Newsletter 07 / 2011

Die Vorbereitung auf den "Tipping Point"
Wie reagieren wir auf die nächste Finanzkrise?!
Wo sind die entscheidenden Stellhebel für eine Welt in Balance?
Welt in Balance - Wachstum im Wandel: Die Welt verändern!
- Aus dem Netzwerk -
Schwerpunkt Finanztransaktionssteuer
Regionalgruppe München präsentiert sich der Öffentlichkeit
- Ökosoziale Hochschultage -
Karlsruher Studierende beschäftigen sich mit Zukunftsthemen
- Aktuelle Diskussionen -
Finance Watch beginnt ihre Arbeit
Finanztransaktionssteuer wird Realität! - Nur, wer erhält die Erträge?
- Plant-for-the-Planet -
Tausende neuer Botschafter in Afrika
Prinz Felipe und Prinzessin Letizia unterstützt "Stop talking. Start planting"
35.000 feiern Wise Guys Konzert im Dynamo Dresden Stadion
- Aktion -
Bibliotheken können sich melden - Förderer stiftet neun Zukunftsbibliotheken
- Hör- und Lesetipps-
Wie viel Wachstum braucht Wohlstand?
- Aus den Medien -
Pressespiegel

 



Neuigkeiten

Die Vorbereitung auf den "Tipping Point"

Bericht zum Jahrestreffen 2011. Koordinationskreis setzt inhaltliche Arbeit fort.

Vertreter von Lokalgruppen und verschiedener Organisationen trafen sich im Rahmen der smenos Sommerwoche zum Jahrestreffen der Global Marshall Plan Initiative. Ein wichtiges Thema war: die Vorbereitung der Zivilgesellschaft auf die nächste Krise.


"Krisen koordinieren unser Handeln, weil es ohne Krise viel zu leicht ist alles 'andere' ins Lächerliche zu ziehen", sagte Franz Josef Radermacher am Montag in einem Gespräch als er – ebenfalls im Rahmen der Sommerwoche – die Ergebnisse der inhaltlichen Diskussion des Jahrestreffens der Initiative kommentierte. "Das Zeitfenster in dem es sich lohnt für Veränderungen einzustehen und auch etwas zu riskieren ist sehr klein, aber wir müssen auf den tipping point hinarbeiten, so dass sich viele Menschen für eine Ökosoziale Marktwirtschaft einsetzen. Sie können einerseits konkret etwas vor Ort tun, aber müssen auch in ihrem Umfeld informieren und Bewusstsein schaffen" so Franz Josef Radermacher auf die Frage, was er lokalen Gruppen empfehlen würde.

"Die Mobilisierungsmacht ist das Kapital von zivilgesellschaftlichen Organisationen" war bereits eine wichtige Aussagen der Podiumsdiskussion zum Thema Global Governance am Vorabend.


Am Samstag Vormittag tauschten sich die Anwesenden über ihre Aktivitäten zur Bewusstseinsbildung und Lobby "für eine Welt in Balance" aus. Mit der Global Marshall Plan Academy, den Hochschultagen und Plant-for-the-Planet wurden seitens des Koordinationskreises drei bewusstseinsbildende Projekte im Rahmen der Initiative vorgestellt. Es wurde die noch in Entwicklung befindliche neue Website mit Community Charakter präsentiert. Gleichzeitig wird es über die Arbeitsplattform smenos.eu möglich, zu verschiedenen Themen und Aktivitäten innerhalb der Initiative (bspw. Schulbesuche) Informationen zu sammeln und konkret etwas zu erarbeiten.

Nachmittags berichtete der Koordinationskreis vom inhaltlichen Treffen von Frithjof Finkbeiner, Bernadette Gruber, Uwe Möller, Franz-Josef Radermacher und Klemens Riegler auf welchem die Kernforderungen und der Flyertext  überarbeitet wurden. Die Anwesenden brachten sich mit wichtigen Anmerkungen und Ergänzungen in den Prozess ein. Unter anderem fehlte den Anwesenden der "bottom-up" Charakter und noch mehr konkrete inhaltliche Forderungen. Sehen Sie hier das Fotoprotokoll. Der aktuelle Text und das Ergebnisprotokoll zum Flyer kann per E-Mail angefordert werden.

Außerdem diskutierten die Teilnehmer beim Jahrestreffen über die wichtigsten inhaltlichen Stellhebel und Forderungen und fragten sich, wie man auf die nächste Finanzkrise reagieren sollte. Die Diskussion geht weiter, Sie sind alle eingeladen! Der Koordinationskreis wird die Anmerkungen und Hinweise in seine Arbeit einbeziehen. In Juli Telko des Kreises sprachen die Vertreter über den weiteren Prozess und die Konzentration auf strategische Maßnahmen zur Erreichung einer Welt in Balance.  


Der Abschluss des inspirierenden Treffens bildete ein kurzes Video des Ökosozialen Studierenforum Österreich: Wissen ist Verantwortung!


 

 

Wie reagieren wir auf die nächste Finanzkrise?!

Alternativlos?! Oder wird die Zivilgesellschaft vorbereitet sein?

"Das Dach brennt!" waren die Worte von Frithjof Bergmann an die Teilnehmenden der smenosSommerwoche, in die das Jahrestreffen der Global Marshall Plan Initiative integriert war.
 
Dass es "brennt" und eine nächste Krise wohl unvermeidbar sein wird, darin waren sich die meisten Teilnehmenden einig. "In welcher Form, das wissen wir alles (noch) nicht. Die Frage ist aber, was nach der nächsten Krise kommt!" so Frithjof Finkbeiner, Mitglied des Koordinationskreis der Global Marshall Plan Initiative. "Die Wirtschaft wird einen Plan zur 'Rettung' haben, aber wird die Zivilgesellschaft vorbereitet sein?!"

 
"Alternativlos" wurde zum Unwort des Jahres gekürt, nachdem Angela Merkel dies im Kontext der aktuellen Finanzkrise immer wieder betont hatte. Wird Angela Merkel wieder "alternativlos" sein oder kann sich die Zivilgesellschaft auf einen gemeinsamen Plan für eine Welt in Balance einigen? Was sind die größten Stellhebel? Wie könnte eine Ökosoziale Marktwirtschaft eine solche Krise verhindern?

Dies wurde am Samstag im Rahmen des Jahrestreffens der Global Marshall Plan Initiative gemeinsam diskutiert und bewertet (Fotoprotokoll). Als wichtigste Punkte wurden bewertet:
- Wie reagieren wir auf die nächste Finanzkrise?
- Themenkomplex Ressourcengerechtigkeit
- weltweite Ökosoziale Fiskalreform im Rahmen der Realisierung einer weltweiten ÖSM

Online soll diese Diskussion nun weitergehen! Stellen wir uns vor, das Telefon würde klingeln und wir würden ins Kanzleramt eingeladen oder zu den Vereinten Nationen. Wofür würden wir uns einsetzen?
 
Jeder Unterstützer ist herzlich eingeladen, hier Informationen zusammenzutragen, zu analysieren und zu diskutieren und andere Themen vorzuschlagen. Tragen Sie Ihre Erkenntnisse nach außen: Bringen Sie mit Leserbriefen, Kommentaren, Forenbeiträgen oder Blogbeiträgen die Forderungen in die öffentliche Wahrnehmung. Informieren und setzen Sie für verschiedene Forderungen ein, die eine Welt in Balance befördern.
 

 

Wo sind die entscheidenden Stellhebel für eine Welt in Balance?

Zum Auftakt des Global Marshall Plan Jahrestreffens fand unter dem Motto „Stop Talking. Start Acting“ die Podiumsdiskussion Global Governance statt

Diese Podiumsdiskussion fand zum Auftakt des Global Marshall Plan Jahrestreffen 2011 am 17. Juni in Form einer Abendveranstalltung innerhalb der Smenos Sommerwoche im Exerzitienhaus in Augsburg statt.
Die geladenen Diskutanten - Frau Professor Dr. Behrens der Bergischen Universität Wuppertal, Herr Dr. Reder der Hochschule für Philosophie in München und Herr Professor Dr. Weller der Universität Augsburg – boten eine äußerst anregende Diskussion über aktuelle Perspektiven und potentielle Einflussmöglichkeiten der Zivilgesellschaft. Moderiert von Bernadette Gruber, Mitglied des Koordinationskreises der Global Marshall Plan Initiative, sollte die Abendveranstaltung Impulse für die Überarbeitung der Ziele des Global Marshall Plans auf dem am Folgetag bieten. Dies ist den Podiumsteilnehmern auch voll und ganz gelungen!

„Das normative Konzept Global Governance ist Geschichte“, so Frau Behrens. Eine „Global Governance“ in Form einer Weltregierung wurde von allen Diskutanten mit den aktuellen Machtkonstellationen als eher unwahrscheinlich prognostiziert. Diese Verabschiedung vom Konzept einer globalen Entscheidungsinstanz wurde jedoch auch als große Chance verstanden. Stattdessen, so Herr Weller, gibt es heute verschiedene Formen von Global Governance. Für die unterschiedlichen globalen Herausforderungen unserer Zeit – Welthandel, Sicherheitspolitik, Umweltpolitik, Entwicklungspolitik, Religion – sind auch verschiedene Lösungsmechanismen erforderlich. Während die Sicherheitspolitik wohl auch weiterhin von Staaten (UN Sicherheitsrat) geregelt werden würde, zeigen der Welthandel (WTO) und die Umweltpolitik (bestehende Verträge) bereits erste Erfolge wie Probleme trotzdem global gelöst werden könnten.

Global Governance ist somit als ein komplexes Geflecht zu verstehen: „Wir müssen uns von großen Lösungen verabschieden und Teillösungen finden“, so Dr. Reder. Über eigene Erfahrungen der Zusammenarbeit mit NGOs und weiteren Akteuren berichtend, fordert er einen inklusiven Ansatz – die Partizipation aller Mitglieder der Gesellschaften ist gefragt! Lokale Akteure und Gruppen sind diejenigen die die Macht haben Themen global zu machen. Der Verlust einer Weltregierung ist somit nicht unbedingt ein Verlust per se, sondern bietet der Zivilgesellschaft ein ungeahntes Spektrum an Chancen und Möglichkeiten bei globalen Fragen mitzumischen und Druck auf politische Vertreter auszuüben. Doch wo erreichen wir die größte Hebelwirkung für eine Welt in Balance?

Man müsse dort ansetzen wo eine gewisse Betroffenheit besteht, so Herr Prof. Weller. Ein Beispiel wäre beispielsweise die Wahrnehmung der Migrations- und Flüchtlingsströme, die die eigene Lebenssituation möglicherweise gefährden könnten. Themen die jeden betreffen, wie die Klima- und Energiekrise werden auch angepackt!
Bevölkerungen wählen ihre internationalen Vertreter selbst und haben somit auch Einfluss auf deren Entscheidungen. „Wir lassen die Regierungen zwar machen und entscheiden, haben aber enormen Einfluss auf deren Tun“, so Herr Prof. Weller. Aus diesem Grund sind globale Erfolge dennoch möglich!
Neue Instrumente wie der Emissionshandel und die Finanztransaktionssteuer sind der richtige Weg, so Dr. Weller. Neue Akteure müssten mit ins Boot geholt und Nichtregierungsorganisationen mobilisiert werden. Die Bewusstseinsbildung von unten – ein entscheidender Hebel der Global Marshall Plan Initiative – hat enormes Potential in allen Bereichen, so die Diskutanten. Die Glaubwürdigkeit von westlichen NGOs ist global anerkannt und würde nicht in Frage gestellt werden, weshalb diese Akteure eine entscheidende Rolle im globalen Diskurs spielen!

Während der anschließenden Diskussion mit dem Publikum zeigte sich dass einige der Anwesenden noch nicht bereit waren sich von der Vision einer Weltregierung zu verabschieden, was für Zündstoff sorgte. Das zentrale Thema dabei waren die aktuellen Umwälzungen in der arabischen Welt. Die Meinungen darüber, ob dem Ruf nach Demokratie nun geschlossen und aktiv entgegengetreten werden sollte oder nicht, gingen weit auseinander.
Schlussendlich kam man überein, dass „Allianzen von Willigen“ – regional, national und global – die zukünftige Form von Global Governance sein könnte. Die Mobilisierung von zivilgesellschaftlichen Akteuren und Bewusstseinsbildung erzeugen enormen Druck von unten und steckt auch andere an.
Die Namen der Diskutanten sowie die Argumente des impulsiven Abends waren nicht nur auf dem Jahrestreffen am Folgetag zu hören, sondern sind auch innerhalb der laufenden inhaltlichen Diskussion auf unserer Facebook-Seite: Balance the World - Global Marshall Plan als auch der Arbeitsplattform smenos.eu zu vernehmen.

Auch wenn Sie weder an der Podiumsdiskussion noch am Jahrestreffen teilnehmen konnten, sind Sie herzlich eingeladen sich an dieser Diskussion zu beteiligen!

 

 

Welt in Balance - Wachstum im Wandel: Die Welt verändern!

Bericht über die SmenosSommerwoche 2011

Vom 17.-21. Juni fand in Augsburg die erste SmenosSommerwoche statt. Dort hatten die Teilnehmer die Möglichkeit zu entscheiden, was will ich wirklich-wirklich und was kann ich für eine Welt in Balance tun? Insgesamt mehr als 80 Teilnehmer hörten inspirierende Vorträge, trafen motivierte Menschen, teilten kreative Ideen realisierten bewegende Projekte. Hier der Bericht einer Teilnehmerin:

Nach der Kurzvorstellung der Sommerwoche und dem einführenden Vortrag von Ulrich Miller zum Thema „Schwarm und Schwarmintelligenz“, hörten die Teilnehmenden am Freitag einen Impuls von Prof. Frithjof Bergmann zum Thema „Neue Arbeit“. Nach einer kurzen Pause hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit ihre Projekte vorzustellen, so dass im Laufe der Sommerwoche gemeinsam daran gearbeitet werden konnte.
Nach dem Mittagsessen gab es Angebote für Yoga oder einem Spaziergespräch mit Richard Wilkinson. Am Nachmittag belegte Richard Wilkinson im Rahmen seines Referats zur „Balance des Glücks“ seine Kernaussage - „Je rasanter Ungleichheiten im Land sind, desto mehr gesundheitliche und soziale Probleme gibt es“ - mit vielen glaubwürdigen Daten, Schaubildern und Statistiken.
Ab 20:00 Uhr fand eine Podiumsdiskussion mit dem Thema „Global Governance: „Stop Talking. Start Acting“ statt. Die Endrücke ließen die Teilnehmenden der Sommerwoche noch bis in die frühen Morgenstunden in der "Zwirbelstube", einem zünftigen Gemeinschaftsraum, verweilen und und spannende Gespräche über unsere Zukunft führen.


Das Jahrestreffen der Global Marshall Plan Initiative fand am Samstag, eingebettet in das Programm der Sommerwoch, statt. In die Sommerwoche eingebettet war am Samstag tagsüber  Abends wurden die ersten "Esszimmer - Prototyp für ein besonderes Abendessen" organisiert.

Am Sonntag wurde an den Projekt gearbeitet und nach dem Mittagessen, hatten die Teilnehmer die Möglichkeit am Improvisationstheater oder Strukturaufstellungen teilzunehmen.

Am Montag beschäftigen sich die Vertreter einzelner Organisationen mit der Konzeption einer gemeinsamen 1-tägigen Workshopveranstaltung und einem Eco-Social Entrepreneur Programm. Nachmittags stieß auch Prof. Radermacher zu der Gruppe und diskutierte mit den Teilnehmenden die inhaltlichen Ergebnisse des Jahrestreffens der Global Marshall Plan Initiative und über welche Mechanismen eine weltweite Ökosoziale Marktwirtschaft die Krisen adressieren würde, mit denen wir weltweit konfrontiert sind.

Die Ergebnisse der smenos Sommerwoche wurden in kompakter Form beim Podiumsgespräch am Abend dem interessierten Publikum in Augsburg präsentiert. Anschließend stellten sich die Referenten und Vertreter der Organisationen den Fragen des Publikums. Augsburger Schüler und Vertreter von Plant-for-the-Planet hatten die Gelegenheit, ihre Zukunftsbilder und Forderungen an die Erwachsenen in die Gespräche einzubringen.


Detaillierte Informationen, Links und Präsentationen stehen auf der Website zur Sommerwoche zur Verfügung.

Zur Pressemitteilung zur Sommerwoche

 

- Aus dem Netzwerk -

 

 

 

 

Schwerpunkt Finanztransaktionssteuer

Düsseldorfer Gruppe vereinbart Aktionsplan

Ein Bericht der Düsseldorfer Global Marshall Plan Gruppe

Unter dem Eindruck der rasanten Entwicklung bei der Einführung einer Finanztransaktionssteuer (FTS) hat die Düsseldorfer Global Marshall Plan Gruppe ihren Fahrplan für das laufende Jahr besprochen. Sie sieht die aktuelle Probleme auf dem Finanzmarkt als ein globales Problem und möchte dahingehend Einfluss nehmen, dass die Einnahmen aus der Steuer zur Verwirklichung der Millenniumsziele verwendet werden.

Die französische Nationalversammlung will die Einnahmen zur Bekämpfung globaler Armut und des Klimawandels verwenden, Barroso sieht sie als künftige EU Einnahmequelle, während die SPD in Deutschland davon träumt, nationale Haushaltslöcher zu schließen. In einem Antrag an den NRW-Landtag NRW hat sie den Bezug zur Umsetzung der Millenniumsziele sogar herausstreichen lassen.

Während die Grünen den globalen Aspekt der Finanzkrise betonen, hat sich die Koalition doch ziemlich aus der Entwicklung herauskatapultiert. In der aktuellen Debatte glänzt sie vor allem durch Abwesenheit. Die Position des Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble sich „durchaus vorstellen kann, mit den Mitteln die Entwicklungshilfe aufzustocken“ ist ein Ansatz. Die französische Regierungspartei von Nicolas Sarkozy hat, vorgemacht wie man damit punkten kann: Sie hat die globale Armutsbekämpfung in die Entschließung eingebracht. Das Ganze ist eben keine europäische oder auf Griechenland zu reduzierende Angelegenheit sondern eine Globale.

Die Düsseldorfer Lokalgruppe trägt ihren Teil zum Erfolg der Kampagne "Steuer gegen Armut" bei. Ein Appell an Politik und Zivilgesellschaft wird vorbereitet, der die Probleme des Finanzmarktes in den Kontext globaler Gerechtigkeit stellt. Zum Jahresende diskutiert sie auf einer Veranstaltung, warum eine auf exponentielles Wachstum basierende Weltgesellschaft scheitern muss. Anknüpfend an dem Landtagsbeschluss zum Global Marshall Plan, setzt sich die Gruppe bei den Landtagsabgeordneten dafür ein, diesen Zusammenhang ausreichend darzustellen und bringt sich entsprechend in die Erarbeitung neuer Leitlinien zur Entwicklungspolitik ein. Sie sind herzlich eingeladen sich auf der Themenseite der Düsseldorfer Lokalgruppe genauer über deren Aktivitäten zu informieren.

 

 

Regionalgruppe München präsentiert sich der Öffentlichkeit

Erlebnistag am Ökologischen Bildungszentrum München

Die Global Marshall Plan Regionalgruppe München ist seit einiger Zeit Mitglied des Ökologischen Bildungszentrums München (ÖZB). Das ÖBZ wurde im Juli 2001 eröffnet und ist eines der wenigen großstädtischen Umweltbildungszentren in Deutschland. Es bietet ein breitgefächertes Programm zu Umweltthemen und Zukunftsfragen an, das von den beiden Trägern - der Münchner Volkshochschule GmbH und dem Münchner Umwelt-Zentrum e.V.- in enger Kooperation gestaltet wird.

Anlässlich des zehnjährigen Jubiläums des ÖZB wurde am 03.07.11 ein Erlebnistag veranstaltet. Neben Aktionen und Informationen des ÖZB, hatten Initiativen und Verbände die Möglichkeit ihre Ideen vorzustellen. Diesen Anlass nutzte auch die Global Marshall Plan-Regionalgruppe München und präsentierte sich dort der Öffentlichkeit.

Die Mitstreiter der Regionalgruppe stellten sich engagiert allen Fragen des Publikums. Einige interessante Gespräche zu den Themen rund um den Global Marshall Plans geführt werden. Außerdem hatte die Gruppe Fair-Trade-Produkte für ihren Kooperationspartner ausliegen, welche die Mitglieder unter die Besucher brachten.

Dies war nicht das erste Mal dass sich die Gruppe bei einer Veranstaltung des ÖZB beteiligte. Nach wiederkehrenden guten Erfahrungen, freut sich dich Gruppe bereits bald wieder eine Gelegenheit zu haben mit dabei zu sein und den Global Marshall Plan zu präsentieren!

(Bildquelle: http://www.oebz.de)


 

 

- Ökosoziale Hochschultage -

 

 

 

 

Karlsruher Studierende beschäftigen sich mit Zukunftsthemen

Die Thematisierung weltweiter problematischer Entwicklungen forderte das Überdenken des bestehenden Systems!

Ein Bericht der Hochschulgruppe Karlsruhe

Am 15. Juni 2011 fand an der Universität Karlsruhe (KIT) der Hochschultag Ökosoziale Marktwirtschaft und Nachhaltigkeit statt. Hauptorganisator und Initiator war die Global Marshall Plan Hochschulgruppe, die dazu auch noch weitere Hochschulgruppen ins Boot holen konnte, wie bspw. kine und die PionierGarage.

Nach der Begrüßung um 9:30 Uhr gab Uwe Möller, ehemaliger Generalsekretär des Club of Rome, eine packende Einführung in die Ökosoziale Marktwirtschaft, die bei den zahlreichen Zuhörern gut ankam. Im Anschluss hielt Andreas Huber, Geschäftsführer der Global Marshall Plan Foundation, einen Vortrag über die Global Marshall Plan Initiative. Anhand des Beispiels des Wüstenstromprojekts DESERTEC und dessen mögliche sozioökonomische Auswirkungen beleuchtete er die Chance globaler Win-Win Situationen. Aufgrund des sehr gut gefüllten Raumes konnten wir das große Interesse an diesem Thema erkennen, welches insbesondere auch StudentInnen aus Nordafrika anzog.

Uwe MoellerAndreas HuberInfostand

 

Es folgte die Mittagspause, wobei wir mit Hilfe einer anderen Hochschulgruppe auch für Verpflegung in Form eines vegetarischen indischen Reisgerichtes sorgten.

Am Nachmittag bestand unser Programmangebot einerseits aus den zwei Workshops, „Social Entrepreneurship“ und „Ist Biomasse für die Massen?“, die gut besucht und von den Teilnehmern sehr positiv aufgenommen wurden. Zum anderen gab es die Vorführung des Films „Soylent Green“ mit Einführung und anschließender Diskussion. Der Film, der ein düsteres Zukunftsszenario entwirft, brachte die Besucher ins Grübeln und passte damit hervorragend zu unserem Hochschultag, mit dem wir ja besonders auf weltweite problematische Entwicklungen hindeuten wollten. Ein weiterer Programmpunkt war der Globlisierungskritische Campusrundgang.

PodiumStudierende

Am Abend gab es zwei weitere spannende Vorträge. Zunächst luden wir zu dem von der Wirtschaftwissenschaftlichen Fakultät organisierten Vortrag von Prof. John Roemer der Yale University ein. Dieser referierte über Nachhaltigkeit im Kontext der globalen Erwärmung und traf damit genau den Nerv, denn der ohnehin große Raum platzte fast aus allen Nähten.

Zum Abschluss hielt der Vizepräsident des Ökosozialen Forums Europa, Franz Josef Radermacher, einen packenden Vortrag über „Die Welt mit Zukunft – Die Ökosoziale Perspektive“. Der Vortrag fesselte die zahlreichen Zuhörer und es entwickelte sich eine spannende Diskussion.

Unser Fazit ist ein sehr positives: Der Hochschultag war sehr gut besucht und die Zuhörer waren sehr interessiert an unserem Themenangebot. Außerdem kamen zahlreiche neue Interesserte auf unsere Hochschulgruppe zu, die sich mit dem Global Marshall Plan noch intensiver auseinander setzen wollen. Der Erfolg ist uns Motivation, den Hochschultag zu einem festen Bestandteil der Aktivitäten unserer Hochschulgruppe zu machen.

 

Es sind weitere Hochschultage in Schweinfurt, Augsburg, Freiburg und Kiel durch Unterstützer der Global Marshall Plan Initiative in Planung. Die Hochschultage Ökosoziale Marktwirtschaft und Nachhaltigkeit sind ein gemeinsames Projekt von der Global Marshall Plan Initiative und insgesamt sechs Partnerorganisationen. Gruppen, die einen solchen Hochschultag organisieren wollen oder interessiert sind, können sich gerne unter hochschultage@globalmarshallplan.org melden.

 

 

- Aktuelle Diskussionen -

 

 

 

 

Finance Watch beginnt ihre Arbeit

Stimme der Zivilgesellschaft in der Finanzmarktregulierung

 

Nach der ersten Vollversammlung der Gründungsmitglieder am 30. Juni 2011 in Brüssel kann "Finance Watch", die erste europäische Non-Profit-Organisation im Finanzbereich mit Sitz in Brüssel, nun mit ihrer Arbeit beginnen. Zum Generalsektretär wurde Thierry Philipponnat, der umfangreiche Erfahrung sowohl im Finanzsektor als auch im NGO-Bereich ausweist, ernannt. Der Vorstand mit neun Mitgliedern wird präsidiert von Ieke Van Den Burg, Mitglied des Wissenschaftlichen Komitees von European Systemic Risk Board und ehemalige Abgeordnete im Europäischen Parlament. Die übrigen in den Statuten vorgesehenen Verwaltungsstrukturen werden im Laufe des Herbstes 2011 errichtet.

Der Arbeit von Finance Watch liegt die Überzeugung zugrunde, dass Finanzdienstleistungen lebenswichtig für die Realwirtschaft und die gesamte Gesellschaft sind und daher von großem öffentlichen Interesse und Tragweite sind. Über die Finanzmarktreform und -regulierung darf daher nicht mehr an den Bedürfnissen und Interessen der BürgerInnen vorbei diskutiert und entschieden werden.

Finance Watch wird sich daher für eine ausgewogene und wirkungsvolle Finanzmarktreform in Europa einsetzen. Finance Watch will sicherstellen, dass die Interessen und die Expertise der Zivilgesellschaft gegenüber den politischen EntscheidungsträgerInnen in der EU vertreten werden und in die EU-Gesetzgebung einfließen. Die Finanzmärkte sollen transparenter werden und wieder beginnen, der Realwirtschaft und der Öffentlichkeit zu dienen (und nicht umgekehrt). Indem die Interessenvertretung ausgeglichener wird (bisher wurde sie stark von Finanzlobby alleine dominiert), soll die Finanzmarktregulierung an Qualität und Ehrgeiz gewinnen und mehr die öffentlichen Interessen widerspiegeln.

Das Ökosoziale Forum Europa ist das österreichische unter insgesamt 57 Gründungsmitgliedern (40 Organisationen und 17 einzelne Finanz- und BankenexpertInnen) und wird vor allem ein breites Wissen zur Finanztransaktionssteuer in die Expertise von Finance Watch einbringen.

Weitere Informationen:
www.oekosozial.at/index.php?id=13760
www.finance-watch.org

 

Finanztransaktionssteuer wird Realität! - Nur, wer erhält die Erträge?

Krisen bieten Chancen. Chancen für Veränderung!

Die Einführung einer Finanztransaktionssteuer, welche auch eine der fünf Kernforderungen des Global Marshall Plans darstellt, scheint greifbarer denn je: Eine Steuer deren Erträge der Armutsbekämpfung und dem Klimaschutz zukommen sollen!
 
Seit sich EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Borroso und Steuerkommissar Semeta am 21. Juni 2011 offiziell für eine EU-weite Einführung der Finanztransaktionssteuer (FTS) ausgesprochen haben, überschlagen sich die Ereignisse.
Laut Barroso könnte sie mit einem klugen „Design“ auf EU-Ebene eingeführt werden. Bereits 2012 könnte die Steuer Realität sein. Am 22. Juli, dem Internationalen Aktionstag für eine Finanztransaktionssteuer, engagierten sich zivilgesellschaftliche Gruppen in 35 Ländern der Welt für die Einführung einer FTS. Mit Bewusstseins-anregenden Aktionen erhöhten Sie den Druck auf die Politik. Erfahren Sie mehr dazu auf der Website der Kampagne „Eine Steuer gegen Armut“.

KeniaLibanonBelgien
 
Die Finanztransaktionssteuer basiert auf der in den 70er Jahren entwickelten Idee der „Tobin Tax“. Als finanzmarktregulierendes Instrument soll mit der Steuer der Handel mit Finanzvermögen, also mit Aktien, Anleihen, Derivate, Devisen usw. besteuert werden. Mit minimalen Steuersätzen von 0,01 bis 0,5 Prozent belegt der Staat dabei den Handel aller Finanzprodukte. Außerdem soll die Steuer das Geschehen an den Finanzmärkten entschleunigen und gefährlicher Spekulationen, wie solche die vergangene Finanzkrisen mit verursachten, eindämmen.
Die Einführung der Steuer, welche nun durch die weltweite Finanzkrise sowie die EU-Schuldenkrise begünstigt wurde, steht seit 2009 auf der Agenda des Bundestages, was nicht zuletzt auch dem Erfolg der Kampagne „Eine Steuer gegen Armut“ zuzuschreiben ist.

Die von der Kampagne und der Global Marshall Plan Initiative geforderte Mittelverwendung steht nun aber plötzlich zur Diskussion. Einige EU-Länder-Vertreter, unter anderem Frankreich, würden die Mittel gerne dem EU-Haushalt zufließen lassen. Die Bundesrepublik hat sich aber bislang gegen diesen Vorschlag ausgesprochen.

Unabhängig von der Verwendung, argumentiert EU Steuerkommissar Semeta: „Wir wollen als gutes Beispiel vorangehen und werden dann weiter auf globaler Ebene Druck machen – wie es das Europaparlament und die Staats- und Regierungschefs von uns gefordert haben.“ Auf die Frage hin, ob es nun um den EU-Haushalt oder riskante Geschäfte am Finanzmarkt ginge, antwortet er: „Es geht um beides." (FAZonline 07.07.2011) Wohin sind nur die Argumente Armutsbekämpfung und Klimaschutz geraten, die im Frühjahr auch noch von den Politikern selbst als Gründe für die FTS genannt wurden? Die Zivilgesellschaft ist aufgerufen den Druck zu erhöhen! Die Global Marshall Plan Gruppe Düsseldorf ist bereits dabei.

BonnGroßbritannienItalien
 
Das Beispiel der Einführung einer FTS hat gezeigt dass Krisen auch Chancen sein können. Chancen für Veränderung. Dies war auch Thema auf dem Jahrestreffen der Initiative. Bei der nächsten großen Krise möchte die Global Marshall Plan Initiative mit einem eigenen Rettungsplan gewappnet sein, mit einem umfassenden Alternativplan zum Plan der Interessenvertreter von Wirtschaft und Finanzmarkt.
Stellen Sie sich vor, das Kanzleramt oder die Vereinten Nationen würden anrufen und um Vorschläge bitten. Wie würden Sie reagieren? Was wären die nächsten wichtigen Schritte? Welche Forderungen wären sinnvoll und schnell umsetzbar? Diskutieren Sie mit uns auf unserer Online-Arbeitsplattform Smenos!

(Quelle Fotos und Inhalt: www.steuer-gegen-armut.org)

 

- Plant-for-the-Planet -

 

 

 

 

Tausende neuer Botschafter in Afrika

Verfolgt jetzt unsere Afrikareise mit Kilimandscharo-Besteigung

 

Ab dem 3. Juli werden Felix, Franziska und Flurina nach Tansania, Kenia, Südafrika und Lesotho reisen und gemeinsam mit Tausenden von Kindern für Ihre Zukunft aktiv werden. In Akademien und Power-Akademien begeistern wir die Kinder und sie werden Botschaftern für Klimagerechtigkeit. Wir bereiten gemeinsam den Klimagipfel COP17 Durban vor.

Seit dieser Woche sind die Vorbereitungen der Afrika-Aktivitäten in den letzten Zügen. Bereits 66 Pakete mit T-Shirts und englischen „Baum für Baum“-Büchern sind auf dem Weg nach Tanzania und Kenia und weitere knapp 3000 Bücher werden noch diese Woche auf den Weg nach Südafrika gebracht.

Unser Reisetagebuch: http://blog.plant-for-the-planet.org/

Damit ihr alle immer auf dem Laufenden seid, werden wir - soweit es vor Ort möglich ist - in unserem Reisetagebuch alles dokumentieren. Im Reisetagebuch findet ihr Berichte, Bilder, Videos, Pressemeldungen und alles, was sonst noch spannend ist. Auch über facebook gibt es immer die neuesten Infos - erzählt auch Euren Freunden davon.

Ihr habt Freunde oder Bekannte, die in einem der Länder wohnen und dabei sein wollen, wenn Akademien stattfinden? Auch für weitere Ideen unterwegs, Interviews und Berichte, ... findet ihr in unserem Reiseplan immer die neuesten Informationen.

Wenn uns vor Ort jemand kontaktieren möchte um ein Treffen zu vereinbaren, so sind wir folgendermaßen erreichbar:

E-Mail: africa2011@plant-for-the-planet.org

In Deutschland: +49 8808 9345 oder +49 178 822 18 24 bis 30. Juni / 2. Juli
In Südafrika: +27 (0) 719526195: 1.-3. Juli
In Tansania: +255 786384888 3.-12. Juli
In Kenia:+254 (0)704820235 13.-16. Juli
In Südafrika: +27 (0) 719526195: 16.-25. Juli
 

Herzlichen Dank an unsere Partner:

   

 

 

Prinz Felipe und Prinzessin Letizia unterstützt "Stop talking. Start planting"

Felix ruft alle Verantwortlichen dazu auf, das größte Aufforstungsprogramm Spaniens zu starten

To the Spanish version

Der 13-jährige sprach am 22.06.2011 auf dem Impulsa Forum, das von der Stiftung des spanischen Thronfolgers organisiert wurde. Der jüngste Redner der Veranstaltung stellte die Schülerinitiative und "Stop talking. Start planting." vor.

Prinz Felipe unterstützt "Stop talking. Start planting"! Hier das Foto mit dem Prinzen herunterladen. Mehr Fotos hier


 


Hier die Kernaussagen aus Felix' Rede:

Here in Spain many young people are in the streets because they don’t think they have a future.

During the Climate Summit COP16 in Cancun the youth were wearing t-Shirts saying: you talk longer then we are old. Don’t tell us you need more time!”

We are the future, but if we don’t have a future, what is left for us?

The adults know all the global problems and they know the solutions. But we children do not understand why there is so little action..

Some adults hide behind the climate skeptics. If we follow the scientist who say there is a climate crisis and find out in 20 years that they were wrong, we did not make something wrong. But if we follow the skeptics and find out in 20 years that they were wrong it is too late to save our future. If you let a monkey choose between one banana now or six bananas later, it will always choose the option of a banana now. If many adults think like a monkey, we children have a huge problem.

We children and youth must take the future in our own hands and we developed a 3 point program to save our future: 1. Carbon into the museum until 2050, 2. Poverty into the museum through climate justice 3. Planting a trillion (1.000 billion) trees.

If every person on the planet will plant 15 trees in the next 10 years, we will achieve our goal until 2020. Start the most ambitions tree planting activity in Spain involving the youth from the street!

It is possible. We can do it!


Die Rede fand großes Echo in den Medien.


El País                               La Vanguardia

Am 23.06.2011 fand die erste Plant-for-the-Planet Akademie in Spanien statt.


Noch während der Veranstaltung hielt der Künstler Mario Pereda Felix' Rede in dieser Illustration fest:



 

35.000 feiern Wise Guys Konzert im Dynamo Dresden Stadion

Plant-for-the-Planet auf dem Kirchentag

 

Plant-for-the-Planet war mit Felix Finkbeiner gleich bei zwei Großveranstaltungen am diesjährigen Kirchentag vertreten. Am Donnerstag (2.6.2011) fand das große Wise Guys Konzert statt, das Felix zusammen mit der TV-Moderatorin Claudia Kleinert und der Schauspielerin Natalie Wörner moderierte. Es stand unter dem Motto ... würde ich heute noch einen Apfelbaum pflanzen - Kinder für eine gesunde, lebenswerte Umwelt. Es fand in Kooperation mit der Kindernothilfe statt.
 

 




Am Ende des Konzerts, skandierte das Publikum "Felix, Felix, Felix". Felix geht daraufhin noch mal auf die dunkle Bühne und ruft als letzte Worte: "Ich kann nicht singen!"

Am Samstag, den 4.6.2011, sprach Felix eine Fürbitte im Rahmen des Familiengottesdienstes zum Thema Klima "Bileam - die Esel-Engel-Verschwörung". Neben Felix sprachen noch Robina Ssentongo, Direktorin Kitovu Mobile Traumahilfe aus Uganda und Dr. Jürgen Thiesbonenkamp, Vorstandsvorsitzender Kindernothilfe, Duisburg.

Am Nachmittag fand das "echte Kinderrechte-Konzert - Starke Songs und bewegende Gespräche zum Thema Kinderrechte" statt. Auch dort stellte Felix Plant-for-the-Planet vor. Die Musik kam von Reinhard Horn aus Lippstadt.

 

 

- Aktion -

 

 

 

 

Bibliotheken können sich melden - Förderer stiftet neun Zukunftsbibliotheken

Sie haben noch bis 30.7.11 die Möglichkeit, sich mit Ihrer Bibliotheksidee zu bewerben

Am 1. Juni 2011 waren fünf Absolventen der inzwischen zum dritten Mal erfolgreich durchgeführten Global Marshall Plan Academy zu Gast beim Radio B-138. Einer der engagierten Absolventen hatte begleitend zur Sendung eine Idee zu einer Initiative:

die Global Marshall Plan Zukunftsbibliothek soll der breiten Öffentlichkeit zum Ausleihen zur Verfügung gestellt werden und so noch mehr Menschen zum Um- und Überdenken anregen!

Um einen Ansporn zu geben, stiftet der Förderer nun 9 Global Marshall-Plan Zukunftsbibliotheken an z. B. Gymnasial-, Pfarrgemeinde-,  Gemeinde- oder Stadtbibliotheken im deutschsprachigen Raum!

„Aufzuklären“ ist das Ziel der Stifterfamilie seit der Gründung der Global Marshall Plan Foundation. Mit der Überzeugung dass Lesen die Welt verändern kann, begann Sie bereits im Gründungsjahr 2003 mit der Multiplikation durch den Versand von Bewusstseins-bildenden Büchern. Mit der Überzeugung, dass Lesen unser Bewusstsein voranbringt, wuchs das daraus resultierende Bücher-Abo allmählich zu einer umfassenden Zukunftsbibliothek mit ca. 50 Titeln heran. Die Auswahl der Bücher erfolgt in Abstimmung mit der Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen, mit den Autoren und den Verlagen. Über tausend Schulen in Deutschland konnte die Foundation bereits mit relevanter Zukunftsliteratur versorgen, darunter auch die Club of Rome Schulen.

 

Möchten auch Sie aktiv etwas für eine Welt in Balance tun und Menschen zum Denken anregen? Dann bewerben Sie sich mit Ihrer Bibliothek um eine Förderung und regen Sie die Bürger Ihrer Gemeinde zum Lesen an!

Die Beschreibung der Förderleitlinien des Stifters finden sie hier. Ein für den Stifter wesentlicher Gedanke ist, dass ein gemeinsames Handeln im ausgewogenen Bewusstsein von Geben und Nehmen bei jedem Einzelnen selbst und vor unserer eigenen Haustür beginnt, bevor sich die Bereitschaft zum globalen Ausgleich zwischen Armut und Reichtum, zwischen Mangel und Überfluss und zwischen Ressourcenverschwendung und -kreisläufen zukunftsweisend herausbildet.

 

So geht’s:

 

Melden Sie sich unter info@globalmarshallplan.org und erklären Sie uns in drei Sätzen warum Ihre Bibliothek ein Abo-Geschenk erhalten soll.

 

Sie können sich den Förderidee zündenden Radiobeitrag hier anhören.

 

 

 

 

 

 


 

- Hör- und Lesetipps-

 

 

 

 

Wie viel Wachstum braucht Wohlstand?

Neuer Podcast des Ökosozialen Forums

Wie viel Wachstum braucht Wohlstand? Diese Frage steht im Mittelpunkt des fünften Podcasts des Ökosozialen Forums, der seit kurzem online ist.

Knapper werdende Ressourcen, der Klimawandel und sinkende Wachstumsraten in den industrialisierten Staaten zwingen Politik und Gesellschaft, sich mit dieser Frage intensiver als bisher auseinanderzusetzen. Die Antwort darauf birgt allerdings Zündstoff. Das zeigte auch die Diskussion bei einer Veranstaltung zu diesem Thema im Rahmen der Reihe Ökosoziale Marktwirtschaft im Gespräch Mitte Juni in Wien. Es diskutierten Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner, der Chefökonom der UNCTAD, Heiner Flassbeck, der Sozialwissenschafter Reinhard Miegel, Vorsitzender von Denkwerk Zukunft und die ehemalige Bankerin und jetzige WU-Vizerektorin Regina Prehofer. Moderiert wurde die Diskussion von Alexandra Föderl-Schmid, Chefredakteurin von Der Standard. Der Podcast bietet eine Zusammenfassung der interessantesten Aussagen.

Sie können den Podcast über unsere Homepage www.oekosozial.at, über www.oekosozial.podspot.de oder über iTunes abrufen, downloaden und abonnieren.

 

 

- Aus den Medien -

 

 

 

 

Pressespiegel

Die Initiative und Plant-for-the-Planet in den Medien

 

Plant-for-the-Planet

Teaserbild: Pixelio, Rainer Sturm
 

 




Veranstaltungen



Buchvorstellung mit Diskussion

20.07.2011 19:30 Uhr (Ortszeit)
München


Paul Collier: "Die unterste Milliarde: Warum die ärmsten Länder scheitern und was man dagegen tun kann"

 

 Die Global Marshall Plan Lokalgruppe München veranstaltet am 20. Juli einen Themenabend zu Paul Colliers Bestseller "Die unterste Milliarde: Warum die ärmsten Länder scheitern und was man dagegen tun kann" (NY 2007, C.H. Beck-Verlag).

Referent und Mitglied der Lokalgruppe München, Herr Dr. Botho Kickhöfer, legt die Kernaussagen Colliers, dem ehemaligen Leiter der Forschungsabteilung der Weltbank, dar. Danach besteht die Möglichkeit zur ausführlichen Diskussion.

Ort: Englschalkinger Straße 166/Ökologisches BildungszentrumMünchen

Zeit: 19:30 - 21:30 Uhr

Alle Interessierten - egal ob das Buch gelesen oder nicht - sind herzlich eingeladen teilzunehmen!

 

Alpbacher Reformgespräche/ Perspektiven 2011

22.08.2011 - 24.08.2011
Alpbach, Tirol


Gerechtigkeit - Verantwortung für die Zukunft

Auch heuer ist das Ökosoziale Forum wieder Kooperationspartner bei den Alpbacher Reformgespräche/ Perspektiven 2011, und wird zwei Arbeitskreise zu den Themen "Ressourcengerechtigkeit" und "Generationengerechtigkeit" anbieten.

Mehr unter http://www.alpbach.org

 

 

Dritte Hamburger Klimawoche ...

23.09.2011 - 30.09.2011
Hamburg


... noch umfangreicher!

 

Wenn es nach den Wünschen der inzwischen knapp 100 Akteure der dritten Hamburger Klimawoche (23. bis 30 September 2011) geht, könnte diese noch umfangreicher werden als in den vergangenen Jahren. Unter der Federführung der TuTech Innovation GmbH werden neben den bewährten Kernaktivitäten in der Hamburger Europa Passage in Form eines attraktiven Themenparks weitere Flächen in der Innenstadt bespielt. Es gibt eine Neuauflage des Klimakonzerts. Ein Klima-Finanzgipfel und eine Elektromobilitätsmeile ergänzen das Angebot an die Hamburger Bürger im Jahr der Umwelthauptstadt 2011. Die Entwicklungen der Inhalte laufen derzeit auf Hochtouren und wer sich noch einbringen möchte, sollte sich schnellstens beim Klimawochen-Team melden.

Bildquelle: http://www.deutsches-klima-konsortium.de/uploads/tx_n4mevents/Logo_-_Hamburger_Klimawoche.jpg

 

Moving Planet

24.09.2011
Weltweit


Ein Tag, um fossile Brennstoffe zu überwinden

 

Moving Planet: ein Tag, um fossile Brennstoffe zu überwinden

Moving Planet ist eine weltweite Rallye, um Lösungen für die Klimakrise zu verlangen - an einem einzigen Tag weg von fossilen Brennstoffen. Kommen Sie mit dem Fahrrad, auf Inlinern, auf einem Skateboard oder einfach zu Fuß. Zu lange haben unsere Politiker versagt und verzögert, kompromittiert und eingeknickt. Diese Ära muss zu einem Ende kommen: Es ist Zeit etwas zu bewegen in Sachen Klimakrise.

Kommen Sie mit Ihren Nachbarn und Ihren Freunden, Ihrer Familie und Ihren Mitarbeitern.
Kommen Sie und werden Teil von etwas sehr Großem.

Überall auf der Welt am 24. September 2011.

Mehr unter: http://www.moving-planet.org/
 

 

50 Jahre Stiftung Ökologie & Landbau

02.12.2011
Bad Dürkheim


Verleihung des Karl-Werner-Kieffer-Preises 2011

 

Die Stiftung Ökologie & Landbau (SÖL) feiert in diesem Jahr ihr 50jähriges Jubiläum. Zum Gedenken an den Gründer wird zu diesem Anlass auch der Karl-Werner-Kieffer-Preis verliehen. Der Preisträger 2011 ist eine herausragende Persönlichkeit, dessen besondere Leistungen nachhaltig dem Umweltschutz und der Förderung des Ökolandbaus dienen. Wer es ist, wird zum Festakt bekanntgegeben. Zu diesem Ereignis möchten wir Sie herzlich einladen:
 
Wann: Freitag, 02. Dezember 2011, 13.00 Uhr – 17.30 Uhr
Wo:       Brunnenhalle, Schlossgartenstraße, 67098 Bad Dürkheim
 
 
 
Angefügt das vorläufige Programm;
Ende September erhalten Sie per Post Ihre Einladung (Druckversion) – dann mit dem endgültigem Programm.
 

 

Plant-for-the-Planet Akademien 2013

12.01.2013 - 31.12.2013 23:59 Uhr (Ortszeit)
Deutschland, Schweiz und Österreich


Jetzt anmelden und Botschafter werden! - Kinder (8-14 Jahre) und Jugendliche (15-21 Jahre)

 

Die Winterpause dient zum Energie sammeln, denn die erste Aakdemie 2013 findet bereits im Januar statt!

Die Plant-for-the-Planet Akademien sind als offizielles Projekt der UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" ausgezeichnet – ein Bildungskonzept, das Kindern und Erwachsenen nachhaltiges Denken und Handeln vermittelt. Denn wir müssen lernen: Mein heutiges Handeln hat Einfluss auf das Leben meiner Kinder und auf das Leben von Menschen in anderen Weltregionen. Mit der UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" (2005-2014) haben sich die Staaten der Vereinten Nationen verpflichtet, dieses Bildungskonzept zu stärken.

Akademie zum Botschafter für Klimagerechtigkeit (8-14 Jahre):
Auf der Akademie zum Botschafter für Klimagerechtigkeit beschäftigen sich 8-14 Jährige mit den Ursachen und Folgen der Klimakrise. Ihr erfahrt, was jeder tun kann, lernt Vorträge zu halten, pflanzt Bäume und plant erste eigene Aktionen. Zum Abschluss der Akademie werdet ihr zu Botschaftern für Klimagerechtigkeit ernannt und erhaltet ein großes Informationspaket. Damit wird das Mitmachen kinderleicht und ihr könnt zu Hause und in der Schule gleich loslegen. Die Teilnahme und Verpflegung sind für die Kinder kostenlos!

Akademie zum Zukunftsbotschafter, „Schwerpunkt Verhandlungsführung“ (15-21 Jahre):
Die Akademie zum Zukunftsbotschafter, „Schwerpunkt Verhandlungsführung“ richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 15-21 Jahren, die sich damit beschäftigen, den Plant-for-the-Planet 3-Punkte-Plan in die Realität umzusetzen. Während der Akademie erarbeitet und übt ihr zu überzeugen, zu argumentieren sowie den Umgang mit Wiederstand. Die Teilnahme und Verpflegung sind für die Jugendlichen und jungen Erwachsenen kostenlos.

Folgende Akademien sind 2013 bisher geplant:

12.01.2013     Deutschland, Lübeck (Alter: 8-14)
09.03.2013     Deutschland, Gelsenkirchen (Alter: 8-14)
13.04.2013     Deutschland, Garbsen (Alter: 8-14)
13.04.2013     Deutschland, Oer-Erkenschwick (Alter: 8-14)
20.04.2013     Deutschland, Ludwigsburg (Alter: 8-14)
20.04.2013     Deutschland, Dülmen (Alter: 8-14)
20.04.2013     Deutschland, Unterhaching (Alter: 8-14)
20.04.2013     Deutschland, Readevormwald (Alter: 8-14)
27.04.2013     Detuschland, Garmisch (Alter: 8-14)
27.04.2013     Detuschland, Kronberg (Alter: 8-14)
27.04.2013     Detuschland, Gilching (Alter: 8-14)
27.04.2013     Detuschland, Dornstadt (Alter: 8-14)
11.05.2013     Deutschland, Rattenkirchen (Alter: 8-14)
04.06.2013     Deutschland, Denkendorf (Alter: 8-14)
08.06.2013     Österreich, Feldkirch (Alter: 8-14)
21.09.2013     Deutschland, Höhenkirchen-Siegertsbrunn (Alter: 8-14)
28.09.2013     Deutschland, Bielefeld (Alter: 8-14)
12.10.2013     Deutschland, Aachen (Alter: 8-14)

Eine Übersicht aller feststehenden Termine findet sich auf unserer Internetseite. Weitere Termine sind in Planung und werden zeitnah auf unserer Internetseite und im Newsletter bekannt gegeben.

Reservieren Sie frühzeitig einen Platz für Ihre Kinder und Schüler, indem Sie am besten schon heute die kostenlose Online-Anmeldung vornehmen.
Erzählen Sie doch auch Freunden, Bekannten und Kollegen von der Akademie und kommen Sie mit Ihren Kindern bzw. Schülern gemeinsam zur Veranstaltung. Besonders zur Abschlussveranstaltung einer jeden Akademie sind Eltern, Lehrer, Freunden und Interessierten herzlich eingeladen.

Die Kinder wollen sich gegenseitig "empowern". Das Plant-for-the-Planet Sekretariat stellt den Kindern Bildungsmaterial über die Klimakrise zur Verfügung. Das ist nur dank Spenden möglich. Jeder noch so kleine Betrag zählt. Hier können Sie spenden.

 






News-Redaktion
Global Marshall Plan Foundation
Helge Bork (V.i.S.d.P.R.), Andreas Huber

Global Marshall Plan Foundation
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