Newsletter 05 / 2010

Der Stein rollt weiter ...
Gerechtes Geld – Gerechte Welt
Josef Riegler zu Gast bei Global Marshall Plan Academy
- Aus dem Netzwerk -
ThinkCamp Genossenschaft in Augsburg gegründet
Maßnahmenkatalog für Oberösterreich
- Aktuelle Diskussionen -
Finanztransaktionssteuer - Analyse der Europäischen Kommission ist lückenhaft und einseitig
Zuspruch für Finanztransaktionssteuer in Deutschland steigt
Wie höhere Staatseinnahmen Wachstum und Beschäftigung fördern
Alle wollen Wachstum - Woher soll es kommen?
Neue Qualität des Surrealen
Weltkonferenz der Völker über Klimawandel und die Rechte der Mutter Erde
- Plant-for-the-Planet -
Kinder ernennen Umweltminister aus aller Welt zu Botschaftern für Klimagerechtigkeit
Plant-for-the-Planet bei SternTV
Frank Schätzing pflanzt mit im Toyota-Wald zum Tag des Baumes
- Aktion -
Kampagne gegen Steuerflucht
Neuer Lehrgang: Global denken – global handeln!
- Film -
Momentaufnahme gewinnt Gold!
- Aus den Medien -
Pressespiegel
 




Neuigkeiten

Der Stein rollt weiter ...

Netzwerktreffen der Global Marshall Plan Initiative Österreich und Deutschland in der SPES Zukunftsakademie, Schlierbach, Österreich

Gemäß dem Motto der Global Marshall Plan Veranstaltung am 5. Mai 2010 in Oberösterreich "Der Stein rollt weiter ..." trafen sich im Vorfeld VertreterInnen der Global Marshall Plan Initiative (u.a. von der Global Marshall Plan Foundation, der Ökosozialen Foren Österreich, Deutschland und Europa).

Ziel des Treffens war eine inhaltliche Abstimmung der anwesenden AkteurInnen und die Weiterentwicklung der gemeinsamen Vision Eine Welt in Balance. Beschlossen wurden die Koordination für die inhaltliche Weiterentwicklung, eine Strategie zur Vernetzung mit weiteren wichtigen AkteurInnen sowie die Fortführung der Global Marshall Plan Academy als gemeinsames Projekt unterschiedlicher Akteure in der Global Marshall Plan Initiative.

Im Herbst wird es ein nächstes Treffen geben und bis dahin soll ein genauer Fahrplan für das weitere Vorgehen feststehen.

Alexander Hader

 

 

Gerechtes Geld – Gerechte Welt

5 Jahre Global Marshall Plan Initiative der Region Steyr/Kirchdorf

Am 5. Mai 2010 fand im Micheldorfer Freizeitzeitzentrum eine Impulsveranstaltung der regionalen Global Marshall Plan Initiative Steyr/Kirchdorf statt. Mehr als 300 TeilnehmerInnen hörten die Vorträge von Klemens Riegler (Geschäftsführer Ökosoziales Forum) und  Christian Felber (freier Schriftsteller, Attac Mitbegründer), der den Hauptvortrag „Gerechtes Geld – Gerechte Welt“ hielt. Riegler berichtete über die Entwicklungen in der Global Marshall Plan Initiative in Österreich und auf Europaebene. Felber ging in seinem Vortrag auf die neoliberale Politik ein, welche in den letzten Jahrzehnten massive Veränderungen in der Gesellschaft zur Folge hatte.

Idee eines regionalen Ethikfonds
Christian Felber sieht die Zukunft in einer solidarischen Ökonomie. Regionale Kooperation,  vermehrte direkte Demokratie und nachhaltiges Denken und Handeln werden in Zukunft notwendig sein, um auf die wirtschaftlichen und sozialen Herausforderungen entsprechend reagieren zu können. Carlo Neuhuber (Regionaldiakon) und Alexander Hader (GMPI und SPES Zukunftsakademie) präsentierten die Idee eines regionalen Ethikfonds für den Raum Kirchdorf/Steyr. Sinn dieser Idee ist, in der Region vorhandenes Geld in einen Regionalfonds zu sammeln und in sinnvolle, nachhaltige  Projekte zu investieren. Dieses Geld könnte von Gemeinden, Firmen und auch Privatpersonen als  günstiger Kredit  in Anspruch genommen werden.

Zusammenarbeit mit den Regionalbanken
Sinngemäß hat dies bereits auch Peter Spiegel (Genesis Institut) unter dem Begriff Social business zusammengefasst. Es geht darum, einen Mehrwert für die Gemeinschaft zu schaffen. Das Geld aus der Region soll in der Region bleiben und damit auch Arbeitsplätze sichern bzw. neu schaffen. Für diesen Regionalfond sollten auch die Regionalbanken gewonnen werden. Ein derartiger Fond wäre ein Novum im Finanzierungssektor.


Fotos: Schilcher

Muhammed Yunus: Begründer der Mikrofinanzierungen
Auf weltweiter Ebene gibt es die Initiative von Muhammed Yunus, der als Begründer der Mikrofinanzierungen vielen armen Menschen eine völlig neue Lebensperspektive eröffnet hat. Karl Sieghartsleitner (Nachhaltigkeitsschmiede in Steinbach/Steyr) präsentierte internationale Beispiele einer erfolgreichen Regionalentwicklung. Helmut Bachmayer aus Bozen zeigte in seinem Vortrag über Ethical Banking im non-profit Bereich die seit Jahren finanzierten nachhaltigen Projekte in Südtirol und anderen Städten in Italien. LR Rudi Anschober und Landtagsabgeordneter Dörfler begrüßten in ihren Statements diese Regionalinitiative.

Der Vorrang der geistig-spirituellen Dimension
Das Netzwerk von Christen unterstützt die Global Marshall Plan Initiative und betont den Vorrang der geistig-spirituellen Dimension vor allen anderen gesellschaftlichen Dimensionen. Geschieht das nicht, rücken die Mittel zu Selbstzwecken auf. Die Bibel nennt das die Welt der Götzen. Die weltweite Krise auf den internationalen Finanzmärkten ist ein gutes Beispiel für die Wahrheit dieses Prinzips. Geld und Kapital fungieren nicht mehr als Mittel zum Zweck, sondern sind zum Selbstzweck geworden. Die Finanzmärkte sind – trotz aller positiven Dienste, die sie auch leisten – im Grunde ein gier- und machtdynamisches System (P. Büchele SJ). Denn Gier heißt: Genug ist nie genug. Ihr könnt nicht Gott und dem Gegengott – dem Mammon – dienen.

Menschlichkeit kommt nicht aus dem Kapital
Die Menschlichkeit kommt nicht aus dem Geld und dem Kapital – sagt uns Jesus. „Euch aber muss es zuerst um sein Reich und um seine Gerechtigkeit gehen; dann wird euch alles andere dazugegeben.“ In der Sozialenzyklika „Caritas in Veritate“ schreibt Papst Benedikt XVI. ein eigenes Kapitel über die Zusammenarbeit der Menschheitsfamilie: „Das Thema der Entwicklung der Völker fällt mit dem der Einbeziehung aller Personen und Völker zusammen, die auf der Basis der Grundwerte der Gerechtigkeit und des Friedens in Solidarität gebildet wird“.

Georg Brandstetter
www.netzwerkvonchristen.at

Josef Riegler zu Gast bei Global Marshall Plan Academy

Drittes Modul der Seminarreihe in Schlierbach beendet

 

Vom 30. April bis zum 02. Mai fand in der SPES Akademie in Schlierbach/Oberösterreich das dritte der insgesamt vier Module des diesjährigen Durchgangs der Global Marshall Plan Academy statt.

Zur weiteren Vertiefung und Multiplikation übten sich die Teilnehmer in einer 5-minütigen Kurzvorstellung der Inhalte und Ziele der Global Marshall Plan Initiative. Nachmittags gab der österreichische Vizekanzler a.D. Dr. Josef Riegler als Gastreferent einen kurzen Impuls für einen "Global Marshall Plan für eine weltweite Ökosoziale Marktwirtschaft". Im Anschluss daran konnten die Teilnehmer noch mit dem Referenten diskutieren.

Der zweite Tag stand ganz unter dem Motto "Globalität / Lokalität". In der Nachhaltigkeitsschmiede wurden die Teilnehmer vom ehemaligen Bürgermeister Karl Sieghartsleitner am Beispiel des Steinbacher Wegs motiviert und inspiriert, auch selbst im regionalen Bereich aktiv zu werden. Im Anschluss erarbeiteten die Teilnehmer eigene Ideen für Ansätze zu lokalen Aktivitäten.

Zum Abschluss des Moduls traf man sich am Sonntag dann mit weiteren Global Marshall Plan Aktiven aus Österreich um bei einem gemeinsamen Wandergespräch zum Thema "Nachhaltigkeit für mich selbst" zu diskutieren.

Das nächste Modul und damit der Abschluss der Academy findet vom 18. - 20. Juni in Wien gemeinsam mit dem Ökosozialen Studierendenforum statt.

Der nächste Durchgang der Global Marshall Plan Academy startet Ende des Jahres 2010. Interessierte können sich beim Büro der Global Marshall Plan Foundation informieren oder anmelden.

 

 

- Aus dem Netzwerk -

 

 

 

 

ThinkCamp Genossenschaft in Augsburg gegründet

Idee von Unterstützern der Global Marshall Plan Initiative manifestiert sich

 

Am 23. April wurde in Augsburg die "ThinkCamp Genossenschaft" gegründet. „Wir wollen die Dynamik der nachhaltigen Entwicklung in Unternehmen verstärken!“ erklärte am vergangenen Freitag der Initiator der „ThinkCamp“ Genossenschaft (eG) in Gründung Johannes Pfister auf der Gründungsversammlung dieser „Social Business“ Innovation.

Das stark wachsende weltweite Netzwerk von Menschen und Firmen, die aktiv und  konkret die Welt in Richtung einer ökologisch-sozialen Balance verändern wollen, besteht aus zunächst 25 Mentoren, Experten, Unternehmern und Führungskräften der Wirtschaft sowie Wissenschaftlern, die ihr Wissen und ihre Erfahrungen untereinander und mit Gründern teilen wollen. Hervorgegangen ist "ThinkCamp eG“ aus der „Global Marshall Plan Initiative“.

„Think Camp ist ein lernendes Netzwerk“ erklärte Genossenschaftsvorstand Pfister, „wir wollen als Eco-Social-Business unseren Beitrag zur Lösung gesellschaftlicher Probleme leisten!“ „ThinkCamp“ hat es sich zur Aufgabe gesetzt, Gründungen und Wachstum von Eco‐Social-Business‐Projekten zu unterstützen und Kulturveränderungen hin zu mehr Sinnorientierung, Kreislaufdenken, Wertschöpfungsketten sowie „Slow Life“ und „Fair Trade“ mit interessierten Menschen und Firmen konkret zu realisieren. „Unsere Organisationsform als Genossenschaft  entspricht dabei unserem sozial-ökologischen Ansatz des Teilens von Erfahrung, Wissen, Ressourcen, Kompetenzen und Ideen für eine gemeinsame Entwicklung“ betonte Aufsichtsratsvorsitzender Ulrich Martin Drescher.

Innovation und Change Management sollen dabei auf unternehmerischer Ebene durch „ThinkCamps“ für Studierende, junge Berufstätige und Nachwuchsführungskräfte, durch „Entrepreneur Programme“ für Gründer und Jungunternehmer sowie durch „Leadership Programme“ für Führungskräfte entfacht und Unterstützt werden.

Für 2010 hat „ThinkCamp“ bereits ein anspruchsvolles und differenziertes Veranstaltungsprogramm von Dialogen über Ideen Camps bis hin zu Summer Camps und „ThinkCamp Expeditionen“ geplant.
 

 

Maßnahmenkatalog für Oberösterreich

FAIR.änderung.möglich?!

 

Auf die Frage: „Was kann ich konkret tun?“ liefert diese Broschüre (nunmehr in der 2., erweiterten und verbesserten Auflage) Antworten und Denkanstöße. Sie ist Teil des Projektes „Brückenschlag zwischen Global Marshall Plan und Agenda 21“ des Landes Oberösterreich. Die SPES Zukunftsakademie, der Verein Leb’s Net’s 21 und die TeilnehmerInnen der Global Marshall Plan MultiplikatorInnenschulung haben sie mit Unterstützung der OÖ. Akademie für Umwelt und Natur gemeinsam entwickelt, um Personen, die vor Ort, in ihrer Gemeinde oder Region Aktivitäten für eine gerechtere Welt starten wollen, eine Auswahl an Handlungsanleitungen zu geben.
Die Maßnahmen und Aktionen richten sich an Gemeinden, Gruppen und jede/n Einzelne/n. Sie verstehen sich als Ergänzung zu den von der Politik zu schaffenden Rahmenbedingungen für wirtschaftliches, ökologisches und soziales Handeln.

Der vorliegende Maßnahmenkatalog will Ausgangspunkt für eine vertiefende Diskussion über globale und lokale Themen sein. Und er soll konkrete Maßnahmen und Aktivitäten auslösen.Sie können den oberösterreichischen Maßnahmenkatalog als pdf downloaden oder als Broschüre kostenlos bei der SPES-Akademie bestellen. Ansprechpartner für Ihre Bestellung ist:

Alexander Hader, SPES-Akademie, Leitung Gemeinden & Regionen

hader@spes.co.at

Download unter: http://www.oekosozial.at/index.php?id=13624

 

- Aktuelle Diskussionen -

 

 

 

 

Finanztransaktionssteuer - Analyse der Europäischen Kommission ist lückenhaft und einseitig

Gegenargumentation des Ökosozialen Forums

 

In ihrem Arbeitsdokument "Innovative financing at a global level" (SEC 2010 409 final vom 1.4.2010) analysiert die Europäische Kommission (EK) die allgemeine Finanztransaktionssteuer als eine mögliche innovative Finanzierungsquelle. Die Analyse der EK zeigt aber ein einseitiges und unausgewogenes Bild der Finanztransaktionssteuer, das die bereits vorhandenen empirischen Studien der letzten Jahre zu diesem Thema nicht entsprechend einbezieht.
 
Lesen Sie dazu das Gegenargumentarium des Ökosozialen Forums, das versucht, diese Lücken zu schließen und auf übersichtliche Weise die Argumente auflistet, die zeigen, dass die Einführung einer Finanztransaktionssteuer sinnvoll und zielführend wäre:

http://www.oekosozial.at/index.php?id=13616

 

Zuspruch für Finanztransaktionssteuer in Deutschland steigt

Der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer und Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger sind offen für eine stärkere Regulierung der Finanzmärkte

Die AP meldet am 10.05.2010: Als Reaktion auf die Krise des Euros hat der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer die Einführung einer Finanztransaktionssteuer und die Verschärfung des Stabilitätspaktes gefordert. Außerdem sprach sich der CSU-Chef am Montag in München erneut für eine Bankenabgabe aus. [...]

Die Transaktionssteuer sei in der Vergangenheit wegen der FDP nicht möglich gewesen, sagte Seehofer. Er denke aber, dass die Entwicklungen vom Wochenende - beim Euro, den Finanzmärkten und der Wahl in Nordrhein-Westfalen - zu Gesprächsbereitschaft führten.

Mit dieser Einschätzung sollte Seehofer Recht behalten. So äußerte sich Frau Leutheusser-Schnarrenberger am 12.05.2010 gegenüber der Süddeutschen Zeitung: "Neben konsequenten Verboten krisenverschärfender Finanzprodukte brauchen wir aber schnell eine Abschöpfung internationaler Spekulationsgewinne, die die Realwirtschaften nicht belasten."

Die Euro-Krise als Chance für die baldige Einführung einer Finanztransaktionssteuer?

Wie höhere Staatseinnahmen Wachstum und Beschäftigung fördern

Von Lorenz Jarass

 

Erschienen in der Börsenzeitung vom 5.5.2010

(1) Der hier verlinkte Beitrag beschäftigt sich mit fairen und effizienten Steuererhöhungen, die Wachstum und Beschäftigung fördern und zudem die Kapitaleigner als Nutznießer der staatlichen Garantien für spekulative Bankgeschäfte angemessen zur Finanzierung heranziehen.

(2) Wie kann der staatliche Schuldenberg wieder abgebaut bzw. auf ein tragfähiges Maß reduziert werden? Es gibt vier Möglichkeiten: Sparen, Steuererhöhungen, Weginflationieren und Wachstum, letztlich wohl als Kombinations-Therapie. Insbesondere muss dabei im Rahmen der Steuerpolitik entschieden werden, welche neuen Steuerquellen erschlossen werden können und welche Steuerquellen entlastet werden müssen.

(3) Das deutsche Volkseinkommen ist, trotz des Rückgangs in 2009, von 2000 bis 2009 gewachsen. Die Arbeitnehmer profitierten vom Wachstum nicht, ihre Nettolöhne sind – preisbereinigt – insgesamt sogar leicht gesunken. Den gesamten Zuwachs bekamen in Deutschland Unternehmens- und Vermögenseinkommen, die bis 2009 um über 25% gestiegen sind – trotz des Rückgangs 2008 und 2009. Zu Ihrer Information ist der Beitrag durch drei illustrative Abbildungen ergänzt.

 

Alle wollen Wachstum - Woher soll es kommen?

Essay von Uwe Möller

 

Wirtschaftswachstum gilt als unverzichtbare Grundlage für Wohlstand und Beschäftigung. Gemessen wird es als Zunahme des realen Brutto-Inlandsprodukt (BIP). Dieses umfasst die Summe aller in einem Jahr der Volkswirtschaft zur Verfügung stehenden Güter und Dienstleistungen.

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Neue Qualität des Surrealen

Zwei Fehler finden sich in dem 2.800 Seiten starken Bericht des Weltklimarates IPCC. Und die betreffen noch nicht einmal den wissenschaftlichen Kern des Ganzen. Trotzdem erleben Klimaforscher ein nie gekanntes Kesseltreiben. Was steckt dahinter? von Stefan Rahmstorf

Geschrieben für ZEO2



Seit mehr als zwanzig Jahren arbeite ich in der Klimaforschung, und in dieser Zeit habe ich schon so manches durch den Blätterwald rauschen sehen, das bei einem Wissenschaftler nur ein ungläubiges Kopfschütteln auslösen kann. Da wurde ich etwa 1999 vom Hamburger Abendblatt als »Eiszeitprophet« gefeiert, weil ich angeblich eine neue Eiszeit vorhergesagt hätte (völliger Unsinn, aber noch oft in anderen Medien wiederholt). Oder der Spiegel brachte 2001 eine große Geschichte zu den »Launen der Sonne«, in der unser Zentralgestirn für die globale Erwärmung verantwortlich gemacht wurde – auf Basis einer zehn Jahre alten Datenanalyse, die inzwischen längst von den Autoren als fehlerhaft zurückgezogen worden war. Ich könnte zahlreiche Beispiele anführen, etwa den Focus-Titel vom Januar, in der ein angeblicher »Forscherstreit« über eine vermeintlich drohende »Kalt-Zeit« herbeigeschrieben wurde.

Doch auch für einen mit einer gesunden Portion Medien-Zynismus abgehärteten Forscher hatte die Kampagne der letzten Wochen gegen das IPCC eine neue Qualität des Surrealen. Auslöser war ein peinlicher Fehler im 2007 erschienenen Weltklimabericht – einem dreibändigen, 2.800-Seiten-Werk, in dem 450 Hauptautoren die Ergebnisse von rund 18.000 zitierten Studien der Fachliteratur zusammenfassen. Aus einer dieser Quellen war die falsche Zahl zitiert worden, bis zum Jahr 2035 werde wahrscheinlich ein Großteil der Himalaya-Gletscher abgeschmolzen sein. Dieser Fehler war durchgerutscht, weil er nicht im klimatologischen Teil des Berichts (also in Band 1) auftrat, wo Gletscherexperten ausführlich und korrekt den vergangenen und künftigen Gletscherschwund diskutieren. Sondern in Band 2, in einem Regionalkapitel zu Asien, in dem Sozialwissenschaftler und Ökologen aus der Region die Folgen des Klimawandels auf Gesellschaft und Ökosysteme diskutieren. Dies hätte natürlich auf Basis der eigentlichen Gletscherprognosen des IPCC – denen aus Band 1 des Berichts – geschehen müssen, statt eine unzuverlässige externe Quelle zu zitieren.

Verschlimmert wurde der Fehler durch die desorganisierte Reaktion des IPCC, das im Wesentlichen aus einer großen Zahl ehrenamtlicher Wissenschaftler besteht – und keine schlagkräftige Organisation besitzt, die rasch auf Fehler reagieren und Dinge richtigstellen kann.

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Bildquelle: www.duh.de
Teaserbild: Pixelio

Weltkonferenz der Völker über Klimawandel und die Rechte der Mutter Erde

Das Abkommen der Völker

Vom 19. bis zum 23. April lud der bolivianische Präsident Evo Morales zu einem alternativen Klimagipfel in die bolivianischen Stadt Cochabamba ein. Das zum Abschluss verabschiedete Abkommen der Völker enthält sowohl eine umfassende Systemkritik am Status Quo, erste Ansätze einer alternativen Weltordnung, die von Respekt gegenüber der Natur und partizipativer Demokratie geprägt wäre, sowie einige konkrete Vorschläge zu Maßnahmen aus Sicht der Völker vor allem des „globalen Südens“, um dem Klimawandel zu begegnen.

Die wichtigsten Punkte des Abkommens beinhalten u.a.:

Das „Problem“ Klimawandel beschränkt sich nicht auf einen bloßen Temperaturanstieg, sondern hat eine tiefer liegende Ursache, die im kapitalistischen System liegt. Dieses auf Konkurrenz, Fortschritt und grenzenlosem Wachstum basierende Modell entwertet und entrechtet die Mutter Erde und die auf ihr lebenden Völker. Nicht zuletzt um dem Klimawandel entgegen zutreten, müssen wir ein neues System schaffen, das die Harmonie mit der Natur und zwischen den Menschen wieder herstellt.

Ein möglicher Ansatzpunkt bietet das alte Prinzip des „guten Lebens“ vieler indigener Völker, in dem die Mutter Erde als lebendiges Wesen anerkannt wird, mit dem wir in einer wechselseitigen und sich ergänzenden Beziehung stehen. Wie die Menschen verfügt auch die Mutter Erde über Rechte, die anerkannt und eingehalten werden müssen, darunter das Recht auf Leben und Existenz, das Recht, respektiert zu werden, das Recht, frei von Kontamination und Verschmutzung zu sein, und viele andere mehr.

Die Konzentration von Treibhausgasen in der Atmosphäre ist zu stabilisieren und die so genannten entwickelten Länder müssen sich zu quantifizierten Reduktionszielen verpflichten, so dass der globale Temperaturanstieg höchstens ein Grad Celsius beträgt. Die „entwickelten“ Länder müssen ihre Klimaschuld in all ihren Dimensionen anerkennen und einlösen. Eine langfristige globale Zusammenarbeit muss eine Reihe von Maßnahmen wie Technologietransfers, die Übernahme von Anpassungskosten, die Übernahme der Verantwortung für Klimaflüchtlinge und die Verabschiedung einer Allgemeinen Erklärung der Rechte der Mutter Erde auf UN-Ebene beinhalten.

Eine zentrale Herausforderung, um die globale Erwärmung aufzuhalten, ist eine tief greifende Umgestaltung in der Landwirtschaft hin zu einem Modell der nachhaltigen bäuerlichen Produktion. Wasser muss als fundamentales Menschenrecht anerkannt werden.

Die Finanzmittel, die gegenwärtig den Entwicklungsländern für den Klimawandel zugewiesen werden, und die Vereinbarung von Kopenhagen sind viel zu gering. Die entwickelten Länder müssen eine neue jährliche Finanzierung von mindestens sechs Prozent ihres BIP zusagen, und zwar zusätzlich zur offiziellen Entwicklungshilfe und aus öffentlichen Quellen, um dem Klimawandel in den Entwicklungsländern entgegenzutreten. Das ist realisierbar, wenn man berücksichtigt, dass sie eine ähnliche Summe für ihre Verteidigungszwecke ausgeben und fünfmal mehr zur Rettung von Banken und Spekulanten vor dem Bankrott gewähren, was ihre internationalen Prioritäten und ihren politischen Willen ernsthaft in Frage stellt. Diese Finanzierung soll direkt, ohne Bedingungen und ohne Verletzung der nationalen Souveränität und der Selbstbestimmung der am meisten betroffenen Gemeinschaften und Gruppen erfolgen.

 

Neben neuen Finanzierungsmechanismen werden auch institutionelle Reformen gefordert: die Schaffung eines Internationalen Klima- und Umweltgerichtshofes und eine tief greifende Reform der Vereinten Nationen. Über all diese Fragen soll ein Weltreferendum abgehalten werden. Im Jahr 2011 soll eine zweite Weltkonferenz der Völker über den Klimawandel stattfinden.

Die gesamte Erklärung in deutscher Sprache findet sich unter: www.sozialforum-asf.at

Der Link zur Website der Weltkonferenz der Völker über den Klimawandel und die Rechte der Mutter Erde in spanischer und englischer Sprache: http://cmpcc.org/

 

- Plant-for-the-Planet -

 

 

 

 

Kinder ernennen Umweltminister aus aller Welt zu Botschaftern für Klimagerechtigkeit

Millionster Baum in Deutschland am 4. Mai 2010 gepflanzt



Bedeutenderweise geschah dies im Rahmen des Petersberger Klimadialogs, dem Vorbereitungstreffen für den Klimagipfel im Dezember 2010 in Cancun, Mexiko. Die Kinder von Plant-for-the-Planet hatten erreicht, dass ihre Pflanzaktion offizieller Programmpunkt des Petersberger Klimadialogs war. Gemeinsam mit den Umweltministern pflanzten sie den Baum des Jahres, eine vier Meter hohe Vogelkirsche. Diese wird, wie alle anderen gepflanzten Bäume, im Laufe ihres Lebens der Atmosphäre im Durchschnitt drei Tonnen CO2 entziehen. Vor allem steht sie jedoch als Symbol für Klimagerechtigkeit.



Anschließend ernannten die Kinder die Umweltminister zu Botschaftern für Klimagerechtigkeit und nahmen sie so in die Plant-for-the-Planet Gemeinschaft auf. Gleichzeitig gaben sie ihnen damit eine bedeutende Aufgabe mit nach Cancun: Das zentrale Anliegen der Kinder ist, neben der Forderung nach einer Gesamtreduktion von Treibhausgasen, die weltweite Klimagerechtigkeit im Sinne eines einheitlichen CO2-Ausstoßes für alle Menschen. Sie empfinden es als ungerecht, dass die Menschen in den Industrienationen ohne dafür zahlen zu müssen einen bedeutend höheren CO2-Ausstoß haben dürfen als Menschen in den ärmeren Ländern. Diese haben unter den Folgen der Klimakrise jedoch ungleich stärker zu leiden.



Die Kinder forderten die Umweltminister offiziell dazu auf, in den sieben Monaten bis zum Klimagipfel in Cancun im Dezember 2010 einen Weltvertrag basierend auf Klimagerechtigkeit zu vereinbaren. Dabei betonten sie in ihren Reden, die Isabel (12) aus Cancun, Mexiko, und Felix (12) aus Bayern, Deutschland, hielten, dass tausende von Plant-for-the-Planet Kindern in Deutschland und weltweit sehr kritisch verfolgen werden, inwiefern ihr Anliegen von den Umweltministern ernst genommen und vorangetrieben wird. Nach dem Scheitern von Kopenhagen setzen die Kinder jetzt besonders hohe Erwartungen auf das Treffen in Cancun. An der Pflanzaktion nahmen folgende Minister teil: Lykke Friis (Dänemark), Juan Elvira Quesada (Mexiko), Joke Schauvliege (Belgien), Dr. Norbert Röttgen (Deutschland), Jim Prentice (Kanada).

Hier die Ansprachen von Isabel und Felix (englisch)

Die Pflanzaktion in den Tagesthemen (Minute 12)

Video Reportage von Reuters



Die Umweltminister Norbert Röttgen aus Deutschland, Juan Elvira Quesada aus Mexiko, Lykke Friis aus Dänemark und Jim Prentice aus Kanada wurden zu Botschaftern für Klimagerechtigkeit ernannt.

Plant-for-the-Planet bei SternTV

Felix Finkbeiner zu Gast bei Günther Jauch

Felix (12) war am 5. Mai als Gast bei SternTV eingeladen. Ungefähr 3,5 Millionen Zuschauer sahen die Reportage über Plant-for-the-Planet, die Idee und ihre Entstehung. Im Anschluss sprach Felix noch live mit Günther Jauch über die Aktivitäten der Initiative.

Sie können sich den Mitschnitt hier ansehen:



Der Spiegel berichtete im UNISpiegel unter der Rubrik Mein erstes Mal.
 

Frank Schätzing pflanzt mit im Toyota-Wald zum Tag des Baumes

Kölner Prominente pflanzen mit Kindern von Plant-for-the-Planet

 

Auf Einladung der Stadt Köln pflanzten Kölner Prominente am Sonntag, den 25. April, dem Tag des Baumes, Vogelkirschen im Kölner Waldlabor. Die Fernsehmoderatorin Bettina Böttinger, der Kölner Bestsellerautor Frank Schätzing und eine Reihe von jungen Klimabotschaftern der Schülerinitiative Plant-for-the-Planet ebenso wie Kölner Baumpaten und auch Vertreter von Toyota und der RheinEnergie, den Partnern der Stadt Köln im Waldlabor legten Hand an, um den Baum des Jahres einzupflanzen. Mit der Aktion soll auf den drohenden Klimawandel aufmerksam gemacht werden. So dankte die Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes in ihrem Grußwort den Kindern von Plant-for-the-Planet für ihr Engagement und sagte weiter: "Bäume stehen symbolisch für Leben, Wachstum und Verwurzelung. Damit nicht genug: Bäume sind äußerst wichtig für das Klima und die Umwelt."


Das Waldlabor besteht aus mehreren Flächen und soll Erkenntnisse darüber bringen, wie der Wald der Zukunft aussieht und zu bewirtschaften ist. Im von Toyota finanzierten "Klimawald" stehen gegen Trockenheit besonders resistente Arten. Vor dem Hintergrund der Erderwärmung soll sich herausstellen, ob sie künftig eine größere Rolle in unseren Wäldern spielen können. Im "Energiewald" testet die RheinEnergie die Nutzung von nachwachsenden Rohstoffen als Alternative zu herkömmlichen Energieträgern. Die Aufforstung des "Wandelwalds" finanziert die Stadt Köln mit Spenden aus der der Aktion "Ein Wald für Köln". Mit dieser neuen Waldform will sie den sich ändernden Ansprüchen der Bürgerinnen und Bürger an den Erholungswald nachkommen...



Zum Film


 

Bestsellerautor Frank Schätzing pflanzt mit

 

April 2010
Quelle: www.green-performance.com

 

- Aktion -

 

 

 

 

Kampagne gegen Steuerflucht

Neue Studie über den internationalen Geldabfluss

 

Einem neuen Bericht der Global Financial Integrity (GFI) zufolge wurden zwischen 1970 und 2008 vermutlich 1,8 Billionen US$ über illegale Wege aus Afrika ins Ausland verschafft. Dieser massive Abfluss von Geldern wurde neben der Schattenindustrie von Steuerparadiesen, anonymen Treuhandkonten, Briefkastenfirmen, Geldwäsche etc. gefördert. Dieses Geld hätte jedoch zur Beseitigung von Armut eingesetzt werden können. Jetzt hat GFI die "G20 Transparenz Kampagne" gestartet, um der internationalen Gemeinschaft eine Möglichkeit zu geben sich gegen illegale Finanzströme zur Wehr zu setzen.

Die Petition findet sich unter:
www.GFIP.org

Der zugrundeliegende Bericht findet sich unter: www.gfip.org/storage/

Bild: Pixelio Tokamuwi


 

 

Neuer Lehrgang: Global denken – global handeln!

Wie können wir globale Strukturen gemeinsam verändern?

Mit "Global denken – lokal handeln!" hat die Zivilgesellschaft jahrelang ihre Aufgabe in der Notlinderung, im humanitären Ansatz gesehen. Jetzt wird die Neuausrichtung spürbar. Nicht mehr nur an den Symptomen arbeiten, sondern sich als Weltbürger um die globalen Spielregeln kümmern.

Das Schlagwort Globalisierung ist in aller Munde. Und tatsächlich sind gerade Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer auf der ganzen Welt massiv von Globalisierung betroffen. Multinationale Konzerne nutzen globale Strategien geschickt aus, um ihre Profite immer weiter zu steigern: Wenn Arbeit in „entwickelten“ Ländern zu teuer wird, verlagern sie Produktionen und immer mehr auch Dienstleistungen in Billiglohnländer - sehr oft so genannte Entwicklungsländer. Mit fehlenden Sozialstandards, Arbeitsrechten und Umweltauflagen lässt sich billig produzieren … Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer verlieren hier wie dort: Schon die Drohung, Produktionen zu verlagern, macht Gewerkschaften und ganze Staaten erpressbar. Ein Wettlauf nach unten ist die Folge. Weltweite Wirtschaftskrisen verstärken diese Entwicklung noch.

Damit Menschen in Entwicklungs- und Industrieländern nicht unter die Räder kommen, hilft nur eins: Gewerkschaften und NGOs müssen weltweit zusammenarbeiten! Wie wir globale Strukturen gemeinsam verändern, mit Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern auf der ganzen Welt zusammenarbeiten können und wie dadurch alle profitieren - das erarbeiten wir im Lehrgang Global denken – global handeln!

Der Lehrgang besteht aus sieben zweitägigen Modulen von September 2010 bis Juni 2011 und findet in Strobl am Wolfgangsee statt. Anmeldeschluss: 21. Mai 2010

Teilnahmevoraussetzungen:
Der Lehrgang richtet sich an MitarbeiterInnen von Gewerkschaften und ÖGB, BetriebsrätInnen und Gewerkschaftsmitglieder ebenso wie an MitarbeiterInnen von NGOs, die im Bereich soziale Menschen- und Arbeitsrechte aktiv sind. Alle TeilnehmerInnen sollen sich für internationale Gewerkschaftsarbeit interessieren und zu deren Stärkung aktiv beitragen wollen. Die TeilnehmerInnen werden während des gesamten Lehrgangs durch MentorInnen aus dem gewerkschaftlichen oder NGO-Bereich begleitet und unterstützt.

Der Lehrgang wird von Südwind und weltumspannend arbeiten - ÖGB in Kooperation mit dem VÖGB durchgeführt.

Nähere Informationen, Termine und Anmeldung zum Lehrgang unter www.fairearbeit.at .

Teaserbild: Pixelio Thorben Wengert
 

- Film -

 

 

 

 

Momentaufnahme gewinnt Gold!

Erhältlich ist der ausgezeichnete Film in unserem Shop

 

Der Film "Momentaufnahme" von Michael Stöger gewann im April 2010 auf den 24. Internationalen Wirtschaftsfilmtagen in Wien den PRIX VICTORIA IN GOLD in der Kategorie Sponsoring, Non-Profit. Wir gratulieren herzlich!

Die Daten und Fakten sprechen eine sehr klare Sprache in Bezug auf den momentanen Zustand auf unserem Globus. Statistische Graphiken erhalten in diesem Film Gesichter. Millionen und Abermillionen Menschen, die sich hinter Zahlen verbergen, werden unsere Mitmenschen.

Ist dies die Welt in der wir leben möchten? Ist dies die Welt wie wir sie unseren Kindern übergeben möchten?

Dieser Film lässt keinen Zweifel: Die Dinge können sich ändern. Es ist unsere Entscheidung!


Dieser mehr als sehenswerter Dokumentarfilm in 7 Sprachen (deutsch, englisch, spanisch, französich, portugisisch, italienisch und russisch) ist für 12 Euro als DVD in unserem Shop erhältlich.

 

- Aus den Medien -

 

 

 

 

Pressespiegel

Die Initiative und Plant-for-the-Planet in den Medien

Global Marshall Plan

Plant-for-the-Planet
 


Teaserbild: Pixelio Rainer Sturm

 





Veranstaltungen

Faktor 5

26.05.2010 18:00 Uhr (Ortszeit)
Wien


Der neue Bericht an den Club of Rome von Ernst Ulrich von Weizsäcker

Mit Faktor Fünf stellen Ernst Ulrich von Weizsäcker und seine Koautoren das Konzept eines zukunftssicheren, umweltschonenden Wirtschaftens vor. Sie zeigen, wie wir die Rohstoffe effizienter nutzen und mit dem Einsatz neuer Technologien sogar Wohlstand und Lebensqualität wachsen lassen können.

Der neue Bericht an den Club of Rome ist eine überzeugende Antwort auf die gegenwärtigen ökologischen Herausforderungen. Die Welt wird sich im 21. Jahrhundert grundlegend verändern. Entweder lernt die Menschheit, nachhaltig mit der Erde umzugehen, oder die Natur wird zurückschlagen.

Weitere Informationen finden Sie hier

Mittwoch, 26. Mai 2010, 18.00
Altes Rathaus, Wipplinger Str. 8, 1010 Wien

 

 

Ökosoziale Marktwirtschaft als Weg zu einer humanen Weltgesellschaft

10.06.2010 15:00 Uhr (Ortszeit) - 10.06.2010 22:30 Uhr (Ortszeit)
Bad Kissingen


Kongress 2010: Die Kunst des Wirtschaftens

 

Auf dem "Kongress 2010: Die Kunst des Wirtschaftens" wird Josef Riegler den Eröffnungsvortrag zu dem Thema "Ökosoziale Marktwirtschaft als Weg zu einer humanen Weltgesellschaft" halten. Dabei stellt er in seinem Vortrag die globale Entwicklung und mögliche Szenarien bis 2050 dar. Im Anschluss gibt es einen weiteren Vortrag von Dr. Joachim Galuska, der auf die zukünftige Erfordernis einer neuen Form des Wirtschaftens eingehen wird.

Nähere Informationen zu den Vorträgen finden sie hier.

 

3. Neumarkter Nachhaltigkeitskonferenz: Nachhaltigkeit neu lernen

25.06.2010 08:30 Uhr (Ortszeit)
Neumarkt i. d. OPF.


Impulse der Bildung für nachhaltige Entwicklung

 

Die Stadt Neumarkt veranstaltet in diesem Jahr zum dritten Mal die Neumarkter Nachhaltigkeitskonferenz. Sie findet am 25. Juni 2010 von 8.30 bis 15.30 Uhr in den Festsälen der Residenz statt und behandelt das Thema "Nachhaltigkeit neu lernen – Impulse der Bildung für nachhaltige Entwicklung".

Wie schon in den beiden Vorjahren werden im Rahmen eines attraktiven Programms mit hochkarätigen Referenten aktuelle Forschungsergebnisse und konkrete Praxisbeispiele vorgestellt. Ziel der 3. Neumarkter Nachhaltigkeitskonferenz ist es, Impulse für eine vorausschauende Bildungsarbeit zu geben, mit denen die nachhaltige Entwicklung in einer Kommune oder einem Unternehmen auf ein breites Fundament gestellt werden kann.

Bayerns Staatsminister für Umwelt und Gesundheit Dr. Markus Söder wird den Auftakt zur Konferenz 2010 geben. Danach folgen Impulsreferate, zunächst von Prof. Dr. Gerhard de Haan, dem Vorsitzenden des Nationalkomitees der UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" und von Prof. Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker, dem Träger des Deutschen Umweltpreises, Buchautor, Mitglied des Club of Rome, Mitglied der Worldakademie of Art and Science und zahlreicher weiterer Organisationen. Neben den Fachbeiträgen und einer moderierten Gesprächsrunde werden im Rahmen von zwei Fachforen innovative Praxisbeispiele vorgestellt.

Am Vorabend der Nachhaltigkeitskonferenz wird bereits zum 9. Mal der renommierte Neumarkter Lammsbräu Nachhaltigkeitspreis verliehen.

Hier gelangen Sie zu weiteren Informationen, zur Anmeldung und zum kompletten Programm zur 3. Neumarkter Nachhaltigkeitskonferenz.

E-Mail-Kontakt: info@neumarkt.de


 






News-Redaktion
Global Marshall Plan Foundation
Frithjof Finkbeiner (V.i.S.d.P.R.), Andreas Huber

Global Marshall Plan Foundation
Koordinationsbüro
Ferdinandstraße 28-30
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www.globalmarshallplan.org
office@globalmarshallplan.org


Die Global Marshall Plan Initiative setzt sich für eine Ökosoziale Marktwirtschaft durch einen Global Marshall Plan ein. Global Marshall Plan News ist das Medium, um die Aktiven in der Initiative über die neusten Entwicklungen zu informieren.

Global Marshall Plan News erscheint gewöhnlich jeden ersten Donnerstag im Monat. Bitte senden Sie Artikel bis zum Freitag des vorhergehende Monats an news@globalmarshallplan.org.

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