Newsletter 09 / 2011

Wo ist die "Blaupause"?
75 Unterstützer „zeigen Profil“ für den Global Marshall Plan
- Global Marshall Plan lokal-
Die Global Marshall Plan Initiative - Ein atmendes Netzwerk!
"Bottom-up" – Aktivitäten für eine Welt in Balance
Die Global Marshall Plan Lokalgruppe München lädt zu ihrer Oktoberveranstaltung ein
- Aus dem Netzwerk -
Eco-Social-Entrepreneur Programm und Social Media Strategie für moderne Schnitzeljagden
Bonn Challenge Konferenz zu Klimawandel, Wälder und Biodiversität
- Aktuelle Diskussionen -
Sparen ist nicht der Weg aus den Schulden
Jugendproteste: Der Aufstand der Jungen hat erst begonnen
Studie: Klimaextreme machen kriegerisch
Regensommer, Arktis-Eis und keine Überraschung
Wasserkrise: Experten warnen vor geopolitischen Spannungen
7 Milliarden- Wer ist der "typischste Mensch der Welt"?
- Aktionen -
Social Media Plattform 'Debating Europe'
- Plant-for-the-Planet -
Röttgen greift die Forderung der Kinder auf
Akademie zwischen Nashörnern und Leoparden
Erste Akademie in Mittelamerika: Guatemala
- Veranstaltungsnachlese -
Alpbacher Reformgespräche 2011
- Bücher -
Aufruf an alle: "Empört Euch!" - ab jetzt Bestandteil der Global Marshall Plan Zukunftsbibliothek
- Aus den Medien -
Pressespiegel

 



Neuigkeiten

Wo ist die "Blaupause"?

Koordinationskreis fragt sich, ob die Zivilgesellschaft eine Antwort auf die nächste Krise haben wird?

 

Erst retten die Staaten die Banken. Danach retten die stärkeren Staaten die schwächeren und schon ist von einer nächsten Bankenkrise die Rede! Deutsche Bank Chef Ackermann sieht sich an die Zeit vor der Lehmann Pleite erinnert und  der DAX stürzt von Tiefstand zu Tiefstand. Dennis Meadows, Co-Autor von „Grenzen des Wachstums“ sprach vergangene Woche in Wien von einem Zusammenbrechen des Systems. Doch werden wir eine Antwort haben?

Bereits auf der Jahreskonferenz der Initiative im Juni diesen Jahres stellte Frithjof Finkbeiner die Frage, „ob die Zivilgesellschaft eine Blaupause als Antwort auf die Krise“ haben würde. „Jede Krise ist auch eine Chance“ meinte Franz-Josef Radermacher – wenn sich genügend Menschen für eine Alternative einsetzen. Doch wird es einen abgestimmten Forderungskatalog, ein Konzept für den Systemwechsel geben? Wo könnte es zu strategischen Allianzen kommen? Wer arbeitet an welchen Zielen? Wo könnte man sich unterstützen? Um Antworten auf diese Fragen zu erarbeiten, beschloss der Koordinationskreis in seiner letzten Telefonkonferenz vergangenen Freitag, die Vernetzung und wenn möglich die Zusammenarbeit mit anderen Organisationen, Institutionen und Netzwerken zu forcieren.

Die smenos Sommerwoche war ein erster Anfang sich mit verschiedenen Organisationen und Bewegungen zu vernetzen und enger auszutauschen. „Wenn Du weit gehen musst, geh mit vielen, wenn Du schnell gehen musst, geh alleine – wir müssen schnell und weit gehen“ ist ein Motto in unserer Initiative seit der ersten Stunde. Wir müssen unsere Bemühungen noch intensivieren. Die Zeit drängt. Wir spielen nicht „nur“ mit der Zukunft unserer Kinder – wir spielen mit unserer Zukunft. 


Austausch und Vernetzung sind wichtig und erhöhen das Potential auf einen gemeinsamen Erfolg. (Bild: World Commons Forum Salzburg 2009)
 

 

75 Unterstützer „zeigen Profil“ für den Global Marshall Plan

Erfolgreicher Abschluss der limitierten Aktion mit dem Hamburger Künstler Björn von Schlippe

 

75 Unterstützer nutzten die Gelegenheit, gegen eine Spende von mindestens 25 Euro, eine digitale Illustration von sich anfertigen zu lassen, um, im wahrsten Sinne des Wortes, Profil für unsere gemeinsame Initiative zu zeigen. Auf diese Weise konnten 1975 Euro für die Arbeit der Initiative generiert werden, die nun für bewusstseinsbildende Projekte eingesetzt werden können!

Björn von Schlippe unterstützt die Global Marshall Plan Initiative seit vielen Jahren – und kam selbst mit dieser Idee auf uns zu. An dieser Stelle möchten wir uns noch einmal ganz herzlich bei ihm für seinen Einsatz bedanken.

Auch Sie sind eingeladen, Ihre Ideen und Vorschläge zu verwirklichen! Melden Sie sich bei uns, wenn Sie auf ähnliche oder auch ganz andere Art und Weise die Initiative unterstützen möchten!

Für alle Interessierten, die dieses Mal noch nicht die Gelegenheit hatten, „Profil zu zeigen“, bietet sich eventuell im November erneut die Chance dazu - Eine Wiederholung der Aktion ist geplant! Wir werden Sie in unserem Newsletter darüber auf dem Laufenden halten.

Die Illustrationen werden auf der neuen Website der Global Marshall Plan Initiative, die im Herbst online gehen wird, in einer Galerie zu sehen sein.

 

- Global Marshall Plan lokal-

 

 

 

 

Die Global Marshall Plan Initiative - Ein atmendes Netzwerk!

Unterstützer im Rhein-Main-Gebiet sind aufgerufen, aktiv zu werden

 

Wo früher Aktivitäten Einzelner scheiterten, können heute dank sozialer Netzwerke Millionen Menschen erreicht und viele Unterstützer gewonnen werden.
Die mittlerweile mehr als 5.000 unterstützenden Personen und Organisationen aus aller Welt agieren im definierten Freiraum, den die Global Marshall Plan Initiative anbietet. Immer wieder kommen neue Menschen und deren Ideen, Perspektiven und Weltanschauungen dazu – gleichsam einem Einatmen. Die gewonnenen Eindrücke aus den Treffen werden mitgenommen und wiederum an andere Menschen weitergegeben – gleichsam einem Ausatmen. Auf diese Weise atmet und lebt die Initiative, vom Austausch, dem gegenseitigen Motivieren und Verbreiten eines nachhaltigen Bewusstseins für eine Welt in Balance. Allein im letzten Jahr konnten beispielsweise mehr als 20.000 Flyer verteilt werden!

Ebenso werden durch Einatmen - über gemeinsame Projekte einzelner Akteure, wie bspw. die Hochschultage Ökosoziale Marktwirtschaft und Nachhaltigkeit oder die Global Marshall Plan Academy, viele hundert Menschen erreicht, die wiederrum in ihrem Umfeld die Gedanken verbreiten – Ausatmen. Sie können zu weiteren aktiven Unterstützern werden oder formen gemeinsam mit Mitstreitern eine Lokalgruppe. 

Die Regionalgruppe Rhein-Main beispielsweise befindet sich gerade in einer tiefen Einatmungsphase, startet neu durch und freut sich über Mitstreiter: "Business, Banken, Börse - aufs klassische Geschäftemachen versteht man sich hier. Aber nach welchen Regeln rollt hier der Rubel? Kann Rhein-Main auch anders? Alle Unterstützer der Region, die daran interessiert sind für eine Welt in Balance aktiv zu werden, sind herzlich eingeladen sich bei Berit Hympendahl unter rhein-main@globalmarshallplan.org zu melden."

Das Ein- und Ausatmen der Initiative zeigt sich insbesondere auch bei überregionalen Zusammenkünften, wie dem Treffen der Lokalgruppen im Südwesten Baden-Württembergs am 22. Oktober in Tuttlingen. Interessierte können sich unter treffen.suedwest2011@globalmarshallplan.org bei Eberhard Koch melden. Weitere überregionale Treffen sind in Planung und können von der Foundation mit einem kleinen finanziellen Betrag gefördert werden.

Über die Kommunikation durch die Website, den Newsletter und die Vernetzung der Akteure, werden Kräfte gebündelt und das Atmen der Initiative unterstützt. Gewonnene Erfahrungen und Eindrücke werden dokumentiert und können auf der Arbeitsplattform Smenos der Initiative online zur Verfügung gestellt werden.
Sie sind herzlich eingeladen diese Werkzeuge aktiv zu nutzen! Das Koordinationsbüro in Hamburg unterstützt Sie dabei.

(Bilder: Hochschultag in Villingen-Schwenningen, Global Marshall Plan Academy 3, Jahrestreffen der Initiative)

 

"Bottom-up" – Aktivitäten für eine Welt in Balance

Global Marshall Plan Lokalgruppen betreiben aktiv Bewusstseinsbildung - Auf den Tipping Point hinarbeiten

 

"Krisen koordinieren unser Handeln, weil es ohne Krise viel zu leicht ist, alles 'andere' ins Lächerliche zu ziehen", so die Worte Franz Josef Radermachers auf der smenos Sommerwoche, in deren Rahmen auch das Jahrestreffen der Global Marshall Plan Initiative stattfand. Krisen schaffen auch Bewusstsein und lassen uns den Status Quo hinterfragen. Doch wie viele Krisen sind nötig, bis wir den so genannten „Tipping Point“ erreichen – den Umkehrpunkt? Und werden im richtigen Moment genügend Menschen den Mut haben und sich für eine Alternative einsetzen?
Zahlreiche Unterstützer der Global Marshall Plan Initiative engagieren sich tagtäglich für eine Welt in Balance, für das Bewusstsein, dass uns ein „Weiter so“ unweigerlich in den Abgrund führt. Um die Zivilgesellschaft wachzurütteln und zu informieren, engagieren sich derzeit mehr als 20 Lokalgruppen und viele weitere Einzelpersonen durch bewusstseinsbildende Bottom-up – Aktivitäten für eine Welt in Balance!

Die Lokalgruppe Schramberg beispielsweise wird bei den Schramberger Energieeffizienztagen vom 23. bis 25. September mit einem Infostand vertreten sein. Das Event wird in diesem Jahr unter dem Motto Unser Antrieb für morgen veranstaltet, welches die Gruppe nutzt um auf das Buchprojekt der Global Marshall Plan Initiative - "Verändern Sie die Welt durch Lesen und klären andere auf" – aufmerksam zu machen. Die Mediathek in Schramberg hat eine der gestifteten Zukunftsbibliotheken erhalten.

Die Lokalgruppe Bielefeld startet als Mitveranstalter der „Bielefelder Klimawoche“ (8. - 14.10.2011) durch. Neben einem Infostand mit Buchverkauf am Eröffnungstag, beteiligt sich die Gruppe an der Umsetzung einer Plant-for-the-Planet Pflanzaktion, hält einen Buchvortrag am Social Business Summit und realisiert eine Mitmach-Aktion (Ökologischer Fußabdruck) am Aktionstag. Über den Ansatz des Ökologischen Fußabdrucks lässt sich sehr gut darstellen, dass wir verbindliche (weltweit gültige) Rahmenbedingungen für unser Handeln brauchen.

Die Global Marshall Plan Initiative wird auch auf der vom 22. bis 23.Oktober stattfindenden Fairena-Messe München vertreten sein. Ein Global Marshall Plan Academy Alumnus befindet sich unter den Hauptorganisatoren der Messe. Die Münchner Lokalgruppe wird gemeinsam mit Plant-for-the-Planet an einem Infostand vertreten sein und Edwin Busl, Mitglied der Lokalgruppe, wird einen Vortrag zum Global Marshall Plan halten. 

Jeder kann etwas für eine Welt in Balance tun – schaffen auch Sie Bewusstsein und informieren Sie Ihr Umfeld über die Herausforderungen der Globalisierung! Dokumentieren Sie die gesammelten Erfahrungen auf unserer Wiki-Arbeitsplattform smenos und motivieren Sie damit andere!

(Bilder: Lokalgruppe Karlsruhe, Tag der Ideen, Plant-for-the-Planet Akademie, Muhammad Yunus)

 

Die Global Marshall Plan Lokalgruppe München lädt zu ihrer Oktoberveranstaltung ein

Themenabend "Wohlstand ohne Wachstum?" mit Vorträgen von Jakob Schoof und Botho Kickhöfer

Am Mittwoch, dem 12.10.2011, veranstaltet die Global Marshall Plan Lokalgruppe München einen Themenabend zur spannenden Frage:

"Wohlstand ohne Wachstum?"

Hierzu werden die beiden Referenten Jakob Schoof und Dr. Botho Kickhöfer ganz unterschiedliche Positionen vorstellen, gestützt auf zwei sehr interessante und kontrovers diskutierte Bücher:

Tim Jackson: "Wohlstand ohne Wachstum", München 2011

"Hier ein Biokaffee, da ein Hemd aus recyceltem Polyester und der nächste Neuwagen: ein Elektroauto. Darin erschöpft sich für viele ein verantwortlicher Lebensstil. Nicht genug, befindet Tim Jackson: 'Das läuft doch in die gleiche Richtung wie früher.' In Jacksons Weltbild steht aber als Grundpfeiler die Annahme, dass wir in einer endlichen Welt mit begrenzten Ressourcen leben und daher unseren Ressourcenverbrauch radikal stoppen müssen. Vor allem die höher entwickelten Volkswirtschaften müssen laut Jackson mittelfristig ganz ohne Wachstum auskommen." (aus: Financial Times Deutschland)

Karl Heinz Paqué: "Wachstum! Die Zukunft des globalen Kapitalismus", München 2010 

"Immer mehr Wachstumskritiker fordern die Abkehr vom 'Wachstumswahn'. Sie tun es laut und offen. Ihre Argumente: Wachstum zerstört unsere Lebensgrundlagen, es führt zu unbeherrschbaren Finanzkrisen, es spaltet die Gesellschaft in Arm und Reich. Karl-Heinz Paqué nimmt diese Kritik sehr ernst, vertritt aber eine ganz andere Sicht. Er zeigt in seinem Buch: Die drängenden ökologischen und sozialen Probleme der Menschheit sind nur durch Wachstum zu lösen. Wer Wachstum verteufelt, der liegt nicht nur sachlich falsch. Er begibt sich auch moralisch auf abschüssigen Grund." (aus: Buchbeschreibung, Hanser Verlag)

Die Veranstaltung dauert von 19:30 bis 20:30, danach steht im Anschluss noch bis 21:30 eine Stunde zur Diskussion und Aussprache zur Verfügung.

Alle Interessierten - egal ob sie die Bücher gelesen haben oder nicht - sind herzlich eingeladen teilzunehmen!

Ort der Veranstaltung: Ökologisches Bildungszentrum in der Englschalkinger Str. 177

                                                                                                                                           

                                                                                                                 Referent Botho Kickhöfer

(Bildquellen: Financial Times Deutschland, Hanser Verlag)

 

 

- Aus dem Netzwerk -

 

 

 

 

Eco-Social-Entrepreneur Programm und Social Media Strategie für moderne Schnitzeljagden

Aktivitäten der Think-Camp Genossenschaft

Im Rahmen der ThinkCamp Genossenschaft fanden auch in letzter Zeit wieder viele spannende Projekte und Aktivitäten statt- und weitere sind geplant!

Wie bereits im letzten Newsletter angekündigt, werden ab Sommer 2012 in München moderne "Geo-caching"- Schnitzeljagden für Kinder und Jugendliche von der Think-Camp Genossenschaft organisiert. Hierbei erhalten die Teilnehmer Hinweise, Geokoordinaten und ein GPS-Gerät. Die zu findenden Orte bei der Schnitzejlagd sind nachhaltige Projekte und Organisationen in und um München.

Christian Heyken, Master-Student an der Hochschule für Wirtschaft und Recht (HWR) Berlin, entwickelt im Rahmen seiner Masterarbeit eine Social Media Strategie für dieses Projekt. Ziel dabei ist, dass gute Ideen möglichst kostengünstig ihre Zielgruppen erreichen und somit das Potenzial für ihre Umsetzung erhalten.

Lesen Sie hier mehr zum Konzept "Orientierung im Web 2.0"

Am 10.10.2011 wird außerdem der Prototyp des Eco-Social-Entrepreneur-Programms starten - ein Programm für alle interessierten Mitarbeiter zur Entwicklung und Realisierung eigener Ideen und Konzepte. Geplant sind insgesamt sechs dreitägige Treffen zwischen dem 10.10.2011 und 31.07.2012. Die Zeit dazwischen wird genutzt um an den Projekten zu arbeiten (Produkte, Gründungen, Prozesse, Regionalentwicklung).
Termine und weitere Informationen finden Sie hier

ThinkCamp inspiriert, vernetzt und unterstützt Menschen und Organisationen, die aktiv Impulse, Konzepte, Ergebnisse und Vorbilder für die nachhaltige Entwicklung der Welt im Gleichgewicht liefern. Die ThinkCamp Genossenschaft organisiert und veranstaltet gemeinsam mit weiteren Partnern die Global Marshall Plan Academy und ist Mitglied im Koordinationskreis der Initiative.

Den kompletten Newsletter finden Sie hier.

 

 

Bildquelle: http://www.thinkcamp.eu

 

Bonn Challenge Konferenz zu Klimawandel, Wälder und Biodiversität

Franz Josef Radermacher präsentiert Ideen, um die Klimakrise zu überwinden

 

Die IUCN (International Union for Conservation of Nature - zu Deutsch: Internationale Union für die Bewahrung der Natur) ist eine Nichtregierungsorganisation, die sich seit 1948 für Natur- und Artenschutz einsetzt. Zusammen mit dem Umweltministerium der deutschen Regierung, angeleitet von Minister Röttgen, wurde am 1. und 2. Sepember 2011 die Konferenz "Bonn Challenge" veranstaltet.

Die Konferenz fand zum Thema "Wälder, Klimawandel und Biodiversität" statt. Es diskutierten Vertreter von Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft darüber, welche Möglichkeiten Aufforstungsprogramme bieten, um dem Klimawandel wirksam entgegenzuwirken. Dabei ging es auch darum, wie der aktuell anhaltende massive Verlust von Waldfläche gestoppt werden kann. Erstmals wurden dabei Ziele des Erhalts der biologischen Vielfalt mit denen des Klimaschutzes gemeinsam gedacht und diskutiert. 

Prof. Dr. Dr. F. J. Radermacher hat ein Communiqué vorgestellt (siehe auch die ergänzende Präsentation (3,3 MB), beides in englisch), das aufzeigt, wie man dem Klimawandel wirksam entgegentreten kann, trotz der schwachen internationalen Vereinbarungen der letzten Weltklimakonferenzen in Kopenhagen und Cancun, und ohne Wachstum und Wohlstand einzuschränken. Sein Konzeptvorschlag basiert auf massiven freiwilligen Leistungen von Unternehmen, die ihre Produktion klimaneutral gestalten wollen. Dadurch könnte die Lücke, die durch die mangelhaften bestehenden internationalen Abkommen entstehen, geschlossen werden. 

(Bildquelle: kinnarps.com)

 

- Aktuelle Diskussionen -

 

 

 

 

Sparen ist nicht der Weg aus den Schulden

In der Finanzkrise werden die Rufe nach einem Global Marshall Plan lauter- zahlreiche Unterstützer unserer Initiative melden sich zu Wort

 

So sprach sich z.B. Frank Bsirske, Vorsitzender der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi, für zusätzliche Hilfen für Griechenland und die anderen europäischen Krisenstaaten aus.

Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Erforderlich ist ein Wachstumskurs und ein Marshallplan: Investitionshilfen, die den Menschen eine Perspektive geben, sagte Bsirske dem Tagesspiegel (Montagausgabe). Der Sparkurs führe dagegen noch tiefer in die Krise. Bedenken über weitere Hilfen wies Bsirske zurück. Wir haben doch seit langem eine Transferunion. Und eine Währungsunion, in der die extrem exportlastige Bundesrepublik der Hauptprofiteur ist. In der Eurozone setzen wir weit über 40 Prozent unserer Exporte ab. Ein Scheitern des Euros wäre am Ende für die gesamte Wirtschaft ein Desaster.

Wir sehen in Griechenland, aber auch in Portugal und Spanien, wie der Sparkurs noch tiefer in die Krise führt. Erforderlich ist ein Wachstumskurs und ein Marshallplan: Investitionshilfen, die den Menschen eine Perspektive geben. Und selbstverständlich müssen hausgemachte Probleme gelöst werden. In Griechenland zum Beispiel gibt es keine vernünftige Ausbildung für die öffentliche Verwaltung. Über die Unfähigkeit, Steuern einzutreiben, darf man sich dann nicht wundern. Und schließlich müssen auch wir unsere Hausaufgaben machen.

Der Beitrag der Vermögenden und Einkommensstarken für das Gemeinwesen muss wieder stärker werden. Und die können sich das locker leisten.

Ähnlich argumentiert auch Heiner Flassbeck, der Chefvolkswirt der UNO-Handelsorganisation UNCTAD. Er staunt immer wieder, wie oft diese Zusammenhänge übersehen werden: Wenn alle nur sparen würden, würde die Wirtschaft zusammenbrechen, weil nicht genug Nachfrage da wäre und die Unternehmen wesentliche Verluste machen würden. Wenn alle sich nur verschulden würden, gebe es nicht genug Ressourcen, weil man ja nicht mehr verbrauchen kann, als da ist.

Prof. Flassbeck sieht in dieser Zinseszinsspirale einen der Gründe für das weite Auseinanderdriften von Arm und Reich sowie von öffentlichem Guthaben und Privatvermögen: Was wir weltweit sehen, nicht nur in Deutschland, aber auch in Deutschland, ist, dass die Finanzmarktteilnehmer sich in ungeheurem Maße bereichert haben, also einen erheblichen Teil des gesamtgesellschaftlichen Einkommens absorbiert haben oder sich angeeignet haben durch ihre Spiele, durch das hohe finanzielle Gewicht ihrer Spiele. Das Schlimme ist, dass sie nicht zur Verantwortung gezogen worden sind, dass sie nachher sogar noch gerettet wurden von den Steuerzahlern und einfach weiter gespielt haben. Was wir jetzt erleben, den Zusammenbruch am Aktienmarkt, ist ja Folge dessen, dass wir 2008, 2009 nichts unternommen haben, um diese Spiele zu verhindern.

Das Ergebnis sieht man in Deutschland an der öffentlichen Schuldenuhr, die ständig rattert. Ihr gegenüber steht aber auch eine Vermögensuhr (Bsp. Hamburg). Sie rattert noch viel schneller. Denn während wenige Leute immer reicher wurden, sank das Vermögen der Allgemeinheit, also des Staates. Das liegt aber nicht nur daran, dass der Staat Geld ausgegeben hat. Er hat auch zu wenig eingenommen.

Vermögende mussten früher auf ihr Einkommen den Spitzensteuersatz von sechsundfünfzig Prozent zahlen, jetzt nur noch zweiundvierzig. Und für Einnahmen aus Finanzgeschäften hat sich seine Steuerlast mehr als halbiert. Dadurch und durch viele andere Maßnahmen sind im vergangenen Jahrzehnt die tatsächlich bezahlten Steuern auf Vermögens- und Unternehmensgewinne gesunken.

Gleichzeitig haben sich die Einkommen der Normalverdiener nur ganz wenig verbessert, wie Berechnungen von Prof. Dr. Lorenz Jarras von der Hochschule Rhein/Main zeigen. Und immer mehr Menschen sind hierzulande trotz Arbeit arm, diese Entwicklung ist in keinem anderen westlichen, industrialisierten Land so rasant wie in Deutschland, das bemängelt unter anderem eine Studie der OECD.

Heiner Flassbeck von der UNCTAD sieht daher im Sparen nicht den richtigen Weg aus den Schulden: Das ist der große Irrtum in der jetzigen Situation, dass fast alle Regierungen der Welt glauben, man könne einfach sparen, und durch diese Sparen würde man dann die Schulden abbauen. Wir sehen eben gerade in Griechenland und in anderen Fällen, dass es nicht funktioniert. Warum, - weil der Staat ein gewaltiger Akteur in diesen Märkten ist und so dafür sorgt, dass die Wirtschaft sich abschwächt und wenn die Wirtschaft sich abschwächt durch das staatliche Sparen, dann wird der Staat wieder weniger Steuereinnahmen bekommen und dann muss er seine Ausgaben wieder erhöhen und wir sehen es beispielhaft, lehrbuchhaft in Griechenland, dann steigt das Staatsdefizit, obwohl der Staat massive Anstrengungen unternommen hat zu sparen.

Weiterführende Informationen finden Sie hier:

DIW Berlin Artikel zur Vermögensungleichheit in Deutschland
OECD Entwicklung von Einkommensungleichheit und Armut
UNCTAD United Nations Conference on Trade and Development (engl.)

Quellen:
tagesspiegel.de
dernewsticker.de
daserste.de

Es gibt außerdem einen Videobeitrag von Plusminus

(Bildquellen: daserste.de, jarass.com, nachrichten-cafe.de, verdi.de)

 

Jugendproteste: Der Aufstand der Jungen hat erst begonnen

So vielfältig die junge Generation in Athen, Kairo, Madrid oder London ist – überall hinterfragt sie den Kapitalismus, wie wir ihn kennen. Von Wolfgang Gründinger

ZEIT online

Vor zwei Jahren forderte ich in meinem Buch Aufstand der Jungen meine Generation auf, den Aufstand zu wagen – nicht gegen die Alten, sondern gegen einen unfairen Zustand, und für ein Recht auf Mitsprache. In den letzten Monaten erleben wir, dass überall auf der Welt immer mehr junge Menschen wütend auf die Straße gehen, um für ihre Zukunft zu kämpfen.

Ist das der Weckruf einer globalen Jugendbewegung? Und wann springt der Funke auf Deutschland über?

Zwischen den nationalen Protesten lassen sich gewisse Parallelen identifizieren. Doch die Umstände sind komplex und passen in kein Feuilleton. Den Arabischen Frühling und die Jugendproteste in Europa als transnational vereinte Bewegung sehen zu wollen, ist gewagt. Zu unterschiedlich sind die Lebenswelten der Jugendlichen, zu vielfältig ihre Motive. Die plündernden Banden in England haben wenig mit den studentischen Zeltlagern in Spanien oder den Demonstranten vom Tahrir-Platz gemein.

Trotzdem erschöpft sich das Gemeinsame nicht im gleichen Alter. Politische Frustration und ökonomische Perspektivlosigkeit sind die verbindenden Wurzeln der Jugendbewegungen.

Wenn man jung ist, hat man noch Träume. Doch die Träume zerschellen, wenn die Türen verschlossen bleiben und nicht einmal ein Uni-Abschluss reicht, um einen Job zu finden, wie es früher als normal galt.

Weiterlesen auf Zeit online

(Bildquelle: Zeit Online)

 

 

Studie: Klimaextreme machen kriegerisch

Wissenschaftler der Columbia University weisen Zusammenhang nach

 

Um der zu erwarteten Kritik die Spitze zu nehmen, weisen die Forscher um Solomon Hsiang von der Columbia University, New York, ausdrücklich darauf hin, dass es sich bei ihrer Studie lediglich um eine statistische Analyse handelt, die einen Zusammenhang aufzeigt, jedoch keinen kausalen Zusammenhang.

Konkret verglichen die Wissenschaftler 250 Konflikte aus dem Zeitraum zwischen 1950 und 2004 mit dem Auftreten des Klimaphänomens El Niño - Und stellten fest, dass die Wahrscheinlichkeit, dass es zu Bürgerkriegen und anderen gewaltsamen Auseinandersetzungen kommt, in den El Niño-Jahren doppelt so hoch war wie sonst.

Die Klimaextreme seien nicht der einzige Faktor beim Ausbruch von Konflikten, betont Hsiang, offenbar aber doch ein Faktor unter mehreren. Die Columbia University plant weitere Forschungen zu dem Thema.

Lesen Sie den Bericht zur Studie in der Fachzeitschrift Nature

 

Quelle: www.klimaretter.info über Sonnenseite- Franz Alt


 

Regensommer, Arktis-Eis und keine Überraschung

Interview zur Klimakrise mit dem Meteorologen Hartmut Graßl

Herr Professor, die Urlaubszeit ist vorbei und viele Deutsche fragen sich nach dem verregneten Urlaub: Hat das Wetter etwas mit dem Klimawandel zu tun? Natürlich wissen wir, dass "Wetter" und "Klima" zwei verschiedene Schuhe sind. Was ist den Leuten zu antworten?

Schon in der Frage stecken Ungereimtheiten: Erstens ist der Sommer noch nicht vorbei, zweitens war der erste meteorologische Sommermonat Juni in diesem Jahr in fast ganz Deutschland zu trocken, drittens ist das extreme Niederschlagsdefizit des Frühjahrs meist noch nicht ausgeglichen, viertens beträgt die Fläche Deutschlands nur 0,7 Promille der Erdoberfläche. Nicht jede der natürlichen Wetterschwankungen von Jahr zu Jahr hat etwas mit der Klimaänderung zu tun. [...]

Wissenschaftler des National Center for Atmospheric Research glauben, einen kurzfristigen Hoffnungsschimmer für die Arktis gefunden zu haben: Stimmen ihre Computer-Simulationen, könnte das Abschmelzen des Arktis-Eises vorübergehend unterbrochen werden. Demnach sind neben den menschlichen Emissionen auch natürliche Klimaschwankungen zu berücksichtigen. Welche sind das? Können Sie uns das erklären?

Die Wissenschaftler des Nationalen Atmosphärenforschungs-Zentrums der USA haben etwas gemacht, was seit wenigen Jahren bei jetzt hoher Rechnerleistung viele Klimamodellierer tun können und tun, nämlich ein Klimamodell mit gering veränderten Startfeldern, mehrfach jeweils eine Realisierung des Klimas über Jahrzehnte, oder gar ein Jahrhundert rechnen zu lassen. Damit kann man die natürlicherweise immer vorhandenen Schwankungen von Jahr zu Jahr oder einem Jahrzehnt zum anderen annähernd nachbilden.

Konzentriert man sich dabei auf die Arktis wie die amerikanischen Kollegen, so kann man herausfinden, ob der starke Schwund des Meereises in den vergangenen drei Jahrzehnten allein dem erhöhten Treibhauseffekt der Atmosphäre zuzuschreiben ist oder auch langfristige, natürliche Schwankungen mitgespielt haben. Die Antwort der Kollegen in Amerika ist: Ja, diese Schwankungen favorisierten ein verstärktes Abschmelzen des Meereises. Es gibt also eine gewisse Wahrscheinlichkeit, dass sich der Meereisschwund in den nächsten Jahren verlangsamt, weil die allgemeine Zirkulation der Atmosphäre quasi nicht mehr "mithilft"[...]

Lesen Sie das gesamte Interview hier

 

Quelle: www.klimaretter.info
Bildquelle: Klimaretter.info

 

Wasserkrise: Experten warnen vor geopolitischen Spannungen

Schwarzmarkt und illegaler Raubbau bedrohen Wasserressourcen

 

 

In der Abschlusserklärung der Weltwasserwoche warnen Konferenzteilnehmer davor, dass sich der globale Wasserbedarf bis 2030 um bis zu 40 Prozent steigern könnte.

"Nicht nur die Versorgungssicherheit mit Wasser, sondern auch mit Nahrung und Energie ist davon direkt betroffen", warnt Martin Geiger, Leiter Bereich Süßwasser beim WWF Deutschland. "Eine Verschärfung der weltweiten Wasserkrise wird die öffentlichen Gesundheitskosten steigen lassen, die wirtschaftliche Entwicklung ausbremsen, ökologische Probleme verschärfen und zu sozialen und geopolitischen Spannungen führen."

Der WWF fordert von der internationalen Staatengemeinschaft daher einen entschiedenen Kampf gegen die illegale Ausbeutung und den Schwarzmarkt für Wasser. "Es braucht neue und vor allem verbindliche Konzepte. Wer die Wasserkrise aus politischem Kalkül ignoriert, wird die Rechnung in einigen Jahren erhalten", sagte Geiger.

Das UN-Weltwasserforum im März 2012 und die UN-Konferenz für Nachhaltige Entwicklung Rio+20 im Juni 2012 seien ein geeigneter Rahmen, um die Weltwirtschaft auf ein sozial und ökologisch nachhaltiges Fundament zu stellen.

Lesen Sie den kompletten Bericht hier

 

Quelle: WWF über Sonnenseite- Franz Alt
Bildquelle: istockphoto.com

 

7 Milliarden- Wer ist der "typischste Mensch der Welt"?

Interessanter Kurzfilm zur wachsenden Weltbevölkerung

 

Schon bald werden auf der Erde 7 Milliarden Menschen leben - und es werden immer mehr. Für uns wirft das jede Menge drängender Fragen auf:

Wie weit können wir die Energie- und Rohstoffvorräte unseres Planeten noch aufs Äußerste beanspruchen? Wie wird das unser Leben verändern? Und wie wird die Welt dann aussehen?

Im Rahmen ihrer Serie 7 Milliarden fragt National Geographic in diesem Kurzfilm: Wie sieht der "Durchschnittsmensch" unserer derzeitigen Weltbevölkerung aus?

Die Antwort ist überraschend:

Der "typischste" Mensch der Welt ist demnach ein 28-jähriger männlicher Han-Chinese - Diese Beschreibung passt auf über 9 Millionen Menschen auf der Welt! Er ist Rechtshänder und hat ein Handy - jedoch kein Bankkonto. Aber mit der wachsenden Bevölkerung ändern sich auch unsere Kategorien - "Typisch" ist relativ:

2030 wird die Weltbevölkerung die 7-Milliarden-Grenze überschreiten und der "Durchschnittsmensch" wird dann ein anderer sein: Wahrscheinlich ein Inder.


(Quelle: National Geographic)

 

- Aktionen -

 

 

 

 

Social Media Plattform 'Debating Europe'

Helfen Sie mit, den Global Marshall Plan in aktuellen Debatten zu vertreten!

 

Braucht Europa eine Steuerunion?

Ist Wirtschaftswachstum überhaupt wichtig?

Sollte Europa aus der Kernenergie aussteigen?

Sollten wir aufhören, unsere Ressoucen auszubeuten?


Debating Europe ist eine Social Media Plattform, die es jedem ermöglicht, seine persönlichen Meinungen, Ideen und Vorschlägen zu aktuellen politischen Themen mit Entscheidungsträgern der EU offen und direkt zu diskutieren. Ziel ist es, einen authentischen Austausch zwischen Bürgern und EU-Politikern einzurichten.

Somit bietet Debating Europe den Unterstützern und Interessierten des Global Marshall Plan eine ganz besondere Gelegenheit, sich in aktuelle Debatten einzubringen und dabei die Notwendigkeit einer Welt in Balance zu betonen!

  

Die Plattform umfasst 5 verschiedene Themenrubriken an denen man sich beteiligen kann. Es besteht außerdem aber auch die Möglichkeit, neue Fragen und Themen aufzugreifen: Eine nachhaltige Ökosoziale Marktwirtschaft, ein Marshall Plan für die arabische Welt, die Vorteile einer Finanztransaktionssteuer.. Dies sind nur einige der spannenden und aktuellen Themen, die im Rahmen des Global Marshall Plan einladen, eingebracht und debattiert zu werden.

Dazu gibt es vier verschiedene Möglichkeiten: Über das Online Forum der Website, Twitter, Facebook oder E-Mail kann man die eigenen Beiträge in die Plattform einbringen.

Die wichtigsten Ideen zu jedem Thema werden als konkrete Empfehlungen an die teilnehmenden EU-Politiker weitergeleitet und auf der Website von Europe’s World und Friends of Europe veröffentlicht.

Gemeinsam können wir viel erreichen- Werden Sie deshalb aktiv für die Ideen und Ziele des Global Marshall Plan und nehmen Sie mit Ihrer Stimme teil an aktuellen Debatten!

Zur Plattform Debating Europe

Bildquelle: euranet.eu

 

- Plant-for-the-Planet -

 

 

 

 

Röttgen greift die Forderung der Kinder auf

Weltweite Initiative will bis 2020 150 Millionen Hektar Wald, das entspricht 1.000 Milliarden Bäume aufforsten

 

Die Kinder von Plant-for-the-Planet begrüßen diese Initiative von Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft mit großer Freude. "Wir sind sehr glücklich, dass unsere Forderung vom Anfang des Jahres im Jahr der Wälder so schnell aufgegriffen wurde", freut sich Felix.

Röttgen: 150 Millionen Hektar aufforsten

Bonn - Mit einem großen Aufforstungsprogramm will eine Weltinitiative unter Beteiligung von Regierungen der fortschreitenden Waldzerstörung begegnen.
Bis 2020 sollen weltweit 150 Millionen Hektar an verlorenen und geschädigten Wäldern wiederaufgebaut werden. Weltweit gingen jährlich fast 13 Millionen Hektar - eine Fläche etwa von der Größe Griechenlands - an Wäldern verloren, sagte Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) bei der Waldkonferenz «Bonn Challenge» am Freitag in Bonn.

"Diesen massiven Verlust an Wäldern können wir nicht länger hinnehmen. Wir müssen alle denkbaren Anstrengungen unternehmen, die verbliebenen Wälder zu erhalten und gleichzeitig beginnen, die zerstörten Wälder wieder aufzubauen."

Die Waldvernichtung habe vielerlei negative Folgen, wie einen rasanten Verlust an biologischer Vielfalt und überlebenswichtigen Ökosystemdienstleistungen. Sie trage mit zum Klimawandel bei, sagte Röttgen. Der Wiederaufbau von Waldflächen sei ein "konkreter Ansatzpunkt" im Kampf gegen die Erderwärmung und für den Erhalt der biologischen Vielfalt. Das Ziel einer Aufforstung von 150 Millionen Hektar (2011-2020) sei verbunden mit UN-Umweltvereinbarungen. Das Vorhaben sei "machbar" und "realistisch". Weltweit gebe es eine Waldfläche von rund zwei Milliarden Hektar, die wieder aufforstbar seien. Das entspricht etwa der halben Fläche Asiens.

Weiter lesen auf www.proplanta.de

Die Kinder von Plant-for-the-Planet hatten via UNO-Rede diese Forderung bereits im Februar 2011 früher aufgestellt.

 

 

 

Akademie zwischen Nashörnern und Leoparden

Felix und seine Freunde pflanzten gemeinsam mit 500 Schulkindern am 14. Juli 2011 in der Region Nyeri in der Nähe des Mount Kenia im privaten Schutzgebiet der Rhino Watch Lodge hunderte Bäume. Doch warum gerade hier am Äquatorgürtel?

 

Die Äquator-Region Nyeri liegt am Rande des Mount-Kenia-Massivs. Es ist eine “immergrüne Oase” tropischer Regen- und Nebelwälder inmitten der großen ostafrikanischen Trocken- und Dornsavannen. Der Artenreichtum der Region zählt zu den vielfältigsten von ganz Afrika.

Durch sozial-gesellschaftliche Spannungen, die Bevölkerungsexplosion, extensive landwirtschaftliche Nutzung sowie unkontrollierte Rodungen sind viele der Wälder in den letzten Jahrzehnten verschwunden. Die Fruchtbarkeit des Bodens hat in vielen Gegenden abgenommen und ist bereits von Erosion und Wüstenbildung bedroht. Immer mehr Menschen sind auf Nahrungsmittellieferungen angewiesen.

Aus diesem Grund kamen Felix und seine Freunde mit den Kindern, lokalen und überregionalen Autoritäten und Institutionen zusammen. Die Kinder waren im Alter von 10-15 Jahren und kamen von 12 Schulen der Region, Waisenhäusern und Pfadfindergruppen. In der Akademie wurden die Kinder zu Botschaftern für Klimagerechtigkeit ausgebildet und wollen mit ihren Lehrern und Schulen in der Zukunft eigene Baumpflanz-Aktionen weiterentwickeln und lokal realisieren.

Die Rhino-Watch-Lodge, ein Deutsch-Kenianisches Familienunternehmen, hat bereits Erfahrungen mit heimischem Wuchs im eigenen Schutzgebiet von endemischen Baumeuphorbien und möchte als Partner der Plant-for-the-Planet Initiative in Kenia die zukünftigen Kinder-Baumpflanzgruppen der Region mit Setzlingen und technischer Hilfe unterstützen. Neben der Chance zu einem Beitrag zur lokalen nachhaltigen Entwicklung der Gemeinden und Umwelterziehung der nächsten Generationen, möchte das Unternehmen die Aktivitäten auch in das Konzept des nachhaltigen Tourismus einbinden. Zukünftige Reisende und Besucher Kenias können die regionalen Baumpflanzgruppen unterstützen, sowie direkt vor Ort mit den Kindern pflanzen und ihre CO2 Bilanz ausgleichen. So bleibt die Baumpflanzaktion von Plant-for-the-Planet kein einmaliges Ereignis, sondern der Anstoß für ein langfristig wachsendes Zukunftsprojekt. Auf der Rhino-Watch-Loge gehört es übrigens schon seit Anbeginn zur Tradition, dass jeder Gast einen Baum für den Klimaschutz pflanzt.

Am Nachmittag pflanzten alle Kinder und Gäste zusammen 500 Bäume auf einem privaten Naturschutzgebiet unter der Schirmherrschaft der 9-jährigen Maisha (Tochter der Rhino-Watch-Lodge Eigentümer Frank Wirth und Kendy Kinge Wirth) sowie Felix und seinen Freunden. Es kamen Gäste aus Politik, Wirtschaft, sozialen Organisationen und den Vereinten Nationen (UNEP) sowie der kenianische Musiker Ayub Ogada.

Der private Fernsehsender RTL II berichtete über das Event in Nyeri und Felix’ Afrikareise:

 

Erste Akademie in Mittelamerika: Guatemala

In Guatemala gibt es jetzt die ersten Botschafter für Klimagerechtigkeit!

 

Am 13. August fand unsere erste Akademie in Guatemala statt! Im ländlichen San Marcos, einer der ärmsten Gegenden Guatemalas, was wiederum eines der ärmsten Länder Lateinamerikas ist. Das schmälerte allerdings den Enthusiasmus der Teilnehmer nicht, die über die Klimakrise lernten und eigene Aktionspläne fassten. Angeregt von der Klimagerechtigkeitsbotschafterin Andrea Nava aus Guatemala-Stadt, gaben die Kinder aus verschiedenen Schulen ihren Bäumen sogar einen Namen. Die Teilnehmer gehören zur ethnischen Gruppe der Mam, Nachfahren der Maya, und wohnen nahe des höchsten Vulkans Zentralamerikas (Tajumulco 4220m). Vielen Dank an alle Beteiligten für ihre tolle Arbeit!

 

- Veranstaltungsnachlese -

 

 

 

 

Alpbacher Reformgespräche 2011

Nachlese der Arbeitskreise

Im Rahmen der heurigen Alpbacher Reformgespräche organisierte das Ökosoziale Forum zwei Arbeitskreise, die sich mit den Themen Ressourcengerechtigkeit und der Frage der Gerechtigkeit im Pensionssystem widmeten.

Eine detaillierte Nachlese zum ersten Arbeitskreis (Ressourcengerechtigkeit) sowie genauere Informationen zum zweiten finden Sie hier.

 

 

- Bücher -

 

 

 

 

Aufruf an alle: "Empört Euch!" - ab jetzt Bestandteil der Global Marshall Plan Zukunftsbibliothek

Jeder trägt Verantwortung für die Zukunft unserer Welt

 

„Empört Euch“ und „Vernetzt Euch“ - Streitschriften, deren Botschaft der Global Marshall Plan Initiative aus dem Herzen sprechen und zudem die Welt bewegen.

Die Streitschrift „Empört Euch!“, ein Bestseller in Frankreich und weit darüber hinaus, wird  in den Medien heftig diskutiert. Stèphane Hessel (94 Jahre), unter anderem Mitautor der UN Menschenrechtserklärung, fordert die junge Generation zur Empörung, und damit zum gewaltlosen Wiederstand auf. Hessel verdeutlicht, dass jeder Einzelne von uns für die Zukunft unserer Welt verantwortlich ist: „‘Ohne mich‘ ist das Schlimmste, was man sich und der Welt antun kann. Den ‘Ohne mich‘-Typen ist eines der absolut konstitutiven Merkmale des Menschen abhandengekommen: Die Fähigkeit zur Empörung und damit zum Engagement.“ (S.13)

In seiner Streitschrift ruft der ehemalige französische Diplomat, der das KZ Buchenwald überlebt hat, zum Widerstand gegen die Unzulänglichkeiten unserer Gesellschaft auf, kritisiert den Finanzkapitalismus, die Umweltpolitik und prangert die Lage der Menschenrechte an: „Neues schaffen heißt Widerstand leisten! Widerstand leisten heißt Neues schaffen!“ (S.21) Ganz klar für Hessel ist dabei, dass man gut vernetzt sein muss, um etwas erreichen zu können (S.15).

Dass aktive soziale Netzwerke eine enorme Schlagkraft besitzen, wurde spätestens durch den Arabischen Frühling sichtbar: Erstmals in der Geschichte haben Blogs und soziale Netzwerke wie Facebook und Twitter ein diktatorisches Regime zu Fall gebracht. Schwarmgleich und ohne Struktur. Mit Ihrer Streitschrift „Vernetzt Euch!“ fordert die 27-jährige Lina Ben Mhenni, Internetaktivistin und mutige Stimme der tunesischen Revolution, zu politischem Engagement und der Vernetzung auf. Das Netz empfindet sie mächtig, weil es unmittelbar reagieren und unbegrenzt viele Menschen miteinander verbinden kann: „Das Netz ist auch ein unvergleichliches Mittel der Mobilisierung: es überwindet sämtliche Schranken, Zäune und Mauern, Verbote und Grenzen, Parteizugehörigkeiten und sogar individuelle Hemmungen – wie in meinem Fall die Schüchternheit.“ (S.45).

„Vernetzen Sie sich!“, treten Sie unseren Gruppen bei den sozialen Netzwerken XING und Facebook bei, engagieren Sie sich innerhalb einer Global Marshall Plan Lokalgruppe. „Empören Sie sich!“, beteiligen Sie sich aktiv an Diskussionen, kommentieren Sie und regen noch mehr Menschen zum Umdenken an!

Die Streitschriften "Empört Euch", "Engagiert Euch" und "Vernetzt Euch" sind für je 3,99€ im Buchhandel erhältlich. "Empört Euch" ist bereits Bestandteil des Global Marshall Plan Buch Abonnements.

 

"Heutzutage haben viele,..., Leute diesen Traum,.., dass sich die Welt verändert. Sie wird sich aber nur verändern, wenn Informationen in Umlauf geraten, ..., wenn wir uns vernetzen." (Vernetzt Euch, S. 44)

Die Verbreitung von Informationen und die Vernetzung von ähnlich denkenden und agierenden Menschen ist wesentliches Ziel der Global Marshall Plan Initiative. Nur wenn sich viele Menschen für Alternativen einsetzen, wird der politische Druck für Veränderungen groß genug sein.

(Bilder: Lina Ben Mhenni, Buchcover, tipping point)

 

- Aus den Medien -

 

 

 

 

Pressespiegel

Die Initiative und Plant-for-the-Planet in den Medien

 

Plant-for-the-Planet
 

Teaserbild: Pixelio, Rainer Sturm

 




Veranstaltungen



Weniger ist MEHRWert - grünes Wachstum ohne Grenzen?

15.09.2011 19:00 Uhr (Ortszeit)
München


Eine neue Wirtschaftsordnung mit grünem Wachstum und gerechter Verteilung - aber was ist damit genau gemeint?

 

Die GLS Bank ist eine sozial-ökologische Bank, die ihre Gelder in Projekten anlegt, die zu einer nachhaltigen Entwicklung der Gesellschaft beitragen. Gemeinsam mit dem Energiedienstleister für Solarstrom Green City Energy wird eine Podiumsdiskussion zu zentralen Begriffen der ökosozialen Marktwirtschaft veranstaltet.

Begriffe wie "grünes Wachstum", "Nachhaltigkeit" oder "gerechtere Verteilung" fallen immer wieder, wenn es darum geht Alternativen zur jetzigen Wirtschaftsordnung zu beschreiben. Doch was genau hinter den Begriffen steht, ist oft nicht eindeutig und wird sehr unterschiedlich interpretiert. Eine gemeinsame Verständigung auf genauere Definitionen ist aber unumgänglich, wenn es um die Gestaltung der zukünftigen Wirtschaftsweise gehen soll.

Auf dem Podium diskutieren deshalb Visionäre des alternativen Wirtschaftens: Prof. Dr. Dr. Franz Josef Radermacher vom Club of Rome, Thomas Prudlo, Geschäftsführer von Green City Energy und Thomas Jorberg, Vorstand der GLS Bank, werden ihre Vorstellungen einer ökosozialen Martwirtschaft vorstellen.

Mehr Informationen zur Veranstaltung und Kartenreservierung finden Sie hier. Der Eintritt kostet 5€.

 

Dritte Hamburger Klimawoche ...

23.09.2011 - 30.09.2011
Hamburg


... noch umfangreicher!

 

Wenn es nach den Wünschen der inzwischen knapp 100 Akteure der dritten Hamburger Klimawoche (23. bis 30 September 2011) geht, könnte diese noch umfangreicher werden als in den vergangenen Jahren. Unter der Federführung der TuTech Innovation GmbH werden neben den bewährten Kernaktivitäten in der Hamburger Europa Passage in Form eines attraktiven Themenparks weitere Flächen in der Innenstadt bespielt. Es gibt eine Neuauflage des Klimakonzerts. Ein Klima-Finanzgipfel und eine Elektromobilitätsmeile ergänzen das Angebot an die Hamburger Bürger im Jahr der Umwelthauptstadt 2011. Die Entwicklungen der Inhalte laufen derzeit auf Hochtouren und wer sich noch einbringen möchte, sollte sich schnellstens beim Klimawochen-Team melden.

Bildquelle: http://www.deutsches-klima-konsortium.de/uploads/tx_n4mevents/Logo_-_Hamburger_Klimawoche.jpg

 

Moving Planet

24.09.2011
Weltweit


Ein Tag, um fossile Brennstoffe zu überwinden

 

Moving Planet: ein Tag, um fossile Brennstoffe zu überwinden

Moving Planet ist eine weltweite Rallye, um Lösungen für die Klimakrise zu verlangen - an einem einzigen Tag weg von fossilen Brennstoffen. Kommen Sie mit dem Fahrrad, auf Inlinern, auf einem Skateboard oder einfach zu Fuß. Zu lange haben unsere Politiker versagt und verzögert, kompromittiert und eingeknickt. Diese Ära muss zu einem Ende kommen: Es ist Zeit etwas zu bewegen in Sachen Klimakrise.

Kommen Sie mit Ihren Nachbarn und Ihren Freunden, Ihrer Familie und Ihren Mitarbeitern.
Kommen Sie und werden Teil von etwas sehr Großem.

Überall auf der Welt am 24. September 2011.

Mehr unter: http://www.moving-planet.org/
 

 

Who feeds the World?

12.10.2011 16:00 Uhr (Ortszeit)
Wien, Österreich


Eine Veranstaltung zum Welternährungstag 2011

 

Die Preise für Nahrungsmittel für die Menschen im globalen Süden sind derzeit ähnlich hoch wie während der Hungerkrise von 2007/2008. Für die Menschen in den betroffenen Ländern ist das eine Katastrophe. Einer der Auslöser ist die massive Spekulation auf Agrarrohstoffe. ExpertInnen aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft analysieren und diskutieren unter der Leitung von Johannes Kaup den Zusammenhang zwischen unseren Bankgeschäften und der Ernährungssituation der Menschen in den Entwicklungsländern. Who feeds the World? ist eine Veranstaltung
anlässlich des Welternährungstages 2011.

Radiokulturhaus, Großer Sendesaal
1040 Wien, Argentinierstraße 30a

 

Wo Land Wert schafft

18.10.2011 18:30 Uhr (Ortszeit)
Wien, Österreich


Ökosoziale Agrarpolitik im Gespräch

 

Universität für Bodenkultur Wien
Schwackhöferhaus, Aula
Peter Jordan-Str. 82, 1190 Wien

Weitere Informationen hier

 

 

Zukunftsfähige Landwirtschaft in Europa

09.11.2011 09:30 Uhr (Ortszeit)
Brüssel, Belgien


Was für eine GAP-Reform brauchen wir?

 

Die Gemeinsame Agrarpolitik der EU (GAP) hat mit zunehmenden Herausforderungen umzugehen, die von Ernährungssicherheit und -qualität über ökologische Nachhaltigkeit bis zur sozialen Fragen in ländlichen Gebieten reichen. Andererseits verbirgt sich in diesem Bereich viel Potential für Klimaschutz, Energieeffizienz und lebendige, erfolgreiche ländliche Räume.

Welche Hauptaufgaben und -funktionen soll die europäische Landwirtschaft jetzt und in der Zukunft erfüllen? Entlang welcher Leitlinien sollte die GAP reformiert werden? Welchen Beitrag kann die Landwirtschaft zum nachhaltigen und kohlenstoffarmen Wirtschaften leisten? Welche Unterstützung braucht sie dafür – finanziell, technologisch und regelungspolitisch? Welche Rolle sollte die GAP im neuen Finanzrahmen der EU ab 2013 spielen, welches Budget ist dafür notwendig?

Franz Fischler, der Präsident des Ökosozialen Forums Europa, wird die Zukunft der Europäischen Agrarpolitik gemeinsam mit weiteren ca. 40 ExpertInnen aus dem Landwirtschaftsbereich, der europäischen und nationalen Politik, der Wissenschaft und Forschung sowie der Zivilgesellschaft, am runden Tisch diskutieren.

Anmeldung:
Fr. Lindsay Digneffe, Friends of Europe
Tel. +32-2-737 91 54
E-Mail: lindsay.digneffe@friendsofeurope.org

Ort:
Bibliothèque Solvay, Parc Léopold
137 Rue Belliard, 1040 Brüssel

 

 

50 Jahre Stiftung Ökologie & Landbau

02.12.2011
Bad Dürkheim


Verleihung des Karl-Werner-Kieffer-Preises 2011

 

Die Stiftung Ökologie & Landbau (SÖL) feiert in diesem Jahr ihr 50jähriges Jubiläum. Zum Gedenken an den Gründer wird zu diesem Anlass auch der Karl-Werner-Kieffer-Preis verliehen. Der Preisträger 2011 ist eine herausragende Persönlichkeit, dessen besondere Leistungen nachhaltig dem Umweltschutz und der Förderung des Ökolandbaus dienen. Wer es ist, wird zum Festakt bekanntgegeben. Zu diesem Ereignis möchten wir Sie herzlich einladen:
 
Wann: Freitag, 02. Dezember 2011, 13.00 Uhr – 17.30 Uhr
Wo:       Brunnenhalle, Schlossgartenstraße, 67098 Bad Dürkheim
 
 
 
Angefügt das vorläufige Programm;
Ende September erhalten Sie per Post Ihre Einladung (Druckversion) – dann mit dem endgültigem Programm.
 

 

Plant-for-the-Planet Akademien 2013

12.01.2013 - 31.12.2013 23:59 Uhr (Ortszeit)
Deutschland, Schweiz und Österreich


Jetzt anmelden und Botschafter werden! - Kinder (8-14 Jahre) und Jugendliche (15-21 Jahre)

 

Die Winterpause dient zum Energie sammeln, denn die erste Aakdemie 2013 findet bereits im Januar statt!

Die Plant-for-the-Planet Akademien sind als offizielles Projekt der UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" ausgezeichnet – ein Bildungskonzept, das Kindern und Erwachsenen nachhaltiges Denken und Handeln vermittelt. Denn wir müssen lernen: Mein heutiges Handeln hat Einfluss auf das Leben meiner Kinder und auf das Leben von Menschen in anderen Weltregionen. Mit der UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" (2005-2014) haben sich die Staaten der Vereinten Nationen verpflichtet, dieses Bildungskonzept zu stärken.

Akademie zum Botschafter für Klimagerechtigkeit (8-14 Jahre):
Auf der Akademie zum Botschafter für Klimagerechtigkeit beschäftigen sich 8-14 Jährige mit den Ursachen und Folgen der Klimakrise. Ihr erfahrt, was jeder tun kann, lernt Vorträge zu halten, pflanzt Bäume und plant erste eigene Aktionen. Zum Abschluss der Akademie werdet ihr zu Botschaftern für Klimagerechtigkeit ernannt und erhaltet ein großes Informationspaket. Damit wird das Mitmachen kinderleicht und ihr könnt zu Hause und in der Schule gleich loslegen. Die Teilnahme und Verpflegung sind für die Kinder kostenlos!

Akademie zum Zukunftsbotschafter, „Schwerpunkt Verhandlungsführung“ (15-21 Jahre):
Die Akademie zum Zukunftsbotschafter, „Schwerpunkt Verhandlungsführung“ richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 15-21 Jahren, die sich damit beschäftigen, den Plant-for-the-Planet 3-Punkte-Plan in die Realität umzusetzen. Während der Akademie erarbeitet und übt ihr zu überzeugen, zu argumentieren sowie den Umgang mit Wiederstand. Die Teilnahme und Verpflegung sind für die Jugendlichen und jungen Erwachsenen kostenlos.

Folgende Akademien sind 2013 bisher geplant:

12.01.2013     Deutschland, Lübeck (Alter: 8-14)
09.03.2013     Deutschland, Gelsenkirchen (Alter: 8-14)
13.04.2013     Deutschland, Garbsen (Alter: 8-14)
13.04.2013     Deutschland, Oer-Erkenschwick (Alter: 8-14)
20.04.2013     Deutschland, Ludwigsburg (Alter: 8-14)
20.04.2013     Deutschland, Dülmen (Alter: 8-14)
20.04.2013     Deutschland, Unterhaching (Alter: 8-14)
20.04.2013     Deutschland, Readevormwald (Alter: 8-14)
27.04.2013     Detuschland, Garmisch (Alter: 8-14)
27.04.2013     Detuschland, Kronberg (Alter: 8-14)
27.04.2013     Detuschland, Gilching (Alter: 8-14)
27.04.2013     Detuschland, Dornstadt (Alter: 8-14)
11.05.2013     Deutschland, Rattenkirchen (Alter: 8-14)
04.06.2013     Deutschland, Denkendorf (Alter: 8-14)
08.06.2013     Österreich, Feldkirch (Alter: 8-14)
21.09.2013     Deutschland, Höhenkirchen-Siegertsbrunn (Alter: 8-14)
28.09.2013     Deutschland, Bielefeld (Alter: 8-14)
12.10.2013     Deutschland, Aachen (Alter: 8-14)

Eine Übersicht aller feststehenden Termine findet sich auf unserer Internetseite. Weitere Termine sind in Planung und werden zeitnah auf unserer Internetseite und im Newsletter bekannt gegeben.

Reservieren Sie frühzeitig einen Platz für Ihre Kinder und Schüler, indem Sie am besten schon heute die kostenlose Online-Anmeldung vornehmen.
Erzählen Sie doch auch Freunden, Bekannten und Kollegen von der Akademie und kommen Sie mit Ihren Kindern bzw. Schülern gemeinsam zur Veranstaltung. Besonders zur Abschlussveranstaltung einer jeden Akademie sind Eltern, Lehrer, Freunden und Interessierten herzlich eingeladen.

Die Kinder wollen sich gegenseitig "empowern". Das Plant-for-the-Planet Sekretariat stellt den Kindern Bildungsmaterial über die Klimakrise zur Verfügung. Das ist nur dank Spenden möglich. Jeder noch so kleine Betrag zählt. Hier können Sie spenden.

 






News-Redaktion
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Helge Bork (V.i.S.d.P.R.), Andreas Huber

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Die Global Marshall Plan Initiative setzt sich ein für eine Welt in Balance. Das Gleichgewicht soll wiederhergestellt werden durch eine weltweite Ökosoziale Marktwirtschaft, eben einen Global Marshall Plan. Die Initiative wird von vielen tausend Organisationen und Einzelpersonen unterstützt. Koordiniert wird sie durch einen Kreis von derzeit sieben Organisationen: Deutsche Gesellschaft Club of Rome, Global Marshall Plan Foundation, Ökosoziales Forum Europa, Ökosoziales Studierendenforum Österreich, Peter Hesse Stiftung, Stiftung Weltvertrag, ThinkCamp gem. eG.

Global Marshall Plan News ist das Medium, um die Aktiven in der Initiative über die neusten Entwicklungen zu informieren. Die News erscheinen gewöhnlich jeden zweiten Donnerstag im Monat. Bitte senden Sie Artikel bis zum Freitag des vorhergehende Monats an news@globalmarshallplan.org.

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