Newsletter 10 / 2010

"Die Global Marshall Plan Initiative ist eine Erfolgsgeschichte!"
- Aus dem Netzwerk -
Aktivitäten in der Hansestadt
Filmreihe der Lokalgruppe Schweinfurt voller Erfolg
Freiburg berät über Beitritt zur Plant-for-the-Planet Initiative
Kasumi Education Fund gewinnt "Seeds of Hope" Award
"Die Academy gibt mir wichtige Impulse und Ideen für die weitere Arbeit für den Global Marshall Plan"
Unterstützen Sie die Global Marshall Plan Academy
- Internationale Aktivitäten -
"Wenn wir zusammenarbeiten, können wir nicht versagen"
Global Marshall Plan aus indischer Perspektive
- Aktuelle Diskussionen -
Cyber- Krieg- Ein neues Zeitalter des Krieges?
Auf Sand gebaut? Die globale Finanzarchitektur in der Krise
Erste offizielle EK-Vorlage zur Finanztransaktionssteuer
Interesse der 12-14 Jährigen Kinder an Politik verdoppelt
- Hintergrundwissen -
Ecosocial Market Economy: For a sustainable and responsible society
- Plant-for-the-Planet -
Unsere Kampagne ist "Gold wert" - Social Effie in Gold 2010 für "Stop talking. Start planting."
Renovabis-Kongress für Erhaltung der Schöpfung
Preis "Filippas Engel" für die Schülerinitiative Plant-for-the-Planet
- Bücher -
Footprint
- Aus den Medien -
Pressespiegel
 




Neuigkeiten

"Die Global Marshall Plan Initiative ist eine Erfolgsgeschichte!"

Bericht des Jahrestreffens der Global Marshall Plan Initiative in Stuttgart

43 Vertreter von Organisationen und Hochschul- oder Lokalgruppen trafen sich auf Einladung der Global Marshall Plan Foundation und des Ökosozialen Forums Europa am 9. Oktober in Stuttgart zum Jahrestreffen der Global Marshall Plan Initiative. Das Jahrestreffen war ein Erfolg und die Beiträge jedes einzelnen haben gezeigt, dass die Initiative als ganzes eine enorme Bewegung und ein Netzwerk von sehr engagierten Menschen ist.

Der Vormittag war ein Feuerwerk an Ideen und Aktivitäten der vielen Gruppen und Akteure der Initiative. In 5-minütigen Impulsen zu bestimmten Fragestellungen begeisterten die Redner die Zuhörer und erzählten von ihren Erfahrungen und Plänen für zukünftige Aktivitäten. Egal ob Uwe Möller vom Club of Rome in seinem Beitrag erläuterte wie er zu seiner Zeit als Generalsekretär des Club of Rome u. a. SKH Prinz Hassan von Jordanien zur Unterstützung gewinnen konnte oder ob Wolfgang Mader von der SPES Zukunftsakademie mit konkreten Beispielen aufzeigte wie die Themen des Global Marshall Plans in der Region umgesetzt werden; die Teilnehmer erfuhren viel neues und wurden in ihrem Engagement für eine Welt in Balance motiviert.

Im Anschluss an diese Impulse gab Naveen Madishetty aus Indien wichtige Eindrücke aus seinem Heimatland (siehe Bericht)

Vertreter der Lokal- und Hochschulgruppen aus Erlangen, Freiburg, Karlsruhe, Konstanz, München, Schweinfurt, Stuttgart, Tübingen, Tuttlingen und Villingen-Schwenningen (HS Furtwangen) stellten ihre Aktivitäten vor und berichteten von ihren Plänen. Die Freiburger Gruppe hatte im letzten Jahr bei Schulbesuchen die Themen des Global Marshall Plans an Schüler vermittelt, ein Projekt das nun auch in Tübingen durch die dortige Gruppe durchgeführt werden soll. Georgia Drescher berichtete von der abgeschlossenen Global Marshall Plan Filmreihe in Schweinfurt und motivierte dazu, dies auch in anderen Städten durchzuführen. Unterlagen zum Rahmenprogramm und weiteres Material können bei der Global Marshall Plan Foundation abgerufen werden, Georgia steht bei Fragen auch selbst unter filmreihe@globalmarshallplan.org zur Verfügung.

Nach dem Mittagessen wurde die von Klemens Riegler und Frithjof Finkbeiner ausgearbeitete Struktur präsentiert, durch welche unser Netzwerk mit einem Trägerkreis ausgestattet werden soll. Dieser Kreis trifft Entscheidungen über Strategie und Inhalte der Initiative und wählt Sprecher, die sich im Namen der Initiative äußern und agieren. Der Vorschlag wird bis dato bereits von mehreren Organisationen, unter anderem dem Ökosozialen Forum Europa und der Global Marshall Plan Foundation, getragen. Am 14. Dezember wird ein weiteres Treffen hierzu im kleineren Kreis stattfinden. Eine animierte Präsentation zu dieser Struktur können Sie sich hier ansehen oder als pdf hier herunterladen. Benötigt wird eine einfache und attraktive Struktur, um noch mehr Menschen zum Mitmachen zu gewinnen. Es braucht noch viele Menschen und ihren Einsatz für eine Welt in Balance, denn wenn viele Menschen die gleiche Utopie teilen, ist es bald keine Utopie mehr.

Das nächste Jahrestreffen findet vom 17. - 20. Juni 2011 im Raum Augsburg / München statt.

Weitere Präsentationen und Texte zum herunterladen:

Programm des Jahrestreffens (pdf)

Impulsreferat, Josef Riegler: "Was sind die strategischen Ansatzpunkte in der Politik für einen Global Marshall Plan?" (pdf)

Impulsreferat, Peter Grassmann: "Wie nutzen wir vorhandene Strukturen um Wirtschaft und Industrie zum Umdenken zu bewegen?" (pdf)

Impulsreferat, Frithjof Finkbeiner: "Wie mobilisieren wir Millionen Menschen?" (pdf)

Diskussion, Prof. Radermacher: "Was kann jeder einzelne tun?" und weitere Folien (pdf)

 

 

- Aus dem Netzwerk -

 

 

 

 

Aktivitäten in der Hansestadt

Lokalgruppe Hamburg trifft sich. Ein Bericht.

 

Das Treffen stand unter dem Motto „Kennenlerntreffen“ und diente dem Kennenlernen der an der Global Marshallplan Initiative interessierten bisherigen und möglichen neuen Mitglieder untereinander, dem Kennenlernen der Initiative und den bisherigen Projektideen.

Folgende Ideen wurden vorgestellt:

Bürgerschaft von den Zielen der Global Marshallplan Initiative überzeugen
Die Lokalgruppe hatte bereits einen Vorstoß in dieser Richtung unternommen, damals bei dem Senatsabgeordneten Dr. Kruse (SPD), der aber später in den Deutschen Bundestag wechselte. Es besteht Interesse, hier wieder aktiv zu werden. Als Vorschlag dafür wurde das damalige Vorgehen genannt – Analyse der Vitae von Abgeordneten bzw. der Themen von Ausschüssen um geeignete Personen/Gremien zu identifizieren und anzusprechen. Außerdem soll 2011 der Titel der Hansestadt "Eco-Capital of Europe" genutzt werden um die Initiative und ihre Ziele bekannter zu machen.

Vernetzung mit anderen Organisationen, Übersichtsportal
Grundgedanke ist, eine größere Transparenz über die Aktivitäten, Initiativen, Projekte etc. im ökologisch-sozialen Umfeld herzustellen um die Akteure der verschiedenen Organisationen zusammenzubringen um Synergien zu schaffen.

Weitere Ideen, die spontan aufkamen:

Organisation einer Vortrags- und Informationsveranstaltung mit dem Ziel: Darstellung der Vorteile einer Integration und Umgestaltung der Unternehmen, wie sie bspw. auch im Buch "Global Impact" für das Unternehmen "Danone" dargestellt sind.

Veranstalten einer Global Marshall Plan Filmreihe mit Filmen zum Schwerpunkt ökosoziales Handeln und Wirtschaften. Die Gruppe will sich hier an die Erfahrungen der Gruppe Schweinfurt halten.

Veranstalten von Buchvorstellungen/-rezensionen zum o.g. Thema – in einem kleineren Kreis, um sich gegenseitig zu informieren oder auch in einem größeren, öffentlichen Kreis.

Die Projektideen sollen beim nächsten Treffen der Gruppe konkretisiert und weitere Schritte festgelegt werden. Das nächste Treffen soll frühestens am 25. Oktober stattfinden. Interessierte können sich unter hamburg@globalmarshallplan.org informieren oder hier an der doodle Terminfindung teilnehmen.

 

Filmreihe der Lokalgruppe Schweinfurt voller Erfolg

Das Konzept der Filmreihe in Schweinfurt ist aufgegangen und könnte auch für andere Städte und Regionen eine interessante Möglichkeit sein.

Die Schweinfurter Lokalgruppe des Ökosozialen Forums (ÖSF) e.V. hat zusammen mit dem mehrfach ausgezeichneten Schweinfurter Programmkino KuK eine Global Marshall Plan Kinoreihe veranstaltet, wie schon im Newsletter 2010/09 berichtet.

Monatlich wurde jeweils ein Film zweimal gezeigt und anschließend zur Diskussion geladen. Außerdem wurde für ein anregendes Rahmenprogramm zu den Themen des jeweiligen Filmes gesorgt. Die Zuschauer erhielten dadurch kritische Einblicke in verschiedene Themenfelder der globalen Wirtschaft.

Die Filme sind aufklärend und rütteln auf. Sie sollen nachdenklich machen, aber auch zum Handeln animieren. Zusätzlich konnten sich die Besucher durch einen pfiffigen Flyer mit Umwelttipps, den sie beim Kinobesuch erhielten, anregen lassen und direkt Möglichkeiten zum Handeln kennenlernen.

Als Höhepunkt der Kinoreihe hat die Lokalgruppe eine Diskussionsrunde mit Dr. Franz Alt, einem angesehenen Experten organisiert, die im direkten Anschluss an eine der Vorstellungen stattfand.

Während der gesamten Zeit konnten knapp 800 Zuschauer begeistert werden, darunter auch viele Schulklassen für die es ein spezielles Angebot gab. Die Aktion erregte einiges Aufsehen und die Lokalgruppe konnte sich über durchweg positives Feedback, neue Interessenten und sogar das ein oder andere neue Mitglied für die Lokalgruppe freuen. Die Filmreihe war ein voller Erfolg und würde sicher auch in anderen Städten hervorragend ankommen.

Für alle die an einem Erfahrungsbericht und weiteren Unterlagen interessiert sind können sie diese bei uns per Mail anfordern. Für alle die Fragen haben, schon Erfahrungen gesammelt oder einfach neue Filmtipps haben, soll ein best-practice Team gebildet werden, in dem Know-How zusammengetragen wird.
Für alle Interessierten filmreihe@globalmarshallplan.org

 

 

Freiburg berät über Beitritt zur Plant-for-the-Planet Initiative

Junges Forum Freiburg schlägt Zusammenarbeit mit Global Marshall Plan Initiative vor

Um den Klimawandel aufzuhalten und damit zukünftigen Generationen gerecht zu werden, setzt sich Junges Freiburg- Gemeinderätin Simone Ariane Pflaum für die Ziele und Ideen einer global tätigen Schülerinitiative in Freiburg ein. Dabei fordert sie die Verwaltung auf, der Initiative Plant-for-the-Planet beizutreten und aktiv vor Ort zu werden: "Handeln statt Reden! Lasst uns Bäume pflanzen um gemeinsam Verantwortung für unsere Umwelt zu übernehmen und uns für nachhaltigen Klimaschutz zu engagieren."

Im Rahmen der Beratungen im Gemeinderat und den Ausschüssen zum Thema "Adaption an den Klimawandel" soll der spezifische Blickwinkel, die jüngere Generation verantwortlich miteinzubeziehen, eine neue Dimension eröffnen. Unter der Botschaft "Wir junge Menschen mischen uns ein, denn es geht um unsere Zukunft" beantragt Stadträtin Pflaum, Schülerinnen und Schüler zu Klimabotschaftern in einer Akademie von und für Kinder auszubilden, Pflanzgruppen zu gründen, Aktionen mit der Freiburger Global Marshall Plan Initiative zur Sensibilisierung durchzuführen und damit die Mitmenschen zum Umdenken zu gewinnen.

Der Antrag als pdf

Kasumi Education Fund gewinnt "Seeds of Hope" Award

Das von zwei Global Marshall Plan Mitgliedern getragene Projekt wird von der Organisation RESULTS geehrt

Das Projekt Kasumi Educational Fund in Malawi wurde, nach anderen Auszeichnungen, kürzlich mit dem "Seeds of Hope" Award der internationalen Organisation RESULTS geehrt.

RESULTS zeichnete den Kasumi Educational Fund als kosteneffektivstes Projekt in Malawi aus. So schafft es das Projekt zum Beispiel einen Schüler mit weniger als 10 Euro ein Jahr zu ernähren. Schon jetzt werden über 10 000 Menschen erreicht und dass, bis jetzt, ohne jede öffentliche Finanzierung.

Die beiden Gründer, Bob und Mary Burns, sind seit mehreren Jahren Unterstützer eines Global Marshall Plans. Sie gehören der Gruppe der Bay Area, San Francisco an und sind beide über 80 Jahre jung! Das Konzept und die unglaubliche Hingabe mit der die beiden ihr Projekt vorangetrieben haben zeigen einmal mehr das unglaublich Potential von Menschen im "Ruhestand".

Kurz vor Ihrer Rückkehr aus Malawi vor zwei Wochen, habe sich die Burns mit dem Malawischen Präsidenten Bengo Mutharika und seinem designierten Nachfolger Peter Mutharika getroffen. Der Kasumi Education Fund wird in Zukunft massive Förderung von der malawischen Regierung erhalten.
Zur Seite des Kasumi Educational Fund

"Die Academy gibt mir wichtige Impulse und Ideen für die weitere Arbeit für den Global Marshall Plan"

Für den 10. Dezember sind noch Plätze frei – jetzt Flyer bestellen und Interessierte einladen

Mitglieder der Global Marshall Plan Initiative, die gerne eigene Projektideen mit anderen austauschen, realisieren oder entwickeln oder als Referenten vermittelt werden wollen, können ihre Kompetenzen in der Global Marshall Plan Academy weiterentwickeln. Wollen Sie selber MultiplikatorIn werden oder kennen Sie andere, die Interesse haben könnten? Melden Sie sich jetzt an oder machen Sie selbst Werbung! Posten Sie die Academy auf Facebook, verbreiten Sie den Flyer digital oder bestellen Sie den gedruckten Flyer kostenlos, um ihn zu verteilen. Schreiben Sie uns eine E-Mail.

 

"Die Academy gibt mir wichtige Impulse und Ideen für die weitere Arbeit für den Global Marshall Plan" (Alumnus, Lehrgang 2008/2009)

 

 

 

 

 


Lernen Sie die Global Marshall Plan Initiative und Akteure besser kennen und vernetzen Sie sich mit Gleichgesinnten! Über 30 Alumni sind bereits aktiv, bauen Lokalgruppen auf, treten als Referenten auf oder setzen ihre Projektideen um!

Der nächste Lehrgang startet am 10. Dezember in Hamburg mit Block I: Krisen erkennen. Die weiteren Termine sind:

Block II: Globale Strukturen
28. - 30. Januar 2011, Augsburg

Block III: Lokale Handlungsmöglichkeiten
25. – 27. März 2011, Wien

Block IV: Aktiv werden
13. – 15. Mai 2011

Beginn jeweils Freitag 10:30 Uhr, Ende Sonntag 13 Uhr

Mehr Informationen finden Sie unter www.globalmarshallplanacademy.org

Das Team der Global Marshall Plan Academy freut sich darauf, Sie kennenzulernen!

 

 

 

Unterstützen Sie die Global Marshall Plan Academy

Sponsoren und Spender gesucht!

 

Die Global Marshall Plan Academy sucht für die Durchführung des Lehrgangs 2010/2011 und den weiteren Ausbau auch auf lokaler Ebene noch Unternehmen, Unterstützer oder Spender. Die Ausbildung von Multiplikatoren, die bottom-up Aktivitäten starten, ist ein wichtiger Beitrag für eine Welt in Balance. Und Sie können das unterstützen:

Unternehmen: In der Academy treffen sich engagierte Menschen der Global Marshall Plan Initiative um Wege auszuloten, die Vision einer Welt in Balance in der breiten Bevölkerung zu verankern. Die Absolventen sind wichtige Knoten im globalen Netzwerk und Meinungsmacher, die die Initiative und den öffentlichen Diskurs von Morgen mitgestalten. Es gibt viele Möglichkeiten, wie Sie das Engagement Ihres Unternehmens sichtbar machen können. Kontaktieren Sie uns unter academy@globalmarshallplan.org und fordern Sie die Unterlagen an.

Förderprogramme: Kennen Sie Programme, bei welchen sich die Global Marshall Plan Academy bewerben könnte? Melden Sie sich bei academy@globalmarshallplan.org

Einzelspenden: Unterstützen Sie mit Ihrer Spende die Ausbildung von Multiplikatoren und ermöglichen Sie so insbesondere, dass Teilnehmergebühren der Academy dank Ihrer Finanzierung niedrig gehalten werden können. Spenden Sie zweckgebunden an das Konto der Academy: 212 49 05 100 bei der Sozialbank Hannover 251 205 10. Ab einer Spende von 50 Euro erhalten Sie eine Spendenbescheinigung.

 


 

 

 

 

 

 

- Internationale Aktivitäten -

 

 

 

 

"Wenn wir zusammenarbeiten, können wir nicht versagen"

Organisation aus Nigeria bekräftigt Unterstützung für Global Marshall Plan

 

Anlässlich des Jahrestreffens der Global Marshall Plan Initiative am 9. Oktober 2010 in Stuttgart, sandte der Gründer von Liberty4Africa, Careca Akarue, sein Grüße. Er bekräftigt seine Unterstützung der Initiative und das gemeinsame Wirken für eine Welt in Balance in einer kurzen Videobotschaft.

Bereits seit 2004 unterstützt die afrikanische Organisation die Ziele der Global Marshall Plan Initiative und veranstaltet neben einer jährlichen Pressekonferenz auch ein Fußballturnier, um die Idee eines Global Marshall Plans in Nigeria weiter zu verbreiten.

"Wenn wir zusammenarbeiten, ... , können wir nicht versagen,..,"

Sehen Sie hier die Botschaft auf Englisch:

 

 

Global Marshall Plan aus indischer Perspektive

Unterstützer aus Indien präsentiert beim Jahrestreffen

 

Naveen Madishetty, Unterstützer aus Indien, präsentierte auf dem Jahrestreffen der Initiative in Stuttgart seine Perspektive zur Realisierung eines Global Marshall Plan.

Nach einem Überblick zu seinem Heimatland beschrieb Naveen die Realisierung der Vision einer Ökosozialen Marktwirtschaft in Indien und beschrieb seine Aktivitäten zur Verbreitung der Idee eines Global Marshall Plans.

Die Präsentation kann als pdf hier heruntergeladen werden. Naveen ist unter india@globalmarshallplan.org erreichbar.

 

- Aktuelle Diskussionen -

 

 

 

 

Cyber- Krieg- Ein neues Zeitalter des Krieges?

Ein Beitrag des Netzwerks von Christen zur Unterstützung der Global Marshall Plan Initiative

 

In ihrem aktuellen Newsletter bezieht Das Netzwerk von Christen zur Unterstützung der Global Marshall Plan Initiative Stellung zum Thema Cyber-Krieg.

 

Ein neues Zeitalter des Krieges?

Die Nachricht, dass der iranische Atomreaktor von Bushehr durch den "Computerwurm Stuxnet" lahmgelegt wurde, ließ weltweit aufhorchen. Bahnt sich hier – wie General Keith Alexander vom U.S. Cyber Command mutmaßt – eine neue Form eines weltweiten Krieges an –, nämlich der Cyber-Krieg in der Weise eines Cyber-Terrorismus? Wie ernst die Gefahr eines Cyber-Krieges zu nehmen ist, geht aus der Tatsache hervor, dass auch die NATO ein Cyber Defence Center aufgebaut hat. Was wäre gewesen, wenn der "Computerwurm Stuxnet" im Atomreaktor Bushehr einen Reaktorunfall ausgelöst hätte?

 Die reelle Gefahr eines Cyber-Krieges verweist auf die unverzichtbare Forderung der Global Marshall Plan Initiative, dass durch die Staatenwelt eine transnationale Instanz aufzubauen ist, die die immer drängender werdenden globalen Gefahren wirksam bekämpft, unter anderem dadurch, dass sie einen globalen Ordnungsrahmen schafft, innerhalb dessen die nur weltweit zu behandelnden Probleme einer einigermaßen gerechten Lösung zugeführt werden können.

 

Bildquelle: www.pixelio.de

 

Auf Sand gebaut? Die globale Finanzarchitektur in der Krise

Alumnus der Global Marshall Plan Academy nimmt an Podiumsdiskussion teil

 

Am 22. September auf Einladung der Friedrich-Ebert-Stiftung wurden unter dem Titel "Auf Sand gebaut? Die globale Finanzarchitektur in der Krise" die Ursachen und Auswirkungen der aktuellen Finanzkrise beleuchtet und die Chancen und Risiken der globalen Finanzmarktarchitektur für die Zukunft dargestellt und diskutiert.

Circa 40 Gäste lauschten der Diskussion. Heiko Keller, Alumnus der Global Marshall Plan Academy war neben Carsten Schneider, dem haushaltspolitischen Sprecher der SPD Bundestagsfraktion, einer der Diskutanten.

Referenten können jederzeit bei der Global Marshall Plan Foundation unter info@globalmarshallplan.org angefragt werden.
 

 

Erste offizielle EK-Vorlage zur Finanztransaktionssteuer

Stellungnahme des Ökosozialen Forums Europa

Die Finanztransaktionssteuer (FTS) wird in der am 7. Oktober 2010 verabschiedeten Mitteilung der Europäischen Kommission als eine zweckdienliche Maßnahme zur Besteuerung des Finanzsektors analysiert und diskutiert. Die Kommission kommt in dieser eher kurz und allgemein gehaltenen Analyse zu dem Schluss, dass eine Finanztransaktionssteuer auf globaler Ebene ein sehr sinnvolles Instrument darstellt, während auf EU-Ebene eine Financial Activities Tax (FAT) vorzuziehen ist.

Das Ökosoziale Forum Europa kann die Argumentation der Kommission nur zum Teil nachvollziehen, vor allem aus folgenden Gründen:

Wie auch die Kommission in ihrer Mitteilung feststellt, ist eine umfassende und tiefgehende Überprüfung der verschiedenen Optionen einer EU-FTS (inkl. ihrer Vorteile und Nachteile) weiterhin offen. Zumal eine solche Folgenabschätzung erst jetzt eingeleitet werden soll, ist es verfrüht, sich einer EU-weiten Einführung der FTS zu verschließen. Nach Ansicht des Ökosozialen Forums Europa sollten die Ergebnisse der Folgenabschätzung (erwartet für das Frühjahr 2011), abgewartet werden, bevor sich die Kommission positioniert. Zudem erinnert das Ökosoziale Forum Europa daran, dass zahlreiche bereits verfügbare Studien (siehe eine beispielhafte Auflistung auf www.oekosozial.at/index.php?id=13492#element81991 eine EU-weite FTS nicht nur für durchführbar sondern auch für sehr sinnvoll halten.

Gemäß der Kommission sollte die Steuer an den Finanzsektor vor allem zwei Ziele erfüllen: Sicherstellen, dass der Finanzsektor seinen Beitrag als Steuerzahler leistet und zur Budgetkonsolidierung der öffentlichen Haushalte beiträgt. Daher spielen die zu erwartenden Einnahmen für die Steuer in den Erwägungen der Kommission eine zentrale Rolle. Dies ist legitim und aus Sicht des Ökosozialen Forums Europa zu begrüßen.

Umso verwunderlicher ist es daher, dass trotz der Tatsache, dass die von der Kommission geschätzten Einnahmen durch eine allgemeine FTS in der EU-27 so viel wie sechs mal so hoch wären wie durch eine FAT (150 Mrd. Euro vs. 25 Mrd. Euro), die Kommission die FTS auf EU-Ebene derzeit nicht bevorzugt.

Weitere Ziele, die eine Besteuerung des Finanzsektors zu verfolgen hat, ist die Reduktion der kurzfristigen und spekulativen Finanztransaktionen, die keinen Zusammenhang mit der Realwirtschaft haben. Dadurch gelingt es, einen Beitrag zur Stabilisierung des Finanzsektors zu leisten und sicherzustellen, dass der Finanzsektor seine tatsächliche Aufgabe als Unterstützter der Realwirtschaft wieder stärker wahrnimmt. Diese sehr zentrale Zielsetzung gerät in der Analyse der Kommission aber völlig in den Hintergrund, weswegen die Analyse als unvollkommen zu bezeichnen ist. Die Financial Activities Tax ist nämlich nicht in der Lage, die kurzfristigen und spekulativen Transaktionen zu dämmen, und somit mehr Stabilität auf den Finanzmarkt zu bringen, künftige Finanzkrisen unwahrscheinlicher zu machen und eingetretene Krisen abzuschwächen. Von den zwei analysierten Steuermaßnahmen (FTS, FAT) kann nur die Finanztransaktionssteuer diese Leistung erbringen. Dies aus dem Grund, dass eine FTS pro Transaktion erhoben wird, während eine FAT die Einnahmen und Gewinne von Unternehmen, die im Finanzsektor tätig sind, steuerlich belastet.

Wie auch die Kommission im Zusammenhang mit der FTS anerkennt, "[m]ore frequently traded products will face a higher tax burden." (S. 5 der Mitteilung.) Diese Tatsache sollte nach Meinung des Ökosozialen Forums Europa in allen EU-Diskussionen und Analysen, vor allem auch in der anstehenden Folgenabschätzung und der darauf folgenden Empfehlungen und Vorschlägen, anerkannt und entsprechend berücksichtigt werdenen.

Weitere Informationen seitens der Kommission inklusive der Mitteilung finden Sie (in englischer Sprache) hier: ec.europa.eu/taxation_customs/taxation/other_taxes/financial_sector/index_en.htm

Interesse der 12-14 Jährigen Kinder an Politik verdoppelt

Shell Jugendstudie bestätigt die Wirkung unserer Initiative

 

76% der Kinder und Jugendlichen sehen im Klimawandel das größte Problem und die Zahl der Kinder zwischen 12 bis 14, die sich für Politik interessieren, hat sich in Deutschland von 11% auf 21% fast verdoppelt, berichtet die Tagesschau am 14. September 2010.

 

Jugend 2010 - Eine pragmatische Generation behauptet sich
(Quelle: www.shell.de)

Auch wenn das politische Interesse bei Jugendlichen weiterhin deutlich unter dem Niveau der 1970er und 1980er Jahre liegt, ist der Anteil der politisch Interessierten im Vergleich zu 2002 und 2006 wieder leicht angestiegen. Dieser leichte Anstieg ist zum einen auf die mittleren und gehobenen Schichten und zum anderen auf die Jüngeren zurückzuführen. Bei den 12- bis 14-Jährigen ist das Interesse von 11 Prozent in 2002 auf mittlerweile 21 Prozent gestiegen. Und auch bei den 15- bis 17- Jährigen gab es eine positive Trendwende: In 2002 waren in dieser Gruppe 20 Prozent politisch interessiert, heute sind es 33 Prozent. Kein Anstieg ist hingegen bei den Jugendlichen im Alter von 18 bis 25 Jahren zu verzeichnen.

[...]

Trotz der allgemeinen Politik- und Parteienverdrossenheit sind Jugendliche durchaus bereit, sich an politischen Aktivitäten zu beteiligen, insbesondere dann, wenn ihnen eine Sache persönlich wichtig ist. So würden 77 Prozent aller jungen Leute bei einer Unterschriftenaktion mitmachen. Immerhin 44 Prozent würden auch an einer Demonstration teilnehmen.

Ein Thema, das Jugendliche heutzutage besonders stark beunruhigt, ist der Klimawandel. 76 Prozent halten ihn für ein großes oder sogar sehr großes Problem. Sogar zwei von drei Jugendlichen sehen durch das sich verändernde Klima die Existenz der Menschheit bedroht. [...]

Ein Teil der Jugendlichen zieht inzwischen persönliche Konsequenzen und achtet auf ein umweltbewusstes Verhalten. Immerhin jeder zweite spart im Alltag bewusst Energie, 44 Prozent versuchen, häufiger mit dem Fahrrad zu fahren und das Auto stehen zu lassen, und 39 Prozent entscheiden sich für ein kleineres Auto mit geringerem Verbrauch. Besonders klimakritische junge Leute engagieren sich darüber hinaus zunehmend für den Umweltschutz.

Teaserbild: tagesschau.de
Banner: shell.de



 

- Hintergrundwissen -

 

 

 

 

Ecosocial Market Economy: For a sustainable and responsible society

Englisches Programmpapier des Ökosozialen Forums Europa erschienen

 

Die englische Version des aktuellen Programmpapiers "Ökosoziale Marktwirtschaft" des Ökosozialen Forums wurde im August 2010 veröffentlicht und ist auf der Homepage des Ökosozialen Forums unter www.oekosozial.at erhältlich.

Während das originale deutsche Version, die im Dezember 2009 vorgestellt wurde, sich vorwiegend auf Maßnahmen auf österreichischer Ebene konzentriert, ist die neue englische Version auf EU-Ebene ausgerichtet und enthält Handlungsempfehlungen in den drei Handlungsfeldern Globale Gerechtigkeit, Ressourcen- und Energiepolitik, und Fiskalsystem im europäischen Kontext.

 

 

- Plant-for-the-Planet -

 

 

 

 

Unsere Kampagne ist "Gold wert" - Social Effie in Gold 2010 für "Stop talking. Start planting."

Effiziente Kommunikation, großartige Wirkung und eine aufmerksamkeitsstarke Idee - Erster Platz für Leagas Delaney und Plant-for-the-Planet

 

Seit Freitag, 8. Oktober ist es offiziell! Unsere Kampagne "Stop talking. Start planting", die von der Werbeagentur Leagas Delaney entwickelt wurde, ist die beste Kampagne in der GWA Effie Kategorie Social National/ International.

Der Effie, der jährlich in 14 Kategorien - davon zwei soziale - vergeben wird, zeichnet besonders erfolgreiche Marketing-Kommunikation aus. Dabei geht es um Effizienz und darum, inwiefern kommunikative Ziele mit Hilfe einer Kampagne erreicht werden. Der Slogan "Stop talking. Start planting" und die Kampagnenbilder auf denen Kinder Erwachsenen die Hand vor den Mund halten, zeigen deutlich, worum es geht: Reden allein stoppt das Schmelzen der Gletscher nicht und verhindert nicht das Schwinden der Regenwälder. Und in diesem Jahr ging der Social Effie an "Stop talking. Start Planting". Pflanzt Bäume für Klimagerechtigkeit und werdet aktiv. Kinder in über 72 Ländern sind schon dabei und über 1.800 Kinder weltwelt halten Reden und organisieren als Botschafter für Klimagerechtigkeit Pflanzparties.

Wir haben gewonnen!!!

Felix nahm am Freitag gemeinsam mit Hermann Waterkamp von der Agentur Leagas Delaney das große goldene "E" entgegen und feierte seinen 13ten Geburtstag auf der Gala gemeinsam mit seiner Familie, einem Geburtstagskuchen und einem Ständchen der anwesenden Werber.


Unser Dank für die Entwicklung dieser großartigen Kampagne geht an die Werbeagentur Leagas Delaney, die uns seit Beginn der Kampagne im Sommer 2009 begleitet.

Die Kinder wünschen sich, dass mit der Auszeichnung und der gewonnenen Aufmerksamkeit, die die Kampagne durch den GWA Social Effie erreicht, Medien ihre Kampagnenbilder kostenfrei schalten, so dass noch mehr Menschen von Plant-for-the-Planet und den Zielen der Kinder erfahren und ihre weltweite Bewegung unterstützen.

Wir freuen uns über all unsere Unterstützer - vor allem Leagas Delaney für diese großartige Kampagne - aber genauso all unseren Fotografen, die die Kampagne bei den vielen Veranstaltungen möglich machen:Andreas Biedermann, Anita Bischoff, Per Eriksson, Annette Koroll, Bernd Schumacher, Jens Umbach, Markus Seidel, Thomas Rosenthal, ...

Franziska, Felix und Jens Umbach, der die ersten Kampagnenbilder machte und die Fotoanweisung für alle Fotografen auf aller Welt entwickelte:

Making-of Bilder und aktuelle Infos zur Kampagne findet Ihr auf Facebook! Werdet Fan der Kampagne, die den Social Effie 2010 in Gold gewonnen hat und ladet Eure Freunde ein! Folg @pftp auf Twitter und seid "live" dabei wenn wir wieder Fotos auf Veranstaltungen machen.

Freitag haben wir auch noch weitere Unterstützer für unsere Kampagne gefunden, die sich fotografieren ließen - unter anderem: Oliver Kalkofe, Peter John Mahrenholz (Präsident Gesamtverband Kommunikationsagenturen GWA e.V.), Dr. Ralf Nöcker (Geschäftsführer GWA) und Hans-Christian Schwingen (Markenchef Deutsche Telekom).

Schaut Euch hier die Preisverleihung an und hört die Begründung, wie und warum die Kampagne den Preis gewonnen hat.

 

 

 

Hier der Bericht aus der Bayerischen Rundschau

 

Renovabis-Kongress für Erhaltung der Schöpfung

Kooperation mit Plant-for-the-Planet geplant

 

In seinen Abschlussworten des dreitägigen 14. Internationalen Renovabis Kongresses sichert Renovabis Geschäftsführer Dr. Gerhard Albrecht zu, mit Plant-for-the-Planet verbunden zu bleiben. Vielleicht werden wir uns auf dem nächsten Kongress am 1. September 2011 berichten, was wir inzwischen getan haben.

 

Pressemitteilung Renovabis 04.09.2010:

Umwelt-Fachmann Klaus Töpfer: "Nicht weiter auf Kosten anderer leben"

Früherer Bundesumweltminister verweist auf Papst Paul VI. und Benedikt XVI. - Internationaler Kongress Renovabis über "Bewahrung der Schöpfung im Osten Europas" führt Generationen zusammen: 12-jähriger Felix Finkbeiner appelliert, Bäume zu pflanzen.

Im Fokus des Kongresses standen die ökologischen Herausforderungen in Mittel- und Osteuropa: Vertreter verschiedener Länder haben die regional ganz unterschiedlichen Probleme dargestellt. Dr. Albert: "In der Projektarbeit merken wir, dass seit ungefähr fünf Jahren die Sensibilität der Partner für Umweltfragen gewachsen ist. In unseren Gesprächen mit ihnen zeigt sich ihre Suche nach Handlungsmöglichkeiten. Renovabis ermutigt seine Partner, sich den ökologischen Herausforderungen zu stellen. Dabei ist zu beachten, dass es letztlich auf die Veränderung des Bewusstseins in breiteren Kreisen der Bevölkerung ankommt." Hierfür engagierte sich auch der 12-jährige Schüler Felix Finkbeiner als Gründer der internationalen Schülerinitiative ­"Plant-for-the-Planet". Er erläuterte - ganz im Sinne von Generationengerechtigkeit - den Kongressteilnehmern sein Engagement. Felix pflanzte dann auch mit Renovabis-Geschäftsführer Gerhard Albert und Erzbischof Dr. Zbignevs Stankevics von Riga / Lettland zu Erinnerung an den 14. Internationalen Kongress Renovabis "In Verantwortung für die Schöpfung" einen Baum.

 

Preis "Filippas Engel" für die Schülerinitiative Plant-for-the-Planet

Das Preisgeld übergeben auf Burg Sayn ermöglicht zehn weiteren Kinder die Ausbildung zu Botschaftern für Klimagerechtigkeit

 

Der Preis würdigt das Engagement der Kinder, sich für Ihre eigene Zukunft einzusetzen. "Sie träumen nicht nur ihr Leben, sondern leben ihren Traum" schreibt die Stiftung auf ihrer Homepage.

Die Schülerinitiative freut sich sehr über den Preis und wird das Geld zur Ausbildung von zehn Kindern zu Botschaftern für Klimagerechtigkeit verwenden, sodass sich die Idee und das Engagement immer weiter verbreiten.

Felix hätten den Preis auf Schloss Sayn entgegennehmen sollen. Am Vortag hatte er noch 85 Kinder in Südtirol zu Botschaftern für Klimagerechtigkeit ausgebildet, fuhr früh von Südtirol los und musste nach sechs Stunden wegen Verkehrsstaus umdrehen, weil er nicht mehr rechtzeitig zur Preisverleihung auf Schloss Sayn hätten sein können. Von einem Rastplatz aus rief er die Fürstin an, entschuldigte sich und versprach dafür, zu einem späteren Zeitpunkt auf Schluss Sayn zu kommen und sich für den Preis persönlich zu bedanken.

Über den Preis:

Verschmitzt und glücklich lächelt die Preisfigur, der kleine Engel, und er hat allen Grund dazu. Seit 2004 wird die silberne Nachbildung jährlich an engagierte junge Europäer, Einzelpersonen wie auch Gruppen, verliehen, die sich auf außergewöhnliche Weise für andere eingesetzt haben. Dies kann im kulturellen, sozialen oder ökologischen Bereich sein. So erfüllt sich Filippas Wunsch: "Ich will mit meinem Leben anderen nutzen."

Filippa Sayn-Wittgenstein stammt aus einem alten Adelsgeschlecht Deutschlands. Mit 21 Jahren, nur wenige Monate nach ihrer Hochzeit mit Vittorio Mazzetti d' Albertis starb sie bei einem Autounfall in England. Einige Monate später fanden Fürst Alexander und Fürstin Gabriela die Tagebücher ihrer Tochter. Nach reiflicher Überlegung kamen Eltern, Ehemann und Geschwister zu dem Entschluss Auszüge aus den Tagebücher zu veröffentlichen. Die Familie war überzeugt, dass Filippas Gedanken vielen jungen Menschen eine Hilfe sein könnten den eigenen Weg durchs Leben zu finden. In ihren Tagebüchern beschreibt Filippa wie sie das Leben sah, was Liebe für sie bedeutete, wie sehr sie an ihrer Familie hing und warum Gott für sie so wichtig war.

Der Salesianerpater in Sayn, der Prinzessin Filippa bereits getauft hatte, empfahl den Eltern, die Tagebücher im Don Bosco Verlag zu veröffentlichen. Die Publizierung im ordenseigenen Verlag sollte sicher stellen, dass die Gedanken ihrer Tochter nicht "vermarktet" werden. Auf dem Innendeckel eines ihrer Tagbücher hatte Filippa einen kleinen, frechen Engel gezeichnet: Filippas Engel. Mit dem Erlös des Buches, das schnell zum Bestseller wurde, gründete die Familie 2003 im Don Bosco Stiftungszentrum die Stiftung „Filippas Engel". Einmal im Jahr vergibt die Stiftung nun den Preis "Filippas Engel" an junge Menschen, die sich auf außergewöhnliche Weise für soziale, ökologische oder kulturelle Belange eingesetzt haben.

Quelle: www.sayn.de/Filippa

 

 

- Bücher -

 

 

 

 

Footprint

Neu in unserem Shop

Was man messen kann, kann man auch managen.

Ressourcenknappheit wird zur zentralen Herausforderung des 21. Jahrhunderts. Der Ecological Footprint (ökologischer Fußabdruck) ist eine Methode, die Angebot und Nachfrage des Naturkapitals nach wissenschaftlichen Grundsätzen beschreibt. Die biologisch produktive Erdoberfläche fungiert dabei als "Währung", wobei das Naturkapital die Basis aller Wertschöpfungsketten darstellt.

Das Buch vermittelt anhand von Beispielen, Erfahrungsberichten, Statistiken, Schaubildern und Grafiken eine umfassende Bestandsaufnahme des Vorrats an Biokapazität - und deren Grenzen. Nachhaltige Entwicklung bedeutet auch, ein gutes Leben innerhalb der Möglichkeiten der Natur zu führen. Der Ecological Footprint zeigt, wie das möglich ist.

Die von Mathis Wackernagel, Präsident des Global Footprint Network in Oakland/ Kalifornien, maßgeblich entwickelte Methode der ökologischen Buchführung ist für die Zukunftsplanung jedes Landes, jeder Region, von Städten und Unternehmen unverzichtbar.

Der Titel Footprint - Die Welt neu vermessen von Mathias Wackernagel in Zusammenarbeit mit Bert Beyers ist für 19,90 Euro versandkostenfrei in unseremShop erhältlich.

 

 

 

 

Für nur 15 Euro (8 Euro für Studenten) im Monat erhalten Sie dieses sowie alle weiteren lieferbaren Bücher aus unserer Zukunftsbibliothek - derzeit 42 Titel im Wert von über 600 Euro - sowie künftig mehrmals im Jahr Literatur zum Thema, frei Haus geliefert. Sie unterstützen damit unsere Arbeit und multiplizieren gleichzeitig die Idee. Das Buchabo ist auch eine schöne Geschenkidee!


Weitere Informationen finden Sie hier.

 

 

 

- Aus den Medien -

 

 

 

 

Pressespiegel

Die Initiativen in den Medien

Global Marshall Plan

Plant-for-the-Planet
 


Teaserfoto: Pixelio Rainer Sturm
 

 





Veranstaltungen

Für eine Welt in Balance

04.11.2010 19:00 Uhr (Ortszeit)
Düsseldorf


Der Global Marshall Plan und unsere eigene Verantwortung

 

Referenten:

Jörn Wiertz - Global Marshall Plan Initiative Düsseldorf
Norbert Steiner - Weltnothilfe der KAB
Ladislav Ceki - Eine Welt Gruppen Düsseldorf

Ort: Maxhaus, Schulstraße 11, Düsseldorf

 

 

 

Neue Termine für Plant-for-the-Planet Akademien in Deutschland und Österreich

06.11.2010 09:00 Uhr (Ortszeit) - 25.11.2010 18:15 Uhr (Ortszeit)


Werde Klimabotschafter!

 

 

Auch im zweiten Halbjahr 2010 finden wieder zahlreiche Plant-for-the-Planet-Akademien statt.




Worum geht es bei der Plant-for-the-Planet Akademie: Alle Welt redet vom Klima. Aber was passiert da eigentlich genau? Und was können wir tun? Wir wollen uns mit den Ursachen und Folgen der Klimakrise für Pflanzen, Tiere, Menschen – kurz für unsere Zukunft beschäftigen. Mit diesem Wissen wollen wir Aktionen umsetzen, damit es uns und auch anderen Kindern Spaß macht, sich für das Klima einzusetzen. Es ist kinderleicht! Die Akademie richtet sich an Schülerinnen und Schüler zwischen 10 und 12 Jahren und Betreuer, die die jungen Plant-for-the-Planet-Botschafter in den folgenden Monaten unterstützen wird.

Unsere Akademien...

  • sensibilisieren SchülerInnen für die Klima- und Gerechtigkeitsproblematik
  • bilden die teilnehmenden Kinder zu jungen KlimabotschafterInnen aus, die Ideen für die Gestaltung der Zukunft zurück in ihr Elternhaus und in ihre Schule tragen
  • bieten Kindern die Möglichkeit Teil einer weltweiten Bewegung zu werden




Inhalte der Akademie:
 

  • Klimakrise und globale Gerechtigkeit: Woher kommt und was bewirkt der Klimawandel – für uns im Norden und für die Menschen im Süden?
  • Warum wir Kinder uns einschalten müssen.
  • Ökologische Zusammenhänge: z.B. wie Bäume den CO2-Gehalt der Atmosphäre vermindern.
  • Mit dem Förster unterwegs: Was braucht ein gesunder Wald? Wie schnell wachsen Bäume? Welchen Einfluss haben Bäume auf das Klima?
  • Pflanzaktion mit dem Förster
  • Methoden der Öffentlichkeits- und Motivationsarbeit: Was kann ich tun?
  • Wie erreiche ich meine Freunde, meine Schule, meine Stadt,…?
  • Wie lerne ich Vorträge vor vielen Menschen zu halten?


Hier die nächsten Termine:

 

Anmeldung und weitere Informationen zu den einzelnen Akademien bei Juliane Krüger und im Internet unter www.plant-for-the-planet.org

 

Pressekonferenz und Kindervorlesung

06.11.2010 11:00 Uhr (Ortszeit)
Wien, Österreich


Kinder geben eine Pressekonferenz im Zoom Kindermuseum

 

Felix stellt im Zoom Kindermuseum in Wien das "Buch Baum für Baum - Jetzt retten wir Kinder die Welt" vor.

Im Anschluss findet vom 08. bis 10.November an jedem Tag eine Plant-for-the-Planet Akademie statt.

 

ÖDP-Vortrag in München: „Öko-sozial statt marktradikal!“

09.11.2010 19:00 Uhr (Ortszeit)
München


Bernhard Suttner, Landesvorsitzender der ÖDP Bayern, spricht über die Global Marshall Plan Initiative

 

Die ÖDP unterstützt die Global Marshall Plan Initiative und sieht in ihr einen echten Lichtblick und ein wichtiges Kontrastprogramm zum ungeregelten Markt-Kapitalismus.

Unter dem Motto "Ökosozial statt marktradikal" hält Bernhard Suttner am 9. November einen Vortrag.
Bernhard Suttner M.A., Pädagoge und Politologe aus Windberg (Landkreis Straubing-Bogen) arbeitet als freiberuflicher Erwachsenenbildungsreferent mit den Schwerpunkten Sozialethik und Familienpädagogik.

Dienstag, 09. November 2010, 19.30 Uhr - Einlass 19:00 Uhr - Der Eintritt ist frei
In den Räumen des Hansa-Hauses, Brienner Str. 39, Rgb., (Rahnstüberl)
MVV-Haltestellen: Königsplatz (U2) oder Stiglmaierplatz (U1/Tram 20+21)

Hier finden Sie den direkten Link

 






News-Redaktion
Global Marshall Plan Foundation
Helge Bork (V.i.S.d.P.R.), Andreas Huber

Global Marshall Plan Foundation
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Ferdinandstraße 28-30
D-20095 Hamburg
www.globalmarshallplan.org
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Die Global Marshall Plan Initiative sich ein für eine Welt in Balance. Das Gleichgewicht soll wiederhergestellt werden durch eine weltweite Ökosoziale Marktwirtschaft, eben einen Global Marshall Plan. Global Marshall Plan News ist das Medium, um die Aktiven in der Initiative über die neusten Entwicklungen zu informieren.

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