Newsletter 02 / 2009

- Aus Politik und Zeitgeschehen-
Weltsozialforum fordert Wiederaneignung der Gemeingüter
Eindrücke vom Weltsozialforum in Belém
Clintons Freude und Geisslers Attacken
Wind of Change
Überraschende Anerkennung des Menschenrechts auf Nahrung
Kein Gefängnis für Zumwinkel: Ermunterung für Steuerhinterzieher
- Global Marshall Plan lokal -
Kleiner Kredit - große Wirkung
Engagement vor Ort stärken
- Aus Politik und Zeitgeschehen
Hamburger Schüler starten durch
Plant-for-the-Planet-Akademien
- Filme und Videos -
Helmut Schmidt: Zur Lage der Nation
Buchtipp: Matti Kohonen / Francine Mestrum (Hg.): Tax Justice
Filmtipp: 7915 km. Auf den Spuren der Rallye nach Dakar.
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Pressespiegel
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Neuigkeiten

- Aus Politik und Zeitgeschehen-

 

 

 

 

Weltsozialforum fordert Wiederaneignung der Gemeingüter

Global Commons als Thema des WSF 2010

2. Februar 2009 — Silke Helfrich

Durchgehalten hab’ ich nicht. Nach der 17. Deklaration – weitere 10 sollten folgen – raffte ich mein Regencape vom verschlammten Boden: das Weltsozialforum 2009 strebte seinem Ende entgegen, ich dem Ausgang des Mega- Veranstaltungsgeländes (UFRA).

Gerade war mir gerade klar geworden, dass das Thema Gemeingüter (auf Portugiesisch bens comuns) einen enormen Energie- und Legitimationsschub erhalten hat. … Das 9. Weltsozialforum, das weltweit größte Treffen Sozialer Bewegungen, hatte soeben einen Aufruf zur Verteidigung der Gemeingüter (auf Portugiesisch) veröffentlicht.

5 Minuten sprach Chico Whitaker, Alternativer Nobelpreisträger und einer der Gründer des Forums, auf der Asambleia das Asambleias. Das ist die Versammlung der Versammlungen, die letzte Großveranstaltung des Weltsozialforums. Hier werden die Ergebnisse aller thematischen Foren zusammengetragen. Diese fünf Minuten sind schwer umkämpft. Zum ersten Mal in der Geschichte des WSF erhielten die bens comuns hier einen eigenen Platz.

Der "Aufruf an alle Menschen zur Wiedergewinnung der Gemeingüter” macht sich für die Re-integration zersplitterter Einzelthemen und Diskurse stark, denn angesichts der "Zivilisationskrise" (Buzzword des Forums) ist Kooperation zwischen den inzwischen gut vernetzten themenbezogenen internationalen Netzwerken dringender denn je .

Was kann die Umweltbewegung von der Bewegung für Freie Software lernen? Was die Bewegung für Freie Kultur, oder für die Demokratisierung der Wissenschaft von den Ökos? Wie kann aus der Perspektive der Gemeingüter die Eigentumsfrage neu gestellt (und beantwortet) werden. Die notwendige "Konvergenz der Bewegungen" - so die Überzeugung der Initiatoren - kann jedenfalls gut über die Idee und Praxis der Gemeingüter gelingen. Denn: Commons diskutieren hieße

"Visionen diskutieren, indem man die politische Diskussion nochmal neu organisiert." Sie unter anderem den neuen technologischen Kontexten anpasst!

Der Aufruf ist gut. Er ist kurz. Er hat Signalwirkung. Er verbindet explizit die Debatte um natürliche Allmende mit der um Wissensallmende. Und er schlägt erste Austausch- und Koordinierungsinstrumente vor. So werden in Kürze in den vier Forumssprachen (portugiesisch, spanisch, englisch, französisch) Commonsseiten eröffnet. Man will dem Thema Sichtbarkeit verleihen und Projekten und Initiativen gleichsam Plattform wie Referenzpunkt bieten.

Auch die Internationale Wassercommunity hat in ihrer Abschlußerklärung dieses 9. WSF die Gemeingüter als orientierendes Konzept unterstrichen:

"Wasser ist ein Gemeingut und Zugang zu Wasser ist ein Menschenrecht."

Bislang hieß es "Wasser ist ein Menschenrecht." Der Unterschied ist alles andere als banal. In diesem Zusammenhang ist auch eine weitere Differenzierung wichtig, die von den international sehr gut vernetzten Wasserorganisationen klar gestellt wurde: Weder öffentliches, noch privates Eigentum garantieren per sé den nachhaltigen Umgang mit Wasser. Der entsprechende Passus in der Abschlusserklärung des WSF formuliert nun (sinngemäß), dass sowohl die Privatisierung der Wasserressourcen als auch die Verwaltung des Wassers "durch die öffentliche Hand in einer privatisierenden Logik" abzulehnen sei.

Eine der wichtigsten internationalen Zusammenschlüsse, die Allianz für Klimagerechtigkeit, hat in Belém einen starken Impuls bekommen. In der Abschlusserklärung heißt es:

"die Bewegung für Klimagerechtigkeit wird die Gemeingüter einfordern, und die sozialen und ökonomischen Realitäten in den Mittelpunkt unseres Kampfes gegen den Klimawandel stellen."

Ähnlich klar äussert sich das zum ersten Mal einberufenen Thematische Forum für Wissenschaft und Demokratie (mit Teilnehmern aus 18 Ländern von 4 Kontinenten) und viele andere. (Wie gesagt, ich habe nicht bis zum Ende durchgehalten.)

Den zentralen Wirkmechanismus der Commons brachten m.E. die Indígenas auf den Punkt. Reziprozität - Gegenseitigkeit. Diese gelte es zu erweitern. Und dafür müsse man die Sozialbeziehungen verändern. Sie haben am treffendsten von allen thematischen Foren formuliert, was die Essenz der Commonsdiskussion -als Wertedebatte- ausmacht. Veränderung der Sozialbeziehungen jenseits marktvermittelter Mechanismen.

Die Commons sind eine Welt der Gaben und der Gegenseitigkeit statt des Waren und des Tausch. Beide Welten werden immer nebeneinander existieren (glaub’ ich). Es geht also darum, die Räume der Commons zu erweitern und die des Marktes zurück zu drängen.

Für 2010 wurde dem Internationalen Rat des WSF ein thematisches Forum zu den bens comuns vorgeschlagen. Das wäre in der Tat die Gelegenheit, einen Begriff mit Leben und Bewegung zu füllen, der noch immer zu akademisch verhandelt wird und der vor allem das Potential hat, den Menschen - anders als die Rede von der Zivilisationskrise - einen Motivationsschub zu verpassen.

Denn die Commonsdebatte hat nicht nur etwas Zukunftsweisendes, sie knüpft einfach an viele kulturelle und historische Erfahrungen in denen es gelingt, so mit den Gemeingütern umzugehen, dass die Gabenfülle der Allmende wirklich allen zu Gute kommt.

Fest steht: ein Begriff hat Einzug gehalten ins WSF, der Begriff der Gemeingüter. Ich bin gespannt, wie die Abertausende von Teilnehmern des WSF in aller Welt damit umgehen.
 

 

 

Eindrücke vom Weltsozialforum in Belém

Interview mit Klemens Riegler über seine Teilnahme an der Großveranstaltung

 

Vom 27. Jänner bis zum 1. Februar fand in der brasilianischen Stadt Belém das heurige Weltsozialforum statt. Nach der globalen Aktionswoche 2008 gab es dieses Jahr wieder ein weltweites Forum, zu dem VertreterInnen sozialer Bewegungen aus aller Welt anreisten. Auch Klemens Riegler, der Geschäftsführer des Ökosozialen Forums, war dabei, und schildert im folgenden Interview seine Eindrücke von dem Zusammentreffen sozialer Bewegungen aus aller Welt. Davor begleitete er VertreterInnen der brasilianischen Landlosenbewegung MST (Movimento dos Trabalhadores Rurais Sem Terra) auf einer Projektreise.

Wohin führte dich deine Projektreise in Brasilien?
Wir starteten unsere Reise in Marabá, einer Stadt am Rande des Amazonasgebiets, die vor wenigen Jahren noch im Urwald lag und deren Umfeld heute zur Gänze gerodet ist. In den folgenden Tagen bereisten wir mit VertreterInnen der Landlosenbewegung MST einige Landbesetzungen, bei denen landlose BäuerInnen für ein Stück Land als Lebensgrundlage kämpfen. Das MST unterstützt die BäuerInnen bei den Landbesetzungen. Die brasilianische Verfassung garantiert jeder/m BrasilianerIn, die/der sich nicht selbst ernähren kann einen Rechtsanspruch auf ein Stück Land, das jedoch meist oft illegal erworbenem Großgrundbesitz abgerungen werden muss. Das erschreckende ist: Zu Beginn einer Besetzung müssen diese Menschen dabei jederzeit mit ihrer Ermordung rechnen.

Ein anderes bewegendes Erlebnis war der Besuch einer Mine des Unternehmens Vale (http://www.vale.com). Das Unternehmen war ursprünglich in brasilianischem Staatsbesitz, und wurde in den 1990er Jahren privatisiert und weit unter seinem Wert an einen US/kanadischen Bergbaukonzern verkauft (Kaufpreis: 3,5 Mrd., Schätzwert: 150 Mrd.). Heute bezahlt das Unternehmen im Gegenzug zu einer gigantischen Ausbeutung von Bodenschätzen dem brasilianischen Staat nur zwei Prozent seines Gewinns an Steuern. Die Ausbeutung natürlicher Ressourcen wird seit einigen Jahren auf dem gesamten lateinamerikanischen Subkontinent rasant vorangetrieben. In Brasilien sind rund 1400 neue Wasserkraftwerke geplant, deren Energie laut NGOs vor allem für die Großindustrie (Aluminium, Stahl, etc.) im Land gebraucht wird. Und im Zuge ihrer Errichtung kommt es regelmäßig zu weiteren Landvertreibungen, ohne Einbindung der Bevölkerung und oft ohne entsprechend Abgeltung.

In Rahmen dieser Projektreise wurde mir deutlicher bewusst, wie sehr unser Wirtschaftssystem andere Lebensweisen überrollt anstatt sie zu akzeptieren. Dadurch wird auch die spürbare Wut und Verzweiflung und die Sympathie für stark antikapitalistische Ansätze verständlich. 

Wie hast du die Stimmung beim Sozialforum in der brasilianischen Stadt Belém erlebt?
Beim Sozialforum waren über 100.000 TeilnehmerInnen, vor allem aus Lateinamerika, und es fanden über die ganze Stadt verteilt unzählige Workshops statt. Die wichtigsten Themen waren die Erarbeitung von Alternativvorschlägen für die globalen Krisen, v. a. den Klimawandel und die Finanzkrise, und die Frage der Entwicklungsfinanzierung. Steuergerechtigkeit und Verteilungsgerechtigkeit sind zwei Aspekte, die auch die Global Marshall Plan Initiative in Zukunft vertieft weiterverfolgen muss. Strukturelle Änderungen, wie wir sie ja fordern, tragen letztlich um ein Vielfaches mehr zur Beseitigung globaler Ungleichheiten bei, als es die Entwicklungszusammenarbeit des Nordens je wird leisten können! Das Tax Justice Network hat beispielsweise recherchiert, dass den Entwicklungsländern durch Steueroasen, Korruption, dirty money, etc. jährlich ca. 900 Mrd. $ verloren gehen -  ein Vielfaches von dem, was an zusätzlichen Entwicklungszusammenarbeitsgeldern je erwartet werden kann.

Was hat dich während dieser Tage persönlich am meisten beeindruckt?
Die Stimmung in Belém war sehr beeindruckend. Bereits beim Eröffnungsmarsch zeigte sich die unglaubliche Vielfalt der sozialen Bewegungen Lateinamerikas. Zugleich waren eine sehr starke Aufbruchstimmung und ein großes Bedürfnis nach Alternativen zu spüren. Die konkreten Forderungen blieben dabei zum Teil recht oberflächlich, was bei einer derart großen Veranstaltung auch verständlich ist. Aber die Botschaft war und ist klar: Wir wollen einen Systemwechsel und nicht nur eine Korrektur. Für mich persönlich bleibt als wichtige Erfahrung zurück, uns stärker mit diesen internationalen Bewegungen zu vernetzen und abgestimmter zu handeln – jede Organisation mit ihren eigenen Stärken.

Was waren die Höhepunkte des WSF 2009?
Für mich persönlich war der Höhepunkt, zu sehen, wie in der sozialen Bewegung nun eine stärkere Vernetzung und Aufgabenteilung stattfinden. Ich denke, dass wir uns hier als Global Marshall Plan Initiative einbringen können und müssen. Die weltweite Vernetzung war ein zentraler Anspruch des Sozialforums. Die Woche vom 28. März bis zum 4. April – also rund um den geplanten G20-Finanzgipfel – wurde zur globalen Aktionswoche ausgerufen; vor allem am 28. März wird es weltweit Demonstrationen für einen Systemwandel geben.

Wie siehst du den Global Marshall Plan im Verhältnis zur sozialen Bewegung der Sozialforen? Ist die Global Marshall Plan Initiative hier anschlussfähig?
Als Ökosoziales Forum und im Rahmen der Global Marshall Plan Initiative sollten wir uns auf alle Fälle stärker in Richtung der Sozialforen-Bewegung und der Organisationen, die hier engagiert sind, vernetzen und auch einzelne Themen und Expertisen aufgreifen. Eine erste konkrete Zusammenarbeit wird es mit dem Global Tax Justice Network geben, das sehr intensiv zu den Themen Steuer- und Verteilungsgerechtigkeit arbeitet (siehe auch den Buchtipp „Tax Justice“ in diesem Newsletter). Die Global Marshall Plan Initiative Österreich hat sich unter anderem in Zusammenarbeit mit dem Wirtschaftsforschungsinstitut (WIFO) zuletzt stark auf das Thema Finanztransaktionen konzentriert, und hier gute Arbeit geleistet. Das Global Tax Justice Network wiederum fordert etwa einen „Global Social Contract“. Mitte April wird es in Wien in Kooperation mit der AG Globale Verantwortung und der Arbeiterkammer eine gemeinsame Veranstaltung zum Thema Finanzarchitektur/ Steuergerechtigkeit geben.

 

 

Clintons Freude und Geisslers Attacken

Mit den Stars trafen in Davos auch die WEF-Kritiker ein

Während Ex-US-Präsident Bill Clinton ("Hier ist es so schön wie in den Ferien") ein freudiges Wiedersehen mit "Belvédère"-Direktor Ernst Wyrsch und seinem 16-jährigen Sohn Sandro feierte, wurden knapp einen Kilometer entfernt im "Montana" die zum fünften Mal die bissigen "Public Eye"-Awards vergeben. Moderator Anatole Taubman, der Bösewicht Elvis im letzten Bondfilm, liess sich von einem der rund 500 Gäste den Krawattenknopf machen – und verteilte die Awards im Namen der Erklärung von Bern und von Greenpeace Schweiz mit Krawatte.

Wegen "besonders krassen Verstössen gegen ethische Unternehmensführung" musste der US-Bergbaukonzern Newmont Mining den Global Award und auch den People's Award (Internetabstimmung) entgegennehmen. Angeprangert wurde vor allem das Goldminenprojekt in Ost-Ghana der Firma. Mit dem Swiss Award vorlieb nehmen müssen dieses Jahr die Bernischen Kraftwerke BKW, die wegen ihrem geplanten Kohlekraftwerk im niedersächsischen Dörpen kritisiert werden. An der Veranstaltung, die zum 10. Mal stattfand, wurde aber auch gelobt: Die beiden kolumbianischen Gewerkschafter Jairo Quiroz Delgado und Freddy Lozzano erhielten den Positive Award.

Mineral für Cola-Boss
Unterdessen hatten sich in Kloster zwei Luzerner kennen gelernt: CVP-Nationalrat Pius Segmüller und Direktor Armin Amrein vom Prinz-Charles-Hotel "Walserhof". Oben in Davos schüttelte Ernst Wyrsch schon wieder prominente Hände: Jene von Kolumbiens Staatschef Alvaro Uribe und von Chinas Ministerpräsident Wen Jiabao. An der Réception musste Russlands Oligarch Viktor Wechselberg mit seinem Schweizer Berater, dem ehemaligen Botschafter Thomas Borer-Fielding, noch schnell ein Hotelzimmerproblem lösen. Hinten an der Bar hantierte derweil gerade Coca-Cola-CEO Muhtar Kent an seinem Blackberry-Handy herum – und bestellte ein ganz gewöhnliches Mineralwasser. An der gleichen Bar plauderte Box- und Fussball-Promotor Philippe Huber (brachte die Brasil-Natikicker nach Weggis) gemütlich mit Michelle McLean, Miss Universe 1992 aus Namibia, die hier für Südafrikas Tourismus wirbt.

Harte Geissler-Kritik
Da legte der "Public Eye"-Stargast Heiner Geissler erst richtig los. Der deutsche Ex-CDU-Minsiter wetterte zuerst über Eröffnungsredner Wladimir Putin, der in seinem Land eine "besonders hässliche Form des Kapitalismus", der sich bei uns längst selbst zerstört habe, dulde. Genau wie SP-Nationalrätin Susanne Leutenegger Oberholzer und die Luzerner Greenpeace-Präsidentin Cécile Bühlmann prangerte Geissler das diesjährige WEF-Motto ("Die Welt nach der Krise gestalten") an: "Das ist zynisch, denn es suggeriert, dass die Krise schon vorbei ist." Alle drei forderten mehr Ethik, soziale Verantwortung und Staatskontrolle in der Wirtschaft. "Das jetzige Wirtschaftssystem muss ersetzt werden durch eine Internationale öko-soziale Marktwirtschaft, verbunden mit einem globalen Marshall-Plan vor allem zur Finanzierung der UN-Millenniumsziele", sagte Geissler.

André Häfliger, Davos

Quelle: Zisch Neue Luzerner Zeitung

 

 

 

Wind of Change

Diskussion über eine Reform der Vereinten Nationen ist neu entbrannt

Text in englisch

The Global Marshall Plan Foundation sees a global paradigm shift as necessary for we as a global citizenry of people to achieve peace and stability. With many people struggling of late to find better solutions to our various global problems, these crises are in fact a chance to bring about the change needed to achieve our goals.

It has often been noted that times of crisis are often the moments and best opportunities which enables change to occur. From World War I, the League of Nations was founded, and after World War II emerged the United Nations. Now as the world faces two of its most difficult challenges in recent years, climate change and the global financial crises, on top of dozens of already dire humanitarian crises, it is clear that the global framework needs change. The United Nations, though an obvious place to start this dialogue, needs, however reform to better reflect and represent the world in any decision-making process.

The crisis cum change model has most recently enabled Barack Obama to achieve the highest office in the United States, a historic mark for the many minority groups he represents. His motto of change breaches more than political platitudes as can be witnessed by the team he has assembled to govern in the next four years. His choice of Susan Rice as the US United Nations representative particularly sends a message of change to the international community that the United States is moving more towards an embrace of multilateralism.

With both the international crises and an era of change wafting from the White House, it would appear that there is no better time than now to really delve into a dialogue of United Nations reform in earnest. A few experts have already weighed in with their views of the necessity and opportunity of reforming the United Nations in the upcoming years.

The vision of a renewed United Nations, is a short article written by Global Marshall Plan supporter Peter Hesse covering material from his new book Vision Works. For the full article please use this link.
If you are interested in buying the book, please contact maike.grundmann@globalmarshallplan.org.

Urgent: Refounding of the United Nations, an article from scholar, politician and former Director-General of UNESCO, Federico Mayor Zaragoza makes his call for UN reform. For the full article please use this link.

A new book called The Change Monster, written by Jeanie Daniel Duck gives more insight to what successful change looks like and how to make the best out of crisis. More information on this book can be found here.

 

 

Überraschende Anerkennung des Menschenrechts auf Nahrung

Beim Krisengipfel in Madrid

 

Der Krisengipfel zur Welternährungssituation in Madrid endete mit einer Ablehnung einer exklusiven Global Governance-Initiative und der Einforderung eines menschenrechtlichen Zugangs zur Hungerbekämpfung.
 
Weitgehend unbeachtet von einer größeren Weltöffentlichkeit fand vom 26. bis zum 27. Jänner in Madrid unter dem Vorsitz von UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon ein hochrangiges Treffen zur weltweiten Ernährungssicherheit statt. Dieses Treffen war ein erstes Follow Up der Konferenz in Rom im Juni des Vorjahres. Im Zentrum der Debatte stand erneut die Frage nach einer geeigneten internationalen Struktur zur wirksamen Bekämpfung von Hunger. Dabei wurde eine Initiative der G8-Staaten zur Einrichtung einer „Globalen Partnerschaft“ jedoch zugunsten eines Governance-Systems unter Federführung von UN-Organisationen (mit dem Prinzip "ein Land - eine Stimme") mehrheitlich abgelehnt.

Im Rahmen einer hochrangigen Arbeitsgruppe unter Mitwirkung verschiedener UN-Unterorganisationen, der Bretton Woods-Institutionen und der Welthandelsorganisation (WTO) war im Vorjahr angesichts der globalen Hungerkrise ein Aktionsplan (Comprehensive Framework for Action, CFA) ausgearbeitet worden. Darin wurden unter anderem die strukturellen Ursachen des wieder steigenden Welthungers benannt und eigene Fehler in der Vergangenheit eingestanden. Als konkrete Maßnahmen zur Hungerbekämpfung werden darin die Bereitstellung von Nahrungsmitteln, der Aufbau von Sicherheitsnetzen, Verbesserungen in der landwirtschaftlichen Produktion und eine Förderung der kleinbäuerlichen Landwirtschaft genannt. In seiner abschließenden Rede forderte Ban Ki-Moon in Madrid nun, dass die bisher propagierte zweiteiligen Strategie des Aktionsplans – zum einen Krisenhilfe, zum anderen Produktionsanreize – um eine dritte Ebene ergänzt werden müsse: der expliziten Anerkennung des Rechts auf Nahrung als Basis für Analyse, konkrete Maßnahmen und Einforderung der nationalen wie internationalen Verantwortung und Rechenschaftspflicht („accountability). Ein rechtsbasierter Ansatz nimmt die einzelnen Staaten bei der Bekämpfung von Hunger in die Pflicht, und könnte so den bereits 2004 verabschiedeten Freiwilligen Richtlinien zur Durchsetzung des Rechts auf Nahrung zu mehr Gewicht verhelfen. Die Erweiterung des Aktionsplans um menschenrechtsbasierte Zielsetzungen würde einen Meilenstein bei der Durchsetzung des Rechts auf Nahrung darstellen! Der erste Schritt wurde in Madrid gesetzt. Nicht zuletzt ist dies dem starken Einsatz menschenrechtlicher und sozialer Organisationen aus aller Welt zu verdanken.

Für weitere Informationen siehe:
www.fao.org/news/story/en/item/9904/icode/
www.fao.org/docrep/meeting/009/y9825e/y9825e00.htm
www.fian.org/news/news/madrid-world-food-conference-an-evaluation
www.foodsovereignty.org/new/

 

 

Kein Gefängnis für Zumwinkel: Ermunterung für Steuerhinterzieher

Video zum Thema

Zum Prozessauftakt gegen Klaus Zumwinkel erschien dieses Video bei Spiegel-Online-TV (22.01.2009), in dem Prof. Lorenz Jarras die Geschehnisse kommentiert.

Inzwischen hat sich die Vermutung bestätigt, die Staatsanwaltschaft plädierte am 26.01.2009 für eine zweijährige Bewährungsstrafe. Vgl. Spiegel online.


 

 

 

 

 

 

- Global Marshall Plan lokal -

 

 

 

 

Kleiner Kredit - große Wirkung

Lokalgruppe Tübingen startet Mikrokredit-Projekt in Kenia

 

Unterstützen Sie unser Mikrokredit-Projekt in Kisumu, Kenia!

Das Projekt in Kürze
15 motivierte Frauen schließen sich in einer Selbsthilfegruppe zusammen. Für die Gründung eines kleinen Betriebes erhält jede von Ihnen umgerechnet 200€. Innerhalb eines Jahres wird dieser Kredit zurückgezahlt, der dann an andere Frauen neu vergeben wird.
Die Frauengruppe trifft sich wöchentlich, um sich gegenseitig zu helfen und Probleme zu diskutieren. Bevor der Kredit ausgegeben wird, erhält die Gruppe eine Schulung betriebswirtschaftlicher Grundlagen.

Unsere Ziele:
Wir möchten armen Menschen, die keinen Zugang zu Krediten haben, die Möglichkeit geben,aus eigener Kraft eine nachhaltige Lebensgrundlage aufzubauen, die Familie zu versorgen und langfristig Abhängigkeiten zu reduzieren.

Mikrokredite beruhen auf der Kreativität und dem Engagement der Frauen. Dabei wird vor Ort Wertschöpfung erzeugt und der lokale Handel gestärkt.

Dieses Projekt orientiert sich an dem Konzept von Friedensnobelpreisträger Muhammad Yunus. Seit über 30 Jahren bewährt sich diese Idee weltweit. Mittlerweile erhalten über 100 Millionen Menschen weltwelt Mikrokredite. 97% dieser Kredite werden zurückgezahlt.


Spendenkonto: Global Marshall Plan Lokalgruppe Tübingen e.V.
Konto 147 20 46, BLZ 641 500 20, Stichwort: Mikrokredit, Kreissparkasse Tübingen.

“Ich glaube fest daran, dass wir eine von Armut freie Welt schaffen können, wenn wir es nur wollen.”                      (Muhammad Yunus)


Hintergrund:
In der Region Kisumu leben 60% der Bevölkerung in Armut (weniger als ein Dollar pro Tag). Existenzielle Armut, Arbeitslosigkeit, Gesundheit, HIV/Aids, Jugendkriminalität und Bildung sind die zentralen Herausforderungen.
Durch politische Unruhen Anfang 2008 hat sich die Lebenssituation weiter verschlechtert.

Fehlende Bildung sowie soziale und wirtschaftliche Ungleich-heiten sind oft Ursache von Konflikten. Gemeinsam mit unserer Partnerorganisation „Uhuru Community Development Project“ verfolgen wir die Vision einer Gesellschaft, in der Kinder ihr Recht auf Leben, Entwicklung und Zukunft in Freiheit und Würde genießen können.

Wir garantieren:
Wir pflegen engen Kontakt mit der Partnerorganisation vor Ort, die Kooperation basiert auf Aufrichtigkeit und Vertrauen. Die Initiative ist vor Ort seit 2002 aktiv und hat bisher beachtliche Arbeit im Kampf gegen Armut und Elend geleistet.

Dieses Projekt wird in Kooperation mit Uhuru für Kinder ohne Hoffnung e.V. (www.uhuru-ev.de) durchgeführt. Dieser Verein engagiert sich seit 2005 für Kinder und Jugendliche in der Region Kisumu.

Ihre Spenden werden komplett in Kenia eingesetzt! Alle Verwaltungskosten werden von uns übernommen. Wir dokumentieren regelmäßig Fortschritte und setzen ihre Spenden zweckgebunden, transparent und verantwortungsvoll ein.

Wir sind als gemeinnütziger Verein anerkannt. Spendenbescheinigungen werden vom Finanzamt anerkannt.

www.globalmarshallplan-tuebingen.de
Info@globalmarshallplan-tuebingen.de

Ein Projekt für faire Lebensbedingungen!
Helfen Sie mit!

 

Flyer zum Projekt:

 http:///faire-zukunft.de/Flyer Mikrokreditprojekt Kenia

Zeitungsartikel im schwäbischen Tagblatt: Frauen sind die Ernährer der Familien:

http://faire-zukunft.de/Zeitungsartikel%20Mikrokreditprojekt%20Kenia.pdf

 

Engagement vor Ort stärken

Ergebnisse der Umfrage unter Lokalgruppen

Hallo liebe Lokalgruppenmitglieder und Interessierte.

Die Umfrage unter Lokalgruppen in Deutschland zur aktuellen Situation vom November/Dezember 2008 ist ausgewertet. An der Umfrage konnte sich jedes Lokalgruppenmitglied beteiligen.

Ziel der Umfrage war es die Stärken und Schwächen von Lokalgruppen in Deutschland abzubilden um daraus abzuleiten an welchen Stellen Hilfe für die Lokalgruppen am dringendsten nötig ist.

Diese Umfrage wurde nun ausgewertet. Die Datei mit der Auswertung (pdf, ca. 170 Kb) finden Sie hier.

Um die Ergebnisse dieser Umfrage zu diskutieren möchten wir jedes Mitglieder der Lokalgruppen einladen in einem Forum auf der bereits eingerichteten Plattform Huddle mitzureden. Wie sind die Ergebnisse zu sehen? Wo sollten wir als Lokalgruppen und das ÖSF Deutschland im speziellen Hilfestellungen für Lokalgruppen bieten?

Die Anmeldung auf der Plattform erfolg einfach mit einer Mail an Tobias.Guller@gmx.de. Ich schicke Ihnen dann alle weiteren Informationen.

Unter www.dailymotion.com ist ein Video zur Nutzung der Plattform zu finden welchen einen schnellen Einstieg ermöglicht. Auch möchten wir Sie einladen auf der Plattform direkt an der Entwicklung von Hilfen für Lokalgruppen mitzuarbeiten.

Mit freundlichem Gruß
Für das Organisationsteam des Lokalgruppentreffens in Karlsruhe im Oktober 2008
Tobias Guller
 

 

 

- Aus Politik und Zeitgeschehen

 

 

 

 

Hamburger Schüler starten durch

Erfolgreicher Auftakt für 100.000 Baum-Aktion

 

Schüler, Eltern, Lehrer und weitere Interessierte kamen am Samstag, den 7.2. in der Hamburger Schule zusammen, um das Projekt gemeinsam in Hamburg umzusetzen. Nach spannenden Vorträgen von Kindern aus Bayern und Niedersachsen, wurde in Arbeitsgruppen an konkreten Ideen gearbeitet.
 
"Mit Hamburgs Zusage über 100 000 Bäume haben wir schon die Hälfte geschafft", sagte Felix. Er und seine Familie besuchten die Hansestadt auf Einladung der Kieferorthopädin Dr. Anke Lentrodt aus Eidelstedt. Im Oktober hatte sie einen Artikel über den engagierten Jungen gelesen. Lentrodts Idee: "Meine jungen Patienten begeistern." Lentrodt schrieb an das Johanneum. Schulleiter Uwe Reimer war begeistert von "so ambitionierten Zielen" und lud in die Aula ein.



 
 
Zusammen mit der Schülerinnenkammer möchten die Schüler, Eltern und Lehrer ihre Zusage nun in die Tat umsetzen. Am Tag des Baumes (25. April) wollen sie Bäume pflanzen und für Bäume in Namibia, Ecuador und Costa Rica Spenden sammeln. "Für jeden Euro pflanzen unsere Partnerorganisationen einen Baum", verspricht Felix.

Das Plenum der Schülerinnenkammer (SKH) richtete am 24.02. einen Arbeitskreis mit acht Mitgliedern ein, dessen Ziel es ist, möglichst viele Schulen dazu zu motivieren sich zu beteiligen. Den Ansprechpartner Konstantin Timm erreichen Sie über die Webseite der SKH.


Das Spendenkonto für die Hamburger Schüler-Initiative: 212 2000 212, Sozialbank, BLZ 251 205 10.
Weitere Informationen finden Sie unter: www.plant-for-the-planet.org
Wenn Sie die Schüler unterstützen wollen, schreiben Sie bitte an hamburg@plant-for-the-planet.org
 
Hören Sie hier, ein Interview auf NDR 90,3 zur Veranstaltung am 7. Februar 2009. (mp3)

 

Plant-for-the-Planet-Akademien

Noch Plätze frei in Tutzing und Forchheim

 

Dieses Jahr finden zahlreiche Plant-for-the-Planet-Akademien für 10-12jährige Kinder statt. Beim Lernen über das Klima, Spielen im Wald und Bäume pflanzen haben die Schülerinnen und Schüler eine Menge Spaß. Danach setzen die jungen Klimabotschaftern Projekte an ihren Schulen um.

Nähere Infos finden Sie unter www.akademie.plant-for-the-planet.org.

Bei den nächsten Terminen in Eggolsheim (Umweltstation Liasgrube, 06.-08. März) und Tutzing (Evangelische Akademie, 16.-17. März) sind noch Plätze frei. Kontakt: info@plant-for-theplanet.org.

 

- Filme und Videos -

 

 

 

 

Helmut Schmidt: Zur Lage der Nation

"Es muss Regeln geben, die für alle gelten."

Der Alt-Bundeskanzler Helmut Schmidt spricht am 3.2.2009 mit dem Chefredakteur des Bayerischen Fernsehens Sigmund Gottlieb über die Lage der Nation. Hier können Sie die gesamte Sendung (Münchner Runde) noch einmal ansehen.

 

 

 

Buchtipp: Matti Kohonen / Francine Mestrum (Hg.): Tax Justice

Putting Global Inequality on the Agenda

 

Steuergerechtigkeit ist ein weltweites und zunehmend bedeutendes Thema. Trotz der aktuellen Finanzkrise ist unsere Welt insgesamt immer noch reicher als jemals zuvor. Dennoch haben selbst die reichsten Staaten dieser Erde nicht genügend Geld zur Verfügung, um die Erfüllung der grundlegenden Bedürfnisse aller ihrer EinwohnerInnen garantieren zu können. Eine Tatsache, die von den AutorInnen dieses Buches als ein "großes Paradoxon unserer Zeit" bezeichnet wird. Sie argumentieren, dass nur die Bekämpfung der globalen Verteilungsungerechtigkeit zu einer dauerhaften sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung in allen Teilen der Welt führen kann. Es wird niemals genügend Geld für Sozialleistungen geben, solange die Wohlhabenden Steuern hinterziehen oder legale Steuerschlupflöcher nutzen und Unternehmen ihre Gewinne aus  Ländern abziehen oder aufgrund des Steuerwettbewerbs kaum Steuern zahlen. Das Buch ist zugleich ein leidenschaftliches Plädoyer für die internationale Solidarität, die es braucht, um hier Veränderungen durchzusetzen. Viele Fakten, gut recherchiert, absolut lesenswert!

Matti Kohonen/ Francine Mestrum (Hg.) 2009: Tax Justice. Putting Global Inequality on the Agenda. London: Pluto Press


 

Filmtipp: 7915 km. Auf den Spuren der Rallye nach Dakar.

106 Minuten Langsamkeit in einer schnellen Welt.

 

106 Minuten Langsamkeit in einer schnellen Welt.

Der Film verfolgt die Spuren der weltbekannten Rallye von Dakar – die im vergangenen Jahr aufgrund von Sicherheitsbedenken abgesagt worden war. Jedoch verlagert er den Fokus von den hochtechnisierten Motorrädern, Autos und LKWs, die in nur wenigen Tagen durch die Wüsten, Steppen, Dörfer und Städte fünf afrikanischer Ländern rasen, auf die Menschen, die entlang der 7915 Kilometer leben.

Dabei werden neben Ausschnitten aus ihrem Alltag auch ihr Bild von den EuropäerInnen vorgestellt, das sich eben nicht zuletzt aus ihren Eindrücken von der Rallye speist. Etwa das eines traditionellen Heilers in Mauretanien: „Ich wusste nicht, dass die Europäer so reich sind, dass sie einfach nur in der Gegend herumfahren können.“ Ein Mädchen in einem kleinen Dorf in Marokko wiederum präsentiert lachend ihr Ziegenkitz ‘Rallye’. Das Vorstellung der EuropäerInnen von „den AfrikanerInnen“ ist wiederum nicht unwesentlich von den Bildern der Flüchtlingsboote in Richtung eben dieses reichen Europas geprägt, in denen Menschen in der Hoffnung auf eine bessere Zukunft ihr Leben riskieren. Dabei haben „manche Glück, und manche eben keines“. Vielleicht kann der Film dazu beitragen, eine Brücke zwischen zwei unterschiedlichen, aber letztlich doch nicht so weit auseinander liegenden Welten zu schlagen.

Kinostart in Österreich ist der 6. März. Nähere Informationen unter: www.7915km.com
 

 

- Aus den Medien -

 

 

 

 

Pressespiegel

Die Initiative und Plant-for-the-Planet in der Tagespresse

 

Global Marshall Plan

Plant-for-the-Planet
 

 





Veranstaltungen

Wintertagung 2009

09.02.2009 - 13.02.2009
Tagung von 9. bis 13. Februar 2009 Wien, Hollabrunn, Gießhübl, Linz, Hatzendorf, Aigen


"Die Agrarpolitik nach 2013!

 

 

 

Die Welt im Jahr 2050 - Balance statt Zerstörung

10.02.2009 19:00 Uhr (Ortszeit)
Plankstetten


Ein Vortrag von Frithjof Finkbeiner

 

Die Globalisierung erfolgt heute zu Lasten einer nachhaltigen Entwicklung, des sozialen Ausgleichs und der Balance zwischen den Kulturen. Das rasche Wachsen der Weltbevölkerung und das Hineinwachsen von Hunderten Millionen weiterer Menschen in ressourcenintensive Lebensstile sowie die Klimakrise verschärfen die Situation. Die Global Marshall Plan Foundation will einen weltweiten Austausch aller relevanten Akteure und Bürger darüber, was wir gemeinsam schützen, bewahren und unseren Kindern übergeben werden. Die Zeit verrinnt, denn das Ungleichgewicht nimmt zu und bringt Frieden und Wohlergehen dauerhaft in Gefahr.

Herr Finkbeiner, , Vorstand der Global Marshall Plan Foundation, Mitglied im Club of Rome, Unternehmer, wird uns an Hand von praktischen Beispielen aufzeigen, welche Szenarien bis 2050 auf uns zukommen können und was jeder einzelne Bürger tun kann, um unsere Lebensgrundlagen nachhaltig zu sichern.

Alle Interessierten sind herzlich willkommen.
Für gemütliche Stimmung sorgt anschließend die Volksmusikgruppe Trio Collegio.

Ein Unkostenbeitrag von 10 € wird erhoben.

Der Vortrag findet im Rahmen der Bioland-Wintertagung im Kloster Plankstetten statt.

Alle Informationen kompakt.

 

 

PartnerInnentreffen der Global Marshall Plan Initiative Österreich

23.02.2009 - 24.02.2009
Salzburg


 

 

 

 

Imagine – Konferenz für Studenten und junge Berufstätige

27.02.2009 - 01.03.2009
Oldenburg


zum Thema sozialer Wandel

Imagine ist eine Konferenz, bei der Studenten und junge Berufstätige Perspektiven, Erfahrungen und Ideen austauschen wie sie selbst zu einer ökologisch und sozial nachhaltigen Zukunft beitragen können. Dabei kommen Teilnehmer aus verschiedensten Organisationen und mit verschiedensten Hintergründen zusammen. Innovative Methoden und vielfältige, inspirierende Referenten helfen dabei, seinen eigenen Weg zu finden, seine Überzeugungen im Beruf oder auch außerhalb zu verwirklichen.

Bewerbungsschluss ist der 15. Februar 2009.

Weitere Informationen finden Sie hier.

SustainABILITY Day 2009

13.03.2009 13:00 Uhr (Ortszeit) - 13.03.2009 18:00 Uhr (Ortszeit)
Wirtschaftsuniversität Wien


"Nachhaltigkeit in Zeiten der Krise"

 

Der SustainABILITY Day ist eine eintägige Veranstaltung für Unternehmen und Studierende. Hier können Unternehmen im Rahmen von Workshops und Trainings ihr Wissen über Nachhaltigkeit und nachhaltiger Entwicklung in Lateinamerika weitergeben und themenbezogene Inhalte erörtern. In einer konstruktiven Atmosphäre soll sowohl die Entwicklung von Studierenden als auch das Konzept der Nachhaltigkeit im Vordergrund stehen. Eingeladen zur Teilnahme sind Studierende und Angehörige aller Wiener Universitäten.

 

2. Arena der Nachhaltigkeit

19.03.2009 - 21.03.2009
Zeulenroda


Konferenz im Bio-Seehotel Zeulenroda mit vielen Referenten aus der Global Marshall Plan Initiative und Plant-for-the-Planet

Pioniere haben es bereits bewiesen: Nachhaltigkeitsmanagement ist der Erfolgsmotor für den Mittelstand. Bei der 2. ARENA für NACHHALTIGKEIT, der Zukunftskonferenz für Mittelstand und Familienunternehmen, stehen die Themen radikale Ressourcenproduktivität, ganzheitliches Innovationsmanagement, intelligente Netzwerke und Nachhaltigkeitskultur im Vordergrund.

Die branchenübergreifende Konferenz findet unter der Schirmherrschaft von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel vom 19.-21.03.2009 im Bio-Seehotel Zeulenroda statt. Sie ist der Think- und Act-Tank für alle, die die Potentiale der Nachhaltigkeit nutzen wollen. www.nachhaltigkeitsarena.de

Unter den Referenten sind:
Prof. Dr. Hans B. Bauerfeind, Bauerfeind AG
Prof. Dr. Michael Bockemühl, Lehrstuhl für Kunstwissenschaft, Ästhetik und Kunstvermittlung, Universität Witten/Herdecke
Frithjof Finkbeiner, Global Marshall Plan Foundation 
Felix Finkbeiner, Plant-for-the-Planet
Dr. Stephan Frucht, Kulturkreis der deutschen Wirtschaft im Bundesverband der Deutschen Industrie e.V.
Prof. Dr. Maximilian Gege, B.A.U.M. e.V.
Dr. Christian Geßner, Deutsches Kompetenzzentrum für Nachhaltiges Wirtschaften
Prof. Dr. Franz-Theo Gottwald, Schweisfurth-Stiftung
Wolfgang Gutberlet, tegut... Gutberlet Stiftung & Co.
Marli Hoppe-Ritter, Alfred Ritter GmbH & Co. KG
Prof. Dr. Peter Kruse, Universität Bremen, nextpractice GmbH
Rüdiger Nehberg, Abenteurer, Visionär
Prof. Dr. Friedrich Schmidt-Bleek, Factor 10 Institute
                       
Das vollständigen Programm finden Sie hier.
 

 

 






Info-Redaktion
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