20.02.2017 - 12:30

Bono: Ein Marshall Plan mit Afrika ist unsere Verantwortung

Bono sieht Deutschland als Motor, um den Marshall Plan mit Afrika umzusetzen. Denn Afrika, so sagen auch die Menschen vor Ort, brauche in erster Linie Bildung, Beschäftigung und Beteiligung. Es liegt nun auch an den G20 das umzusetzen.

Ein Auszug aus seinem Artikel in der Süddeutschen Zeitung vom 17.2.2017:

"Deutschland sollte die Führung übernehmen bei einer Art modernen Marshall-Plan, der dem bedrohten Nachbarkontinent eine Perspektive gibt.(...)

Wir müssen unsere Sicherheits- mit einer Entwicklungsstrategie vereinen, die dafür sorgt, dass diese Länder den Menschen Gesundheitsversorgung, Bildung und Infrastruktur bereitstellen. Ohne Sicherheit ist Entwicklung unmöglich, aber ohne Entwicklung ist Sicherheit nicht nachhaltig.

Wenn wir dies falsch machen, werden aus fragilen Staaten gescheiterte Staaten, und ihre Probleme zu unseren Problemen. Machen wir es richtig, wird der Erfolg dieser Staaten auch unser Erfolg sein. Ihre Stabilität wird zu unserer beitragen.

 

 

Was können die G 20 also tun? Fragt man die Menschen in Afrika, bekommt man drei Dinge zu hören: Bildung, Beschäftigung und Beteiligung."

Der ganze Artikel von Bono in der Süddeutschen Zeitung ist hier zu finden.

 

Quelle: Teaserbild Bono von pixabay.de