Newsletter 1 / 2012

- Aus dem Netzwerk -
Was sind unsere Ziele für 2012?
Handwerkszeug um lokal aktiv zu werden
Gelungene Eventwoche zum Thema "Nachhaltiges Denken"
Neuigkeiten von der ThinkCamp Genossenschaft
Neuer Präsident des Ökosozialen Forum Europa
- Termine -
Einladung zu den Monatstreffen der Lokalgruppen Nürnberg und Düsseldorf
2012: Ihre Chance lokal aktiv zu werden!
Nutzen Sie diese tolle Gelegenheit: Nehmen Sie am ersten offiziellen Global Marshall Plan Workshop teil!
- Meinung -
Kollektive Intelligenz: Ein Weg aus der Krise?
- Aktuelle Diskussionen -
Erster Entwurfstext für die Rio+20-Ziele veröffentlicht
Finanztransaktionssteuer
Fortschritt ohne Wachstum? - Plädoyer für ein neues Wirtschaftskonzept
Was leistet Wachstum?
Zusammenhang von Bevölkerungswachstum und Klimawandel
Als Konsument haben Sie mehr Einfluss als sie denken!
Forsa- Umfrage zur Energiewende
Das Ende des China-Zyklus
- Hintergrundwissen -
Neue interessante Studien
Transparency International: Korruptionswahrnehmungsindex 2011 veröffentlicht
- Aktionen -
Druckfrisch: Neue Flyer für die Global Marshall Plan Initiative
Mitmachen: Ideenwettbewerb des Rates für Nachhaltige Entwicklung
- Film-, Hör- und Lesetipps -
Bücher frei Haus!
ARTE-Kurzfilmreihe: "Was tun? - Widerstand leisten"
Kurzfilm: Mein Name ist Zukunft
Neuer Podcast Online: Engagier dich!
Biodiversitätstagung zum Nachhören
- Plant-for-the-Planet -
Blätter zeigen Umweltsünder
Akademie im Reich der Mitte
- Aus den Medien -
Pressespiegel

 



Neuigkeiten

- Aus dem Netzwerk -

 

 

 

 

Was sind unsere Ziele für 2012?

Koordinationskreis bittet um Input und Diskussion

 

Vor wenigen Tagen wurde in Tunesien der Jahrestag der Revolution gefeiert. Sean Parker, Mitbegründer von Facebook sagte noch im Januar 2011: "Die Menschen sind vernetzt wie noch nie zuvor. Wir fangen gerade erst an zu verstehen, mit welcher Macht jeder einzelne von uns ausgestattet ist". Rückblickend betrachtet, wird jedem die Tragweite seiner Worte bewusst: Die Umbrüche mündeten in den "arabischen Frühling" und wurden über die Occupy Bewegung und "die Empörten" in die ganze Welt getragen. Überall erheben sich mittlerweile Menschen, informieren über Missstände und vernetzen sich zu globalen Aktionen. Sie alle arbeiten auf den viel zitierten "Tipping Point" hin - der Punkt an dem die kritische Anzahl erreicht ist und Systeme kippen. 

Auch unsere Initiative arbeitet auf einen Systemwechsel hin. Durch Information und Aufzeigen von Alternativen leisten wir wichtige Lobby für eine Welt in Balance. Bei unserem gemeinsamen Jahrestreffen diskutierten wir über die Themen in den nächsten Monaten. "Was kommt nach der Krise?!" kristallisierte sich als eine Frage heraus, die den Koordinationskreis veranlasste sich im November mit verschiedenen Inhaltsgebern zu treffen um Thesenpapiere zu entwickeln wie man der Krise begegnen könnte.

Für das kommende Jahr lädt der Koordinationskreis alle Unterstützer ein, sich mit Vorschlägen zu beteiligen. Was sind die Themen 20 Jahre nach der Nachhaltigkeitskonferenz in Rio und 40 Jahre nach der Veröffentlichung der „Die Grenzen des Wachstums“? Diskutieren Sie gemeinsam mit anderen Unterstützern ihre Ideen und Pläne für 2012 auf Facebook oder schreiben Sie uns eine E-Mail. Wie soll die Global Marshall Plan Initiative 2012 aussehen? Was soll geschehen und wie wollen wir uns gemeinsam einbringen? 

Wir freuen uns auf viele interessante Anregungen aus der Initiative. Lassen Sie uns auch 2012 gemeinsam für eine Welt in Balance eintreten!

 

(Bilder: Ergebnis-Chart zu den Zielen der Initiative vom Jahrestreffen 2011, Jahrestreffen 2011 in Augsburg, Infostand der Lokalgruppe München bei der Fairena-Messe in München im Oktober 2011)

 

Handwerkszeug um lokal aktiv zu werden

Lassen Sie sich von unserem "Leitfaden zur Gründung einer Lokalgruppe" und den Projektbeispielen des "Maßnahmenkatalogs" inspirieren!

 

Sie sind an einer Mitarbeit innerhalb der Global Marshall Plan Initiative interessiert, suchen nach neuen Inspirationen um Ihr Umfeld für die Idee eines Global Marshall Plan zu begeistern, oder denken Sie seit einiger Zeit darüber nach eine Global Marshall Plan Lokalgruppe in Ihrer Region zu gründen?

Dann werfen Sie doch einfach mal einen Blick in die folgenden beiden Dokumente –der Maßnahmenkatalog und der Leitfaden zur Gründung einer Lokalgruppe- und lassen sich inspirieren!

Seit der ersten Lokalgruppengründung im Jahr 2003 fanden sich in den verschiedensten Regionen Deutschlands, Österreichs, der Schweiz und darüber hinaus immer wieder neue Engagierte zusammen um für eine Welt in Balance aktiv zu werden. Deren Engagement wird nicht selten von einem der mittlerweile mehr als 40 Global Marshall Plan Academy Alumni -den Absolventen des Multiplikatoren-Lehrgangs der Global Marshall Plan Foundation- angeschoben. 

Bei der Zusammenstellung der hier vorgestellten Handwerkszeuge für lokal Aktive flossen sämtliche Erfahrungswerte der mittlerweile seit neun Jahren erfolgreich agierenden Initiative ein. Durch stetigen Austausch und die Kommunikation mit dem internationalen Koordinationsbüro in Hamburg profitieren neu dazu gewonnene Unterstützer somit vom wachsenden Know-How der Community.

Die beiden Dokumete werden auch innerhalb des Global Marshall Plan Workshops, welcher am 12. Mai im Koordinationsbüro in Hamburg stattfinden wird, vorgestellt werden. Sie sind herzlich eingeladen diesen Workshop als Auftakt Ihres Engagements zu nutzen! Mehr dazu finden Sie hier.

Der Maßnahmenkatalog

Im Maßnahmenkatalog werden verschiedene Handlungsmöglichkeiten aufgeführt, die anhand beispielhafter Projekte für eine Welt in Balance in Deutschland und anderen Ländern der Welt vor Ort umgesetzt werden können. Anschauliche Best-Practice-Beispiele zeigen die große Wirkungsvielfalt jedes einzelnen. Denn selbst jeder Haushalt und jede Gemeinde ist in der Lage, selbst aktiv zu werden.

Den Maßnahmenkatalog gibt es in zwei verschiedenen digitalen Fassungen, einmal im Original mit Projekt-Beispielen aus Österreich, und einmal mit Beispielen aus Deutschland. Hier können Sie die österreichische Version als pdf herunterladen und die Printversion bestellen. Hier können Sie die pdf-Version mit Beispielen aus Deutschland herunterladen (hierzu sind keine Printversionen verfügbar).

Der Leitfaden zur Gründung einer Lokalgruppe

Eine engagierte Person, die die Gruppengründung und Aktivitäten vorantreibt, Treffen organisiert, Menschen dazu einlädt und die Neugierde, Motivation und das Interesse weiterer Menschen zu wecken weiß, genügt, um die Gründung einer Lokalgruppe zu initiieren! 

Neben einigen Hintergrundinformationen zur Wirkungsweise und dem Agieren innerhalb der Initiative, erfahren Sie wie sie andere Menschen in ihrem Wirkungskreis aktiv zum Umdenken anregen und somit am notwendigen Wandel zu einer gerechteren Globalisierung beitragen können. Außerdem werden formale Angelegenheiten, die Erwartungen des Koordinationsbüros und weitere Leistungen der Foundation erläutert.

Der Leitfaden befindet sich noch im Entwurfsstadium und kann hier im pdf-Format heruntergeladen werden. Anregungen und Ergänzungen sind herzlich willkommen unter info@globalmarshallplan.org.

 

Gelungene Eventwoche zum Thema "Nachhaltiges Denken"

Eine Veranstaltung der Global Marshall Plan Hochschulgruppe Karlsruhe

 

Ein Bericht der Hochschulgruppe Karlsruhe

5.Dezember 2011. Montagabend, ein großes, umrandetes Gleichheitszeichen ziert die Tafel im Akademischen Auslandsamt der Universität Karlsruhe. Gleichgewicht - das ist nicht nur die Idee einer Welt in Balance, sondern auch die Motivation der Eventwoche "Nachhaltiges Denken" der Hochschulgruppe Global Marshall Plan Karlsruhe. 

Der Saal ist gefüllt mit Studenten verschiedenster Fachrichtungen, gleichwohl lauschen dem Vortrag Bürger und Interessierte von Jung bis Alt verschiedenster Nationalität. Doch nicht nur gleichgewichtige Verteilung des Publikums, auch eine ausgewogene Balance der Themen soll eine Rolle spielen:  Aus den Bereichen Umwelt, Politik, Wirtschaft, und Technik entsteht eine Melange, die eine Woche lang im Rahmen von Abendveranstaltungen anziehen soll.

Was an besagtem Montag mit dem Vortrag über "Land Grabbing", dem Phänomen der "Neuen Land- und Agrarinvestitionen in Afrika", mit einem globalökologischen und -wirtschaftlichen Ethikdiskurs beginnt wird am folgenden Tag kontrastiert. Nun referiert Götz Werner, Anthroposoph und Gründer der Drogeriemarktkette "dm", über seine politphilosophische Gesellschaftsvorstellung unter der Prämisse eines bedingungslosen Grundeinkommens. Auch der Wechsel vom Mikroskop zum Teleskop wird gewagt: Am Mittwoch wird der Präsentation einer Vertreterin eines Startups zur Installation von Kleinstwasserkraftwerken am Amazonas gelauscht. Wir werden informiert über die Idee, auf kleinster Ebene Energieversorgung zu gewährleisten. Donnerstags darauf betrachten wir im Gegenzug die makroskopischen Folgen von Energiegewinnung, während uns ein Experte des ITAS (Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse in Karlsruhe) über den Carbon Footprint von Energiebranchen aufzuklären versucht. Letztendlich kann der interessierte Besucher der Eventwoche auch seinen persönlichen Ausgleich zwischen Input und Output finden: Ein gemeinsamer "Rettet die Welt"-Abend im Studierendenzentrum bietet Raum und Zeit für Diskussionen, Beisammensein und kritische wie auch ideenreiche Aussprachen. Abgeschlossen wird die Woche durch die Präsentation des Streifens "Let's Make Money", eine wirtschaftskritische Produktion, die uns mit neuen Anstoßpunkten versorgt.

Zusammenfassend können die Besucher der Veranstaltungen sowie die Hochschulgruppe mit ihren Partnern die Balance zwischen Rückblick und Ausblick finden. Gut gefüllte Vortragsräume in Kooperation mit verschiedenen Einrichtungen, Publikum aus unterschiedlichen Bereichen, ein breit gefächertes Themensortiment und kontroverse Diskussionen stehen rückblickend für eine gelungene Eventwoche "Nachhaltiges Denken" und belohnen für einen ausgiebigen Planungsvorlauf. In die Zukunft gesehen wird offenbar, dass die Zahl der Verflechtungen und komplexer Probleme zunimmt und sich in ausgleichender Gegenüberstellung von Meinungen oft auch Gegensätze auftun. Hoffnung gibt der Diskurs, der stattfand und wieder stattfindet, damit hinter dem Gleichheitszeichen auf der Tafel kein Fragezeichen stehen wird, sondern der Kreis sich schließen kann. 

Hier erfahren Sie mehr über das Engagement der Global Marshall Plan Hochschulgruppe Karlsruhe.

   

(Quelle: Global Marshall Plan Hochschulgruppe Karlsruhe)

 

Neuigkeiten von der ThinkCamp Genossenschaft

Exkursion Ecovillages im April und Aufruf zur Teilnahme am Zukunftslabor

 

Auch im neuen Jahr warted die ThinkCamp Genossenschaft, Mitglied im Koordinationskreises der Global Marshall Plan Initiative, mit spannenden Projekten zum Mitmachen auf:

ThinkCamp Exkursion Ecovillages und Gemeinschaften vom 22.-29. April 2012

 

Auf geht’s in den Frühling! Wie die Bienen, so werden wir bald auch inspirierenden Nektar sammeln gehen. Vom 22.-29. April 2012 werden 15 bis 20 TeilnehmerInnen auf den Spuren von Vorbildern wandeln und Projekte zwischen Berlin und Kassel besuchen. Das Thema Vorbilder findet man heutzutage nicht so stark ausgeprägt in den Medien. Dort werden vornehmlich Personen zur Schau gestellt, die trotz offensichtlicher Fehlverhalten keine weitreichenden Konsequenzen für sich ziehen, wie aktuell Politiker oder Personen aus der Wirtschaft bzw. aus dem Bankensektor. Also wo kann man denn Vorbilder finden? Bezogen auf die Frage nach einem nachhaltigen Lebensstil und dem „richtigen“ miteinander, könnte die Antwort bei den Orten zu finden sein, die wir im Rahmen unserer Ökodorftour anpeilen. Darunter sind die bekanntesten Ökodorfprojekte in Deutschland zu finden: „Ökodorf 7 Linden“, das ZEGG, die Kommune Niederkaufungen oder die Gastwerke Escherode. Aber auch noch nicht so bekannte Plätze mit besonderer Ausstrahlung, wo etwas Neues entsteht, rücken in den Fokus: der „PermaKulturRaum“ an der Universität Göttingen (in Kooperation mit der Transition Town Gruppe Göttingen) und das Dorf Heckenbeck bei Kreiensen. All diese Initiativen werden gelebt von Menschen die an einer positiven Vision arbeiten und zeigen wollen:“ Seht her, es geht auch anders!“. Auf dass wir uns anstecken lassen mit dem Mut und Tatendrang etwas Neues zu wagen. Seid dabei! 

Mehr Infos unter www.thinkcamp.eu.

Teilnehmer für das Zukunftslabor im Juli 2012 gesucht

Vom 7.-22. Juli 2012 findet das Youth Vision Futurelab-2012 statt. 72 junge Menschen aus 7 europäischen Ländern im Alter von 17-30 Jahren werden an Visionen und Projekten für eine nachhaltige Entwicklung zu den Themenbereichen „Arbeit, Bildung und Leben in der Zukunft“ arbeiten. Die Teams werden experimentell, spielerisch und künstlerisch Vorschläge für eine nachhaltige Gesellschaftsentwicklung ausarbeiten und Projektvorschläge an Bürger, Unternehmen und öffentliche Organe liefern. 9 interessierte deutsche Personen dieser Altersgruppe können sich ab sofort für die Teilnahme an der Zukunftswerkstatt bewerben. Das zweiwöchige Programm wird von der ThinkCamp gem. eG unter Mitwirkung von Agenda-Foren ausgerichtet. Bewerber richten ihre Anfrage bitte an eu-project@thinkcamp.eu . 

Mehr Infos unter www.thinkcamp.eu.

(Bildquelle: ThinkCamp)

 

Neuer Präsident des Ökosozialen Forum Europa

Stephan Pernkopf folgt Franz Fischler

 

Seit Jahresbeginn hat das Ökosoziale Forum einen neuen Präsidenten: den niederösterreichischen Umwelt- und Agrarlandesrat Stephan Pernkopf.

Der langjährige EU-Kommissar Franz Fischler hatte nach seiner Rückkehr aus Brüssel insgesamt sechs Jahre lang mit seinem Engagement maßgeblich dazu beigetragen, dass die Forderung nach mehr Gleichgewicht zwischen Wirtschaft, Umwelt und Sozialem in Politik und Gesellschaft gehört und teilweise auch umgesetzt worden ist. Er bleibt dem Ökosozialen Forum als Ehrenpräsident mit seiner Expertise erhalten. „Wir müssen unser Wirtschafts- und Gesellschaftssystem zukunftsfähig machen – uns und unseren Enkeln zuliebe“, betont Fischler anlässlich der Neuwahl des Präsidenten in den beiden Vereinen Ökosoziales Forum Österreich und Europa.

 

Stephan Pernkopf
„Angesichts der aktuellen Krisen ist heute klarer denn je, wie notwendig es ist, unsere Wirtschaft auf Langfristigkeit hin auszurichten“, so Stephan Pernkopf. „Unsere Gesellschaft lebt heute zu sehr auf Kosten der Zukunft. Das gilt bei der Verschuldung öffentlicher Haushalte genauso wie beim Verbrauch unserer natürlichen Ressourcen und Lebensgrundlagen. Unsere Aufgaben im Ökosozialen Forum sind es, Vordenker zu unterstützen, Alternativen zu entwickeln und Lösungen umzusetzen. Es ist Zeit für einen neuen Aufbruch.“

Stephan Pernkopf ist Umwelt- und Agrarlandesrat in Niederösterreich und gilt als Vordenker im Bereich der erneuerbaren Energie. Davor war er langjähriger Kabinettchef von Josef Pröll im Landwirtschaftsministerium (2005–2008) und Finanzministerium (2008–2009) und hat aktiv in der ÖVP-Perspektivengruppe unter der Leitung von Josef Pröll mitgearbeitet. Pernkopf war außerdem bei mehreren Regierungsverhandlungen auf Bundesebene dabei und kennt so die gesamte Bandbreite der thematischen Herausforderungen. Stephan Pernkopf hat das Francisco Josephinum in Wieselburg absolviert und danach zum Doktor der Rechtswissenschaften in Wien promoviert. Er ist verheiratet und lebt in Wieselburg.

Werner Wutscher wird zusätzlicher Vizepräsident
Als zusätzlicher Vizepräsident für das Ökosoziale Forum Österreich und Europa steht ab Jänner 2012 der ehemalige REWE-Vorstand und Young Global Leader Werner Wutscher zur Verfügung. Er wird vor allem die internationale Vernetzung vorantreiben.

 

Weitere Informationen unter: www.oekosozial.at

 

- Termine -

 

 

 

 

Einladung zu den Monatstreffen der Lokalgruppen Nürnberg und Düsseldorf

Schauen Sie einfach mal vorbei - Alle Interessierte sind herzlich willkommen!

 

Durch das Engagement der Lokalgruppen, deren organisierten Vorträge und Informationsveranstaltungen werden stetig weitere Menschen und Gruppen über die globale Schieflage und damit auch die unbedingte Notwendigkeit und die Möglichkeit globaler Ökosozialer Rahmenbedingungen informiert. Als integrative Plattform lädt die Global Marshall Plan Initiative alle Interessierten und Engagierten zum Aktiv werden ein. Jeder hat die Möglichkeit sich und eigene Kompetenzen einzubringen.

Die folgenden beiden Einladungen sind exemplarisch zu sehen. Alle in deutschsprachigen Raum aktiven Lokalgruppen treffen sich regelmäßig und freuen sich über Interessierte und neue Mitstreiter. Informieren Sie sich hier im Lokalgruppenbereich unserer Website zu den Treffen der Lokalgruppe in Ihrer Region!

Einladung zum Lokalgruppentreffen in Düsseldorf, am 1. Februar 2012

Die Lokalgruppe Düsseldorf lädt alle Interessierten ganz herzlich zu ihrem Monatstreffen am 1. Februar ein. Tatkräftige Unterstützer für die Planungen der beiden anstehenden Veranstaltungen sind herzlich willkommen! 

Am 24. Januar wird unter dem Titel Die Biosprit-Lüge eine Film- und Diskussionsveranstaltung, die den Folgen des Biospritanbaus auf den Grund geht, stattfinden. Eingeführt als „ökologische“ Komponente zur Sicherung unseres Treibstoffbedarfs produzierte der Agrosprit vor allem Hunger. Beleuchtet wird die dunkle Seite eines Wirtschafts- und Lebensmodells, das in vielen Fällen auf der Armut Anderer basiert. Mehr dazu hier. 

Unter dem Titel Sind wir wirklich noch zu retten? - Konzepte für eine Zukunft wird dann am 6. März der Ökonomieprofessor und Wachstumskritiker Niko Paech erläutern, warum der 'unerschütterliche Glaube an die märchenhafte Expansion der Dinge keine Erfolgsaussichten hat und wie Nachhaltigkeit am Wachstumsdrang scheitert. Auf dem anschließenden Podium diskutieren Prof. Uwe Schneidewind, Mitglied der Enquete-Kommission ‘Wachstum‘ des Deutschen Bundestages und wissenschaftlicher Leiter des Wuppertal Instituts sowie der Ökologe Dr. Daniel Dahm. Mehr dazu hier. Die Ankündigung im VHS-Programm finden Sie hier. (19:00 Uhr, Bürgerzentrum Bilk - Düsseldorf Arcaden am Bilker Bahnhof) ein.
Unter www.netzwerk-oese.de finden Sie die Website der Lokalgruppe mit aktuellen Informationen.

 

Einladung zum Monatstreffen der Lokalgruppe Nürnberg, am 7. Februar 2012

Die ÖSF-Regionalgruppe Nürnberg des Ökosozialen Forums, eine Unterstützergruppe des Global Marshall Plan, lädt zu ihrem ersten Monatstreffen am Dienstag, den 7. Februar 2012 um 19.30 Uhr in Nürnberg ein. Auf dem Programm steht der Austausch über die letzten Aktivitäten, kommende Veranstaltungen und Teilnahmen des ÖSF, sowie die Diskussion zu aktuellen Entwicklungen und Aktionen im Bereich Nachhaltigkeit und Ökosozialer Marktwirtschaft. Neue Interessenten/innen sind immer willkommen! Bei Interesse melden Sie sich bei Manuela Forster unter manuelaforster@web.de.

Auperdem organisiert die Lokalgruppe Nürnberg wieder interessante Filmvorführungen, die man sich nicht entgehen lassen sollte:

Innerhalb der Kinoreihe "Weitsicht ERlangen" werden am 19. Januar ab 20 Uhr zwei spannende Filme, gefolgt von einer moderierten Diskussion, gezeigt. Zunächst der Film "Essen im Eimer", ein Dokumentarfilm der sich mit dem Wahnsinn des verschwenderischen Konsums beschäftigt. Anschließend, um 21:15 Uhr, sind alle Interessierten herzlich eingeladen den Film "Home", einen freier Dokumentarfilm des französischen Fotografen und Journalisten Yann Arthus-Bertrand, der durch Luftaufnahmen die Biodiversität der Welt und die Bedrohung des ökologischen Gleichgewichts durch den Menschen veranschaulichen möchte, mit anzuschauen.

Der Eintritt ist wie immer frei.

 

(Bildquellen: www.netzwerk-oese.de, http://weitsicht-erlangen.de/)


 

 

2012: Ihre Chance lokal aktiv zu werden!

Lassen Sie sich von den Auftaktveranstaltungen der Lokalgruppen inspirieren - in Lüneburg und Frankfurt

 

Gleich zu Beginn des Jahres 2012 bieten sich wieder spannende Möglichkeiten die Global Marshall Plan Initiative auf lokaler Ebene näher kennen zu lernen. Vorträge, Filmvorführungen und Gruppentreffen warten auf Ihre Teilnahme und Ihr Engagement!

 

18. Januar 2012: Filmvorführung mit anschließender Diskussion an der Universität Lüneburg

Den Anfang macht der Dokumentarfilm „Hunger“, der am 18. Januar 2012 um 18:15 Uhr vom AIESEC Lokalkomitee Lüneburg an der Universität Lüneburg gezeigt wird. Der 90-minütige Dokumentarfilm zeigt anhand von fünf Ländern, wie Menschen und Organisationen darum ringen eines der schlimmsten sozialen, politischen und ökonomischen Probleme unserer Zeit zu lösen.
Im Anschluss wird in Kooperation mit der Global Marshall Plan Lokalgruppe Hamburg eine Diskussion stattfinden, moderiert von Global Marshall Plan Academy Alumnus Christian Halseband. Diese Kooperationsveranstaltung entstand durch das Partnertreffen der Initiative mit AIESEC in Bielefeld im April 2011. Detaillierte Infos zum Event finden Sie hier und auf der Facebook-Seite des Events.

Außerdem trifft sich die Global Marshall Plan Lokalgruppe Hamburg am 4./5. Februar 2012 in Rendsburg. Beim lockeren Zusammensein sollen die nächsten Aktivitäten der Lokalgruppe geplant und besprochen werden. Neue Ideen sind immer willkommen! Wenn Sie gerne an dem Treffen teilnehmen möchten oder Fragen dazu haben, melden Sie sich bitte bei der Lokalgruppe Hamburg unter hamburg@globalmarshallplan.org.

 

23. Januar 2012: Vortrag mit anschließendem Austausch in Frankfurt

Auch die Global Marshall Plan Lokalgruppe der Region RheinMain tritt mit Schwung ins neue Jahr. Zum Auftakttreffen der Regionalgruppe am 23. Januar in Frankfurt spricht Stefan Otto, Wirtschaftsjournalist, über das Thema "Welt mit Zukunft" - Wege zu einer gerechteren Globalisierung mit den Mitteln der ökosozialen Marktwirtschaft. Alle die sich für eine gerechtere und nachhaltigere Globalisierung einsetzen und mehr tun wollen als Ihren Müll zu trennen sind herzlich eingeladen an der Veranstaltung teilzunehmen. Mehr dazu hier.

Anschließend lädt die Regionalgruppe ein zum gemeinsamen aktiv werden, dem Entwickeln von Ideen und Projekten,  sowie zum Austausch und der regoinalen Vernetzung.
Wenn Sie Interesse an dieser Veranstaltung haben oder an einem Engagement innerhalb der Lokalgruppe interessiert sind, melden Sie sich bitte bei der Lokalgruppenleiterin Berit Hympendahl unter rhein-main@globalmarshallplan.org. Sie freut sich schon von Ihnen zu hören!

*** Wenn Sie selbst an der Organisation von bewusstseinsbildenden Veranstaltungen oder der Mitarbeit in einer Lokalgruppe in Ihrer Region interessiert sind, erkundigen Sie sich mit einer kurzen E-Mail bei Gisela Wohlfahrt im Koordinationsbüro der Initiative. ***

(Bildquelle: swr.de)
 

 

Nutzen Sie diese tolle Gelegenheit: Nehmen Sie am ersten offiziellen Global Marshall Plan Workshop teil!

Eine Veranstaltung im Rahmen der Aktionstage für politische Bildung

 

Organisiert vom Koordinationsbüro der Global Marshall Plan Initiative, wird am 12. Mai zum ersten Mal ein eintägiger Workshop zum Global Marshall Plan stattfinden.

Der Tagesworkshop im Rahmen der Multiplikatorenschulungen der Global Marshall Plan Academy, bietet Ihnen die ideale Gelegenheit die Initiative besser kennenzulernen!
Innerhalb des eintägigen Workshops werden sich die Teilnehmer intensiv mit der Wirkungsweise der Global Marshall Plan Initiative beschäftigen und lernen Ihr Interesse an den aktuellen Herausforderungen der Globalisierung in die Praxis umzusetzen. Dabei haben Sie die Möglichkeit über spannende Themen von globaler Relevanz zu diskutieren und vor allem Ihr persönliches Netzwerk weiter auszubauen. Inspiriert von aktuellen Projekten aus der Initiative werden die Teilnehmer am Ende des Workshops in der Lage sein, eigene Projekte anzustoßen und innerhalb Ihres Wirkungskreises weitere Menschen für die Ziele des Global Marshall Plan zu mobilisieren.

Für diejenigen unter Ihnen, die sich für die Teilnahme an der an drei Blockwochenenden stattfindenden Multiplikatorenschulung der Global Marshall Plan Academy interessieren, ist dieser Workshop eine tolle Gelegenheit zum Schnuppern, möglicherweise als Vorgeschmack auf Global Marshall Plan Academy 2013!

Der Workshop findet im Rahmen Aktionstage Politische Bildung, einer bundes- und europaweitern Kampagne ausgetragen der Bundeszentrale für politische Bildung, statt. Diese lenken vom 5. bis 23. Mai die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf das breite und wichtige Angebot zivilgesellschaftlicher Initiativen zur politischen Bildung. Je nach Resonanz sind weitere Workshops in anderen Regionen Deutschlands und darüber hinaus geplant.
 
Ist Ihr Interesse geweckt? Dann melden Sie sich an! Bis zum 15. April 2012 haben Sie die Gelegenheit! Mehr dazu hier.

Hier finden Sie die offizielle Ausschreibung im Veranstaltungskalender der Bundeszentrale für politische Bildung.

(Bildquelle: bpb.de)

 

- Meinung -

 

 

 

 

Kollektive Intelligenz: Ein Weg aus der Krise?

Ein Beitrag von Elke Esders, Professional Coach in Brüssel, sowie Unterstützerin der Global Marshall Plan Initiative

 

Elke Esders, Diplom-Politologin, ist seit zwanzig Jahren als Politische Referentin im Europäischen Parlament tätig. Darüber hinaus arbeitet sie als selbständiger Coach, ist Partner bei RobinsonHenry und offizielle Unterstützerin der Global Marshall Plan Initiative. Mit ihrem vorliegenden Text liefert sie den dritten Beitrag innerhalb unserer neuen Beitragsreihe.


Kollektive Intelligenz: Ein Weg aus der Krise?

"Krisenzeiten setzen Kräfte in Gang, die zu erstaunlichen Ergebnissen führen können. Hierzu möchte ich folgende zwei nationale Bürgerversammlungen zählen:
Die „Nationale Versammlung", auch „Ameisenhaufen“ genannt, in Island im November 2009 und den „G1000 Gipfel“ in Belgien vom November 2011. (...)
Diese Beispiele nationaler Bürgerbewegungen zeichnen folgende Elemente aus: ein hoher Grad an Selbstorganisation und Professionalität. Um die Repräsentativität der Bevölkerung zu gewährleisten wurden vorab entsprechende Studien erstellt. Der Wille, Meinungsvielfalt herbeizuführen, um Wege aus der Krise zu finden und dabei auf globaler Ebene voneinander zu lernen. Ein Rückgriff auf partizipative Gruppen-Arbeitsmethoden und auf entsprechend ausgebildete Coachs und Gruppenleiter. Ein Kooperationsangebot an die Politik statt Protest und entsprechend nur geringes Presse-Echo wegen dieses eher "leisen" Vorgehens.

Wie die Politik diese Kooperationsangebote annimmt bleibt abzuwarten. Ein Keim für Veränderungen wurde auf jeden Fall durch die nationalen Bürgerbewegungen gelegt.

Wie kann es gelingen, alle möglichen Meinungen einzubeziehen, ohne in Streit und Chaos zu enden? Wo kommen wir denn hin, wenn alle mitreden würden? Wir kämen nie zu Beschlüssen! Offenbar doch!

Schauen wir uns die Erfolgskriterien an, um auch bei großer Meinungsvielfalt zu Ergebnissen zu gelangen:..."

Lesen Sie hier den vollständigen Beitrag von Elke Esders (1,5 Seiten).

 

*** Die Initiative lebt vor allem von der Begeisterung ihrer Unterstützer sowie deren Bereitschaft, eigene Kernkompetenzen einzubringen. Einzelpersonen, Gruppen und Organisationen wirken im Rahmen ihrer Möglichkeiten für die Umsetzung der gemeinsamen Forderungen. Über den Newsletter unserer Initiative, welcher monatlich von mehr als 10.000 Interessierten empfangen wird, werden Aktivitäten, Projekte und inhaltliche Beiträge aus unserem Netzwerk kommuniziert. Er dient somit als Sprachrohr der Initiative. ***

 

- Aktuelle Diskussionen -

 

 

 

 

Erster Entwurfstext für die Rio+20-Ziele veröffentlicht

Der erste Entwurf, der die Ziele der bevorstehenden Konferenz der Vereinten Nationen für Nachhaltige Entwicklung (UNCSD) zusammenfasst, wurde veröffentlicht

 

Der erste Entwurf, der die Ziele der bevorstehenden Konferenz der Vereinten Nationen für Nachhaltige Entwicklung (UNCSD) zusammen fasst, wurde veröffentlicht. Da der Text erst im Entwurfsstadium ist und erste Besprechungen vom 25. Bis zum 27. Januar im UN-Hauptquartier in New York stattfinden werden, wird es wahrscheinlich noch verändert werden. Dies begünstigt im Augenblick, dass die Mitgliedstaaten sich engagieren, um für eine nachhaltige Zukunft zusammenzuarbeiten. 

Der Entwurf fordert die Mitgliedstaaten dazu auf, die Rio-Grundsätze nochmals zu bestätigen. Der Text beurteilt auch den Fortschritt der Ergebnisse von vorherigen Konferenzen und versucht die Lücken darin zu finden. Außerdem soll er die Mitgliedstaaten auf den grundlegenden Bedarf nach umfassender öffentlicher Mitwirkung zum Entscheidungsprozess aufmerksam machen.

Das Dokument sieht das Thema „Grüne Wirtschaft im Zusammenhang mit nachhaltiger Entwicklung und der Beseitigung von Armut“ als eine Möglichkeit, um nachhaltige Entwicklung zu erreichen. Es legt den Fokus auf die grüne Wirtschaft, als ein Entscheidungssystem, das die Aufnahme der drei Säulen der Nachhaltigkeit in die öffentliche und private Entscheidungsfindung  fördert. Der Entwurf erklärt, dass die grüne Wirtschaft ein Land nicht bedrohen soll, sondern stattdessen eine internationale Plattform des Informationsaustauschs schafft, die bei der Planung und Durchführung von Strategien der grünen Wirtschaft, welche auf die Bedürfnisse der Länder zugeschnitten sind, hilft. Insbesondere hilft sie Entwicklungsländern eine grüne Wirtschaft aufzubauen.

Außerdem legt der Text detaillierte Plane vor, um die Kommission der Vereinten Nationen für Nachhaltige Entwicklung (CSD) zu stärken oder sie in einen Rat für Nachhaltige Entwicklung zu verwandeln. Der Text schlägt ebenfalls vor, das Umweltprogrammen der Vereinten Nationen (UNEP) auszuweiten oder in eine spezialisierte UN-Agentur für die Umwelt zu verwandeln.

Der ganzen Text können Sie hier in englischer Sprache lesen.

(Bild: Bank of Natural Capital)

 

Finanztransaktionssteuer

Die Debatte um die Einführung geht weiter

 

Die Debatte um die Einführung einer Finanztransaktionssteuer in der Eurozone geht weiter. Als eine wichtige potenzielle Finanzquelle zur Bekämpfung der Armut in unserer Welt, beobachten wir gespannt wie und ob die Einführung der Steuer im Jahr 2012 nun vonstatten gehen wird. Hier nun die aktuellsten Entwicklungen im Überblick.

Der französische Präsident Nicolas Sarkozy hat die Debatte weiter angeheizt, als er ankündigte, die Steuer notfalls im Alleingang einzuführen. Großbritannien sprach sich gegen die Steuer aus, wenn sie nicht weltweit gilt.
Die Frankfurter Allgemeine interpretiert das Verhalten von Sarkozy als Wahlkampfmanöver angesichts der baldigen Präsidentenwahl. Dabei wird der Alleingang als „ökonomischer Unsinn“ bezeichnet, denn er würde die Verlagerung der Finanzgeschäfte in andere Länder nach sich ziehen. Sollte so eine Verlagerung nicht erfolgen, dann nur wenn der Steuersatz extrem niedrig ausfällt, was die Steuer wiederum zu einer Farce machen würde. Das Fazit der FAZ: Sarkozy betreibt Symbolpolitik.

Die italienische La Stampa warnte vor dem Verhalten Großbritanniens und dem Risiko, dass die übrigen Länder Europas mit einem Alleingang bezüglich der Steuer eingehen würden. David Camerons „Festhalten am Thatcher-Drehbuch der Verteidigung der City“ wurde stark kritisiert. Anscheinend weicht Cameron um so weniger von seinem Kurs ab, je mehr Merkel und Sarkozy ihre Zusammenarbeit verstärken. 

Die liberale Schweizer Tageszeitung Le Temps sieht den Plan Frankreichs, die Transaktionssteuer zur Not im Alleingang einzuführen als „unnütz“. Kritisiert wird vor allem Sarkozys Kehrtwende, da er vor einigen Jahren noch völlig gegen die Steuer war. Heute dagegen ist das relativ „alte“ Konzept der Tobin-Steuer wieder aktuell. Le Temps sieht die Steuer aber nicht als Lösung für Europa an, sondern prophezeit, dass sie den Preis für Kapital noch höher treiben und damit der Wirtschaft schaden wird. Gefordert wird ein „koordiniertes und gemeinschaftliches Vorgehen“. 

(Quelle: EuroTopics der Bundeszentrale für politische Bildung)

 

Fortschritt ohne Wachstum? - Plädoyer für ein neues Wirtschaftskonzept

Neues Jahrbuch "Global Compact Deutschland 2011" erhältlich

 

Macht Wirtschaftswachstum die Menschen glücklicher? Der anhaltende Klimawandel, die Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise und auch die aktuellen Bestrebungen in Deutschland, eine Wende hin zu einer nachhaltigen Energieversorgung zu vollziehen, verdeutlichen, dass gesellschaftliches Wohlergehen nicht allein auf wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit gründet, sondern von weiteren Faktoren maßgeblich bestimmt wird. Bislang gilt noch das Bruttoinlandsprodukt (BIP) pro Kopf und sein Wachstum als gängiger Wohlstandsmaßstab, doch es ignoriert unter welchen sozialen und ökologischen Bedingungen das Wachstum entsteht.

Was trägt wirklich zum gesellschaftlichen Fortschritt bei? Welche Indikatoren brauchen wir? Das sind einige der Fragen, die im Mittelpunkt der neuen Ausgabe des deutschen UN Global Compact Jahrbuches 2011 stehen.

Weitere Themen sind:

  • Corporate Responsibility Reporting: Bericht über europaweite Trends bezüglich Unternehmen, die über ihre soziale und ökologische Performance berichten, den deutschen Nachhaltigkeitskodex, Integrated Reporting sowie das Differentiation Programm der UN

  • Mit Nachhaltigkeitsinnovationen zur Green Economy?: Darstellung von Transformationsprozessen und Roadmapping-Modellen, sowie den politischen Aspekt der Transgovernance

  • Global Compact Inside: Rückblick auf das Jahr 2011 aus Sicht des deutschen Global Compact Netzwerkes, Vorstellung wichtiger neuer internationaler CSR-Initiativen und Trends

  • Best Practice: hier geben Unternehmen einen Einblick, wie sie Corporate Social Responsibility tagtäglich in der Praxis umsetzen

Mit Beiträgen von Angela Merkel (Vorwort), Hans Diefenbacher, Christoph Pfluger, Jens Clausen, Elmer Lenzen, Katrin Gaupmann u.v.m.

Der Band umfasst 132 Seiten und ist zum Preis von 30 Euro ab sofort im Buchhandel oder hier erhältlich.

Herausgegeben wird die Buchreihe seit 2004 von der Mediengruppe macondo.    

(Bilder: macando.de)
 

 

Was leistet Wachstum?

Berlin, 16.01.2012: Heftiger Streit über den Wachstumsbegriff

 

Berlin: (hib/KOS) Ein heftiger Streit über den Wachstumsbegriff und über die Bedeutung einer steigenden Wirtschaftsleistung für die ökonomische wie gesellschaftliche Entwicklung prägte am Montagnachmittag den Auftakt der Sitzung der Enquetekommission „Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität“.

Der Sachverständige Karl-Heinz Paqué definierte das Wachstum samt der ihm innewohnenden technischen und wissenschaftlichen Innovationskraft als Chance, Fortschritte wie etwa ökologische Erneuerungen oder Arbeitszeitverkürzungen zu ermöglichen. Experten wie Michael Müller oder Dietmar Hexel riefen hingegen dazu auf, über negative Aspekte eines rein quantitativen Wachstums wie die Umweltbelastung und über die Frage zu diskutieren, wie sich auch bei niedrigen Wachstumsraten die gesellschaftliche Entwicklung im Sinne von Wohlergehen oder ökologischer Nachhaltigkeit voranbringen lasse. 

Die Kontroversen spielten sich überwiegend zwischen dem Koalitions- und Oppositionslager ab. Der Enquetekommission gehören unter dem Vorsitz von Daniela Kolbe (SPD) 17 Parlamentarier und 17 von den einzelnen Fraktionen berufene Experten an. Aufgabe des Gremiums ist es, das rein ökonomisch und quantitativ ausgerichtete Bruttoinlandsprodukt (BIP) als Messgröße für gesellschaftliches Wohlergehen weiterzuentwickeln und etwa um ökologische, soziale und kulturelle Kriterien zu ergänzen. Letztlich soll die Arbeit in die Definition dessen münden, was als qualitatives Wachstum gelten kann.

Die FDP-Abgeordnete Judith Skudelny wies die Kritik, ein dynamisches Wachstum habe negative Auswirkungen auf die Umwelt, mit dem Argument zurück, eine hohe wirtschaftliche Leistungsfähigkeit sei für ökologische Fortschritte unabdingbar. 

Die liberale Politikerin: „Wachstum und gesellschaftliche Entwicklung hängen eng zusammen.“ Aus ihrer Sicht ist beispielsweise der Ausbau der erneuerbaren Energien ohne Wachstum nicht zu finanzieren, wozu auch der Export dieser innovativen Technologie besonders in die Dritte Welt gehöre. Wachstum sei zudem bedeutsam für das soziale Wohlergehen. In einem ökonomisch entwickelten Land wie der Bundesrepublik Deutschland „kann sich jeder Medizin leisten, in Afrika ist das nicht der Fall“, sagte Skudelny. Angesichts technischer Fortschritte etwa bei Autos oder Kühlschränken betonte die FDP-Parlamentarierin, dass Wachstum nicht mit ökologischen Belastungen einhergehe, sondern Verbesserungen bewirke.

Paqué assistierte mit dem Hinweis, es sei ein „Merkmal reicher Gesellschaften“, wenn sich Bürger für mehr Freizeit und weniger Arbeit entscheiden könnten. Das Kernproblem sieht der Sachverständige in der mittlerweile stagnierenden Innovationskraft, was zu einer Begrenzung des Wachstums führe. Wachstum sei stets auch qualitativ ausgerichtet, da es vor allem auf technischem und wissenschaftlichem Fortschritt beruhe.
Diese Sichtweise stieß im Oppositionslager auf teils harte Kritik. Zwar plädiere niemand für ein Nullwachstum, es müsse vielmehr eine „technisch-ökonomische Veränderungsdynamik geben“, sagte Michael Müller. Der ehemalige SPD-Abgeordnete unterstrich jedoch, dass gesellschaftliche Entwicklungsziele wie etwa ökologische Nachhaltigkeit, demokratische Beteiligung oder soziale Gerechtigkeit nur noch schwer mit Hilfe von Wachstum zu verwirklichen seien. Letzteres stoße an ökologische Grenzen, überdies habe sich seit den siebziger Jahren erwiesen, dass sich die früheren hohen Wachstumsraten auch über politische Eingriffe nicht mehr erreichen ließen. Dietmar Hexel sagte, die Gewerkschaften hätten ebenfalls lange Zeit auf die Erwirtschaftung eines „größeren Kuchens“ gesetzt. Über mehr quantitatives Wachstum seien jedoch Umweltbelastungen, eine zunehmende Ungleichheit bei der Vermögensverteilung, eine steigende Staatsverschuldung oder ungleiche Bildungschancen nicht zu verhindern gewesen. 

Die Abgeordnete Ulla Lötzer von der Linken mahnte, es dürfe nicht sein, dass es ohne wirtschaftliches Wachstum nicht zu einer positiven gesellschaftlichen Entwicklung komme. Der Sachverständige Norbert Reuter warnte davor, die Auswirkungen von Wachstum zu positiv zu zeichnen, und rief dazu auf, auch über die Probleme einer Wachstumspolitik zu diskutieren. Der Experte Ulrich Brand und die SPD-Abgeordnete Edelgard Bulmahn kritisierten, dass der traditionelle Wachstumsbegriff und das BIP die häufig unentgeltlich geleistete Pflegearbeit statistisch ausblendeten, die aber für das soziale Wohlergehen einer Gesellschaft von zentraler Bedeutung seien.

(Quelle: "Heute im Bundestag"-Newsletter des Deutschen Bundestages)
 

 

Zusammenhang von Bevölkerungswachstum und Klimawandel

Doppelter Schicksalsschlag für Drittweltländer

 


Die amerikanische Nichtregierungsorganisation Population Action International PAI hat im Vorfeld des Klimagipfels von Durban eine Übersicht über Bevölkerungs- und Klimahotspots zusammengestellt und damit darauf aufmerksam gemacht, dass Regionen mit hohem Bevölkerungswachstum besonders stark vom Klimawandel betroffen sind.

Während die Ursachen des Klimawandels vor allem im hohen CO2-Ausstoß der Industrienationen liegen, sind die Länder des Südens diejenigen, die am stärksten unter den Folgen leiden werden. Das zeigt die aktuelle Online-Datenbank "Mapping Population and Climate Change" der Organisation Population Action International (PAI). Das ist vor allem deshalb problematisch, weil diesen Ländern die notwendigen Ressourcen fehlen, um sich an die wandelnden Umweltbedingungen anzupassen.

Die Entwicklung der Bevölkerung einer Region hat einen großen Einfluss darauf, wie gut sich die Menschen an die Herausforderungen des Klimawandels anpassen können. Ein rasantes Bevölkerungswachstum verschärft die negativen Folgen des Klimawandels zusätzlich. Ein verbesserter Zugang zu Mitteln der Familienplanung hilft den Menschen in den besonders gefährdeten Gebieten somit auch dabei, sich an die Herausforderungen des Klimawandels anzupassen.

PAI hat in seiner interaktiven Online-Datenbank 26 Hotspot-Länder mit einer geringen Anpassungsfähigkeit an die Folgen des Klimawandels identifiziert. Sie verfügen über ein rasantes Bevölkerungswachstum und ihnen werden zugleich starke Rückgänge bei der Produktion landwirtschaftlicher Produkte prognostiziert. Neun dieser Länder, darunter unsere Projektländer Kenia, Äthiopien und Tansania, leiden schon heute unter Wasserarmut oder sogar Wasserknappheit (Kenia).

Besonders kritisch werden sich laut PAI die Folgen des klimabedingt steigenden Meeresspiegels auf dicht besiedelte Küstengebiete auswirken. Küstengebiete machen nur zwei Prozent der weltweiten Landfläche aus, dort leben aber schon heute zehn Prozent der Menschen. Gerade in diesen Gebieten wächst die Bevölkerung zudem überdurchschnittlich.

Regionen mit besonders hohem Bevölkerungswachstum einerseits und Gebiete, die besonders von den Folgen des Klimawandels betroffen sind, überlappen sich laut PAI stark. Vor allem die ärmsten Länder und die ärmsten Bevölkerungsgruppen sind anfällig für die Auswirkungen von Fluten, Dürren und Erdrutschen. Durch das starke Bevölkerungswachstum in vielen Entwicklungsländern erhöht sich zum einen die Zahl der Menschen, die den negativen Umweltfolgen ausgesetzt sind. Zum anderen wächst mit einer wachsenden Bevölkerung auch der Druck auf knappe Naturressourcen wie Wasser, Wald oder Ackerflächen, die vielfach durch den Klimawandel zusätzlich gefährdet sind.

Die Online-Datenbank von PAI finden Sie hier. 

Quelle: PAI, 6. Dezember 2011.

Quelle: Deutsche Stiftung Weltbevölkerung

 

Als Konsument haben Sie mehr Einfluss als sie denken!

Wirtschaftsethiker halten die Macht der Konsumenten für unterschätzt

 

In jüngster Zeit hat sich das Verhalten von Konsumenten stark verändert. Immer mehr Verbraucher legen Wert auf nachhaltige Produkte, die Einhaltung von Sozialstandards und faire Handelsbeziehungen. „Verantwortung“ ist zu einem wichtigen Faktor des Konsums geworden. Doch wie viel Einfluss hat der Konsument tatsächlich auf nachhaltige Produktionsmethoden oder das Wohlergehen der Produzenten in Entwicklungsländern?

Der Kulturwissenschaftler Prof. Dr. Ludger Heidbrink hat nun zusammen mit Imke Schmidt und Björn Ahaus ein neues Buch mit dem Titel „Die Verantwortung des Konsumenten“ herausgebracht. Der Band wirft einen aktuellen Blick auf die Grenzen des Wachstums und entwickelt Vorschläge für die nachhaltige Gestaltung der Zukunft. Die zentrale Aussage ist, dass Konsumenten mehr Macht und Einfluss haben als sie denken. Die Produktwahl im Supermarkt beeinflusst den Markt und wenn immer mehr Menschen zu Bio- und Fair Trade Produkten greifen sendet dies auch starke Signale an die Produzenten.

Ein Großteil der Deutschen sagt in Umfragen, dass sie bereit wären mehr Geld für ihre Lebensmittel auszugeben, wenn diese dann umweltfreundlicher und fairer hergestellt würden. Die Verkaufzahlen belegen jedoch dass der Marktanteil von solchen Produkten noch sehr niedrig ist. Professor Heidbrink erklärt diese Diskrepanz zwischen der Ambition verantwortungsvoll einzukaufen und dem realen Einkaufsverhalten mit Alltagsproblemen wie Zeitnot oder dem Preisvergleich, bei dem Öko-Produkte z.B. oft teuerer abschneiden.

Dabei hat der Konsument tatsächlich die Macht etwas zu bewegen. Indirekt kann eine Kaufentscheidung in Europa zu besseren Lebensbedingungen für Menschen in Afrika führen. Andersherum kann der gezielte Boykott einer Firma oder eines Produktes dazu führen, dass das Produkt vom Markt genommen wird oder die Firma zum Umdenken bewegt wird. Allerdings braucht es oft erst handfeste Skandale bis die Masse der Konsumenten sich zu einem Boykott entschließt. Hier könnte der Konsument in Zukunft noch mehr Verantwortung übernehmen.

 

 

Forsa- Umfrage zur Energiewende

Bürger sind bereit in den Umbau des Energiesystems zu investieren

 

Im Auftrag des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU) führte das Meinungsforschungsinstitut forsa eine repräsentative Umfrage zum Thema Energiewende durch. Die Bereitschaft in der Bevölkerung, mehr Geld für den Umbau des Energiesystems auszugeben, ist demnach sehr hoch. Dabei zeigt sich, je höher das Nettoeinkommen, desto größer ist die Bereitschaft, höhere Strompreise zu zahlen. Durch höhere Strompreise allein ist der Umbau des Energiesystems jedoch nicht machbar. Eine wichtige Voraussetzung ist auch die Akzeptanz für große Infrastrukturprojekte, wie beispielsweise von Windparks. Tatsächlich fänden es 54 Prozent der Befragten gut beziehungsweise sehr gut, wenn in der Nachbarschaft eine Wind-Energie-Anlage stünde.

Wenn es um das Vertrauen in Institutionen geht, zeigt sich, dass dieses mit lokalem Bezug, wie den Stadtwerken, am höchsten ist. Signifikant ist dabei der direkte Vergleich von Stadtwerken und Energiekonzernen. 43 Prozent der Bürgerinnen und Bürger bringen den Stadtwerken großes Vertrauen entgegen. Bei den vier Energiekonzernen sind es hingegen nur 13 Prozent.

Der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) vertritt über 1.400 kommunalwirtschaftliche Unternehmen in den Bereichen Energie, Wasser/Abwasser und Abfallwirtschaft.

Hier geht es zum vollständigen Artikel.

(Bild: Fotolia.com)

 

Das Ende des China-Zyklus

Laut einer neuen Studie sollten ausländische Unternehmen ihre Produktionsstrategien überdenken

 

Innerhalb der letzten 30 Jahre hat sich China zu einer Wirtschafts- Supermacht entwickelt und wird -gemessen am BIP- 2025 die zweitgrößte Volkswirtschaft sein. Trotzdem deuten viele Faktoren auf eine Wende hin: Chinas Ein-Kind-Politik, die schnell alternde Gesellschaft, eine sinkende Anzahl der Erwerbstätigen, die Inflation sowie hohe Export- und Transportkosten führen zu sinkenden Weltmarktanteilen in vielen Industriebereichen.

Laut einer Studie von Roland Berger Strategy Consultants, betitelt mit „The end of the China cycle“ kommt zu dem Ergebnis, dass ausländische Unternehmen, die Teile ihrer Produktion nach China ausgelagert haben, gut daran tun, ihre Produktionsstrategie neu zu bewerten. Steigende Kosten untergraben zunehmend Chinas Wettbewerbsvorteil.

Gründe dafür liegen in der Ein- Kind- Politik und dem damit einhergehenden demographischen Problem, als auch in einem steigenden Druck auf die Löhne durch verbesserte Bedingungen in den inneren Teilen des Landes, welche die Abwanderung in städtische Gebiete verlangsamen. Die Studie gibt an, dass die Löhne seit 1999 um 286% gestiegen sind!

Das sind allerdings nicht die einzigen Gründe für höhere Kosten. Inflation und der Druck den Handel zu vereinfachen, spielen ebenso eine große Rolle wie steigende Export- und Transportkosten. Experten von Roland Berger erwarten, dass die Produktionskosten in China zwischen 2010 und 2015 um 75 % steigen werden. Chinas Produktionssituation befindet sich im Wandel: Weg von arbeitsintensiven Industrien mit niedriger Wertschöpfung. Diese Veränderungen zwingen Unternehmen dazu, neue Handelsbeziehungen mit anderen Ländern aufzubauen.

Nichts desto trotz bleibt das Land weiterhin interessant für Unternehmen. China bietet zunehmend steuerliche Anreize und Nachlässe beim Erwerb von Grundstücken, um seine zentralen und westlichen Regionen zu stärken, sowie High-Tech- und grüne Projekte.

Hier erfahren Sie mehr über die Studie in englischer Sprache.

(Bild: Roland Berger)

 

 

- Hintergrundwissen -

 

 

 

 

Neue interessante Studien

Informieren Sie sich und klären Sie andere auf!

 

Keeping Track of Changing Environment: Von Rio nach Rio +20 

Eine neue Zusammenstellung von statistischen Daten durch das UN-Umweltprogramm (UNEP) zeigt die Veränderungen der Umwelt auf der Erde in den letzten zwanzig Jahren. Der Indikator-Bericht zeigt die Grundlagen und unterstreicht den schnellen Aufbau von mehr Treibhausgasen, das Verschwinden der biologischen Vielfalt und die rund 40 Prozent Erhöhung der Nutzung der natürlichen Ressourcen, schneller als das globale Bevölkerungswachstum. Aber der Bericht unterstreicht auch, wie dramatisch und gefährlich die Richtung ist, in die wir gehen und wie sehr bestimmte Teile der Weltbevölkerung damit bedroht sein können.

Hier geht es zum vollständigen Artikel, hier finden Sie den kompletten Bericht der UNEP (Englisch, 110 Seiten).

 

Essential Interventions, Commodities and Guidelines for Reproductive, Maternal, Newborn and Child Health

Wie kann ein Land mit einem sehr begrenzten Gesundheitsetat am effizientesten gegen Mütter- und Kindersterblichkeit vorgehen? Welche Maßnahmen haben sich in den vergangenen Jahren besonders bewährt? Antworten auf diese Fragen bietet die vergangene Woche vorgestellte Studie "Essential Interventions, Commodities and Guidelines for Reproductive, Maternal, Newborn and Child Health" der Weltgesundheitsorganisation WHO, der Partnership for Maternal, Newborn & Child Health (PMNCH) und der internationalen Aga Khan University.An der Studie haben sowohl Ärzte und Wissenschaftler als auch professionelle Organisationen mitgewirkt. Insgesamt werteten die Autoren 50.000 wissenschaftliche Aufsätze aus, um die Wirksamkeit von 142 verschiedenen Interventionsarten festzustellen.

Die Studie können Sie hier in englischer Sprache herunterladen.

 

Das hat richtig Spaß gemacht! - Freiwilliges Engagement und Ehrenamt in Deutschland

Freiwilliges Engagement ist ein wichtiger Bestandteil unserer Zivilgesellschaft. Rund 23 Millionen Menschen engagieren sich in Deutschland ehrenamtlich und helfen damit nicht nur großen Organisationen, sondern auch kleinen lokalen Vereinen und Initiativen.
Die Studie „Freiwilliges Engagement und Ehrenamt in Deutschland“, durchgeführt vom betterplace.lab und in Auftrag gegeben von der ING DiBa (Bankunternehmen), untersucht die Entwicklung des freiwilligen Ehrenamtes in den letzten Jahren, die Motivation, die dahinter steckt und welche Auswirkungen die freiwillige Arbeit auf die Gesellschaft hat.
Ergebnis ist u.a. eine zunehmende Bedeutung der digitalen Medien in der Freiwilligentätigkeit. Soziale Netzwerke gehören mittlerweile zum Alltag und bieten neue Möglichkeiten der Engagementförderung von Morgen.

Die gesamte Studie steht Ihnen hier zum Download bereit.


Wem nutzt der Rohstoffreichtum? Für mehr Balance in der Rohstoffpolitik

Viele rohstoffreiche Staaten gehören zu den ärmsten Ländern der Welt. Obwohl ein hohes Rohstoffvorkommen wichtige Entwicklungsimpulse setzen kann, profitieren davon viel zu oft nur kleine Gruppen und Eliten. Doch nicht nur interne Faktoren, wie schlechte Regierungsführung und schwache Institutionen spielen eine Rolle, dass der Rohstoffreichtum oft zum Fluch wird, auch externe Bedingungen, wie ungleiche Machtkonstellationen oder mangelnde Ethik sind von Bedeutung.

Die neue Südwind-Studie "Wem nutzt der Rohstoffreichtum?" beschäftigt sich mit der Frage, wem der Rohstoffreichtum eigentlich nützt und mit der Forderung nach mehr Balance in der Rohstoffpolitik.

Die Studie ist hier oder über info@suedwind-institut.de zum Preis von 5 Euro bestellbar.  

 

Transparency International: Korruptionswahrnehmungsindex 2011 veröffentlicht

Deutschland liegt mit 8,0 Punkten auf dem 14. Platz und damit im europäischen Mittelfeld

 

Die Antikorruptionsorganisation Transparency International stellte ihren Korruptionswahrnehmungsindex (CPI) vor. Für den CPI 2011 wurden 183 Länder nach der im öffentlichen Sektor – bei Beamten und Politikern – wahrgenommenen Korruption bewertet. Angeführt wird der CPI 2011 von Neuseeland (9,5), Dänemark (9,4), Finnland (9,4), Schweden (9,3) und Singapur (9,2). Beamte und Politiker dieser Länder werden als besonders integer wahrgenommen. Auf den untersten Plätzen des CPI 2011 finden sich Länder wie Turkmenistan, Usbekistan (1,6), Afghanistan und Myanmar (1,5). Weltweite Schlusslichter sind Somalia (1,0) und Nordkorea (1,0) auf Platz 182. Nordkorea erscheint zum ersten Mal im CPI.

Das Länder-Ranking des CPI setzt sich aus verschiedenen Indexen zusammen, für die Experten und Manager befragt wurden. Die Länder werden auf einer Skala von null (hoher Grad wahrgenommener Korruption) bis zehn Punkten gelistet (keine wahrgenommene Korruption). International betrachtet belegt Deutschland mit 8,0 Punkten (2010: 7,9, 2009: 8,0) einen vergleichsweise guten 14. Platz. Deutschland liegt jedoch weiterhin im europäischen Mittelfeld – ohne den Abstand zu den europäischen Spitzenreitern Dänemark, Finnland und Schweden zu verringern.

Transparency International kritisierte zudem die anhaltende Geheimhaltung der durch Sponsoring erzielten Einnahmen von Parteien. Im Gegensatz zu Parteispenden fehle es beim Parteisponsoring noch an detaillierten Transparenzregeln. Daher bittet die Antikorruptionsorganisation um die Einberufung einer Kommission unabhängiger Sachverständiger.

Lesen Sie mehr!

Hier geht es zum vollständigen CPI.

(Bildquellen: transparency.de, transparency.org)
 

 

- Aktionen -

 

 

 

 

Druckfrisch: Neue Flyer für die Global Marshall Plan Initiative

Helfen Sie unsere Idee weiter zu verbreiten!

 

Die Global Marshall Plan Initiative atmet und lebt vom Austausch, dem gegenseitigen Motivieren und Verbreiten eines nachhaltigen Bewusstseins für eine Welt in Balance. Allein im letzten Jahr konnten mehr als 20.000 Flyer verteilt werden!

Um dieses Jahr noch mehr Menschen über die Möglichkeit einer Welt in Balance zu informieren und für die Idee eines Global Marshall Plan zu gewinnen, wurden die Flyer der Initaitive aktualisiert. Inhaltlich überarbeitet und den aktuellen Herausforderungen angepasst, gehören die Neuauflagen nun zum Bestandteil des Versandlagers der Global Marshall Plan Foundation.

Sie können sich die neuen Global Marshall Plan Flyer hier kostenfrei (zzgl. Versandkosten) bestellen oder diesen wahlweise hier im pdf-Format herunterladen.

Neben dem allgemeinen Global Marshall Plan Flyer, der wie gehabt über Hintergrund und Inhalte des Global Marshall Plan Informiert, gibt es fortan auch einen neuen Flyer für das Global Marshall Plan Buchabonnement. Mit einer aktualisierten Bücherliste, die mittlerweile mehr als 42 Titel umfasst, ladet dieser Flyer ab sofort auch zur Beteiligung an unserer neuen Aktion 5 Euro gegen Ignoranz ein.

Nun sind Sie aufgerufen aktiv zu werden und diese Werkzeuge in die Hand zu nehmen!

Platzieren Sie unsere Flyer in der Auslage Ihrer örtlichen Bibliothek, in der Uni-Mensa und sonstigen Geschäften. Verteilen Sie unsere Flyer in Ihrem eigenen Wirkungskreis und machen weitere Menschen auf deren Potenzial, durch Engagement die Welt ein Stück verbessern zu können, aufmerksam!

Sie beherrschein eine Fremdsprache sehr gut und würden uns gerne bei der Übersetzung der Flyer unterstützen? Schreiben Sie uns an unter uebersetzung@globalmarshallplan.org. Mit Ihrer Unterstützung könnten wir auf diese Weise noch mehr Menschen erreichen und für die Unterstützung des Global Marshall Plan gewinnen.

Wir bedanken uns für das Layout der Flyer bei unserem Unterstützer Sandro Behrndt.

(Bilder: Cover Global Marshall Plan Flyer, erste Seite des Abo-Flyers, Innenseite des Global Marshall Plan Flyer)

 

 


 

 

Mitmachen: Ideenwettbewerb des Rates für Nachhaltige Entwicklung

Nachhaltige Unternehmensführung: Kosten kennen - Nutzen erschließen

 

Der Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) ruft zu einem Ideenwettbewerb zum Thema nachhaltige Unternehmensführung auf.

Wie kann sichergestellt werden, dass eine umfassende Kenntnis über die externen sozialen und umweltrelevanten Kosten, die bei Herstellung und Vertrieb, Nutzung und Entsorgung anfallen, herrscht?

Gefragt sind Ideen und Innovationen aus Unternehmen und Wissenschaft. Der Aufruf richtet sich an Mitarbeiter von Unternehmen und gesellschaftlichen Institutionen sowie an Forschende an Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen, insbesondere aus Forschungsprogrammen zur Nachhaltigkeit (FONA) sowie aus Exzellenzprogrammen.

Die Herausforderung:

  1. Welche Ideen und Ansätze gibt es, Umwelt- und Sozialfaktoren als externe Effekte in die Betriebsbilanz einzuführen?

  2. Welche Praxisbeispiele und aktuellen Ergebnisse aus der betriebswirtschaftlichen Forschung zur nachhaltigen Unternehmensführung gibt es?

  3. Welche Methoden können angewendet werden, welche sind zu entwickeln? Lässt sich methodische Vielfalt der externen Effekte eine gewisse Standardisierung erreichen, die dem einzelnen Unternehmen die Bewertung seiner Effekte erleichtert?

  4. Wo liegen die Grenzen unternehmerischer Verantwortung und wer bestimmt sie? Welche Qualitätsanforderungen braucht eine vergleichbare Vollkostenrechnung? Welche Anreize für die Weiterentwicklung unternehmerischer Geschäftsmodelle sind durch Vereinfachung zu erreichen?


Ideen können Beiträge zur Methodenweiterentwicklung, Methodenverbreitung, Verbesserung des Datenmanagements z.B. als Skizze eines Forschungsprojektes, Weiterentwicklung von Vollkostenrechnungen dargestellt in Form neuer Geschäftsmodelle, Praxisberichte, empirische Studien, oder Konzeptstudien sein. 


Sie können Ihre Ideen bis zum 15. Februar 2012 eingereichen, eine vom RNE berufene Steuerungsgruppe bestehend aus Wissenschaftlern und Praktikern aus Unternehmen wählt dann die 10 besten Ideen aus. Die ausgewählten Bewerber werden eingeladen Ihre Ideen in eingängigen Vorträgen im Rahmen einer Konferenz einem geladenen Fachpublikum vorzustellen. Die besten Ideen werden schließlich auf der RNE - Jahreskonferenz präsentiert.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Website des RNE.

(Bilder: Rat für Nachhaltige Entwicklung)

 

- Film-, Hör- und Lesetipps -

 

 

 

 

Bücher frei Haus!

Für 16 Euro pro Monat verändern Sie die Welt

Verändern Sie die Welt durch Lesen!

Mit nur 16 Euro im Monat können Sie die Global Marshall Plan Foundation und unsere Arbeit unterstützen. Schüler und Studenten erhalten das Abo für nur 10 Euro monatlich. Damit machen Sie es möglich, dass wir konstant an unseren Zielen arbeiten, die Öffentlichkeit informieren und Entscheidungsträger überzeugen können.

Zur Begrüßung erhalten Sie alle lieferbaren Titel aus unserer Zukunftsbibliothek - derzeit über 40 Titel im Wert von mehr als 600 Euro - und in Zukunft mehrmals im Jahr frei Haus relevante Literatur zugeschickt. Die Auswahl erfolgt in Abstimmung mit der Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen, den Autoren und den Verlagen. Das Abonnement oder die einzelnen Bücher sind auch sinnvolle Geschenke an Freunde, Bekannte und Geschäftspartner.

Sie zahlen bequem per Bankeinzug und können Ihre Unterstützung natürlich jederzeit ohne Angaben von Gründen einstellen.

Hier können Sie das Abo bestellen und die Liste der lieferbaren Bücher einsehen.

 

 

ARTE-Kurzfilmreihe: "Was tun? - Widerstand leisten"

Fünf namhafte Unterstützer des Global Marshall Plan melden sich in Kurzfilmen zu Wort

 

In der ARTE - Reihe „Was Tun? – Widerstand leisten“ erschienen im vergangen Jahr fünf spannende Kurzfilme, die sich mit einer nachhaltigen Zukunft der Menschen beschäftigen.

Bisher war es eine informierte Minderheit, die sie mit den Problemen der kommenden Jahrzehnte beschäftigte. Doch immer mehr Menschen beginnen sich zu fragen, wie die Probleme des Klimawandels, einer stetig anwachsenden Weltbevölkerung, schwindender Ressourcen, einer immer größer werdenden Differenz zwischen Arm und Reich und die daraus resultierenden Konflikte gelöst werden können. Die Kurzdokumentarfilm-Reihe „Was Tun?“ bietet Antworten auf diese so drängenden Fragen. Jeder einzelne dieser Kurzfilme beschäftigt sich mit einem Aspekt der Herausforderungen einer nachhaltigeren Welt.

In den fünf 11-minütigen Darstellungen erklären namenhaften Unterstützer der Global Marshall Plan Initiative auf prägnante und verständliche Weise, was die Lage ist, was getan werden muss, was sie selber tun und was die oder der Einzelne dazu beitragen kann. Weitere Kurzfilme, unter anderem mit Franz-Josef Radermacher, sind in Arbeit.

Im Folgenden stellen wir Ihnen die fünf bereits bereits online gestellten Kurzfilme, kurz vor. Insgesammt sind 22 Filme geplant. Mehr dazu finden Sie hier.


Im ersten Kurzfilm kommt Ernst Ulrich von Weizsäcker zu Wort. Decoupling ist hier das Thema und zwar eine Abkoppelung des Ressourcenverbrauchs vom Wohlstand. Bislang waren diese beiden Faktoren aneinander gekoppelt, Ernst Ulrich von Weizsäcker ist aber der Meinung, dass die Menschheit lernen muss „mit mehr Wohlstand, mit weniger Energieverbrauch, weniger Wasserverbrauch, weniger Mineralienverbrauch“ zu leben.


Die zweite Dokumentation über Jakob von Uexküll, einem deutsch-schwedischen Philanthropen und Schriftsteller, gibt Antworten auf Fragen zum Thema Verantwortung und Nachhaltigkeit. Der von ihm und Herbert Giradet gegründete World Future Council setzt sich für ein verantwortungsvolles, nachhaltiges Denken und Handeln im Sinne zukünftiger Generationen ein. Der Film soll auffordern, sich politisch zu engagieren, Verantwortung zu übernehmen und sich an öffentlichen Diskussionen zu beteiligen. 


Im dritten Film geht es um Vandana Shiva, die 1987 die Bewegung Navdanya ins Leben gerufen hat. Hier werden Bauern im ökologischen Landbau geschult, eine Saatgutbank geschaffen, sodass die Bauern ihr eigenes Saatgut haben, und Hilfe für die Bauern bereitgestellt, faire Absatzmöglichkeiten für ihre Baumwolle zu finden. 


Die vierte Dokumentation beschäftigt sich mit Dennis Meadows, US – amerikanischen Ökonomen, Professor und Vater der Nachhaltigkeitsbewegung. Er stellt seine Einschätzungen zum Wirtschafts- und Bevölkerungswachstum des kommen Jahrhunderts vor. Seiner Ansicht nach ist es längst zu spät für eine nachhaltige Entwicklung, und deshalb ist der Ausgangspunkt für seine Argumentation das Konzept der  Anpassungsfähigkeit um die kommenden Krisen durchzustehen, zu bewältigen und das universale Bekenntnis zu den menschlichen Werten einzuhalten.

Im letzten Film geht es um Klaus Wiegandt, ehemaliger Vorstandssprecher der METRO AG und Leiter der Stiftung Forum für Verantwortung. Es geht um die ökologisch wahren Preise, denn in unserem Weltwirtschaftssystem sind nahezu alle Preise falsch, und das Hinterfragen des eigenen Konsums. Was hat an meinen Ausgaben, an meinem Konsum eigentlich mit Lebensqualität wirklich etwas zu tun? Worauf könnte ich verzichten, ohne auf Lebensqualität zu verzichten?
Der Film zeigt Wiegandt, ein Lehrer-Weiterbildungs-Seminar und den daraus resultierenden Unterricht an der Schule. Eine Debatte über echte Nachhaltigkeit und Erziehung, die immer noch nicht auf den Lehrplänen steht.

Weitere Informationen über die Kurzfilm-Reihe erhalten Sie unter arte.tv.

(Bilder: Franz Alt, arte.tv)

 

Kurzfilm: Mein Name ist Zukunft

Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung ruft auf zum Engagement

 

Das BMZ (Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) hat einen neuen Kurzfilm rausgebracht, mit dem es an die Menschen appelieren möchte. In dem Film werden Menschen aus der Mitte der Gesellschaft gezeigt, die sich alle für eine ökologisch nachhaltige und sozialere Weltwirtschaft einsetzen. Alle Ziele und Erfolge dieser Personen sind in sich zusammenhängend und bauen aufeinander auf. Somit zeigt der Kurzfilm auch das große Potential einer globalisierten Welt, in der es keine Grenzen mehr zu geben scheint. Altruistisch und kreativ ist die gesellschaft von Morgen, die nach vorne blickt, in eine Zukunft, die sie selber gestalten will und vorallem gestalten kann. Jeder hilft jedem und das auf die eigene Weise, helf auch Du! So lautet das Fazit des Films. 

Schauen Sie sich den Film hier an!

(Bild: Online-Mediathek des BMZ)

 

Neuer Podcast Online: Engagier dich!

Global Marshall Plan Hochschulgruppe Karlsruhe zu Gast bei Radio KIT

 

Andreas Gutzan, Mitglied der Hochschulgruppe Karlsruhe, war am 8.12.2011 zu Gast beim Karlsruher Campus-Radiosender "Radio KIT".

"Prüfungsdruck und modulare Studienpläne machen das Lernen zum Hürdenlauf, man muss verdammt aufpassen, dass man keine reißt. Da ist es schon alles andere als banal, wenn Studis sich auch außerhalb der Marathonstrecke zur eigenen Karriere für das Gemeinwohl einsetzen. Mit einer neuen Rubrik unter dem Titel „Engagier Dich!“ will Radio KIT auf Gruppen und einzelne Studierende aufmerksam machen, die ihre kostbare Freizeit für einen gemeinnützigen Zweck opfern." (Radio KIT)

Da die Karslruher Studierenden jedes Semester aufs Neue motiviert in der Bewusstseinsbildung für eine Welt in Balance aktiv sind, stellte Reporter Kornelius Sücker dabei nun auch die Hochschulgruppe Global Marshall Plan Karlsruhe vor. Das traf sich gut, denn in derselben Woche organisierte dei Gruppe eine Eventreihe zum Thema „Nachhaltiges Denken“.

Hören Sie sich den Podcast hier an!

 

 

 

(Foto: Global Marshall Plan Hochschulgruppe Karlsruhe)

 

Biodiversitätstagung zum Nachhören

Neuer Podcast des Ökosozialen Forums

 

Die Frage "Warum wir uns Natur leisten müssen" und wie effektiver und sektorübergreifender Biodiversitätsschutz gelingen kann, stand im Mittelpunkt einer international hochrangig besetzten Fachtagung am 24.10.2011 in Wien. Expertinnen und Experten aus Politik, Wissenschaft und Gesellschaft diskutierten Strategien und Wege zu einem wirkungsvollen Schutz der Artenvielfalt. Der Podcast fasst die politische Diskussion der Fachtagung zusammen. Zu Wort kommen EU-Umweltkommissar Janez Potocnik, die Direktorin der Europäischen Umweltagentur Jacqueline McGlade, der österreichische Umweltminister Nikolaus Berlakovich, der NÖ Naturschutzlandesrat Stephan Pernkopf, der Präsident des Umweltdachverbands Gerhard Heilingbrunner und Ruth Picker von der AG Globale Verantwortung. Die Diskussion wurde von Franz Fischler geleitet. Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie auch unter www.oekosozial.at

Zum Podcast geht es hier:
http://oekosozial.podspot.de/post/oekosozial-7-biodiversitatstagung-politische-diskussion-1/

 

 

- Plant-for-the-Planet -

 

 

 

 

Blätter zeigen Umweltsünder

Leagas Delaney entwickelt neue Kampagne

 

Es ist eine Arbeit, die filigraner kaum sein könnte: In gewöhnliche Laubblätter hat der spanische Cut-Art-Künstler Lorenzo Durán Miniaturwelten gezaubert, die nicht nur beeindrucken, sondern auch zum Nachdenken anregen. Die Kreationen hat die Hamburger Agentur Leagas Delaney - inspiriert durch Durán - für uns entwickelt.

"Die einfachen Ideen sind meistens die bestechendsten. So einfach die Idee der Kinder von Plant-for-the-Planet ist, gegen die Verschmutzung der Luft und der Untätigkeit der Politiker zum Trotz möglichst viele Bäume weltweit zu pflanzen, so einfach und bestechend ist auch die Idee, direkt zu zeigen, was Bäume und deren Blätter für uns tun: Sie reinigen die Luft", so Hermann Waterkamp, verantwortlicher Executive Creative Director von Leagas Delaney.

Hier könnt ihr euch alle Bilder der Kampagne anschauen:

 
Hier sind einige Medienresonanzen auf unsere neue Kampagne:
 

 

Akademie im Reich der Mitte

30 neue Botschafter für Klimagerechtigkeit in China ausgebildet

 

Der 31.12.2011 stand für Guilin ganz im Zeichen des China Klimaschutzes.Gemeinsam mit dem Fremdenverkehrsamt in Guilin und China Tours organisierte Plant-for-the-Planet eine Akademie, die junge Chinesen zwischen 8 und 12 Jahren zu Botschaftern für Klimagerechtigkeit ausbildete. Mit dabei Leiter des China Tours-Produktmanagements Andreas Flück. Mit Spaten und Gießkanne bewaffnet ging es zum Bäumepflanzen. Zuvor standen rege Diskussionen und Vorträge rund um den China Klimaschutz auf dem Programm.

Der Tag startete mit einer Begrüßung durch den Marketing Chef des Fremdenverkehrsamtes, Herr Wie Xiang. 30 Schüler aus fünf verschiedenen Schulklassen waren gespannt auf den bevorstehenden Tag. Die Neugier stand ihnen buchstäblich ins Gesicht geschrieben. Anting Liu, Plant-for-the-Planet Klimabotschafterin aus Deutschland und Mitglied im Weltvorstand informierte die Kinder zunächst über die Vision von Plant-for-the-Planet: „Stop talking – Start planting“. Wie toll sich das auf Englisch anhört. Doch was steckt eigentlich dahinter? Was können wir selbst gegen den Klimawandel unternehmen? Und was sind seine Folgen? Diese und viele andere Fragen wurden in einer intensiven Gesprächsrunde geklärt. Die kleinen Chinesen schienen äußerst besorgt und sprühten nur vor Übereifer.

Herr Chen Hong, Verantwortlicher für Umweltschutz vom Fremdenverkehrsamt in Guilin, berichtete von aktuellen Vorhaben und Maßnahmen in und um Guilin. Auch die Pause wurde genutzt, um sich ausführlicher mit dem Klimaschutz und Plant-for-the-Planet zu beschäftigen. Wissbegierig wurden die aufgestellten Plakate studiert. Produktmanager Andreas Flück wurde dabei mit zahlreichen Fragen gelöchert. Ziel der jungen motivierten Chinesen ihre Englischkenntnisse an einem lǎowài (Ausländer) auszuprobieren. Für die nötige Abwechslung sorgte das Plant-for-the-Planet Weltspiel. Mit einer großen Landkarte wurde veranschaulicht wie die Verteilung der CO2-Emissionen im Verhältnis zur Weltbevölkerung und den finanziellen Mitteln weltweit ist. Zuerst durften die zukünftigen Botschafter selbst einschätzen. Die Ergebnisse waren naheliegend: Das Reich der Mitte hat sicherlich noch einiges an Nachholbedarf. Ärmel hoch gekrempelt und los geht’s. Lasst uns selbst aktiv werden!

Nun war es die Aufgabe der chinesischen Schüler selbst aktiv zu werden. Eifrig hielten sie Vorträge und übten so die Vision von Plant-for-the-Planet in die Welt zu tragen – zunächst an die Mitschüler in der eigenen Schule. Danach ging es frei nach dem Motto „Stop talking – Start planting“ zum Bäumepflanzen. Ein Tag voller guter Taten, der am Ende alle 30 Schüler mit einer Urkunde als offizieller Klimabotschafter belohnte. Wir freuen uns auf weitere Akademien im Reich der Mitte und darauf, noch viele andere chinesische Kinder zu Botschaftern für Klimagerechtigkeit auszubilden.

Photos: China Tours

 

 

 

 

- Aus den Medien -

 

 

 

 

Pressespiegel

Die Initiative und Plant-for-the-Planet in den Medien

 

Plant-for-the-Planet

Teaserbild: Pixelio, Rainer Sturm

 




Veranstaltungen



Filmvorführung mit anschließender Diskussion: Warum gibt es so viel Hunger?

18.01.2012 18:15 Uhr (Ortszeit)
Lüneburg


Lokalgruppe Hamburg

 

Was sind die Gründe von Hunger und warum ist seine Bekämpfung so schwierig? Mit diesen Fragen beschäftigt sich der Dokumentarfilm "Hunger", den das AIESEC Lokalkomitee Lüneburg innerhalb einer Abendveranstaltung am 18. Januar 2012 nach einleitenden Worten durch einen Vertreter der Global Marshall Plan Lokalgruppe Hamburg zeigen wird.

Der 90-minütige Dokumentarfilm veranschaulicht anhand von fünf Ländern, wie Menschen und Organisationen darum ringen eines der schlimmsten sozialen, politischen und ökonomischen Probleme unserer Zeit zu lösen. Karin Steinberger und Marcus Vetter waren in Kenia, Haiti, Brasilien, Mauretanien und Indien unterwegs, um zu untersuchen, wie Menschen mit dem Hunger leben. Sie erforschten die Ursachen, welche die Menschen dazu treiben ihre Familien und Heimat zu verlassen und ihr Leben für eine ungewisse Zukunft zu riskieren, sowie warum so viele Konzepte der Entwicklungspolitik bisher versagt haben. Der aufreibende Dokumentarfilm wurde bereits mit mehreren Auszeichnungengeehrt.

Im Anschluss wird in Kooperation mit der Global Marshall Plan Lokalgruppe Hamburg eine Diskussion stattfinden, moderiert von Global Marshall Plan Academy Alumnus Christian Halseband. Diese Kooperationsveranstaltung entstand durch das Partnertreffen der Initiative mit AIESEC in Bielefeld im April 2011. Mehr Infos zu der Veranstaltung finden Sie auf der Facebook-Seite des Events.

Veranstaltungsort: Hörsaal 4 an der Leuphana Uni, Scharnhorststr. 1, 21335 Lüneburg (hier ein Link zum Lageplan des Campus, zum Finden des Hörsaals).
Mehr Details zum Film finden Sie hier.

(Foto: swr.de)

 

 

Erste Ökosoziale Hochschultage in Würzburg

19.01.2012 - 21.01.2012
Würzburg


Spannende Workshops und Vorträge laden zum aktiv werden ein

 

Vom 19.-21. Januar finden die ersten ökosozialen Hochschultage in Würzburg statt, organisiert vom Würzburger Arbeitskreis Ökologie und der lokalen Weltladen-Hochschulgruppe. Die Würzburger Hochschultage verbinden globale Probleme mit lokalen Lösungsansätzen, insbesondere im Kontext der Universität.

Neben Vorträgen zu den Themen nachhaltige Entwicklung auf globaler Ebene (Prof. Dr. Dr. Franz Josef Radermacher) und ökologische Haushalts- und Finanzpolitik in Deutschland (Dr. Anselm Görres) gibt es Workshops zu Themen wie Umweltpädagogik, Nachhaltigkeit an der Uni, Verkehr und internationale Entwicklungszusammenarbeit.

Hier finden Sie den Flyermit vollständigen Programm. Weitere Infos gibt es auf der Webseite der Hochschultage.

 

Filmreihe Weitsicht ERlangen: Filme sehen - Welt verstehen!

19.01.2012 20:00 Uhr (Ortszeit)
Erlangen


Die Dokumentarfilme "Essen im Eimer" und "HOME" erwarten Sie im Januar

 

Auch in diesem Jahr veranstaltet die Lokalgruppe Metropolregion Nürnberg des Ökosozialen Forums, eine Unterstützergruppe des Global Marshall Plans, die Filmreihe "Weitsicht ERlangen". Am Donnerstag, den 19. Januar 2012 werden gleich zwei Filme hintereinander im E-Werk Kino in Erlangen gezeigt. Der Eintritt ist frei! 


Den Beginn macht "Essen im Eimer" um 20 Uhr:

Frisches Obst, Erdbeeren im Winter, "perfekte" Kartoffeln. Von früh morgens bis spät abends ist die frische Warenpalette zugänglich. Doch schon an der Hintertür macht sich der Wahnsinn verschwenderischen Konsums sichtbar: So finden sich in den Müllcontainern genießbares, noch verpacktes Brot, aussortierte, "nicht normgerechte" Kartoffeln und Joghurts, deren Haltbarkeitsdatum erst in zwei Tagen erreicht ist. Die globalen Auswirkungen sind dramatisch. Doch es gibt auch Menschen, die sich diesem Wahnsinn widersetzen und an Lösungen arbeiten. 


Um 21.15 Uhr folgt "HOME", ein freier Dokumentarfilm des französischen Fotografen und Journalisten Yann Arthus-Bertrand. 

HOME ist eine Ode auf unseren Planeten und ein zerbrechliches Gleichgewicht. Mit Bildern aus der Vogelperspektive nimmt uns Yann Arthus-Bertrand auf seine Reise rund um die Welt in über 50 Länder mit zu einem bisher unveröffentlichten Blick auf unsere Erde, damit wir sie von oben betrachten und verstehen können. Doch HOME ist kein engagierter Dokumentarfilm, sondern ein wunderbares Werk der Filmkunst. Jede Einstellung ist atemberaubend und zeigt uns die Erde – unsere Erde, wie wir sie noch nie gesehen haben.
Jedes Bild führt uns das vor Augen, was wir gerade zerstören, und alle die Wunderwerke, die wir noch erhalten können.

(Bildquelle: ard.de, twitter.com)

 

ThinkCamp-Workshop: IdeenCamp²

20.01.2012 16:00 Uhr (Ortszeit) - 22.01.2012 13:00 Uhr (Ortszeit)
Bittelbronn


Das IdeenCamp Advanced

 

Die ThinkCamp Genossenschaft (Augsburg) ist ein aus der Global Marshall Plan-Inititative hervorgegangenes internationales Netzwerk für „Eco-Social Entrepreneurship", in dem an einer nachhaltigen Entwicklung motivierte Menschen, Führungskräfte, Gründerinnen und -gründer gemeinsam Wissen, kreative Methoden und soziale Kompetenzen erwerben und entwickeln.

Vom 20. bis 22. Januar 2012 findet nun der Prototyp des IdeenCamp2 in Bittelbronn statt. Personen oder Teams die einen Ideensteckbrief ausgearbeitet haben sind zu diesen Workshops eingeladen. Die Erkenntnisse werden mit dem Leitfaden einer Entwicklungsstruktur systematisiert und ergänzt und ein Maßnahmenplan für die nächsten Projektschritte erstellt. Die Projektteams geben sich gegenseitig Feedback und Unterstützung.


Was ist das IdeenCamp?
Das IdeenCamp ist ein anregendes Labor, um den ersten Schritt in gezielte Veränderungen zu wagen. Es leitet die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an, ein auf ihre persönlichen Stärken aufbauendes, nachhaltiges Geschäftsprojekt zu entwickeln.  Die Teilnehmenden können danach im ThinkCamp-Entrepreneur Programm ihre Projekte vertieft ausarbeiten, eine professionelle Umsetzung einleiten und so ihre Unternehmergrundlage im Eco Social Business Bereich legen.    

Hier gehts zur Anmeldung.

 

 

 

Auftaktveranstaltung der Regionalgruppe RheinMain

23.01.2012 19:30 Uhr (Ortszeit)
Frankfurt am Main


Wirtschaftsjournalist Stefan Otto spricht zum Thema "Welt mit Zukunft - Wege zu einer gerechteren Globalisierung mit den Mitteln der ökosozialen Marktwirtschaft"

 

Sie wollen sich für eine gerechtere und nachhaltigere Globalisierung einsetzen, wussten aber bisher nicht, wo und wie Sie anfangen sollen? Sie möchten nicht auf Kraftwerke klettern und Plakate aufhängen, wollen aber endlich mehr tun, als Ihren Müll zu trennen?

Zum Auftakttreffen der Regionalgruppe RheinMain am 23. Januar in Frankfurt spricht Stefan Otto, Wirtschaftsjournalist, über das Thema "Welt mit Zukunft" - Wege zu einer gerechteren Globalisierung mit den Mitteln der ökosozialen Marktwirtschaft. Der weltweite Wohlstand lässt sich gerechter verteilen, ohne Einbußen für die Menschen in den Industrienationen - wenn wir beginnen radikal umzudenken.

In der Regionalgruppe werden wir gemeinsam aktiv und entwickeln Ideen und Projekte für das gemeinsame Ziel - eine Welt in Balance. Wir tauschen uns aus und vernetzen uns. Wir setzen uns ein für Bewusstseinsbildung, indem wir Menschen in unserem Umfeld aufklären über globale Zusammenhänge, Themen wie die Klimakrise oder die globale Ungleichverteilung von Wohlstand. Wo es uns möglich ist, versuchen wir, als Lobby Druck auf Politik und Wirtschaft auszuüben.
 
So wirken wir aktiv mit am notwendigen Wandel. Jeder bringt das ein, was er oder sie am besten kann bzw. ihm/ihr besonders am Herzen liegt.
 
Wenn Sie Interesse an dieser Veranstaltung haben, geben Sie bitte eine kurze Rückmeldung an Berit Hympendahl unter rhein-main@globalmarshallplan.org.

Veranstaltungsort:

Raum 2097 des Hessencampus/ VHS.
Hessencampus
Sonnemannstraße 13
60314 Frankfurt/Main
 
S-Bahn-Haltestelle: Ostendstraße
 
Parkplätze sind im Parkhaus unter dem Bildungszentrum vorhanden.
 

 


 


 

 

3. Bonner Konferenz für Entwicklungspolitik

30.01.2012 - 31.01.2012
Bonn


"Globale Lebensstile – Neue Wege für die Entwicklungspolitik"

 

Unter dem Titel „Globale Lebensstile – Neue Wege für die Entwicklungspolitik“ steht der Zusammenhang zwischen Lebensstilen und Konsumgewohnheiten und den Lebensverhältnissen in Entwicklungsländern im Fokus der dritten Bonner Konferenz.

Wie müssen sich Konsum- und Lebensstile von Gesellschaften in Nord und Süd verändern, um eine nachhaltige globale Perspektive zu ermöglichen? Welchen Beitrag können dazu Unternehmen in Wahrnehmung ihrer ethischen Verantwortung leisten? Brauchen die Entwicklungspolitik und insbesondere die entwicklungspolitische Bildungsarbeit einen Perspektivwechsel, um nachhaltige Lebensstile für die Entwicklungszusammenarbeit nutzbar zu machen?

Dies sind zentrale Fragen, die auf der Dritten Bonner Konferenz für Entwicklungspolitik mit hochkarätigen deutschen und internationalen Experten diskutiert werden. Die Ergebnisse sollen einen Beitrag für die Fortschreibung der MDGs und den Rio+20-Prozess leisten. Zugleich wird auf der Konferenz erstmals die in einem Open-Government-Prozess entwickelte neue Eine-Welt-Strategie des Landes NRW der Öffentlichkeit präsentiert und deren Umsetzungsperspektiven diskutiert.

Alle relevanten Informationen zur Konferenz, den Programmablauf sowie die Online-Anmeldung finden Sie unter

www.bonn-conference.nrw.de

 

Buchpräsentation: Corporate Social Responsibility

02.02.2012 16:30 Uhr (Ortszeit)
Wien


Verantwortungsvolle Unternehmensführung in Theorie und Praxis

 

Unter Federführung namhafter Experten liegt nun das neue Standardwerk der CSR-Managementliteratur vor: „Corporate Social Responsibility. Verantwortungsvolle Unternehmensführung in Theorie und Praxis“. Das vorliegende Buch bietet eine neue Sichtweise auf das Verhältnis zwischen Unternehmen und Gesellschaft. 67 ausgewiesene Autoren aus dem gesamten deutschsprachigen Raum (Deutschland, Österreich, Schweiz und Südtirol) zeigen in 50 Beiträgen das ganze Spektrum verantwortungsvoller Unternehmensführung ("Corporate Social Responsibility - CSR") auf.

Initiiert wurde dieses Buch von Andreas Schneider, Mitarbeiter der Stabsabteilung Wirtschaftspolitik der WKÖ. Es liefert – quasi zum Nachlesen – das Fundament für Unternehmer, Manager sowie angehende Führungskräfte, um sowohl verantwortungsvoll zu wirtschaften als auch nachhaltig den Unternehmenswert zu steigern. Angesprochen werden in den Beiträgen u.a innovative Ansätze, wie eine konsistente CSR-Strategie im Unternehmen entwickelt und dabei gezielt Wettbewerbsvorteile generiert werden können. Mit seinem Ansatz, Wirtschaft und Gesellschaft nicht als Gegensatz, sondern nachhaltiges Wirtschaften als Investition in die Zukunft zu begreifen, hat es den Anspruch, einen neuen Standard in der Managementliteratur zu setzen und zeigt eindrücklich, dass CSR sich im Angesicht der derzeitigen Finanz- und Wirtschaftskrise nicht nur in der Politik, sondern auch bei den Unternehmen sowie in der Wissenschaft zu einem der aktuellsten gesellschaftspolitischen Themenfelder entwickelt.

Ort: Franz-Dworak-Saal der Wirtschaftskammer Österreich, Wiedner Hauptstraße 63, 1040 Wien

Weitere Informationen zur neuen Publikation finden sich unter folgendem Link: www.springer.com

 

„Sind wir wirklich noch zu retten?"

06.03.2012
Düsseldorf


Regionalgruppe Düsseldorf lädt ein zur Diskussion

 

Das Netzwerk Ökoszioale Entwicklung e.V., eine Regionalgruppe der Global Marshall Plan Initiative, lädt am 6. März 2011 zur Podiumsdiskussion mit dem Titel "Sind wir noch zu retten?" ein.

Dabei wird das Spannungsfeld zwischen Ökologie und Ökonomie, das sich in der Finanzkrise ja nur oberflächlich widerspiegelt, thematisiert werden. Niko Paech, Öjonomieprofessor am Lehrstuhl für Produktion und Umwelt an der Universität Oldenburg, wird erläutern, welche Tendenzen einer nachhaltigen Zukunft entgegenwirken.

Außerdem wird die Wuppertaler Institut für Klima, Umwelt, Enrgie GmbH durch seinen Leiter Professor Uwe Schneidewind, vertreten sein.  Der Ökologe Dr. Daniel Dahm wird den Ansatz der Initiative „Gemeingüter – nehmen und geben“ erläutern. Diese will Investitionen in Gemeingüter mit denen in Produktionsgüter gleichstellen. Ein Vertreter der Ökosozialen Marktwirtschaft wird noch gesucht.

Das Wuppertal Institut ist, wie auch die VHS-Düsseldorf und die Böll-Stiftung NRW, Mitveranstalter der Diskussion. 

Näheres dazu finden Sie bald hier auf der Website der Regionalgruppe Düsseldorf.

 

 

 

Hochschultage Ökosoziale Marktwirtschaft und Nachhaltigkeit in Jena

17.03.2012 - 19.03.2012
Jena


Wie können wir eine Ökokatastrophe globalen Ausmaßes noch verhindern?

 

Unter dem Untertitel „Ist unser Klima noch zu retten? Transformation zu Zukunftsfähigkeit und lebensdienlicher Ökonomie“, veranstaltet die ÖSF Regionalgruppe Thüringen, eine Unterstützergruppe der Global Marshall Plan Initiative, vom 17.-19. Mai 2012 Hochschultage Ökosoziale Marktwirtschaft und Nachhaltigkeit an der Friedrich-Schiller-Universität Jena.

Die Beteiligten werden sich intensiv mit den Fragen, ob und wie unsere natürliche Umwelt gerettet werden kann, beschäftigen. Dabei kommen sie auf ausschlaggebende Katastrophen zu sprechen, die meist antrophogenen Urspungs sind und die Natur wie wir sie kennen Stück für Stück zerstören.

Irreversibles Abschmelzen von Grönlandeis, Himalaja-Gletschern, klimabedingte Vernichtung tropischer Regenwälder, beschleunigte Klima-Veränderungen infolge polarer Meereisschmelze, Versauerung der Meere mit Auflösung der ökosystemrelevanten Korallen, aber auch infolge zunehmender Reinigung der Industrieabgase in den Schwellenländern etc. Wo kann man einschreiten, wo gegenlenken? Wie kann man noch das Schlimmste verhindern?

Seien Sie dabei wenn über diese wichtigen Fragen diskutiert wird. Die Schlussfolge­rungen aus der Tagung sollen über ein NGO-Netz in die 4.-6.6.12 in Rio de Janeiro stattfindende Weltkonferenz „Rio + 20“ eingebracht werden.

Für mehr Informationen besuchen Sie die Website der Hochschultage Ökosoziale Marktwirtschaft und Nachhaltigkeit.

*** Die Hochschultage sind ein gemeinsames Projekt von der Global Marshall Plan Initiative und fünf weiteren Partnerorganisationen. Interessierte und Lokalgruppen, die einen solchen Hochschultag organisieren wollen, können sich gerne bei Gisela Wohlfahrt unter hochschultage@globalmarshallplan.org im Projektbüro der Initiative melden.***

 

Hochschultage Ökosoziale Marktwirtschaft und Nachhaltigkeit in Heidelberg-Mannheim

11.05.2012 - 12.05.2012
Heidelberg, Mannheim


Wirtschaften in einer nachhaltigen Marktwirtschaft

 

Der Arbeitskreis Postautistische Ökonomie an der Uni Heidelberg, die Gruppe "POLImotion", die Studenteninitiative des Club of Rome sowie sneep Mannheim richten gemeinsam am 11. und 12. Mai 2012 die Hochschultage Ökosoziale Marktwirtschaft und Nachhaltigkeit in Heidelberg und Mannheim aus.

Im Vordergrund der Tagung steht die Darstellung der verschiedenen Möglichkeiten des Wirtschaftens in einer nachhaltigen Marktwirtschaft. Auf diesem Hintergrund basierend gibt es auch eine Informationsveranstaltung zu dem notwendigen gesellschaftlichen Umgestaltungprozess mit dessen Hilfe eine nachhaltige Marktwirtschaft durchgesetzt werden könnte.

Diese Veranstaltung richtet sich besonders an Studierende an Mannheim und Heidelberg, aber natürlich ist auch jeder Interessierte herzlich eingeladen bei daran teilzunehmen.

Um mehr Informationen zu erhalten, z.B. über den detaillierten Ablauf der Veranstaltung, klicken Sie bitte auf die offizielle Website des Projekts Hochschultage.

*** Die Hochschultage sind ein gemeinsames Projekt von der Global Marshall Plan Initiative und fünf weiteren Partnerorganisationen. Interessierte und Lokalgruppen, die einen solchen Hochschultag organisieren wollen, können sich gerne bei Gisela Wohlfahrt unter hochschultage@globalmarshallplan.org im Projektbüro der Initiative melden.***

 

Global Marshall Plan Workshop

12.05.2012 10:00 Uhr (Ortszeit) - 12.05.2012 16:00 Uhr (Ortszeit)
Koordinationsbüro Hamburg


Globale Vision – Konkrete Handlungsmöglichkeiten?!

 

Am Samstag, den 12. Mai 2012 veranstaltet die Global Marshall Plan Foundation einen Workshop zum Global Marshall Plan im Rahmen der "Aktionstage Politische Bildung", die von der Bundeszentrale für Politische Bildung ins Leben gerufen wurden.

Die Impuls-Academy ist eine Schulung, bei der sich engagierte Menschen aus dem deutschsprachigen Raum zusammenfinden um sich intensiv mit der Global Marshall Plan Initiative zu beschäftigen. Von den aktuellen Herausforderungen der Globalisierung fasziniert und interessiert an Themen von globaler Relevanz, lernen die Teilnehmer der Schulung ihr Interesse an diesen Themen von der Theorie in die Praxis umzusetzen und die Ziele der Global Marshall Plan Initiative zu verbreiten. 

Anhand eines Planspiels lernen die Teilnehmer systemisch zu denken und erkennen die Risiken, die von fehlenden globalen Rahmenbedingungen ausgehen. Im Anschluss werden die Teilnehmer einen Impulsvortrag zum Global Marshall Plan hören und über die Kernforderungen der Initiative und ihre Wirkung in Richtung eines besseren Ordnungsrahmens für die Weltwirtschaft diskutieren. Aktuelle Projekte im Netzwerk der Initiative werden vorgestellt und als Inspiration für eigene Ideen genutzt. Diese Ideen werden anschließend im Hinblick auf konkrete Realisierungsschritte diskutiert. 

Ziele:
Die Teilnehmer lernen anhand des Beispiels Global Marshall Plan alternative Lösungsvorschläge kennen und werden inspiriert, weitere Menschen für globale Themen und Werte sowie für die Notwendigkeit globaler Rahmenbedingungen zu sensibilisieren und zu mobilisieren.

Hinweis: Die Impuls-Academy ist eine Kurzversion der normalerweise an drei Blockwochenenden stattfindenden Global Marshall Plan Academy. Diese ist die offizielle Multiplikator/innenschulung der Global Marshall Plan Foundation, in Zusammenarbeit mit der deutschen Gesellschaft Club of Rome, der Think Camp Genossenschaft, dem Ökosozialen Studierendenforum Österreich und der SPES Zukunftsakademie in Schlierbach, Österreich. Mehr zur großen Academy erfahren Sie auf der Academy-Webseite.

Seminarleitung: Helge Bork, Andreas Huber, Gisela Wohlfahrt

Zielgruppe: Interessierte und engagierte Menschen aus allen Bereichen der Gesellschaft.

Termin: Samstag, 12. Mai 2012, von 10:00 – 16:00 Uhr
Ort: Koordinationsbüro Hamburg

Infos zur Anmeldung:
Max. 16 Teilnehmer, Anmeldeschluss ist der 08. Mai 2012, symbolische Teilnehmergebühr von 5 Euro, Anmeldung bei Gisela Wohlfahrt unter workshop@globalmarshallplan.org

Das ausführliche Programm werden Sie demnächst hier vorfinden.

Wenn Sie sich bereits im Voraus über das Aktiv sein innerhalb der Initiative informieren möchten, werfen Sie doch einen Blick in das "Handwerkszeug zum Aktiv werden".

Die "Aktionstage Politische Bildung" sind eine bundes- und europaweite Kampagne von und für die politische Bildung. Die Kampagne präsentiert die Vielfalt der Akteure, Zielgruppen und Aktionen lenkt die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf das breite und wichtige Angebot politischer Bildung innerhalb der Zivilgesellschaft. Hier erfahren Sie mehr!

 

Hochschultage Ökosoziale Marktwirtschaft und Nachhaltigkeit in Karlsruhe - bereits zum zweiten Mal

13.06.2012 - 14.06.2012
Karlsruhe


Die Global Marshall Plan Hochschulgruppe Karlsruhe freut sich auf viele Besucher

 

Auch dieses Jahr wird es an der Universität Karlsruhe wieder die Hochschultage Ökosoziale Marktwirtschaft und Nachhaltigkeit geben. Die Global Marshall Plan Hochschulgruppe Karlsruhe und weitere engagierte studentische Initiativen des Karlsruher Institut für Technologie (KIT) sind bereits dabei die zweiten Karlsruher Hochschultage, welche vom 13. bis zum 14. Juni 2012 stattfinden werden, zu organisieren. 

Diesmal unter dem Schwerpunktthema "Eine Frage der Ethik?", werden Studenten und weitere interessierte Menschen erneut die Möglichkeit haben sich bei Workshops und Vorträgen über relevante Themen zu informieren und eigene Ideen einzubringen. Die Global Marshall Plan Hochschulgruppe Karlsruhe hat vor an den Erfolg der Hochschultage vom letzten Jahr anknüpfen. 

Eröffnet wird der Hochschultag vom ehemaligen Grönlandminister Dänemarks Tom Hoyem und durch die erste Bürgermeisterin von Karlsruhe Margret Mergen. Des Weiteren erwartet Sie verschieden Workshops in Kooperation mit tollen Partnern wie z.B. zu nachhaltigem Studentenleben oder zum Thema erneuerbare Energien.

Am 13. Juni 2012 können Sie um 19:00 Uhr an einer spannenden Podiumsdiskussion zu „Entwicklungszusammenarbeit“ teilnehmen, mit Diskussionsleiter Dr. Stefan fuchs, Lehrbeauftragter des Journalismus, freier Journalist des SWR und unter anderem Günther Nooke, Afrikabeauftragter der Bundeskanzlerin und Dr. Rolf Steltemeier, Referatsleiter Presse und Öffentlichkeitsarbeit sowie Pressesprecher des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).
 

Nähere Informationen sowie das detaillierte Programm finden Sie auf der Projektseite hochschultage.org, der Website der Lokalgruppe und deren Facebookseite. Hier finden Sie das Plakat und Programm.

*** Die Hochschultage sind ein gemeinsames Projekt von der Global Marshall Plan Initiative und fünf weiteren Partnerorganisationen. Interessierte und Lokalgruppen, die einen solchen Hochschultag organisieren wollen, können sich gerne bei Gisela Wohlfahrt unter hochschultage@globalmarshallplan.org im Projektbüro der Initiative melden.***

 

 

Plant-for-the-Planet Akademien 2013

12.01.2013 - 31.12.2013 23:59 Uhr (Ortszeit)
Deutschland, Schweiz und Österreich


Jetzt anmelden und Botschafter werden! - Kinder (8-14 Jahre) und Jugendliche (15-21 Jahre)

 

Die Winterpause dient zum Energie sammeln, denn die erste Aakdemie 2013 findet bereits im Januar statt!

Die Plant-for-the-Planet Akademien sind als offizielles Projekt der UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" ausgezeichnet – ein Bildungskonzept, das Kindern und Erwachsenen nachhaltiges Denken und Handeln vermittelt. Denn wir müssen lernen: Mein heutiges Handeln hat Einfluss auf das Leben meiner Kinder und auf das Leben von Menschen in anderen Weltregionen. Mit der UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" (2005-2014) haben sich die Staaten der Vereinten Nationen verpflichtet, dieses Bildungskonzept zu stärken.

Akademie zum Botschafter für Klimagerechtigkeit (8-14 Jahre):
Auf der Akademie zum Botschafter für Klimagerechtigkeit beschäftigen sich 8-14 Jährige mit den Ursachen und Folgen der Klimakrise. Ihr erfahrt, was jeder tun kann, lernt Vorträge zu halten, pflanzt Bäume und plant erste eigene Aktionen. Zum Abschluss der Akademie werdet ihr zu Botschaftern für Klimagerechtigkeit ernannt und erhaltet ein großes Informationspaket. Damit wird das Mitmachen kinderleicht und ihr könnt zu Hause und in der Schule gleich loslegen. Die Teilnahme und Verpflegung sind für die Kinder kostenlos!

Akademie zum Zukunftsbotschafter, „Schwerpunkt Verhandlungsführung“ (15-21 Jahre):
Die Akademie zum Zukunftsbotschafter, „Schwerpunkt Verhandlungsführung“ richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 15-21 Jahren, die sich damit beschäftigen, den Plant-for-the-Planet 3-Punkte-Plan in die Realität umzusetzen. Während der Akademie erarbeitet und übt ihr zu überzeugen, zu argumentieren sowie den Umgang mit Wiederstand. Die Teilnahme und Verpflegung sind für die Jugendlichen und jungen Erwachsenen kostenlos.

Folgende Akademien sind 2013 bisher geplant:

12.01.2013     Deutschland, Lübeck (Alter: 8-14)
09.03.2013     Deutschland, Gelsenkirchen (Alter: 8-14)
13.04.2013     Deutschland, Garbsen (Alter: 8-14)
13.04.2013     Deutschland, Oer-Erkenschwick (Alter: 8-14)
20.04.2013     Deutschland, Ludwigsburg (Alter: 8-14)
20.04.2013     Deutschland, Dülmen (Alter: 8-14)
20.04.2013     Deutschland, Unterhaching (Alter: 8-14)
20.04.2013     Deutschland, Readevormwald (Alter: 8-14)
27.04.2013     Detuschland, Garmisch (Alter: 8-14)
27.04.2013     Detuschland, Kronberg (Alter: 8-14)
27.04.2013     Detuschland, Gilching (Alter: 8-14)
27.04.2013     Detuschland, Dornstadt (Alter: 8-14)
11.05.2013     Deutschland, Rattenkirchen (Alter: 8-14)
04.06.2013     Deutschland, Denkendorf (Alter: 8-14)
08.06.2013     Österreich, Feldkirch (Alter: 8-14)
21.09.2013     Deutschland, Höhenkirchen-Siegertsbrunn (Alter: 8-14)
28.09.2013     Deutschland, Bielefeld (Alter: 8-14)
12.10.2013     Deutschland, Aachen (Alter: 8-14)

Eine Übersicht aller feststehenden Termine findet sich auf unserer Internetseite. Weitere Termine sind in Planung und werden zeitnah auf unserer Internetseite und im Newsletter bekannt gegeben.

Reservieren Sie frühzeitig einen Platz für Ihre Kinder und Schüler, indem Sie am besten schon heute die kostenlose Online-Anmeldung vornehmen.
Erzählen Sie doch auch Freunden, Bekannten und Kollegen von der Akademie und kommen Sie mit Ihren Kindern bzw. Schülern gemeinsam zur Veranstaltung. Besonders zur Abschlussveranstaltung einer jeden Akademie sind Eltern, Lehrer, Freunden und Interessierten herzlich eingeladen.

Die Kinder wollen sich gegenseitig "empowern". Das Plant-for-the-Planet Sekretariat stellt den Kindern Bildungsmaterial über die Klimakrise zur Verfügung. Das ist nur dank Spenden möglich. Jeder noch so kleine Betrag zählt. Hier können Sie spenden.

 






News-Redaktion
Global Marshall Plan Foundation
Andreas Huber (V.i.S.d.P.R.), Gisela Wohlfahrt

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D-20095 Hamburg
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Die Global Marshall Plan Initiative setzt sich ein für eine Welt in Balance. Das Gleichgewicht soll wiederhergestellt werden durch eine weltweite Ökosoziale Marktwirtschaft, eben einen Global Marshall Plan. Die Initiative wird von vielen tausend Organisationen und Einzelpersonen unterstützt. Koordiniert wird sie durch einen Kreis von derzeit sieben Organisationen: Deutsche Gesellschaft Club of Rome, Global Marshall Plan Foundation, Ökosoziales Forum Europa, Ökosoziales Studierendenforum Österreich, Peter Hesse Stiftung, Stiftung Weltvertrag, ThinkCamp gem. eG.

Global Marshall Plan News ist das Medium, um über die neusten Entwicklungen und Aktivitäten im Netzwerk zu informieren. Beiträge zu den News werden von verschiedenen unterstützenden Organisationen eingestellt. Der Newsletter wird von der Global Marshall Plan Foundation als Dienstleistung an die Initiative aus den Beiträgen redaktionell erstellt und erscheint monatlich, gewöhnlich jeden zweiten Donnerstag im Monat. Bitte senden Sie Artikel bis zum Freitag des vorhergehende Monats an news@globalmarshallplan.org.

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