10.02.2017 - 12:00

"Es braucht eine wache Zivilgesellschaft"

Wien, 24.01.2017 - Es sollte ein Blick zurück werden, auf die Entwicklung einer nachhaltigen und verantwortungsbewussten Politik. Die, so der amtierende Landwirtschafts- und Umweltminister, Andrä Rupprechter, „heute aktueller [ist] denn je, als Gegenentwurf zum protektionistischen 'Trumpismus' oder dem asiatisch-chinesischen Modell des Staatskapitalismus ohne Demokratie und Freiheit"1.

Unter den Rednern war auch der ehemalige österreichische Vizekanzler und Bundesminister für Land- und Forstwirtschaft Dr. Josef Riegler. Er gilt als Erfinder der Ökosozialen Marktwirtschaft und der praktischen Umsetzung der ökosozialen Idee. Außerdem beeinflusste er maßgeblich die Entwicklung des Global Marshall Plans.

Riegler hob in seiner Rede die Aktualität der Idee hervor, die inzwischen international als „Green and Inclusive Economy“ verfolgt wird. Gleichzeitig appellierte er an jede und jeden sich, angesichts der neuen Herausforderungen, zu engagieren. Vor dem Hintergrund der aktuellen weltpolitischen Lage entwickelt auch seine Schlussbemerkung eine besondere Dringlichkeit:

 

„Liebe Freunde!

So dürfen wir heute sagen: 30 Jahre Einsatz waren nicht vergeblich!

ABER: Die neuen Herausforderungen sind dramatisch!

So wie Ende der 1930er Jahre könnten einige wild gewordene 'Führer' die Menschheit wieder ins Verderben stürzen!

Nationalismus, Populismus, Hass und Gewalt sind wieder 'in'.

Daher geht es nun um die Mobilisierung aller positiven Kräfte!

Die Zivilgesellschaft ist gefordert!

Vor allem ihr Jungen müsst euch engagieren. Es geht um euer Leben!“

 

Weiterführende Links: