Newsletter 08 / 2011

- Global Marshall Plan lokal-
"The Equality Trust - Mehr Lebensqualität durch Gleichheit"
Gelungene Buchvorstellung der Lokalgruppe München - "Paul Colliers: Die unterste Milliarde"
- Aus dem Netzwerk -
Unterstützer des Global Marshall Plan bei der CampusMUN in Konstanz
Wandergespräch in der Türkei und Geo-Caching-Schnitzeljagd mit nachhaltigen Projekten
Veränderung muss bei einem selbst beginnen!
- Aktionen -
Entwickeln Sie Projekte und werden Referent für eine Welt in Balance!
Neue und bestehende Ideen werden weiterbearbeitet
Wir sind jetzt auf Facebook!
- Hintergrundwissen -
WEED-Hintergrund über "Ratingagenturen und Entwicklungsländer"
Spannende Publikationen und Studien
Die Millenniumsentwicklungsziele - wo steht die Welt?
- Aktuelle Diskussionen -
Der rechte Abschied von der Politik
Kurzfilm zu "Nahrungsmittelspekulationen" von WEED
- Plant-for-the-Planet -
Wir Kinder können alles schaffen!
Akademie mit Königin von Lesotho
Sansibar verspricht 1.100.000 Bäume
- Bücher -
Hoffnung Europa
- Aus den Medien -
Pressespiegel

 



Neuigkeiten

- Global Marshall Plan lokal-

 

 

 

 

"The Equality Trust - Mehr Lebensqualität durch Gleichheit"

Die Lokalgruppe Freiburg berichtet von Waffelverkauf und Semestervortrag

 

Ein Bericht der Lokalgruppe Freiburg

Als Hochschulgruppe ist eines unserer Hauptziele den Global Marshall Plan in der Freiburger Studentenschaft bekannt zu machen. In diesem Rahmen haben wir für unseren diesjährigen Semestervortrag Sou Christoforou von The Equality Trust aus London gewinnen können. Der Equality Trust hat mit groß angelegten Studien sehr interessante Forschungsergebnisse zu der gegenseitigen Beziehung von Einkommensverteilung und Zufriedenheit in der Gesellschaft gewinnen können. Entsprechend sorgte die Publikation des Leitwerks von The Equality Trust mit dem Titel "The Spirit Level" international für Aufsehen, wurde jedoch in Deutschland nicht besonders beachtet.

Im Rahmen der Werbung für den Vortrag, welcher am 8. Juli 2011 stattfand, veranstaltete wir Anfang Juli einen Waffelverkauf in den Freiburger Mensen. Zwischen Kuchen, Waffeln und Kaffee wurde fleißig die Werbetrommel gerührt. Interessenten hatten darüber hinaus die Möglichkeit, sich im Gespräch und am angeschlossenen Büchertisch über den Global Marshall Plan zu informieren.

Sou Christoforou stellte in seinem in englischer Sprache gehaltenen Vortrag "The Equality Trust- Mehr Lebensqualität durch Gleichheit", die durch die Studien entdeckten Verbindung zwischen der ungleichmäßigen Verteilung von Einkommen und allgemeiner Unzufriedenheit in der Bevölkerung dar. Weitere Einflussfaktoren wie Kultur, Klima oder Größe des Staates wurden ebenso beachtet, zeigten jedoch keine solche durchgehende Beeinflussung wie das Einkommensniveau.

Im Laufe des Vortrages entwickelte sich eine rege Diskussion über Auswirkungen und die möglichen Ansätze zu große Differenzen im Einkommen auszugleichen. Alles im Allem, ein sehr gelungener Abend!

Die Global Marshall Plan Hochschulgruppe Freiburg besteht aus Studenten (und Berufstätigen) unterschiedlicher Fachrichtungen, die den Global Marshall Plan kennen lernen und mitgestalten wollen. Unsere Treffen an der Uni Freiburg finden jeden Dienstag statt. Ihr seid herzlich eingeladen einfach mal vorbei zu kommen, euch zu informieren und Ideen einzubringen! Mehr dazu auf unserer Website.

Im kommenden Wintersemester haben wir vor, "Hochschultage Ökosoziale Marktwirtschaft und Nachhaltigkeit"an der Uni Freiburg zu organisieren.

Bildquelle: Lokalgruppe Freiburg

 

Gelungene Buchvorstellung der Lokalgruppe München - "Paul Colliers: Die unterste Milliarde"

Über Unterschiede und Gemeinsamkeiten von Colliers Standpunkten und den Forderungen der Global Marshall Plan Initiative

Bericht von Dr. Botho Kickhöfer, Mitglied der Lokalgruppe München

In meinem ausführlichen Vortrag zu dem Buch von Collier (vgl. Ankündigung im Newsletter) habe ich Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu den Zielen von Global Marshall Plan dargestellt.

Einen Unterschied fasst Collier am Ende seines Buches so zusammen:

"(1) Das heutige Entwicklungsproblem ist nicht das der letzten 40 Jahre; es sind nicht die 5 Mrd. Menschen der sich entwickelnden Länder und die Millenniums-Entwicklungsziele, die deren Fortschritt messen. Es ist ein viel konzentrierteres Problem von etwa 1 Mrd. Menschen in Ländern, die in der Falle sitzen....

(2)Der Kampf um die Zukunft der untersten Mrd. findet nicht zwischen einer bösen reichen und einer edlen armen Welt statt. Er findet innerhalb der Gesellschaften der untersten Mrd. statt.

(3) Wir brauchen einen i9ntelliogenteren Umgang mit Entwicklungshilfe sowie zusätzliche Aktionen mit Instrumenten, die bisher nicht zum Arsenal der Entwicklungspolitik gehören: Handelspolitik, Sicherheitsstrategien, Änderungen unserer Gesetze und neue internationale Chartas (S. 236 f)."

Mit diesem letztgenannten Punkt benennt Collier eine wichtige Gemeinsamkeit zwischen seiner Analyse und dem Gedankengut der Global Marshall Plan Initiative. Er fordert internationale Chartas (S. 173 ff) für

  • das Einkommen aus natürlichen Ressourcen,
  • die Demokratie und

  • Investitionen, nicht nur für ausländische Investoren (wie von der Weltbank).

Dieser letzte Punkt erscheint besonders wichtig, denn nichts brauchen diese Länder mehr als Kapital, um
a) Arbeitsplätze im jeweiligen Land zu schaffen,
b) inländische Nachfrage zu erzeugen und
c) weltmarktfähige Produkte herzustellen, die dem Land Devisen zum Aufbau ihres Landes, z.B. durch Import, bringen.

Auch zu Fragen der Entwicklungshilfe argumentiert der Autor überzeugend (S. 142 ff):
- Reine Budgethilfe oder Schuldenerlass ohne Konditionen bringen oft mehr Unheil (Korruption, Rüstung) als Fortschritt;
- Konditionen, die vor dem Geldfluss ausgehandelt werden ("ex-ante-Konditionen"), haben selten Erfolg gebracht; diese Art Entwicklungshilfe "ist gescheitert" (Collier).

Stattdessen müsste die Hilfe "ex post" gegeben werden, also wenn bestimmte Auflagen für die Verwendung erfüllt worden sind, wie z.B. Kontrollmechanismen der Bürger.

Die anschließende Diskussion verlief durchaus kontrovers.

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- Aus dem Netzwerk -

 

 

 

 

Unterstützer des Global Marshall Plan bei der CampusMUN in Konstanz

Eine tolle Projektidee zur lebhaften Bewusstseinsbildung - Anmeldeschluss ist der 10. August!

Eine MUN Konferenz - Model United Nations oder UN-Simulationskonferenz - ist eine Konferenz, bei der verschiedene Organe der Vereinten Nationen möglichst realitätsnah simuliert werden. Die Teilnehmer lernen dabei als Vertreter eines bestimmten Landes oder einer Organisation, wie internationale Politik und Konsensfindung in internationalen Gremien funktioniert.

Für die Initiative bietet sich hier die tolle Gelegenheit, das Gedankengut und die Forderungen des Global Marshall Plans in Diskussionen einfließen zu lassen.

Dietmar K., Mitglied der Global Marshall Plan Regionalgruppe Bodensee, möchte nun mit weiteren Unterstützern der Inititiative an der CampusMUN in Konstanz teilnehmen. Diesewird vom 23. -25. September stattfinden. Wenn Sie oder ihr Lust dazu habt mit ihm dabei zu sein und ihn bei seinem tollen Projektvorhaben zu unterstützen, dann meldet euch bei ihm unter mun@globalmarshallplan.org. Offizieller Anmeldeschluss ist schon der 10. August!

Auf der CampusMUN in Konstanz können sich die Teilnehmer entweder als Vertreter eines bestimmten Landes oder als Vertreter einer der drei ausgeschriebenen Nichtregierungsorganisationen (z.B. World Development Movement) Bewusstseinsbildung für die Notwendigkeit einer Welt in Balance betreiben. Mehr zur MUN in Konstanz finden Sie hier.

 

Model United Nations ist eine tolle Chance für den Global Marshall Plan aktiv zu werden und sich Gehör zu verschaffen!

Das UN-Planspiel ist eine ideale Plattform, um Bewusstsein für die Ziele des Global Marshall Plans zu schaffen und damit möglicherweise die Einstellung zukünftiger Entscheidungsträger zu verändern! In der Konferenz kann die Vision eines Global Marshall Plans mit realistischen Herausforderungen konfrontiert werden. Lesen Sie mehr dazu auf der MUN-Projektseite der Initiative.

Außerdem können wichtige Schlüsselkompetenzen erworben werden, wie zum Beispiel, sich professionell zu präsentieren, Ziele überzeugend zu vertreten und sich Gehör auf dem politischen Parkett zu verschaffen. Werden auch Sie Vetreter des Global Marshall Plan bei der nächsten Konferenz!

 


Werden Sie aktiv, egal wie!

 

Nehmen Sie an MUN-Konferenzen teil, diskutieren Sie in Foren, auf Facebook und regen Sie die Menschen in Ihrem Umfeld zum Überdenken an! *** Informieren Sie sich auch über die Global Marshall Plan Academy - Hier lernen Sie, sich zu präsentieren und aktiv Entscheidungsträger zu beeinflussen und streuen als Multiplikator das Konzept der Global Marshall Plan Initiative in die Welt. Die Bewerbungsphase der Academy 2011 hat bereits begonnen!

 


(Bildquellen: Northlondonmun.co.uk,DMUN.de)

 

 

Wandergespräch in der Türkei und Geo-Caching-Schnitzeljagd mit nachhaltigen Projekten

Aktivitäten in der ThinkCamp Genossenschaft

In den nächsten Monaten sind wieder (ent)spannende Projekte und Aktivitäten von der ThinkCamp Genossenschaft geplant:

Vom 04.09. - 11.09.2011 wird ein Wandergespräch auf dem Lykischen Weg (Türkei) stattfinden, anmelden hierfür kann man sich hier. Mit der Fragestellung, was will ich wirklich wirklich, sollen in Gesprächen und inspirierenden Kontakten unterwegs, neue Potentiale un Wünsche für das eigene Leben entstehen.

In München sollen moderne "Geo-caching"- Schitzeljagden für Kinder und Jugendliche stattfinden. Hierbei erhalten die Teilnehmer Hinweise, Geokoordinaten und ein GPS-Gerät. Die zu findenden Orte bei der Schnitzejagd sind nachhaltige Projekte und Organisationen in und um München. Ab Sommer 2012 sollen diese eintägigen Veranstaltungen angeboten werden.

ThinkCamp inspiriert, vernetzt und unterstützt Menschen und Organisationen, die aktiv Impulse, Konzepte, Ergebnisse und Vorbilder für die nachhaltige Entwicklung der Welt im Gleichgewicht liefern. Die ThinkCamp Genossenschaft organisiert und veranstaltet gemeinsam mit weiteren Partnern die Global Marshall Plan Academy.

Den kompletten Newsletter finden Sie hier.

                                                    

 

 

Bildquelle: http://www.thinkcamp.eu

 

Veränderung muss bei einem selbst beginnen!

Dritte Erlanger Themenwoche großer Erfolg - Buntes Programm zur Bewusstseinsbildung rund um das Thema Globalisierung

Die ÖSF Regionalgruppe Metropolregion Nürnberg, eine Unterstützergruppe der Global Marshall Plan Initiative, unterstützte die Studierenden der Universität Erlangen bei der erfolgreichen Realisierung ihrer 'Dritten Erlanger Themenwoche'. Diese trug dieses Jahr den Titel "Tat-Ort: Globalisierung" und fand vom 24.06.-27-06.2011 im Kulturzentrum E-Werk in Erlangen statt.

Im Zentrum des Programms stand das Spannungsfeld wirtschaftlicher und politischer Prozesse im Kontext der Globalisierung. Referenten aus Politik, Ökonomie und Theologie informierten über Auswirkungen vor Ort, stellten Alternativkonzepte vor und betonten auch immer wieder die Rolle und Macht des Einzelnen in der Gesellschaft.

Eröffnet wurde die Themenwoche durch ein Podiumsgespräch, bei dem das Publikum von diskutierfreudigen Referenten auf eine spannende Woche eingestimmt wurde: Welcher ist der entscheidende Ort für Veränderung? und: Kann neben dem Druck von unten auch auf parlamentarischer Ebene etwas bewirkt werden?

Des Weiteren stellte Christian Felber die Konzepte der Demokratischen Bank und der Gemeinwohlökonomie vor. Ein Vortrag zu den gesellschaftlichen Umbrüchen in Lateinamerika zeigte, dass der Druck der Straße und Wertvorstellungen der Gesellschaft Veränderung herbeiführen kann. Außerdem bewies Heidemarie Schwermer als lebendes Beispiel besonders eindrucksvoll, dass Veränderung bei uns selbst beginnen muss, um so die Voraussetzung für die Umsetzung alternativer Modelle in der Gesellschaft zu schaffen.

 

Selbst aktiv werden!

Der Tat-Ort Erlangen als ein Ort, an dem bereits etwas getan wird, wurde schließlich im gleichnamigen Forum Erlanger Projekte und Initiativen zum Thema.

Unterschiedlichste Gruppen, die sich vor Ort bereits mit dem Phänomen Globalisierung beschäftigten, tauschten sich über ihre Arbeit aus und besprachen Kooperationsmöglichkeiten.

Insgesamt fand die Themenwoche große Zustimmung, war durchgehend sehr gut besucht und konnte tanzend und voller positiver Energie mit einem Reaggaekonzert abgeschlossen werden. Die Organisatoren sind sich einig dass sich der Aufwand gelohnt hat und schmieden bereits Pläne für weitere bewusstseinsbildende Veranstaltungen in Ihrer Region.

 

 

 

Bildquelle: Facebookgruppe der Erlanger Themenwoche

 

- Aktionen -

 

 

 

 

Entwickeln Sie Projekte und werden Referent für eine Welt in Balance!

Bewerbungsphase zur Teilnahme an Global Marshall Plan Academy gestartet

Sie wollen aktiv etwas für die Zukunft dieser Welt tun? Sie suchen nach neuen Herausforderungen und möchten eigene Potentiale entdecken und ausschöpfen? Dann sind Sie bei der Global Marshall Plan Academy genau richtig!

Während der Academy Blöcke lernen Sie Menschen aller Altersgruppen und Disziplinen kennen, entwickeln und arbeiten gemeinsam an Projektideen und lassen sich von inspirierenden Menschen motivieren. Im letzten Durchgang standen u.a. Frithjof Bergmann (Neue Arbeit - Neue Kultur), Gerhard Knies (DESERTEC), Uwe Möller (Club of Rome) und Karl Sieghartsleitner (Bürgermeister a.D. Steinbach a. d. Steyr) für Gespräche bereit und berichteten von ihren persönlichen Erfahrungen der letzten Jahrzehnte! Zusätzlich trainieren Sie Ihre persönlichen Fähigkeiten als Referent aktiv zu werden um andere Menschen zu motivieren selbst für eine Welt in Balance aktiv zu werden.

Als ausgebildeter Multiplikator tragen Sie aktiv zu einer Welt in Balance bei und gestalten die Global Marshall Plan Initiaitive durch Ihre Projekte mit.

 

Erwartet wird, dass Sie sich vor Beginn selbständig in die Thematik des Global Marshall Plan und Ökosozialer Marktwirtschaft eingearbeitet haben und dass Sie bereit sind, sich in die Gestaltung der Academy einzubringen. Bitte beachten Sie, dass die Academy KEINE inhaltliche Schulung ist. Inhalte und fachliche Themen können und werden mit den Teilnehmenden und Trainern gemeinsam diskutiert werden, jedoch liegt der Schwerpunkt der Academy in der Vernetzung  mit anderen, der gegenseitigen Inspiration und Weiterentwicklung eigener Kompetenzen zur Realisierung von Projekten. 

Der erste der drei aufeinander aufbauenden Blöcke findet vom 3. - 5. Februar in Augsburg statt. Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Personen begrenzt. Weitere Informationen und die Möglichkeit der Anmeldung finden Sie unter globalmarshallplanacademy.org oder schreiben Sie an academy@globalmarshallplan.org

 

 

Lesen sie hier den Bericht zum Abschlussblock der vergangenen Academy in Schlierbach.

Die Global Marshall Plan Academy ist ein offizielles Projekt der UN Dekade für Bildung für Nachhaltige Entwicklung. Sie wird unterstützt von der Deutschen Gesellschaft Club of Rome, der Global Marshall Plan Foundation, der SPES Zukunftsakademie, der ThinkCamp Genossenschaft und dem Ökosozialem Studierendenforum Österreich.

 

 

Neue und bestehende Ideen werden weiterbearbeitet

Bericht vom ersten Treffen der Multiplikatoren der Academy 2010/2011

Vernetzung, der Austausch von Ideen, Zusammenarbeit und natürlich Spaß auch über die Blöcke der Global Marshall Plan Academy hinaus, sind Ziele des Lehrgangs. Der dritte Lehrgang der Academy verfolgt diese Ziele sehr ehrgeizig und traf sich auf Einladung eines Teilnehmers.

Die Wiedershensfreude der Alumni der "Global Marshall Plan Academy" war groß. 3 Tage lang tauschte man sich u.a. beim gemeinsamen Grillen und Frühstücken aus. Bisherige Ideen und wurden weiterentwickelt und an den Projekten gearbeitet. So enstand zum Beispiel der Vorschlag für Friedberg ein Infoblatt über Geschäfte in denen lokale Produkte gekauft werden können, zu erstellen.

Zudem entstand der Gedanke, Bücher mit Infoblättern nach dem Motto "Welt verbessern durch Bücher Lesen" in Arztpraxen und Unternehmen auszustellen.

Am Ende der Zusammenkunft wurden gemeinsame Pläne für die Zukunft erstellt. An erster Stelle stand nätürlich ein erneutes Treffen. Desweiteren wurde vereinbart, ein allgemeines Informations-Vortrag zum Global Marshall Plan zu erstellen. Im Rahmen dieses Vortrags soll dann auch der Kurzfilm "Momentaufnahme" von Michael Stöger präsentiert werden.

(Teilnehmer der Academy 2010/2011)

 

 

Wir sind jetzt auf Facebook!

Besuchen Sie die Initiative auf Ihrer offiziellen Facebook-Seite "Balance the World - Global Marshall Plan"

Nutzen Sie von nun an auch die  offizielle Facebook-Seite der Initiative um noch mehr Menschen für eine gerechtere Welt zu mobilisieren und Bewusstseinsbildung zu betreiben! Die vom Koordinationsbüro Hamburg administrierte Plattform "Balance the World - Global Marshall Plan" soll nun das globale Netzwerk der Initiative versinnbildlichen und als weiteres Werkzeug der Lobby für eine Welt in Balance genutzt werden.

Auf dem Jahrestreffen der Initiative wurde erneut ins Bewusstsein gerufen, dass das Kapital zivilgesellschaftlicher Organisationen in der Mobilisierungsmacht liegt. Jüngste Ereignisse, wie beispielsweise der Arabische Frühling, zeigten welche Schlagkraft Soziale Medien wie Facebook dabei besitzen können.

„Jeder von uns kann vor Ort konkret etwas tun, muss jedoch auch sein Umfeld informieren und Bewusstsein schaffen!“ Nur wenn der Druck immer stärker wird, so Professor Radermacher, erreichen wir den „tipping point“. Engagieren Sie sich und bringen sich in aktuelle Debatten, wie beispielweise die Diskussion um einen Marshall Plan für Griechenland, oder die aktuelle Debatte "Wofür steht die SPD?", ein! Beteiligen Sie sich an Diskussionen, schreiben Sie Kommentare und werden sie aktiv!

Informieren sie sich und andere über die Aktivitäten und das Engagement unserer mehr als 5000 Unterstützer, über deren Events und aktuelle Neuigkeiten aus der Initiative. Und lassen Sie uns Facebook als weiteres gemeinsames Werkzeug zur Verbreitung unserer Forderungen nutzen!

Einige von Ihnen werden sich nun vielleicht wundern, da es bereits eine Facebook-Gruppe unter dem Titel Global Marshall Plan Initiative gab. Dieser von Unterstützern ins Leben gerufene Gruppe gehörten bereits mehr als 550 Mitglieder an. Leider hat diese jedoch keine Administratoren mehr, weshalb sie demnächst gelöscht werden wird.

Werden Sie – Mitglieder der bisher existierenden Gruppe und alle anderen - Fan der neuen offiziellen Facebook-Seite der Global Marshall Plan Initiative!

Klicken Sie auf den Like-Button um Ihre Unterstützung zum Ausdruck zu bringen!

 

- Hintergrundwissen -

 

 

 

 

WEED-Hintergrund über "Ratingagenturen und Entwicklungsländer"

In diesem Hintergrundbericht werden Ratingagenturen erklärt und ihre Auswirkungen auf Entwicklungsländer gezeigt

 

Die zivilgesellschaftliche Organisation WEED (World Economy, Ecology & Development, zu deutsch: Weltwirtschaft, Ökologie & Entwicklung) setzt sich seit 1990 durch Analysen, Öffentlichkeitsarbeit und Seminare für eine gerchte und soziale Globalisierung ein.

In ihrer neuen Hintergrundanalyse zum Thema "Ratingagenturen und Entwicklungsländer" setzt sie mit dem Einfluss von Ratingagenturen auf Entwicklungsländer, aber auch andere Regierungen und das Wirtschaftssystem insgesamt auseinander. Zwar stehen die Ratingagenturen, als Mitschuldige der Finanzkrise, in den letzten Monaten immer wieder öffentlich in der Kritik, doch werden dabei oft die großen Schwierigkeiten die vor allem auch für Entwicklungsländer entstehen, ausgeblendet. Diese werden im WEED-Bericht, nach einer allgemeinen Einführung in die Thematik und die Funktionsweise von Ratingagenturen, erläutert.

Abschließend werden aktuelle Gesetzesvorschläge der EU diskutiert und eigene Alternativen vorgestellt. So wird zum Beispiel der Frage nachgegangen, ob es sinnvoll ist in Zukunft aus Entwicklungshilfegeldern Ratingkosten für Entwicklungsländer zu übernehmen, um dieses eine vermeintlich bessere Markposition zu geben. Mehr dazu im Hintergrundbericht.

(Bildquelle: capital.de)

 

Spannende Publikationen und Studien

Informieren Sie sich und klären Sie andere auf!

 

Darf‘s ein bisschen mehr sein? Von der Wachstumsgesellschaft und der Frage nach ihrer Überwindung

"Darf´s ein bisschen mehr sein?", so der Titel der neuen Broschüre von "Brot für die Welt" und des EED, die "Von der Wachstumsgesellschaft und der Frage nach ihrer Überwindung" handelt. In Beiträgen von Autorinnen und Autoren aus Süd und Nord spiegelt sie den aktuellen Stand der Wachstumskritik und der Debatte um die Postwachstumsgesellschaft wider. Im Anschluss an die Studie "Zukunftsfähiges Deutschland" will die Broschüre informieren, zum Stöbern einladen und eine Herausforderung sein zum Nach-, Mit- und Querdenken. Hier finden Sie die Broschüre zum Download.


Der Weltrisikobericht

Katastrophen ziehen die Menschen unweigerlich in ihren Bann. Mit hoher Aktualität berichten Fernsehen, Online-Medien, soziale Netzwerke und Zeitungen direkt aus den zerstörten Gebieten. Alleine in den ersten drei Monaten dieses Jahres sorgten das Erdbeben in Neuseeland, die Flut in Australien sowie insbesondere das Erdbeben und der Tsunami in Japan für schockierende Bilder. Die Häufigkeit und die Intensität solcher extremer Naturereignisse haben in den vergangenen Jahren erschreckend zugenommen. Aber ist damit auch das Katastrophenrisiko gestiegen? Hier finden Sie den Bericht zum Download.


Zusammenfassung des Climate Vulnerability Monitor 2010

„Der Klimawandel ist die größte Herausforderung unserer Zeit“ - Der Climate Vulnerability Monitor 2010 (im Original ein 300 Seiten langer Bericht) untersucht die Verletzlichkeit unserer Erde und ihrer Nationen bezüglich des voranschreitenden Klimawandels. Die vorliegende Zusammenfassung verdeutlicht die Ausmaße des Klimawandels, veranschaulicht wie Gemeinschaften überall auf der Erde auf sehr unterschiedliche Art und Weise unter klimatischen Veränderungen leiden und gibt gleichzeitig Antworten was aktiv dagegen getan werden kann. Hier finden Sie die Zusammenfassung zum Download.

Klimaschutzziele in den deutschen Bundesländern

Diese Studie, die eher wissenschaftliche Lektüre unter den hier aufgeführten Publikationen, wurde in Zusammenarbeit mit dem Umwelt Bundesamt erstellt. Sehr informativ stellt diese die Klimaschutzziele der Bundesländer vor und analysiert inwieweit die Ziele zur Erreichung des Bundesziels beitragen. Die Bundesrepublik Deutschland hat sich zur Eindämmung des Klimawandels das Ziel gesetzt, ihre jährlichen Treibhausgasemissionen bis zum Jahr 2020 um 40 % gegenüber 1990 zu reduzieren. Als Schlussfolgerung wird angeregt, dass die Länder sich ambitioniertere Ziele im Klimaschutz setzen sollten. Hier finden Sie die Studie zum Download.

 

 

 

 

Die Millenniumsentwicklungsziele - wo steht die Welt?

Die UN berichtet über Fortschritte bei der Bekämpfung der Armut und ruft zu mehr Unterstützung für die Ärmsten auf

Der neueste Bericht zu den Millenniumsentwicklungszielen, verfasst von der UN Abteilung für wirtschaftliche und soziale Angelegenheiten, wurde am 7. Juli 2011 in Genf veröffentlicht. Das Erreichen der Millenniumsziele ist eines der fünf Kernziele des Global Marshall Plan.

Laut dem Report wurden bedeutende Schritte in Richtung der Verwirklichung der Ziele gemacht, das Erreichen der Ziele bleibt jedoch eine Herausforderung, zumal die Ärmsten der Welt, laut dem aktuellen Bericht, immer noch stark benachteiligt sind. "Die Millenniumsziele haben Millionen Menschen aus der Armut geholfen, die Leben unzähliger Kinder gerettet und ihnen einen Schulbesuch ermöglicht", sagt Generalsekretär Ban Ki-Moon, "Gleichzeitig liegt noch ein langer Weg vor uns, was die Gleichberechtigung von Frauen und Mädchen angeht, der Förderung von nachhaltiger Entwicklung oder dem Schutz der Schwächsten."

Trotz der großen Rückschritte durch die Wirtschaftskrise, die große Teile der Welt 2008/2009 in eine Rezesion stürzte und den hohen Nahrungs- und Energiepreisen, ist die globale Staatengemeinschaft laut Bericht immer noch auf dem Weg die Milleniumsziele zu erreichen.

"Alle Ziele zu erreichen wird besondere Anstrengungen kosten. Auch da wo wir rasantes Wachstum haben, in Ostasien und anderen Entwicklungsländern, kommt der Fortschritt nich allen zugute", so Ki-Moon. "Hohe Arbeitslosigkeit bleibt, in reichen und armen Ländern gleichermaßen. In vielen Fällen geht die Schere zwischen Arm und Reich weiter auseinander, ähnlich die Reichtumsverteilung zwischen Stadt und Land", fügt er hinzu.

Der Bericht hebt hervor, dass die Hilfe, vor allem für diejenigen, die auf Grund von Geschlecht, Alter, Volkszugehörigkeit oder Behinderung am meisten benachteiligt sind, erhöht werden muss.

"Die soziale Ungleichheit ist weltweit zu groß geworden. Wir müssen das ändern. Wir müssen die Dinge anders angehen. Wir brauchen eine neue globale Partnerschaft für sozialen Fortschritt", so Ban Ki-Moon. Mehr dazu erfahren Sie hier.

Hier der UN Bericht zum Herunterladen.

Weitere UN-Veröffentlichungen zum Thema können Sie hier finden.

(Photos: UN MDGs Report 2011)

 

- Aktuelle Diskussionen -

 

 

 

 

Der rechte Abschied von der Politik

Kommentar von Constantin Seibt (Tagesanzeiger 6.8.2011)

Mit bisher unbekannter Radikalität bewirtschaftet in den USA eine neue Rechte die Krise, die sie selbst zu verantworten hat. Das stösst auch altgediente Konservative ab, für die Reagan ein Idol war. Ein Kommentar.

Charles Moore ist Konservativer bis in die Knochen. Er war 20 Jahre lang Chefredakteur strenger und konservativer Zeitungen, zuletzt des «Telegraph». Er konvertierte zum Katholizismus, ist ein beliebter Gast des Papstes und der offizielle Biograf von Margaret Thatcher. Vorletzte Woche schrieb Moore eine Kolumne, die sein ganzes Leben in Frage stellt. Ihr Titel lautet: «Ich fange an zu denken, dass die Linke vielleicht doch Recht hat».

Moore schreibt: «Ich habe mehr als 30 Jahre gebraucht, um mir diese Frage zu stellen. Aber heute muss ich es tun: Hat die Linke doch Recht?» Und fährt fort: «Die Reichen werden reicher, aber die Löhne sinken. Die Freiheit, die dadurch entsteht, ist allein ihre Freiheit. Fast alle arbeiten heute härter, leben unsicherer, damit wenige im Reichtum schwimmen. Die Demokratie, die den Leuten dienen sollte, füllt die Taschen von Bankern, Zeitungsbaronen und anderen Milliardären.»

Dann blendet Moore zurück zu seinen Anfängen als Journalist. Damals, in den 80er-Jahren, entfesselte Thatcher die Finanzmärkte und zerschlug die Gewerkschaften. Moore unterstützte beides. Nun schreibt er: «Die Kreditkrise hat gezeigt, wie diese Freiheit gekidnappt wird. Die Banken sind ein Spielfeld für Abenteurer, die reich werden, auch wenn sie Milliarden verfeuern. Die Rolle aller anderen ist, ihre Rechnung zu zahlen.»

Weiter ...

Teaserbild: Andrea Damm, Pixelio.de

 

 

Kurzfilm zu "Nahrungsmittelspekulationen" von WEED

Die Organisation WEED - World Economy, Ecology and Development - hat einen Kurzfilm über Nahrungsmittelspekulationen erstellt

Die Organisation WEED - World Economy, Ecology & Development, zu deutsch Weltwirtschaft, Ökologie & Entwicklung - hat einen Kurzfilm über Nahrungsmittelspekulationen erstellt:

Im Film wird gezeigt, wie sich der Nahrungsmittelmarkt entwickelt hat und welche Rolle die einzelnen Akteure, von Bauern bis zu Hedgefonds-Managern, darin spielen. Außerdem werden die aus den Spekulationen entstehenden Gefahren, aber auch mögliche Lösungen aufgezeigt.

Bereits anfang Juli hatte WEED in Zusammenarbeit mit 13 weiteren Organisationen einen Brief an Binnenmarktkommissar Barnier verfasst, in dem sie Maßnahmen vorschlagen und fordern, die eine bessere Kontrolle und eine Limitierung der Spekulationen fordern.

 

- Plant-for-the-Planet -

 

 

 

 

Wir Kinder können alles schaffen!

Vier Plant-for-the-Planet Botschafter besteigen höchsten Berg Afrikas

 

Das letzte Eis auf dem Kilimanjaro, dem höchsten Punkt Afrikas, wird in den nächsten Jahren aufgrund der Klimakrise schmelzen. Darauf wollte die Gruppe der Plant-for-the-Planet Afrikareise aufmerksam machen und hat sich deshalb an den mühsamen Aufstieg auf mehr als 5600 Meter gemacht.

Unterstützt von den Bergführern von Tanzania Experience hat sich das Team am 07. Juli auf den Weg zu ihrem ersten Etappenziel auf 2670 Metern gemacht. Jeden Tag mussten sie 3-5 Liter Wasser trinken, um während des anstrengenden Aufstiegs fit zu bleiben. Am nächsten Tag haben sie dann schon die Wolken auf einer Höhe von 4000 Metern hinter sich gelassen. An diesem Tag fingen auch die ersten Kopfschmerzen, aufgrund des schnellen Aufstiegs, an. Doch alle im Team waren fest entschlossen das letzte Eis zu sehen.

Danach gab es für einige Tage keinen Kontakt, da ab dort kein Handynetz mehr verfügbar war. Doch am 11. Juli kommt dann die Nachricht: Sie haben es geschafft! Alle Kinder haben den Gipfel erreicht und die Plant-for-the-Planet Fahne dort befestigt; als Zeichen, dass "wir alles schaffen können", wie die Kinder auf dem Blog schreiben. Die vielen Anstrengungen haben sich also gelohnt!

Während das Team schon auf dem Weg zum Gipfel war, gab es jedoch noch ein organisatorisches Problem: Die Weiterfahrt zur nächsten Akademie, nach dem Abstieg, war eigentlich mit Autos aus Kenia geplant. Doch nachdem sich herausstellte, dass in Tansania nur tansanische Unternehmen Touristen befördern dürfen, musste schnell eine Alternative gefunden werden. Nach einigen erfolglosen Anrufen bei teilweise konkursen Busunternehmen haben unsere Partner von der Rhino Watch Lodge zum Glück noch einen Bus organisieren können.

Insgesamt war es eine tolle Aktion! Wir hoffen, dass möglichst viele Menschen auf die dramatisch Lage auf dem Kilimanjaro aufmerksam werden und endlich etwas tun! Denn wenn das Eis verschwunden ist braucht der Berg vielleicht sogar einen neuen Namen. Felix schlägt vor ihn "Kilima Jangwa" statt "Kilima nJaro" zu nennen, denn "njaro" bedeutet Schnee, "jangwa" hingegen Wüste.

Den ganzen Verlauf der Reise könnt ihr in dem Blog nachlesen: http://blog.plant-for-the-planet.org

 

Akademie mit Königin von Lesotho

Viele Minister von Lesotho und Botschafter anderer Länder würdigen die Kinderakademie

 

Ein Höhepunkt der Reise war die Akademie in Maseru, der mit nur 40.000 Einwohnern wohl kleinsten Hauptstadt eines Landes. Lesotho ist eines der sogenannten „Least economicaly developing countries (LECD-Countries)“, also eines der ärmsten Länder der Welt.

Die Kinder schlugen dem Kabinett von Lesotho vor, ein Kind mit in die Delegation zu COP17 nach Durban mitzunehmen und für Lesotho sprechen zu lassen. Die Prinzessin, selbst eine der ersten Botschafterinnen für Klimagerechtigkeit ihres Landes, überreichte allen Kindern die Ernennungsurkunde. Der Forstminister von Lesotho begann seine Rede mit den Worten, er habe seinen Fehler eingesehen, bisher immer nur auf die Erwachsenen gesetzt zu haben. Er werde das mit dem heutigen Tag korrigieren und ab sofort auf die Kinder setzen. Er versprach den Kindern in allen Distrikten Lesothos kostenlose Setzlinge aus allen staatlichen Baumschulen.


Die Königin von Lesotho nannte es eine besondere Ehre, dass Lesotho nun Teil des weltweiten Netzwerks von Plant-for-the-Planet sein dürfe. Die Königin versprach den Kindern, sie bei ihren Anstrengungen zu unterstützen und unterstrich, dass die Erwachsenen die Erde nur von den Kindern geborgt haben und sie an die Kinder zurückgeben müssen.

Ihre Majestät die Königin von Lesotho, Masenate Mohato Seeiso

Zum Abschluss der zweitägigen Akademie mit 500 Kindern aus dem ganzen Land machten die Kinder von Lesotho mit allen Ministern und der Königin “Stop Talking Start Planting”-Bilder, sangen die Nationalhymne von Lesotho und pflanzten mehrere Bäume. Es war ein krönender Abschluss unserer Afrikareise. Danke an alle Menschen, die mitgeholfen haben tausende von Kindern in Afrika zu empowern!

Forstminister Tourismusministerin Außenminister

Nammata hatte dieses Gedicht für die Akademie vorbereitet. Da leider keine Zeit blieb, es vorzutragen, versprachen wir, es in den Newsletter aufzunehmen:

A Young Man of Good Ideas
by Nammata B. Moshoeshoe

Felix, a star of the world

A morning star from Germany,
A sparkling stone of the world,
A shining diamond on earth,
A valuable emerald ever seen,
Felix, a teacher by nature!

A child full of cleverness,
How flexible is this child,
How brave is this boy,
A powerful young child,
Felix, a brither for the future!!

Blessed is his country, Germany,
Blessed are his parents yeah,
Blessed are his syndicate,
Oh, blessed are young generation,
To have role model like him,
Felix, an educator professionally!

Keep it up Felix and friends,
Keep turning around the world,
In your hands, you have good potential,
People are there around son,
To support and motivate you,
Children of the world,
Give a wide and open ear to him,
Be educated freely yeah,
Stand up, stop talking, start planting,
Planting trees for the planet!

 

 

Sansibar verspricht 1.100.000 Bäume

Die Regierung von Sansibar hat sich in einem Schreiben persönlich an Felix und sein Team gewandt

 

Mehboob Juma, Regierungsmitglied und ehemaliger Oberbürgermeister von Sansibar-Stadt,  zeigt sich begeistert von der Plant-for-the-Planet Schülerinitiative und dankte den Kindern für ihre Ideen und ihr Engagement. Er lud sie ein, nach Sansibar zu kommen, um vor Ort lokale Projekte ins Leben zu rufen und eine engere Kooperation zwischen der Insel und dem weltweiten Plant-for-the-Planet Netzwerk zu fördern.

Im Gegenzug versprachen er, seine Kollegen, und zahlreiche Schüler, selbst Botschafter für Klimagerechtigkeit zu werden und das Projekt durch eigene Pflanzaktionen voranzutreiben. Das konkrete Ziel sei es, 1.100.000 Bäume auf den Inseln von Sansibar zu pflanzen. Ausserdem sollen in Dörfern und Städten sowie in den Schulen Medienkampagnen gestartet werden, um in der Bevölkerung das Bewusstsein für die Klimakrise zu stärken. Man habe in diesem Zuge zum Beispiel einen national bekannten Dichter beauftragt, ein Gedicht über die Klimakrise zu schreiben, damit die Botschaft sich weiter verbreitet. Darüber hinaus werde die Siedlungspolitik seiner Regierung Massnahmen ergreifen, um fruchtbare Landflächen vor Bebauung zu schützen, sodass noch mehr Bäume gepflanzt werden könnten.

Er hoffe sehr auf einen Besuch von Felix und seinen Freunden- "let us stop talking and start planting", so Mehboob Juma. 

Hier der ganze Brief an Felix, Franziska und Flurina (englisch, PDF)

 

 

- Bücher -

 

 

 

 

Hoffnung Europa

Der Klassiker in unserem Shop

 

Hoffnung Europa - Strategie des Miteinander

Rezension von Volker Stelzer, ITAS (Auszug):

"Von der 'Hoffnung Europa' zu sprechen, ist das nicht verwegen angesichts der verbreiteten Euroskepsis und eines angeblich drohenden 'Kampfes der Kulturen'? Für die Herausgeber jedenfalls kann Europa als ein 'praktikables Beispiel für eine friedensfähige, sozial gerechte und nachhaltige Entwicklung für den gesamten Globus' genommen werden. Die 44 bekannten Persönlichkeiten aus Politik, Wissenschaft, Gesellschaft und Wirtschaft, die in dem Buch vertreten sind, wollen Denkanstöße zur weiteren Verbreitung der Vision geben, die Europa in ihren Augen für das zukünftige globale Miteinander der Staaten und Völker darstellen kann."

Diesen Titel, herausgegeben von der Global Marshall Plan Initiative erhalten Sie zum Sonderpreis von 6 Euro versandkostenfrei in unserem Shop.

Für nur 15 Euro (8 Euro für Studenten) im Monat erhalten Sie dieses und viele weitere Bücher, sowie künftig mehrmals im Jahr Literatur zum Thema, frei Haus geliefert. Bestellen können Sie das Buchabonnement auf unserer Website.

 

- Aus den Medien -

 

 

 

 

Pressespiegel

Die Initiative und Plant-for-the-Planet in den Medien

 

Plant-for-the-Planet
 

Teaserbild: Pixelio, Rainer Storm

 




Veranstaltungen



Vierter Tag der Ideen

13.08.2011 09:00 Uhr (Ortszeit) - 13.08.2011 20:00 Uhr (Ortszeit)
Zentrale der EWS Schönau im Schwarzwald


Am 13. August findet der Vierte Tag der Ideen in Schönau (Schwarzwald) statt.

Zukunftsideen erleben, Menschen begegnen, Zukunft gestalten - Der vierte Tag der Ideen lädt ein zu Begegnung und Austausch im Rahmen der Zukunftsgestaltung. Geboten werden zahlreiche Impulsvorträge, unter anderem zu den Themen "Community Supported Agriculture - Landwirtschaft selbst gestalten", "Die Demokratische Bank - Geld und Kredit als öffentliches Gut", und "Stromversorgung der Zukunft". Ausserdem geplant sind ein Markt der Ideen, auf dem unterschiedlichste Initiativen und Projekte ihre Zukunftsideen präsentieren, sowie das Forum Open Space, das den Teilnehmern Gelegenheit bietet, selbt konkrete Projekte zu entwickeln und voranzutreiben. Der Tag wird ausklingen mit einem gemeinsamen Abendessen.

Anmeldung und nähere Informationen unter http://www.tagderideen.de/


(Bildquelle: http://www.tagderideen.de/)


 

Alpbacher Reformgespräche/ Perspektiven 2011

22.08.2011 - 24.08.2011
Alpbach, Tirol


Gerechtigkeit - Verantwortung für die Zukunft

Auch heuer ist das Ökosoziale Forum wieder Kooperationspartner bei den Alpbacher Reformgespräche/ Perspektiven 2011, und wird zwei Arbeitskreise zu den Themen "Ressourcengerechtigkeit" und "Generationengerechtigkeit" anbieten.

Mehr unter http://www.alpbach.org

 

 

Dritte Hamburger Klimawoche ...

23.09.2011 - 30.09.2011
Hamburg


... noch umfangreicher!

 

Wenn es nach den Wünschen der inzwischen knapp 100 Akteure der dritten Hamburger Klimawoche (23. bis 30 September 2011) geht, könnte diese noch umfangreicher werden als in den vergangenen Jahren. Unter der Federführung der TuTech Innovation GmbH werden neben den bewährten Kernaktivitäten in der Hamburger Europa Passage in Form eines attraktiven Themenparks weitere Flächen in der Innenstadt bespielt. Es gibt eine Neuauflage des Klimakonzerts. Ein Klima-Finanzgipfel und eine Elektromobilitätsmeile ergänzen das Angebot an die Hamburger Bürger im Jahr der Umwelthauptstadt 2011. Die Entwicklungen der Inhalte laufen derzeit auf Hochtouren und wer sich noch einbringen möchte, sollte sich schnellstens beim Klimawochen-Team melden.

Bildquelle: http://www.deutsches-klima-konsortium.de/uploads/tx_n4mevents/Logo_-_Hamburger_Klimawoche.jpg

 

Moving Planet

24.09.2011
Weltweit


Ein Tag, um fossile Brennstoffe zu überwinden

 

Moving Planet: ein Tag, um fossile Brennstoffe zu überwinden

Moving Planet ist eine weltweite Rallye, um Lösungen für die Klimakrise zu verlangen - an einem einzigen Tag weg von fossilen Brennstoffen. Kommen Sie mit dem Fahrrad, auf Inlinern, auf einem Skateboard oder einfach zu Fuß. Zu lange haben unsere Politiker versagt und verzögert, kompromittiert und eingeknickt. Diese Ära muss zu einem Ende kommen: Es ist Zeit etwas zu bewegen in Sachen Klimakrise.

Kommen Sie mit Ihren Nachbarn und Ihren Freunden, Ihrer Familie und Ihren Mitarbeitern.
Kommen Sie und werden Teil von etwas sehr Großem.

Überall auf der Welt am 24. September 2011.

Mehr unter: http://www.moving-planet.org/
 

 

50 Jahre Stiftung Ökologie & Landbau

02.12.2011
Bad Dürkheim


Verleihung des Karl-Werner-Kieffer-Preises 2011

 

Die Stiftung Ökologie & Landbau (SÖL) feiert in diesem Jahr ihr 50jähriges Jubiläum. Zum Gedenken an den Gründer wird zu diesem Anlass auch der Karl-Werner-Kieffer-Preis verliehen. Der Preisträger 2011 ist eine herausragende Persönlichkeit, dessen besondere Leistungen nachhaltig dem Umweltschutz und der Förderung des Ökolandbaus dienen. Wer es ist, wird zum Festakt bekanntgegeben. Zu diesem Ereignis möchten wir Sie herzlich einladen:
 
Wann: Freitag, 02. Dezember 2011, 13.00 Uhr – 17.30 Uhr
Wo:       Brunnenhalle, Schlossgartenstraße, 67098 Bad Dürkheim
 
 
 
Angefügt das vorläufige Programm;
Ende September erhalten Sie per Post Ihre Einladung (Druckversion) – dann mit dem endgültigem Programm.
 

 

Plant-for-the-Planet Akademien 2013

12.01.2013 - 31.12.2013 23:59 Uhr (Ortszeit)
Deutschland, Schweiz und Österreich


Jetzt anmelden und Botschafter werden! - Kinder (8-14 Jahre) und Jugendliche (15-21 Jahre)

 

Die Winterpause dient zum Energie sammeln, denn die erste Aakdemie 2013 findet bereits im Januar statt!

Die Plant-for-the-Planet Akademien sind als offizielles Projekt der UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" ausgezeichnet – ein Bildungskonzept, das Kindern und Erwachsenen nachhaltiges Denken und Handeln vermittelt. Denn wir müssen lernen: Mein heutiges Handeln hat Einfluss auf das Leben meiner Kinder und auf das Leben von Menschen in anderen Weltregionen. Mit der UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" (2005-2014) haben sich die Staaten der Vereinten Nationen verpflichtet, dieses Bildungskonzept zu stärken.

Akademie zum Botschafter für Klimagerechtigkeit (8-14 Jahre):
Auf der Akademie zum Botschafter für Klimagerechtigkeit beschäftigen sich 8-14 Jährige mit den Ursachen und Folgen der Klimakrise. Ihr erfahrt, was jeder tun kann, lernt Vorträge zu halten, pflanzt Bäume und plant erste eigene Aktionen. Zum Abschluss der Akademie werdet ihr zu Botschaftern für Klimagerechtigkeit ernannt und erhaltet ein großes Informationspaket. Damit wird das Mitmachen kinderleicht und ihr könnt zu Hause und in der Schule gleich loslegen. Die Teilnahme und Verpflegung sind für die Kinder kostenlos!

Akademie zum Zukunftsbotschafter, „Schwerpunkt Verhandlungsführung“ (15-21 Jahre):
Die Akademie zum Zukunftsbotschafter, „Schwerpunkt Verhandlungsführung“ richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 15-21 Jahren, die sich damit beschäftigen, den Plant-for-the-Planet 3-Punkte-Plan in die Realität umzusetzen. Während der Akademie erarbeitet und übt ihr zu überzeugen, zu argumentieren sowie den Umgang mit Wiederstand. Die Teilnahme und Verpflegung sind für die Jugendlichen und jungen Erwachsenen kostenlos.

Folgende Akademien sind 2013 bisher geplant:

12.01.2013     Deutschland, Lübeck (Alter: 8-14)
09.03.2013     Deutschland, Gelsenkirchen (Alter: 8-14)
13.04.2013     Deutschland, Garbsen (Alter: 8-14)
13.04.2013     Deutschland, Oer-Erkenschwick (Alter: 8-14)
20.04.2013     Deutschland, Ludwigsburg (Alter: 8-14)
20.04.2013     Deutschland, Dülmen (Alter: 8-14)
20.04.2013     Deutschland, Unterhaching (Alter: 8-14)
20.04.2013     Deutschland, Readevormwald (Alter: 8-14)
27.04.2013     Detuschland, Garmisch (Alter: 8-14)
27.04.2013     Detuschland, Kronberg (Alter: 8-14)
27.04.2013     Detuschland, Gilching (Alter: 8-14)
27.04.2013     Detuschland, Dornstadt (Alter: 8-14)
11.05.2013     Deutschland, Rattenkirchen (Alter: 8-14)
04.06.2013     Deutschland, Denkendorf (Alter: 8-14)
08.06.2013     Österreich, Feldkirch (Alter: 8-14)
21.09.2013     Deutschland, Höhenkirchen-Siegertsbrunn (Alter: 8-14)
28.09.2013     Deutschland, Bielefeld (Alter: 8-14)
12.10.2013     Deutschland, Aachen (Alter: 8-14)

Eine Übersicht aller feststehenden Termine findet sich auf unserer Internetseite. Weitere Termine sind in Planung und werden zeitnah auf unserer Internetseite und im Newsletter bekannt gegeben.

Reservieren Sie frühzeitig einen Platz für Ihre Kinder und Schüler, indem Sie am besten schon heute die kostenlose Online-Anmeldung vornehmen.
Erzählen Sie doch auch Freunden, Bekannten und Kollegen von der Akademie und kommen Sie mit Ihren Kindern bzw. Schülern gemeinsam zur Veranstaltung. Besonders zur Abschlussveranstaltung einer jeden Akademie sind Eltern, Lehrer, Freunden und Interessierten herzlich eingeladen.

Die Kinder wollen sich gegenseitig "empowern". Das Plant-for-the-Planet Sekretariat stellt den Kindern Bildungsmaterial über die Klimakrise zur Verfügung. Das ist nur dank Spenden möglich. Jeder noch so kleine Betrag zählt. Hier können Sie spenden.

 






News-Redaktion
Global Marshall Plan Foundation
Helge Bork (V.i.S.d.P.R.), Andreas Huber

Global Marshall Plan Foundation
Koordinationsbüro
Ferdinandstraße 28-30
D-20095 Hamburg
www.globalmarshallplan.org
office@globalmarshallplan.org


Die Global Marshall Plan Initiative setzt sich ein für eine Welt in Balance. Das Gleichgewicht soll wiederhergestellt werden durch eine weltweite Ökosoziale Marktwirtschaft, eben einen Global Marshall Plan. Die Initiative wird von vielen tausend Organisationen und Einzelpersonen unterstützt. Koordiniert wird sie durch einen Kreis von derzeit sieben Organisationen: Deutsche Gesellschaft Club of Rome, Global Marshall Plan Foundation, Ökosoziales Forum Europa, Ökosoziales Studierendenforum Österreich, Peter Hesse Stiftung, Stiftung Weltvertrag, ThinkCamp gem. eG.

Global Marshall Plan News ist das Medium, um die Aktiven in der Initiative über die neusten Entwicklungen zu informieren. Die News erscheinen gewöhnlich jeden zweiten Donnerstag im Monat. Bitte senden Sie Artikel bis zum Freitag des vorhergehende Monats an news@globalmarshallplan.org.

Aus Gründen der Lesbarkeit verwenden wir in unserem Newsletter das generische Maskulinum im geschlechtsneutralen Sinne. In Beiträgen anderer Autoren kann dies anders gehandhabt werden.


Wenn Sie die Global Marshall Plan News nicht mehr beziehen möchten, schreiben Sie bitte eine E-Mail an unsubscribe@globalmarshallplan.org
">- Aus dem Netzwerk -
Eco-Social-Entrepreneur Programm und Social Media Strategie für moderne Schnitzeljagden
Bonn Challenge Konferenz zu Klimawandel, Wälder und Biodiversität
- Aktuelle Diskussionen -
Sparen ist nicht der Weg aus den Schulden
Jugendproteste: Der Aufstand der Jungen hat erst begonnen
Studie: Klimaextreme machen kriegerisch
Regensommer, Arktis-Eis und keine Überraschung
Wasserkrise: Experten warnen vor geopolitischen Spannungen
7 Milliarden- Wer ist der "typischste Mensch der Welt"?
- Aktionen -
Social Media Plattform 'Debating Europe'
- Plant-for-the-Planet -
Röttgen greift die Forderung der Kinder auf
Akademie zwischen Nashörnern und Leoparden
Erste Akademie in Mittelamerika: Guatemala
- Veranstaltungsnachlese -
Alpbacher Reformgespräche 2011
- Bücher -
Aufruf an alle: "Empört Euch!" - ab jetzt Bestandteil der Global Marshall Plan Zukunftsbibliothek
- Aus den Medien -
Pressespiegel

 



Neuigkeiten

 

Wo ist die "Blaupause"?

Koordinationskreis fragt sich, ob die Zivilgesellschaft eine Antwort auf die nächste Krise haben wird?

 

Erst retten die Staaten die Banken. Danach retten die stärkeren Staaten die schwächeren und schon ist von einer nächsten Bankenkrise die Rede! Deutsche Bank Chef Ackermann sieht sich an die Zeit vor der Lehmann Pleite erinnert und  der DAX stürzt von Tiefstand zu Tiefstand. Dennis Meadows, Co-Autor von „Grenzen des Wachstums“ sprach vergangene Woche in Wien von einem Zusammenbrechen des Systems. Doch werden wir eine Antwort haben?

Bereits auf der Jahreskonferenz der Initiative im Juni diesen Jahres stellte Frithjof Finkbeiner die Frage, „ob die Zivilgesellschaft eine Blaupause als Antwort auf die Krise“ haben würde. „Jede Krise ist auch eine Chance“ meinte Franz-Josef Radermacher – wenn sich genügend Menschen für eine Alternative einsetzen. Doch wird es einen abgestimmten Forderungskatalog, ein Konzept für den Systemwechsel geben? Wo könnte es zu strategischen Allianzen kommen? Wer arbeitet an welchen Zielen? Wo könnte man sich unterstützen? Um Antworten auf diese Fragen zu erarbeiten, beschloss der Koordinationskreis in seiner letzten Telefonkonferenz vergangenen Freitag, die Vernetzung und wenn möglich die Zusammenarbeit mit anderen Organisationen, Institutionen und Netzwerken zu forcieren.

Die smenos Sommerwoche war ein erster Anfang sich mit verschiedenen Organisationen und Bewegungen zu vernetzen und enger auszutauschen. „Wenn Du weit gehen musst, geh mit vielen, wenn Du schnell gehen musst, geh alleine – wir müssen schnell und weit gehen“ ist ein Motto in unserer Initiative seit der ersten Stunde. Wir müssen unsere Bemühungen noch intensivieren. Die Zeit drängt. Wir spielen nicht „nur“ mit der Zukunft unserer Kinder – wir spielen mit unserer Zukunft. 


Austausch und Vernetzung sind wichtig und erhöhen das Potential auf einen gemeinsamen Erfolg. (Bild: World Commons Forum Salzburg 2009)
 

 

75 Unterstützer „zeigen Profil“ für den Global Marshall Plan

Erfolgreicher Abschluss der limitierten Aktion mit dem Hamburger Künstler Björn von Schlippe

 

75 Unterstützer nutzten die Gelegenheit, gegen eine Spende von mindestens 25 Euro, eine digitale Illustration von sich anfertigen zu lassen, um, im wahrsten Sinne des Wortes, Profil für unsere gemeinsame Initiative zu zeigen. Auf diese Weise konnten 1975 Euro für die Arbeit der Initiative generiert werden, die nun für bewusstseinsbildende Projekte eingesetzt werden können!

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Björn von Schlippe unterstützt die Global Marshall Plan Initiative seit vielen Jahren – und kam selbst mit dieser Idee auf uns zu. An dieser Stelle möchten wir uns noch einmal ganz herzlich bei ihm für seinen Einsatz bedanken.

Auch Sie sind eingeladen, Ihre Ideen und Vorschläge zu verwirklichen! Melden Sie sich bei uns, wenn Sie auf ähnliche oder auch ganz andere Art und Weise die Initiative unterstützen möchten!

Für alle Interessierten, die dieses Mal noch nicht die Gelegenheit hatten, „Profil zu zeigen“, bietet sich eventuell im November erneut die Chance dazu - Eine Wiederholung der Aktion ist geplant! Wir werden Sie in unserem Newsletter darüber auf dem Laufenden halten.

Die Illustrationen werden auf der neuen Website der Global Marshall Plan Initiative, die im Herbst online gehen wird, in einer Galerie zu sehen sein.

 

- Global Marshall Plan lokal-

 

 

 

 

Die Global Marshall Plan Initiative - Ein atmendes Netzwerk!

Unterstützer im Rhein-Main-Gebiet sind aufgerufen, aktiv zu werden

 

Wo früher Aktivitäten Einzelner scheiterten, können heute dank sozialer Netzwerke Millionen Menschen erreicht und viele Unterstützer gewonnen werden.
Die mittlerweile mehr als 5.000 unterstützenden Personen und Organisationen aus aller Welt agieren im definierten Freiraum, den die Global Marshall Plan Initiative anbietet. Immer wieder kommen neue Menschen und deren Ideen, Perspektiven und Weltanschauungen dazu – gleichsam einem Einatmen. Die gewonnenen Eindrücke aus den Treffen werden mitgenommen und wiederum an andere Menschen weitergegeben – gleichsam einem Ausatmen. Auf diese Weise atmet und lebt die Initiative, vom Austausch, dem gegenseitigen Motivieren und Verbreiten eines nachhaltigen Bewusstseins für eine Welt in Balance. Allein im letzten Jahr konnten beispielsweise mehr als 20.000 Flyer verteilt werden!

Ebenso werden durch Einatmen - über gemeinsame Projekte einzelner Akteure, wie bspw. die Hochschultage Ökosoziale Marktwirtschaft und Nachhaltigkeit oder die Global Marshall Plan Academy, viele hundert Menschen erreicht, die wiederrum in ihrem Umfeld die Gedanken verbreiten – Ausatmen. Sie können zu weiteren aktiven Unterstützern werden oder formen gemeinsam mit Mitstreitern eine Lokalgruppe. 

Die Regionalgruppe Rhein-Main beispielsweise befindet sich gerade in einer tiefen Einatmungsphase, startet neu durch und freut sich über Mitstreiter: "Business, Banken, Börse - aufs klassische Geschäftemachen versteht man sich hier. Aber nach welchen Regeln rollt hier der Rubel? Kann Rhein-Main auch anders? Alle Unterstützer der Region, die daran interessiert sind für eine Welt in Balance aktiv zu werden, sind herzlich eingeladen sich bei Berit Hympendahl unter rhein-main@globalmarshallplan.org zu melden."

Das Ein- und Ausatmen der Initiative zeigt sich insbesondere auch bei überregionalen Zusammenkünften, wie dem Treffen der Lokalgruppen im Südwesten Baden-Württembergs am 22. Oktober in Tuttlingen. Interessierte können sich unter treffen.suedwest2011@globalmarshallplan.org bei Eberhard Koch melden. Weitere überregionale Treffen sind in Planung und können von der Foundation mit einem kleinen finanziellen Betrag gefördert werden.

Über die Kommunikation durch die Website, den Newsletter und die Vernetzung der Akteure, werden Kräfte gebündelt und das Atmen der Initiative unterstützt. Gewonnene Erfahrungen und Eindrücke werden dokumentiert und können auf der Arbeitsplattform Smenos der Initiative online zur Verfügung gestellt werden.
Sie sind herzlich eingeladen diese Werkzeuge aktiv zu nutzen! Das Koordinationsbüro in Hamburg unterstützt Sie dabei.

(Bilder: Hochschultag in Villingen-Schwenningen, Global Marshall Plan Academy 3, Jahrestreffen der Initiative)

 

"Bottom-up" – Aktivitäten für eine Welt in Balance

Global Marshall Plan Lokalgruppen betreiben aktiv Bewusstseinsbildung - Auf den Tipping Point hinarbeiten

 

"Krisen koordinieren unser Handeln, weil es ohne Krise viel zu leicht ist, alles 'andere' ins Lächerliche zu ziehen", so die Worte Franz Josef Radermachers auf der smenos Sommerwoche, in deren Rahmen auch das Jahrestreffen der Global Marshall Plan Initiative stattfand. Krisen schaffen auch Bewusstsein und lassen uns den Status Quo hinterfragen. Doch wie viele Krisen sind nötig, bis wir den so genannten „Tipping Point“ erreichen – den Umkehrpunkt? Und werden im richtigen Moment genügend Menschen den Mut haben und sich für eine Alternative einsetzen?
Zahlreiche Unterstützer der Global Marshall Plan Initiative engagieren sich tagtäglich für eine Welt in Balance, für das Bewusstsein, dass uns ein „Weiter so“ unweigerlich in den Abgrund führt. Um die Zivilgesellschaft wachzurütteln und zu informieren, engagieren sich derzeit mehr als 20 Lokalgruppen und viele weitere Einzelpersonen durch bewusstseinsbildende Bottom-up – Aktivitäten für eine Welt in Balance!

Die Lokalgruppe Schramberg beispielsweise wird bei den Schramberger Energieeffizienztagen vom 23. bis 25. September mit einem Infostand vertreten sein. Das Event wird in diesem Jahr unter dem Motto Unser Antrieb für morgen veranstaltet, welches die Gruppe nutzt um auf das Buchprojekt der Global Marshall Plan Initiative - "Verändern Sie die Welt durch Lesen und klären andere auf" – aufmerksam zu machen. Die Mediathek in Schramberg hat eine der gestifteten Zukunftsbibliotheken erhalten.

Die Lokalgruppe Bielefeld startet als Mitveranstalter der „Bielefelder Klimawoche“ (8. - 14.10.2011) durch. Neben einem Infostand mit Buchverkauf am Eröffnungstag, beteiligt sich die Gruppe an der Umsetzung einer Plant-for-the-Planet Pflanzaktion, hält einen Buchvortrag am Social Business Summit und realisiert eine Mitmach-Aktion (Ökologischer Fußabdruck) am Aktionstag. Über den Ansatz des Ökologischen Fußabdrucks lässt sich sehr gut darstellen, dass wir verbindliche (weltweit gültige) Rahmenbedingungen für unser Handeln brauchen.

Die Global Marshall Plan Initiative wird auch auf der vom 22. bis 23.Oktober stattfindenden Fairena-Messe München vertreten sein. Ein Global Marshall Plan Academy Alumnus befindet sich unter den Hauptorganisatoren der Messe. Die Münchner Lokalgruppe wird gemeinsam mit Plant-for-the-Planet an einem Infostand vertreten sein und Edwin Busl, Mitglied der Lokalgruppe, wird einen Vortrag zum Global Marshall Plan halten. 

Jeder kann etwas für eine Welt in Balance tun – schaffen auch Sie Bewusstsein und informieren Sie Ihr Umfeld über die Herausforderungen der Globalisierung! Dokumentieren Sie die gesammelten Erfahrungen auf unserer Wiki-Arbeitsplattform smenos und motivieren Sie damit andere!

(Bilder: Lokalgruppe Karlsruhe, Tag der Ideen, Plant-for-the-Planet Akademie, Muhammad Yunus)

 

Die Global Marshall Plan Lokalgruppe München lädt zu ihrer Oktoberveranstaltung ein

Themenabend "Wohlstand ohne Wachstum?" mit Vorträgen von Jakob Schoof und Botho Kickhöfer

 

Am Mittwoch, dem 12.10.2011, veranstaltet die Global Marshall Plan Lokalgruppe München einen Themenabend zur spannenden Frage:

"Wohlstand ohne Wachstum?"

Hierzu werden die beiden Referenten Jakob Schoof und Dr. Botho Kickhöfer ganz unterschiedliche Positionen vorstellen, gestützt auf zwei sehr interessante und kontrovers diskutierte Bücher:

Tim Jackson: "Wohlstand ohne Wachstum", München 2011

"Hier ein Biokaffee, da ein Hemd aus recyceltem Polyester und der nächste Neuwagen: ein Elektroauto. Darin erschöpft sich für viele ein verantwortlicher Lebensstil. Nicht genug, befindet Tim Jackson: 'Das läuft doch in die gleiche Richtung wie früher.' In Jacksons Weltbild steht aber als Grundpfeiler die Annahme, dass wir in einer endlichen Welt mit begrenzten Ressourcen leben und daher unseren Ressourcenverbrauch radikal stoppen müssen. Vor allem die höher entwickelten Volkswirtschaften müssen laut Jackson mittelfristig ganz ohne Wachstum auskommen." (aus: Financial Times Deutschland)

Karl Heinz Paqué: "Wachstum! Die Zukunft des globalen Kapitalismus", München 2010 

"Immer mehr Wachstumskritiker fordern die Abkehr vom 'Wachstumswahn'. Sie tun es laut und offen. Ihre Argumente: Wachstum zerstört unsere Lebensgrundlagen, es führt zu unbeherrschbaren Finanzkrisen, es spaltet die Gesellschaft in Arm und Reich. Karl-Heinz Paqué nimmt diese Kritik sehr ernst, vertritt aber eine ganz andere Sicht. Er zeigt in seinem Buch: Die drängenden ökologischen und sozialen Probleme der Menschheit sind nur durch Wachstum zu lösen. Wer Wachstum verteufelt, der liegt nicht nur sachlich falsch. Er begibt sich auch moralisch auf abschüssigen Grund." (aus: Buchbeschreibung, Hanser Verlag)

Die Veranstaltung dauert von 19:30 bis 20:30, danach steht im Anschluss noch bis 21:30 eine Stunde zur Diskussion und Aussprache zur Verfügung.

Alle Interessierten - egal ob sie die Bücher gelesen haben oder nicht - sind herzlich eingeladen teilzunehmen!

Ort der Veranstaltung: Ökologisches Bildungszentrum in der Englschalkinger Str. 177

                                                                                                                                           

                                                                                                                 Referent Botho Kickhöfer

(Bildquellen: Financial Times Deutschland, Hanser Verlag)

 

 

- Aus dem Netzwerk -

 

 

 

 

Eco-Social-Entrepreneur Programm und Social Media Strategie für moderne Schnitzeljagden

Aktivitäten der Think-Camp Genossenschaft

 

Im Rahmen der ThinkCamp Genossenschaft fanden auch in letzter Zeit wieder viele spannende Projekte und Aktivitäten statt- und weitere sind geplant!

Wie bereits im letzten Newsletter angekündigt, werden ab Sommer 2012 in München moderne "Geo-caching"- Schnitzeljagden für Kinder und Jugendliche von der Think-Camp Genossenschaft organisiert. Hierbei erhalten die Teilnehmer Hinweise, Geokoordinaten und ein GPS-Gerät. Die zu findenden Orte bei der Schnitzejlagd sind nachhaltige Projekte und Organisationen in und um München.

Christian Heyken, Master-Student an der Hochschule für Wirtschaft und Recht (HWR) Berlin, entwickelt im Rahmen seiner Masterarbeit eine Social Media Strategie für dieses Projekt. Ziel dabei ist, dass gute Ideen möglichst kostengünstig ihre Zielgruppen erreichen und somit das Potenzial für ihre Umsetzung erhalten.

Lesen Sie hier mehr zum Konzept "Orientierung im Web 2.0"

Am 10.10.2011 wird außerdem der Prototyp des Eco-Social-Entrepreneur-Programms starten - ein Programm für alle interessierten Mitarbeiter zur Entwicklung und Realisierung eigener Ideen und Konzepte. Geplant sind insgesamt sechs dreitägige Treffen zwischen dem 10.10.2011 und 31.07.2012. Die Zeit dazwischen wird genutzt um an den Projekten zu arbeiten (Produkte, Gründungen, Prozesse, Regionalentwicklung).
Termine und weitere Informationen finden Sie hier

ThinkCamp inspiriert, vernetzt und unterstützt Menschen und Organisationen, die aktiv Impulse, Konzepte, Ergebnisse und Vorbilder für die nachhaltige Entwicklung der Welt im Gleichgewicht liefern. Die ThinkCamp Genossenschaft organisiert und veranstaltet gemeinsam mit weiteren Partnern die Global Marshall Plan Academy und ist Mitglied im Koordinationskreis der Initiative.

Den kompletten Newsletter finden Sie hier.

 

 

Bildquelle: http://www.thinkcamp.eu

 

Bonn Challenge Konferenz zu Klimawandel, Wälder und Biodiversität

Franz Josef Radermacher präsentiert Ideen, um die Klimakrise zu überwinden

 

Die IUCN (International Union for Conservation of Nature - zu Deutsch: Internationale Union für die Bewahrung der Natur) ist eine Nichtregierungsorganisation, die sich seit 1948 für Natur- und Artenschutz einsetzt. Zusammen mit dem Umweltministerium der deutschen Regierung, angeleitet von Minister Röttgen, wurde am 1. und 2. Sepember 2011 die Konferenz "Bonn Challenge" veranstaltet.

Die Konferenz fand zum Thema "Wälder, Klimawandel und Biodiversität" statt. Es diskutierten Vertreter von Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft darüber, welche Möglichkeiten Aufforstungsprogramme bieten, um dem Klimawandel wirksam entgegenzuwirken. Dabei ging es auch darum, wie der aktuell anhaltende massive Verlust von Waldfläche gestoppt werden kann. Erstmals wurden dabei Ziele des Erhalts der biologischen Vielfalt mit denen des Klimaschutzes gemeinsam gedacht und diskutiert. 

Prof. Dr. Dr. F. J. Radermacher hat ein Communiqué vorgestellt (siehe auch die ergänzende Präsentation (3,3 MB), beides in englisch), das aufzeigt, wie man dem Klimawandel wirksam entgegentreten kann, trotz der schwachen internationalen Vereinbarungen der letzten Weltklimakonferenzen in Kopenhagen und Cancun, und ohne Wachstum und Wohlstand einzuschränken. Sein Konzeptvorschlag basiert auf massiven freiwilligen Leistungen von Unternehmen, die ihre Produktion klimaneutral gestalten wollen. Dadurch könnte die Lücke, die durch die mangelhaften bestehenden internationalen Abkommen entstehen, geschlossen werden. 

(Bildquelle: kinnarps.com)

 

- Aktuelle Diskussionen -

 

 

 

 

Sparen ist nicht der Weg aus den Schulden

In der Finanzkrise werden die Rufe nach einem Global Marshall Plan lauter- zahlreiche Unterstützer unserer Initiative melden sich zu Wort

 

So sprach sich z.B. Frank Bsirske, Vorsitzender der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi, für zusätzliche Hilfen für Griechenland und die anderen europäischen Krisenstaaten aus.

Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Erforderlich ist ein Wachstumskurs und ein Marshallplan: Investitionshilfen, die den Menschen eine Perspektive geben, sagte Bsirske dem Tagesspiegel (Montagausgabe). Der Sparkurs führe dagegen noch tiefer in die Krise. Bedenken über weitere Hilfen wies Bsirske zurück. Wir haben doch seit langem eine Transferunion. Und eine Währungsunion, in der die extrem exportlastige Bundesrepublik der Hauptprofiteur ist. In der Eurozone setzen wir weit über 40 Prozent unserer Exporte ab. Ein Scheitern des Euros wäre am Ende für die gesamte Wirtschaft ein Desaster.

Wir sehen in Griechenland, aber auch in Portugal und Spanien, wie der Sparkurs noch tiefer in die Krise führt. Erforderlich ist ein Wachstumskurs und ein Marshallplan: Investitionshilfen, die den Menschen eine Perspektive geben. Und selbstverständlich müssen hausgemachte Probleme gelöst werden. In Griechenland zum Beispiel gibt es keine vernünftige Ausbildung für die öffentliche Verwaltung. Über die Unfähigkeit, Steuern einzutreiben, darf man sich dann nicht wundern. Und schließlich müssen auch wir unsere Hausaufgaben machen.

Der Beitrag der Vermögenden und Einkommensstarken für das Gemeinwesen muss wieder stärker werden. Und die können sich das locker leisten.

Ähnlich argumentiert auch Heiner Flassbeck, der Chefvolkswirt der UNO-Handelsorganisation UNCTAD. Er staunt immer wieder, wie oft diese Zusammenhänge übersehen werden: Wenn alle nur sparen würden, würde die Wirtschaft zusammenbrechen, weil nicht genug Nachfrage da wäre und die Unternehmen wesentliche Verluste machen würden. Wenn alle sich nur verschulden würden, gebe es nicht genug Ressourcen, weil man ja nicht mehr verbrauchen kann, als da ist.

Prof. Flassbeck sieht in dieser Zinseszinsspirale einen der Gründe für das weite Auseinanderdriften von Arm und Reich sowie von öffentlichem Guthaben und Privatvermögen: Was wir weltweit sehen, nicht nur in Deutschland, aber auch in Deutschland, ist, dass die Finanzmarktteilnehmer sich in ungeheurem Maße bereichert haben, also einen erheblichen Teil des gesamtgesellschaftlichen Einkommens absorbiert haben oder sich angeeignet haben durch ihre Spiele, durch das hohe finanzielle Gewicht ihrer Spiele. Das Schlimme ist, dass sie nicht zur Verantwortung gezogen worden sind, dass sie nachher sogar noch gerettet wurden von den Steuerzahlern und einfach weiter gespielt haben. Was wir jetzt erleben, den Zusammenbruch am Aktienmarkt, ist ja Folge dessen, dass wir 2008, 2009 nichts unternommen haben, um diese Spiele zu verhindern.

Das Ergebnis sieht man in Deutschland an der öffentlichen Schuldenuhr, die ständig rattert. Ihr gegenüber steht aber auch eine Vermögensuhr (Bsp. Hamburg). Sie rattert noch viel schneller. Denn während wenige Leute immer reicher wurden, sank das Vermögen der Allgemeinheit, also des Staates. Das liegt aber nicht nur daran, dass der Staat Geld ausgegeben hat. Er hat auch zu wenig eingenommen.

Vermögende mussten früher auf ihr Einkommen den Spitzensteuersatz von sechsundfünfzig Prozent zahlen, jetzt nur noch zweiundvierzig. Und für Einnahmen aus Finanzgeschäften hat sich seine Steuerlast mehr als halbiert. Dadurch und durch viele andere Maßnahmen sind im vergangenen Jahrzehnt die tatsächlich bezahlten Steuern auf Vermögens- und Unternehmensgewinne gesunken.

Gleichzeitig haben sich die Einkommen der Normalverdiener nur ganz wenig verbessert, wie Berechnungen von Prof. Dr. Lorenz Jarras von der Hochschule Rhein/Main zeigen. Und immer mehr Menschen sind hierzulande trotz Arbeit arm, diese Entwicklung ist in keinem anderen westlichen, industrialisierten Land so rasant wie in Deutschland, das bemängelt unter anderem eine Studie der OECD.

Heiner Flassbeck von der UNCTAD sieht daher im Sparen nicht den richtigen Weg aus den Schulden: Das ist der große Irrtum in der jetzigen Situation, dass fast alle Regierungen der Welt glauben, man könne einfach sparen, und durch diese Sparen würde man dann die Schulden abbauen. Wir sehen eben gerade in Griechenland und in anderen Fällen, dass es nicht funktioniert. Warum, - weil der Staat ein gewaltiger Akteur in diesen Märkten ist und so dafür sorgt, dass die Wirtschaft sich abschwächt und wenn die Wirtschaft sich abschwächt durch das staatliche Sparen, dann wird der Staat wieder weniger Steuereinnahmen bekommen und dann muss er seine Ausgaben wieder erhöhen und wir sehen es beispielhaft, lehrbuchhaft in Griechenland, dann steigt das Staatsdefizit, obwohl der Staat massive Anstrengungen unternommen hat zu sparen.

Weiterführende Informationen finden Sie hier:

DIW Berlin Artikel zur Vermögensungleichheit in Deutschland
OECD Entwicklung von Einkommensungleichheit und Armut
UNCTAD United Nations Conference on Trade and Development (engl.)

Quellen:
tagesspiegel.de
dernewsticker.de
daserste.de

Es gibt außerdem einen Videobeitrag von Plusminus

(Bildquellen: daserste.de, jarass.com, nachrichten-cafe.de, verdi.de)

 

Jugendproteste: Der Aufstand der Jungen hat erst begonnen

So vielfältig die junge Generation in Athen, Kairo, Madrid oder London ist – überall hinterfragt sie den Kapitalismus, wie wir ihn kennen. Von Wolfgang Gründinger

ZEIT online

Vor zwei Jahren forderte ich in meinem Buch Aufstand der Jungen meine Generation auf, den Aufstand zu wagen – nicht gegen die Alten, sondern gegen einen unfairen Zustand, und für ein Recht auf Mitsprache. In den letzten Monaten erleben wir, dass überall auf der Welt immer mehr junge Menschen wütend auf die Straße gehen, um für ihre Zukunft zu kämpfen.

Ist das der Weckruf einer globalen Jugendbewegung? Und wann springt der Funke auf Deutschland über?

Zwischen den nationalen Protesten lassen sich gewisse Parallelen identifizieren. Doch die Umstände sind komplex und passen in kein Feuilleton. Den Arabischen Frühling und die Jugendproteste in Europa als transnational vereinte Bewegung sehen zu wollen, ist gewagt. Zu unterschiedlich sind die Lebenswelten der Jugendlichen, zu vielfältig ihre Motive. Die plündernden Banden in England haben wenig mit den studentischen Zeltlagern in Spanien oder den Demonstranten vom Tahrir-Platz gemein.

Trotzdem erschöpft sich das Gemeinsame nicht im gleichen Alter. Politische Frustration und ökonomische Perspektivlosigkeit sind die verbindenden Wurzeln der Jugendbewegungen.

Wenn man jung ist, hat man noch Träume. Doch die Träume zerschellen, wenn die Türen verschlossen bleiben und nicht einmal ein Uni-Abschluss reicht, um einen Job zu finden, wie es früher als normal galt.

Weiterlesen auf Zeit online

(Bildquelle: Zeit Online)

 

 

Studie: Klimaextreme machen kriegerisch

Wissenschaftler der Columbia University weisen Zusammenhang nach

 

Um der zu erwarteten Kritik die Spitze zu nehmen, weisen die Forscher um Solomon Hsiang von der Columbia University, New York, ausdrücklich darauf hin, dass es sich bei ihrer Studie lediglich um eine statistische Analyse handelt, die einen Zusammenhang aufzeigt, jedoch keinen kausalen Zusammenhang.

Konkret verglichen die Wissenschaftler 250 Konflikte aus dem Zeitraum zwischen 1950 und 2004 mit dem Auftreten des Klimaphänomens El Niño - Und stellten fest, dass die Wahrscheinlichkeit, dass es zu Bürgerkriegen und anderen gewaltsamen Auseinandersetzungen kommt, in den El Niño-Jahren doppelt so hoch war wie sonst.

Die Klimaextreme seien nicht der einzige Faktor beim Ausbruch von Konflikten, betont Hsiang, offenbar aber doch ein Faktor unter mehreren. Die Columbia University plant weitere Forschungen zu dem Thema.

Lesen Sie den Bericht zur Studie in der Fachzeitschrift Nature

 

Quelle: www.klimaretter.info über Sonnenseite- Franz Alt


 

Regensommer, Arktis-Eis und keine Überraschung

Interview zur Klimakrise mit dem Meteorologen Hartmut Graßl

Herr Professor, die Urlaubszeit ist vorbei und viele Deutsche fragen sich nach dem verregneten Urlaub: Hat das Wetter etwas mit dem Klimawandel zu tun? Natürlich wissen wir, dass "Wetter" und "Klima" zwei verschiedene Schuhe sind. Was ist den Leuten zu antworten?

Schon in der Frage stecken Ungereimtheiten: Erstens ist der Sommer noch nicht vorbei, zweitens war der erste meteorologische Sommermonat Juni in diesem Jahr in fast ganz Deutschland zu trocken, drittens ist das extreme Niederschlagsdefizit des Frühjahrs meist noch nicht ausgeglichen, viertens beträgt die Fläche Deutschlands nur 0,7 Promille der Erdoberfläche. Nicht jede der natürlichen Wetterschwankungen von Jahr zu Jahr hat etwas mit der Klimaänderung zu tun. [...]

Wissenschaftler des National Center for Atmospheric Research glauben, einen kurzfristigen Hoffnungsschimmer für die Arktis gefunden zu haben: Stimmen ihre Computer-Simulationen, könnte das Abschmelzen des Arktis-Eises vorübergehend unterbrochen werden. Demnach sind neben den menschlichen Emissionen auch natürliche Klimaschwankungen zu berücksichtigen. Welche sind das? Können Sie uns das erklären?

Die Wissenschaftler des Nationalen Atmosphärenforschungs-Zentrums der USA haben etwas gemacht, was seit wenigen Jahren bei jetzt hoher Rechnerleistung viele Klimamodellierer tun können und tun, nämlich ein Klimamodell mit gering veränderten Startfeldern, mehrfach jeweils eine Realisierung des Klimas über Jahrzehnte, oder gar ein Jahrhundert rechnen zu lassen. Damit kann man die natürlicherweise immer vorhandenen Schwankungen von Jahr zu Jahr oder einem Jahrzehnt zum anderen annähernd nachbilden.

Konzentriert man sich dabei auf die Arktis wie die amerikanischen Kollegen, so kann man herausfinden, ob der starke Schwund des Meereises in den vergangenen drei Jahrzehnten allein dem erhöhten Treibhauseffekt der Atmosphäre zuzuschreiben ist oder auch langfristige, natürliche Schwankungen mitgespielt haben. Die Antwort der Kollegen in Amerika ist: Ja, diese Schwankungen favorisierten ein verstärktes Abschmelzen des Meereises. Es gibt also eine gewisse Wahrscheinlichkeit, dass sich der Meereisschwund in den nächsten Jahren verlangsamt, weil die allgemeine Zirkulation der Atmosphäre quasi nicht mehr "mithilft"[...]

Lesen Sie das gesamte Interview hier

 

Quelle: www.klimaretter.info
Bildquelle: Klimaretter.info

 

Wasserkrise: Experten warnen vor geopolitischen Spannungen

Schwarzmarkt und illegaler Raubbau bedrohen Wasserressourcen

 

 

In der Abschlusserklärung der Weltwasserwoche warnen Konferenzteilnehmer davor, dass sich der globale Wasserbedarf bis 2030 um bis zu 40 Prozent steigern könnte.

"Nicht nur die Versorgungssicherheit mit Wasser, sondern auch mit Nahrung und Energie ist davon direkt betroffen", warnt Martin Geiger, Leiter Bereich Süßwasser beim WWF Deutschland. "Eine Verschärfung der weltweiten Wasserkrise wird die öffentlichen Gesundheitskosten steigen lassen, die wirtschaftliche Entwicklung ausbremsen, ökologische Probleme verschärfen und zu sozialen und geopolitischen Spannungen führen."

Der WWF fordert von der internationalen Staatengemeinschaft daher einen entschiedenen Kampf gegen die illegale Ausbeutung und den Schwarzmarkt für Wasser. "Es braucht neue und vor allem verbindliche Konzepte. Wer die Wasserkrise aus politischem Kalkül ignoriert, wird die Rechnung in einigen Jahren erhalten", sagte Geiger.

Das UN-Weltwasserforum im März 2012 und die UN-Konferenz für Nachhaltige Entwicklung Rio+20 im Juni 2012 seien ein geeigneter Rahmen, um die Weltwirtschaft auf ein sozial und ökologisch nachhaltiges Fundament zu stellen.

Lesen Sie den kompletten Bericht hier

 

Quelle: WWF über Sonnenseite- Franz Alt
Bildquelle: istockphoto.com

 

7 Milliarden- Wer ist der "typischste Mensch der Welt"?

Interessanter Kurzfilm zur wachsenden Weltbevölkerung

 

Schon bald werden auf der Erde 7 Milliarden Menschen leben - und es werden immer mehr. Für uns wirft das jede Menge drängender Fragen auf:

Wie weit können wir die Energie- und Rohstoffvorräte unseres Planeten noch aufs Äußerste beanspruchen? Wie wird das unser Leben verändern? Und wie wird die Welt dann aussehen?

Im Rahmen ihrer Serie 7 Milliarden fragt National Geographic in diesem Kurzfilm: Wie sieht der "Durchschnittsmensch" unserer derzeitigen Weltbevölkerung aus?

Die Antwort ist überraschend:

Der "typischste" Mensch der Welt ist demnach ein 28-jähriger männlicher Han-Chinese - Diese Beschreibung passt auf über 9 Millionen Menschen auf der Welt! Er ist Rechtshänder und hat ein Handy - jedoch kein Bankkonto. Aber mit der wachsenden Bevölkerung ändern sich auch unsere Kategorien - "Typisch" ist relativ:

2030 wird die Weltbevölkerung die 7-Milliarden-Grenze überschreiten und der "Durchschnittsmensch" wird dann ein anderer sein: Wahrscheinlich ein Inder.


(Quelle: National Geographic)

 

- Aktionen -

 

 

 

 

Social Media Plattform 'Debating Europe'

Helfen Sie mit, den Global Marshall Plan in aktuellen Debatten zu vertreten!

 

Braucht Europa eine Steuerunion?

Ist Wirtschaftswachstum überhaupt wichtig?

Sollte Europa aus der Kernenergie aussteigen?

Sollten wir aufhören, unsere Ressoucen auszubeuten?


Debating Europe ist eine Social Media Plattform, die es jedem ermöglicht, seine persönlichen Meinungen, Ideen und Vorschlägen zu aktuellen politischen Themen mit Entscheidungsträgern der EU offen und direkt zu diskutieren. Ziel ist es, einen authentischen Austausch zwischen Bürgern und EU-Politikern einzurichten.

Somit bietet Debating Europe den Unterstützern und Interessierten des Global Marshall Plan eine ganz besondere Gelegenheit, sich in aktuelle Debatten einzubringen und dabei die Notwendigkeit einer Welt in Balance zu betonen!

  

Die Plattform umfasst 5 verschiedene Themenrubriken an denen man sich beteiligen kann. Es besteht außerdem aber auch die Möglichkeit, neue Fragen und Themen aufzugreifen: Eine nachhaltige Ökosoziale Marktwirtschaft, ein Marshall Plan für die arabische Welt, die Vorteile einer Finanztransaktionssteuer.. Dies sind nur einige der spannenden und aktuellen Themen, die im Rahmen des Global Marshall Plan einladen, eingebracht und debattiert zu werden.

Dazu gibt es vier verschiedene Möglichkeiten: Über das Online Forum der Website, Twitter, Facebook oder E-Mail kann man die eigenen Beiträge in die Plattform einbringen.

Die wichtigsten Ideen zu jedem Thema werden als konkrete Empfehlungen an die teilnehmenden EU-Politiker weitergeleitet und auf der Website von Europe’s World und Friends of Europe veröffentlicht.

Gemeinsam können wir viel erreichen- Werden Sie deshalb aktiv für die Ideen und Ziele des Global Marshall Plan und nehmen Sie mit Ihrer Stimme teil an aktuellen Debatten!

Zur Plattform Debating Europe

Bildquelle: euranet.eu

 

- Plant-for-the-Planet -

 

 

 

 

Röttgen greift die Forderung der Kinder auf

Weltweite Initiative will bis 2020 150 Millionen Hektar Wald, das entspricht 1.000 Milliarden Bäume aufforsten

 

Die Kinder von Plant-for-the-Planet begrüßen diese Initiative von Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft mit großer Freude. "Wir sind sehr glücklich, dass unsere Forderung vom Anfang des Jahres im Jahr der Wälder so schnell aufgegriffen wurde", freut sich Felix.

Röttgen: 150 Millionen Hektar aufforsten

Bonn - Mit einem großen Aufforstungsprogramm will eine Weltinitiative unter Beteiligung von Regierungen der fortschreitenden Waldzerstörung begegnen.
Bis 2020 sollen weltweit 150 Millionen Hektar an verlorenen und geschädigten Wäldern wiederaufgebaut werden. Weltweit gingen jährlich fast 13 Millionen Hektar - eine Fläche etwa von der Größe Griechenlands - an Wäldern verloren, sagte Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) bei der Waldkonferenz «Bonn Challenge» am Freitag in Bonn.

"Diesen massiven Verlust an Wäldern können wir nicht länger hinnehmen. Wir müssen alle denkbaren Anstrengungen unternehmen, die verbliebenen Wälder zu erhalten und gleichzeitig beginnen, die zerstörten Wälder wieder aufzubauen."

Die Waldvernichtung habe vielerlei negative Folgen, wie einen rasanten Verlust an biologischer Vielfalt und überlebenswichtigen Ökosystemdienstleistungen. Sie trage mit zum Klimawandel bei, sagte Röttgen. Der Wiederaufbau von Waldflächen sei ein "konkreter Ansatzpunkt" im Kampf gegen die Erderwärmung und für den Erhalt der biologischen Vielfalt. Das Ziel einer Aufforstung von 150 Millionen Hektar (2011-2020) sei verbunden mit UN-Umweltvereinbarungen. Das Vorhaben sei "machbar" und "realistisch". Weltweit gebe es eine Waldfläche von rund zwei Milliarden Hektar, die wieder aufforstbar seien. Das entspricht etwa der halben Fläche Asiens.

Weiter lesen auf www.proplanta.de

Die Kinder von Plant-for-the-Planet hatten via UNO-Rede diese Forderung bereits im Februar 2011 früher aufgestellt.

 

 

 

Akademie zwischen Nashörnern und Leoparden

Felix und seine Freunde pflanzten gemeinsam mit 500 Schulkindern am 14. Juli 2011 in der Region Nyeri in der Nähe des Mount Kenia im privaten Schutzgebiet der Rhino Watch Lodge hunderte Bäume. Doch warum gerade hier am Äquatorgürtel?

 

Die Äquator-Region Nyeri liegt am Rande des Mount-Kenia-Massivs. Es ist eine “immergrüne Oase” tropischer Regen- und Nebelwälder inmitten der großen ostafrikanischen Trocken- und Dornsavannen. Der Artenreichtum der Region zählt zu den vielfältigsten von ganz Afrika.

Durch sozial-gesellschaftliche Spannungen, die Bevölkerungsexplosion, extensive landwirtschaftliche Nutzung sowie unkontrollierte Rodungen sind viele der Wälder in den letzten Jahrzehnten verschwunden. Die Fruchtbarkeit des Bodens hat in vielen Gegenden abgenommen und ist bereits von Erosion und Wüstenbildung bedroht. Immer mehr Menschen sind auf Nahrungsmittellieferungen angewiesen.

Aus diesem Grund kamen Felix und seine Freunde mit den Kindern, lokalen und überregionalen Autoritäten und Institutionen zusammen. Die Kinder waren im Alter von 10-15 Jahren und kamen von 12 Schulen der Region, Waisenhäusern und Pfadfindergruppen. In der Akademie wurden die Kinder zu Botschaftern für Klimagerechtigkeit ausgebildet und wollen mit ihren Lehrern und Schulen in der Zukunft eigene Baumpflanz-Aktionen weiterentwickeln und lokal realisieren.

Die Rhino-Watch-Lodge, ein Deutsch-Kenianisches Familienunternehmen, hat bereits Erfahrungen mit heimischem Wuchs im eigenen Schutzgebiet von endemischen Baumeuphorbien und möchte als Partner der Plant-for-the-Planet Initiative in Kenia die zukünftigen Kinder-Baumpflanzgruppen der Region mit Setzlingen und technischer Hilfe unterstützen. Neben der Chance zu einem Beitrag zur lokalen nachhaltigen Entwicklung der Gemeinden und Umwelterziehung der nächsten Generationen, möchte das Unternehmen die Aktivitäten auch in das Konzept des nachhaltigen Tourismus einbinden. Zukünftige Reisende und Besucher Kenias können die regionalen Baumpflanzgruppen unterstützen, sowie direkt vor Ort mit den Kindern pflanzen und ihre CO2 Bilanz ausgleichen. So bleibt die Baumpflanzaktion von Plant-for-the-Planet kein einmaliges Ereignis, sondern der Anstoß für ein langfristig wachsendes Zukunftsprojekt. Auf der Rhino-Watch-Loge gehört es übrigens schon seit Anbeginn zur Tradition, dass jeder Gast einen Baum für den Klimaschutz pflanzt.

Am Nachmittag pflanzten alle Kinder und Gäste zusammen 500 Bäume auf einem privaten Naturschutzgebiet unter der Schirmherrschaft der 9-jährigen Maisha (Tochter der Rhino-Watch-Lodge Eigentümer Frank Wirth und Kendy Kinge Wirth) sowie Felix und seinen Freunden. Es kamen Gäste aus Politik, Wirtschaft, sozialen Organisationen und den Vereinten Nationen (UNEP) sowie der kenianische Musiker Ayub Ogada.

Der private Fernsehsender RTL II berichtete über das Event in Nyeri und Felix’ Afrikareise:

 

Erste Akademie in Mittelamerika: Guatemala

In Guatemala gibt es jetzt die ersten Botschafter für Klimagerechtigkeit!

 

Am 13. August fand unsere erste Akademie in Guatemala statt! Im ländlichen San Marcos, einer der ärmsten Gegenden Guatemalas, was wiederum eines der ärmsten Länder Lateinamerikas ist. Das schmälerte allerdings den Enthusiasmus der Teilnehmer nicht, die über die Klimakrise lernten und eigene Aktionspläne fassten. Angeregt von der Klimagerechtigkeitsbotschafterin Andrea Nava aus Guatemala-Stadt, gaben die Kinder aus verschiedenen Schulen ihren Bäumen sogar einen Namen. Die Teilnehmer gehören zur ethnischen Gruppe der Mam, Nachfahren der Maya, und wohnen nahe des höchsten Vulkans Zentralamerikas (Tajumulco 4220m). Vielen Dank an alle Beteiligten für ihre tolle Arbeit!

 

- Veranstaltungsnachlese -

 

 

 

 

Alpbacher Reformgespräche 2011

Nachlese der Arbeitskreise

Im Rahmen der heurigen Alpbacher Reformgespräche organisierte das Ökosoziale Forum zwei Arbeitskreise, die sich mit den Themen Ressourcengerechtigkeit und der Frage der Gerechtigkeit im Pensionssystem widmeten.

Eine detaillierte Nachlese zum ersten Arbeitskreis (Ressourcengerechtigkeit) sowie genauere Informationen zum zweiten finden Sie hier.

 

 

- Bücher -

 

 

 

 

Aufruf an alle: "Empört Euch!" - ab jetzt Bestandteil der Global Marshall Plan Zukunftsbibliothek

Jeder trägt Verantwortung für die Zukunft unserer Welt

 

„Empört Euch“ und „Vernetzt Euch“ - Streitschriften, deren Botschaft der Global Marshall Plan Initiative aus dem Herzen sprechen und zudem die Welt bewegen.

Die Streitschrift „Empört Euch!“, ein Bestseller in Frankreich und weit darüber hinaus, wird  in den Medien heftig diskutiert. Stèphane Hessel (94 Jahre), unter anderem Mitautor der UN Menschenrechtserklärung, fordert die junge Generation zur Empörung, und damit zum gewaltlosen Wiederstand auf. Hessel verdeutlicht, dass jeder Einzelne von uns für die Zukunft unserer Welt verantwortlich ist: „‘Ohne mich‘ ist das Schlimmste, was man sich und der Welt antun kann. Den ‘Ohne mich‘-Typen ist eines der absolut konstitutiven Merkmale des Menschen abhandengekommen: Die Fähigkeit zur Empörung und damit zum Engagement.“ (S.13)

In seiner Streitschrift ruft der ehemalige französische Diplomat, der das KZ Buchenwald überlebt hat, zum Widerstand gegen die Unzulänglichkeiten unserer Gesellschaft auf, kritisiert den Finanzkapitalismus, die Umweltpolitik und prangert die Lage der Menschenrechte an: „Neues schaffen heißt Widerstand leisten! Widerstand leisten heißt Neues schaffen!“ (S.21) Ganz klar für Hessel ist dabei, dass man gut vernetzt sein muss, um etwas erreichen zu können (S.15).

Dass aktive soziale Netzwerke eine enorme Schlagkraft besitzen, wurde spätestens durch den Arabischen Frühling sichtbar: Erstmals in der Geschichte haben Blogs und soziale Netzwerke wie Facebook und Twitter ein diktatorisches Regime zu Fall gebracht. Schwarmgleich und ohne Struktur. Mit Ihrer Streitschrift „Vernetzt Euch!“ fordert die 27-jährige Lina Ben Mhenni, Internetaktivistin und mutige Stimme der tunesischen Revolution, zu politischem Engagement und der Vernetzung auf. Das Netz empfindet sie mächtig, weil es unmittelbar reagieren und unbegrenzt viele Menschen miteinander verbinden kann: „Das Netz ist auch ein unvergleichliches Mittel der Mobilisierung: es überwindet sämtliche Schranken, Zäune und Mauern, Verbote und Grenzen, Parteizugehörigkeiten und sogar individuelle Hemmungen – wie in meinem Fall die Schüchternheit.“ (S.45).

„Vernetzen Sie sich!“, treten Sie unseren Gruppen bei den sozialen Netzwerken XING und Facebook bei, engagieren Sie sich innerhalb einer Global Marshall Plan Lokalgruppe. „Empören Sie sich!“, beteiligen Sie sich aktiv an Diskussionen, kommentieren Sie und regen noch mehr Menschen zum Umdenken an!

Die Streitschriften "Empört Euch", "Engagiert Euch" und "Vernetzt Euch" sind für je 3,99€ im Buchhandel erhältlich. "Empört Euch" ist bereits Bestandteil des Global Marshall Plan Buch Abonnements.

 

"Heutzutage haben viele,..., Leute diesen Traum,.., dass sich die Welt verändert. Sie wird sich aber nur verändern, wenn Informationen in Umlauf geraten, ..., wenn wir uns vernetzen." (Vernetzt Euch, S. 44)

Die Verbreitung von Informationen und die Vernetzung von ähnlich denkenden und agierenden Menschen ist wesentliches Ziel der Global Marshall Plan Initiative. Nur wenn sich viele Menschen für Alternativen einsetzen, wird der politische Druck für Veränderungen groß genug sein.

(Bilder: Lina Ben Mhenni, Buchcover, tipping point)

 

- Aus den Medien -

 

 

 

 

Pressespiegel

Die Initiative und Plant-for-the-Planet in den Medien

 

Plant-for-the-Planet
 

Teaserbild: Pixelio, Rainer Sturm

 




Veranstaltungen



Weniger ist MEHRWert - grünes Wachstum ohne Grenzen?

15.09.2011 19:00 Uhr (Ortszeit)
München


Eine neue Wirtschaftsordnung mit grünem Wachstum und gerechter Verteilung - aber was ist damit genau gemeint?

 

Die GLS Bank ist eine sozial-ökologische Bank, die ihre Gelder in Projekten anlegt, die zu einer nachhaltigen Entwicklung der Gesellschaft beitragen. Gemeinsam mit dem Energiedienstleister für Solarstrom Green City Energy wird eine Podiumsdiskussion zu zentralen Begriffen der ökosozialen Marktwirtschaft veranstaltet.

Begriffe wie "grünes Wachstum", "Nachhaltigkeit" oder "gerechtere Verteilung" fallen immer wieder, wenn es darum geht Alternativen zur jetzigen Wirtschaftsordnung zu beschreiben. Doch was genau hinter den Begriffen steht, ist oft nicht eindeutig und wird sehr unterschiedlich interpretiert. Eine gemeinsame Verständigung auf genauere Definitionen ist aber unumgänglich, wenn es um die Gestaltung der zukünftigen Wirtschaftsweise gehen soll.

Auf dem Podium diskutieren deshalb Visionäre des alternativen Wirtschaftens: Prof. Dr. Dr. Franz Josef Radermacher vom Club of Rome, Thomas Prudlo, Geschäftsführer von Green City Energy und Thomas Jorberg, Vorstand der GLS Bank, werden ihre Vorstellungen einer ökosozialen Martwirtschaft vorstellen.

Mehr Informationen zur Veranstaltung und Kartenreservierung finden Sie hier. Der Eintritt kostet 5€.

 

Dritte Hamburger Klimawoche ...

23.09.2011 - 30.09.2011
Hamburg


... noch umfangreicher!

 

Wenn es nach den Wünschen der inzwischen knapp 100 Akteure der dritten Hamburger Klimawoche (23. bis 30 September 2011) geht, könnte diese noch umfangreicher werden als in den vergangenen Jahren. Unter der Federführung der TuTech Innovation GmbH werden neben den bewährten Kernaktivitäten in der Hamburger Europa Passage in Form eines attraktiven Themenparks weitere Flächen in der Innenstadt bespielt. Es gibt eine Neuauflage des Klimakonzerts. Ein Klima-Finanzgipfel und eine Elektromobilitätsmeile ergänzen das Angebot an die Hamburger Bürger im Jahr der Umwelthauptstadt 2011. Die Entwicklungen der Inhalte laufen derzeit auf Hochtouren und wer sich noch einbringen möchte, sollte sich schnellstens beim Klimawochen-Team melden.

Bildquelle: http://www.deutsches-klima-konsortium.de/uploads/tx_n4mevents/Logo_-_Hamburger_Klimawoche.jpg

 

Moving Planet

24.09.2011
Weltweit


Ein Tag, um fossile Brennstoffe zu überwinden

 

Moving Planet: ein Tag, um fossile Brennstoffe zu überwinden

Moving Planet ist eine weltweite Rallye, um Lösungen für die Klimakrise zu verlangen - an einem einzigen Tag weg von fossilen Brennstoffen. Kommen Sie mit dem Fahrrad, auf Inlinern, auf einem Skateboard oder einfach zu Fuß. Zu lange haben unsere Politiker versagt und verzögert, kompromittiert und eingeknickt. Diese Ära muss zu einem Ende kommen: Es ist Zeit etwas zu bewegen in Sachen Klimakrise.

Kommen Sie mit Ihren Nachbarn und Ihren Freunden, Ihrer Familie und Ihren Mitarbeitern.
Kommen Sie und werden Teil von etwas sehr Großem.

Überall auf der Welt am 24. September 2011.

Mehr unter: http://www.moving-planet.org/
 

 

Who feeds the World?

12.10.2011 16:00 Uhr (Ortszeit)
Wien, Österreich


Eine Veranstaltung zum Welternährungstag 2011

 

Die Preise für Nahrungsmittel für die Menschen im globalen Süden sind derzeit ähnlich hoch wie während der Hungerkrise von 2007/2008. Für die Menschen in den betroffenen Ländern ist das eine Katastrophe. Einer der Auslöser ist die massive Spekulation auf Agrarrohstoffe. ExpertInnen aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft analysieren und diskutieren unter der Leitung von Johannes Kaup den Zusammenhang zwischen unseren Bankgeschäften und der Ernährungssituation der Menschen in den Entwicklungsländern. Who feeds the World? ist eine Veranstaltung
anlässlich des Welternährungstages 2011.

Radiokulturhaus, Großer Sendesaal
1040 Wien, Argentinierstraße 30a

 

Wo Land Wert schafft

18.10.2011 18:30 Uhr (Ortszeit)
Wien, Österreich


Ökosoziale Agrarpolitik im Gespräch

 

Universität für Bodenkultur Wien
Schwackhöferhaus, Aula
Peter Jordan-Str. 82, 1190 Wien

Weitere Informationen hier

 

 

Zukunftsfähige Landwirtschaft in Europa

09.11.2011 09:30 Uhr (Ortszeit)
Brüssel, Belgien


Was für eine GAP-Reform brauchen wir?

 

Die Gemeinsame Agrarpolitik der EU (GAP) hat mit zunehmenden Herausforderungen umzugehen, die von Ernährungssicherheit und -qualität über ökologische Nachhaltigkeit bis zur sozialen Fragen in ländlichen Gebieten reichen. Andererseits verbirgt sich in diesem Bereich viel Potential für Klimaschutz, Energieeffizienz und lebendige, erfolgreiche ländliche Räume.

Welche Hauptaufgaben und -funktionen soll die europäische Landwirtschaft jetzt und in der Zukunft erfüllen? Entlang welcher Leitlinien sollte die GAP reformiert werden? Welchen Beitrag kann die Landwirtschaft zum nachhaltigen und kohlenstoffarmen Wirtschaften leisten? Welche Unterstützung braucht sie dafür – finanziell, technologisch und regelungspolitisch? Welche Rolle sollte die GAP im neuen Finanzrahmen der EU ab 2013 spielen, welches Budget ist dafür notwendig?

Franz Fischler, der Präsident des Ökosozialen Forums Europa, wird die Zukunft der Europäischen Agrarpolitik gemeinsam mit weiteren ca. 40 ExpertInnen aus dem Landwirtschaftsbereich, der europäischen und nationalen Politik, der Wissenschaft und Forschung sowie der Zivilgesellschaft, am runden Tisch diskutieren.

Anmeldung:
Fr. Lindsay Digneffe, Friends of Europe
Tel. +32-2-737 91 54
E-Mail: lindsay.digneffe@friendsofeurope.org

Ort:
Bibliothèque Solvay, Parc Léopold
137 Rue Belliard, 1040 Brüssel

 

 

50 Jahre Stiftung Ökologie & Landbau

02.12.2011
Bad Dürkheim


Verleihung des Karl-Werner-Kieffer-Preises 2011

 

Die Stiftung Ökologie & Landbau (SÖL) feiert in diesem Jahr ihr 50jähriges Jubiläum. Zum Gedenken an den Gründer wird zu diesem Anlass auch der Karl-Werner-Kieffer-Preis verliehen. Der Preisträger 2011 ist eine herausragende Persönlichkeit, dessen besondere Leistungen nachhaltig dem Umweltschutz und der Förderung des Ökolandbaus dienen. Wer es ist, wird zum Festakt bekanntgegeben. Zu diesem Ereignis möchten wir Sie herzlich einladen:
 
Wann: Freitag, 02. Dezember 2011, 13.00 Uhr – 17.30 Uhr
Wo:       Brunnenhalle, Schlossgartenstraße, 67098 Bad Dürkheim
 
 
 
Angefügt das vorläufige Programm;
Ende September erhalten Sie per Post Ihre Einladung (Druckversion) – dann mit dem endgültigem Programm.
 

 

Plant-for-the-Planet Akademien 2013

12.01.2013 - 31.12.2013 23:59 Uhr (Ortszeit)
Deutschland, Schweiz und Österreich


Jetzt anmelden und Botschafter werden! - Kinder (8-14 Jahre) und Jugendliche (15-21 Jahre)

 

Die Winterpause dient zum Energie sammeln, denn die erste Aakdemie 2013 findet bereits im Januar statt!

Die Plant-for-the-Planet Akademien sind als offizielles Projekt der UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" ausgezeichnet – ein Bildungskonzept, das Kindern und Erwachsenen nachhaltiges Denken und Handeln vermittelt. Denn wir müssen lernen: Mein heutiges Handeln hat Einfluss auf das Leben meiner Kinder und auf das Leben von Menschen in anderen Weltregionen. Mit der UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" (2005-2014) haben sich die Staaten der Vereinten Nationen verpflichtet, dieses Bildungskonzept zu stärken.

Akademie zum Botschafter für Klimagerechtigkeit (8-14 Jahre):
Auf der Akademie zum Botschafter für Klimagerechtigkeit beschäftigen sich 8-14 Jährige mit den Ursachen und Folgen der Klimakrise. Ihr erfahrt, was jeder tun kann, lernt Vorträge zu halten, pflanzt Bäume und plant erste eigene Aktionen. Zum Abschluss der Akademie werdet ihr zu Botschaftern für Klimagerechtigkeit ernannt und erhaltet ein großes Informationspaket. Damit wird das Mitmachen kinderleicht und ihr könnt zu Hause und in der Schule gleich loslegen. Die Teilnahme und Verpflegung sind für die Kinder kostenlos!

Akademie zum Zukunftsbotschafter, „Schwerpunkt Verhandlungsführung“ (15-21 Jahre):
Die Akademie zum Zukunftsbotschafter, „Schwerpunkt Verhandlungsführung“ richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 15-21 Jahren, die sich damit beschäftigen, den Plant-for-the-Planet 3-Punkte-Plan in die Realität umzusetzen. Während der Akademie erarbeitet und übt ihr zu überzeugen, zu argumentieren sowie den Umgang mit Wiederstand. Die Teilnahme und Verpflegung sind für die Jugendlichen und jungen Erwachsenen kostenlos.

Folgende Akademien sind 2013 bisher geplant:

12.01.2013     Deutschland, Lübeck (Alter: 8-14)
09.03.2013     Deutschland, Gelsenkirchen (Alter: 8-14)
13.04.2013     Deutschland, Garbsen (Alter: 8-14)
13.04.2013     Deutschland, Oer-Erkenschwick (Alter: 8-14)
20.04.2013     Deutschland, Ludwigsburg (Alter: 8-14)
20.04.2013     Deutschland, Dülmen (Alter: 8-14)
20.04.2013     Deutschland, Unterhaching (Alter: 8-14)
20.04.2013     Deutschland, Readevormwald (Alter: 8-14)
27.04.2013     Detuschland, Garmisch (Alter: 8-14)
27.04.2013     Detuschland, Kronberg (Alter: 8-14)
27.04.2013     Detuschland, Gilching (Alter: 8-14)
27.04.2013     Detuschland, Dornstadt (Alter: 8-14)
11.05.2013     Deutschland, Rattenkirchen (Alter: 8-14)
04.06.2013     Deutschland, Denkendorf (Alter: 8-14)
08.06.2013     Österreich, Feldkirch (Alter: 8-14)
21.09.2013     Deutschland, Höhenkirchen-Siegertsbrunn (Alter: 8-14)
28.09.2013     Deutschland, Bielefeld (Alter: 8-14)
12.10.2013     Deutschland, Aachen (Alter: 8-14)

Eine Übersicht aller feststehenden Termine findet sich auf unserer Internetseite. Weitere Termine sind in Planung und werden zeitnah auf unserer Internetseite und im Newsletter bekannt gegeben.

Reservieren Sie frühzeitig einen Platz für Ihre Kinder und Schüler, indem Sie am besten schon heute die kostenlose Online-Anmeldung vornehmen.
Erzählen Sie doch auch Freunden, Bekannten und Kollegen von der Akademie und kommen Sie mit Ihren Kindern bzw. Schülern gemeinsam zur Veranstaltung. Besonders zur Abschlussveranstaltung einer jeden Akademie sind Eltern, Lehrer, Freunden und Interessierten herzlich eingeladen.

Die Kinder wollen sich gegenseitig "empowern". Das Plant-for-the-Planet Sekretariat stellt den Kindern Bildungsmaterial über die Klimakrise zur Verfügung. Das ist nur dank Spenden möglich. Jeder noch so kleine Betrag zählt. Hier können Sie spenden.

 






News-Redaktion
Global Marshall Plan Foundation
Helge Bork (V.i.S.d.P.R.), Andreas Huber

Global Marshall Plan Foundation
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Die Global Marshall Plan Initiative setzt sich ein für eine Welt in Balance. Das Gleichgewicht soll wiederhergestellt werden durch eine weltweite Ökosoziale Marktwirtschaft, eben einen Global Marshall Plan. Die Initiative wird von vielen tausend Organisationen und Einzelpersonen unterstützt. Koordiniert wird sie durch einen Kreis von derzeit sieben Organisationen: Deutsche Gesellschaft Club of Rome, Global Marshall Plan Foundation, Ökosoziales Forum Europa, Ökosoziales Studierendenforum Österreich, Peter Hesse Stiftung, Stiftung Weltvertrag, ThinkCamp gem. eG.

Global Marshall Plan News ist das Medium, um die Aktiven in der Initiative über die neusten Entwicklungen zu informieren. Die News erscheinen gewöhnlich jeden zweiten Donnerstag im Monat. Bitte senden Sie Artikel bis zum Freitag des vorhergehende Monats an news@globalmarshallplan.org.

Aus Gründen der Lesbarkeit verwenden wir in unserem Newsletter das generische Maskulinum im geschlechtsneutralen Sinne. In Beiträgen anderer Autoren kann dies anders gehandhabt werden.


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