Newsletter 01 / 2010

 




Neuigkeiten

- Aus dem Netzwerk -

 

 

 

 

Der Stein rollt weiter...

Große Folgekonferenz fünf Jahre nach "Den Stein ins Rollen bringen"

Die Global Marshall Plan Regionalgruppe Steyr-Kirchdorf lädt ein zum Netzwerktreffen der Global Marshall Plan Initiative in den Freizeitpark Micheldorf in Oberösterreich.

Details zum Programm folgen in Kürze auf der Homepage der SPES Zukunftsakademie: www.spes.co.at.

 

 

 

Global Marshall Plan Supporting Students

Schülerorganisation in Wien gegründet

Wir engagieren uns für eine nachhaltige und gerechte Welt!

Wie kann die Welt nachhaltig und gerecht gestaltet werden?
Hinter Schlagworten wie Klimagerechtigkeit, Steuergerechtigkeit, und Entwicklungspolitischer Kohärenz verbergen sich Konzepte, deren Umsetzung die Welt nachhaltig verbessern würde. Im Global Marshall Plan werden diese Ideen gebündelt, um ein ganzheitliches Konzept für die Zukunft des Planeten zu schaffen.
Wenn die Zivilgesellschaft ein solches Maßnahmenpaket konsequent genug einfordern würde, könnte die Klimakatastrophe abgewendet und die extreme Armut in den nächsten 10-20 Jahre weltweit überwunden werden.

Was können wir Jugendliche erreichen?
Das Ziel unserer Organisation "Global Marshall Plan supporting students" ist, möglichst viele Jugendliche über die komplexen Themen Nachhaltigkeit und globale Gerechtigkeit zu informieren. Jugendliche haben in der Gesellschaft eine Multiplikatorfunktion; das heißt, sie geben ihr Wissen weiter. Wir glauben, dass durch Aufklärung der Menschen langfristig auch positiv Einfluss auf die Politik ausgeübt wird. Denn natürlich ist es leichter, eine nachhaltige und gerechte Politik zu betreiben, wenn das von der Zivilgesellschaft aktiv eingefordert wird!
Wir glauben, Aufklärungsarbeit ist dann besonders nachhaltig, wenn sie über das bloße Informieren hinausgeht und sie es Menschen ermöglicht, aktiv zu werden und konkret zu handeln. Deshalb liegt der Schwerpunkt unserer Tätigkeit auf Projektarbeit.
Mit unseren Projekten wollen wir erreichen, dass sich Jugendliche einerseits kreativ mit dem Themenbereich Nachhaltigkeit und globale Gerechtigkeit auseinandersetzen und dass sie sich andererseits aktiv für eine bessere Welt engagieren.


Unser erstes Projekt - "Aktion Klimaschutz jetzt in Klosterneuburg!"

Am 12. 12. 2009, dem weltweiten Aktionstag für den Klimaschutz, sind wir in Klosterneuburg auf die Straße gegangen. Mit selbst angefertigten Plakaten und Broschüren und durch Gespräche bei Tee informierten sie die Passanten über die notwendigen Änderungen unseres Lebensstils. Heiß diskutiert wurde auch die Frage "Soll Benzin teurer werden als Maßnahme für den Klimaschutz?"  82 Menschen haben darüber abgestimmt, wobei sich eine klare Mehrheit für eine Verteuerung aussprach.


 

 

Ausschreibung: Tiroler Gemeindekatalog

Eine Initiative im Rahmen des Tiroler Global Marshall-Aktivitätenplans

Das Bundesland Tirol hat sich mehrfach zur Idee und den Zielen des Global Marshall Plan bekannt, und mit dem Tiroler Aktivitätenplan eine konkrete Umsetzungsstrategie beschlossen. Einen Bestandteil dieser Strategie bildet die Erstellung eines Gemeindekataloges, der sich an Tiroler Gemeinden richtet. Sein Schwerpunktthema lautet für die kommenden beiden Jahre: Lebensmittel - Mittel zum Leben.

Noch bis zum 12. Februar 2010 läuft dazu eine Ausschreibung für mögliche Aktivitäten. Organisationen, Vereine, Initiativen, Bildungseinrichtungen, Privatpersonen oder Kooperationen zwischen diesen AkteurInnen, sind eingeladen, ihre Angebote zu übermitteln. Die in den Gemeindekatalog aufgenommenen Aktivitäten werden vom Land Tirol auch finanziell unterstützt.

Weiterführende Informationen unter: www.tirol.gv.at

Aktivitäten aus den Lokalgruppen: München

Vernetzung mit anderen Gruppen wurde gestartet

Mitte 2009 gegründet, zählt die Lokalgruppe München inzwischen rund 10-15 aktive Mitstreiter. Zahlreiche Ideen für Aktionen auf lokaler Ebene existieren schon, jedoch fehlte bislang noch die Vernetzung mit anderen Lokalgruppen.

Zu ihrem Treffen am 9. Januar 2010 hatten die Münchner daher Stefan Jessenberger von der Lokalgrupe Metropolregion Nürnberg zu einem Meinungs- und Erfahrungsaustausch zu Gast. Die Erfahrungen, die er aus der Arbeit in seiner Lokalgruppe berichten konnte, sind hilfreiche Anhaltspunkte auch für die weitere Arbeit der Münchner Gruppe:
Nach dem ersten Treffen auf Initiative von Ralf Mützel im November 2007, die seit Mitte 2008 monatlich stattfinden, hat sich eine relativ stabile Gruppe von ca. 10-13 Aktiven gebildet. Diese ist primär im Bereich der Aufklärungsarbeit und Bewusstseinsbildung in Politik und Gesellschaft in Form von Vorträgen, Diskussionsrunden und der Teilnahme an regionalen Veranstaltungen aktiv.
 

  • Zur besseren Vernetzung mit anderen Organisationen und Gruppen ist die Lokalgruppe seit 2009 auch Mitglied der Nürnberger Agenda 21. Die Mitgliedschaft der Gruppe im Agendabeirat der Stadt Erlangen steht ebenfalls kurz bevor.
  • Seit April 2009 bemüht sich die Lokalgruppe Nürnberg zudem um einen Landtagsbeschluss in Bayern zur Unterstützung des Global Marshall Plans. Im Juli 2009 fand hierzu ein erstes Treffen mit Erwin Huber, CSU Vorstandsmitglied und Vorsitzendem des Wirtschaftsausschusses statt. Siehe auch Global Marshall Plan News 8/2009. Im Oktober 2009 wurde diese Zielsetzung zudem durch einen eigenen Antrag des Landesvorsitzenden der ödp in Bayern , Hr. Suttner unterstützt, welcher derzeit zu Beratungen in den Fraktionen liegt.
  • Darüber hinaus arbeitet die Nürnberger Gruppe, unterstützt durch weitere einzelne Unterstützer der Global Marshall Plan Initiative, an der Erstellung eines Handbuches für Multiplikatoren deutscher Regionalgruppen. Dieses Werkzeug soll es allen Aktiven der Initiative erleichtern, in ihrem eigenen Umfeld als Multiplikatoren zu fungieren und die Ziele der Initiative in konkrete lokale Aktivitäten umzusetzen.
  • Ideen für neue Projekte und Aktivitäten der Gruppe in diesem Jahr werden Ende Januar in einem Workshop gesammelt und konkretisiert.

Zukünftige gemeinsame Projekte und weitere Kooperationsmöglichkeiten
Zum Abschluss diskutierten die Teilnehmer des Treffens über eine mögliche zukünftige Zusammenarbeit der beiden Lokalgruppen. Als potenzielle Kooperationsprojekte wurden genannt

  • Die Unterstützung der "Landtagsinitiative" sowie der auf dieser Basis anzustrebenden Umsetzungsprojekte durch Aktive aus der Müncher Lokalgruppe.
  • Gemeinsame Aktivitäten zum Ökumenischen Kirchentag, der vom 13.-16. Mai in München stattfindet.
  • Ausarbeitung gemeinsamer Seminarkonzepte und Bildungsangebote, um die Bewusstseinsbildung in der Bevölkerung und bei Entscheidungsträgern voranzubringen. Vielversprechend erscheint hier nicht zuletzt die Zusammenarbeit mit Führungsakademien und Trägern der Lehrerfortbildung.

Die Lokalgruppe München trifft sich 2010 an jedem zweiten Mittwoch im Monat um 19 Uhr im Ökologischen Bildungszentrum München, Englschalkinger Str. 166, München.

Kontakt: Jakob Schoof muenchen@globalmarshallplan.org
 

 

 

- Ökosoziale Marktwirtschaft -

 

 

 

 

Update Ökosoziale Marktwirtschaft

Auch im Jahr 2010 eine Strategie für die Zukunft

20 Jahre nach der erstmaligen Formulierung der Ökosozialen Marktwirtschaft, hat das Ökosoziale Forum dieses Programm vor dem Hintergrund der aktuellen Herausforderungen in einem Prozess seit Juni 2008 weiter entwickelt und am 15.12.2009 öffentlich präsentiert. Im vorliegenden Grundsatzpapier Ökosoziale Marktwirtschaft. Für eine zukunftsfähige Gesellschaftsordnung sind aktuelle Standpunkte, Rahmenbedingungen und Handlungsempfehlungen zusammengefasst und auf den Punkt gebracht. Den Diskussionsprozess will das Ökosoziale Forum ausgehend von dieser Standortbestimmung intensiv fortsetzen.

Das Dokument Ökosoziale Marktwirtschaft. Für eine zukunftsfähige Gesellschaftsordnung können Sie als pdf von unserer neuen Hompage herunterladen.

Seit Ende des vergangenen Jahres ist die Seite www.oekosozial.at überarbeitet und neu gestaltet. Sie finden darauf zahlreiche Informationen und Materialien zu den Veranstaltungen und Themen des Ökosozialen Forums. Wir freuen uns über Ihren virtuellen Besuch und Ihr Feedback!

 

 

- EU Strategie -

 

 

 

 

EU 2020

Stellungnahme des Ökosozialen Forum Europa zum Entwurf der Europäischen Kommission

 

Die Europäische Kommission hat im Rahmen einer öffentlichen Konsultation dazu eingeladen, Ansichten und Vorschläge zur neuen "EU 2020 Strategie" einzubringen. Die "EU 2020 Strategie" soll es Europa ermöglichen, sich von der Krise zu erholen und gleichzeitig den Wandel zu einer nachhaltigen und wissensbasierten Marktwirtschaft beschleunigen. Die EU 2020 Strategie baut auf der erneuerten Lissabon Strategie für Wachstum und Entwicklung von 2005 auf und soll Schwachstellen dieser beheben. Die Kommission beabsichtigt Anfang 2010 einen Vorschlag für die EU 2020 Strategie vorzustellen, der im Rahmen des nächsten Frühjahr-Gipfels 2010 von den Staats- und RegierungschefInnen angenommen werden soll. Bis zum 15. Jänner konnte jede/r eine Stellungnahme zum vorliegenden Entwurf abgeben.

Hier finden Sie die Stellungnahme des Ökosozialen Forum Europa
Die Vorlage der Europäischen Kommission finden Sie hier

 

- Plant-for-the-Planet -

 

 

 

 

Kinder verlangen Beteiligung an UNFCCC-Zwischenkonferenz 2010 in Bonn

Pressekonferenz der Kinder am 30. Januar 2010



In ihrem offenen Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel hatten die Kinder bereits vor Tagen Proteste angekündigt, für den Fall des Scheiterns von Kopenhagen.

Kopenhagen ist eine Katastrophe. Wir haben Angst, große Angst vor unserer Zukunft sagt Clara Slawik, 12, Schülerin aus Augsburg zum Scheitern von Kopenhagen und weiter: Jeder der 10.000 Delegierten in Kopenhagen wusste, um was es geht, aber die Erwachsenen haben diese Chance verstreichen lassen. Wir Kinder werden die Leidtragenden sein!

Liam Felsch, 12, Schüler aus München ergänzt: Kopenhagen scheiterte letztendlich am Geld und an der Bequemlichkeit der Erwachsenen. Wir Kinder müssen sowieso einmal all die Schulden zurückzahlen, die die Bankenkrise verursacht hat, warum machen die Erwachsenen nicht einmal Schulden, um die Zukunft von uns Kindern zu retten?

Die Inselbewohner, deren Zuhause untergeht, die Menschen in der ärmeren Ländern, die unter den Dürren leiden und wir Kinder sind die Opfer der Erwachsenen. Wir lassen uns das nicht länger gefallen.Ben Kleihues, 13, Schüler aus Berlin.

Felix Finkbeiner, 12, Schüler aus Starnberg: Wir sind wahnsinnig enttäuscht und deprimiert. Wir hatten soviel Hoffnung in Barack Obama und Angela Merkel. Beide haben es gut, denn sie werden schon alt sein, wenn wir Kinder das Scheitern von Kopenhagen ausbaden müssen! Hätten die 10.000 Delegierten in Kopenhagen ein Woche lang Bäume gepflanzt, wäre wahrscheinlich mehr dabei herausgekommen.

Die Kinder von Plant-for-the-Planet hatten sich am Wochenende verständigt, dass Tausende Schüler zwischen dem 31. Mai uns 11. Juni 2010 in Bonn bei der UNFCCC-Zwischenkonferenz für ihre Zukunft Bäume pflanzen und demonstrieren werden. Am 30. und 31. Januar 2010 treffen über ein Dutzend Klimabotschafter zu einem außerordentlichen Treffen in Pähl (Bayern) zusammen, um die weiteren Schritte zu besprechen.

ZDF-Beitrag zur Demonstration in Berlin

Bei Interesse melden Sie sich bitte unter media@plant-for-the-planet.org
 

 

 

Kopenhagen - Kinderdemo vor dem Bundeskanzleramt

"Rettet unsere Zukunft! Milliarden für Banken - jetzt sind wir Kinder dran!"

Mehr als 30 Kinder der Schülerinitiative Plant-for-the-Planet demonstrierten am 09.12.2009 in Berlin vor dem Bundeskanzleramt für Klimagerechtigkeit. "Wir Kinder haben Angst um unsere Zukunft" schreiben die 30 Kinder in ihrem offenen Brief an Angela Merkel und weiter: "Nehmen Sie soviel Geld mit nach Kopenhagen, wie Sie den Banken gegeben haben. Um die Banker zu retten haben Sie und Ihre Kollegen viele Milliarden ausgegeben. Bitte investieren Sie jetzt genauso viele Milliarden, um uns Kinder zu retten!"



Nach Ansicht der Kinder ist es höchste Zeit: "Wenn Ihr jetzt nicht handelt, werden die Probleme zu groß sein, als das wir sie noch lösen können, wenn wir selbst groß sind. Ihr müsst den ärmeren Länder Geld geben, damit sie in erneuerbare Energie investieren, Kohle, Erdöl und Erdgas in der Erde lassen können und keine Bäume fällen müssen!", fordert die 12-jährige Martha aus Berlin. Unter dem Motto "Stop talking. Start planting." hielten sie vor dem Büro der Kanzlerin Pappbäume in die Höhe. Die Kinder werden dabei von Prominenten aus aller Welt unterstützt. Die Friedensnobelpreisträger Wangari Maathai, Muhammad Yunus, Rajendra Pachauri, sowie Gisele Bündchen, Prinzessin Haya von Dubai, Michael Otto, Gesine Schwan, Peter Maffay, Michael Stich, Fürst Albert II von Monaco und über 100 weitere Persönlichkeiten lassen sich für die Kampagne "Stop talking. Start planting." von Kindern aus über 60 Ländern symbolisch den Mund zu halten.

Zur Schülerinitiative Plant-for-the-Planet gehören weltweit tausende Kinder. Ihr Ziel ist es, in jedem Land der Welt eine Million Bäume zu pflanzen und bis 2020 eine Million Kinder zu Botschaftern für Klimagerechtigkeit auszubilden. Der 12-jährige Gründer Felix: "Wir Kinder sind nicht naiv und meinen, wir könnten mit Bäume pflanzen die Welt retten. Wenn aber Kinder auf der ganzen Welt Bäume pflanzen, sind wir wie eine globale Familie und können weltweite Probleme anpacken."

Die Kinder sehen sich als die Opfer des Nicht-Handelns der Erwachsenen: "Im Gegensatz zu den meisten Erwachsenen, leben wir noch etwa 80 Jahre auf diesem Planeten. Für die Erwachsenen ist es eine wissenschaftliche Frage, wie hoch der Meeresspiegel steigen wird, für uns geht es ums Überleben", sagt der 11-jährige Max, Klimabotschafter aus Berlin. "Und wir können Euch nicht für Euer Nichthandeln zur Verantwortung ziehen, weil ihr tot sein werdet, wenn wir die Probleme lösen müssen, die ihr nicht gelöst habt", ergänzt die 12-jährige Clara aus Augsburg.

Weitere Fotos der Aktion finden Sie hier

Ähnlich wie die Kinder argumentiert auch der Verhandlungsführer der afrikanischen Staaten, der Sudanese Lumumba Di-Aping, derzeit in Kopenhagen:

Die Entwicklungsländer haben den von der Europäischen Union in Aussicht gestellten Beitrag zum Klimaschutz als ungenügend kritisiert. Die von der EU zugesagte Soforthilfe von 2,4 Milliarden Euro pro Jahr sei viel zu wenig, sagte der Sprecher der in der Gruppe G-77 zusammengeschlossenen Entwicklungs- und Schwellenländer, der Sudanese Lumumba Di-Aping, der "Frankfurter Rundschau". Für einen ökologischen Umbau in den Entwicklungsländern seien jährlich zwischen 300 und 500 Milliarden Euro erforderlich. Aber die EU werfe nur "Brotkrumen" hin.

Auch wenn das Geld sukzessive erhöht würde, gäben die EU und die USA "weit mehr Geld für Militär als für Klimaschutz aus", sagte Di-Aping. Zur Bewältigung der Finanzkrise seien gigantische Summen locker gemacht worden, bei der Klimakrise werde gespart. Di-Aping kritisierte auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU): "Frau Merkel hat zwei Gesichter. Sie ist zu Hause eine große Ökologin, aber wenn es ums Geld für den Klimaschutz geht, steht sie auf der Bremse." Die Industriestaaten müssen ihren CO2-Ausstoß nach Ansicht von Di-Aping bis 2017 um mindestens 52 Prozent und bis 2020 um mindestens 65 Prozent gemessen am Basisjahr 1990 senken. Geschehe das nicht, bedeute dies den "Tod von Afrika", da die Temperatur dann um 3,75 Grad ansteigen werde und die afrikanischen Länder zum Backofen würden

Frankfurter Rundschau, 14.12.2009

 

 

Aserbaidschan unterstützt "Stop Talking. Start Planting."

Erstes Aserbaidschanisches Kinderforum in Baku

 

250 Kinder und Jugendliche aus den rund 56 Regionen Aserbaidschans zog es zu der ersten Kinderkonferenz, dem First Azerbaijan Children Forum, nach Baku. Hier fanden sich vom 18. bis zum 19. Dezember 2009 auch zahlreiche Regierungsvertreter zusammen. Der Ministerpräsident, das Ministerium für Jugend und Sport sowie Vertreter des Umwelt- und Bildungsministeriums schenkten den Kindern ihre Aufmerksamkeit.

Der elfjährige Rufat Dargahli, Mitglied der "Youth Union" in Aserbaidschan, und Teilnehmer der Tunza-Konferenz 2009 in Südkorea hat sich bereit erklärt, während der Kinderkonferenz die Leitung für die Arbeitsgruppe "Environmental and Healthy Life" zu übernehmen.

In einem Interview mit den zwei größten und bekanntesten Fernsehsender Aserbaidschans, Public TV und ANS TV, forderte er Kinder und Jugendliche in ganz Aserbaidschan auf, sich an der Kampagne "Stop talking. Start Planting." zu beteiligen und in allen Regionen Aserbaidschans Bäume zu pflanzen.


Zum Ende der Konferenz hin, arbeiteten die Kinder eine Deklaration aus, die bei dem Präsidenten von Aserbaidschan eingereicht wird. In diesem Schreiben fordern die Kindern Unterstützung der Kampagne "Stop Talking. Start Planting." und richten einen Appell an alle, sich mehr für den Klimaschutz einzusetzen.
 

 

- Aus den Medien -

 

 

 

 

Pressespiegel

Die Initiative und Plant-for-the-Planet in den Medien

Global Marshall Plan

Plant-for-the-Planet


Bildquelle: Pixelio Rainer Sturm

 





Veranstaltungen

Lokalgruppe München bei Radio Lora

18.01.2010 20:00 Uhr (Ortszeit)
Radio Lora, UKW 92,4


Eine Welt Report aus München

Heinz Schulze vom Nord-Süd-Forum München e.V. interviewt Edwin Busl von der Global Marshall Plan Lokalgruppe München im Rahmen des Themenjahres GUTE NACHRICHTEN AUS DER EINEN WELT. Schwerpunkte des Gesprächs werden sein: der Global Marshall Plan, die Regionalgruppe München und Plant-for-the-Planet.

Das Gespräch wird live im Rahmen der Sendung Eine Welt Report aus München am 18.01.2010 von 20.00 bis 21.00h von Radio Lora UKW 92,4 gesendet.

http://home.link-m.de/lora/
 

Wachstum im Wandel - Growth in Transition

28.01.2010 - 29.01.2010
Wien


Internationale Konferenz

Ort: Aula der Wissenschaften, Wollzeile 27a, 1010 Wien

Weitere Informationen finden Sie unter www.wachstumimwandel.at

Für eine Welt in Balance

02.02.2010 14:00 Uhr (Ortszeit) - 02.02.2010 18:45 Uhr (Ortszeit)
Linz


Global Marshall Plan - Netzwerktreffen Oberösterreich

 

Um Anmeldung wird bis spätestens 25.01.2010 gebeten.

Die Teilnahme ist gratis.

Für weitere Informationen und die Anmeldung besuchen Sie bitte die Seite www.umweltakademie.at.

Ort: LFI Linz (Landwirtschaftskammer), Auf der Gugl 3, 4020 Linz

 

Ethische Zukunftsgestaltung trotz Weltfinanzkrise und Klimawandel

10.03.2010 17:15 Uhr (Ortszeit)
Essen


Vortrag mit Franz Josef Radermacher

 

Im Anschluss an den Vortrag ist Gelegenheit zu ausführlicher Diskussion mit Herrn Professor Radermacher. Eine Anmeldung ist erwünscht.

Weitere Informationen und Anmeldung: www.rbv-ethik.de

Ort: HdT – Haus der Technik, Hollestr. 1, D-45127 Essen

 

 

Eine Unbequeme Wahrheit

10.03.2010 17:30 Uhr (Ortszeit)
München


Film und Gespräch mit Frithjof Finkbeiner

 

Mittwoch, 10. März, 17.30 Uhr
     
Filmreihe, Kino Münchner Freiheit, U3/U6 Münchner Freiheit
Eine unbequeme Wahrheit ("An Inconvenient Truth", USA 2006, 100 Min.)
Buch und Regie: Davis Guggenheim.
Mit dem Ex-US-Präsidentschaftskandidaten Al Gore

Al Gore rüttelte mit seiner eindringlichen Aufklärungskampagne über die globale Erwärmung nicht nur die Bürger der USA auf. Der Klimawandel geht uns alle an. Was können wir tun, um ein weiteres Fortschreiten zu verhindern? Oscars 2007 für den besten Dokumentarfilm und den besten Song: "I Need To Wake Up".

 

 

Global Marshall Plan - Die ökosoziale Marktwirtschaft als Antwort auf die Herausforderungen durch die Globalisierung

19.03.2010 19:00 Uhr (Ortszeit)
Münnerstadt


Vortrag

 

Kursleiter:(b)>Dipl. Ing. (FH) Martin Becker

Der Vortrag nennt Hintergründe der gegenwärtigen Entwicklungen und Ziele der Global Marshall Plan Initiative. Es besteht nach dem Vortrag (ca. 60 Min.) die Möglichkeit zur Diskussion.

Gebühr:(b)> 3,00 €

Ort:(b)> Hennebergmuseum, Münnerstadt, Deutschherrnstraße

(Veranstaltungsraum)

Anmelden können Sie sich hier.

 

 

Gerechtes Geld – Gerechte Welt Global Marshall Plan: Der Stein rollt weiter!

05.05.2010 19:00 Uhr (Ortszeit)
Freizeitpark Micheldorf, Oberösterreich


Große Folgekonferenz fünf Jahre nach "Den Stein ins Rollen bringen"

Mit dem freien Publizisten und Autor
Christian Felber

Mit dem Geschäftsführer des Ökosozialen Forum
Klemens Riegler

Mit dem internationalen Koordinator der Global Marshall Plan Initiative
Frithjof Finkbeiner

Mit afrikanischer Musik

Mit den Landesräten
Josef Stockinger und Rudi Anschober


Was?
Fünf Jahre nach der Veranstaltung „Den Stein ins Rollen bringen“ in Kirchdorf/Kr, wollen dem Thema einen weiteren Impuls geben. In der Zwischenzeit haben alle neun Bundesländer einen Beschluss zur Unterstützung des Global Marshall Plan gefasst und die Bundesregierung hat es in ihr Regierungsprogramm aufgenommen. Was ist seither auf internationaler, nationaler und regionaler Ebene passiert und was sind die nächsten Schritte? Diese Fragen wollen wir gemeinsam mit Vertreter/-innen der Politik und der Global Marshall Plan Initiative diskutieren.
 
Das Motto der Veranstaltung ist „Gerechtes Geld – Gerechte Welt“. Eine Grundforderung des Global Marshall Plan ist es, weltweite Rahmenbedingungen für unsere Wirtschaft gerechter und im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung zu gestalten. Wir werden diese Forderung im Bereich Finanzwirtschaft diskutieren und regionale sowie nationale Handlungsansätze präsentieren.
 
Wer?
Global Marshall Plan Regionalgruppe Steyr – Kirchdorf mit ihrem Partnernetzwerk (Ökosoziales Forum, Verein Leb’s Net’s 21, SPES Verein, oö. Verein für Entwicklungsförderung, Netzwerk von Christen zur Unterstützung des Global Marshall Plan u.v.m.)

 






News-Redaktion
Global Marshall Plan Foundation
Helge Bork, Frithjof Finkbeiner (V.i.S.d.P.R.)

Global Marshall Plan Foundation
Koordinationsbüro
Ferdinandstraße 28-30
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www.globalmarshallplan.org
office@globalmarshallplan.org


Die Global Marshall Plan Initiative setzt sich für eine Ökosoziale Marktwirtschaft durch einen Global Marshall Plan ein. Global Marshall Plan News ist das Medium, um die Aktiven in der Initiative über die neusten Entwicklungen zu informieren.

Global Marshall Plan News erscheint gewöhnlich jeden ersten Donnerstag im Monat. Bitte senden Sie Artikel bis zum Freitag des vorhergehende Monats an news@globalmarshallplan.org.

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