Newsletter 03 / 2008

Coalition for the Global Commons in Berlin gestartet
Neuer Partner im Konsultationsprozess
2.000 Euro für Teilnahme benötigt
Neuigkeiten aus Österreich
Baden-Württembergs Landtag beriet über Global Marshall Plan
Finanzminister aller Länder, tut euch endlich zusammen!
Pressespiegel
Veranstaltungen







Neuigkeiten

Coalition for the Global Commons in Berlin gestartet

Gelungener Auftakt mit mehr als 80 internationalen Teilnehmern

Auf Einladung von Prinz El Hassan bin Talal von Jordanien kamen vom 4. bis 6. März Vertreter aus allen Gesellschaftsbereichen zusammen, um gemeinsam den Internationalen Konsulationsprozess zu starten und dessen Ausgestaltung zu diskutieren. Wir werden in der nächsten Ausgabe der News ausführlich über das Arbeitstreffen berichten.

Hier die Stimmen einiger Teilnehmer:

"Lieber Herr Finkbeiner,
es gibt keinen Menschen, der sich in seinem Optimismus nicht abbringen läßt wie Sie es sind. deshalb sind Sie auch der genau richtige Mann für diese Bewegung, die es ja jetzt doch werden muss."

"Es war eine gewaltig gute Rede, die der Prinz Hassan bin Talal in Berlin gehalten hat. [...] Die [...] Rede hielt Prinz El Hassan am Vormittag bei dem ersten großen Tag, zu dem er als Förderer der Global Marshall Plan Initiative alle Organisationen und Mitträger aufgerufen hatte, nach Berlin zu kommen, zu einem ganzen Tag Beratung. "Save the World Now" hieß das Thema dieser einzigartigen Veranstaltung. [...]
Einen Tag später, nicht am gleichen Ort, sondern in dem vornehmsten Hotel von Berlin, dem Hotel Adlon: Eine Koalition für ein "Weltbürger-Parlament", hervorgegangen aus der in Österreich und Deutschland begründeten Globalen Marshall-Plan Initiative. Für diejenigen unter den Anwesenden, die ihre besten Stunden bisher nicht in solchen vornehmen Hotels verbracht haben, gab es eine einleuchtende Erklärung. Der Direktor von Hotel Adlon hatte die Räumlichkeiten für die Global Marshall Plan - Sitzung kostenlos zur Verfügung gestellt. Auf dieser Konferenz rief der Prinz El Hassan von Jordanien zu einer praktischen Debatte über die gerechte Verteilung der "globalen Gemeingüter" auf. Damit meinte er die großen Herausforderungen: Saubere Luft, sauberes Wasser, Migration oder Ressourcenverteilung. "Civis Romanus sum", zitierte der polyglotte, in Cambridge ausgebildete Prinz Hassan: Das müsste noch weiter variiert werden als es John F. Kennedy tat bei seiner legendären Rede am Schöneberger Rathaus: "Ich bin ein Berliner". "Civis Mundanus sum", muss es heute heißen: Ich bin ein freier Weltbürger.
[...]Diese große Initiative sollte man sehr ernst nehmen, es ist der Versuch aller verantwortungsbewussten alternativen Politiker, Wissenschaftler, Journalisten, aber auch aller Bürgerinnen und Bürger, sich nicht mit der real existierenden UNO und Ihren viel zu abgehobenen Megainstitutionen und Trägheiten zu begnügen. Es ist jetzt an der Zeit, sagte Prinz Hassan, "einen Dialog zu beginnen und alle Bewohner unseres Planeten aufzurufen, über verantwortungsvolle Maßnahmen zu entscheiden."
Den ganzen Artikel können Sie hier lesen.
Rupert Neudeck


"Handl's method of generating collective art stimulates creativity in the participants. In this case the building of a Globe by everyone was a brilliant idea, and will remain as a wonderful memory in the minds of all the participants that contributed to it."
Zeki Ergas


"After a 27-hour return to California and 12 hours of sleep, I am beginning to readjust after the incredible conference we all attended in Berlin. It stretched me in many ways, changing my life in the long-term.
The activities you designed for us on Wednesday afternoon were especially challenging--much like the task we have undertaken! One of the participants commented to me that
pounding a design out of that brass plate was a metaphor for our work, meaning that it's easy enough to draw a picture (create the ideas), but the material we are working with is resistant."
Patricia McBroom


I am honoured to have participated in such a worthwhile meeting in Berlin, which brought together leaders from civil society, academia, politics, media and other sectors to address our global challenges. I would like to thank the organizers, and especially His Royal Highness Prince El Hassan bin Talal, for hosting this thought provoking meeting and encouraging global dialogue.
Personally and as a representative of the United Nations, I strongly believe in the ideals of the Global Marshall Plan and hope that the action plan will be aligned to the global UN priorities and principles so that our efforts mutually reinforce each other.
Bader Al-Dafa

Die Konferenz wurde durch die Spenden und Unterstützung vieler Menschen möglich, denen wir an dieser Stelle noch einmal herzlich danken möchte. Dr. Gerhard Waniek übernahm spontan mit 2000 Euro die Kosten für die Abendessen am 4. und 5.3. und Kevin Hansen spendete 1000 US Dollar.

Die Broschüre zum Konsultationsprozess ist in einer überarbeiteten englischen Version erschienen. Sie erhalten sie in unserem Shop.
Wir freuen uns, wenn Sie die Broschüre und Informationen über den Prozess streuen.


 

Neuer Partner im Konsultationsprozess

Unterstützung von Organisationen und Netzwerken weltweit

Nancy Roof, Herausgeberin des Kosmos Journals, erklärte Ihre Unterstützung für den Konsultationsprozess und die Coalition for the Global Commons.
Das Themenspektrum der Zeitschrift ist in weiten Teilen deckungsgleich mit den Bereichen, auf die der Konsultationsprozess Einfluß nehmen möchte. Dazu gehören u.a. Global Governance, eine ganzheitliche Weltsicht und globale Werte sowie Spiritualität und globales Bewußtsein.

'Lokale und globale Lösungen zusammenbringen' ist der Leitspruch von Globalisation for the Common Good . Der Schwerpunkt der Arbeit der Organisation ist es, die verschiedenen gesellschaftlichen Sektoren zusammen zu bringen und dabei das Bewusstsein für Spiritualität zu erhalten. Die interdisziplinäre Initiative ist weltweit aktiv.

Hazel Henderson und ihr Sender Ethical Marktes Media LLC sind ebenfalls unter den neuen Partnern der Coalition. Ethical Markets Media charakterisiert sich selbst als "erste TV Finanz-Lifestyle-Magazinserie, die über neue Definitionen von Erfolg berichtet." Die Serie benutzt ungewöhnliche mediale Methoden, um die Idee zu stärken, dass ein anderer Kapitalismus möglich ist.

Die Umwelt-Akademie fördert ökonomische und ökologische Entwicklung und sieht sich als Forum für Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Sie bietet Informationen, Diskussionen und Gespräche zwischen Akteuren, Experten und engagierten Bürgern, um den den Weg vom Wissen zum Handeln zu ebnen. Durch diese Ausrichtung ist die Akademie ein wunderbarer Partner für den Konsultationsprozess.

Wir heißen die neuen Partner herzlich willkommen und freuen uns auf die Zusammenarbeit in der Coalition for the Global Commons.

2.000 Euro für Teilnahme benötigt

Coalition for the Global Commons soll bei der Civicus World Assembly in Glasgow weiter wachsen

 

Die Global Marshall Plan Initiative bereitet zurzeit einen Workshop ("Teach-In") zum Internationalen Konsultationsprozess für die kommende CIVICUS World Assembly vor. Die Veranstaltung findet vom 18.-21.06. in Glasgow, Schottland statt.

Je höher die Zahlen, desto höher die Wirkung. Wir brauchen Ihre Unterstützung um das beste aus unserer Teilnahme an dieser internationalen Versammlung zu machen.
Hier finden Sie einen Kostenvoranschlag für die Teilnahme (ca. 600 Euro / Person) und
hier können Sie online spenden.

Das "Teach-In" richtet sich an alle, die interessiert daran sind zu verstehen und zu vermitteln wie ihre Arbeit im globalen Kontext zu sehen ist und welche Bedeutung eine Kooperation auf globaler Ebene dafür haben kann. Wir freuen uns auch über Teilnehmer, die helfen möchten, die Konsultationen in ihrem Wirkungsbereich zu organisieren.

Die Ziele dieses Konsultationsprozesses ähneln denen der World Assembly 2008 mit dem Thema "People, Participation & Power". So wie CIVICUS glauben auch wir, dass ein übergreifender Plan für die "Global Commons" Input von allen Ebenen (Regierungen, Wirtschaft, Medien, Wissenschaft und zivilgesellschaftlichen Organisationen) einbeziehen muss und dass diese Gruppen eine Vielfalt von wirtschaftlichen Regionen und gesellschaftlichen Bereichen repräsentieren und ihre Diskussionen alle weltweit wichtigen Themen beinhalten sollten.
 




 

Neuigkeiten aus Österreich

- Austausch mit dem Süden - Verstärkung aus Kamerun für das Team in Österreich- Neues Produkt zur Multiplikation des Global Marshall Plan in Oberösterreich- Handbuch zur Umsetzung des Global Marshall Plan in Österreich

 

Austausch mit dem Süden - Verstärkung aus Kamerum für das Global Marshall Plan-Team in Österreich

Seit Anfang März verstärkt der junge Biochemiker Claude Cakiuni aus Kamerum für drei Monate das Team des ÖSFE in seiner Arbeit für die Global Marshall Plan Initiative in Österreich. Claude ist einer von insgesamt vier PraktikantInnen aus Kamerun und Kenia, die im ersten Halbjahr 2008 bei verschiedenen Organisationen im Umfeld der Global Marshall Plan Initiative arbeiten werden. Organisiert wurde dieser Austausch gemeinsam mit der Studierendenorganisation AIESEC.

Claude wurde in Mbouda im Westen Kameruns geboren, und lebt seit acht Jahren in der Hauptstadt Yaoundi. Er sammelte zuletzt in Kamerun Erfahrungen im Rahmen verschiedener Gesundheitsprojekte Erfahrungen im Bereich HIV/AIDS-Prävention. Seit über einem Jahr leitet er das ASK-Projekt ("Answers, Solutions, Knowledge") zur Aufklärung und Prävention von HIV/ AIDS mit Oberstufenklassen in Kamerun. Während seines Praktikums in Wien wird er sich zudem verstärkt mit den Themen Landwirtschaft und den UN-Millenniumsentwicklungszielen befassen, und hat dem österreichischen Team bereits während seiner ersten Tage viele wertvolle Anregungen geliefert.

 

„FAIR.änderung.möglich?!“

Neues Produkt zur Multiplikation des Global Marshall Plan in Oberösterreich

 

Im Auftrag der Oö. Akademie für Umwelt und Natur hat die SPES Akademie und der Verein Leb’s Net’s 21 ein neues Paket zur Bewusstseinsbildung zum Global Marshall Plan und seinen lokalen Umsetzungsmöglichkeiten erarbeitet. Unter dem Titel „FAIR.änderung.möglich?!“ werden Vorträge und Workshops mit Hintergrundwissen zu weltweiten wirtschaftlichen, ökologischen und sozialen Entwicklungen und zum Konzept des Global Marshall Plan als eine nachhaltige Alternative weltweiter Entwicklung angeboten. Der Schwerpunkt soll dabei auf konkrete Maßnahmen und "FAIR.änderungsmöglichkeiten" bei seiner lokalen Umsetzung gelegt werden. Zur weiteren Unterstützung enthält dieses Angebot verschiedene Materialien wie Poster, Einladungskarten und Pressetexte.

Das Workshoppaket richtet sich an Gemeinden in Oberösterreich, Arbeitskreise der Agenda 21, Gesunde Gemeinden, Klimabündnisgemeinden, Pfarren und ihre Ausschüsse, Vereine und Organisationen sowie Schulen.

Die Umsetzung wird von der Oö. Akademie für Umwelt und Natur gefördert und umfassen entweder einen Vortrag oder einen Vortrag mit anschließendem Workshop zur Projektentwicklung jeweils mit Materialienpaket.

Kontakt:

DI Alexander Hader, SPES Akademie, T. +43 7582/82123-79, E. hader@spes.co.at
Anton Bauer, Verein Leb’s Net’s 21, T. +43 699/10218502, E. anton@kreativa.at

 

 

Handbuch zur Umsetzung des Global Marshall Plan in Österreich

Nach den Entscheidungen aller neun Landesregierungen bzw. Landtage, den Global Marshall Plan offiziell zu unterstützen, wird die Global Marshall Plan Initiative Österreich in diesem Jahr verstärktes Augenmerk auf die Regionalisierung dieser Idee legen. Sie soll damit von noch mehr Menschen verstanden, mitgetragen und sinnvoll unterstützt werden können.

Ein wichtiger Schritt dazu ist die Schaffung eines gemeinsamen Verständnisses und das Aufzeigen konkreter Beispiele, wie die Ideen und Ziele des Global Marshall Planes von lokalen und regionalen Akteuren umgesetzt werden können. Angeregt durch den gelungenen Maßnahmenkatalog, den die SPES-Akademie gemeinsam mit dem Verein Leb's Net's 21 im Jahr 2007 für Oberösterreich publiziert hat (siehe unter: www.oesfo.at), wird von Seiten der Global Marshall Plan Initiative Österreich nun ein bundesländerübergreifendes MultiplikatorInnenhandbuch erstellt, in das Konzept erläutert wird und bereits bestehende interessante Projekte präsentiert werden. Diese Beispiele sollen inspirieren und aufzeigen, wie Gruppen, Vereine, Gemeinden oder jedeR einzelne im Rahmen der Global Marshall Plan Initiative aktiv werden können. Mitte des Jahres soll das Handbuch fertig gestellt sein und der Öffentlichkeit präsentiert werden.

 

Baden-Württembergs Landtag beriet über Global Marshall Plan

Opposition fordert offizielle Unterstützung

PRESSEMITTEILUNG

Stober und Splett enttäuscht über Wirtschaftsausschuss

CDU und FDP verweigern Antrag zur ‚Global Marshall Plan'- Initiative ihre Zustimmung

Im Nachgang zu einer von SPD und Grünen Abgeordneten im Januar 2007 durchgeführten und mit etwa 200 Menschen sehr gut besuchten Veranstaltung mit Prof. Radermacher hatten die beiden Landtagsabgeordneten Johannes Stober (SPD) und Gisela Splett (Grüne) mit ihren jeweiligen Fraktionen einen Antrag zur Unterstützung der Global Marshall Plan Initiative durch das Land Baden-Württemberg in den Landtag eingebracht.

In Anlehnung an den Erfolg des Marshall Planes der USA für Deutschland und Europa nach dem Zweiten Weltkrieg verfolgt die Global Marshall Plan - Initiative das Ziel einer "Welt in Balance". Ein zentraler Punkt hierbei ist die Durchsetzung der weltweit vereinbarten Millenniumsziele der Vereinten Nationen bis zum Jahr 2015. Über das reine Bekenntnis zu diesen Zielen hinaus möchte die Initiative Wege zu ihrer Umsetzung aufzeigen. Dazu muss man Geld in die Hand nehmen und zusätzliche Finanzmittel erschließen. Ein weiteres Kernziel der Initiative ist die schrittweise Realisierung einer weltweiten ökosozialen Marktwirtschaft - was eine grundlegende Reform des Ordnungsrahmens der Weltwirtschaft voraussetzt.

Die Global Marshall Plan - Initiative findet in vielen Teilen der Gesellschaft und auch in der Politik breite Unterstützung und ist in Baden-Württemberg tief verwurzelt. Neben österreichischen Bundesländern bekennt sich auch der Thüringische Landtag ausdrücklich zu den Zielen der Initiative. "Einen entsprechenden Beschluss hätten wir uns nun auch vom baden-württembergischen Landtag gewünscht", betonen Stober und Splett. Nachdem der Antrag im Dezember zusammen mit weiteren entwicklungspolitischen Initiativen im Plenum debattiert worden war, fand nun am 13. Februar 2008 die Beratung im Ausschuss statt. Das Ergebnis ist absolut ernüchternd: Die Regierungsfraktionen stimmten bei einer Enthaltung gegen den Antrag der Opposition.

Stober und Splett bedauern, dass sich CDU und FDP zwar öffentlich zu den Millenniumszielen der Vereinten Nationen bekennen, gleichzeitig aber in den vergangenen Jahren die Mittel für die Entwicklungszusammenarbeit drastisch reduziert und Projekte zur Armutsbekämpfung vollständig dem bürgerschaftlichen Engagement und den Stiftungen überlassen haben. "Wer sich zu den Millenniumszielen bekennt und sich für eine gerechte Gestaltung der Globalisierung einsetzen will, muss auch konkret etwas tun. Die Unterstützung der ‚Global Marshall Plan' - Initiative durch das vom baden-württembergischen Volk gewählte Parlament wäre ein wichtiges Zeichen in diese Richtung gewesen", so die beiden Abgeordneten.

Zur Pressemitteilung der MdL Stober und Splett als pdf


 

Finanzminister aller Länder, tut euch endlich zusammen!

Leserbrief zum Thema Steuerhinterziehung und Steuersümpfen von Josef Riegler

Sehr geehrter Herr Supper,
sehr geehrte Leserbriefredaktion!
 
Vielen Dank für die ausgezeichnete Berichterstattung in der "Kleinen Zeitung" von heute zu diesem wahrlich "brennenden" Thema.
Dazu möchte ich folgenden Leserbrief "beisteuern":
 
"Finanzminister aller Länder, tut euch endlich zusammen!
 
Der gigantische Steuerhinterziehungsskandal in Deutschland bringt ein immer schreiender werdendes weltweites Unrecht nun endlich auch ins öffentliche Bewußtsein:
 
Während Arbeitnehmer und ortsgebundene Unternehmer brav mit ihren Steuern und Abgaben unser Staatswesen mit seiner Lebensqualität finanzieren, können sich global agierende Unternehmen sowie Besitzer größter Vermögen und Bezieher höchster Einkommen mit Hilfe einer Vielzahl sogenannter "Steueroasen" (=Steuerfluchtpunkte) ihrer Verpflichtung für das Gemeinwohl entziehen. Das ist im Klartext Diebstahl an der eigenen Volkswirtschaft.
 
Wie lange wollen Finanzminister, Regierungen und Parlamente diesem skandalösen Treiben von "Mini-Staaten" noch tatenlos zuschauen bzw. sich gegenseitig "austricksen"?
 
Es wäre allerhöchste Zeit für eine akkordierte internationale Strategie, um weltweit ein Mindestmaß an Steuergerechtigkeit und funktionierenden Spielregeln für globale Finanzmärkte zu schaffen. Das gelingt aber nur, wenn die Staaten zusammenarbeiten.
 
So lange die Politik durch fehlende weltweite Kooperation diese ihre Aufgabe nicht erfüllt, werden ungezügelte globale Finanzmärkte eine Spielwiese für Spekulanten und Hasardeure  sowie die Steueroasen in Mini-Staaten ein Eldorado für Steuerhinterzieher und Geldwäscher bleiben.
 
Im Projekt: "Global Marshall Plan für eine weltweite Ökosoziale Marktwirtschaft" verlangen wir seit Jahren weltweit gerechte Regeln für Finanzmärkte und Steuersysteme. Das gelingt aber nur im Miteinander der Staatengemeinschaft.
 
Längerfristig ist nicht einzusehen, warum Einkommen aus Erwerbsarbeit - ob als Arbeitnehmer oder Unternehmer - von vorneherein viel höher besteuert werden als Einkommen aus Vermögensveranlagung. Ein mäßige aber vergleichbare Besteuerung aller Einkommen wäre der Akzeptanz des Steuersystems, aber auch den Volkswirtschaften und einer guten Lebensqualität für alle zuträglicher."
 
Josef Riegler, Vizekanzler a.D., Graz



 

Pressespiegel

Die Initiative in der Tagespresse

 

 





Veranstaltungen

Global Marshall Plan - Ein Aktionsplan für eine Welt in Balance

31.03.2008 19:30 Uhr (Ortszeit) - 31.03.2008 21:45 Uhr (Ortszeit)
Wuppertal


Michael Fromm im Gespräch

Michael Fromm im Gespräch mit Stefan Seitz in der Politischen Runde.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.

 

 

Informationsgesellschaft, Globalisierung und Nachhaltige Entwicklung

02.04.2008 19:00 Uhr (Ortszeit)
Murrhardt


Vortrag von Dirk Solte

Herr Dr.Solte spricht in der Kreissparkasse - Casino in Murrhardt. Die Veranstaltung ist kostenlos.

Veranstalungsort: Hauptstr. 48 (Ecke Seegasse / Hauptstraße), etwa 10 min vom Bf Murrhardt entfernt.

Weitere Informationen finden sich auf der Homepage der Volkshochschule Murrhardt.



 

 

 

Wie ernährt man 10 Milliarden Menschen?

03.04.2008
München


Nymphenburger Vorträge mit Franz-Theo Gottwald

 

Im Rahmen der Nymphenburger Vorträge wird Prof. Dr. Franz-Theo Gottwald zu dem oben genanntem Thema sprechen.


Veranstaltungsort: Südliches Schlossrondell 1,
80638 München

Schweisfurth-Stiftung
Tel.: 089/ 17 95 95 -0
Fax: 089/17 95 95 -19
info@schweisfurth.de
http://www.schweisfurth.de

 


 

Global Marshall Plan Tagung

06.04.2008
Rotholz, Österreich


Eine Fortbildungsveranstaltung für LehrerInnen (AHS, BMHS, LLA)

 

Workshop 1:  Globales Lernen: eine Tür zur Welt öffnen ...

Ruth Buchauer (Südwind Tirol), Maria Habernig, Magdalena Wiesmüller (Welthaus d. Diözese Ibk)
Weltweite Zusammenhänge hinterfragen, fremde Kulturen begegnen, Gesellschaft mitgestalten....... das sind einige Ziele des globalen Lernens

 

Workshop 2: Nachhaltige Lebensstile

Mag. Marion Amort (LA21-Prozessbegleiterin)
Nachhaltigkeit beginnt bei mir selbst unter diesem Motto werden im Workshop verschiedene Bereiche des täglichen Lebens unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit beleuchtet

 

Workshop 3: Die Macht der KonsumentInnen

Alexander Hader (SPES-Akademie OÖ)
Lebensqualität durch Nähe, bio-faire Produkte. Aufzeigen methodischer Möglich-keiten für den Unterricht.

 

zum Abschluss: Ideen für den Unterricht, Unterstützungen

Um baldige Anmeldung wird gebeten!
 

Landwirtschaftliche Landeslehranstalt Rotholz, Tirol, Österreich

 

 

Management des Wandels - Überlebensfrage für Unternehmen und Organisationen

11.04.2008 11:00 Uhr (Ortszeit)
Sternenfels


Vortrag von Franz Josef Radermacher

 

Am Freitag den 11. April 2008 spricht Prof. Dr. Radermacher anlässlich des 10 jähr. Firmenjubiläum der TeleGIS zum Thema "Management des Wandels - Überlebensfrage für Unternehmen und Organisationen".

 

Veranstaltungsort: Gründer und Innovationscenter Sternenfels, Maulbronner Str. 26, 75447 Sternenfels 

 

Gerechtere Globalisierung als Chance

11.04.2008 19:30 Uhr (Ortszeit)
Innsbruck


Vortrag von Josef Riegler

Ort: Tiroler Bildungsforum (Sillgasse8/2) 



 

Bundesweites Treffen der Lokalgruppen

18.04.2008 19:00 Uhr (Ortszeit) - 20.04.2008 13:00 Uhr (Ortszeit)
Erfurt


Eine Koordinationsform für Deutschland festlegen

Die bundesweiten Aktivitäten der Global Marshall Plan Initiative stehen auf der Tagesordnung des für den 19/20. April geplanten Lokalgruppentreffens in Erfurt. Ziel des Treffens ist es, eine Koordination der Aktivitäten in Deutschland zu organisieren.

Weitere Informationen bekommen Sie bei Detlef Wendt.

Globalisierung gerechter gestalten - Global Marshall Plan

23.04.2008
Ottensheim bei Linz


Vortrag von Josef Riegler

Der Vortrag findet im Saal der Raiffeisenbank statt.
Die Uhrzeit wird noch bekannt gegeben.
 
                
 

Gerechtere Globalisierung - Global Marshall Plan

25.04.2008
Graz


Vortrag von Josef Riegler

Der Vortrag findet im "Gries Forum" der Pfarre St. Andrä in Graz statt.



 

Global Marshall Plan für eine weltweite Ökosoziale Marktwirtschaft

16.05.2008
Graz


Vortrag von Josef Riegler

Genauere Informationen folgen.

Vortrag zum Weltfinanzsystem

28.05.2008 18:00 Uhr (Ortszeit)
Stuttgart


von Dirk Solte

Vortrag zum Weltfinanzsystem von einem Mitarbeiter des faw/n in Ulm, den wir für diesen Abend gewinnen konnten.
Dr. Dirk Solte berichtet vom Weltfinanzsystem und gibt uns "Einblicke in den Heiligen Gral der Globalisierung", wie der Untertitel seines jüngst erschienenen Buches lautet.

Geänderter Veranstaltungsort: Albertus Magnus Gymnasium
In den Ringelgärten 90
70374 Stuttgart
S-Bahn S2 und S3 ab Stuttgart HbF, Hst. "Sommerrain"

Für etwaige Fragen, wenden Sie sich bitte and uns.

 

Die Global Marshall Plan Initiative

02.06.2008
Wien


Vortrag von Josef Riegler

Genauere Informationen folgen.

Wirtschaft und Ethik

17.06.2008
Wien


Vortrag von Josef Riegler im Rahmen der Ringvorlesung

Weitere Informationen unter www.oesfo.at.

Gerechtere Globalisierung als Chance

26.06.2008
Tübingen


Gastvortrag von Josef Riegler im Rahmen des Studium Generale

Die Tübinger Global Marshall Plan Hochschulgruppe hat im Rahmen des Studium Generale eine Veranstaltungsreihe zum Thema "… ein Seiltanz! Der Mensch und die Ökologie – gerät die Beziehung aus dem Gleichgewicht?" organisiert.
Veranstaltungsort: HS 22, Kupferbau

 






Info-Redaktion
Global Marshall Plan Initiative
Helge Bork, Frithjof Finkbeiner (V.i.S.d.P.R.)

Global Marshall Plan
Koordinationsbüro
Am Sandtorkai 62
D-20457 Hamburg
www.globalmarshallplan.org
office@globalmarshallplan.org


Die Global Marshall Plan Initiative setzt sich für eine Ökosoziale Marktwirtschaft durch einen Global Marshall Plan ein. Global Marshall Plan News ist das Medium, um die Aktiven in der Initiative über die neusten Entwicklungen zu informieren.

Global Marshall Plan News erscheint gewöhnlich jeden ersten Donnerstag im Monat. Bitte senden Sie Artikel bis zum Freitag des vorhergehende Monats an news@globalmarshallplan.org.





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