Newsletter 06 / 2009

Global Marshall Plan Academy erfolgreich beendet
- Global Marshall Plan lokal -
Stadtrat Neumarkt i.d.OPf. beschließt Unterstützung
- Meinung -
Ist "Global Governance" machbar?
Einheitliche Sozialstandards gefordert
"Die schönsten Dinge im Leben sind doch umsonst."
Gefährdung des Ausbaues erneuerbarer Energien
- Plant-for-the-Planet -
Elfjähriger Umwelt-Schirmherr löst Angela Merkel ab
Gelungener Start für Plant-for-the-Planet in Duisburg
Akademie Eggolsheim im Tigerentenclub
Die 100-Bäume-Wette
Dresden startet mit Akademie und Symbolbaum
- Bücher, Filme, Videos -
Momentaufnahme
Klimawandel und Bioenergie - Herausforderungen für die weltweite Ernährungssicherheit
Blättern Sie im Jahresbericht der Global Marshall Plan Foundation
The Story of Stuff
- Kampagnen -
Eine neue Idee des Lernens
Abendveranstaltung über Weltvertrag im Odysseum verschoben
- Aus den Medien -
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Veranstaltungen







Neuigkeiten

Global Marshall Plan Academy erfolgreich beendet

Global Marshall Plan Initiative hat nun über 20 neue Mulitplikator(inn)en

 

Mit Wehmut aber auch Vorfreude auf die Alumni Treffen verabschiedeten sich die Teilnehmer/innen nach Abschluss des letzten Moduls voneinander. In insgesamt vier Modulen wurde in Hamburg, Augsburg, Karlsruhe und zuletzt in der Spes Zukunftsakademie Schlierbach (Österreich), gemeinsam gearbeitet, gelacht, aber auch diskutiert und debattiert. Das Projekt, das als Prototyp von ehrenamtlichen Trainern gestartet wurde, ließ einigen Teilnehmern zufolge anfänglich die klare Strategie und Zielsetzung missen, doch genau dies wurde in Diskursen gemeinsam erarbeitet. "Ein Wahnsinn. Eine Gruppe von Individualisten hat sich zusammengerauft und jeder war eine große Bereicherung für die Gruppe und konnte sich auch selber weiterentwickeln. Das Konzept ist super, findet auf einem super Level statt und muss unbedingt fortgesetzt werden" so Markus Behr aus München. 


Ergebnisse der Academy sind, neben der Zielsetzung sich 2 x jährlich zu treffen und auszutauschen, auch konkrete Projekte, die die Idee der Initiative auf unterschiedlichste Weise multiplizieren und an denen einzelne Teilnehmer gemeinsam weiterarbeiten. So konnte Christian Halsband bspw. viele Impulse und auch Unterstützung für das Projekt der Lokalgruppe Hamburg, ein Spiel für den Unterricht zu entwickeln, mitnehmen. Sehr bereichernd fanden die Teilnehmer auch den Austausch zwischen deutschen und österreichischen Teilnehmer/innen. Bettina Hellelein vom österreichischen Ökosozialen Studierendenforum: "Es war eine extreme Bereicherung dabei zu sein, ich fühle mich als Teil der Initiative und will die Ziele des Global Marshall Plan voranbringen und weitere Projekte entwickeln."

Karl Sieghartsleitner Als besonders motivierend empfanden die Teilnehmer/innen des 4. Moduls den Besuch in der Nachhaltigkeitsschmiede von Karl Sieghartsleitner. Für Entspannung sorgte das tolle oberösterreichische Wetter und die gesellschaftskritische Band "Querschläger", die an diesem Wochenende in der Spes Akademie ein Konzert gab.

 

 

 

 

 

 

- Global Marshall Plan lokal -

 

 

 

 

Stadtrat Neumarkt i.d.OPf. beschließt Unterstützung

Der Global Marshall Plan soll in Neumarkt greifbar und verständlich gemacht werden

Der Stadtrat Neumarkt i.d.OPf. hat in seiner Sitzung am 28. Mai 2009 die Unterstützung der Global Marshall Plan Initiative beschlossen. Damit ist Neumarkt die erste Stadt in der Metropolregion Nürnberg, die offiziell der Initiative beigetreten ist.
Die Global Marshall Plan Initiative, die im Jahr 2003 in Stuttgart gegründet wurde, hat zum Ziel, den extremen negativen globalen Zuständen und Entwicklungen wie Armut, Krieg, Umweltzerstörung, Klimakatastrophe und Wirtschaftskrise durch eine neue Wirtschaftsordnung, einer Ökosozialen Marktwirtschaft, wirksam entgegen zu treten.

Zu den Unterstützern der Initiative gehören so namhafte Persönlichkeiten wie Prof. Dr. Dr. Franz Josef Radermacher, Dr. Franz Alt, Karlheinz Böhm, EU-Kommissar a. D. Franz Fischler, Prof. Dr. Klaus Töpfer und Prof. Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker.



Zuletzt veranstaltete die Stadt Neumarkt im April im Reitstadel die Impulsveranstaltung zum Global Marshall Plan mit einem Vortrag von Prof. Dr. Dr. Franz Josef Radermacher mit über 250 Besucherinnen und Besuchern. Radermacher sieht in der aktuellen Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise eine große Chance, weltweit die Ökosoziale Marktwirtschaft einzuführen, d.h. eine Marktwirtschaft, die auf der Grundlage sozialer und ökologischer Standards ausgerichtet ist. Die Veranstaltung wurde von der Stadt Neumarkt i.d.OPf. im Rahmen der Auszeichnung "Stadt der Weltdekade – Bildung für eine nachhaltige Entwicklung" durchgeführt. Jetzt hat die Stadt Neumarkt mit dem Stadtratsbeschluss zum Global Marshall Plan den nächsten Schritt gemacht.

Wichtigstes Anliegen ist die Bewusstseinsbildung für globale Zusammenhänge, so sollen die Millenniumsentwicklungsziele der Vereinten Nationen vermittelt werden. Hierzu gehört z.B. die Bekämpfung von extremer Armut und Hunger. Der Anteil der Menschen, die weniger als einen US-Dollar am Tag zur Verfügung haben und ebenso der Anteil der Menschen, die Hunger leiden soll bis 2015 im Vergleich zu 1990 halbiert werden.

Um auf die Millenniumsentwicklungsziele aufmerksam zu machen, hat der Stadtrat mit der Unterstützung des Global Marshall Plan gleichzeitig beschlossen, die Millenniumserklärung des Deutschen Städtetages zu unterzeichnen. Bei allen großen Zielen - Der Global Marshall Plan soll in Neumarkt greifbar und verständlich gemacht werden. Deshalb wird eine Steuerungsgruppe mit Vertretern aus Politik, Verwaltung und Organisationen eingesetzt. Diese Steuerungsgruppe soll dafür sorgen, dass konkrete Ergebnisse erreicht werden. Hierzu gehören z.B. die Verwendung von Fair Trade Produkten beim städtischen Beschaffungswesen, die konsequente Vermeidung von Produkten aus "ausbeuterischer Kinderarbeit", der Dialog mit Menschen mit Migrationshintergrund sowie die Nutzung von Kontakten in Ländern des Südens, um das gegenseitige Verständnis zu fördern.

In der Stadt Neumarkt i.d.OPf. kann auf die bisherige global verantwortliche Arbeit aufgebaut werden. Hierzu gehören die Lokale Agenda 21, die Erstellung des Stadtleitbildes "Zukunftsfähiges Neumarkt", die Auszeichnung als Stadt der Weltdekade, die Erarbeitung eines Klimaschutzfahrplans sowie die Bemühungen um die Auszeichnung als Fair Trade Stadt. Mit der Unterstützung der Global Marshall Plan Initiative zeigt die Stadt Neumarkt ihr Verantwortungsbewusstsein über die Stadtgrenzen hinaus und gibt im Rahmen ihrer Möglichkeiten ein klares Signal in Richtung einer gerechteren Globalisierung.

Weitere Informationen
bei Ralf Mützel, Bürgerhaus Neumarkt, Tel. 09181/512266, E-Mail: ralf.muetzel@neumarkt.de oder unter
www.globalmarshallplan.org

Quelle: Stadt Neumarkt
 

- Meinung -

 

 

 

 

Ist "Global Governance" machbar?

Global Marshall Plan für eine weltweite Ökosoziale Marktwirtschaft - ein "Global Contract"

von Josef Riegler

Paradigmenwechsel - gemeinsames Wollen der Staaten - Reform europäischer und globaler Institutionen

Innerhalb von nur 20 Jahren mussten wir das Scheitern zweier Wirtschafts- und Gesellschaftssysteme miterleben - mit leidvollen Folgewirkungen für viele Menschen:

a) 1989 die "Implosion" eines kommunistischen Systems mit Planwirtschaft, zentralistischer Kommandowirtschaft, verbunden mit Zwang und Unfreiheit.
Die wirtschaftliche Unterlegenheit dieses Systems gegenüber marktwirtschaftlichen Systemen und die von vielen Menschen als unerträglich empfundene Unfreiheit; verbunden mit zunehmender Handlungsunfähigkeit der politischen Klasse führte letztlich zur inneren Erosion und 1989 zum Zusammenbruch der kommunistischen Satellitenstaaten in Europa sowie 1990/91 schließlich der Sowjetunion selbst.
Ein "Sonderfall" ist die Volksrepublik, in der die kommunistische Partei mit eiserner Hand ihr machtpolitisches Monopol weiterhin ausübt, gleichzeitig aber das Wirtschaftssystem auf einen bisher sehr erfolgreichen "Staatskapitalismus" umgestellt hat - wobei das Aufbrechen sozialer Spannungen spürbar und gewissermaßen "vorprogrammiert" ist.

b) 2008/09 erleben wir nun den Zusammenbruch einer kapitalistischen Ideologie des "Marktfundamentalismus" und einer ausschließlich profitgetriebenen Ökonomie, welche letztlich an ihrer eigenen Gier und Spekulationswut gescheitert ist. Dieses Scheitern - speziell das Platzen der Spekulationsblasen auf wildgewordenen, völlig ungezügelten globalen Finanzmärkten - war vorhersehbar, wenn man nicht auf einem Auge ideologisch blind war.

Was mich überrascht, ist die Unverfrorenheit, mit welcher die Akteure genau jenes kapitalistischen Marktfundamentalismus, die den Staat stets möglichst weit weg haben wollten, nun genau diesen Staat als "Bürgen und Zahler" einfordern. Die allergrößten Kapitalisten in der Finanz- und Autoindustrie fordern plötzlich Verstaatlichungen, um die Riesenpleiten, die sie gebaut haben, elegant auf die Steuerzahler abwälzen zu können.
Wenn die Regierungen - vor allem, wenn sie der Versuchung unterliegen, sich gegenseitig auszuspielen - jetzt nicht auf der Hut sind, werden die Staaten auf Jahre hinaus die Schuldenlast des gescheiterten "Casinokapitalismus" mit sich schleppen, während die Protagonisten des ideologisierten Marktfundamentalismus ihr Spiel von vorne beginnen können. Die Idee der "Bad Bank" ist dafür ein geradezu klassisches Beispiel.

Daher überrascht und ärgert mich die Ratlosigkeit, welche sowohl in der politischen Debatte wie auch in den Diskussionsbeiträgen aus Wissenschaft und Medien in Bezug auf ordnungspolitische Alternativen vorherrscht. Gerade so, als gäbe es keine Alternative zu Kapitalismus einerseits und Verstaatlichung andererseits. Gerade so, als hätte es das bisher erfolgreichste Wirtschafts- und Gesellschaftsmodell - nämlich jenes der Sozialen Marktwirtschaft - noch nie gegeben.

Dieses in Mitteleuropa, aber auch in der skandinavischen Variante bewährte Modell der Sozialen Marktwirtschaft auf die Erfordernisse des 21. Jahrhunderts hin weiterzuentwickeln und auch als Ordnungsrahmen für eine faire Gestaltung von Globalisierung zu etablieren, darin sehe ich ein Gebot der Stunde und eine erfolgsversprechende Herausforderung. Wir brauchen auch auf globaler Ebene einen Paradigmenwechsel von "marktradikal" zu "ökosozial".

Lesen Sie den ganzen Text hier.
 

Einheitliche Sozialstandards gefordert

Felix Ekardt fodert in einer neuen Studie einheitliche Sozialstandards im Rahmen der WTO

 

Bei Entwicklungsländern ist das Wort Kostenwettbewerb gefürchtet. Das globale Streben nach mehr Umsatz durch niedrige Preise schadet nicht nur den Menschen die am anderen Ende der Produktionskette stehen sondern schadet auch die Sozialsysteme in diesen Ländern Dennoch, für internationale Unternehmen gilt: Hauptsache konkurrenzfähig! Rechtsexperte und Global Marshall Plan Unterstützer Prof. Dr. Felix Ekardt kommt in einer neuen Studie zu dem Schluss dass Internationale Sozialstandards über die Minimalanforderungen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) hinausgehen sollen. Die von ihm vorgeschlagene Lösung sieht im Rahmen der Welthandelsorganisation (WTO) einheitliche Sozialstandards vor, da Sozial- oder Umweltzölle auf kritisch produzierte Waren nur eine schädliche, restriktive Wirkung hätten. Diese einheitlichen Sozialstandards könnten auch mit dem Handel von Emissionsrechten verbunden werden. Eine ausführliche Zusammenfassung von der Hans-Böckler-Stiftung geförderten Studie finden Sie hier. Die gesamte Studie können Sie sich hier genauer anlesen.

 

"Die schönsten Dinge im Leben sind doch umsonst."

Felix Ekardts Analyse der bisherigen, im Ergebnis oft unzureichenden Klimadebatte

 

Was der Käse-Igel mit Jobsicherung und Bahnfahren günstiger als Autofahren macht erklärt Klimaschützer und Global Marshall Plan Unterstützer Felix Ekardt in seinem neuesten Gastbeitrag in der Süddeutschen Zeitung vom 3.5.09. Der Experte in Sachen Klimapolitik und Nachhaltigkeitstheorie ruft seine Miteuropäer deshalb zum Handeln auf, den Klimaschutz auch für den nüchternen Wirtschaftsfachmann schmackhaft zu machen – klingt einfach, ist es laut Ekardt auch. Die genaue Anleitung zum attraktiven Klimaschutz wird auch mit passender Käse-Anekdote geliefert, mehr dazu hier.

Eine neues Konzept über Konkurrenzfähigkeit im Zusammenhang mit nationaler/ transnationaler sozial gerechter Klimapolitik präsentiert Felix Ekardt im Carbon & Climate Law Review 2009. Dabei soll dieses eine Basis für Post-Kyoto EU-Klimapolitik darstellen und wurde 2008 vor dem Bundestag vorgetragen. Das gesamte, englischsprachige Konzept finden Sie hier.
 

 

Gefährdung des Ausbaues erneuerbarer Energien

Bundeskabinett gefährdet durch neue EEG-Verordnung den weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien

Kommentar von Lorez Jarass

(1) Das Bundeskabinett hat am 27. Mai 2009 eine neue Verordnung beschlossen mit dem komplizierten, aber eigentlich harmlosen Namen "Verordnung zur Weiterentwicklung des bundesweiten Ausgleichsmechanismus (AusglMechV)". Das Bundesumweltministerium schreibt dazu in einer Pressemitteilung: "Die Verordnung über den Ausgleichsmechanismus vereinfacht ab dem 1. Januar 2010 das Verfahren: Erneuerbarer Strom muss zukünftig nicht mehr physikalisch an die Vertriebsunternehmen weitergegeben werden, stattdessen erfolgt nur noch ein rein finanzieller Ausgleich für den EEG-Strom, der am Strommarkt vermarktet wird. Die Umstellung des Ausgleichsmechanismus minimiert Aufwand, Risiken und Mehrkosten für alle Beteiligten."

(2) Statt die Schwächen des alten Systems zu beheben, wird nun durch die Aufhebung des Abnahmevorrangs der erneuerbaren Energien ihr weiterer Ausbau massiv gefährdet.
Bisher war nämlich sichergestellt, dass – von Netzengpässen abgesehen – die erneuerbaren Energien auch tatsächlich eingepeist und verbraucht wurden, da die Elektrizitätsversorgungsunternehmen den erneuerbaren Strom abnehmen mussten. Eine Abregelung des erneuerbaren Strom ("Einspeisemanagement") wurde nur bei Netzengpässen durchgeführt.

(3) Bei einem weiteren massiven Ausbau der erneuerbaren Energien wird es immer häufiger vorkommen, dass die Gesamtproduktion aus erneuerbaren Energien, Kraft-Wärme-Kopplung und zur Netzstabilisierung erforderlichen konventionellen Kraftwerken die Gesamtnachfrage in Deutschland übersteigt. Dies könnte zu einer zunehmenden Abregelung von erneuerbarem Strom, insbesondere von Windkraftwerken führen.

(4) Die ab 2010 geplante neue Verordnung hebt die bisherige Abnahmeverpflichtung der Elektrizitätsversorgungsunternehmen für erneuerbare Energieträger auf und erlaubt ihnen, z.B. Kohlekraftwerke zu betreiben statt Windstrom zu nutzen. Damit müssen bereits demnächst sehr häufig EEG-Anlagen ohne Not zurückgeregelt werden. Der vorgeschriebene Verkauf der nun zeitweise enormen Mengen an EEG-Strom (derzeit max. über 20 GW) am Spotmarkt erscheint unrealistisch; es steht zu befürchten, dass dadurch die Abregelungen von Windkraftwerken weiter erhöht werden.

(5) Dauerhafte Entschädigungen der EEG-Anlagenbetreiber für die Abregelungen würden zu erheblichen Belastungen der Stromverbraucher führen, ohne dass Klima und Umwelt geschützt werden; eine auf Dauer politisch unhaltbare Situation? Andererseits wäre ohne Entschädigung bereits in absehbarer Zeit der weitere Ausbau der erneuerbaren Energien massiv gefährdet: Jeder Investor müsste dann nämlich entschädigungslose Zurückregelungen befürchten.

Mehr zum Thema:

Windenergie - Zuverlässige Integration in die Energieversorgung
L. Jarass, G.M. Obermair, W. Voigt, 2., vollst. neu bearb. Aufl., 2009.
In dem Buch werden auf S. 107/108 auf die Probleme einer derartigen EEG-Verordnung dargestellt.



Oder online

- Plant-for-the-Planet -

 

 

 

 

Elfjähriger Umwelt-Schirmherr löst Angela Merkel ab

Duisburger Umwelttage 2009

Duisburg - Ein elfjähriger Junge wird als Schirmherr am 5. Juni die Duisburger Umwelttage 2009 eröffnen - und damit die heutige Bundeskanzlerin Angela Merkel ablösen als bislang jüngste Schirmherrin dieser bundesweit bekannten Aktionstage. Der Starnberger Schüler Felix Finkbeiner (11) wurde von der Stadt Duisburg als Gründer der Schülerinitiative Plant-for-the Planet eingeladen, diese ehrenvolle Aufgabe zu übernehmen, in Anerkennung seines Engagements für den Klimaschutz. Er will zusammen mit Mitschülerinnen und Mitschülern bis Ende dieses Jahres eine Million Bäume für das Klima pflanzen. Felix Finkbeiner ist deshalb auch als europäischer Kindervorstand in das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) gewählt worden. Er wird in Duisburg als Schirmherr unterstützt von Kindern der Stadt, die zu den Umwelttagen unter dem Motto "Baum und Umwelt" das Versprechen abgeben werden, sich mit 25.000 Bäumen am Programm von Plant-for-the Planet zu beteiligen.

Der Elfjährige tritt als Schirmherr der Duisburger Umwelttage in die Fußstapfen bekannter Prominenter aus Politik, Wissenschaft und Kultur. Zu seinen Vorgängerinnen und Vorgängern zählen neben Angela Merkel - die im Jahr 1995 als 40-jährige Bundesumweltministerin bislang die Jüngste im Reigen der prominenten Schirmherrn war - auch Joschka Fischer, Johannes Rau, Veronika Carstens, Klaus Töpfer, Peer Steinbrück oder die Schauspielerin Marianne Koch und der Kabarettist Doktor Stratmann. Die ersten Duisburger Umwelttage fanden 1994 statt als Kooperation von Behörden, Bürgern, Wirtschaft und Verbänden. Insgesamt sind bis zum 21. Juni 2009 rund 130 Veranstaltungen zu Umweltthemen geplant. Ziel der Umwelttage sind einerseits die Information der Öffentlichkeit, andererseits die Motivation der Bürger zum Mitmachen.

Die Schülerinitiative Plant-for-the Planet hatte Felix Finkbeiner im März 2007 als Neunjähriger gegründet. "Wir wollten zeigen", so erinnert er sich, "dass auch Kinder und Jugendliche etwas für den Klimaschutz und die Gestaltung ihrer Zukunft tun können." Seitdem ist in Deutschland ein regelrechter Baumpflanz-Boom entstanden. Rund 290.000 Bäume wurden von Schülerinnen und Schülern mittlerweile gepflanzt und 250.000 weitere von Schülern und Sponsoren fest zugesagt. Die Initiative hofft, dass sie ihr Ziel von einer Million Bäumen deutlich übertreffen wird, da in rund 15 Städten und Regionen Vorbereitungen zu ähnlichen Großaktionen laufen wie in Duisburg, mit jeweils bis zu 100.000 Bäumen. Plant-for-the Planet geht es dabei nicht nur um möglichst viele Bäume, sondern auch darum, die Vision von Klimagerechtigkeit - die faire Verteilung von CO2-Emissionsrechten - in den Köpfen junger Menschen zu verankern. In mehreren Bundesländern hat die Initiative über 13.000 Bücher zum Klimaschutz an Schulen verteilt.

Das Programm der Duisburger Umwelttage 2009 (pdf, 1,6 MB)
 

Gelungener Start für Plant-for-the-Planet in Duisburg

Akademie und 25.000 Bäume für Klimagerechtigkeit



Die Duisburger Umwelttage wurden zwar offiziell erst am 5. Juni eröffnet, aber schon am 30. Mai verbrachten 80 Duisburger Schüler im Alter von 10-12 Jahren zwei Tage in der Plant-for-the-Planet - Akademie, um gemeinsam über Klimathemen zu lernen.

Die Kinder wissen jetzt nicht nur, was Klima ist, warum wir uns derzeit in einer Klimakrise befinden und was jeder für den Klimaschutz tun kann, sie sind jetzt auch ausgebildete Klimabotschafter und haben eine Mission: Ihr Wissen mit anderen teilen, z.B. in Vorträgen, Referaten, Leserbriefen oder Gesprächen.

Eines haben die Schüler gelernt: jeder kann etwas gegen das Fortschreiten Klimawandels tun, und gemeinsam sind die Aktionen am wirkungsvollsten. Neben dem Bäumepflanzen als konkrete Aktion ist Aufklärung ein ganz wichtiges Element, um die Herzen und Hirne der Menschen zu erreichen.

In Kleingruppen haben die frisch gebackenen Klimabotschafter erste Ideen ausgearbeitet. Sie wollen in ihren Schulen Spenden sammeln und Flyer drucken, für den Klimaschutz und ihr ehrgeiziges Ziel: Sie wollen in den nächsten zwei Jahren insgesamt 25.000 neue Bäume an verschiedenen Stellen im Duisburger Stadtgebiet pflanzen. Zu Beginn der Umwelttage, nahm Oberbürgermeister Sauerland eine entsprechende Erklärung entgegen.


(Zum Vergrößern bitte auf das Bild klicken.)

Akademie Eggolsheim im Tigerentenclub

Der Bericht hier zum Anschauen

Am 16.05. zeigte der ARD Tigerentenclub einen Bericht über die Plant-for-the-Planet Akademie in Eggolsheim, die im März in der Umweltstation Lias-Grube stattfand.



Hier könnt Ihr den Ausschnitt aus der Sendung mit dem Titel "Ist doch Ehrensache!" noch einmal anschauen.

So wurde der Bericht angekündigt:
"Die Tigerenten-Reporter treffen Felix Finkbeiner. Er ist erst elf Jahre alt, hat aber schon jede Menge bewegt. Felix hat in Deutschland die Aktion Plant-for-the-Planet ins Leben gerufen. Ziel ist es, bis zum Klimagipfel in Kopenhagen eine Million Bäume zu pflanzen."
 

 

 

Die 100-Bäume-Wette

Landjugend Sandl übertrifft gesetztes Ziel um mehr als das Doppelte

Zur Unterstützung der Schülerinitiative Plant-for-the-Planet hatte die Landjugend Sandl mit dem Bürgermeister der Gemeinde, Alois Pils, gewettet, dass sie es schaffen würden am 17.05.2009 mindestens 100 Bäume zu pflanzen!


Die LJ Leitung Sandl, Daniel Näher und Bettina Hellein beim Wettabschluss  mit Bürgermeister Alois Pils, der als Dankeschön für die Unterstützung des Projektes den ersten Obstbaum der Landjugend erhielt.
Alois Pils beim Gummistiefelweitwurf

Im Rahmen von 1 Million Bäume Österreich konnte die Landjugend durch die Aktion „Gummistiefelweitwurf“ am Ende des Tages 100 Bäume in Sandl pflanzen und zusammen mit dem Wetteinsatz des Bürgermeisters in Höhe von 50 €, 154 weitere Bäume für ein Wiederaufforstungsprojekt von Plant-for-the-Planet in Ecuador spenden.

"Mit unserem Projekt Wir lassen uns nicht pflanzen wollen wir unsere Zukunft aktiv mitgestalten und ein Zeichen für eine weltweite Klimagerechtigkeit setzen", so die Leiter der Landjugend Sandl, Daniel Näher und Bettina Hellein.



 

 

 

Dresden startet mit Akademie und Symbolbaum

100.000 Bäume-Aktion startet im Herbst

Im Rahmen der bundesweiten Aktion Plant-for-the-Planet pflanzten Schüler des Gymnasiums Bürgerwiese am 15. Mai 2009 in Beisein von Schulleiter Jens Reichel, Amtsleiter für Stadtgrün und Abfallwirtschaft Detlef Thiel, Bereichsleiter der Akademie der Sächsischen Landesstiftung Natur und Umwelt Dr. Hans-Joachim Gericke, Geschäftsführerin des Lokalen Agenda 21 für Dresden e. V. Silke Timm sowie weiteren Gästen einen Ahornbaum.

Im Anschluss stellten die Schüler ihre selbst gestalteten Collagen zum Thema Klimawandel vor und die Gäste mussten Fragen zu diesem Thema beantworten.



Der Ahornbaum ist der Auftakt für eine im Herbst 2009 in Dresden stattfindende Plant-for-the-Planet- Pflanzaktion, bei der von Schülern viele Bäume gepflanzt werden sollen.

Ziel ist es Mädchen und Jungen aus Dresdner Schulen für die Klimaproblematik zu sensibilisieren. Es werden Workshops zum Thema Klimawandel und Klimagerechtigkeit abgehalten um für praktische Aktionen zu begeistern.

Hier finden Sie Fotos von der Akademie
Hier finden Sie ein Video von der Akademie

- Bücher, Filme, Videos -

 

 

Momentaufnahme

Eine kurze Dokumentation einer zukunftsorientierten globalen Agenda

 

Hinter nüchternen Zahlen, Daten und Fakten verbirgt sich das tatsächliche Leben von Millionen Menschen weltweit. In die­sem Film, der globale Fehlentwicklungen eindringlich und berührend aufzeigt, bekommen die Statistiken ein Gesicht.

Die kurze Dokumentation zeigt die wirkliche und zukunftsorientierte globale Agenda auf – jenseits der aktuellen Finanz- und Wirtschaftskrise. Das öffentliche Bewusstsein ist sensibel geworden für die krassen Fehlentwicklungen der Vergangenheit aber auch für die Notwendigkeit neuer ganzheitlicher Ideen und Konzepte. Wie kann eine globale Wirtschaft gerecht und nachhaltig funktionieren, ohne große Teile der Menschheit krass zu benachteiligen, Ressourcen zu vergeuden und die Umwelt zu schädigen?
Der Film bietet keine "ready-made" Lösungen sondern zeigt sehr eindringlich den Status-Quo der Bereiche Ökologie und Wirtschaft sowie die krassen Un­gleich­gewichte bei Ressourcenverbrauch und Chancen. Ist das die Welt, in
der wir leben wollen und die wir so unseren Kindern weitergeben möchten? Die Entscheidung liegt bei uns – bei niemandem sonst.
 
Michael Stöger wurde mit seinen Film­produktionen (und seiner eigenen Produk­tionsfirma aquamarin doc.films) bereits mehr­mals beim Internationalen Wirtschafts­filmfestival mit dem Grand Prix Viktoria ausgezeichnet. "Momentaufnah­me." entstand in Etappen über mehrere Jahre hinweg und führte Stöger in die ganze Welt, vor allem aber nach Indien. Der Kurzfilm, der sich u. a. ideal zur Eröffnung von Workshops bis hin zu internationalen Konferenzen eignet, ist eine Momentaufnahme des aktuellen Zustands der Welt. Die berührenden Bilder werden durch Interview-Segmente der indischen Physikerin Vandana Shiva, Preisträgerin des Alternativen Nobelpeises, unterstrichen.
 
Ein Drittel des Verkaufserlöses kommt der Ini­cia­tiva de memoria historica del pueblo ixil zu, die sich für das Maya-Volk "ixil" einsetzt. Nähere Informationen über das Projekt sind beim Ökosozialen Forum, Tel. 01/2536350/16, Christina Buczko, erhältlich.

Michael Stöger/aquamarin doc. films: Momentaufnahme.
Kurzdokumentation mit Vandana Shiva, DVD 16 Minuten, Sprachen: Deutsch,
Englisch, Fran­zösisch, Spa­nisch, Portugiesisch, Italienisch, Russisch
Preis: € 12 inkl. 20 % MwSt. exkl. Versandkosten
Bezugsquelle: Ökosoziales Forum, Telefon 01/253-63-50/13 oder
info@oekosozial.at



 

 

Klimawandel und Bioenergie - Herausforderungen für die weltweite Ernährungssicherheit

Eine Nachlese des Welternährungstages 2008

 

Die neue in diesen Tagen erscheinende Ausgabe der Agrarischen Rundschau widmet sich den Themen des Welternährungstages im vergangenen Jahr. Agrarische Energie und Klimawandel stehen in einem Wirkungsverhältnis zueinander und haben zugleich beide direkte Auswirkungen auf die Ernährungssicherheit von Menschen.
 
Die verschiedenen Beiträge nehmen dabei unterschiedliche Aspekte unter die Lupe. Barbara Ekwall ist Leiterin der Abteilung "Recht auf Nahrung" der UN-Welternährungsorganisation FAO, und war Hauptreferentin bei einer von Ökosozialem Forum Europa, FIAN Österreich, Lebens- und Außenministerium organisierten Veranstaltung anlässlich des Welternährungstages in Wien im Oktober 2008. Auch die anderen drei Referenten, Michael Obersteiner, Johann Marihart und Stefan Schleicher, kommen in diesem Heft zu Wort. Vertieft wird die Betrachtung des Themas im internationalen Kontext durch zwei Beiträge, die sich mit globalen Herausforderungen im Zusammenhang mit Klimawandel beschäftigen.

Die Agrarische Rundschau ist erhältlich beim Ökosozialen Forum, Tel.: +43-1-2536350-21 oder info@oekosozial.at

 

 

 

 

Blättern Sie im Jahresbericht der Global Marshall Plan Foundation

Jetzt online

Die neue Broschüre können Sie hier online einsehen. Der Internetdienst issuu.com erlaubt die Darstellung, die ein Blättern der Seiten online ermöglicht. Zusätzlich können Sie das Dokument nach Stichworten durchsuchen.

Zum Jahresbericht der Foundation
 

 

 

The Story of Stuff

Jedes Produkt hat seine eigene Geschichte. Und diese Geschichte ist oftmals viel länger als wir auf den ersten Blick erkennen können.

Sie beginnt beim Anbau der Rohstoffe, geht über die Herstellung, den Vertrieb und unseren eigenen Konsum, und endet noch lange nicht im heimischen Mülleimer.



Die amerikanische Aktivistin und Moderatorin Annie Leonard hilft uns mit ihrem Video The Story of Stuff, den kompletten Konsumkreislauf und die damit verbundenen sozialen und ökologischen Folgen zu verstehen. Der wahre Preis unserer Produkte steht schließlich nicht auf dem Preisschild der Verpackung.

Zur deutschen Version (Dank an utopia.de)
Zum Original in Englisch

 

 

- Kampagnen -

 

 

 

 

Eine neue Idee des Lernens

ThinkCamp wird Amazee-Glocalist Projekt des Monats

ThinkCamp, das neue internationale Netzwerk für "Eco-Social Entrepreneurship", ist aus Impulsen der Global Marshall Plan Initiative, der Coalition for the Global Commons und der Change the Game Initiative entstanden.



ThinkCamp verwirklicht die Idee der Nachhaltigkeit durch zukunftsweisende Projekte und ein innovatives Bildungskonzept für eine ausgewogene wirtschaftliche, gesellschaftliche und ökologische Entwicklung. Junge Führungskräfte von morgen, Unternehmensgründerinnen und -gründer sowie Global Business Leader sollen im ThinkCamp gemeinsam Wissen, kreative Methoden und soziale Kompetenzen erwerben und entwickeln.

Sie bereiten sich im ThinkCamp darauf vor, die aktuellen und zukünftigen Herausforderungen zu meistern und eine erneuerte solide Basis für die Zukunft zu schaffen. Dabei werden gleichermaßen Fachwissen, Methoden- und Führungskompetenz, soziale Verantwortung, Persönlichkeits- und Herzensbildung angesprochen.

Zum Artikel aus dem Glocalist
ThinkCamp im Internet
 

Abendveranstaltung über Weltvertrag im Odysseum verschoben

10.06.2009 in Köln

Die für den 10.06.09 im Odysseum Köln geplante Abendveranstaltung mit dem Titel Ein Weltvertrag für das weltweite Finanzmarktsystem wird aus terminlichen Gründen verschoben.

Nähere Informationen folgen.
 

- Aus den Medien -

 

 

 

 

Durchstöbern Sie den Pressespiegel von Plant-for-the-Planet

noch vor dem Druck

Die Aktivitäten der Schüler stoßen auf großes Interesse bei den Medien. Eine Übersicht über die Beiträge von April 2008 bis Juni 2009 können Sie hier ansehen. Der Internetdienst issuu.com erlaubt die Darstellung, die ein Blättern der Seiten online zulässt. Zusätzlich können Sie das Dokument nach Stichworten durchsuchen.

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Pressespiegel

Die Initiative und Plant-for-the-Planet in den Medien

Global Marshall Plan


Plant-for-the-Planet
 

 





Veranstaltungen

Treffen der Berliner Lokalgruppe - Global Marschall Plan Initiative

06.06.2009 11:00 Uhr (Ortszeit)
Berlin


Für neue und bereits aktive Unterstützer

Liebe Freunde und Unterstützer der Global Marschall Plan Initiative,

hiermit möchten wir Sie herzlich zum nächsten Treffen der Berliner Lokalgruppe am Sa, den 6. Juni um 11 Uhr einladen. Nach zahlreichen Anfragen in der letzten Zeit möchten wir an diesem Termin vor allem neuen Interessenten die Möglichkeit geben, uns und die Berliner Initiative näher kennen zu lernen.

Inhaltlich wird sich unser Treffen insbesondere mit folgenden Punkten beschäftigen:

- Nachbereitung der Vortragsveranstaltung mit Dr. Dirk Solte sowie weiteres Vorgehen bei diesem Thema.
- Aktuelle Entwicklung des Schulprojektes
- Optimierung des Büchertisches /lessons learned

Wir freuen uns über zahlreiches Erscheinen und bitten alle Teilnehmer um eine kurze Rückmeldung.

Ort:
Franklinstr. 28/29, 10587 Berlin
7. Stock, Raum 7512, Fahrstuhl in Gebäudeteil D

Wegbeschreibung:
U-/S-Bahnhof Zoologischer Garten
Bus 245 bis Haltestelle Marchbrücke

oder:
U-Bahnhof Ernst-Reuter-Platz
5-10 Minuten Fußweg über Marchstr./Marchbrücke

 
 

Wirtschaft. Umwelt. Menschenrechte

17.06.2009 18:00 Uhr (Ortszeit)
Österreichische Kontrollbank, Reitersaal, Strauchgasse 3, 1010 Wien


Zwischen ethischer Pflicht und unternehmerischer Vernunft. Eine Veranstaltung mit dem UN-Sonderbeauftragten für Wirtschaft und Menschenrechte, Prof. John Ruggie.

 

Programm:


18.00 Uhr Begrüßung: Dr. Rudolf Scholten Vorstand, Oesterreichische Kontrollbank AG

18.05 Uhr Eröffnung: DI Roman H. Mesicek Geschäftsführung, respACT, austrian business council for sustainable development


18.15 Uhr Keynote: „Business and Human Rights“ - Prof. John Ruggie, UN Special Representative of the Secretary-General on the issue of Human Rights and Transnational Corporations and other Business Enterprises


18.35 Uhr Podiumsdiskussion:

Prof. John Ruggie,

Univ. Prof. Dr. Manfred Nowak, Leitung, Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte und Forschungsplattform „Human Rights in the European Context“ der Universität Wien

Dr. Rudolf Scholten , Vorstand, Oesterreichische Kontrollbank AG

Botschafterin MMag. Dr. Irene Freudenschuss-Reichl, Sektionsleitung Entwicklungszusammenarbeit, Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten

Mag. Klemens Riegler Geschäftsführung, Ökosoziales Forum Europa | Österreich


20.00 Uhr Einladung zum Austausch am Buffet

 

Global Marshall Plan Stammtisch in Augsburg

18.06.2009 19:00 Uhr (Ortszeit)
Augsburg


Donnerstag, den 18.06.2009 im Annapam

 

Zum Austausch über den Global Marshall Plan lädt die Lokalgruppe Augsburg ein. Interessierte treffen sich am Donnerstag, den 18.06.2009 ab 19.00 Uhr im Annapam (Bäckergasse 23).

Ansprechpartner ist Martin Vogt.

 

"Europas Zukunft gestalten"

24.08.2009 - 26.08.2009
Alpbach, Tirol


Alpbacher Reformgespräche 2009

 

Die Reformgespräche mit dem Arbeitstitel "Europas Zukunft gestalten" drehen sich 2009 um demokratiepolitische Fragen und gesellschaftliche Entscheidungsprozesse angesichts aktueller Herausforderungen auf lokaler wie globaler Ebene.
 
Weitere Informationen finden Sie unter www.alpbach.org

 

Ernährungssicherheit in Zeiten der Krise

08.10.2009
Wien


Diskussionsveranstaltung anläßlich des Welternährungstages mit UN-Sonderbeauftragten für das Recht auf Nahrung, Olivier De Schutter u.a.

Die UN-Organisation für Landwirtschaft und Ernährung (FAO) hat im heurigen Jahr "Ernährungssicherheit in Zeiten der Krise" zum Generalthema des heurigen Welternährungstages ausgerufen. Bereits am 8. Oktober wollen wir im Rahmen unserer alljährlichen Veranstaltung den Fokus auf die Folgen der Krise und aktuelle Entwicklungen legen. Dabei sollen internationale Investitionspolitiken sowie Land- und Ressourcennutzungsrechte von Frauen sollen im Hinblick auf ihre Auswirkungen auf das Recht auf Nahrung diskutiert werden.

 

Das Programm:
Begrüßung und Eröffnung:
Bundesminister Niki Berlakovich, Lebensministerium

Impulsreferate:

  • Olivier De Schutter, UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung
  • Anton Mangstl, FAO
  • Manfred Schnitzer, Österreichische Entwicklungszusammenarbeit im Außenministerium
  • Huguette Akplogan-Dossa, RAPDA – Afrikanisches Netzwerk für das Recht auf Nahrung (tbc)

Diskussion im Plenum sowie im Anschluss informelle Tischrunden mit den ReferentInnen

Präsentation eines Projektes durch zwei Klassen der landwirtschaftlichen Schulen Poysdorf und Gaming

 

Adresse:
Marmorsaal des Lebensministeriums, Stubenring 1, 1010 Wien

 

Plant-for-the-Planet Akademie

09.10.2009 - 10.10.2009
Unterhaching bei München


Develey ermöglicht Akademie in Unterhaching

Auf Plant-for-the-Planet-Akademien werden 10-12jährige Kinder zu Klimabotschaftern ausgebildet. Erfahrene junge Aktivisten wie Felix (Video) oder Clara (Video) erklären, warum Kinder etwas gegen den Klimawandel tun können und müssen. Beim Lernen über das Klima, Spielen im Wald und Bäume pflanzen haben die Schülerinnen und Schüler eine Menge Spaß. Auch das Üben von Vorträgen für die Präsentation an der eigenen Schule und die Planung von Pflanzaktionen kommen nicht zu kurz. Damit sind die jungen Klimabotschafter bestens vorbereitet, Projekte an ihren Schulen und in ihrem Umfeld umzusetzen.

Die aktuellen Termine und weitere Informationen über Plant-for-the-Planet-Akademien finden Sie unter www.akademie.plant-for-the-planet.org.

Für Rückfragen zur Plant-for-the-Planet-Akademie beim World Commons Forum steht Ihnen Ellen Weller gerne zur Verfügung.

Plant-for-the-Planet Akademie im Harz

30.10.2009 - 01.11.2009
St. Andreasberg


Kinder werden Klimabotschafter

 

Das Haus Sonneberg veranstaltet Ende Oktober zum zweiten mal in diesem Jahr eine Plant-for-the-Planet Akademie! Schüler/innen aus Niedersachsen im Alter zwischen 10 und 12 Jahren sind herzlich eingeladen teilzunehmen.

Alle Informationen zur Akademie finden Sie unter dem folgenden Link. Die Anmeldung ist hier möglich.

Zum Programm als pdf.

 






News-Redaktion
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Helge Bork, Frithjof Finkbeiner (V.i.S.d.P.R.)

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Die Global Marshall Plan Initiative setzt sich für eine Ökosoziale Marktwirtschaft durch einen Global Marshall Plan ein. Global Marshall Plan News ist das Medium, um die Aktiven in der Initiative über die neusten Entwicklungen zu informieren.

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