Newsletter 04 / 2010

- Global Marshall Plan lokal-
Global Marshall Plan Lokalgruppe München
Tiroler Gemeindekatalog
Handbuch für Multiplikatoren
Wirtschaftsethik – Eine Ehe zum Scheitern verurteilt?
- Aus dem Netzwerk -
ThinkCamp - nachhaltig etwas verändern
- Aktuelle Diskussionen -
"Gemeingüter - Wohlstand durch Teilen"
Koch Industries - der demaskierte Klimawandel-Leugner
Globale Kampagne für Finanztransaktionssteuer
Österreich: Rekordmeister der EZA-Kürzungen
Josef Rieglers Zusammenstellung von Fakten zum Thema Finanzmarkt
- Plant-for-the-Planet -
Der millionste Baum kriegt einen tollen Platz auf dem Petersberg
Waldkircher Kinder versprechen 20.000 Bäume
Du willst Klimabotschafter werden? Kein Problem!
Schüler entwickeln Plant-for-the-Planet - Spiele
- Film-, Hör- und Lesetipps -
Steueroasen und Steuerwettlauf!
The Story of Bottled Water
Filmtipp: "Die 4. Revolution"
- Aus den Medien -
Pressespiegel
 




Neuigkeiten

- Global Marshall Plan lokal-

 

 

 

 

Global Marshall Plan Lokalgruppe München

Zahlreichen Aktivitäten im Frühling/Sommer 2010

 

Hochmotiviert startet die Global Marshall Plan Lokalgruppe München mit zahlreichen geplanten Aktivitäten in den Frühling/Sommer 2010:

1. Buchverkauf und Infostand auf der Frühjahrsdult des ökologischen Bildungszentrums "Wertvollerleben" 

2. Aktion während des ökumenischen Kirchentags in München

3. Buchverkauf und Infostand beim NordSüdForum während des Tollwood Festival vom 1. bis zum 25.07.2010 im Olympiapark in München 

4. Vortrag und Workshop beim Lotsenseminar "Lotsen für die Eine Welt" am 30. und 31.07.2010

Wer sich weiter über die Aktivitäten der Lokalgruppe informieren oder sie unterstützen möchte, kann dies mit einer E-Mail an Ellen Weller und Jakob Schoof unter muenchen@globalmarshallplan.org tun. 

Bildquelle: www.rolf-maria.de

 

 

 

Tiroler Gemeindekatalog

Beitrag zu einer gerechteren Welt

 

Der Tiroler Landtag hat sich mehrfach zur Idee und den Zielen des Global Marshall Plans bekannt. Mit dem Tiroler Aktivitätenplan (TAP) liegt nunmehr eine erste Umsetzungsstrategie für das Bundesland Tirol vor.

Ein regional-lokaler Schwerpunkt des TAP besteht in der Erstellung eines Tiroler Gemeindekataloges mit Angeboten, die auf AkteurInnen und MulitplikatorInnen in den Tiroler Gemeinden zugeschnitten sind. In den Tiroler Gemeindekatalog wurden Aktivitäten für Bildung, Sensibilisierung, Bewusstseinsschaffung und Information aufgenommen, die 2010 und 2011 dem Schwerpunktthema „Lebensmittel - Mittel zum Leben“ gewidmet sind. Die Abhaltung der im Gemeindekatalog angebotenen Aktivitäten wird vom Land Tirol finanziell unterstützt.

Die im Katalog vorgestellten Aktivitäten liefern Ideen, Anregungen und konkrete Handlungsmöglichkeiten, wie Gemeinden, Vereine, Pfarren,Schulen, Unternehmen, Familien oder auch jede/r Einzelne durch ihr oder sein Handeln Veränderungen bewirken und diese beispielgebend leben können.

Nähere Informationen zu den Projekten des Tiroler Gemeindekataloges und zum Tiroler Global Marshall Plan Aktivitätenplan finden Sie auf der Homepage des Landes Tirol: www.tirol.gv.at/tap

 

 

Handbuch für Multiplikatoren

Unterstützer fertigen Version für Deutschland

 

Immer wieder stellt sich bei Veranstaltungen und Vorträgen zu Globalisierungsthemen, zur Armut oder zum Klimawandel die Frage: "Was kann ich persönlich tun, um etwas zu verändern?" Das vom Ökosozialen Forum Österreich entwickelte Handbuch für Multiplikatoren liefert mögliche Antworten auf diese Fragen. Es soll ein Werzeug sein, das Menschen Möglichkeiten und Anregungen liefert, was sie selbst persönlich und in ihrem Umfeld umsetzen können.

Die im Handbuch gesammelten Projekte, Beispiele und weiterführenden Links wurden nun von Teilnehmern der Global Marshall Plan Academy und Unterstützern der Initiative um Projekte aus Deutschland ergänzt und geändert - hierfür ein recht herzliches Dankeschön.

Nun wird weitere Unterstützung gesucht! Jeder ist eingeladen, weitere Links als Beispiele für Projekte vorzuschlagen oder sich durch redaktionelle Überarbeitung einzubringen. Den aktuellen Entwurf finden Sie als Word-Dokument hier. Wenn Sie helfen möchten oder Vorschläge haben, melden Sie sich bitte bei der Global Marshall Plan Foundation.

Die Global Marshall Plan Foundation unterstützt in den nächsten Schritten mit Layout und Grafik, Druck und Vertrieb des Handbuchs. Spenden - gerne auch zweckgebunden - sind herzlich willkommen. Bitte geben Sie hierzu im Betreff "Handbuch" an.

Sozialbank
BLZ: 251 205 10
KNr: 212

 


 

Wirtschaftsethik – Eine Ehe zum Scheitern verurteilt?

Global Marshall Plan Hochschulgruppe Tübingen beteiligt sich an Vorlesungsreihe

 

Die Hochschulgruppe Tübingen, ist gemeinsam mit dem Studentischen Netzwerk für Ethik in Ökonomie und Praxis (sneep), in welchem die Global Marshall Plan Foundation durch einen Kuratoriumssitz vertreten ist, Mitorganisator der Vorlesungsreihe zum Thema "Wirtschaftsethik - Eine Ehe zum Scheitern verurteilt?". Folgende  Fragen sollen dort beantwortet werden:

Was haben Ethik und Ökonomie miteinander zu tun?
Ist Wirtschaftsethik Sache der Unternehmen alleine oder welche Verantwortung hat jeder Einzelne?

Im Gespräch mit Wissenschaftlern und Unternehmern soll erörtert werden, was es bedeutet, ethisch vertretbar wirtschaftlich zu handeln, und wie sich dies in der Praxis umsetzen lässt. Dabei werden sowohl Grundlagen der wirtschaftsethischen Debatte vermittelt als auch konkrete aktuelle Themen angesprochen sowie Handlungsoptionen entwickelt.

Am 19. Mai wird die Vorlesung "Mikrokredite – Die gerechte Marge" in Zusammenarbeit mit der Gruppe durchgeführt.

Das ganze Programm finden Sie hier.

Außerdem veranstaltet die Hochschulgruppe eine weitere Vorlesung zum Thema "unwürdige Arbeitsbedingungen in der IT-Industrie. Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie hier

Teaserbild pixelio, Martin Dabrowski

 

 

- Aus dem Netzwerk -

 

 

 

 

ThinkCamp - nachhaltig etwas verändern

Nach einjähriger Planungsphase wird ThinkCamp Genossenschaft gegründet

 

ThinkCamp ist eine Initiative für Menschen mit Unternehmergeist und dem Willen nachhaltig und positiv etwas verändern zu wollen. Sie richtet sich an Schüler, Studenten, Arbeitssuchende, Angestellte, Freiberufler und Führungskräfte, die ihre Zukunft aktiv in die Hand nehmen.

Die Idee für das ThinkCamp Konzept stammt von Unterstützern aus der Global Marshall Plan Initiative. Mit Hilfe der Global Marshall Plan Foundation und dem unermüdlichen Engagement vieler Unterstützer aus dem Netzwerk konnte die Idee weiterverfolgt und entwickelt werden. Im April 2010 wird das ThinkCamp als Genossenschaft gegründet. Damit konnten Johannes Pfister und seine Freunde ihre Vision verwirklichen.

Weitere Informationen zum Leitbild der Initiative sowie Benachrichtigungen über aktuelle Aktionen finden Sie auf der Homepage von ThinkCamp.

Es werden noch Mitglieder für die Genossenschaft gesucht! Gerne können Sie sich auch per E-Mail direkt an die Ansprechpartner von ThinkCamp wenden.

Den Termin und die Einladung zur Gründungsveranstaltung finden Sie hier.

 

- Aktuelle Diskussionen -

 

 

 

 

"Gemeingüter - Wohlstand durch Teilen"

Neue Publikation der Heinrich-Böll-Stiftung

 

Was sind Allgemeingüter?
Heinrich Popitz (Phänomen der Macht, Tübingen 1986) veranschaulicht es mit dem "Gleichnis der Liegestühle". Auf einem Kreuzfahrtschiff stelle man sich folgende Situation vor: Es gibt dreimal mehr Passagiere als ihnen Liegestühle zur Verfügung stehen. Anfangs werden die Plätze fortwährend ausgetauscht, wobei die Möglichkeit einen Stuhl durch z.B. ein Handtuch zu besetzen nicht anerkannt wird. Somit musste vorerst das Gebrauchsgut "Liegestuhl" nicht als knapp eingestuft werden. Durch neu an Bord tretende Passagiere gerät die vorhandene Ordnung ins wanken. Zunehmend werden Liegestühle dauerhaft besetzt und für die Mehrheit der Passagiere nimmt die Qualität der Reise deutlich ab.

Dieses Gleichnis lässt sich auch auf viele Situationen in der Natur übertragen und deutet auf die Probleme für die Lebensqualität der Gemeinschaft hin, wenn diese die verfügbaren Ressourcen (im Beispiel die Liegestühle) nicht unter gemeinsam erarbeiteten, fairen Regeln nutzt.

Viele Krisen des 21. Jahrhunderts sind auf die Problematik der Allmende bzw. auf den falschen Umgang mit ihr zurückzuführen, weshalb das Thema vermehrter Aufmerksamkeit bedarf, sowie einer ganz bewussten Vergegenwärtigung unmittelbarer Folgen. Ressourcen wie Boden, Wasser, Wälder, Artenvielfalt etc. sind nicht ersetzbar und somit ist ihnen auch kaum ein ökonomischer Wert zuzuschreiben. Ihr Wert ist grenzenlos, da eigentlich jede Form des Lebens aus der Fülle der Gemeinressourcen geschöpft wird.

Somit kommt der Arbeit für die neue Publikation der Heinrich-Böll-Stiftung "Gemeingüter – Wohlstand durch Teilen" erhöhte Wichtigkeit zu. Hier wird ausführlich auf den Gegenstand der Allmende eingegangen sowie eine gute Übersicht über das Thema geboten. Den Autoren Silke Helfrich, Prof. Dr. Rainer Kuhlen, Prof. Dr.Wolfgang Sachs und Dr. Christian Siefkes ist daran gelegen die gesellschaftlichen Chancen der Gemeingüter aufzuzeigen, wofür sie Beispiele aus verschiedenen Bereichen anführen, in denen Ressourcen gemeinschaftlich verwaltet und genutzt werden können.

Ausführliche Informationen sind hier zu finden, die Broschüre steht hier zum Download bereit.

An dieser Stelle sei auch auf ein weiteres Buch hingewiesen, ebenso herausgegeben von der Heinrich-Böll-Stiftung und Silke Helfrich. In "Wem gehört die Welt? Zur Wiederentdeckung der Allgemeingüter" beleuchtet eine Sammlung von Aufsätzen, unter anderem von der Nobelpreisträgerin Elinor Ostrom, das Thema aus ganz verschiedenen Sichtweisen und bietet interessante Denkansätze.
 

 

Koch Industries - der demaskierte Klimawandel-Leugner

Das eher unbekannte US-Unternehmen Koch Industries soll der größte Förderer von Kampagnen zur Diskreditierung von Klimawissenschaft und Klimapolitik sein. Damit übertrumpft er sogar ExxonMobil, den Öl-Giganten und Unterstützer von Klimawandel-Leugnern

 

Der mächtige Mischkonzern gehört den schwerreichen Brüder David und Charles Koch, die laut Forbes zu den zehn vermögendsten US-Bürgern zählen. Koch Industries ist weltweit an der Düngemittel- und Faserindustrie, an Asphalt- und Nahrungsmittelfirmen beteiligt. Zudem ist es als zweitgrößtes nicht börsennotiertes Unternehmen der USA auch in der Ölförderung tätig. Obwohl sich Koch Industries bewusst aus der öffentlichen Debatte über die Klimaerwärmung heraushält, spielt der Konzern darin eine dominierende Rolle. Allein zwischen 2005 und 2008 hat das Koch-Imperium mindestens 32 Organisationen und Thinktanks mit insgesamt 24,8 Millionen Dollar unterstützt. Fast 50 Millionen US-Dollar hat Koch Industries zwischen 1997 und 2008 an "Americans for Prosperity" und weitere Skeptiker-Organisationen gespendet, die den Klimawandel leugnen.

Einen Teil seiner Gewinne steckte der Konzern in den Kampf gegen Klimagesetze, indem er die Wahlkämpfe von Senatoren oder Mitgliedern des Repräsentantenhauses finanzierte. Rund 37,9 Millionen US-Dollar hat Koch Industries in direkte Lobbyarbeit in Washington investiert. Das geht aus einem am 30.03.2010 in den USA veröffentlichten Bericht Koch Industries: Secretly Funding the Climate Denial Machine der Umweltorganisation Greenpeace hervor.

Die Förderung einer klimafreundlichen Energiepolitik in den USA erweist sich durch die Spenden-Kampagnen und Lobbying der Koch Industries und der beiden Koch Brüder als beschwerlich.

Lesetipp:


Der kanadische DeSmogBlog stellt seit Jahren organisierte Klima-"Skeptiker" bloß.
 

 

Globale Kampagne für Finanztransaktionssteuer

Die Aktion läuft weiter!

 

Globale Aktion erhöht Druck auf G-20

Unterzeichnen Sie jetzt auf: www.steuergegenarmut.at

Die internationale Zivilgesellschaft startet eine globale Unterschriftenaktion für die Einführung einer Finanztransaktionssteuer. Menschen auf der ganzen Welt können aufwww.makefinancework.org einen offenen Brief an die Regierungschefs der G20 unterschreiben. Bis zum G20-Gipfel im Juni in Toronto werden diese aufgefordert, ihren Worten Taten folgen zu lassen und die Finanztransaktionssteuer endlich einzuführen. Erhofft werden hunderttausende Unterschriften.

Die Aktion ergänzt und verbindet zahlreiche Kampagnen auf internationaler Ebene. In Österreich startete - unterstützt von einem Spot mit Heike Makatsch und Jan Josef Liefers - eine breite Allianz zivilgesellschaftlicher Organisationen aus unterschiedlichsten Bereichen die Aktion. Unter den OrganisatorInnen sind auch das Ökosoziale Forum, die Global Marshall Plan Initiative, die AG Globale Verantwortung, Attac, die Armutskonferenz, die Arbeiterkammer, GLOBAL 2000, Greenpeace, die KOO - Koordinierungsstelle der Österreichischen Bischofskonferenz für Internationale Entwicklung und Mission, die Dreikönigsaktion - das Hilfswerk der Katholischen Jungschar, der ÖGB und Südwind.

Den Spot zur Finanztransaktionssteuer mit Heike Makatsch und Jan Josef Liefers könnnen Sie auf der Kampagnen-Homepage www.steuergegenarmut.at abrufen.

Im Spot sagt Makatsch unter anderem: "Eine winzig kleine Steuer auf den Handel mit Finanzvermögen würde jährlich Milliarden Euro einbringen und könnte somit helfen, Armut und Hunger in der Welt zu bekämpfen, endlich etwas gegen den Klimawandel zu tun und hierzulande soziale Gerechtigkeit zu schaffen."

"Angesichts des Konsolidierungsbedarfs nationaler Budgets, der dringend notwendigen Finanzierung von internationalen Aufgaben wie Entwicklungszusammenarbeit und Klimawandel und der Gefahr neuer Finanzblasen ist es wichtig, dass die Finanztransaktionssteuer so bald wie möglich umgesetzt wird“, sagt Klemens Riegler, Geschäftsführer des Ökosozialen Forums, zum Start der Unterschriftenaktion in Österreich. "Wir wollen mit dieser Kampagne die Menschen in Österreich auf dieses wichtige Thema aufmerksam machen und den Regierungschefs der G20 ein deutliches Zeichen übermitteln."
 
 

 

Österreich: Rekordmeister der EZA-Kürzungen

ODA-Zahlen 2009

 

Am 14.4. veröffentlichte die OECD die aktuellen Zahlen über die öffentliche Entwicklungszusammenarbeit (ODA) seiner Mitgliedsstaaten für das Jahr 2009. Mit einem Minus von 31,2 % hat Österreich die Beiträge für die ODA im Jahr 2009 mehr als alle anderen OECD-Länder gekürzt.

Durch den Wegfall von Entschuldungen zeigt sich jedoch nur das wahre Ausmaß der langjährigen Versäumnisse Österreichs in der internationalen Entwicklungszusammenarbeit. Österreich hat sich im Rahmen der UNO und der EU  verpflichtet, bis 2015 0,7 % des BIP für Entwicklungszusammenarbeit zur Verfügung zu stellen. Doch schon seit Jahrzehnten hat Österreich seine Verpflichtungen zur Armutsbekämpfung und der Umsetzung der MDGs nicht eingehalten und mehr Hilfe verweigert als tatsächlich realisiert.

Weiterführende Informationen:
Mitteilung der OECD:
www.oecd.org/document

Presseaussendung des Ökosozialen Forums Europa:
www.oekosozial.at

Presseaussendung des entwicklungspolitischen Dachverbands Globale Verantwortung:
www.globaleverantwortung.at

 

Josef Rieglers Zusammenstellung von Fakten zum Thema Finanzmarkt

Diskussionen generieren

 

Österreichs Vizekanzler a.D. Josef Riegler stellt Fakten aus dem "Kurier" und "Die Presse" zusammen, die als Argumentarium für eine Diskussion zum Thema Finanzmärkte bzw. Finanztransaktionssteuer dienen können.

Der "Kurier" vom 13. 9. 09 brachte auf Seite sieben einige eindrucksvolle grafische Darstellungen über die Dimensionen der Finanzmarktkrise:
 
+ Auf 7.300 Milliarden Euro (!) schätzt Commerzbank Research das Ausmaß der weltweiten Belastungen der Krise bis Ende 2009 (Abschreibungen von Banken, Pleiten von Finanzhäusern, Wertverluste von Immobilien, Einbruch der Weltwirtschaft). Wenn man 100-Euro-Scheine aneinanderreiht, ergibt das eine Länge von 10,7 Millionen km - das ist ein Viertel der Strecke zwischen Erde und Venus!
 
+ Beim Gipfel im April 2009 haben die G-20 beschlossen, den Finanzmärkten 759 Milliarden Euro zur Verfügung zu stellen. Ein Angestellter, der 50.000 Euro im Jahr verdient, müßte dafür 15,2 Millionen Jahre (!) arbeiten. Das entspricht der Zeitspanne seit dem Neogen, als die ersten Vögel und Säugetiere auf der Erde entstanden.
 
+ Aus dem österreichischen Bundesbudget wurden 100 Milliarden Euro als "Bankenpaket" zur Verfügung gestellt. Ein Fußweg mit 30
100-Euroscheinen nebeneinandergelegt entspräche der gesamten Küstenlänge Spaniens einschließlich der Balearen.
 
+ Lehman Brothers hat bei seiner Pleite 138 Milliarden Euro an Schulden hinterlassen. Ein Band aus 100-Euro-Scheinen wäre 203.000 km
lang = 5 Erdumrundungen.
 
+ 42,5 Milliarden Euro betrug der Verlust des amerikanischen Versicherungskonzerns AIG zwischen Oktober und Dezember 2008 - der höchste Quartalsverlust eines Unternehmens in der gesamten Wirtschaftsgeschichte! Baut man aus 100-Euro-Noten einen Turm, wird dieser 42,5 km hoch - ragt also weit in die Stratosphäre!
 
+ "Natürlich waren die Finanzakteure gierig, aber der Konsument auch, alle waren gierig", Hedgefonds-Analyst Rainer Dullnig.
 
+ "Mister Dax" Dirk Müller: "Ich habe gewarnt, aber niemand wollte hören."
 
"Die Presse" vom 13. März 2010:
 
+ 3.000 Milliarden Dollar werden derzeit Tag für Tag rund um den Globus gejagt - mehr als 90 Prozent davon sind reine Spekulation.
 
+ Es gibt in der EU einen relativ breiten Konsens darüber,  von jeder grenzüberschreitenden Transaktion  0,01 Prozent (0,1 Promille) als "Transaktionssteuer" einzuheben.
 
+ Bereits eine so winzige Abgabe würde 82,7 Milliarden Euro in die Kassen der EU-Länder bringen (EU-Budget etwa 140 Milliarden!).
 
"Und es bewegt sich doch":
 
Seit 2006: Österreichischer Nationalrat und Bundesregierung fordern mehrmals von EU Initiativen für Finanztransaktionssteuer.
 
3. September 2009: EU-Kommissar Kovacs "schmettert" eine Anfrage der Abg. Lunacek betr. Finanztransaktionssteuer ab.
 
8. Oktober 2009: EU-Parlament spricht sich für Initiativen zur Einführung einer FTT aus und begrüßt diesbezügliche Aktivitäten der G-20.
 
Auf Initiative des Ökosozialen Forums wurden Stefan Schulmeister (Wifo), Helene Schubert (ÖNB) sowie Wilfried Stadler am 6. 10. 2009 zu einem Arbeitsgespräch mit zuständigen EU-Beamten zum Thema FTT eingeladen.
 
Die enge Zusammenarbeit des Ökosozialen Forums mit dem Finanzministerium in Wien bringt ein überraschendes Ergebnis:

Stefan Schulmeister wird in die "Höhle des Löwen" - den Internationalen Währungsfonds - eingeladen, um das Konzept für eine FTT darzulegen - das Gespräch wird fortgesetzt.
 
10. März 2010: Das EU-Parlament beschließt mit großer Mehrheit eine Entschließung zum Thema:"Steuern auf Finanzgeschäfte - praktische Umsetzung"  und fordert von der Kommission die Ausarbeitung konkreter Vorschläge.
 
Beharrlichkeit lohnt sich doch! "Politik ist das Bohren harter Bretter mit Ausdauer und Augenmaß"  (Max Weber).
 

 

- Plant-for-the-Planet -

 

 

 

 

Der millionste Baum kriegt einen tollen Platz auf dem Petersberg

Kommt zur Pflanzparty um 2.400 Bäume am Fuß des Petersbergs zu pflanzen

"Stop talking. Start planting" ist offizieller Programmpunkt des Petersberger Klimadialogs am 4. Mai 2010 mit feierlicher Pflanzung des Millionsten Baumes mit Umweltministern aus 45 Ländern.



BMU: Auf der offiziellen Tagesordnung des Ministertreffens am 4. Mai 2010 www.bmu.de



Pähl, 21.4.2010 - Bald ist das hoch gesteckte Ziel in Deutschland erreicht*: Die Schülerinitiative Plant-for-the-Planet, die in jedem Land der Erde eine Million Bäume als Zeichen für Klimagerechtigkeit pflanzen will, wird am 4. Mai 2010 in Bonn auf dem Petersberg im Rahmen des Petersberger Klimadialogs den millionsten Baum setzen.

Auf dem Petersberg treffen sich von 2. bis 4. Mai 2010 die Umweltminister aus 45 Ländern zur Vorbereitung des Klimagipfels im Dezember 2010 in Cancun, Mexiko. Die Kinder haben erreicht, dass ihre Pflanzaktion offizieller Programmpunkt des Petersberger Klimadialogs ist und die Umweltminister gemeinsam mit ihnen den millionsten Baum vor dem Tagungshotel pflanzen. Am 4. Mai um 14 Uhr steht auf der Tagesordnung der Minister: "Stop talking. Start planting."

Die Vogelkirsche, Baum des Jahres, soll wie alle anderen bisher gepflanzten Bäume nicht nur der Atmosphäre CO2 entziehen, sondern sie steht auch symbolisch für das zentrale Anliegen der Schülerinitiative: Die Kinder, die sich inzwischen in einem weltweiten Netzwerk organisieren, fordern neben einer Gesamtreduktion von Treibhausgasen vor allem weltweite Klimagerechtigkeit im Sinne eines einheitlichen CO2-Ausstoß für alle Menschen. Sie empfinden es als ungerecht, dass die Menschen in den Industrienationen einen bedeutend höheren CO2-Ausstoß haben dürfen als Menschen in den sich entwickelnden Ländern, diese aber unter den Folgen der Klimakrise ungleich stärker zu leiden haben.

Der millionste Baum und die Aufnahme der Pflanzaktion auf die Agenda des Petersberger Klimadialogs zeigen, wie viel Plant-for-the-Planet schon erreicht hat. Dennoch weisen die Kinder die Politiker unermüdlich auf die Notwendigkeit hin, endlich zu handeln, und setzen hohe Erwartungen in den Klimagipfel im Dezember 2010 in Cancun, Mexiko.

Um die Öffentlichkeit auf ihr Bemühen aufmerksam zu machen und zur Unterstützung anzuregen, wurde die Kommunikationskampagne "Stop talking. Start planting." entwickelt. Auf den aufmerksamkeitsstarken Motiven halten die Kinder Politkern und anderen Prominenten den Mund zu. Vielleicht gelingt es den Kindern auf dem Petersberg neue Motive aufzunehmen.

Während 45 Kinder auf den Petersberg zu den 45 Umweltministern den millionsten Baum pflanzen, werden gleichzeitig ca. 250 Kinder aus dem Kreis Köln / Bonn 2.000 Rotbuchen und 400 Vogelkirschen unterhalb des Petersberges am Nonnenstromberg pflanzen.

Willst Du mit pflanzen? Dann komm mit. Wir sind ab 12:00 Uhr am Nonnenstromberg.



Vom Parkplatz Kloster Heisterbach und von Königswinter aus sind es ca. 1,5 km zu Fuß zu den Pflanzflächen. Hier und auf weiteren Flächen pflanzen wir auch! Es ist Platz für 2400 weitere Bäume!

Informationen für die Kinder: Die Schüler und Schülerinnen sollen gegebenenfalls regenfeste, warme Kleidung (je nach Witterungsverhältnissen) und festes Schuhwerk mitbringen, falls vorhanden ihre Plant-for-the-Planet T-Shirts, Verpflegung (Essen und Trinken) wie bei einem normalen Schulausflug. Die Verpflegung sollte in geeigneten Taschen, Rucksäcken etc. mitgebracht werden, die leicht von einem Ort zum anderen transportiert werden können.

Da nicht alle Kinder gleichzeitig an einer Stelle pflanzen können durchlaufen die Kinder verschiedene Stationen. Der Waldrundweg und die Obstwiesen sind eine eigene Station mit fachkundlicher Begleitung. Hier bieten wir den Kindern die Möglichkeit, vor Ort die unterschiedlichen Waldformen (Altbestand, Naturverjüngung, Streuobstwiesen, etc.) kennenzulernen.

Nach getaner Arbeit gibt es um 15.15 Uhr einen Fototermin mit allen 250 Kindern und um 15.30 – 16.00 Uhr folgt ein Pressegespräch mit Journalisten. Was kommt nach dem millionsten Baum?

Treffpunkt für Fotos und Pressegespräch Nonnenstromberg, Pavillon Pressegespräch neben Pflanzplatz A



Genau hier auf diesem Wiesenstück, direkt vor dem Hotel wird bald der Millionste Baum stehen, eine Vogelkirsche, der Baum des Jahres 2010.

* Aktuell fehlen noch 43.000 Bäume.

Waldkircher Kinder versprechen 20.000 Bäume

30 Klimabotschafter am 27. März ausgebildet

 

  

Großen Beifall ernteten die 30 neuen Klimabotschafter in Waldkirch bei ihrer gut besuchten Abschlusspräsentation. Sogar der Oberbürgermeister war kurzfristig noch gekommen. Stolz präsentierten die Kinder ihre neu erworbenen Kenntnisse in einem kurzen Vortrag über den Klimawandel und der Präsentation ihrer Zukunftspläne. Insgesamt 20.000 Bäume versprachen sie, so viele Einwohner hat Waldkirch. 1000 davon sollen bei einer großen Pflanzparty im Herbst gepflanzt werden. Für die Sammlung von Spenden für 19.000 Bäume in Entwicklungsländern haben die Kinder ebenfalls schon große Pläne, unter anderem wollen sie bei zahlreichen Festen in der Stadt aktiv werden. Einer der nächsten großen Termine ist ein Kindergipfel im Sommer. Für ihr Engagement bekamen die Kinder vom Leiter des Sozialamtes der Stadt, Martin Müller, ihre Klimabotschafter-Urkunden überreicht.

Zuvor hatten sie sich in einer zweitägigen Akademie intensiv mit dem Klimawandel auseinandergesetzt, Vorträge geübt, Pläne geschmiedet und natürlich Bäume gefplanzt. Das Weltspiel verdeutlichte weltweite Ungleichheit und im Fischfangspiel erfuhren sie eindrücklich die Endlichkeit globaler Ressourcen. Viele Fragen wurden durch den Vortrag von Klimabotschafterin Clara (12) aus Augsburg beantwortet. Anschließend demonstrierten die Referendarin Frau Riedl und zwei ältere Schülerinnen anschaulich, worauf es beim Sprechen ankommt, und die Kinder hatten selber Gelegenheit dies auszuprobieren.

Das Highlight war zweifellos der Wald: Förster Dieter Loos hatte kurzweilige, lehrreiche Spiele vorbereitet, nach denen es endlich ans Bäume-pflanzen ging: 100 Roteichen und Weißtannen pflanzten die jungen Aktivisten. Nachmittags wurden schließlich noch im World Café die nächsten Aktivitäten geplant.

Organisiert wurde diese Akademie mit großem Engagement durch den Gesamtelternbeirat der Stadt Waldkirch unter Leitung von Brigitte Winterthaler mit organisatorischer und finanzieller Unterstützung der August Faller KG, vertreten durch Ursula Kühn. Besonders gefiel den Organisatoren, dass Kinder unterschiedlicher Schulformen gemeinsam aktiv werden konnten.

 

 

Dr. Michael Faller ist geschäftsführender Gesellschafter bei der August Faller KG und unterstützt ebenfalls die "Stop talking. Start planting" Kampagne.

 


 

 

Du willst Klimabotschafter werden? Kein Problem!

Bei den Plant-for-the-Planet-Akademien im April sind noch einige Plätze frei!

 

Du willst auch Vorträge halten, um die Menschen in deiner Umgebung für Plant-for-the-Planet zu begeistern? Du willst alles über den Klimawandel lernen, Bäume pflanzen und viel Spaß haben? Dann bist Du bei den Plant-for-the-Planet-Akademien genau richtig! Kinder im Alter von zehn bis zwölf Jahren werden dort von gleichaltrigen Klimabotschaftern ausgebildet und planen gemeinsam Aktivitäten.

Bei folgenden Akademien sind noch Plätze frei: Augsburg 27.4, Hamburg 24.4., Stuttgart 24.4., Heilbronn 23.6. Nähere Infos sowie das Anmeldeformular findest Du hier. Bitte melde Dich schnell an, damit Du noch einen Platz bekommst! 



 

 

Schüler entwickeln Plant-for-the-Planet - Spiele

Baumpflanzaktionen auf dem Brett

 

Die Klassen 5a und 5d der Ricarda-Huch-Schule in Dreieich haben 14 Spiele entwickelt, die Plant-for-the-Planet zum Inhalt haben.

Die Schülerinnen und Schüler haben mit großem Einsatz und Freude die gestellte Aufgabe umgesetzt und gemeistert. Es entstanden Spielregeln, Spielfelder, Spielfiguren, Spielkarten und Spielzubehör wie Bagger und Schaufeln, um Bäume zu pflanzen. Eben alles, was für eine richtige Baumpflanzaktion gebraucht wird.
 
Die Schüler haben in kleinen Gruppen gearbeitet und dabei Spiele für 2-4 Personen entwickelt.
Die Bilder zeigen einige Beispiele der Spiele.

 

                                      

 

- Film-, Hör- und Lesetipps -

 

 

 

 

Steueroasen und Steuerwettlauf!

Schüler verdeutlichen die Probleme von Steueroasen und Steuerwettlauf in einem Kurzfilm

 

Mindestlöhne? Unmöglich, das würde dem Wirtschaftsstandort schaden!
Strengere Umweltauflagen? Nicht machbar, denn das schränkt die Wettbewerbsfähigkeit zu sehr ein!

Solche und ähnliche Argumente kennen wir zu genüge. Sie sind, was man gemeinhin mit den negativen Seiten der Globalisierung verbindet. Der Standortwettbewerb, dem die Staaten unterliegen, hat insbesondere bei Fragen der Steuerpolitik haarsträubende Auswirkungen. Im neuen Buch von Prof. Radermacher werden die Einnahmeverluste der Staaten durch so genannte Steueroasen, die Speerspitze des internationalen Steuerwettbewerbs, auf 700 – 800 Milliarden Euro pro Jahr geschätzt.

Zum Vergleich: Die Umsetzung der Millenniumsentwicklungsziele würde 75 Milliarden Euro (100 Milliarden US $) pro Jahr kosten.

Die Global- Marshall-Plan-Supporting-Students haben versucht diese Problematik in einem lustigen Kurzfilm zu verdeutlichen.


Steueroasen und andere Verbrechen - 6:14 Minuten

 
Bildquelle: www.attac-lb.de

 

The Story of Bottled Water

Mit Annie Leonard

The Story of Bottled Water (die Geschichte des abgefüllten Wassers), wurde am 22. März veröffentlicht, dem Weltwassertag. Darin wird in der Art von "The Story of Stuff" gezeigt, wie ein künstlicher Bedarf an Wasser in Kunststoff kreiert wurde, was dazu führt, dass in den USA mehr als eine halbe Milliarde Flaschen Wasser wöchentlich verkauft werden, obwohl es Leitungswasser gibt ...
(Film auf englisch)







storyofstuff.org/bottledwater

Filmtipp: "Die 4. Revolution"

Energy Autonomy

 

Eine Zukunft ohne Atom- oder Kohlekraftwerke? Eine Wende hin zu erneuerbaren Energien in nur wenigen Jahrzehnten? Eine radikale Dezentralisierung und Demokratisierung der Energieversorgung? Sind diese Fragen Utopie, oder ein realisierbares Szenario für unsere Zukunft?

Letzteres ist jedenfalls die Antwort des deutschen Filmemachers Carl A. Fechner. In seinem neuen Film stehen weniger die visionären VordenkerInnen im Vordergrund, als vielmehr jene Menschen aus unterschiedlichsten Ländern und Zusammenhängen, die bereits tatkräftig an dieser „4. Revolution“ im Energiesektor arbeiten und sie umsetzen. Die Idee ist schließlich nicht neu: Auf einer Halbinsel im Nordwesten Dänemarks werden bereits seit Jahren 50.000 Menschen ausschließlich mit erneuerbarem Strom versorgt. Auch in den USA standen erneuerbare Energien bereits auf der Agenda. Hunderte vor sich hin rottende Windräder im Bundesstaat Kalifornien legen davon noch heute ein Zeugnis ab.

Heute wie damals sind nicht fehlende Technologien, sondern etablierte Machtstrukturen bzw. eine Politik, die sich den Interessen der Energiewirtschaft unterordnet, das Hindernis. Diese Strukturen werden im Film durch den Direktor der Internationalen Energieagentur personifiziert, der wiederholt zu sehen ist. Gegen die Fülle an ermutigenden Beispielen und Vorzeigeprojekten wirkt er mit seinen scheinbar pragmatischen Argumenten, warum eine völlige Umstellung auf erneuerbare Energien unrealistisch sei, jedoch eher blass. Doch auch die gegenwärtige Debatte hat hier ihren blinden Fleck: Wird die Energiefrage ausschließlich unter CO2-Aspekten diskutiert, bleiben wesentliche Strukturen und Konflikte ausgeblendet.

Die Energiefrage wird im Film als eines der wesentlichen Hindernisse für die menschliche Entwicklung identifiziert – und Elektrizität als ihr Katalysator. So übersteigen in vielen Staaten die Ausgaben für Ölimporte die jeweiligen Exporteinnahmen. Auch Friedensnobelpreisträger Muhammad Yunus erkannte dies bereits früh: seine Mikrokredite-Bank betreibt bereits seit Mitte der 1990er Jahre ein Tochterunternehmen für erneuerbare Energien, das gezielt Frauen anspricht und technisch ausbildet.

Der Film „Die 4. Revolution“ führt uns vor Augen, was im Energiebereich möglich ist, und wie unser Leben dadurch an Qualität gewinnen wird. Er soll uns alle anregen und ermutigen!

Kinostart in Österreich ist am 16. April!
Weitere Informationen unter: www.4-revolution.at

 

- Aus den Medien -

 

 

 

 

Pressespiegel

Die Initiative und Plant-for-the-Planet in den Medien

Global Marshall Plan

Plant-for-the-Planet
 

 





Veranstaltungen

3. Arena für Nachhaltigkeit

15.04.2010 - 17.04.2010
Zeulenroda


Nachhaltigkeit intensiv: Erfahren was die Zukunft will - Jetzt!

3 Tage, 3 Brennpunkte, 3n Begegnungen

Die 3. ARENA für NACHHALTIGKEIT bietet einen Jahrestreff für Unternehmenslenker, Experten, CSR-Beauftragte, Wissenschaftler, Berater und Gründer, auf dem sie sich intensiv mit den Themen WACHSTUM, RESSOURCENEFFIZIENZ und FÜHRUNGSKULTUR auseinandersetzen.

Die 3. ARENA eröffnet die Möglichkeit tief einzusteigen, neue Handlungsimpulse zu bekommen, konkrete Maßnahmen zu entwickeln und neue individuelle Potentiale freizulegen. Nutzen auch Sie diese Tage, um Werkzeuge für nachhaltiges Wirtschaften zu identifizieren, Vorbilder und Vordenker zu treffen und Allianzen zu bilden!

Weitere Informationen und Anmeldung hier.

Sie investieren für ihre Teilnahme an der 3. ARENA für NACHHALTIGKEIT bei Buchung und Zahlung:

bis 31. Januar 2010 € 645,00
bis 28. Februar 2010 € 714,00
ab 01. März 2010 € 749,00

Tagesteilnehmer/innen:
Teilnahme an zwei Tagen € 495,00
Donnerstag € 255,00
Freitag € 309,00
Samstag € 255,00

Ort: Bio-Seehotel Zeulenroda, Bauerfeind-Allee 1, 07937 Zeulenroda-Triebes
T: 036628-98-0, Email: info@bi-seehotel-zeulenroda.de
 

Einladung zur ThinkCamp Gründung

23.04.2010 16:30 Uhr (Ortszeit)
Im Annahof 4, 86150 Augsburg


ThinkCamp wird am 23.April 2010 als eine gemeinnützige Genossenschaft in Augsburg gegründet.

 


Sehr geehrte Damen und Herren,
 

  • Liegt Ihnen die nachhaltige Entwicklung unserer Erde am Herzen?
  • Wollen Sie konkret mit Projekten an dieser Entwicklung teilhaben?
  • Dann lassen Sie sich auf der Gründungsveranstaltung von ThinkCamp inspirieren!


Sie sind herzlich dazu eingeladen, bei der offiziellen Gründungsfeier der ThinkCamp Genossenschaft dabei zu sein. ThinkCamp wurde 2008 im Rahmen der Global Marshall Plan Initiative ins Leben gerufen. Der Zweck von ThinkCamp ist die Förderung von nachhaltigem Unternehmertum, von Führungsnachwuchs und von sinnvoller Arbeit, weg von dem Shareholder Value hinzu einer öko-sozialen Balance und Herzensbildung. Nach einjähriger Konzeptphase wird mit einem umfangreichen Programm gestartet.

Die Initiatoren und Mitstreiter stehen Ihnen für Fragen und Interviews gerne zur Verfügung. Informationen finden Sie auf der Homepage www.thinkcamp.eu. Bitte bestätigen Sie Ihre Anmeldung frühzeitig!

Bitte bestätigen Sie Ihre Teilnahme alternativ:

  • Anmelde-Formular auf der Homepage von ThinkCamp www.thinkcamp.eu
  • Per E-Mail an info@thinkcamp.eu
  • Für XING-Nutzer in der Gruppe ThinkCamp www.xing.com/net/pri6883aax/thinkcamp/


P.S.: Vom ThinkCamp-Konzept überzeugte Personen sind eingeladen Genossenschafts- Mitglied zu werden und / oder sich aktiv einzubringen. Spenden für die Gründungsveranstaltung sind herzlich willkommen.

 

 

Unwürdige Arbeitsbedingungen in der IT-Industrie!?

29.04.2010 20:00 Uhr (Ortszeit)
Tübinger Erasmushaus


Zwei Arbeiterinnen aus Mexiko berichten von den Arbeistbedingungen bei der Herstellung von IT- Geräten

 

Computer und Handy sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Doch wissen wir, wo und wie unsere Geräte hergestellt werden? Diese Frage beantworten uns Rubenia Guadalupe Delgado Figueroa und Merejilda Peñaloza Mora aus Mexiko am 29.04 um 20 Uhr ct im Tübinger Erasmushaus. Die beiden berichten uns von ihrem Einsatz für menschwenwürdige Löhne und Arbeitsbedingungen.

Rubenia Guadalupe Delgado Figueroa (32 Jahre), kurz Rube, arbeitet seit 6 Jahren beim Centro de Reflexión y Acción Laborales (CEREAL) in Guadalajara (Mexiko). CEREAL wurde 1973 von Jesuiten gegründet. Sie helfen seit mehr als 30 Jahren Indigenen und ArbeiterInnen bei der Weiterbildung und Organisation. In Guadelajara verteidigt CEREAL vor allem die Rechte von ArbeiterInnen. Seit 5 Jahren liegt hierbei ihr Schwerpunkt auf der dort ansässigen Informationstechnologie. Rube führte zahlreiche Untersuchungen in den dort ansässigen Fabriken durch und half ArbeiterInnen bei der Gründung von Gewerkschaften und informierte sie über ihre grundlegenden Rechte, so auch Merejilda Peñaloza Mora (28 Jahre), kurz Mery.

Als diese noch bei der Fabrik USI gearbeitet hatte, traf sie vor den Fabriktoren auf die Arbeitsrechtlerin Rube, die sie über ihre grundlegenden Rechte informierte und unterstützte. Heute arbeitet Mery in der Fabrik Jabil, die Blackberrys herstellen. Zwar sind dort die Arbeitsrechtsverletzungen weniger geworden, aber immer noch hat sie einen Lohn, der ein Leben in Würde nicht ermöglicht.

Auf ihrer Rundreise durch Deutschland, die von der Christlichen Initiative Romero e.V. organisiert wird, informieren die beiden Frauen, über die IT-Industrie Mexikos und die Auswirkungen der Finanzkrise auf diesen Bereich. Sie zeigen die Unterschiede und Gemeinsamkeiten zum textilen Sektor auf und thematisieren auch die Probleme, die aus den schnelllebigen Konsum von Computer, Handy und Co. entstehen: ArbeiterInnen in den Produktionsstätten zahlen den Wechsel zum neusten High-Tech-Trend mit Kurzzeitvertägen von einem Monat und Hungerlöhnen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der Lokalgruppe Tübingen.

 

 

Wandergespräch Global Marshall Plan

02.05.2010 - 03.05.2010
Schlierbach, Oberösterreich


UnterstützerInnen der Initiative treffen sich in Oberösterreich

Zum Abschluss des dritten Moduls der Global Marshall Plan Academy laden wir alle Interessierten herzlichst zu einem Wandergespräch (02. - 03. Mai 10) im Sensengebirge ein.

Als Thema schlagen wir "Trends in der nachhaltigen Entwicklung" und "Trends im Social Business" vor. Jeder kann einen kurzen Beitrag einbringen und gemeinsam mit den Teilnehmern über die Themen sprechen.

Der Weg wird so geplant, dass man nur am Sonntag oder auch an beiden Tagen teilnehmen kann. Der genaue Ausgangspunkt wird frühzeitig an die Teilnehmer kommuniziert.

Anmeldung über Xing oder per mail bei Andreas Huber
 

 

 

Gerechtes Geld – Gerechte Welt Global Marshall Plan: Der Stein rollt weiter!

05.05.2010 19:00 Uhr (Ortszeit)
Freizeitpark Micheldorf, Oberösterreich


Große Folgekonferenz fünf Jahre nach "Den Stein ins Rollen bringen"

Mit dem freien Publizisten und Autor
Christian Felber

Mit dem Geschäftsführer des Ökosozialen Forum
Klemens Riegler

Mit dem internationalen Koordinator der Global Marshall Plan Initiative
Frithjof Finkbeiner

Mit afrikanischer Musik

Mit den Landesräten
Josef Stockinger und Rudi Anschober


Was?
Fünf Jahre nach der Veranstaltung „Den Stein ins Rollen bringen“ in Kirchdorf/Kr, wollen dem Thema einen weiteren Impuls geben. In der Zwischenzeit haben alle neun Bundesländer einen Beschluss zur Unterstützung des Global Marshall Plan gefasst und die Bundesregierung hat es in ihr Regierungsprogramm aufgenommen. Was ist seither auf internationaler, nationaler und regionaler Ebene passiert und was sind die nächsten Schritte? Diese Fragen wollen wir gemeinsam mit Vertreter/-innen der Politik und der Global Marshall Plan Initiative diskutieren.
 
Das Motto der Veranstaltung ist „Gerechtes Geld – Gerechte Welt“. Eine Grundforderung des Global Marshall Plan ist es, weltweite Rahmenbedingungen für unsere Wirtschaft gerechter und im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung zu gestalten. Wir werden diese Forderung im Bereich Finanzwirtschaft diskutieren und regionale sowie nationale Handlungsansätze präsentieren.
 
Wer?
Global Marshall Plan Regionalgruppe Steyr – Kirchdorf mit ihrem Partnernetzwerk (Ökosoziales Forum, Verein Leb’s Net’s 21, SPES Verein, oö. Verein für Entwicklungsförderung, Netzwerk von Christen zur Unterstützung des Global Marshall Plan u.v.m.)

 

Hüttenwochenende

07.05.2010 - 09.05.2010
Todtmoos-Au


Die Hochschulgruppe Freiburg lädt zu einem zweiten Hüttenwochenden der Hochschulgruppen in Baden-Württemberg ein.

 

 

 

Ein neues Semester steht vor der Tür und wie bereits im letzten Sommersemester gibt es auch 2010 ein Hüttenwochenende der Hochschulgruppe Global Marshall Plan Initiative Freiburg.

Von Freitag, 7.5. bis Sonntag, 9.5. werden im Pfadfinderheim St. Raphael in Todtmoos-Au Pläne für die beiden kommenden Semester geschmiedet, Vorträge werden inhaltlich weiterbilden und fernab von Uni und Alltagsstreß wird gemeinsam eine entspannte Zeit verbracht werden. Das Hüttenwochenende wird 2010 mit einem Treffen für alle Hochschulgruppen in Baden-Württemberg verbunden.

Die Hochschulgruppe Freiburg würde sich freuen, die anderen Hochschulgruppen in Baden-Württemberg kennenzulernen und gemeinsame Aktionen auf Landesebene zu planen.

Auch Interessierte außerhalb der Hochschulgruppen können sich gerne bei Lena und Hannes melden.

Ort: Pfadfinderheim St. Raphael in Todtmoos-Au
Genauere Informationen, sowie eine Anfahrtsskizze finden Sie hier

 

 

 

Faktor 5

26.05.2010 18:00 Uhr (Ortszeit)
Wien


Der neue Bericht an den Club of Rome von Ernst Ulrich von Weizsäcker

Mit Faktor Fünf stellen Ernst Ulrich von Weizsäcker und seine Koautoren das Konzept eines zukunftssicheren, umweltschonenden Wirtschaftens vor. Sie zeigen, wie wir die Rohstoffe effizienter nutzen und mit dem Einsatz neuer Technologien sogar Wohlstand und Lebensqualität wachsen lassen können.

Der neue Bericht an den Club of Rome ist eine überzeugende Antwort auf die gegenwärtigen ökologischen Herausforderungen. Die Welt wird sich im 21. Jahrhundert grundlegend verändern. Entweder lernt die Menschheit, nachhaltig mit der Erde umzugehen, oder die Natur wird zurückschlagen.

Weitere Informationen finden Sie hier

Mittwoch, 26. Mai 2010, 18.00
Altes Rathaus, Wipplinger Str. 8, 1010 Wien

 

 

Ökosoziale Marktwirtschaft als Weg zu einer humanen Weltgesellschaft

10.06.2010 15:00 Uhr (Ortszeit) - 10.06.2010 22:30 Uhr (Ortszeit)
Bad Kissingen


Kongress 2010: Die Kunst des Wirtschaftens

 

Auf dem "Kongress 2010: Die Kunst des Wirtschaftens" wird Josef Riegler den Eröffnungsvortrag zu dem Thema "Ökosoziale Marktwirtschaft als Weg zu einer humanen Weltgesellschaft" halten. Dabei stellt er in seinem Vortrag die globale Entwicklung und mögliche Szenarien bis 2050 dar. Im Anschluss gibt es einen weiteren Vortrag von Dr. Joachim Galuska, der auf die zukünftige Erfordernis einer neuen Form des Wirtschaftens eingehen wird.

Nähere Informationen zu den Vorträgen finden sie hier.

 

3. Neumarkter Nachhaltigkeitskonferenz: Nachhaltigkeit neu lernen

25.06.2010 08:30 Uhr (Ortszeit)
Neumarkt i. d. OPF.


Impulse der Bildung für nachhaltige Entwicklung

 

Die Stadt Neumarkt veranstaltet in diesem Jahr zum dritten Mal die Neumarkter Nachhaltigkeitskonferenz. Sie findet am 25. Juni 2010 von 8.30 bis 15.30 Uhr in den Festsälen der Residenz statt und behandelt das Thema "Nachhaltigkeit neu lernen – Impulse der Bildung für nachhaltige Entwicklung".

Wie schon in den beiden Vorjahren werden im Rahmen eines attraktiven Programms mit hochkarätigen Referenten aktuelle Forschungsergebnisse und konkrete Praxisbeispiele vorgestellt. Ziel der 3. Neumarkter Nachhaltigkeitskonferenz ist es, Impulse für eine vorausschauende Bildungsarbeit zu geben, mit denen die nachhaltige Entwicklung in einer Kommune oder einem Unternehmen auf ein breites Fundament gestellt werden kann.

Bayerns Staatsminister für Umwelt und Gesundheit Dr. Markus Söder wird den Auftakt zur Konferenz 2010 geben. Danach folgen Impulsreferate, zunächst von Prof. Dr. Gerhard de Haan, dem Vorsitzenden des Nationalkomitees der UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" und von Prof. Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker, dem Träger des Deutschen Umweltpreises, Buchautor, Mitglied des Club of Rome, Mitglied der Worldakademie of Art and Science und zahlreicher weiterer Organisationen. Neben den Fachbeiträgen und einer moderierten Gesprächsrunde werden im Rahmen von zwei Fachforen innovative Praxisbeispiele vorgestellt.

Am Vorabend der Nachhaltigkeitskonferenz wird bereits zum 9. Mal der renommierte Neumarkter Lammsbräu Nachhaltigkeitspreis verliehen.

Hier gelangen Sie zu weiteren Informationen, zur Anmeldung und zum kompletten Programm zur 3. Neumarkter Nachhaltigkeitskonferenz.

E-Mail-Kontakt: info@neumarkt.de


 






News-Redaktion
Global Marshall Plan Foundation
Frithjof Finkbeiner (V.i.S.d.P.R.), Andreas Huber

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