂŒglich der Occupy-Bewegung wĂ€hrend eines GesprĂ€ches am 31.03.2012 mit Deutschlandradio Kultur aus.

Die Kapitalismus-Kritikerin bezeichnete Occupy als eine "außerordentlich wichtige Bewegung" und stimmte nicht mit der Meinung des BundesprĂ€sidenten Joachim Gauck ĂŒberein, der Occupy als "albern" betitelte. Kennedy betonte: „Ich glaube, dass Occupy Hoffnung gibt. Es ist meines Erachtens nach eine Bewegung, die von niemandem gesteuert wird, aber von dem Wunsch getragen wird, irgendetwas, das schief lĂ€uft, zu retten.“

Laut der Autorin sei die Bewegung in einer ZwickmĂŒhle, da die Gesellschaft „in einem DenkgefĂ€ngis“ lebe. Jedoch glaubt sie, dass Occupy eine „neue Zivilisation“ fördern will und ein stabiles Geldsystem ohne Zins möglich ist.

Kennedy sagte weiter, dass das System besser funktionieren wĂŒrde, wenn man mit etwas anderem spekuliert als mit Geld. Denn â€žĂŒberall wo Spekulation auftritt, bei Dingen, die wir zum Leben brauchen - ob das Geld ist, ob das Lebensmittel sind, ob das Wasser ist oder was auch immer - da bezahlen wir alle drauf außer einige wenige, die ungeheuer profitieren.“

Das vollstÀndige Interview können Sie sich hier anhören.

Occupy ist eine friedliche Bewegung gegen die Macht der FinanzmĂ€rkte und fĂŒr mehr Demokratie. Die weltweiten AnhĂ€nger, ob in Japan, Amerika oder Deutschland sind vor allem ĂŒber das Internet miteinander vernetzt und berichten ĂŒber Aktionen, diskutieren und informieren ĂŒber Twitter und Facebook. Auch auf Websites wie occupywallst.org oder occupytogether.org klĂ€ren sie ĂŒber die Bewegung auf und ermutigen Menschen mitzumachen. Auch auf der Facebookseite des Global Marshall Plans können Sie zu den Forderungen diskutieren und somit zur Meinungsbildung beitragen, damit wir einer Welt in Balance ein StĂŒck nĂ€her zu kommen!

(Quelle: Deutschlandradio, Bilder: dradio.de; margritkennedy.de)

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Was sind eigentlich Menschenrechte und wer ist fĂŒr ihren Schutz verantwortlich?Was sind eigentlich Menschenrechte und wer ist fĂŒr ihren Schutz verantwortlich?
AufklÀrende Animations-Clips zur politischen Bildung

„Alle Menschen sind frei und gleich an WĂŒrde und Rechten geboren." So heißt es im ersten Kapitel der allgemeinen ErklĂ€rung der Menschenrechte. Die Idee der Menschenrechte ist eine der wichtigsten Grundlagen des menschlichen Zusammenlebens. Gleichzeitig steht die Idee universeller Menschenrechte aber auch immer wieder im Zentrum heftiger Debatten und weltweit kommt es regelmĂ€ĂŸig zu Menschenrechtsverletzungen.

Im Rahmen des Projektes WissensWerte produziert, publiziert und verbreitet www.e-politik.de (Onlinemagazin fĂŒr Politik, Gesellschaft und Politikwissenschaft mit dem Fokus auf Information, politische Bildung, (online-)journalistischer Nachwuchsförderung und Beteiligung legt) eine Reihe von Animationsclips zur politischen Bildung. In etwa sieben bis acht Minuten geben diese einen Überblick ĂŒber ein begrenztes politisches Thema. Dabei wird der technisch innovative Rahmen und der didaktisch aufbereitete Inhalt zu einem spannenden Gesamteindruck und spricht so nicht nur Politikinteressierte an. Wissenswerte produziert auch tolle BeitrĂ€ge zu Klimawandel, Lantagswahlen, Migration und vieles mehr.

Die Idee hinter dem Projekt ist es die Möglichkeit zu schaffen, sich einfach und unterhaltsam ĂŒber politische ZusammenhĂ€nge und Akteure zu informieren. Dies soll letztendlich dazu fĂŒhren, dass BĂŒrger politisch informiert werden, um sich somit eine differenzierte Meinung bilden zu können. Das Neue an WissenWerte ist, die Angebote zielgruppengerecht zu zuschneiden. Somit wird insbesondere die kommunikativen, partizipativen und kreativen Möglichkeiten des Web 2.0 zu nutzen.

Den VollstĂ€ndigen Artikel und den acht minĂŒtigen Film finden sie hier

Den Kanal von Wissenswerte auf Youtube finden Sie hier.


(Quelle:sonnenseite.com ; Bilder: youtube.com)







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Buchtipp: Umverteilung Neu - Ideen fĂŒr die Zukunft von Wirtschaft und FinanzsystemBuchtipp: Umverteilung Neu - Ideen fĂŒr die Zukunft von Wirtschaft und Finanzsystem
Lösungen der finanziellen Ungleichheit

Das Buch „Umverteilung Neu – Ideen fĂŒr die Zukunft von Wirtschaft und Finanzsystem“ von Dr. Josef Taus und Oliver Tanzer behandelt die Geschichte der Umverteilung bis heute. Dr. Josef Taus ist jahrzehntelang Praktiker der Wirtschaft mit mehr als 20 Jahren selbstĂ€ndiger Unternehmer im Industriebereich, sowie einer der profilierten Politiker Österreichs. Die zwei Autoren analysieren die aktuelle ökonomische Krise und das VerhĂ€ltnis von Politik und Finanzsystem sowie entwickelt Ideen zur Finanzierung der Realwirtschaft.  

Aus dem Vorwort sei folgender Absatz zitiert: „ ... Der Leser wird entdecken, dass einige der bekanntesten ökonomischen Schriften vorsĂ€tzlich missverstanden, sinnentstellend interpretiert oder ganz einfach verdrĂ€ngt wurden - zumeist aus ideologischen GrĂŒnden. ...So wie wir in den vergangenen Jahrhunderten die Frage der Gerechtigkeit und der Verteilung innerhalb eines Staates diskutierten, so mĂŒssen wir heute auch die Globalisierung und ihre Wirkung auf die weltweite Verteilung der GĂŒter betrachten. ...  Wir haben es also mit einem doppelten Verteilungsdrama zu tun: einem nationalen und einem globalen. ...“

„Das Buch ist ein Appell, sich fĂŒr Wirtschaft zu interessieren, an Wirtschaft teilzunehmen und Wirtschaft zu verstehen. Umverteilung Neu ruft zu Gerechtigkeit und HumanitĂ€t in der Finanz- und Wirtschaftswelt auf“ Gerda Schaffelhofer, Styria Verlag

Sie haben auch die Gelegenheit, Dr. Josef Taus zu treffen und ĂŒber sein Buch mit ihm bei einem Mittagstisch zu sprechen. Weitere Information ĂŒber die Veranstaltung finden Sie hier.

(Quelle: Nova-Europa; der Sonntag, Bilder: Amazon; der Sonntag)

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"Sparen macht alles schlimmer"
Ökonom Joseph Stiglitz zur Schuldenkrise

Joseph Stiglitz, renommierter US-amerikanischer Ökonom und UnterstĂŒtzer der Global Marshall Plan Initiative, gab der SĂŒddeutschen Zeitung kĂŒrzlich ein Interview zur Schuldenkrise Europas.

Bekannt ist Stiglitz unter anderem fĂŒr seine kritische Sichtweise gegenĂŒber der Entwicklung und dem Umgang mit der Globalisierung, sowie gegenĂŒber verschiedenen Institutionen wie der Weltbank oder des Internationalen WĂ€hrungsfonds. Außerdem setzte er sich erheblich fĂŒr EntwicklungslĂ€nder ein.

In diesem exklusiven Interview warnt er ausdrĂŒcklich vor ĂŒbertriebenen Sparmaßnahmen. „Eine Überdosis Sparen macht alles nur schlimmer“ so Stiglitz. Er ist stattdessen fĂŒr antizyklische Investitionen nach den Lehren des Ökonomen John Maynard Keynes. Danach sollte das Wachstum, seiner Ansicht nach, durch die von SchĂ€uble jedoch erst kĂŒrzlich abgelehnte Transaktionssteuer gestĂ€rkt werden. Nach Stiglitz gibt es „Weltweit (
) kein Beispiel dafĂŒr, dass KĂŒrzungen von Löhnen, Renten und Sozialleistungen ein krankes Land genesen ließen.“

Des Weiteren vertritt er die Meinung, dass der Wohlstand der sich aus der derzeitigen Form des Kapitalismus ergibt, ungleich verteilt ist. Vor allem profitieren die oberen Schichten, aber fĂŒr die Menschen aus den unteren Schichten bleibt davon wenig ĂŒbrig.

Erfahren sie hier mehr ĂŒber das exklusive Interview oder lesen Sie das gesamte Interview hier auf der Website der SĂŒddeutschen Zeitung.



(Quellen: Sonnenseite.com, SĂŒddeutsche Zeitung)

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Global Marshall Plan Initiative vertieft Arbeit mit AIESEC
Global Marshall Plan Initiative vertieft Arbeit mit AIESEC
NatCo 2012 – Youth to Business Forum

Mitte April war die Global Marshall Plan Initiative bereits zum zweiten Mal zur National Conference (kurz: NatCo) von AIESEC, der international grĂ¶ĂŸten Studierendenorganisation, in Bielefeld eingeladen!

AIESEC ist offizieller UnterstĂŒtzer der Global Marshall Plan Initiative und verfolgt das Ziel junge Studierende zu verantwortungsbewussten Menschen auszubilden und somit zu einer positiven Gestaltung der Gesellschaft beizutragen.

Im Rahmen der Konferenz hatte die Global Marshall Plan Initiative die Möglichkeit mit einem Workshop aktiv an der Konferenz teilzunehmen und somit engagierten Menschen die Kernziele des Global Marshall Plan sowie die Wirkungsweise der Initiative nÀher zu bringen.

Gisela Wohlfahrt, Projektkoordinatorin im KoordinationsbĂŒro Hamburg vermittelte den Teilnehmern mit Hilfe eines Planspiels systemisch zu denken und die Risiken zu erkennen, die von fehlenden globalen Rahmenbedingungen ausgehen. Nachdem das Erlebte diskutiert uns ausgetauscht war, wurde die Initiative vorgestellt und die Kernforderungen fĂŒr eine Welt in Balance diskutiert. Der dritte Part der interaktiven Bewusstseinswerdung bestand aus der Darstellung und Erarbeitung individueller Wirkungsmöglichkeiten innerhalb der Initiative. Vom Engagement der Initiative inspiriert, wurden gemeinsam Projektideen und lokale Kooperationsideen, anhand derer die Vision einer gerechten Globalisierung basierend auf einer Ökosozialen Marktwirtschaft unterstĂŒtzt werden kann, ausgetauscht. Neben dem Projekt Hochschultage, zeigten die AIESEClerauch großes Interesse an der generellen Zusammenarbeit mit Lokalgruppen der Initiative.

Im Rahmen des anschließenden Business-Forums wurde insbesondere das Projekt „Hochschultage Ökosoziale Marktwirtschaft und Nachhaltigkeit", ein Projekt der der Global Marshall Plan Foundation und fĂŒnf weiterer Partner, vorgestellt. Die Hochschultage sollen Studierenden und anderen Interessierten die Möglichkeit bieten, sich mit der Frage auseinanderzusetzen, wie unsere heutige Gesellschaft ökologisch nachhaltig gestaltet werden kann. Anders formuliert: Wie lĂ€sst sich die Soziale Marktwirtschaft zu einer Ökologisch-Sozialen Marktwirtschaft weiterentwickeln?

Das Global Marshall Plan Team war begeistert von den vielen interessierten jungen Menschen. Bestehende Kontakte konnten somit vertieft und viele neue Kontakte geknĂŒpft werden. Das Fundament fĂŒr zukĂŒnftige Kooperationen wie Hochschultage und gemeinsame Vortragsreihen konnte noch mehr gestĂ€rkt werden, so dass wir uns schon sehr die weiterfĂŒhrende Zusammenarbeit mit AIESEC freuen!

Wenn Sie mehr zum Thema wissen möchten oder an einer lokalen Vernetzung mit AIESEC interessiert sind, wenden Sie sich an Gisela.Wohlfahrt@globalmarshallplan.org.

Mehr zum Projekt Hochschultage finden Sie hier, zur Initiative hier

(Bildquelle: Cover NatCo 2012, Global Marshall Plan bei NatCo 2011, Flyer Kooperationsverantsaltung AIESEC LĂŒneburg mit Global Marshall Plan Lokalgruppe Hamburg)


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A World Plutocracy in the Making: Warum man sie im Keim ersticken mussA World Plutocracy in the Making: Warum man sie im Keim ersticken muss
Ein Beitrag von Zeki Ergas, Schriftsteller, Friedensaktivist und UnterstĂŒtzer der Global Marshall Plan Initiative

Dr. Zeki Ergas stammt aus einer tĂŒrkisch-jĂŒdischen Familie und lebt in der Schweiz. Als Schriftsteller, Friedensaktivist und GeneralsekretĂ€r des internationalen PEN-Klubs in der Romanischen Schweiz, ist er unter anderem fĂŒhrendes Mitglied des Komitees der „Schreiber fĂŒr den Frieden“. Mit seinem Beitrag "A World Plutocracy in the Making: Why it must be nipped in the bud" stellt uns der Denker einen weiteren kritischen Beitrag zum Thema Plutokratie zur VerfĂŒgung und ergĂ€nzt seine beiden vorab publizierten Texte zu einer inspirierenden Triologie.

„Die sehr Reichen haben in der kapitalistischen Gesellschaft sicherlich schon immer eine sehr große Rolle gespielt, aber heute ist die Situation qualitativ anders, da die sehr Reichen, die die hochentwickelten und effektiven Methoden der Informations- und Kommunikationstechnologien zu nutzen wissen, und dank ihres zunehmenden Besitz an Massenmedien – National-, Regional- und Lokalfernseh- und Radiostationen, Zeitungen und Magazine – und Kontrolle von Think Tanks und einflussreiche Lobbys können sie in der Lage die politische und ökonomische Agenda definieren und diktieren. Es ist selbstverstĂ€ndlich, dass es ein System ist, das einer winzigen Minderheit zum Vorteil gereicht, und zu Nachteil der großen Mehrheit der Weltbevölkerung zusammengesetzt aus dem Mittelstand und die Armen, und dafĂŒr diesen genau Grund, unertrĂ€glich und unannehmbar, und muss Ă€ndert werden.
Wie? Ich glaube, dass ein plutokratischer System nicht selbst umgestalten kann, sondern nicht von drinnen umgestaltet wird, da es blockiert ist (oder abgeschlossen, verriegelt, 'verrouillĂ©' auf Französisch), und das ist warum eine friedliche Revolution mit nur nicht gewalttĂ€tigem Widerstand, um das zu Ă€ndern, oder um eine echte Demokratie zurĂŒckzubringen.“

Hier können Sie sich den gesamten Beitrag von Dr. Zeki Ergas als PDF herunterladen (Englisch).

Die bereits veröffentlichten BeitrÀge von Dr. Ergas, "American Plutocracy Revisited" und "Wie misst man LebensqualitÀt?" können nachgelesen werden (Englisch).

*** Die Initiative lebt vor allem von der Begeisterung ihrer UnterstĂŒtzer sowie deren Bereitschaft, eigene Kernkompetenzen einzubringen. Einzelpersonen, Gruppen und Organisationen wirken im Rahmen ihrer Möglichkeiten fĂŒr die Umsetzung der gemeinsamen Forderungen. Über den Newsletter unserer Initiative, welcher monatlich von mehr als 10.000 Interessierten empfangen wird, werden AktivitĂ€ten, Projekte und inhaltliche BeitrĂ€ge aus unserem Netzwerk kommuniziert. Er dient somit als Sprachrohr der Initiative. ***

(Image: usdollaretf.org)

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Noch PlÀtze frei: 1-Tages-Workshop zur Global Marshall Plan InitiativeNoch PlÀtze frei: 1-Tages-Workshop zur Global Marshall Plan Initiative
Eine tolle Gelegenheit Ihre persönlichen Wirkungsmöglichkeiten und die Initiative besser kennen zu lernen

Organisiert vom KoordinationsbĂŒro der Global Marshall Plan Initiative, wird am 12. Mai zum ersten Mal ein eintĂ€giger Workshop zum Global Marshall Plan stattfinden. Interessierte sowie Neugierige sind herzlich eingeladen!

Der Tagesworkshop im Rahmen der Multiplikatorenschulungen der Global Marshall Plan Academy bietet Ihnen die ideale Gelegenheit die Initiative besser kennenzulernen!

Innerhalb des eintĂ€gigen Workshops haben Sie die Möglichkeit sich intensiv mit der Wirkungsweise der Global Marshall Plan Initiative beschĂ€ftigen. Sielernen Ihr Interesse an den aktuellen Herausforderungen der Globalisierung in die Praxis umzusetzen. Außerdem haben Sie die Möglichkeit ĂŒber spannende Themen von globaler Relevanz zu diskutieren und vor allem Ihr persönliches Netzwerk weiter auszubauen. Inspiriert von aktuellen Projekten aus der Initiative werden die Teilnehmer am Ende des Workshops in der Lage sein, eigene Projekte anzustoßen und innerhalb Ihres Wirkungskreises weitere Menschen fĂŒr die Ziele des Global Marshall Plan zu mobilisieren.


FĂŒr diejenigen unter Ihnen, die sich fĂŒr die Teilnahme an der an drei Blockwochenenden stattfindenden Multiplikatorenschulung der Global Marshall Plan Academy interessieren, ist dieser Workshop eine tolle Gelegenheit zum Schnuppern, möglicherweise als Vorgeschmack auf Global Marshall Plan Academy 2013!

Ist Ihr Interesse geweckt? Dann melden Sie sich jetzt an! Bis zum 08. Mai 2012 haben Sie noch die Gelegenheit die letzten PlÀtze zu ergattern! Mehr dazu hier.

Hier finden Sie die offizielle Ausschreibung im Veranstaltungskalender der Bundeszentrale fĂŒr politische Bildung.Der Workshop findet im Rahmen der Aktionstage Politische Bildung, einer bundes- und europaweitern Kampagne ausgetragen von der Bundeszentrale fĂŒr politische Bildung, statt. Diese lenken vom 5. bis 23. Mai die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf das breite und wichtige Angebot zivilgesellschaftlicher Initiativen zur politischen Bildung. Je nach Resonanz sind weitere Global Marshall Plan Workshops in anderen Regionen Deutschlands und darĂŒber hinaus geplant.

(Bildquelle: Global Marshall Plan Academy 2012)

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Positive Bilanz fĂŒr das Jahr 2011Positive Bilanz fĂŒr das Jahr 2011
Initiative dank Ihnen allen auf mehr als 700 Veranstaltungen prÀsent

Die 5.000 Arbeitsstunden des Teams des KoordinationsbĂŒros zur UnterstĂŒtzung von vielen großartig engagierten Akteure in der Initiative haben in 2011 viel bewegen können. Dank vieler engagierter Menschen war die Global Marshall Plan Initiative auf mehr als 700 Veranstaltungen prĂ€sent, in Form von RedebeitrĂ€gen, InfostĂ€nden, Filmveranstaltungen und vielem mehr. Allein ĂŒber das gemeinsame Projekt "Hochschultage Ökosoziale Marktwirtschaft und Nachhaltigkeit" wurden ca. 3.500 Studenten - EntscheidungstrĂ€ger von Morgen - erreicht. Knapp 100 Menschen "zeigen Profil" fĂŒr den Global Marshall Plan, viele Menschen schlossen sich der Kampagne "5 Euro gegen Ignoranz an".


Neben den zahlreichen AktivitĂ€ten, unterstĂŒtzte die Initiative außerdem von Anfang an die SchĂŒlerinitiative Plant-for-the-Planet. Den Kindern wurde im Dezember 2011 offiziell der BaumzĂ€hler in Form der Billion Tree Campaign von der UNEP ĂŒbergeben. In Deutschland fand vor wenigen Jahren die erste Plant-for-the-Planet Akademie statt. Heute schaffen mehr als 13.000 Botschafterkinder aus 24 LĂ€ndern bei 10-jĂ€hrigen die Grundlage fĂŒr

1.das Denken in globalen Spielregeln, 

2.das VerstĂ€ndnis fĂŒr WeltvertrĂ€ge und

3.den ökosozialen Ansatz ĂŒber Klimagerechtigkeit.


Eine Bilanz, die ermutigt, jedoch nicht zum Ausruhen ermuntern soll. Die Zeit drĂ€ngt! Wir sind alle gefragt und mĂŒssen noch mehr tun. Bewusstsein zu schaffen fĂŒr globale Spielregeln und ein VerstĂ€ndnis fĂŒr WeltvertrĂ€ge - bei Kindern, Jugendlichen, Studierenden und Erwachsenen - ist wichtiger denn je. Werden Sie noch heute aktiv! Werden Sie Fan auf Facebook, spenden Sie 5 Euro gegen Ignoranz oder nehmen am Workshop teil und lernen weitere Aktive kennen. 




Mehr Infos im Infoblatt 2011 



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Weltnaturerbe retten - Forest Stewardship Council hilftWeltnaturerbe retten - Forest Stewardship Council hilft
Der Schutz von angrenzenden WĂ€ldern wirkt sich positiv auf Weltnaturerbe aus

Eine Studie im Auftrag der Rainforest Alliance belegt: Weltnaturerbe profitieren davon, wenn angrenzende WĂ€lder nach den Richtlinien des Forest Stewardship Council (FSC) zertifiziert und somit geschĂŒtzt werden.

Positive Auswirkungen auf das Weltnaturerbe haben beispielsweise solch elementare Forderungen des FSC wie Identifizierung und Erhalt von wichtigen Biotopen und von LebensrĂ€umen fĂŒr gefĂ€hrdete oder bedrohte Arten, aktiver Feuerschutz, Abwehr invasiver Arten, vielfĂ€ltige Anforderungen an die forstwirtschaftliche Nutzung und Einbindung sowie angemessene Bezahlung ortsansĂ€ssiger Arbeiter. „Viele dieser Anforderungen, etwa die BeschĂ€ftigung lokaler Arbeitnehmer, reduzieren ebenfalls den Anreiz fĂŒr illegale TĂ€tigkeiten innerhalb des Gebietes, wie illegales Abholzen oder Wilderei", so Deanna Newsom, Co-Autorin der Studie.


Eine FSC-Zertifizierung angrenzender WaldflĂ€chen kann dabei helfen, die Bedrohung zu lindern. Da die VorzĂŒge und Vorteile nicht auf das Gebiet des zertifizierten Waldes beschrĂ€nkt bleiben, wirkt sich der Schutz auch auf die benachbarten wertvollen Naturgebiete aus.


Hier finden Sie den vollstÀndigen Artikel.

Wie Sie die FSC-Zertifizierung fĂŒr ein WaldstĂŒck in Ihrer Region erreichen erfahren Sie hier.

(Quelle: www.plosone.org)

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Diese Songs verbinden UnterstĂŒtzer mit dem Global Marshall PlanDiese Songs verbinden UnterstĂŒtzer mit dem Global Marshall Plan
Emotionen fĂŒr eine Welt in Balance

Innerhalb unseres MĂ€rz-Newsletters haben wir Sie aufgerufen, uns mitzuteilen welche Songs Sie mit dem Global Marshall Plan verbinden bzw. die Sie in Ihrem Engagement fĂŒr eine Welt in Balance möglicherweise beflĂŒgeln. Denn wie wir bereits festgestellt haben, geht mit Musik oft alles ein bisschen leichter.

Nach Einreichung sĂ€mtlicher weiterer Titel, könenn wir Ihnen inzwischen eine Auswahl Ihrer Einsendungen, Ideen und VorschlĂ€ge prĂ€sentieren und freuen uns ĂŒber die rege Beteiligung. Die musikalische Bandbreite Ihrer VorschlĂ€ge reicht vom Avatar Soundtrack ĂŒber U2 bis zum Scorpions Klassiker „Wind of Change“. Sie finden hier eine Liste mit einigen Titeln, in die Sie direkt reinhören können!

Lassen Sie sich von den Melodien, Texten und Rhythmen mitnehmen und fĂŒr weitere AktivitĂ€ten fĂŒr eine Welt in Balance inspirieren!





FĂŒr den gesamten Zusammenschnitt des Soundtracks klicken Sie hier.











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Zukunftsliteratur auf ReisenZukunftsliteratur auf Reisen
Mit BookCrossing neue Leser fĂŒr Global Marshall Plan Themen gewinnen

Die Global Marshall Plan Foundation schickte am vergangenen Freitag (Mai 2011) ihre ersten zwei BĂŒcher aus der Zukunftsbibliothek auf die Reise!

"Welt mit Zukunft" von Franz Josef Radermacher und "Welt retten fĂŒr Einsteiger" - Ein Handbuch voller Tipps wie jeder einzelne im Alltag einen Beitrag zur Rettung der Welt leisten kann- wurden in MĂŒnchen und Stuttgart an öffentlichen PlĂ€tzen freigelassen. Die beiden BĂŒcher können nun von zufĂ€llig Interessierten, Passanten oder einfach neugierigen Menschen gefunden werden und diese zum Um- und Nachdenken anregen.

Um die beiden BĂŒcher im Auge behalten zu können und zu erfahren wo sie sich gerade befinden und wen sie womöglich zu welchen Ideen anregen, wurden sie unter www.bookcrossing.com registriert. Jedes der BĂŒcher besitzt somit einen offiziellen Sticker mit Kennnummer (BCID).

Mit dieser Nummer können sich die Leser des jeweiligen Buches auf der Website einloggen, berichten wo genau sie

das Buch aufgegriffen haben und was sie ĂŒber die so zufĂ€llig entdeckte ZukunftslektĂŒre denken. Anschließend wird das Buch wieder offiziell an einem anderen Ort "freigelassen".

Das kommentieren und Freilassen funktioniert hierbei völlig anonym, man muss sich nicht registrieren und geht keinerlei Verpflichtungen ein. Wir werden im Newsletter regelmĂ€ĂŸig ĂŒber die Abenteuer und Wirkung der Zukunftsliteratur auf Reisen berichten!

ZusÀtzlich zum Bookcrossing-Aufkleber besitzt die Zukunftsliteratur auf Reisen auchjeweils einen Global Marshall Plan

Aufkleber, um so auch auf die Initiative und eines ihrer Sprachrohre - die Zukunftsbibliothek welche ĂŒber unseren Buchshop erhĂ€ltlich ist - aufmerksam zu machen.

Schicken auch Sie Zukunftsliteratur auf Reisen! Schreiben Sie uns an info@globalmarshallplan.org und wir senden Ihnen die Global Marshall PlanAufkleber-Vorlage als pdf zu.

Wir werden Sie monatlich ĂŒber den aktuellen Aufenthaltsort der BĂŒcher informieren.

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Update Website

09. November: Update Website durchgefĂŒhrt
- Neuigkeiten hinzu aus crosspublishing

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