Newsletter 06 / 2010

 




Neuigkeiten

- Aktuelle Diskussionen -

 

 

 

 

Gemeinsame deutsch-französische Erklärung zur Finanztransaktionssteuer

des Kampagnenbündnisses "Taxe Robin des Bois" und des Kampagnenbündnisses "Steuer gegen Armut"

Erstmals haben die deutsch-französischen Kampagnen eine gemeinsame Erklärung zur Finanztransaktionssteuer verfasst. Vor dem Hintergrund des Treffens von Angela Merkel und Nicolas Sarkozy sowie im Hinblick auf den G20 Gipfel, begrüßen sie die Absicht gemeinsam deren internationale Einführung voranzutreiben und die Unterstützung der G20-Präsidentschaft dafür zu gewinnen. Ein deutsch-französisches Eintreten wird als entscheidende Voraussetzung für die Realisierung zumindest in der Euro-Zone betrachtet.

Weitere Informationen hier (pdf, 82 kB)
 

Wertpapier-Leerverkäufe sollen verboten werden

Gesetzentwurf der Koalitionsfraktionen

Berlin: (hib/HLE/HIL) Finanztransaktionen, die für die Stabilität der Märkte eine Bedrohung darstellen, sollen verboten werden. Dies sieht der von den Koalitionsfraktionen CDU/CSU und FDP gemeinsam eingebrachte Entwurf eines Gesetzes zur Vorbeugung gegen missbräuchliche Wertpapier- und Derivategeschäfte (17/1952) vor. Damit werden sogenannte ungedeckte Leerverkäufe von Aktien und von Staatsanleihen aus dem Bereich der Eurozone verboten. Außerdem wird der Abschluss von ungedeckten Kreditausfallversicherungen (Credit Default Swaps – CDS) auf Verbindlichkeiten von EU-Mitgliedstaaten verboten, wenn kein eigener Absicherungszweck besteht. ”Auch diese Art von Geschäften kann die Stabilität der Finanzmärkte gefährden und gesamtwirtschaftlich schädliche Anreize für Finanzmarktakteure setzen“, schreibt die Bundesregierung in dem Entwurf. In der Begründung heißt es weiter, der Wert dieser CDS steige mit der Wahrscheinlichkeit des Kreditausfalls. Daher habe ein Erwerber, der keinen Absicherungszweck verfolge, ”ein Interesse am Verfall der Kreditwürdigkeit des Schuldners“. Ungedeckte CDS seien besonders für die Verstärkung von negativen Markttendenzen geeignet und müssten daher verboten werden. Weitere Wertpapiergeschäfte sollen auf Anordnung der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) verboten werden können.

Die Finanzkrise habe das Vertrauen in die Finanzmärkte erschüttert und die Notwendigkeit weiterer substanzieller Verbesserungen des Aufsichtsrechts zu Tage treten lassen, schreiben die Fraktionen. Die Krise habe mit der Ausweitung der Turbulenzen auf die Märkte für Staatsanleihen von EU-Mitgliedstaaten noch einmal ”eine neue Dimension“ erreicht.

Quelle: Deutscher Bundestag 09.06.2010

 

 

Weltklimapolitik nach Kopenhagen

Ein Bericht des FAW/n

Der Text entwickelt auf der Basis einer FAW/n Analyse eine Perspektive für die weiteren internationalen Klimaverhandlungen in der Folge des Ergebnisses von Kopenhagen.

Zentraler Ausgangspunkt für eine gute Perspektive ist das in der Öffentlichkeit so nicht wahrgenommene Wunder von Kopenhagen, das darin besteht, dass bevölkerungsreiche
Schwellenländer, insbesondere China und Indien, freiwillige Zusicherungen abgegeben haben, ihren weiteren Emissionszuwachs entweder absolut oder relativ zu
BIP-Wachstumsraten zu begrenzen. Diese Staaten haben damit große finanzielle Forderungen aufgegeben, die sie unter Aspekten der Klimagerechtigkeit hätten artikulieren können. Sie haben damit der Weltgemeinschaft eine Chance eröffnet, bis Ende 2012 zu einem tragfähigen Klimaregime zu kommen. Der vorliegende Text skizziert hierzu u.a. folgende Bausteine:

• Vertragsgerüst für einen Weltklimavertrag (15 Paragraphen)
• Identifikation der zentralen Rolle eines Weltaufforstungsprogramms
• Kosten und Finanzierung eines ambitionierten Weltwaldregimes
• Bonisystem für Schwellenländer
• Vollumfängliches Cap- und Tradesystem zwischen den Staaten
• Klimaneutralitätsoption für Organisationen, Unternehmen und Privatpersonen
• Einbindung des internationalen Schiffs- und Flugverkehrs
• Verknüpfung von Klimaregime und Welthandelsorganisation WTO
• Dimensionierung WTO-kompatibler Grenzausgleichsabgaben
• Hinweise zu den Themen Durchsetzbarkeit und Compliance
• Kapitalisierung verbliebener Emissionszuwachsrechte
• Abschätzung der Kapitalisierungskosten (100-125 Mrd. USD)
• Adressierung der WBGU-Budgetrestriktion bis 2050
• Einbettung in die Vision eines doppelten Faktor 10
• Vision für Rio+20
• Orientierung für die anstehenden Klimaverhandlungen

Es gilt in den anstehenden Verhandlungen, sich auf die beschriebenen wesentlichen Fragen und Hebel zu konzentrieren. Dann ist es vielleicht noch möglich, bis 2050 die weltweiten CO2-Gesamtemissionen aus der Nutzung fossiler Energieträger unter 13 Mrd. Tonnen pro Jahr zu senken und zugleich auch die bezüglich der Umsetzung viel kritischere WBGU-Budgetrestriktion von kumuliert maximal 750 Mrd. Tonnen CO2-Emissionen aus der Nutzung fossiler Energieträger im Zeitraum 2010-2050 einzuhalten.

Dies erfordert insbesondere die Nutzung des einmalig verfügbaren Potentials, das in einem forcierten Weltaufforstungsprogramm liegt. Dies in einer Weise, die ein weltweites nachhaltigkeitskompatibles Wachstum fördert und sich in die Vision eines doppelten Faktor 10 und einer Perspektive Rio+20 einbettet.

Zum Bericht (pdf, 1,3 MB)

 

 

- Aus dem Netzwerk -

 

 

 

 

Ökosoziales Forum und Global Marshall Plan Lokalgruppe München auf dem Kirchentag

Bericht von Jörn Wiertz

Bunt und vielfältig präsentierte das ÖSF auf dem ökumenischen Kirchentag in München nicht nur die Theorie sondern auch Gelegenheiten aktiv zu werden.



Felix Finkbeiner, dessen riesige Plakatwand "Stop talking. Start planting" ein echter Hingucker war, animierte zum Mitmachen: "Da bin ich dabei", hieß es spontan von einem Lehrer.



Höhepunkt der dreitägigen Information war der Besuch der indischen Umweltaktivistin und Trägerin des alternativen Nobelpreises Vandana Shiva. Der geknüpfte Kontakt soll für eine Veranstaltung im Herbst genutzt werden.

Wir brauchen mehr konkrete Handlungsmöglichkeiten, fasste  Gerhard Roth, Organisator des Standes, seine Eindrücke zusammen: "Viele wollen persönlich etwas tun." Ökosoziales Forum "in Aktion" informierte als eines von fünf Bannern über Möglichkeiten. Der Schwerpunkt "Steuer gegen Armut" unterstützte die aktuelle Kampagne. Über 130 Menschen trugen sich dazu in die Unterschriftenlisten ein.

Das Tansanische Mikrokreditprojekt von Empowerment Enterprises of Africa, das von der ÖSF-Projektgruppe in Essen unterstützt wird, berichtete auf einem der Banner über die debatteSituation der Menschen im Land und über erste Erfolge. Die Zusammenarbeit mit Oikocredit, einer Organisation die soziale und ethische Geldanlagen vermittelt, klappt inzwischen sowohl in NRW als auch in Nürnberg sehr gut.



Ein neuer Infoflyer, informierte über das ÖSF, die ökosoziale Marktwirtschaft und über die Arbeit der Gruppen. Anregende Gespräche gab es mit dem "Institut Südwind" am Nachbarstand. Mit der Münchner Global Marshall Plan Gruppe, ohne dessen Unterstützung der Auftritt auf dem Kirchentag gar nicht erst möglich gewesen wäre, entstand ein Team dessen Kernaussage sich auf den Satz reduzieren lässt: "Gemeinsam geht es besser!"

Wenn ich wüsste, dass morgen die Welt unterginge ...

Plant-for-the-Planet begeistert auf dem Ökumenischen Kirchentag in München

In ihrer Rede erwähnte die indische Wissenschaftlerin Vandana Shiva, Kämpferin für eine gerechtere Globalisierung und Trägerin des alternativen Nobelpreises mehrfach "Stop Talking. Start Planting." Auch Ernst Ulrich von Weizsäcker hob das anpackende Wirken der Kinder hervor.



Die Bundestagsvizepräsidentin Katrin Göring-Eckhard bezeichnete das Wirken der Kinder von Plant-for-the-Planet vor 6.000 Zuhörern als vorbildlich. Katrin Göring-Eckhard ist auch Präsidentin des nächsten Evangelischen Kirchentags. Er wird vom 1. bis 5. Juni 2011 in Dresden stattfinden. Den Botschaftern für Klimagerechtigkeit in Dresden um die engagierte Lehrerin Frau Anette Pötschke eröffnet sich damit die großartige Gelegenheit Plant-for-the-Planet im kommenden Jahr bekannter zu machen.



Als Redner im Olympiastadion und auch als Teilnehmer auf einem Podium zum Thema "Es geht auch anders" begeisterte Felix an zwei Tagen mehrere Tausende Jugendliche und Erwachsene. Mitglieder des Ökosozialen Forums und der Global Marshall Plan Lokalgruppe wiesen auf ihrem Messestand auf Plant-for-the-Planet hin.



Die Gruppe Junior-xD unterstützen Felix und Freunde bei ihrer Arbeit und verlinken ihre Fans von ihrer Website auf die Site der Kinder. Bruder Otto von St. Otilien und Achim Bogdan, Moderator des bayerischen Rundfunks unterstützen die Kinder mit einer Teilnahme an der Kampagen "Stop Talking. Start Planting."



Das ZDF berichtete Sonntag Nacht 16.05.2010, 23:50 - 00:20 Uhr vier Minuten über Plant-for-the-Planet. Hier ein aktueller Link

Kinder retten die Welt

Interview der OÖ Nachrichten zur Akademie in Oberösterreich

 

Mit neun hatte Felix Finkbeiner die Idee, auf der ganzen Welt Bäume zu pflanzen. Heute ist er zwölf, und seine Umweltorganisation Plant-for-the-Planet ist in 56 Ländern aktiv. Am Sonntag stellt er sein Projekt in Pichl bei Wels vor, zuvor haben die OÖN mit dem jungen Klimaschützer aus Bayern gesprochen.

OÖN: Wie bist du zu diesem Projekt gekommen?

Felix: In der vierten Klasse musste ich ein Referat über Klimaschutz halten. Dabei habe ich von Wangari Maathai gelesen, einer Frau, die in Afrika 30 Millionen Bäume gepflanzt hat. Da habe ich mir gedacht, das können wir Kinder auch.



OÖN: Warum machst du das eigentlich?

Felix: Ich verstehe nicht, warum das nicht jeder macht. Es geht um unsere Zukunft. Die Erwachsenen reden und reden und reden. Sie phantasieren von der Speicherung von CO2 im Boden, obwohl sie keine Idee haben, wie sie das machen wollen. Warum pflanzen sie nicht Bäume? Das sind seit Milliarden Jahren erprobte und funktionierende CO2-Speicher.

OÖN: Viele Kinder sitzen lieber vorm Computer, als Bäume zu pflanzen. Wie motivierst du sie, mitzumachen?

Felix: Ich spiele auch gerne Computer. Das macht Spaß. Es macht aber genauso viel Spaß, mit anderen Bäume zu pflanzen. Die meisten Kinder machen gern mit, denn auch sie lesen Zeitung und hören Nachrichten und machen sich Sorgen um die Welt.

OÖN: Du bist viel unterwegs, hältst Reden auf der ganzen Welt. Bleibt da nicht viel Zeit auf der Strecke?

Felix: Früher habe ich in einem Fußballverein gespielt, da war ich auch oft unterwegs. Mit Freunden Bäume zu pflanzen, macht genauso viel Spaß. Ich glaube, wir Kinder von Plant-for-the-Planet haben eine ganz normale Kindheit. Außerdem pflanzen wir ja nicht nur Bäume, sondern machen das, was andere Kinder in ihrer Freizeit auch tun.

OÖN: Nehmen die Erwachsenen dein Projekt ernst?

Felix: Ja, denn das, was wir sagen und tun, ist ja richtig. Was mich stutzig macht, ist, dass die Erwachsenen nicht schon längst dasselbe tun.

OÖN: Gab es auch Rückschläge bei deinem Projekt?

Felix: Nein. Den millionsten Baum wollten wir eigentlich schon Ende 2009 gepflanzt haben, aber wir haben es erst im Mai 2010 geschafft. Das war aber nicht schlimm. Schlimm ist eher, dass Erwachsene manchmal gemein reagieren. Ich glaube, sie haben Angst vor uns, weil sie denken, wir wollen ihnen was wegnehmen. Dabei wollen wir einfach nur die gleichen Chancen haben, die sie selbst auch hatten.

OÖN: Was sind deine Zukunftsängste? Und was wäre dein Traum?

Felix: Ich hab’ Angst, dass wir zu spät handeln und dass wir Kinder keine Zukunft mehr haben. Schon heute verhungern täglich tausende Menschen. Durch die Klimakrise werden es immer mehr. Mein Traum ist, dass sich Erwachsene als Bürger einer Welt verstehen, so wie wir Kinder.

OÖN: Was willst du machen, wenn du groß bist?

Felix: Ich befürchte, die Probleme werden noch nicht gelöst sein, wenn ich groß bin, also werde ich wahrscheinlich das Gleiche machen wie heute – kämpfen für Klimagerechtigkeit.

Quelle: OÖ Nachrichten

 

 

 

- Meinung -

 

 

 

 

Was bringt die Zukunft – kommt die Krise nach der Krise?

von F. J. Radermacher

Die Welt sieht sich spätestens seit der Weltkonferenz von Rio 1992 vor der Herausforderung, eine nachhaltige Entwicklung bewusst zu gestalten. Das bedeutet insbesondere eine große Designaufgabe bezüglich der Wirtschaft, nämlich die Gestaltung eines nachhaltigkeitskonformen Wachstums bei gleichzeitiger Herbeiführung eines (welt-) sozialen Ausgleichs und den Erhalt der ökologischen Systeme. Tatsächlich ist dies nur möglich, wenn die Wechselwirkung zwischen den Staaten sich in Richtung einer Weltinnenpolitik bewegt, ein Forderung, die auf C. F. von Weizsäcker zurückgeht. Die Chancen zur Erreichung dieses Ziels vom Charakter einer Balance sind aber alles andere als gut. Wie im Folgenden beschrieben wird, ist das (nur) eine von drei prinzipiellen Zukunftsperspektiven für die Menschheit. Die anderen sind ein Kollaps oder eine Ressourcendiktatur / Brasilianisierung, wahrscheinlich verbunden mit Terror und Bürgerkrieg. Der vorliegende Text beschreibt die drei Optionen und entwickelt eine Doppelstrategie, wie man am besten mit dieser Situation umgeht. Dies wird aus Sicht der europäischen bzw. deutschen Politik beleuchtet. In Bezug auf die anstehenden weltweiten Herausforderungen wird mit einem Global Marshall Plan ein konkretes Programm vorgestellt, wie vielleicht Balance noch rechtzeitig gesichert werden kann.

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Überarbeitung des Textes Weltinnenpolitik 2007.

 

 

 

Prinz El Hassan kommentiert den Überfall auf die Gaza-Hilfsflotte

Der Nahe Osten, einst die Wiege der Zivilisation, wurde zum Pulverfass des Krieges

auf Englisch

The continuing siege on Gaza, or what has commonly become known as the 'War on Terror', has developed a new dimension since the outrageous and controversial raid on the freedom convoy began. I say controversial because the convoy carrying international citizens and travelling in international waters, left ports of countries with which Israel has diplomatic relations.  What this suggests is that perhaps Israel is seeking total isolation to justify continued violence leading to further pre-emptive strikes and a regional war. Regardless of its current motivations, Israel has taught us that in the past when pressured diplomatically, its preferred recourse is the use of arms.  That said, would it not have been possible to liaise with these international bodies instead? Even if so-called 'proximity talks' were used to engage them and identify their cargo. I say this knowing full well that they would have been searched by the authorities of those countries from which they departed in keeping with the conditionality of the so-called 'War on Terror'.

If however, Israel’s main complaint is the continued loss of Israeli lives and not the cargo of the flotilla per se, does the loss of thousands of lives in this war-torn region mean that two wrongs make a right and that wrongful arbitrary behaviour makes a right?  Head-strong actions cannot be (and are not) by accident, as we condole the families of the bereaved and cry out for justice and security for the peoples of this region.

The recently convened Washington conference calling for a zone free of weapons of mass destruction was, sadly, not attended by Israel. Fortunately, WMDs have not been a feature of this confrontation. Conventional weapons, however, have been, and they also amount to mass destruction on a multitude of levels as we are currently witnessing, not least of all on the faith that many honest citizens hold  that this region has a future based on peace, justice and security. 

The unswerving commitment that these peace activists have in the belief that the rights of others be recognised is built with courage and sacrifice over decades, and now it is being destroyed by the force of arms, whether conventional or not.  It is not surprising that this region is devoid of an international “conference for security and cooperation” because it is obvious that there is a lack of belief in the concept of security and cooperation. Rather the focus is on the strong controlling the weak. 

Those who believe in human rights and democratic practices have to put their actions where their words are, and this is what these activists have tried so valiantly to do, but for what reward… I call for a halt to the suffering and for a commitment by the international leaders and decision makers to peace and justice for the peoples of the region, - a region of such vital importance to the world. I am fully aware of the fact that the Near East, once known as the Cradle of Civilisation, has become a tinder box of war; but in losing sight of peace and humanitarian law, we are surrendering one-by-one to the crushing power of the opportunist 'hatred industry'.   

El Hassan bin Talal
Amman, Jordan
31st May 2010

 

 

 

- Bücher -

 

 

 

 

Globalisierung als politische Herausforderung

Unser Buchtipp

 

Eine auf das Wohlergehen der Menschen ausgerichtete Globalisierungspolitik muss - neben dem Aufbau von Bildungs- und Sozialsystemen - auf Entwicklung und Garantie eines institutionellen Rahmens aus Menschenrechten, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit hinarbeiten.

 

 

"Was die Menschen am meisten an der Globalisierung erschreckt, ist das Fehlen politischer Gegenkräfte und einer moralischen Instanz von Gewicht gegen die nur als ökonomisch-kommerzielle Veranstaltung wahrgenommene Globalisierung." Daniel Cohen

 

Erhältlich ist dieser Titel für 9,90 versandkostenfrei in unserem Buchshop.

 

 


 

- Aus den Medien -

 

 

 

 

Pressespiegel

Die Initiative und Plant-for-the-Planet in den Medien

Global Marshall Plan

Bild: Pixelio - Rainer Sturm

 





Veranstaltungen

Faktor 5

26.05.2010 18:00 Uhr (Ortszeit)
Wien


Der neue Bericht an den Club of Rome von Ernst Ulrich von Weizsäcker

Mit Faktor Fünf stellen Ernst Ulrich von Weizsäcker und seine Koautoren das Konzept eines zukunftssicheren, umweltschonenden Wirtschaftens vor. Sie zeigen, wie wir die Rohstoffe effizienter nutzen und mit dem Einsatz neuer Technologien sogar Wohlstand und Lebensqualität wachsen lassen können.

Der neue Bericht an den Club of Rome ist eine überzeugende Antwort auf die gegenwärtigen ökologischen Herausforderungen. Die Welt wird sich im 21. Jahrhundert grundlegend verändern. Entweder lernt die Menschheit, nachhaltig mit der Erde umzugehen, oder die Natur wird zurückschlagen.

Weitere Informationen finden Sie hier

Mittwoch, 26. Mai 2010, 18.00
Altes Rathaus, Wipplinger Str. 8, 1010 Wien

 

 

Auf dem Weg zur grünen kommunalen Mehrheitspartei?

18.06.2010 16:00 Uhr (Ortszeit) - 19.06.2010 16:00 Uhr (Ortszeit)
Berlin


Zweiter kommunalpolitischer Bundeskongress der Heinrich Böll Stiftung mit Vortrag von Franz Josef Radermacher

Die Situation der Kommunen hat sich infolge der Finanzkrise bundesweit dramatisch verschärft. Es mehren sich Diagnosen, die besagen, dass die Finanzkrise politisches Handeln auf der lokalen Ebene im Sinne einer Gestaltung öffentlicher Güter zunehmend erschwert und den sozialen Zusammenhalt gefährdet. Gerade angesichts knapper öffentlicher Kassen wird die Nachhaltigkeit kommunaler Investitionen zum zentralen Kriterium. Dies ist der thematische Ausgangspunkt des zweiten kommunalpolitischen Bundeskongresses.
 
Der Kongress soll die Rolle von Städten und Gemeinden bei der Bewältigung des Klimawandels, der Sicherung des sozialen Zusammenhalts und der Ausbildung und Qualifizierung zukünftiger Generationen stärken. Die zentralen Handlungsfelder für die Zukunftsfähigkeit von Kommunen - Soziale Stadt, klimagerechter Stadtumbau, kommunale Daseinsvorsorge und Kommunalfinanzen - sind auch die Schwerpunkte des Kongresses.
 
Der Einstieg in den zweiten Konferenztag versucht eine politische Positionsbeschreibung mit der Vision einer grünen kommunalen Mehrheitspartei. Wo haben die Grünen besondere Erfolge und warum? Was ist dran an der Vision der grünen kommunalen Mehrheitspartei?
Ziel ist es, einen Überblick über die grün-alternative Szene zu geben, zentrale Themen zu identifizieren und so einen Rahmen für die programmatischen Panels im Anschluss zu geben.

Mit
Dr. Gerd Landsberg, Deutschen Städte- und Gemeindebund (DtSGB)
Renate Künast, Fraktionsvorsitzende Bündnis 90/ Die Grünen
Claudius Lieven, BSU Hamburg, Leitstelle Integrierte Stadtteilentwicklung
Jens Libbe, Deutsches Institut für Urbanistik (DIfU)
Britta Haßelmann, MdB, kommunalpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion Bündnis 90 / Die Grünen
PD Dr. Lars Holtkamp, FernUni Hagen
Franz-Josef Radermacher, RWTH Aachen, Club of Rome und vielen, vielen mehr…

Eintritt 15 Euro, ermäßigt 8 Euro

In Kooperation mit der Heinrich Böll Stiftung NRW und Berlin, BiwAK e.V. - Bildungswerk für Alternative Kommunalpolitik 

IdeenCamp in Augsburg – Es ist Zeit zu handeln

21.06.2010
Augsburg


Die ThinkCamp Genossenschaft zur nachhaltigen Entwicklung kreativer Methoden und sozialer Kompetenzen bietet am 21.Juni 2010 in Augsburg ein IdeenCamp an

 

Die ThinkCamp Genossenschaft (Augsburg) ist ein aus der Global Marshall Plan-Inititative hervorgegangenes internationales Netzwerk für „Eco-Social Entrepreneurship", in dem an einer nachhaltigen Entwicklung motivierte Menschen, Führungskräfte, Gründerinnen und -gründer gemeinsam Wissen,
kreative Methoden und soziale Kompetenzen erwerben und entwickeln.

Ziele des IdeenCamp:
Eigene kraftvolle nachhaltige Eco Social Business-Ideen erkennen und dazu erste Ideen-Steckbriefe formulieren.
 
Das IdeenCamp ist ein anregendes Labor, um den ersten Schritt in gezielte Veränderungen zu wagen. Es leitet die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an, ein auf ihre persönlichen Stärken aufbauendes, nachhaltiges Geschäftsprojekt zu entwickeln.  Die Teilnehmenden können danach im ThinkCamp-Entrepreneur Programm ihre Projekte vertieft ausarbeiten, eine professionelle Umsetzung einleiten und so ihre Unternehmergrundlage im Eco Social Business Bereich legen.    

Inhalt und Ablauf:
Das IdeenCamp dauert einen Tag. Die Teilnehmenden und IdeenCoaches lernen sich kennen und machen ihre persönlichen Stärken und Leidenschaften sichtbar. Wir besprechen die Potentiale von nachhaltigem Wirtschaften und persönlicher Nachhaltigkeit. Auf dieser Basis werden gemeinsam die  Chancen nachhaltiger Projekte skizziert.

Danach entwickeln wir erste Ideeninseln für kraftvolle Projekte.  Gesellschaftliche, technologische und wirtschaftliche Trends reflektieren wir, um diese Ideen zu schärfen. Erste Konturen von Eco Social Business werden sichtbar. Danach beginnt die Detailarbeit der Ausformulierung und Konkretisierung. Erste Ideensteckbriefe werden danach vorgestellt und von anderen Teilnehmern ergänzt.

Gemeinsam betrachten wir die Ergebnisse aus verschiedenen Perspektiven. Dabei erkennen wir Fallstricke und Engpässe. Chancen werden gestärkt und durch Ergänzungen noch schärfer gemacht. Hier wenden wir unsere Checkliste für die nachhaltige Entwicklung an.

Am Ende skizzieren wir einen das weitere Vorgehen und entwickeln einen groben Projektplan. Jeder Teilnehmer klärt für sich sein weiteres Engagement und sein persönliches Vorgehen im Projekt.  

Das IdeenCamp ist der erste Schritt im ThinkCamp-Entrepreneur Programm.   

Teilnehmer, Kosten und Termine:
Unsere IdeenCamps richten sich an Personen, die erste  Ideen haben  oder gemeinsam mit Gleichgesinnten Unternehmensideen erarbeiten wollen, die nachhaltige Entwicklung ermöglichen. Wir sprechen alle Altersgruppen an.  

Der Preis beinhaltet die Betreuung durch Mentoren, Materialien, die Dokumentation des Tages und der Ergebnisse, Mittagessen, Kaffeepausen und Getränke.  

Preis:
Euro 160,-- /80,-- zzgl. 7% MwSt.

Anmeldung an:
info@thinkcamp.eu

Informationen:
Ulrich Martin Drescher, +49 171 2737878

ThinkCamp gem. eGenossenschaft i.G.
Wolframstrasse 9 c, D-86161 Augsburg, Germany
Office ThinkCamp: +49 821  56 85 7-25
Email: ulrich-martin.drescher@thinkcamp.eu

Vorstände: Herbert Heinzel, Johannes Pfister
Aufsichtsratsvorsitzender: Ulrich Martin Drescher

Please support ThinkCamp and the Global Marshall Plan!
http://www.thinkcamp.eu
http://www.globalmarshallplan.org

 

Global Media Forum

21.06.2010 - 23.06.2010
Bonn


Kinder stellen Journalisten aus aller Welt ihr Programm vor zur Rettung ihrer Zukunft

Das Deutsche Welle Global Media Forum findet seit 2008 regelmäßig in Bonn statt. Die Themenschwerpunkte wechseln; aber immer wird sich die Veranstaltung mit Herausforderungen und Entwicklungen auseinandersetzen, deren Bewältigung und Verlauf von den Medien weltweit maßgeblich mit beeinflusst wird.

Die Zielgruppe ist sowohl international als auch interdisziplinär. Medienvertreter aus aller Welt, Experten von zwischenstaatlichen und Nichtregierungsorganisationen, Politiker, Kulturschaffende, Unternehmer und Wissenschaftler sitzen beim Deutsche Welle Global Media Forum an einem Tisch. Dahinter steckt eine einfache Philosophie: Wer an der Zukunft arbeitet, muss vernetzt denken - und das in globalen Dimensionen!

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Mit Wachstum aus der Krise, oder Krise des Wachstums?

21.06.2010 18:30 Uhr (Ortszeit)
Konstanz


Welche Art von Wachstum hilft uns wirklich?

Vortrag und Diskussion mit Prof. Dr. Hans Diefenbacher, Uni Heidelberg, Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Beauftragter des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland für Umweltfragen.

Die Lebensqualität nimmt in Deutschland seit dem Jahr 2001 messbar ab. Zu diesem Ergebnis kommt Prof. Dr. Hans Diefenbacher (Uni Heidelberg, Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften und Beauftragter des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland, EKD,für Umweltfragen), der zusammen mit Dr. Roland Zieschank (FU Berlin) den so genannten Nationalen Wohlfahrtsindex (NWI) für Deutschland entwickelt hat. Der NWI wird aus 21 Indikatoren errechnet, die Umwelt-, Gesundheits-, Sicherheits- und Konsumdaten abbilden. Bislang wird der Wohlstand nur über das Bruttoinlandsprodukt (BIP) und das daraus resultierende Wirtschaftswachstum bestimmt. Das BIP taugt aber nur bedingt als Wohlstandsindikator, denn sein Wert schnellt ja auch in Folge eines Erdbebens oder Krieges in die Höhe. Der NWI hingegen ist ein Gerüst zum Aufbau einer Langzeitpolitik und eine Fortentwicklung der Demokratie. Ein hoher Wohlfahrtsindex ist ein eindeutig erstrebenswertes Ziel der Politik.

Veranstalter: Fachbereich Wirtschaftswissenschaften (Uni Konstanz), Global Marshall Plan Initiative Regionalgruppe Bodensee, ESG - Evangelische Studierenden- und Hochschulgemeinde Konstanz, Unterstützt von Buchhandlung Homburger und Hepp 

Uni Konstanz, Hörsaal R711

(Eintritt frei)

 

Plant-for-the-Planet Akademie in Heilbronn

23.06.2010 10:00 Uhr (Ortszeit) - 23.06.2010 16:30 Uhr (Ortszeit)
Heilbronn


Klaus Töpfer, Rupert Stadler, Ernst Ulrich von Weizsäcker und Felix

 

Die Gelegenheit eine Plant-for-the-Planet Akademie mit Felix zu erleben!

Im Rahmen des Mittelstandstages der Volks- und Raiffeisenbanken werden Kinder zu Klimabotschaftern ausgebilidet. Felix diskutiert mit Klaus Töpfer, Ernst-Ulrich von Weizsäcker und Rupert Stadler.

Auf der Akademie beschäftigen sich 10-12 Jährige mit den Ursachen und Folgen der Klimakrise. Sie erfahren, was jeder tun kann, lernen Vorträge zu halten, pflanzen Bäume und planen ihre ersten eigenen Aktionen. Zum Abschluss der Akademie werden sie Klimabotschafter und erhalten ein großes Informationspaket. Damit wird das Mitmachen kinderleicht und sie können zuhause und in ihrer Schule gleich loslegen! Kostenfreie Teilnahme nur mit Anmeldung möglich!

Zeitraum: 10.00-16.30h

Veranstaltungsort:

Messe- und Eventcenter redblue
Wannenäckerstraße 50
74078 Heilbronn

Eine Anmeldung ist absofort hier möglich!

Freistellungen von der Schule werden von uns unterstützt!

 

 

3. Neumarkter Nachhaltigkeitskonferenz: Nachhaltigkeit neu lernen

25.06.2010 08:30 Uhr (Ortszeit)
Neumarkt i. d. OPF.


Impulse der Bildung für nachhaltige Entwicklung

 

Die Stadt Neumarkt veranstaltet in diesem Jahr zum dritten Mal die Neumarkter Nachhaltigkeitskonferenz. Sie findet am 25. Juni 2010 von 8.30 bis 15.30 Uhr in den Festsälen der Residenz statt und behandelt das Thema "Nachhaltigkeit neu lernen – Impulse der Bildung für nachhaltige Entwicklung".

Wie schon in den beiden Vorjahren werden im Rahmen eines attraktiven Programms mit hochkarätigen Referenten aktuelle Forschungsergebnisse und konkrete Praxisbeispiele vorgestellt. Ziel der 3. Neumarkter Nachhaltigkeitskonferenz ist es, Impulse für eine vorausschauende Bildungsarbeit zu geben, mit denen die nachhaltige Entwicklung in einer Kommune oder einem Unternehmen auf ein breites Fundament gestellt werden kann.

Bayerns Staatsminister für Umwelt und Gesundheit Dr. Markus Söder wird den Auftakt zur Konferenz 2010 geben. Danach folgen Impulsreferate, zunächst von Prof. Dr. Gerhard de Haan, dem Vorsitzenden des Nationalkomitees der UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" und von Prof. Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker, dem Träger des Deutschen Umweltpreises, Buchautor, Mitglied des Club of Rome, Mitglied der Worldakademie of Art and Science und zahlreicher weiterer Organisationen. Neben den Fachbeiträgen und einer moderierten Gesprächsrunde werden im Rahmen von zwei Fachforen innovative Praxisbeispiele vorgestellt.

Am Vorabend der Nachhaltigkeitskonferenz wird bereits zum 9. Mal der renommierte Neumarkter Lammsbräu Nachhaltigkeitspreis verliehen.

Hier gelangen Sie zu weiteren Informationen, zur Anmeldung und zum kompletten Programm zur 3. Neumarkter Nachhaltigkeitskonferenz.

E-Mail-Kontakt: info@neumarkt.de


 

China ein Vorbild im Bäumepflanzen

30.06.2010
Potsdam


Hasso Plattner Ventures 6th Forum on Entrepreneurship

Zum Programm

 

 

Großes Klimabotschaftertreffen

09.07.2010 08:00 Uhr (Ortszeit) - 11.07.2010 18:00 Uhr (Ortszeit)
Bad Blumau


Tausche Dich aus, lerne und werde aktiv!

 

Wir laden alle Klimabotschafter zum Austausch nach Bad Blumau ein!

Ein ganzes Wochenende haben wir Zeit um uns kennenzulernen, über all unsere Aktivitäten auszutauschen, zu diskutieren und gemeinsam noch mehr über Themen wie z.B. Klimagerechtigkeit und Verteilungsgerechtigkeit zu erfahren.



Außerdem wollen wir wissen, was wir an unseren Vorträgen noch verbessern können, um noch mehr Menschen weltweit zu erreichen – schließlich wollen wir uns weltweit vernetzen und bis 2020 eine Million Klimabotschafter weltweit ausbilden, die wie wir Vorträge halten, Baumpflanzaktionen organisieren und sich als Weltbürger für unsere Zukunft einsetzen.

Habt Ihr Lust im Juli mit dabei zu sein? Dann bewerbt Euch!

Sollten mehr Bewerber sein als Plätze, werden wir die aktivsten Klimabotschafter auswählen.

Schreibt uns deshalb

  • was ihr schon alles gemacht habt,
  • wo ihr Vorträge gehalten oder
  • Pflanzaktionen organisiert habt
  • oder welche Aktionen ihr gestartet habt um Baumspenden zu sammeln.


Wenn Ihr gerade erst Klimabotschafter geworden seid, schreibt uns was Ihr plant und meldet Euch dann wieder mit einem Bericht, wie es gewesen ist.

Wir freuen uns sehr auf alle Berichte. Wir schicken sie dann auch im Newsletter an alle Klimabotschafter und an viele Erwachsene.

Immer öfter werden wir auch gefragt, ob nicht ein Klimabotschafter bei einer Veranstaltung oder Akademie sprechen kann. Das sind oft auch kurze Vorträge, wie der von Liam aus München. Schreibt uns, wenn Ihr auch Lust dazu habt, Euer Wissen mit anderen zu teilen und wir Euch beim nächsten Termin in Eurer Umgebung ansprechen sollen.
 

Zur Bewerbung für das Klimabotschaftertreffen

 

 

IdeenCamp in Stuttgart – Es ist Zeit zu handeln

24.07.2010
Stuttgart


Die ThinkCamp Genossenschaft zur nachhaltigen Entwicklung kreativer Methoden und sozialer Kompetenzen bietet am 24. Juli 2010 in Stuttgart ein IdeenCamp an.

 

Die ThinkCamp Genossenschaft (Augsburg) ist ein aus der Global Marshall Plan-Inititative hervorgegangenes internationales Netzwerk für „Eco-Social Entrepreneurship", in dem an einer nachhaltigen Entwicklung motivierte Menschen, Führungskräfte, Gründerinnen und -gründer gemeinsam Wissen,
kreative Methoden und soziale Kompetenzen erwerben und entwickeln.

Ziele des IdeenCamp:
Eigene kraftvolle nachhaltige Eco Social Business-Ideen erkennen und dazu erste Ideen-Steckbriefe formulieren.
 
Das IdeenCamp ist ein anregendes Labor, um den ersten Schritt in gezielte Veränderungen zu wagen. Es leitet die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an, ein auf ihre persönlichen Stärken aufbauendes, nachhaltiges Geschäftsprojekt zu entwickeln.  Die Teilnehmenden können danach im ThinkCamp-Entrepreneur Programm ihre Projekte vertieft ausarbeiten, eine professionelle Umsetzung einleiten und so ihre Unternehmergrundlage im Eco Social Business Bereich legen.    

Inhalt und Ablauf:
Das IdeenCamp dauert einen Tag. Die Teilnehmenden und IdeenCoaches lernen sich kennen und machen ihre persönlichen Stärken und Leidenschaften sichtbar. Wir besprechen die Potentiale von nachhaltigem Wirtschaften und persönlicher Nachhaltigkeit. Auf dieser Basis werden gemeinsam die  Chancen nachhaltiger Projekte skizziert.

Danach entwickeln wir erste Ideeninseln für kraftvolle Projekte.  Gesellschaftliche, technologische und wirtschaftliche Trends reflektieren wir, um diese Ideen zu schärfen. Erste Konturen von Eco Social Business werden sichtbar. Danach beginnt die Detailarbeit der Ausformulierung und Konkretisierung. Erste Ideensteckbriefe werden danach vorgestellt und von anderen Teilnehmern ergänzt.

Gemeinsam betrachten wir die Ergebnisse aus verschiedenen Perspektiven. Dabei erkennen wir Fallstricke und Engpässe. Chancen werden gestärkt und durch Ergänzungen noch schärfer gemacht. Hier wenden wir unsere Checkliste für die nachhaltige Entwicklung an.

Am Ende skizzieren wir einen das weitere Vorgehen und entwickeln einen groben Projektplan. Jeder Teilnehmer klärt für sich sein weiteres Engagement und sein persönliches Vorgehen im Projekt.  

Das IdeenCamp ist der erste Schritt im ThinkCamp-Entrepreneur Programm.   

Teilnehmer, Kosten und Termine:
Unsere IdeenCamps richten sich an Personen, die erste  Ideen haben  oder gemeinsam mit Gleichgesinnten Unternehmensideen erarbeiten wollen, die nachhaltige Entwicklung ermöglichen. Wir sprechen alle Altersgruppen an.  

Der Preis beinhaltet die Betreuung durch Mentoren, Materialien, die Dokumentation des Tages und der Ergebnisse, Mittagessen, Kaffeepausen und Getränke.  

Preis:
Euro 160,-- /80,-- zzgl. 7% MwSt.

Anmeldung an:
info@thinkcamp.eu

Informationen:
Ulrich Martin Drescher, +49 171 2737878

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Internationale Sommeruniversität 'Audiovisuelle Kommunikation Erneuerbarer Energien, Energieeffizienz und Klimafolgen'

08.08.2010 - 22.08.2010
Präsenzphase in Mecklenburg-Vorpommern


Bewerbung ab sofort möglich

 

Die Internationale Sommeruniversität bietet über sieben Monate hinweg eine online-gestützte Weiterbildung auf dem Gebiet der audiovisuellen Kommunikation von Erneuerbaren Energien, Energieeffizienz und Klimafolgen an. Das Angebot richtet sich an Personen aus den Bereichen Film und Medien, an Kommunikations-, Sozial- und Naturwissenschaftler sowie an Akteure aus Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Verwaltung.

Ziel der Internationalen Sommeruniversität ist, das Thema Erneuerbare Energien, Energieeffizienz und Klimafolgen visuell und kommunikativ in die Gesellschaft zu übermitteln und zu verbreiten. Sie organisiert einen Lern- und Produktionsprozess, in dem sich Journalisten, Künstler, Multiplikatoren, Cineasten, PR-Macher und Interessierte Medienkompetenz, Medienmündigkeit und interkulturelle Kommunikationsfähigkeiten aneignen. Dies geschieht in einem interdisziplinären und internationalen Austausch.

 

Veranstaltungsort: Kolleg für Management und Gestaltung nachhaltiger Entwicklung, OT Karnitz 9, 17154 Karnitz

 

Die Anmeldung muss schriftlich bis zum 14.5.2010 über das Anmeldeformular im Ausschreibungsflyer erfolgen.

 

Es wird ein Teilnahmebeitrag von 350 Euro erhoben.

 

Weitere Informationen über das Semester 2010 finden Sie hier und in dem Ausschreibungsflyer.

 


 

 

Learning From the Futures

05.09.2010 - 07.09.2010
Olomouc, Tschechische Republik


Der Club of Rome und das Millennium Project treffen sich um über Zukunftszenarien zu diskutieren

Wie können wir von der Zukunft lernen, wenn wir sie nicht kennen? Auf den ersten Blick sieht dieser Titel wie ein Paradoxon aus. Hat die Menschheit sich nicht selbst bewiesen, dass sie nicht lernfähig ist, nicht einmal durch ihre eigene Geschichte?

Verschiedene National Associations des Club of Rome und des Millennium Projects werden sich in der Palacky Universität in Olomouc 2010 treffen, um über mögliche Ausgestaltungen der Zukunft zu diskutieren und um wünschenswerte sowie unerwünschte Szenarien zu entwerfen. Mit Hilfe der verschiedenen Wege können wir etwas in Bezug auf die Gegenwart lernen, ableiten.  

Die Menschheit befindet sich heute in einer völlig neuen Situation. Nicht nur Unternehmen und NGOs haben sich global ausgerichtet. Auch Umweltprobleme - wie der Klimawandel - haben eine globale Dimension. Obwohl die Industrieländer weitesgehend daran gescheitert sind, ihren Ökologischen Fußabdruck zu verringern, erwarten sie von Entwicklungsländern nachhaltige Schritte. Außerdem sollen die Millennium Development Goals (MDGs) in ein paar Jahren erreicht sein. Aber es ist warscheinlich, dass die Menschheit noch einmal scheitern und es nicht schaffen wird, weltweit angemessene Lebensbedigungen zu gewährleisten.

Welche Zukunftsszenarien sind möglich? Es werden Zukunftschancen und -risiken beschrieben und mögliche Maßnahmen skizziert, die über die gegenwärtigen oberflächlichen und kosmetischen Veränderungsversuche hinausgehen.

Die Konferenz "Learning From the Futures" wird auf Englisch abgehalten. Auf Tschechisch folgt die Veranstaltung "Sustainable Development, Realistic Chance or Fiction" vom 7. bis 8. September. Für weitere Informationen hierzu klicken Sie bitte auf: PDF (Tschechisch) .

Ort: Palacky University
 

Plant-for-the-Planet Akademie am 26. September in Hamburg

26.09.2010 09:00 Uhr (Ortszeit) - 26.09.2010 18:00 Uhr (Ortszeit)
Hamburg


Werde Botschafter für Klimagerechtigkeit!

 

Auf der Plant-for-the-Planet Akademie beschäftigen wir uns mit den Ursachen und Folgen der Klimakrise für Pflanzen, Tiere und Menschen. Wir erfahren, was jeder von uns tun kann, lernen Vorträge zu halten und planen unsere ersten eigenen Aktionen. Zum Abschluss der Akademie werden wir Klimabotschafter und erhalten ein großes Informationspaket mit Plant-for-the-Planet T-Shirt, Büchern, DVDs und CD-ROMs (u.a. Buch Al Gore "Eine unbequeme Wahrheit"). Damit wird das Mitmachen kinderleicht und wir können zuhause und in unserer Schule gleich loslegen!

 

Die Akademie findet in Kooperation mit China Tours als Anschlussveranstaltung an die ChinaTimes am 26. September statt. Sie richtet sich an Schülerinnen und Schüler zwischen 10 und 12 Jahren. Von jeder Schule können 3-5 Kinder kostenlos an der Akademie teilnehmen.

 

Anmeldung absofort hier möglich!

 

Ablauf:

 9.30 Uhr               Begrüßung und Kennenlernen

 10.00 Uhr             Jetzt retten wir Kinder die Welt! Vortrag eines Botschafters für Klimagerechtigkeit

 10.40 Uhr             Fragen und Gespräche zum Vortrag

 11.00 Uhr             Pause

 11.10 Uhr             Wir erleben Verteilungsgerechtigkeit und Weltbürgertum

 12.00 Uhr             Mittagessen

 12.30 Uhr             Rhetorik-Training in Arbeitsgruppen

 13.45 Uhr             Film: Der Mann der Bäume pflanzte

 14.15 Uhr             Baum für Baum – Wir pflanzen gemeinsam!

 16.15 Uhr             Kuchenpause

 16.30 Uhr             World Café: Wie begeistern wir unsere Freunde, Eltern und Lehrer!

 17.15 Uhr             Pause / Vorbereitung der Abendveranstaltung

 17.30 Uhr             Abschlussveranstaltung

Wir präsentieren den Erwachsenen (Eltern, Verwandten) unsere Vorhaben, verkünden unser Baumziel und werden zu Botschaftern für Klimagerechtigkeit ernannt

18.15  Uhr            Ende der Veranstaltung

 

Veranstaltungsort:CHINA TOURS, Wandsbeker Allee 72, Hamburg

Ansprechpartner: Juliane Krüger

Kontakt: akademie@plant-for-the-planet.org

 

 

Kinderrat Plant-for-the-Planet Foundation

18.10.2010 08:00 Uhr (Ortszeit) - 24.10.2010 18:00 Uhr (Ortszeit)
St. Andreasberg, Harz


Akademie für aktive Botschafter für Klimagerechtigkeit

 

Plant-for-the-Planet Akademie

Vertiefe dein Wissen zum Klimaschutz! Von klimaneutralen Kochen über CO2-Bilanzen des Alltags bis hin zu vertieften Argumentationstraining kannst Du Dich an diesem Wochenende umfassend weiter bilden!

Veranstaltungsort:

Internationales Haus Sonnenberg
Clausthaler Str. 11
37444 St. Andreasberg

In Kooperation mit Global Marshall Plan und dem Nationalpark Harz

Anmeldung hier:  http://germany.plant-for-the-planet.org/anmeldung-akademie

 

 

 

Plant-for-the-Planet - Akademie in St. Andreasberg

22.10.2010 - 24.10.2010
St. Andreasberg, Harz


Werde Botschafter für Klimagerechtigkeit!

 

Reden allein stoppt das Schmelzen der Gletscher nicht! Alle reden vom Klima. Aber was passiert da eigentlich genau? Und was können wir tun?

In der Plant-for-the-Planet Akademie beschäftigen wir uns mit den Ursachen und Folgen der Klimakrise für Pflanzen, Tiere, Menschen – kurz für unsere Zukunft. Ein Klimabotschafter berichtet Euch von seinen Erfahrungen und erarbeitet gemeinsam mit Euch Ideen, wie ihr gemeinsam aktiv werden könnt.

Auf der Akademie beschäftigen sich 10-12 Jährige mit den Ursachen und Folgen der Klimakrise. Sie erfahren, was jeder tun kann, lernen Vorträge zu halten, pflanzen Bäume und planen ihre ersten eigenen Aktionen. Zum Abschluss der Akademie werden sie Klimabotschafter und erhalten ein großes Informationspaket. Damit wird das Mitmachen kinderleicht und sie können zuhause und in ihrer Schule gleich loslegen!

 

Anmeldung ab sofort hier möglich!

Programm

9.30 Uhr Begrüßung und Kennenlernen

10.00 Uhr Jetzt retten wir Kinder die Welt! Vortrag eines Botschafters für Klimagerechtigkeit

10.35 Uhr Fragen und Gespräche zum Vortrag

10.50 Uhr Pause

11.00 Uhr Wir erleben Verteilungsgerechtigkeit und Weltbürgertum

11.40 Uhr Mittagessen

12.30 Uhr Film: Der Mann der Bäume pflanzte

13.00 Uhr Baum für Baum – Wir pflanzen gemeinsam!

14.00 Uhr Kaffepause

14.30 Uhr Rhetorik-Training in Arbeitsgruppen

15.45 Uhr World Café: Wie begeistern wir unsere Freunde, Eltern und Lehrer!

16.45 Uhr Pause

17.00 Uhr Abschlussveranstaltung

Wir präsentieren den Erwachsenen (Eltern, Verwandten) unsere Vorhaben, verkünden unser Baumziel und werden zu Botschaftern für Klimagerechtigkeit ernannt

18.00 Uhr Ende der Veranstaltung

 

Wichtig: Bitte bringt festes Schuhwerk, regenfeste Kleidung und etwas zum Trinken mit!

 

 

 

 






News-Redaktion
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