21.02.2017 - 14:00

Trump und Co: Wir können etwas tun!

Wir können aktiv zu einer Welt in Balance beitragen. Auch gerade jetzt, in Zeiten von Donald Trump und Co. Was genau das für Möglichkeiten sind, die jeder Einzelne umsetzen kann, sehen Sie hier.

Seit Donald Trumps Amtseinführung am 20. Januar wachsen jeden Tag auch in Europa die Sorgen über die Konsequenzen seiner Politik für Umwelt, Menschenrechte und Demokratie weltweit. Die rechten Bewegungen innerhalb Europas tragen mit ihrer Polemik und dem antidemokratischen Verhalten ihr Übriges dazu bei.

Doch ist man als einzelner europäischer Bürger dem, was in den USA und auch hier passiert, wirklich machtlos ausgeliefert und gezwungen, dabei zuzusehen, wie „die Welt schlechter wird“?
Nein: Gerade angesichts der bevorstehenden Bundestagswahl in Deutschland ist es wichtig, weiterzumachen; sich zu informieren, eine Meinung zu bilden und diese zu äußern.

Was können wir also von Deutschland aus tun?

• Es ist notwendig, sich Diskussionen mit anderen zu stellen, um sich und sein Gegenüber zur Reflexion der eigenen Haltung anzuregen. Besonders die Konfrontation mit Vertretern anderer, vielleicht sogar gegensätzlicher Meinungen kann sich lohnen, auch wenn es anstrengend sein mag.
• Machen Sie Politik und Medien auf Ihre Sorgen aufmerksam: Unterzeichnen Sie Petitionen oder schreiben Briefe, in denen Sie Politiker dazu auffordern, aktiv zu werden.
• Wir können außerdem auf die Straße gehen und uns solidarisch mit weltweiten Bürgerrechtsbewegungen wie zum Beispiel dem Women’s March zu zeigen. Informieren Sie sich über Demonstrationen und Kundgebungen in Ihrer Nähe oder organisieren Sie selbst eine!
• Lesen! Entlarven Sie die sogenannten “alternativen Fakten”, indem Sie sorgfältig recherchierte Medien verfolgen. Durch das Lesen von historischen, philosophischen, wissenschaftlichen Texten festigt sich ein umfangreicheres Wissen, das auf recherchierten Fakten basiert und Komplexitäten darstellt. Eine Auswahl von zukunftsweisender Literatur finden Sie auch im Buchabo der Global Marshall Plan Foundation.
• Helfen Sie andere Menschen: Stellen Sie sich hinter alle, die aufgrund ihrer Herkunft, Religion, Hautfarbe, Geschlechtes oder Sonstigem diskriminiert werden.
• Spenden: Unterstützen Sie Organisationen, die sich für Umwelt-, Bürger- und Menschenrechte weltweit einsetzen.
• Und zuletzt: Lasst uns für eine hohe Wahlbeteiligung bei der Bundestagswahl am 24.09.2017 sorgen. Eine Demokratie lebt von ihren Bürgerinnen und Bürgern, die sich aktiv einbringen und mitbestimmen.
 

Man mag in diesen Zeiten kurz davor sein den Mut zu verlieren. Doch gerade jetzt sollten wir alle uns zur Verfügung stehenden Mittel nutzen, um unser Ziel zu erreichen: eine Welt in Balance. Wir dürfen nicht zulassen, dass die Umsetzung dieses Ziels durch das Aufbauen von Mauern und das Voranstellen von nationalen Interessen gefährdet wird.

Von Elisa und Roman, Praktikanten bei der Global Marshall Plan Foundation.

Bildquelle: pixabay.de