Newsletter 3 / 2012

- Aus dem Netzwerk -
Aufruf: Welchen Song verbinden Sie mit dem Global Marshall Plan?
Ökosozialer Hochschultag in Ulm - Bereits zum zweiten Mal ein toller Erfolg
Sind wir wirklich noch zu retten?
Global Marshall Plan Lokalgruppe Zürich neu gegründet
In Nürnberg, München und Wonneberg laden lokale Unterstützer zu ihren Veranstaltungen ein
Studium Generale Reihe der Lokalgruppe Tübingen
Messages to Mankind
- Aktivitäten von Partnern -
MONA zum Thema "Towards a Low Carbon Economy"
Filmbesprechung: The Forgotten Space
Zum Nachhören: Visionen für den Wandel
Mitschnitt online: Frithjof Bergmann
CIVICUS Interview mit Chantal Line Carpentier
- Meinung -
American Plutocracy revisited - Warum nur eine (friedliche) Revolution die Demokratie zurückbringen kann?
- Aktuelle Diskussionen -
WEED Faktenblatt zur Finanztransaktionssteuer: „Nicht Stichhaltig“
Weltfrauentag - Ein Tag für die Geschlechtergleichheit
Klimawandel als Gefahr für Frieden und Sicherheit
- Hintergrundwissen -
Teilziel des 7. Millennium Development Goals erreicht!
Zur Situation der Kinder in der Welt 2012
20 Unterschriften stärken Kinderrechte weltweit
Die Millennium Consumption Goals
Nachhaltigkeitsstandards für tropische Gewürze
Veränderungen im Mittelmeerraum durch Klimawandel und Wasserknappheit
Klimapolitik – Die Illusion des grünen Wachstums
Gemüse wächst jetzt auf dem Dach
- Aktion -
Win a Date with History!
Machen Sie mit: Zukunftsprojekt Erde
Machen Sie mit: Donnerstag ist Veggietag!
- Aus den Medien -
Surftipp: Internetportal Umwelt und Bewusstseinsbildung im Unterricht
Buchtipp: Die Zuhälter der Globalisierung - Über Oligarchen, Hedge Fonds, Ndrangheta, Drogenkartelle und andere parasitäre Systeme
Eine Alternative zum BIP als Wohlstandsmaß
- Ausgewählte Medien -
Pressespiegel

 



Neuigkeiten

- Aus dem Netzwerk -

 

 

 

 

Aufruf: Welchen Song verbinden Sie mit dem Global Marshall Plan?

Emotionen für eine Welt in Balance

 

Die Global Marshall Plan Initiative lebt von Ihrem Engagement, Ihren Ideen und Ihrem Input. Wir wollen Menschen zusammenbringen, um an unserer gemeinsamen Vision zu arbeiten.

Und was bringt Menschen einfach und schnell zusammen?

Musik! Es gibt scheinbar für jedes besondere Erlebnis oder einschneidende Erfahrung eine passende Melodie, die unser Innerstes widerzuspiegeln scheint. Musik kann Erinnerungen wachrufen und Kommunikation ermöglichen. Und da jeder Mensch grundsätzlich musikalisch ist, geht mit Musik doch oft alles ein bisschen leichter.

Wir wollen wissen, welche Musik Sie in Ihrem Engagement beflügelt. Welche Musik verkörpert für Sie die Überzeugung, sich für eine Welt in Balance einzusetzen?

Schreiben Sie uns unter music@globalmarshallplan.org und nennen uns Ihren Titel als youtube Video Link. Posten Sie Ihre Musik auf unserer Facebook-Seite und tauschen sich mit anderen Unterstützern aus! Alle Vorschläge werden wir im nächsten Newsletter listen, so dass wir gemeinsam unsere "Emotionen für eine Welt in Balance" genießen können!

Einige Unterstützer hatten schon im Kontakt mit uns ihre Songs genannt! Schreiben Sie uns Ihre Titel und wir listen diese hier auf:

 


 

























In unserem nächsten Newsletter werden wir Ihre Lieder hier einbinden. Schicken Sie uns Ihren Song als Youtube-Link oder posten ihn aufFacebook!

 

 

Ökosozialer Hochschultag in Ulm - Bereits zum zweiten Mal ein toller Erfolg

Nachhaltigkeit als Herausforderung für die Wirtschaft

 

Das Jahr 2012 hat gerade erst begonnen und schon haben zwei Veranstaltungen innerhalb unseres bundesweiten Projektes der Hochschultage stattgefunden, in Würzburg und Ulm.

Der bereits zum zweiten Mal stattgefundene Hochschultag in Ulm war ein voller Erfolg: Mit interessanten Workshops, Vorträgen, Podiumsdiskussionen und der Filmvorführung „Taste the Waste“ wurde eine umfangreiche Darstellung rund um das Thema „Ökosoziale Marktwirtschaft und Nachhaltigkeit“ geboten. Uwe Möller, Ehrenpräsident der Deutschen Gesellschaft CLUB OF ROME stellte u.a. das DESERTEC Konzept und den DESERTEC Atlas vor, welches von der Deutschen Gesellschaft CoR mit-initiiert wurde. 

"Die meisten meiner Kommilitonen machen sich um das Thema null Gedanken. Deshalb ist es wichtig, mit so einer Tagung präsent zu sein.", beobachtet die Wirtschaftschemiestudentin Tina Schirmer. Deshalb organisierte sie und weitere Mitglieder der „Ulmer Hochschulgruppe für Ökosoziale Marktwirtschaft“ die Hochschultage am 3./4. Februar 2012. Sie wollten die Teilnehmer dieser Veranstaltung für die globalen Probleme sensibilisieren, was ihnen sehr gut gelungen ist. Weitere Informationen zum Ulmer Hochschultag finden Sie hier

Die Hochschultage sind ein gemeinsames Projekt von der Global Marshall Plan Initiative und fünf weiteren Partnerorganisationen. Interessierte und Lokalgruppen, die einen solchen Hochschultag organisieren wollen, können sich gerne bei Gisela Wohlfahrt unter hochschultage@globalmarshallplan.org im Projektbüro der Initiative melden.

Die nächsten Ökosozialen Hochschultage finden am 22. März 2012 in Biberach an der Riß und Mannheim/Heidelberg statt. Während in Biberach der Frage, wie sich der Nachhaltigkeitsgedanke in der Baubranche etabliert lässt, nachgegangen wird, werden in Heidelberg/Mannheim die unterschiedlichen Möglichkeiten des nachhaltigen Wirtschaftens und den dafür notwendigen gesellschaftlichen Umgestaltungsprozessen schwerpunktmäßig thematisiert. Mehr Informationen zu den Hochschultagen finden Sie hier

Im folgenden finden Sie den Mitschnitt von Herrn Professor Radermachers Vortrag zum Thema "Notwendigkeit einer Ökosozialen Marktwirtschaft" bei den Ulmer Hochschultagen. Das aktuellste Buch zum Thema

 

Sind wir wirklich noch zu retten?

Mit Spaß und viel positiver Energie: Diskussion zur Postwachstumsökonomie bei der Regionalgruppe Düsseldorf

 

Ein Bericht der Regionalgruppe Düsseldorf

Mehr als 120 aufmerksame Zuhörer verfolgten die von der Düsseldorfer Gruppe organisierte Veranstaltung unter dem Titel „Sind wir wirklich noch zu retten“ am 6. März 2012. Mit erfrischender Lockerheit beim Vortrag und in der Diskussion verbanden der Ökonomieprofessor Dr. Niko Paech, der Leiter des Wuppertal Instituts, Prof. Dr. Uwe Schneidewind, und der Ökologe Dr. Daniel Dahm, das eher sperrige Thema „Postwachstumsökonomie“ mit Spaß und positiver Energie. 

Schrumpfung bedeutet Gewinn, Entrümplung ist angesagt: Reich ist nicht, wer viel hat, sondern wer wenig braucht. In einer Wohlstandsgesellschaft, in der ein Durchschnittsmensch 10.000 Gegenstände sein Eigen nennt ist Wachstum kein Weg zur Steigerung des Wohlbefindens. Im Gegenteil: Kaufen hält uns davon ab, das zu genießen, was wir bereits besitzen. 

Die Vorstellung, Wirtschaftswachstum sei ein Mittel zur Lösung unserer aktuellen Probleme, sei irreal, behauptete Paech in seinem Vortrag: Der „unerschütterliche Glaube an die märchenhafte Expansion der Dinge“ müsse scheitern. Nicht nur beim Öl sei der Höhepunkt der Förderung erreicht. Auch bei den meisten anderen Rohstoffen ließe sich diese kaum noch steigern. Steigerungen, wie etwa bei den Ölsanden oder den „seltenen Erden“, verursachten exponentiell steigenden Umweltschäden.

Den Hoffnungen, technologische Entwicklung sei ein Weg in die ökologische Nachhaltigkeit, erteilte er eine deutliche Absage: Jede Ökonomische Aktivität bewege sich zwischen zwei Polen: des Verbrauchs von Ressourcen und der Produktion von Abfall. Am Beispiel des Energiesektors machte er deutlich, das Grünes Wachstum nur möglich ist, wenn die Umwelt schädigende, fossile Energieerzeugung beibehalten wird. Ohnehin mache der Reboundeffekt fast alle Einsparungseffekte des „technischen Fortschritts“ wieder zunichte. 

Immer längere Wertschöpfungsketten einer globalisierten Produktion führten dazu, dass immer mehr Unternehmen, um ihre Existenz zu sichern, Gewinne anhäufen müssten. Die Nähe von Produzent und Verbraucher sei ein Schlüssel für eine zukunftsfähige Gesellschaft. Teilen und gemeinsame Nutzung könne den Ressourcenverbrauch um ein Vielfaches senken und fördere gleichzeitig verloren gegangene soziale Kompetenz. Marktökonomie habe weiterhin ihren festen Platz. Für mehr Wohlstand brauche es aber nicht immer mehr Wachstum. Darauf habe schon Prof. Dr. Ludwig Erhard hingewiesen.

Von der Tätigkeit der Enquetekommission des Deutschen Bundestages „Wachstum und Wohlstand“ berichtete Uwe Schneidewind. Das Thema werde durch das gesamte Parteienspektrum hindurch kontrovers geführt. Während manche im linken Spektrum kaum bereit wären, jenseits des Wachstums zu denken, wären Konservative häufig überrascht, dass der Wachstumskritiker Niko Paech in manchen Dingen ihre Vorstellungen teilen würde.

Die Resonanz auf die Veranstaltung war durchweg positiv. Einige Erfolg versprechende Anknüpfungspunkte, das Thema weiter zu vertiefen, haben sich bereits ergeben. - Wir bleiben dran. 

Mehr Infos zur Regionalgruppe Düsseldorf und ihren nächsten Events finden Sie hier. Unter duesseldorf@globalmarshallplan.org können Sie mit der Gruppe Kontakt aufnehmen.

 

Global Marshall Plan Lokalgruppe Zürich neu gegründet

Teilnehmer der Global Marshall Plan Academy gründen Anlaufstelle für Interessierte in der Schweiz

 

Zwei motivierte Teilnehmer der Global Marshall Plan Academy 2012 gründeten Anfang März die Lokalgruppe Zürich, womit es wieder eine offizielle Anlaufstelle für Interessierte aus der Schweiz gibt!

Die Initiative wird immer wieder durch neue Menschen und deren Ideen, Perspektiven und Weltanschauungen bereichert. Auf diese Weise atmet und lebt die Initiative, vom Austausch, dem gegenseitigen Motivieren und Verbreiten eines nachhaltigen Bewusstseins für eine Welt in Balance.

Die Global Marshall Plan Lokalgruppe Zürich

"Unsere im März 2012 neu gegründete „Global Marshall Plan Lokalgruppe Zürich“ besteht aus engagierten Menschen, deren Ziel es ist, einen Diskussions- und Weiterbildungsraum rund um das Konzept der Ökosozialen Marktwirtschaft zu schaffen. Des Weiteren soll mit der ersten schweizerischen Lokalgruppe die Idee des Global Marshall Plans durch engagierte und innovative Aktionen im gesamten Land verbreitet werden.

Überzeugt von der Vision einer Welt in Balance soll als Teil der weltweiten Initiative versucht werden, Wirtschaft, sozialen Frieden und Ökologie in Einklang zu bringen und somit ein nachhaltiges Zukunftsmodell für die gesamte Menschheit und den von ihr bevölkerten Planeten zu schaffen.

Gerne begrüßen wir weitere engagierte Menschen, welche ihre Ideen für die Gestaltung einer gerechteren Welt und eine nachhaltige Entwicklung einbringen wollen, in unserer noch kleinen Gruppe. Kontaktieren Sie uns dazu unter zuerich@globalmarshallplan.org. Wir freuen uns auf Sie!"

Sie finden die Züricher Lokalgruppe auch auf Facebook unter www.facebook.com/GlobalMarshallPlanZuerich

Ein Leitfaden zur Gründung einer Gruppe kann hier im pdf-Format heruntergeladen werden. Anregungen und Ergänzungen sind herzlich willkommen unter info@globalmarshallplan.org.

 

In Nürnberg, München und Wonneberg laden lokale Unterstützer zu ihren Veranstaltungen ein

Pflanzen Sie Bäume, diskutieren Sie zur Ökonomie des Hungers oder verschaffen Sie sich den Energie-Durchblick!

 

Im folgenden eine Auswahl an anstehenden Veranstaltungen innerhalb des Netzwerks. Weitere entnehmen Sie bitte unserem Eventkalender auf unserer Website.

Verschaff dir den Durchblick - am 14.03.2012 in Weibhausen

Ein engagierten Global Marshall Plan Unterstützers aus der Gemeinde Wonneberg, Landkreis Traunstein, in Oberbayern lädt am 14.03.2012 zu einem Informationsabend zum Thema "Verschaff dir den Energie Durchblick!" ein. Dieser Info-Abend stellt die Auftaktveranstaltung seines Engagements innerhalb der initiative dar.

Drei spannende Vorträge werden zum regionalen Engagement im Energiebereich informieren. Neben Dr. Birgit Seeholzer  (Koordinatorin für Klima- und Energiekonferenz des Landkreises Traunsteins), werden Georg Huber (Kreisrat, Agenda 21, Referent Waging am See) und Peter Wolff (Dip. Wirtschaftinformatiker) zum Thema informieren.

Alle Interessierten, die gerne alles rund um das Thema der aktuellen Energiedebatte erfahren wollen, sind herzlich eingeladen.
Der Eintritt ist frei! Mehr Infos zur Veranstaltung finden Sie hier.
 

Informationsveranstaltung: "Ökonomie des Hungers"

Organisiert von der Regionalgruppe München, wird am 18. April eine Informationsveranstaltung zum Thema "Ökonomie des Hungers" stattfinden.
Wie nachhaltig ist unser Wirtschaften? Was macht manche Gesellschaften reich und andere arm? Was sind die Grundlagen für Wertschöpfung und was ist überhaupt Geld?
Diese und andere Fragen stellen sich die Teilnehmer und weitere Interessenten bei dieser Informationsveranstaltung. Im Anschluss des Vortrages wird ein moderiertes Gespräch mit allen Teilnehmern stattfinden.

Alle Freunde und Unterstützer des Global Marshall Plan, sowie alle weiteren Interessierten sind herzlich eingeladen! Mehr Infos zur Veranstaltung finden Sie hier.

"Plant-for-the-Planet" Schülerakademie am 28. April in Nürnberg

Die ÖSF Regionalgruppe Metropolregion Nürnberg, eine Unterstützergruppe des Global Marshall Plan, organisiert derzeit eine Schülerakademie in Nürnberg, welche am 28. April stattfinden wird. Diese wird witere Botschafter für
Klimagerechtigkeit im Alter von 9 - 12 Jahren ausbilden und mit einer Pflanzaktion für lokale Klimaverbesserung sorgen. Die Lokalgruppe organisiert diese Pflanz-Party zusammen mit der Plant-for-the-Planet Lokalgruppe Erlangen. 

Haben Sie auch Interesse Bäume zu pflanzen oder sogar eine Planzakademie zu initiieren? 

Die Kinder von Plant-for-the-Planet, die sich inzwischen in über 100 Ländern aktiv für Klimagerechtigkeit einsetzen, wurden von Anfang an von vielen Tausenden Unterstützern der Global Marshall Plan Initiative unterstützt. Die Organisation und Initiierung von Planzakademien ist fester Bestandteil der vielen verschiedenen Möglichkeiten sich für eine Welt in Balance zu engagieren. Lesen Sie mehr dazu auf Seite 13 unseres Handbuch für Multiplikatoren, einer Sammlung von Best-Practice-Beispielen aus der Initiative.

Den Flyer der Veranstaltung finden Sie hier und nähere Informationen der Akademie können Sie hier im Veranstaltungshinweis lesen.

(Bild: India Stand)

 

Studium Generale Reihe der Lokalgruppe Tübingen

Auf dem Weg in die Zukunft – durch Nachdenken vor-denken

 

Die Lokalgruppe Tübingen hat für das kommende Sommersemester eine Vortragsreihe mit dem Thema „Auf dem Weg in die Zukunft – durch Nachdenken vor-denken“ auf die Beine gestellt.

Die Global Marshall Plan Vortragsreihe ist Bestandteil des Studium Generale an der Eberhard Karls Universität Tübingen. Dies ist ein kostenloser Service, bei dem Wissenschaftler ein freiwilliges, unbezahltes und zusätzliches Abendprogramm, zumeist in Form von Vorträgen, anbieten. In den Vorträgen, oder auch zum Teil Vorlesungsreihen, äußern sich Mitglieder der Universität sowie Gastreferenten zu aktuellen und meist fachübergreifenden Themen.

Nun wartet auch die Tübinger Lokalgruppe mit einem solchen Programm auf!
Ab Ende April bis Mitte Juli haben Interessierte Menschen in Tübingen und Umgebung die Möglichkeit, sich an rund sieben Abenden intensiver mit den Themen des Global Marshall Plan zu beschäftigen.

Zu den Abendthemen gehören interessante und abwechslungsreiche Themen, die für die Zukunft der Welt und deren Entwicklungen sensibilisieren sollen. Die Zukunft wird dabei diskutiert und aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet. Zu diesem Themenspektrum gehören u.a. Vorträge zu „Global Governance: UN, WTO…Wer regiert die Welt von morgen?“, „Völkerwanderung im 21. Jh.“ und „Millennium Development Goals und die Entwicklungspolitik – Was passiert nach 2015“.

Eine Bandbreite von renommierten Referenten, Vertretern von NGOs, der Universität und diversen Forschungsinstituten, haben sich bereiterklärt, diese Abende mit zu gestalten. Die Vortragsreihe der Tübinger Lokalgruppe beabsichtigt ein breiteres Bewusstsein für ökonomische, ökologische und sozialpolitische Problemstellungen zu schaffen - um einer Welt in Balance näher zu kommen.

Das genaue Programm, kann hier nachgelesen werden. Mehr über die Gruppe erfahren Sie hier.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Jeder, ob Student oder Nichtstudent, ist Herzlich Eingeladen.

(Quelle: www.globalmarshallplan-tuebingen.de)

 

Messages to Mankind

Unterstützen Sie das engagierte Projekt eines jungen Mitglieds der Initiative mit Ihren Kontakten

 

In Zeiten, in der klassische Ideologien und Weltbilder zunehmend an Bedeutung verlieren, sieht sich die junge Generation immer mehr auf der Suche nach eigenen Prinzipien und Vorbildern. Das Projekt „Messages to Mankind“ fragt nach Worten großer Persönlichkeiten und welche Ratschläge sie der heutigen Generation mit auf den Weg geben würden um die globalen Herausforderungen unserer Zeit zu bewältigen

Initiatoren des Projekts sind der 17-jährige Schüler Lennart Benz, jüngst der Global Marshall Plan Initiative beigetreten, und der 19- jährige Student David Kretz. Mit ihrer Idee möchten sie den Erfahrungsschatz bedeutender Persönlichkeiten in einem Buch sammeln.

„Die Träume und Visionen, die Ziele und Motive, die Erfahrungen und Erkenntnisse der größten Anführer, der wichtigsten Denker, der brillantesten Künstler, der unermüdlichsten Kämpfer für ein besseres Morgen sollen 

festgehalten werden. Festgehalten für zukünftige Generationen, zur Anleitung und Inspiration, als Ansporn und Vorbild, zum Lernen und Nachdenken.“

Die beiden Initiatoren setzen bei der Realisierung ihrer Idee auf den persönlichen Kontakt. Statistisch gesehen kennt jeder jeden – über sieben Ecken. Wenn Sie vielleicht eine Ecke näher an erfahrenen Persönlichkeiten sind, oder den Weg dorthin sehen, unterstützen Sie das Projekt mit Ihrem Netzwerk!

Berichten Sie von Messages to Mankind - in den Medien, im Freundeskreis, in sozialen Netzwerken oder im eigenen Blog.

Wenn Sie etwas zu diesem engagierten Projekt beitragen wollen, oder jemanden kennen, der dafür in Frage kommt, melden Sie sich unter messages.to.mankind@globalmarshallplan.org.

Um sich ein genaueres Bild von der Vision der beiden jungen Menschen zu erhalten, lesen Sie hier deren selbst verfasstes Exposé.

(Foto-Quelle: aus Neue Westfälische, Bielefelder Tageblatt, vom 05.11.2011, Nr. 257, Foto: Wolfgang Rudolf)

 

- Aktivitäten von Partnern -

 

 

 

 

MONA zum Thema "Towards a Low Carbon Economy"

Spannender Diskussionsabend in der NACHbar, organisiert vom Ökosozialen Studierendenforum Österreich

 

Das Ökosoziale Studierendenforum Österreich (ÖSSFO), Mitglied des Koordinationskreises der Global Marshall Plan Initiative, veranstaltete am 24. Januar wieder eines seiner MOnatlichen NAchhaltigkeitstreffen (MONA). Interessierte Studierende wurden hierzu wieder in der NACHbar begrüßt – das erste Mal in diesem Jahr.

Diskutiert wurde zum Thema „Towards a low Carbon Economy“. Zur Einstimmung wurde der Film „300 Jahre fossile Energie in 300 Sekunden“ des Post Carbon Institute gezeigt, welcher bereits zu reger Diskussion führte. Das Diskussionspapier zum Abend, die Roadmap 2050 der Europäischen Kommission, wurde in der Runde kontrovers diskutiert. Die Meinungen reichten von oberflächlich bis zu der Feststellung, dass es einen guten Rahmen für Aktionen bietet.

Nach einem spannenden Diskussionsabend stellte sich abschießend die Frage ob Ökologie und Parteipolitik unvereinbar sind. Die Antwort werden wir wahrscheinlich in den nächsten Jahren miterleben!

Hier finden Sie das erwähnte Diskussionspapier (in Englisch). Weitere Infos zum Thema finden Sie hier beim Post Carbon Institute.

(Quelle: ÖSSFO - Ökosoziales Studierendenforum)

 

 

Filmbesprechung: The Forgotten Space

Ein filmischer Essay über den globalen Güterhandel

 

Viele von uns haben schon einmal einen der großen europäischen Häfen in Hamburg oder Rotterdam besichtigt. Im Vergleich zu den Dimensionen der riesigen Containerhäfen Asiens erscheinen diese mickrig. Rund 90 Prozent des weltweiten Handels erfolgt über den Seeweg. Ermöglicht wird dieses günstige Transportsystem durch Dumpinglöhne, billigen Treibstoff und einen aufrechten Wachstumsimperativ, der sich in immer neuen Infrastrukturprojekten äußert.

Die Filmemacher Allan Sekula und Noël Burch folgten mit ihren Kameras den Routen des internationalen Güterhandels. Sie gewähren uns aufklärende Einblicke in die „Legokästen des Welthandels“ und die Folgen der Niedriglohnutopie für die betroffenen Menschen. Sie zeigen uns die Grundlagen eines Systems, die kaum jemand kennt und die wir gerne vergessen, wie auch der Untertitel des Films suggeriert, das uns letztlich immer noch mehr Güter beschert, als wir konsumieren können. In der deutschen Version werden diese aufrüttelnden Bilder von der wunderbar rauchigen Stimme Nina Hagens begleitet.     

In Österreich ist die in Venedig preisgekrönte Dokumentation soeben in den Kinos angelaufen.
Weitere Informationen finden Sie hier.

(Quelle: The Forgotten Space)

 

 

Zum Nachhören: Visionen für den Wandel

Gesellschaftliche Veränderungen erfolgreich gestalten

 

Am 7. März diskutierten der Sozialpsychologe Harald Welzer und der Vize-Präsident des Ökosozialen Forums Europa in Wien mit Johannes Kaup zukunftsweisende Fragen: Welche sozialpsychologischen Phänomene, welche  Interessen und Machtverhältnisse halten die Weiter-so-Mentalität aufrecht? Welche Visionen braucht es heute, um die Handlungsblockaden zu transformieren? Wie überwindet man den „belief-behaviour-gap“? Was sind denn die Erfolgsbedingungen für eine gelungene Veränderung, sowohl auf individueller Ebene wie in sozialen Systemen? Welche Rolle spielt dabei „Mikropolitik“? Was können die ökonomischen Akteure zu einem Wandel beitragen? Wer sind die Agenten des Wandels für eine „Kulturrevolution des Alltags“?

Am Montag, 19.3. wird im Radiosender Ö1 um 16.00 Uhr in der Sendereihe Passagen eine Zusammenfassung der Veranstaltung ausgestrahlt, die im Anschluss sieben Tage lang nachgehört werden kann.

(Bildquelle: Österreichische Nachhaltigkeitsportal)

 

Mitschnitt online: Frithjof Bergmann

Vortrag bei "Kongress Work in Progress" in Hamburg

 

Der Kongress Work in Progress fand vom 16.02.-18.02.2012 in Hamburg statt. In zahlreichen Vorträgen, Diskussionen, Workshops und künstlerischen Beiträgen wurden der Wandel und die Zukunft der Arbeit im Übergang zur Informationsgesellschaft dargestellt und diskutiert. Auf die Arbeitsmethoden und –praxen innerhalb der Kreativwirtschaft wurde dabei ein besonderes Augenmerk geworfen. Die Kreativwerkstatt wird in diesem Zusammenhang gerne auch als Impulsgeber einer zukunftsfähigen und innovativen Wirtschaft genannt.

Einer der Sprecher auf diesem Kongress war Global Marshall Plan-Unterstützer Prof. Dr. Frithjof Bergmann, welcher einen philosophischen Abend zur Zukunft der Arbeitswelt ausgestaltete. Mit seinen Ideen zu einer „neuen Kultur der Arbeit (new work)“ (NANK) hielt er bereits einige Vorträge, auch bei Veranstaltungen der Initiative,  und stellte sein „Modell für die Zukunft“ vor.

Im Folgenden finden Sie einen Mitschnitt des Vortrages von Prof. Dr. Bergmann.

(Quelle: work-in-progress-hamburg.de)

 

CIVICUS Interview mit Chantal Line Carpentier

Rio+20: "Ich habe große Hoffnungen, denn die Einsätze sind hoch"

 

In einem Interview mit CIVICUS (World Alliance for Citizen Participation), diskutierte Chantal Line Carpentier, Leiterin des Büros für nachhaltigen Entwicklung in der Abteilung Nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen (VN) des UN Departments of Economic and Social Affairs (UNDESA) (Englisch) ihre Hoffnungen für die UN Konferenz zur Nachhaltigen Entwicklung (Rio+20) (Englisch). Außerdem teilte sie ihre Gedanken darüber, was sie denkt, was noch vor uns liegt in dieser unsicheren Zeit. CIVICUS ist ein internationales Netzwerk von Organisationen, welches beabsichtigt, Bürgerinitiativen und Zivilgesellschaften auf der ganzen Welt zu stärken. Die Organisation ist ein Allianz-Partner der Global Marshall Plan Initiative.

„Ich habe große Hoffnungen (bezüglich Rio+20), denn die Einsätze sind hoch“, verkündete Carpentier. Sie hob hervor, dass wann immer ein Prozess hin zur Nachhaltigkeit gemacht wurde, sich die globale Situation verschlechtert hat. Es werden noch mehr Ressourcen verwendet, die Schere zwischen Arm und Reich wird immer größer, Ökosysteme nehmen ab und noch immer haben über eine Million Menschen keinen ausreichenden Zugang zu Essen, Trinken und Elektrizität. In der Hoffnung, dass Rio+20 positive Resultate bringt, betont Carpentier den Bedarf, gegenwärtige Strukturen zu reformieren sowie Entwicklungen hin zu einer Wirtschaft, die eine nachhaltige Zukunft für alle bietet, anzuschieben.

Chantal Line Carpentier hofft, dass einige Nachhaltigkeitsentwicklungsziele (Sustainable Development Goals, SDGs) auf diesem Kongress beschlossen werden, welche eine Ergänzung und ein Beitrag zur Überprüfung der MDGs (Millennium Entwicklungsziele), welche 2015 stattfindet, sein sollen. Außerdem hofft sie, dass ein effektiver, verantwortbarer Prozess entwickelt wird.

Im Vorfeld der Konferenz, unterstützt die Abteilung für nachhaltige Entwicklungen (DSD) der UNDESA (UN Department of Economic and Social Affairs) die Mitgliedsstaaten auf unterschiedliche Weise, wie beispielsweise durch die Entwicklungen des sogenannten „zero draft“ des Abschlussdokumentes zu fördern und die Durchführung und Entwicklung der Prinzipien der Agenda 21 zu besprechen.

Carpentier erklärt, dass sie den politischen Willen als größte Herausforderung für die Etablierung eines konkreten und ambitionierten Abkommens auf der Rio+20 Konferenz sieht. Es wird Mobilität zur Kreation eines Impulses benötigt sowie um mit dem Status quo zu brechen, der im Zusammenhang mit der Sorge um das Konzept der grünen Wirtschaft steht.
 
Zuletzt betont Carpentier, dass wir an einer politischen Verbindungsstelle sind – ökonomisch, ökologisch uns sozial und dass es die Zivilbevölkerung ist, die einen Unterschied machen kann und machen muss.

Lesen Sie den ganzen Artikel hier (Englisch).

(Quelle: www.civicus.org)

(Bildquelle: Environment for Development initiative)

 

- Meinung -

 

 

 

 

American Plutocracy revisited - Warum nur eine (friedliche) Revolution die Demokratie zurückbringen kann?

Ein Beitrag von Dr. Zeki Ergas, Schriftsteller, Friedensaktivist und Unterstützer der Global Marshall Plan Initiative

 

Dr. Zeki Ergas stammt aus einer türkisch-jüdischen Familie und lebt in der Schweiz. Als Schriftsteller, Friedensaktivist und Generalsekretär des internationalen PEN-Klubs in der Romanischen Schweiz, ist er unter anderem führendes Mitglied des Komitees der „Schreiber für den Frieden“. Der Denker trägt mit seinem Beitrag "American Plutocracy revisited - Warum nur eine (friedliche) Revolution die Demokratie zurückbringen kann?" zu unserer inspirierenden Beitragsreihe bei.

“In einem früheren von mir verfassten Aufsatz, welcher ebenfalls von der Global Marshall Plan Initiative und einigen weiteren NOGs im Netz veröffentlicht wurde, argumentierte ich dass die Amerikanische Demokratie in großer Gefahr ist, von den sehr Wohlhabenden in eine Plutocracy umgemodelt zu werden. Die sehr Reichen haben in der amerikanischen Gesellschaft und Politik sicherlich schon immer eine sehr große Rolle gespielt. Aber nicht eine so große wie heute. Heute ist die Situation qualitativ anders, da die sehr Reichen, die die hochentwickelten und effektiven Methoden der Informations- und Kommunikationstechnologien zu nutzen wissen, durch den zunehmenden Besitz an Massenmedien in der Lage die politische und ökonomische Agenda zu diktieren. Fernseh- und Radiostationen, Zeitungen und Magazine, Think Tanks und einflussreiche Lobbys haben die Macht zu bestimmen was in den Medien gebracht wird, was keine Nachrichten sind, was gut für Amerika ist, was schlecht für Amerika und die Welt ist! Das Endresultat des Ganzen ist ein blockiertes System, abgeschlossen, verriegelt ('verrouillé' in French),  welches für die speziellen Interessen der Reichen wirbt und diese verteidigt, zum Nachteil der großen Mehrheit der amerikanischen Bürger: Der Mittelklasse und der Armen. Die Situation ist natürlich nicht tolerierbar und muss geändert werden. …“

Unter Heranziehung der Argumente von Francis Fukuyama analysiert Dr. Zeki Ergas das Verhältnis zwischen Geld und Politik in den USA, die Misserfolge des amerikanischen körperschaftlichen Kapitalismus und was in Zukunft innerhalb der amerikanische Politik zu erwarten ist, was insbesondere im Zuge der kommenden Präsidentschaftswahl relevant ist.  

Hier können Sie sich den gesamten Beitrag von Dr. Zeki Ergas als PDF herunterladen (Englisch).

*** Die Initiative lebt vor allem von der Begeisterung ihrer Unterstützer sowie deren Bereitschaft, eigene Kernkompetenzen einzubringen. Einzelpersonen, Gruppen und Organisationen wirken im Rahmen ihrer Möglichkeiten für die Umsetzung der gemeinsamen Forderungen. Über den Newsletter unserer Initiative, welcher monatlich von mehr als 10.000 Interessierten empfangen wird, werden Aktivitäten, Projekte und inhaltliche Beiträge aus unserem Netzwerk kommuniziert. Er dient somit als Sprachrohr der Initiative. ***

(Image: usdollaretf.org)

 

- Aktuelle Diskussionen -

 

 

 

 

WEED Faktenblatt zur Finanztransaktionssteuer: „Nicht Stichhaltig“

Argumentieren Sie die FTS-Gegner ins Aus!

 

Das Faktenblatt „Nicht Stichhaltig!", das kürzlich von WEED (World Economy, Ecology & Development) veröffentlicht wurde, nimmt die am meisten verbreiteten Vorbehalte gegen die Finanztransaktionssteuer (FTS) unter die Lupe. Nach intensiver Analyse schlussfolgern die Spezialisten, dass die Kritik der Steuergegner nicht stichhaltig sei.

Für deren Analyse wurden die beliebtesten Einwände und Vorbehalte der FTS-Kritiker aufgegriffen und diskutiert. Demnach wurden beleuchtet: 

- „Die FTS führt zu Wachstumsrückgang und Arbeitslosigkeit“

- „Die FTS trifft vor allem die Realwirtschaft“

- „Die FTS trifft vor allem die kleinen Rentner und Sparer“

- „die FTS ist leicht zu umgehen und führt zur Abwanderung“

Im WEED-Faktenblatt werden diese Gegenargumente detailliert dargestellt, beleuchtet und hinterfragt. Unter dem Hinzuziehen aktueller Studien werden die Einwände in Relation mit bereits aktuell vorliegenden Entwicklungen gesetzt. Auf diese Weise wird verständlich, dass jede Steuer zunächst einen Wachstumsrückgang zur Folge hat, welcher sich dann aber in der gesamtwirtschaftlichen Perspektive zu einem Wachstum kommt – wenn man diese produktiv einsetzt.

Weiter wird beispielsweise auch darauf hingewiesen, dass teilweise mit nicht transparenten Zahlen gearbeitet wurde, die das Ergebnis verfälschten (siehe Punkt 3 – Rentner und Sparer).

Wenn Sie sich gegenüber einem FTS-Gegner durchsetzen möchten, liefert Ihnen dieses Faktenblatt konkrete Argumente zur Überzeugung. Das vollständige Faktenblatt mit den Details zur Analyse finden Sie hier. Sie sind eingeladen, weitere Fragen und Argumente zur Ausgestaltung zu liefern. Das Koordinationsbüro sammelt diese Fakten und erweitert das Blatt. 

(Quelle: Weed-Online)
 

 

Weltfrauentag - Ein Tag für die Geschlechtergleichheit

Informative Publikation zum Thema: World Atlas of Gender Equality in Education

 

Am 08.03.2012 war Weltfrauentag. - Ein Tag, der daran erinnern soll, dass in Sachen Gleichberechtigung von Frauen und Männern noch immer viel zu tun ist.

Um die besondere Bedeutung des Weltfrauentags zu unterstreichen, haben die UNESCO und die UIS (UNESCO Institute of Statistics) den „World Atlas of Gender Equality in Education mit über 120 Karten, Schaubildern und Tabellen herausgebracht. Die sehr anschaulich dargestellten Informationen und Analysen verdeutlichen die anhaltenden Disparitäten bei der Geschlechtergleichheit und die Notwendigkeit die Bildung von Mädchen als Menschenrecht einzufordern. Sie veranschaulichen außerdem die Bildungswege von Mädchen und Jungen sowie die Veränderungen der Geschlechtsunterschiede über die Jahre. Einige Erkenntnisse, die der Atlas ausweist, sind unter anderen, dass Mädchen die Jungen in der Grundschulbildung oftmals überbieten, dass die Anzahl an weiblichen Lehrkräften in Ländern mit hohem Mädchenanteil in den weiterführenden Schulen die Anzahl der Männer überragt, aber auch dass Männeranteil der Universitätsabschlüsse um einiges größer ist als der Frauenanteil. Es werden aber auch die Fortschritte festgehalten, die die einzelnen Länder für die Geschlechtergleichheit erzielen.

Die gedruckte Version des Atlasses wird mit einem Online-Karten-Tool ergänzt. Hier können Sie den Atlass bestellen oder herunterladen.

Weitere spannende Einblicke ins Thema liefert der GEI, der sogenannte Gender Equity Index. Dieser Index misst die Kluft zwischen Frauen und Männern in den Bereichen Bildung, Wirtschaft und Politik. Mit Hilfe des GEI wird deutlich, dass Frauen in diesen Bereichen nicht den gleichen Stellenwert haben wie Männer. Mehr Infos dazu finden Sie hier.

(Quelle: www.unesco.org, www.uis.unesco.org und www.socialwatch.org)
 

 

Klimawandel als Gefahr für Frieden und Sicherheit

Rede von Kumi Naidoo auf der Sicherheitskonferenz in München

 

Der Autor und Geschäftsführer von Greenpeace International, Kumi Naidoo, hielt am Freitag auf der Sicherheitskonferenz in München eine Rede über Sicherheit im Zeichen des Klimawandels. 

Er sagte, dass Konflikte vor allem auch dadurch vermieden werden könnten, wenn der Sicherheitsbegriff überdacht werde. Es werde sich zu sehr auf die nationale Sicherheit konzentriert, die humanitäre Sicherheit werde zu sehr vernachlässigt.

Der Klimawandel bedrohe die Welt weitaus mehr als der internationale Terrorismus, auch durch Drohgebärden von Ländern, die ihre schwindenden Nahrungs-, Wasser- und Energievorräte verteidigen wollen.

Er forderte die Differenz zwischen amerikanischen und chinesischen Militärausgaben um 100 Milliarden Dollar jährlich zu verringern um dieses Geld in Entwicklungsländer zu stecken und Maßnahmen gegen den Klimawandel und seine Folge zu finanzieren. Die Sicherheit dieser Länder werde so erhöht und Konflikte könnten reduziert werden. „Die weltweite Nachfrage nach Energie, Wasser, Nahrung und Wohnraum übersteigt die Fähigkeiten des Planeten, sie zu befriedigen“, so Naidoo.

Der Klimawandel sollte die Menschen nicht noch weiter auseinander reißen, sonder zur Vernunft rufen, um gemeinsam an einer Zukunft zu arbeiten.

Den vollständigen Artikel zur Rede finden Sie hier. Folgen Sie Kumi Naidoo auf Twitter (auch ohne Anmeldung/Account möglich). 

(Bilder: Website der Sicherheitskonferenz)

 

- Hintergrundwissen -

 

 

 

 

Teilziel des 7. Millennium Development Goals erreicht!

Sichere Trinkwasserversorgung für 92% der Weltbevölkerung erreicht

 

Das Millenniumsentwicklungsziel den Anteil der Bevölkerung ohne Zugang zu sicherem Trinkwasser und grundlegende sanitäre Einrichtungen zu halbieren, ist weit vorzeitig erreicht geworden! Dies war die Hauptbotschaft des von UNICEF und Weltgesundheitsorganisation (WHO) veröffentlichen Berichts, „Progress on Drinking Water and Sanitation, 2012 Update“.

Der Bericht erklärt, dass Ende des Jahres 2010 rund 85 Prozent der globalen Bevölkerung verbesserte Trinkwasserquelle benutzte und es wird geschätzt, dass bis 2012 bereits 92 Prozent der Weltbevölkerung Zugang zu verbesserten Trinkwasserquellen haben wird.

Dies sind besonders gute Nachrichten für die Kinder der Welt, betont UNICEF-Exekutivdirektor Anthony Lake. „Jeden Tag sterben mehr als 3.000 Kinder an Durchfallerkrankungen. Das Erreichen dieses Ziels wird helfen die Leben vieler Kinder zu retten.“ Der Grammy-gekrönte Sänger Lenny Kravitz unterstützt nun die Bemühungen der UNICEF den Zugang an sauberem Trinkwasser und Sanierungen weiter auszuweiten. Durch öffentliche Ankündigungen und soziale Netzwerke wie Facebook und Twitter sensibilisiert er für die Wichtigkeit dieses Millenniumzieles. Diese Aktion wird den Weltwassertag am 22. März begehen.

Der vorliegende Bericht deutet jedoch auch darauf hin, dass wir immer noch vor gewaltigen Herausforderungen stehen. Der Mangel an sicherem Wasser spiegelt die Ungerechtigkeiten in der Welt. 40 Prozent aller Menschen ohne Zugang zu sicherem Trinkwasser leben im Sub-Sahara Afrika. Der Bericht betont, dass die Weltgemeinschaft weiterhin viel dazu beitragen muss um das Ziel der sicheren Sanitärversorgung zu erreichen, was zum jetzigen Stand bis 2015 eher nicht realisierbar sein wird. „Wir haben ein wichtiges Ziel erreicht, aber wir können hier nicht aufhören“ fordert Ban Ki-moon, Generalsekretär der Vereinten Nationen. „Unser nächster Schritt muss es sein die am schwersten erreichbaren Menschen anzugehen, die Ärmsten und benachteiligtesten Menschen der Welt.“

Lesen Sie den vollständigen Artikel hier (auf Englisch).

Den kompletten UNICEF-Bericht finden hier (auf Englisch).

(Quelle: UNICEF, Bilder: aus dem UNICEF-Bericht)
 

 

Zur Situation der Kinder in der Welt 2012

UNICEF Bericht beleuchtet den Mangel, den die ärmsten Stadtgebiete durchleiden

 

Fast jedes zweite Kind wächst heute in einer Stadt auf und jedes dritte in einem Slum. Dies ist eine Verstädterung, die hundert Millionen Kindern lebensnotwendige Service vorenthalten. Im neuen Bericht „Zur Situation der Kinder in der Welt 2012“ fordertet UNICEF, dass Regierungen mit Nachdruck die Bedürfnisse der Kinder erkennen und decken müssen.

Während die Städte in den Entwicklungs- und Schwellenländern weiter wachsen, werden die Bedürfnisse und Rechte der dort lebenden Kinder übersehen, so dass diese ohne ausreichenden Zugang zu sauberem Wasser, sanitären Einrichtungen, Elektrizität, Gesundheitsversorgung oder Schulen leben müssen. In ärmeren Ländern lebende Familien zahlen oft mehr für minderwertige Dienstleistungen. Beispielweise kann in solchen Weltregionen Wasser 50-fach teurer sein, da keine Wasseranschlüsse vorhanden sind, weshalb die Einwohner dazu gezwungen sind Wasser von privaten Anbietern zu kaufen. Nur mit gleichen Chancen auf Bildung und Entwicklung kann wirtschaftliche und soziale Gerechtigkeit herrschen, so UNICEF.

Die Organisation erklärt, dass sich diese Probleme nicht lösen lassen solange Infrastruktur und Dienstleistungen nicht mit dem urbanem Wachstum Schritt halten können. Statistiken, die die Situation der Armen und Reichen einer Region zusammenfassen, verschleiern die Lebenssituation der ärmlichen Gruppen der Gesellschaft, so dass, wenn diese Zahlen für Politik und Ressourcenzuwendungen benutzt werden, die Bedürfnisse der Ärmsten übergangen werden.  

UNICEF fordert, dass Regierungen bei der Stadtplanung die Bedürfnisse der Kinder im Herzen tragen und deren Grundbedürfnisse und Rechte berücksichtigen. Weiterhin fordert der Bericht mehr gemeindebasierte Aktionen.

Den kompletten Bericht finden Sie hier (auf Englisch).

(Sources: UmweltDialog, Sonnenseite; Bilder: UNICEF)

 

20 Unterschriften stärken Kinderrechte weltweit

Neuer UN-Vertrag zum Individualbeschwerderecht für Kinder: Ein großer Schritt

 

Für die Umsetzung von Kinderrechten ist die Unterzeichnung des UN-Vertrages zum Individualbeschwerderecht für Kinder, bei welchem Deutschland, Mali und Brasilien zu den ersten Unterzeichnern gehören, ein großer Schritt, so Barbara Dünnweller, Kinderrechts-Expertin der Kindernothilfe.

Mit anderen Nichtregierungsorganisationen wurde lange für diesen Vertrag gekämpft. Die Staaten erkennen mit dieser Unterzeichnung an, dass Jungen und Mädchen sich, wenn ihre Rechte verletzt werden, an den UN-Ausschuss für Kinderrechte wenden können. Möglich ist dies jedoch nur, wenn bereits alle innerstaatlichen Rechtswege ausgeschöpft wurden.

Somit bekommen Kinder endlich die Möglichkeit auch auf internationaler Ebene ihr Recht einzufordern.

Um in Kraft treten zu können, musste der Vertrag von mindestens zehn Staaten ratifiziert werden. Nun ist es wichtig, dass der Vertrag von noch mehr Staaten unterzeichnet wird. Um diesen Prozess anzutreiben, plant die Kindernothilfe mit anderen NGOs weitere Kampagnen.

Bei Rechtsverletzungen können die entsprechenden UN-Ausschüsse quasi-gerichtliche Entscheidungen fällen. Weiter können die Staaten zur Wiedergutmachung, sowie zu Änderungen von Gesetzen zum Schutz der Menschenrechte aufgefordert werden.

Den vollständigen Artikel finden Sie hier.

(Quelle: kindernothilfe.de)
 

 

Die Millennium Consumption Goals

Ziele für eine nachhaltigere Lebensweise als Ergänzung zu den Entwicklungszielen

 

 

Der Vorschlag zu den Millennium Consumption Goals (MCGs) wurde im Januar 2011 von Prof. Munasinghe während der Vorbereitungen zur United Nations Conference on Sustainable Development gemacht. Prof. Munasinghe stellte seine Idee auch bei der kürzlich stattgefundenen 3. Bonner Konferenz für Entwicklungspolitik vor.

Die MCGs sollen helfen den Entwicklungspfad nachhaltiger zu gestalten, indem sich auf die weniger nachhaltigen Formen von Konsum, Produktion und Ressourcenausbeutung konzentriert werden soll. Die MCGs wollen die nicht nachhaltigen Aspekte des Lebens der oberen 20 Prozent der Weltbevölkerung, überall auf der Welt ansprechen. Sie konsumieren 60-mal mehr als die ärmsten 20 Prozent. Doch anstatt die Reichen als ein Problem anzusehen, sollen sie lieber ihren Teil zur Lösung beitragen, indem sie nachhaltiger konsumieren.

Die MCGs sollen die MDGs vervollständigen, die gemacht wurden, um den Ärmsten der Welt zu helfen. Sie sollen eine Art Zielvorgabe sein, die auf freiwilliger Basis durch nachhaltige Konsumenten und Produzenten erreicht werden sollen, unterstützt durch politische Maßnahmen. 

Mögliche Ziele sind: 
  • Einsparung knapper Ressourcen, wie Energie und Wasser 
  • effizienterer Transport 
  • nachhaltiges Wohnen 
  • gesündere Ernährung und Reduzierung von Fettleibigkeit
  • ein gesünderer Lebensstil und höhere Fitness
  • Steuerprogression und Besteuerung von Luxusgütern 
  • nachhaltige Existenzgrundlagen
  • Verkürzung der Wochenarbeitszeit und verbesserte Arbeitsbedingungen etc.
Die Vorteile der Millennium Consumption Goals bestehen zum einen darin, dass die Idee sich auf die oberen 20 Prozent der Weltbevölkerung zu beziehen, bedeutet, dass der Ansatz keine Ländergrenzen kennt und somit nicht durch nationalistische Interessen ausgebremst werden kann. Außerdem sind diese 20 Prozent verantwortlich für 80 Prozent des Konsums und der Umweltverschmutzung. Kleine Veränderungen im Konsumverhalten können also schon große Veränderungen für Natur und Ressourcennutzung bedeuten. Da der Ansatz auf das individuelle Verhalten abzielt und nicht von oben herab von den Politiker vorgeschrieben werden soll, können Ergebnisse schneller erreicht und die Idee schneller verbreitet werden.

Das Thema der MCG gewinnt immer größere Bedeutung auf der UN Agenda. Doch auch schon jetzt wird von Individuen, Familien, Gemeinschaften, Unternehmen, Städten, Regionen und Ländern viel getan. Diese Pioniere entwickeln schon jetzt ihre eigenen spezifischen MCGs und setzen sie um.

Mehr zu den MCGs erfahren Sie hier.

(Quellen: Website der MCGs, Regionalgruppe Düsseldorf)

 

 

Nachhaltigkeitsstandards für tropische Gewürze

Anbau soll sich an Umwelt, Sozialem und Wirtschaftlichkeit orientieren

 

Die Sustainable Spices Initiative (SSI) will in Zusammenarbeit mit der Natur- und Umweltschutzorganisation Rainforest Alliance den Anbau von 34 tropischen Gewürzarten nachhaltig gestalten. Dabei soll der Gewürzanbau an die Vorgaben des „Sustainable-Agriculture-Network-Standard“ (SAN-Standard) angepasst werden. Diese Standards orientieren sich an den drei Säulen der Nachhaltigkeit: Umwelt, Soziales und Wirtschaftlichkeit.

In der ersten Projektphase von 2012 bis 2015 wird eine Umstellung der folgenden sieben Gewürzarten umgesetzt: Pfeffer, Chilis, Ingwer, Kurkuma, Vanille, Gewürznelke und Zimtkassie. Der nachhaltige Anbau wird zunächst auf Farmen in Vietnam, Indien, Indonesien und Madagaskar realisiert. Später folgen weitere Länder. Laut Plan soll bereits Ende dieses Jahres eine Version des Standards für Pfeffer vorliegen.

Diese Umstellung ist mehr als notwendig. Noch immer wird beim Anbau von Gewürzen massiv die Umwelt geschädigt, insbesondere durch die Anwendung gesundheits- wie umweltschädlicher Chemikalien und Pestizide. Oft wird die Gesundheit der auf den Plantagen arbeitenden und lebenden Menschen gefährdet. Arbeiterrechte werden ignoriert oder nur unzureichend berücksichtigt. Der SAN-Standard für tropische Gewürze soll Abhilfe leisten.

Den vollständigen Artikel können Sie hier lesen.

(Quelle: Umweltdialog, Bilder: Umweltdialog und Sustainable Spicse Initiative)

 

Veränderungen im Mittelmeerraum durch Klimawandel und Wasserknappheit

Für viele Regionen des Mittelmeerraumes sind Klimawandel und zunehmende Wasserverknappung heute schon Realität

 

Seit Anfang 2010 führt das Forschungsnetzwerk CLIWASEC (Climate Change Impacts on Water and Security in Southern Europe and neighbouring regions) Untersuchungen durch, die zeigen, dass betroffene Länder in Südeuropa in Zukunft mit einer deutlichen Temperaturzunahme rechen müssen. Des Weiteren ist eine deutliche Abnahme der Niederschlagsmenge zu erwarten, was in Verbindung mit dem steigenden Meeresspiegel zu stärkeren Überschwemmungen, fortschreitendem Verlust fruchtbaren Bodens und zunehmender Versalzung küstennahen Grundwassers führen wird.

Diese Entwicklungen können zu wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Konflikten führen, welche auch bereits schon heute im westlichen Nil-Delta zu beobachten sind, wie Wissenschaftler erklären. Denn dort finden sich bereits Wasserversalzungen, ein höherer Meeresspiegel und man erwarte steigende Temperaturen bei abnehmendem Niederschlag.

Außerdem werden die Folgen, welche auf Kernsektoren der regionalen Wirtschaft wirken, auch in anderen Ländern spürbar sein, wie beispielsweise in Bayern. Bayern ist zwar nicht so stark von den Folgen des Klimawandels betroffen, ist aber ökonomisch und politisch mit dem Mittelmeerraum vernetzt. So werden beispielsweise die erwarteten Schwierigkeiten in der Landwirtschaft zu häufigeren Ernteausfällen und/oder Lieferengpässen führen.

Gleichzeitig kann und sollte ein reger Austausch zwischen den Ländern stattfinden. So könnte die bayrische Expertise im Bereich der erneuerbaren Energien und Umwelttechnik zur Verbesserung der Ressourcenwirtschaft und des Umweltschutzes führen. Auch könnten Kompetenzen im Bereich der Trinkwasseraufbereitung gewinnbringend eingesetzt werden.

Den vollständigen Artikel finden Sie hier.

Ein weiterer Lösungsansatz für diese Herausforderungen bietet das DESERTEC Konzept, welches von der Deutschen Gesellschaft CLUB OF ROME, die auch den Global Marshall Plan unterstützt, mit-initiiert und befördert wird. Lesen Sie mehr zu diesem Thema im DESERTEC Atlas

(Quelle: Sonnenseite)
 

 

Klimapolitik – Die Illusion des grünen Wachstums

Ein globaler Ordnungsrahmen zur Lösung der Probleme ist unverzichtbar

 

Ein Artikel der FAZ beschreibt, wie sich die Forderungen nach Weltverträgen und globalen Rahmenbedingungen und Aktionen und Aktivitäten für ein Klimaschutzabkommen auf allen Ebenen sich ergänzen müssen; Ein Ansatz den die Global Marshall Plan Initiative im Einsatz für eine weltweite Ökosoziale Marktwirtschaft von Anfang an auszeichnet. Eine Zusammenfassung: 

Der erhoffte Durchbruch wurde durch die Klimagipfel von Kopenhagen, Cancún und Durban nicht erbracht. Dennoch wurde durchaus ein Verhandlungsprozess in Gang gesetzt – bis 2020 soll ein global verbindliches Klimaschutzabkommen beschlossen werden.

Einige Staaten sind freiwillige Selbstverpflichtungen eingegangen, doch für einen ehrgeizigen Klimaschutz ist dies nicht genug. So sind die einzelnen Aktionen wichtig, aber sind doch nur ein Tropfen auf den heißen Stein, so lange kein globaler, verpflichtender Ordnungsrahmen geschaffen wird. Denn bliebe es bei den Selbstverpflichtungen, würde die globale Mitteltemperatur mindestens um 3,5 Grad Celsius bis zum Ende des Jahrhunderts steigen. 

Es überrascht nicht, dass gehofft wird, das Problem könne auch ohne internationales Klimaschutzabkommen gelöst werden. Nun soll die öffentliche Debatte neu geführt werden: mit der Formel vom grünen Wachstum. Diese sagt aus, dass der Umbau der Energieversorgung sich auch ohne Klimaschutz lohne. Auch sei das Wirtschaftswachstum durch grüne Technologien nicht behindert, sondern eher befördernd. Dadurch würde das Klimaproblem nebenher gelöst – ohne internationale Verhandlungen.

Doch sind diese Annahmen sehr problematisch und eher fatal für die Energie- und Klimapolitik. Ein Ordnungsrahmen, der die nötigen Anreize setzt, durch bspw. Sanktionen, bleibt unverzichtbar. Ein solcher Rahmen kann nicht durch grünes Wachstum ersetzt werden.

Festzuhalten bleibt dennoch, dass die Aussichten gar nicht so schlecht sind und dass grünes Wachstum durchaus als sinnvolle Ergänzung für die Verhandlungen gesehen werden kann. Auch können Schritte auf regionaler, lokaler und nationaler Ebene die Verhandlungen im internationalen Bereich erleichtern. Doch auch umgekehrt, kann dies nur erfolgreich sein, wenn es zu einem globalen Abkommen kommt. Dies kann noch immer bis 2020 geschaffen werden, wodurch eine ambitionierte internationale Klimapolitik umgesetzt werden kann.
Auch wenn der globale Klimavertrag spät kommen wird, ist es aber, um einen gefährlichen Klimawandel abzuwenden, nicht zu spät.

Den vollständigen Artikel können Sie hier lesen.

Es zeigt sich: Bei allem was wir als Initiative lokal, regional und national tun, dürfen wir nicht müde werden, gleichzeitig globale Spielregeln einzufordern. 

(Quelle: www.faz.net; Bildquelle: der-umweltretter.de)
 

 

Gemüse wächst jetzt auf dem Dach

Neue Lösungen für die urbane Landwirtschaft

 

Das Projekt inFarming, ein Projekt des Fraunhofer-Instituts für Umwelt-, Sicherheits-
und Energietechnik (Fraunhofer UMSICHT) in Oberhausen, beabsichtigt die Integration von Landwirtschaft in Städten vorantreiben. Materialien, Anbauprozesse, Konzepte und Strategien zur Realisierung von Projekten sollen entwickelt werden, um so Lösungen für die landwirtschaftliche Nutzung von Flächen in der Stadt zu ermöglichen.

Die Flachdächer vieler Gebäude eignen sich hervorragend für den Anbau von Gemüse und Obst. Die Vorteile liegen auf der Hand: bereits existierende Flächen können genutzt und somit der Flächenverbrauch reduziert werden, die Transportkosten und die damit verbundenen Emissionen sinken und die Produkte sind frisch. Außerdem kann die Abwärme der Gebäude genutzt werden, zusammen mit zusätzlichen Solarmodulen. Auch der Wasserverbrauch ist minimal, da in einem geschlossenen Kreislauf Schmutzwasser gereinigt und wieder zum Gießen genutzt wird. Multifunktionale Mikrosiebe und fotokatalytische also selbstreinigende Beschichtungen stellen die Qualität des Wassers sicher. Sogar Nährstoffe für die Pflanzen können aus Regen- und Abwasser herausgefiltert werden.

In New York hat die Firma BrightFarm bereits solche Projekte realisiert. In der South Bronx und in Brooklyn hat sie bereits 1500 Quadratmeter für den Gartenbau erschlossen.

Die Idee der urbanen Landwirtschaft ist nicht neu, wurde aber bisher vor allem von Architekten in futuristischen Entwürfen verwendet. InFarming möchte aber bereits bestehende Gebäude nutzen und so auch in der Stadt für eine frische Ernte sorgen.

Den vollständigen Artikel finden Sie hier

Die Website des Projekts befindet sich noch im Aufbau. Sie finden diese dennoch bereits hier.

(Quelle: Sonnenseite; Bilder: inFarming)

 

- Aktion -

 

 

 

 

Win a Date with History!

Machen Sie mit und gewinnen 3 Minuten Redezeit beim Rio+20 Gipfel für eine bessere Zukunft

 

Am 20./22. Juni findet die diesjährige United Nations Rio+20 Konferenz in Rio de Janeiro für eine nachhaltige Entwicklung statt. Bei den aktuellen Entwicklungen, stark wachsende Weltbevölkerung und schwindende Ressourcen, ist es dringend notwendig, dass sich die Regierungen der +20 Länder über die wichtigen Schritte für eine nachhaltige Zukunft einig werden und diese angehen.

Nun gibt es die Chance auf diese Entscheidungen einen Einfluss zunehmen. Mit der Kampagne „Win a date with history“ werden Menschen weltweit zwischen 13 und 30 Jahren angesprochen, die etwas bewegen wollen und eine klare Vorstellung darüber haben, wie Sie die Welt in der Zukunft sehen wollen. Die TeSaveilnehmer verfassen eine Rede mit klaren Inhalten, die sie bei der Rio+20 den Regierungsvertretern gerne darstellen würden. Die Rede soll dann in einem 3-minütigen Video präsentiert und online hochgeladen werden. Der Upload der Videos ist bis zum 30.04.2012 möglich. Die Seitenbesucher wählen dann unter allen Videos eine Auswahl der besten Videos aus und der finale Gewinner wird dann von einer Jury gewählt.

Der Gewinner des besten Videos wird im Juni nach Rio reisen und bei der Rio+20 Konferenz den Regierungsvertretern seine Vision von der zukünftigen Welt präsentieren.

Hier finden Sie die offizielle Ausschreibung der Kampagne, sowie Tipps und Tricks für eine erfolgreiche Rede.

(Quelle: datewithhistory.com)
 

 

Machen Sie mit: Zukunftsprojekt Erde

Wissenschaftsjahr 2012 für eine nachhaltige Entwicklung

 

Das Wissenschaftsjahr 2012 – Zukunftsprojekt Erde widmet sich der Forschung für nachhaltige Entwicklungen. Die Herausforderungen der kommenden Jahre, wie Klimawandel oder der demografische Wandel, beschäftigen nicht nur die Wissenschaftler aus Umwelt- und Energieforschung, auch Wirtschafts- und Geisteswissenschaftler arbeiten daran, die Erde auch für zukünftige Generationen zu bewahren.
 
Im Rahmen des Wissenschaftsjahres startet nun auch das Onlineportal www.zukunftsprojekt-erde.de. Es liefert Hintergrundinformationen, Forscherporträts, Interviews, informiert über Veranstaltungen und bietet die Möglichkeit zum Mitmachen und Mitdiskutieren. Interessierte können sich über Kommentare in die Debatte um Forschung für nachhaltige Entwicklungen einbringen oder an Umfragen und Quizformaten teilnehmen.
 
Die Website bündelt zudem alle Links zu den Auftritten des Wissenschaftsjahres in den Social-Media-Kanälen wie Facebook, YouTube oder Twitter.
Wer Partner werden möchte, kann sich auf der Website anmelden: Institutionen, Vereine, Unternehmen und Kommunen können ihre Veranstaltungen unter das Motto des Wissenschaftsjahres 2012 – Zukunftsprojekt Erde stellen und ihre Angebote in den Online-Veranstaltungskalender eintragen.


***Die Wissenschaftsjahre sind eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gemeinsam mit Wissenschaft im Dialog (WiD). Seit dem Jahr 2000 fördern sie den Austausch zwischen Öffentlichkeit und Forschung.***
 
Mehr Informationen erhalten Sie außerdem auch hier.

(Bilder: Sonnenseite)

 

Machen Sie mit: Donnerstag ist Veggietag!

Ein fleischfreier Tag zum Schutz von Gesundheit, Umwelt und Tieren!

 

Die von der Global Marshall Plan Initiative offiziell unterstützte Aktion „Donnerstag ist Veggietag" ist eine weltweite Kampagne mit dem Ziel künftig donnerstags weltweit einen vegetarischen Wochentag zu begehen. Mit einem Tag ohne Fleisch und Fisch leistet somit jeder Einzelne einen Beitrag zur persönlichen Gesundheit sowie zum Schutz von Umwelt und Tieren.

Donnerstag Veggietag für die Gesundheit
In Deutschland essen wir immer noch viel zu wenig Obst und Gemüse. Stattdessen essen wir zu viele tierische Produkte. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt maximal 300-600 g Fleisch pro Woche. Übermäßiger Fleischkonsum führt zu chronischen Krankheiten wie Übergewicht, Diabetes Typ 2, Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs. Um ernährungsbedingter Krankheiten zu behandeln, werden in Deutschland etwa 70 Milliarden Euro ausgegeben. Durch eine gesündere Kost ist ein Großteil solcher Krankheiten vermeidbar.

Donnerstag Veggietag für die Umwelt
Die Erzeugung der tierischen Produkte bringt auch negative Konsequenzen für die Umwelt mit sich. Laut UNO werden 18% des Klimawandels auf die Produktion tierischer Lebensmittel zurückzuführen. Außerdem behaupten die Vereinten Nationen, dass 70 Prozent des Amazonaswaldes für Weideflächen zerstört werden und Tierwirtschaft ist der Hauptgrund für die Waldrodung.
Eine fleischfreie Kost ist für weniger als ein Zehntel des Wasserverbrauchs konventioneller Ernährungsweisen verantwortlich, sowie einen weniger zerstörenden Betrag der Energie verbrauchen.

Donnerstag Veggietag für die Tieren
Viele Tiere müssen sterben, um die Fleischeslust der Menschen zu befriedigen. Tierschutz ist immer wichtiger heutzutage, aber immer noch ist die Behandlung von Tieren fragwürdig. Viele Tiere führen ein unwürdiges Leben in eingeengten Lebensbedingungen. Im Laufe seines Lebens isst jeder Deutsche durchschnittlich 4 Rinder, 46 Schweine und 945 Hühner; hinzu kommen unzählige weitere Fische und andere Tiere.

Donnerstag Veggietag für andere Menschen
Vor allem ist die Herstellung von Fleisch ineffizient und verschwendet Ressourcen. Zu guter Letzt könnten mit dem Getreide, das als Futtermittel benutzt wird, viele Hungernde Menschen ernährt und so der Hunger in der Welt verringert werden.
Wussten Sie, dass für ein 225g Steak so viel Pflanzenenergie enthält, wie 40 Kinder für einen Tag zum Überleben brauchen würden? Oder dass 100 Millionen Menschen zusätzlich ernährt werden könnten, wenn die Industrieländer ihren Fleischverbrauch nur um 10% reduzieren würden?



Machen Sie den Donnerstag zum Veggietag und schützen Sie sich selbst, die Umwelt und die Tiere!

Und beteiligen Sie sich am ersten internationalen Veggietag-Treffen: Nachdem die Kampagne bereits seit zwei Jahren erfolgreich läuft, treffen sich am 25. Februar zum ersten Mal alle lokal unterstützenden Initiativen und Unternehmen. Weitere Information über die Veranstaltung finden Sie hier.

Und es findet nicht nur in Deutschland statt. Es gibt ähnliche Kampagne auf der ganzen Welt:

Im Jahr 2009 wurde die Stadt Gent in Brüssel die erste Stadt, eine fleischlose Tage zu fördern. Amtsträgern und Politikern stellten Fleisch jeden Donnerstag ab, sowie wurde ein fleischfreies Menü einmal pro Woche in allen 35 städtischen Schulen hereingebracht. Die Stadt fördert auch den Tag mit „Veggie-Straßenkarten“, die Menschen helfen, die vegetarischen Restaurants der Stadt zu finden.

Städte weltweit, von San Francisco und Washington DC in den Vereinigten Staaten, bis Bremen in Deutschland und Cape Town in Südafrika, haben auch einen fleischfreien Tag pro Woche bestätigt. Die Universität Tel Aviv in Israel hat kürzlich die Universitäten Oxford, Harvard, UCLA und Columbia in einer internationalen Kampagne beigetreten, einen vegetarischen Tag pro Woche zu fördern. In Finnland, Schweden, Taiwan und den Vereinigten Staaten schieben Regierungen wöchentliche fleischfreie Tage in Schulen zu. Ähnlich wie die deutsche „Donnerstag ist Veggietag“- und die niederländische „Donderdag Veggiedag“ Kampagnen gründete Paul McCartney 2009 „Meat Free Mondays" in Großbritannien und den USA.

Mehr Informationen über den Veggietag, die Hintergründe und leckere Rezepte erhalten Sie hier. Und lesen Sie auch unseren Beitrag zum Thema „Dürfen wir Tiere für unsere Zwecke nutzen?".

(Quelle: donnerstag-veggietag)
 

 

- Aus den Medien -

 

 

 

 

Surftipp: Internetportal Umwelt und Bewusstseinsbildung im Unterricht

Interessant für die Bewusstseinsbildung an Schulen: Unterrichtsideen zu aktuellen Anlässen

 

Im Auftrag des Bundesumweltministeriums (BMU) erscheinen seit September 2011 Unterrichtsideen zu aktuellen Anlässen. Der Bildungsservice Umwelt im Unterricht stellt jede Woche kostenlose Materialien und Hintergrundinformationen für Lehrkräfte zur Verfügung. Flexibel können diese Unterlagen dann den verschiedenen Altersstufen und Lernniveaus angepasst werden. Ausgewählt werden die Themen nach zwei Kriterien: aktuellen Ereignissen und dauerhafte Relevanz. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, auf ein konstant anwachsendes Archiv von Materialien zurückzugreifen. Diese Inhalte können unabhängig von aktuellen Ereignissen genutzt werden. Die Klimakonferenz in Durban, der Verzicht großer Bekleidungsfirmen auf Chemikalien in Textilien oder die Überflutungen in Thailand bilden Beispiele für bisherige Themen. Daneben findet man auch jahreszeitliche Themen wie beispielsweise die Ökobilanz von Weihnachtsbäumen.

Innerhalb der Global Marshall Plan Initiative sind einige aktive Unterstützer und Lokalgruppen innerhalb der Bewusstseinsbildung an Schulen aktiv. Bisherige Erfahrungen und Materialien sind auf unserer online-Arbeitsplattform unter der Rubrlik „Bewusstseinsbildung an Schulen“ zusammengetragen. Die Informationen werden stetig von Global Marshall Plan Unterstützern und Lokalgruppen erweitert und ergänzt. Sie sind herzlich eingeladen in den Materialien zu stöbern, diese herunterzuladen, anzupassen und zu nutzen!

Sollten Sie auch Materialien und Informationen zum Thema haben, können Sie uns diese gerne unter schule@globalmarshallplan.org zukommen lassen und/oder einen Nutzeraccount für die Plattform beantragen.

Ebenfalls Spannend in diesem Zusammenhang ist die Ausschreibung des Auswärtigen Amtes zur Förderung weltweiter Schulpartnerschaften. Mehr dazu, sowie die Antragsformulare für das Jahr 2012 finden Sie hier. Der Antragsschluss ist der 15.03.2012. Auch langfristig angelegte Partnerschaften zwischen Schulen in Deutschland und Schulen außerhalb der Europäischen Union werden durch den PAD, mit mitteln des Auswärtigen Amts, gefördert. Welche Staaten das genau sind und wie dies gefördert werden kann, finden Sie auf der Internetseite.

(Quelle: Internetportal Umwelt im Unterricht, Pädagogischer Austauschdienst (PAD), Netzwerk für Schulpatenschaften in Europa eTwinning)

 

Buchtipp: Die Zuhälter der Globalisierung - Über Oligarchen, Hedge Fonds, Ndrangheta, Drogenkartelle und andere parasitäre Systeme

Buch eröffnet schockierende Fakten über parasitäre Finanz- und Wirtschaftsstrukturen

 

Loretta Napoleoni deckt in ihrem Buch „Die Zuhälter der Globalisierung“ schonungslos skandalöse Entwicklungen über die globale Ökonomie auf. Als weltweit profilierteste Expertin für die Analyse internationaler Finanzmanipulationen und Top-Journalisten, enthüllt sie schockierende Fakten über den Kern solch einer „Schurken-Ökonomie“ und wagt sich in den Sumpf globaler ökonomischer Verflechtungen. Sie zeigt auf dass die Grenze zwischen Verbrechen und legalen Formen des Machtmissbrauchs und der Ausplünderung immer unklarer werden. 

Klappentext: Die globale Ökonomie entwickelt sich immer mehr zu einem Dorado für Gesetzlose. Während Mafia, Waffen- und Drogenhändler, Zuhälterringe und Sklavenhalter professionell und unter ehrbarem Deckmantel arbeiten, entfaltet auch die gewählte Staatsmacht in vielen Ländern der Erde kriminelle Aktivitäten. Loretta Napoleoni, Top-Journalistin und die weltweit profilierteste Expertin für die Analyse internationaler Finanzmanipulationen, enthüllt schockierende Fakten über die Brennpunkte der „Schurken-Ökonomie“, die ein Jahrhundert sozialer Fortschritte zu zerstören droht und die westlichen Gesellschaften ihrer ethischen Grundlagen beraubt.

"Spannend wie ein Mafia-Thriller und präzise recherchiert, entführt das Buch der Top-Journalistin und Expertin für Geldwäsche den Leser in eine gefährliche Grauzone zwischen Licht und Schatten. ... So ist dieses Buch auch ein Appell an alle, die Gesetze des Handelns wieder in die eigenen Hände zu nehmen." (Zevener Zeitung)

Weitere Infos zum Buch finden Sie hier.

(Quelle: www.faw-neu-ulm.de; Bilder: amazon.de lorettanapoleoni.net)
 

 

Eine Alternative zum BIP als Wohlstandsmaß

Radio-Interview mit Roland Zieschank

 

Zum 40-jährigen Jubiläum der Studie "Grenzen des Wachstums", dem ersten Bericht an den CLUB OF ROME, finden überall Diskussionen und Info-Veranstaltungen statt. Im Bayerischen Rundfunk wurde jüngst ein Interview mit Roland Zieschank, Politologe am Forschungszentrum für Umweltpolitik an der Freien Universität Berlin, ausgestrahlt. Das Thema war „Wachstum und seine Grenzen“.

Der Politologe stellte eine Alternative zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) als Messwert des Wirtschaftswachstums vor. Seiner Meinung nach profitiere ein Großteil der Bevölkerung in den letzten zehn Jahren nicht mehr vom Wachstum. Am BIP kritisiert er vor allem die „Naturvergessenheit“: Ressourcenverbrauch, Emissionen und Umweltschädigungen werden zum Beispiel nicht mit eingerechnet.

Als Alternative zum BIP stellte er den so genannten Wohlfahrtsindex vor. In seine Berechnung werden unter anderem folgende Faktoren einbezogen: die Verteilung des Einkommens innerhalb der Bevölkerung, die ökologischen Folgen des Konsums, sowie Hausarbeit und ehrenamtliche Tätigkeiten.

Zusammen mit Hans Diefenbacher stellt Roland Zieschank seine Ideen in dem Buch „Woran sich Wirtschaft wirklich messen“ lässt vor.

Das vollständigen Interview können Sie sich hier anhören.

 

 

- Ausgewählte Medien -

 

 

 

 

Pressespiegel

Die Initiative und Plant-for-the-Planet in den Medien

 

 

Plant-for-the-Planet:

 




Veranstaltungen



Mehr Wissen - Mehr Tun: Verschaffe Dir den Energie Durchblick!

14.03.2012 19:30 Uhr (Ortszeit)
Weibhausen


Verständlich dargestellte Vorträge mit übersichtlichen Info-Grafiken. Vorträge mit Debatten-Potenzial!

 

"Verschaff dir den Energie Durchblick!" ist die Auftaktveranstaltung des Engagements eines engagierten Global Marshall Plan Unterstützers aus der Gemeinde Wonneberg, Landkreis Traunstein, in Oberbayern.

Am 14.03.2012 lädt er zu einem Informationsabend ein, bei der die Teilnehmer alles rund um das Thema der aktuellen Energiedebatte erfahren werden.

Dabei wird es die folgenden interessanten Vorträge geben:

  • Frau Dr. Birgit Seeholzer - Koordinatorin für Klima- und Energiekonferenz des Landkreises Traunsteins: "Ziel 2020: 100% Strom aus erneuerbaren Energien für Kommunen, Haushalte und Betriebe"

 

  • Herr Georg Huber - Kreisrat, Agenda 21, Referent Waging am See: "Stand und Verlauf des Waginger Energiekonzeptes 2020"
  • Herr Peter Wolff - Dip. Wirtschaftinformatiker (FH): "Das Klima ist in Gefahr, das Ölzeitalter geht zu Ende. Doch was kommt danach? Die Wege einer nachhaltige Energieversorgung!"


Der Eintritt ist frei. Alle Interessierten sind Herzlich Willkommen!

Finden Sie den Flyer der Veranstaltung hier.

Die offizielle Pressemitteilung mit Details zu den Vorträgen finden Sie hier.

 

Hochschultag „Ökosoziale Marktwirtschaft und Nachhaltigkeit“ in Biberach

22.03.2012
Biberach (Riß)


Zum ersten Mal an der Hochschule Biberach

 

Am 22. März wird der erste Ökosoziale Hochschultag an der Hochschule Biberach stattfinden!

Unter dem Motto "Nachhaltigkeit als Herausforderung für Städte und Gebäude" hat das aus Studierenden bestehende Organisationsteam in Kooperation mit dem FAW/n und der Universität Ulm ein spannendes Programm zusammengestellt. Dr. Maike Sippel, Referentin für Nachhaltige Entwicklung an der Hochschule Konstanz, Prof. Dr.-Ing. Roland Koenigsdorff, Professor an der Hochschule Biberach, und Patrick Detzel, geschäftsführender Vorstandsvorsitzender der Baugenossenschaft Biberach eG. sind die Hauptreferenten des Tages.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen an diesem Hochschultag teilzunehmen!

Mehr Infos finden Sie unter www.hochschultage.org oder hier im Flyer des Hochschultages.

*** Die Hochschultage sind ein gemeinsames Projekt von der Global Marshall Plan Initiative und fünf weiteren Partnerorganisationen. Interessierte und Lokalgruppen, die einen solchen Hochschultag organisieren wollen, können sich gerne bei Gisela Wohlfahrt unter hochschultage@globalmarshallplan.org im Projektbüro der Initiative melden.***


 

 

ECOSUMMIT 2012

22.03.2012 - 23.03.2012
Berlin


Smart Green Business Network und Konferenz

 

Das Ecosummit 2012, welches am 22. und 23. März in Berlin stattfindet, ist ein Smart Green Business Network sowie eine Konferenz für Investoren, Startups, Unternehmen und Förderer von Cleantech, Erneuerbaren Energien, Elektromobilität und Nachhaltigkeit. Zum Ecosummit 2012 werden rund 400 Teilnehmer erwartet. Unter anderem wird der neue ECO12 Award verliehen, welcher die besten europäischen intelligenten grünen Unternehmen ehrt. 

Das Ziel der Veranstalter ist der schnelle Wandel zur Smart Green Economy, angetrieben von 100% Erneuerbaren Energien. Ecosummit arbeitet sozusagen als intelligenter grüner Qualitätsfilter, der Unternehmen fördert die wertvoll für unsere Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft sind.

Unter ecosummit.net finden Sie weitere Informationen, die aktuellsten Agenda zur Konferenz sowie die Möglichkeit Tickets zur Teilnahme zu erwerben.

Außerdem sind Sie herzlich eingeladen sich auf Twitter und Facebook einzubringen.

 

Welchen Rahmen braucht die Green Economy?

23.03.2012 10:00 Uhr (Ortszeit) - 23.03.2012 17:00 Uhr (Ortszeit)
Berlin


FÖS-Konferenz zum Thema Ressourceneffizienz

 

Das Wachstum des Ressourcenverbrauchs - insbesondere in den Industrieländern - zu begrenzen, ist mittlerweile ein weithin anerkanntes politisches Steuerungsziel. Eine Steigerung der Ressourceneffizienz ist dafür eine Schlüsselstrategie. Die deutsche Bundesregierung hat es sich zum Ziel gemacht, bis 2020 zur „ressourceneffizientesten Wirtschaft“ der Welt zu werden und wird dazu in den kommenden Tagen ein Ressourceneffizienzprogramm verabschieden. Auch die EU-Kommission hat im September 2011 einen „Fahrplan für ein ressourcenschonendes Europa“ vorgestellt, in dem sie den Abbau umweltschädlicher Subventionen und die Verlagerung der Steuer- und Abgabenlast vom Faktor Arbeit auf den Faktor Ressourcenverbrauch fordert. Im Vorfeld der UN-Konferenz über nachhaltige Entwicklung im Juni in Rio soll diese FÖS-Konferenz ein Forum bieten, für eine Debatte über eine Verbesserung der Rahmenbedingungen für eine ressourcenschonende Green Economy.

Als Referenten zugesagt haben unter anderem bereits Prof. Ernst Ulrich von Weizsäcker, Prof. Michael Succow (Minister a.D.) sowie die Bundestagsabgeordneten Andreas Lämmel (CDU) und Ulrich Kelber (SPD).





Weitere Details zum Programm und zur Anmeldung finden Sie hier.
Bis zum 26.02.2012 können Sie noch vom Frühbucherrabatt profitieren. Anmeldeschluss ist der 16. März 2012.

(Bilder: FÖS)

 

Mitgliederversammlung des Ökosozialen Forum Deutschland

31.03.2012 13:00 Uhr (Ortszeit) - 31.03.2012 18:00 Uhr (Ortszeit)
Frankfurt am Main


Das ÖSF Deutschland lädt ein

 

Das Ökosozialen Forum (ÖSF) Deutschland lädt zur außerordentlichen Mitgliederversammlung am 31. März 2012 ein. Die Veranstaltung findet in Frankfurt am Main von 13.00 bis ca. 18.00 Uhr statt.

Zentrales Thema der Versammlung wird die Neuausrichtung des ÖSF sein. Es soll über eine engere Zusammenarbeit mit dem Forum Ökosoziale Marktwirtschaft (FÖS) diskutiert werden. Das Ziel dabei ist eine mögliche Zusammenführung beider Vereine um Kräfte zu bündeln.

Das Ökosoziale Forum (ÖSF) Deutschland mit Sitz in Bonn setzt sich als unabhängiger Think Tank und zivilgesellschaftlicher Akteur dafür ein, das Konzept der weltweiten Ökosozialen Marktwirtschaft zu verbreiten, zu vertiefen und in der Politikgestaltung zu verankern. Ziel ist eine zugleich markt- und nachhaltigkeitsorientierte Gesellschaft, die in ihrem jeweiligen kulturellen Kontext in drei Dimensionen, die interdependent gesehen werden, zukunftsfähig und globalverantwortungsvoll agiert: ökologisch, sozial und ökonomisch.

Hier finden Sie mehr über das Ökosozialen Forum.

(Quelle: oesf.de/ )

 

 

Globale Herausforderungen

31.03.2012 19:00 Uhr (Ortszeit)
Winterthur, Schweiz


Im Gespräch: Die Erde

 

Vor 40 Jahren erschien «Grenzen des Wachstums», die bekannteste Publikation des Club of Rome. Das Theater Winterthur nimmt das Jubiläum zum Anlass und diskutiert über globale Herausforderungen.

Unsere Gesellschaft steht vor enormen Herausforderungen. Vieles was uns bisher selbstverständlich erschien, müssen wir in Frage stellen. Am 31. März 2012 findet deshalb im Theater Winterthur die Veranstaltung «Globale Herausforderungen. Im Gespräch: die Erde» statt.

Das Programm u.a.:

  • Ernst Wohlwend, Stadtpräsident von Winterthur: Eröffnung
  • Fragen von vier Studentinnen und Studenten der ETH zu Feuer, Wasser, Erde und Luft
  • Joschka Fischer: Globale Herausforderungen
  • Ian Johnson, Generalserkretär Club of Rome: Agenda des Club of Rome

Weitere Informationen erhalten Sie hier.

(Bilder: myblueplanet.ch)

 

Ökonomie des Hungers

18.04.2012 20:00 Uhr (Ortszeit)
München


Informationsveranstaltung der Regionalgruppe München

 

Organisiert von der Global Marshall Plan Regionalgruppe München, die mittlerweile auch Mitglied des ÖSF ist, wird am 18. April eine Informationsveranstaltung zum Thema "Ökonomie des Hungers" stattfinden.

Wie nachhaltig ist unser Wirtschaften? Was macht manche Gesellschaften reich und andere arm? Was sind die Grundlagen für Wertschöpfung und was ist überhaupt Geld?

Diese und andere Fragen stellen sich die Teilnehmer und weitere Interessenten bei dieser Informationsveranstaltung. Im Anschluss des Vortrages wird ein moderiertes Gespräch mit allen Teilnehmern stattfinden.

Alle Freunde und Unterstützer des Global Marshall Plan, sowie alle weiteren Interessierten sind herzlich eingeladen!

Ort: EineWeltHaus (Schwanthalerstr. 80), Raum 111; Zeit: 20 Uhr

Für detaillierte Informationen wenden Sie sich an muenchen@globalmarshallplan.org.

(Bildquelle: weltagrarbericht.de)

 

 

 

 

Auf dem Weg in die Zukunft - durch Nachdenken vor-denken

30.04.2012
Tübingen


Global Governance: UN, WTO...Wer regiert die Welt von Morgen?

 

DieGlobal Marshall Plan Lokalgruppe Tübingen hat für das Sommersemester 2012 die Verantwortung für das Studium Generale an der Eberhard Karls Universität übernommen. Ziel dieser Global Marshall Plan Vortragsreihe ist es, ein breiteres Bewusstsein für ökonomische, ökologische und sozialpolitische Problemstellungen zu schaffen.

Beginnen wird die Reihe mit einem Abend zum Thema „Global Governance: UN, WTO…Wer regiert die Welt von morgen?“. Referent dieses Abends wird Prof. Dr. Thomas Diez sein, Dozent für Politikwissenschaft und Internationale Beziehungen an der Eberhard Karls Universität Tübingen. Thematisiert werden soll die Frage, wie sich die Welt von morgen und vor allem, wie sich deren Regierung und damit einhergehend Global Governance gestalten wird. Nach dem Vortrag soll genügend Zeit für eine Diskussion sein, um sich über das Gehörte auszutauschen.

Zur Internetseite der Lokalgruppe gelangen Sie hier und zur Themenreihe hier.

(Quelle: Lokalgruppe Tübingen)


 

 

Auf dem Weg in die Zukunft - durch Nachdenken vor-denken

07.05.2012
Tübingen


Völkerwanderung im 21. Jahrhundert

 

Die Lokalgruppe Tübingen hat für das Sommersemester 2012 die Verantwortung für das Studium Generale an der Eberhard Karls Universität übernommen, wobei das Ziel verfolgt wird, ein breiteres Bewusstsein für ökonomische, ökologische und sozialpolitische Problemstellungen zu schaffen.

Mit dem Thema „Völkerwanderung im 21. Jahrhundert“ wird der zweite Abend eingeläutet. Diese Mal kommt die Referentin, Sophie Wirsching, aus der christlichen Organisation „Brot für die Welt“. Besonders in Anbetracht des arabischen Frühlings wurden Flüchtlinge und Flüchtlingsbewegungen thematisiert. Doch was für Chancen bieten sich mit Migration und wie sieht es aus mit der Völkerwanderung im 21. Jahrhundert?! Auch hier soll wieder genügend Zeit für Diskussion und Austausch sein.

Das vollständige Programm können Sie hier finden.

(Quelle: Lokalgruppe Tübingen)

 

 

2. Ökosozialer Hochschultag an der Universität Tübingen

10.05.2012 - 12.05.2012
Tübingen


Dieses Mal mit dem Schwerpunkt „Klimawandel“

 

Vom 10. bis zum 12. Mai 2012 finden an der Universität Tübingen bereits die zweiten Ökosozialen Studientage statt.

Auch dieses Jahr haben sich wieder gleich gesinnte Gruppen vor Ort zusammengeschlossen, um ein spannendes Programm auf die Beine zu stellen. Neben der „Global Marshall Plan Lokalgruppe Tübingen“, sind auch wieder die „oikos Hochschulgruppe Tübingen“ und die Studierendeninitiative „The Greening University“ mit dabei. Außerdem gehört diesmal auch der „Arbeitskreis Klima am Forum Scientiarium“ mit zum Organisatoren-Team.

Die Organisatoren verfügen inzwischen über viel Erfahrung, da alle schon zuvor mehrtägige Veranstaltungen an der Universität erfolgreich organisiert und durchgeführt haben. 

Neben einer Filmvorführung „Home“ (Jean Artus Bertrand) mit anschließender Diskussion, wird es spannende Vorträge, einen "Der Abschied vom grenzenlosen Wachstum" sowie zahlreiche Workshops innerhalb der Tübinger "Ideenwekstatt" geben.

Mit der „Ideenwerkstatt“ des Hochschultages sind parallel stattfindende Workshops gemeint, die unter Aufsicht von Experten u.a. zu den folgenden Themen angeboten werden: „Gemeinwohlökonomie“, „Mein persönliches CO2-Budget“, „Zurück zu den Wurzeln: Transition-Towns“ und „Energiewende selber machen“. Für die Workshops können Sie sich hier anmelden, aber natürlich können Sie auch spontan vorbeischauen. Im Anschluss wird im Weltcafé zur gemeinsamen Diskussion der Ergebnisse eingeladen.

Mehr Infos zum Programm finden Sie hier.


*** Die Hochschultage sind ein gemeinsames Projekt von der Global Marshall Plan Initiative und fünf weiteren Partnerorganisationen. Interessierte und Lokalgruppen, die einen solchen Hochschultag organisieren wollen, können sich gerne bei Gisela Wohlfahrt unter hochschultage@globalmarshallplan.org im Projektbüro der Initiative melden.***

(Quelle: Hochschultage)
 

 

Hochschultage Ökosoziale Marktwirtschaft und Nachhaltigkeit in Heidelberg und Mannheim

11.05.2012 11:00 Uhr (Ortszeit) - 12.05.2012 18:30 Uhr (Ortszeit)
Mannheim, Heidelberg


Möglichkeiten des nachhaltigen Wirtschaftens

 

Der Arbeitskreis Postautistische Ökonomie an der Uni Heidelberg, die Gruppe "POLImotion", die Studenteninitiative des Club of Rome sowie sneep Mannheim richten gemeinsam am 11. und 12. Mai 2012 die Hochschultage Ökosoziale Marktwirtschaft und Nachhaltigkeit in Heidelberg und Mannheim aus.

Auf der Tagung soll über die unterschiedlichen Möglichkeiten des nachhaltigen Wirtschaftens und den dafür notwendigen gesellschaftlichen Umgestaltungsprozessen informiert werden. Es werden im Rahmen der Tagung u.a. philosophische und technische Grundlagen der Nachhaltigkeit dargestellt und analysiert. Zielgruppe der Hochschultage sind in erster Linie Studierende aus Mannheim und Heidelberg, sowie der erweiterten Rhein-Neckar-Region und die interessierte Öffentlichkeit.

Das Format der Hochschultage ist eine zweitägige Tagung mit Workshops, Vorträgen und kulturellem Begleitprogramm. Den Einführungsvortrag wird  Professor Dr. Dr. F.J. Radermacher über die Ökosoziale Marktwirtschaft halten. Nachmittags folgt dann der Vortrag über „Philosophische Grundlagen“ von Prof. Dr. Felix Ekhardt, Leiter der Forschungsstelle Nachhaltigkeit und Klimapolitik. Am zweiten Tag können sich die Teilnehmer auf einen weiteren Vortrag „Menschliche Auswirkungen auf Klima- und Umweltsysteme“ von Prof. Dr. Aeschbach-Hertig, Vorstandsmitglied des Heidelberg Center for the Environment, und eine interessante Podiumsdiskussion zum Thema "Paradigmenwechsel Wirtschaftswachstum" freuen.

Zum detaillierten Programm kommen Sie hier. Nähere Informationen zu der Veranstaltung finden Sie auf dieser Website und auf Facebook.

*** Die Hochschultage sind ein gemeinsames Projekt von der Global Marshall Plan Initiative und fünf weiteren Partnerorganisationen. Interessierte und Lokalgruppen, die einen solchen Hochschultag organisieren wollen, können sich gerne bei Gisela Wohlfahrt unter hochschultage@globalmarshallplan.org im Projektbüro der Initiative melden.***

(Quelle: hochschultage.org)
 

 

Global Marshall Plan Workshop

12.05.2012 10:00 Uhr (Ortszeit) - 12.05.2012 16:00 Uhr (Ortszeit)
Koordinationsbüro Hamburg


Globale Vision – Konkrete Handlungsmöglichkeiten?!

 

Am Samstag, den 12. Mai 2012 veranstaltet die Global Marshall Plan Foundation einen Workshop zum Global Marshall Plan im Rahmen der "Aktionstage Politische Bildung", die von der Bundeszentrale für Politische Bildung ins Leben gerufen wurden.

Die Impuls-Academy ist eine Schulung, bei der sich engagierte Menschen aus dem deutschsprachigen Raum zusammenfinden um sich intensiv mit der Global Marshall Plan Initiative zu beschäftigen. Von den aktuellen Herausforderungen der Globalisierung fasziniert und interessiert an Themen von globaler Relevanz, lernen die Teilnehmer der Schulung ihr Interesse an diesen Themen von der Theorie in die Praxis umzusetzen und die Ziele der Global Marshall Plan Initiative zu verbreiten. 

Anhand eines Planspiels lernen die Teilnehmer systemisch zu denken und erkennen die Risiken, die von fehlenden globalen Rahmenbedingungen ausgehen. Im Anschluss werden die Teilnehmer einen Impulsvortrag zum Global Marshall Plan hören und über die Kernforderungen der Initiative und ihre Wirkung in Richtung eines besseren Ordnungsrahmens für die Weltwirtschaft diskutieren. Aktuelle Projekte im Netzwerk der Initiative werden vorgestellt und als Inspiration für eigene Ideen genutzt. Diese Ideen werden anschließend im Hinblick auf konkrete Realisierungsschritte diskutiert. 

Ziele:
Die Teilnehmer lernen anhand des Beispiels Global Marshall Plan alternative Lösungsvorschläge kennen und werden inspiriert, weitere Menschen für globale Themen und Werte sowie für die Notwendigkeit globaler Rahmenbedingungen zu sensibilisieren und zu mobilisieren.

Hinweis: Die Impuls-Academy ist eine Kurzversion der normalerweise an drei Blockwochenenden stattfindenden Global Marshall Plan Academy. Diese ist die offizielle Multiplikator/innenschulung der Global Marshall Plan Foundation, in Zusammenarbeit mit der deutschen Gesellschaft Club of Rome, der Think Camp Genossenschaft, dem Ökosozialen Studierendenforum Österreich und der SPES Zukunftsakademie in Schlierbach, Österreich. Mehr zur großen Academy erfahren Sie auf der Academy-Webseite.

Seminarleitung: Helge Bork, Andreas Huber, Gisela Wohlfahrt

Zielgruppe: Interessierte und engagierte Menschen aus allen Bereichen der Gesellschaft.

Termin: Samstag, 12. Mai 2012, von 10:00 – 16:00 Uhr
Ort: Koordinationsbüro Hamburg

Infos zur Anmeldung:
Max. 16 Teilnehmer, Anmeldeschluss ist der 08. Mai 2012, symbolische Teilnehmergebühr von 5 Euro, Anmeldung bei Gisela Wohlfahrt unter workshop@globalmarshallplan.org

Das ausführliche Programm werden Sie demnächst hier vorfinden.

Wenn Sie sich bereits im Voraus über das Aktiv sein innerhalb der Initiative informieren möchten, werfen Sie doch einen Blick in das "Handwerkszeug zum Aktiv werden".

Die "Aktionstage Politische Bildung" sind eine bundes- und europaweite Kampagne von und für die politische Bildung. Die Kampagne präsentiert die Vielfalt der Akteure, Zielgruppen und Aktionen lenkt die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf das breite und wichtige Angebot politischer Bildung innerhalb der Zivilgesellschaft. Hier erfahren Sie mehr!

 

Plant-for-the-Planet Akademien 2013

12.01.2013 - 31.12.2013 23:59 Uhr (Ortszeit)
Deutschland, Schweiz und Österreich


Jetzt anmelden und Botschafter werden! - Kinder (8-14 Jahre) und Jugendliche (15-21 Jahre)

 

Die Winterpause dient zum Energie sammeln, denn die erste Aakdemie 2013 findet bereits im Januar statt!

Die Plant-for-the-Planet Akademien sind als offizielles Projekt der UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" ausgezeichnet – ein Bildungskonzept, das Kindern und Erwachsenen nachhaltiges Denken und Handeln vermittelt. Denn wir müssen lernen: Mein heutiges Handeln hat Einfluss auf das Leben meiner Kinder und auf das Leben von Menschen in anderen Weltregionen. Mit der UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" (2005-2014) haben sich die Staaten der Vereinten Nationen verpflichtet, dieses Bildungskonzept zu stärken.

Akademie zum Botschafter für Klimagerechtigkeit (8-14 Jahre):
Auf der Akademie zum Botschafter für Klimagerechtigkeit beschäftigen sich 8-14 Jährige mit den Ursachen und Folgen der Klimakrise. Ihr erfahrt, was jeder tun kann, lernt Vorträge zu halten, pflanzt Bäume und plant erste eigene Aktionen. Zum Abschluss der Akademie werdet ihr zu Botschaftern für Klimagerechtigkeit ernannt und erhaltet ein großes Informationspaket. Damit wird das Mitmachen kinderleicht und ihr könnt zu Hause und in der Schule gleich loslegen. Die Teilnahme und Verpflegung sind für die Kinder kostenlos!

Akademie zum Zukunftsbotschafter, „Schwerpunkt Verhandlungsführung“ (15-21 Jahre):
Die Akademie zum Zukunftsbotschafter, „Schwerpunkt Verhandlungsführung“ richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 15-21 Jahren, die sich damit beschäftigen, den Plant-for-the-Planet 3-Punkte-Plan in die Realität umzusetzen. Während der Akademie erarbeitet und übt ihr zu überzeugen, zu argumentieren sowie den Umgang mit Wiederstand. Die Teilnahme und Verpflegung sind für die Jugendlichen und jungen Erwachsenen kostenlos.

Folgende Akademien sind 2013 bisher geplant:

12.01.2013     Deutschland, Lübeck (Alter: 8-14)
09.03.2013     Deutschland, Gelsenkirchen (Alter: 8-14)
13.04.2013     Deutschland, Garbsen (Alter: 8-14)
13.04.2013     Deutschland, Oer-Erkenschwick (Alter: 8-14)
20.04.2013     Deutschland, Ludwigsburg (Alter: 8-14)
20.04.2013     Deutschland, Dülmen (Alter: 8-14)
20.04.2013     Deutschland, Unterhaching (Alter: 8-14)
20.04.2013     Deutschland, Readevormwald (Alter: 8-14)
27.04.2013     Detuschland, Garmisch (Alter: 8-14)
27.04.2013     Detuschland, Kronberg (Alter: 8-14)
27.04.2013     Detuschland, Gilching (Alter: 8-14)
27.04.2013     Detuschland, Dornstadt (Alter: 8-14)
11.05.2013     Deutschland, Rattenkirchen (Alter: 8-14)
04.06.2013     Deutschland, Denkendorf (Alter: 8-14)
08.06.2013     Österreich, Feldkirch (Alter: 8-14)
21.09.2013     Deutschland, Höhenkirchen-Siegertsbrunn (Alter: 8-14)
28.09.2013     Deutschland, Bielefeld (Alter: 8-14)
12.10.2013     Deutschland, Aachen (Alter: 8-14)

Eine Übersicht aller feststehenden Termine findet sich auf unserer Internetseite. Weitere Termine sind in Planung und werden zeitnah auf unserer Internetseite und im Newsletter bekannt gegeben.

Reservieren Sie frühzeitig einen Platz für Ihre Kinder und Schüler, indem Sie am besten schon heute die kostenlose Online-Anmeldung vornehmen.
Erzählen Sie doch auch Freunden, Bekannten und Kollegen von der Akademie und kommen Sie mit Ihren Kindern bzw. Schülern gemeinsam zur Veranstaltung. Besonders zur Abschlussveranstaltung einer jeden Akademie sind Eltern, Lehrer, Freunden und Interessierten herzlich eingeladen.

Die Kinder wollen sich gegenseitig "empowern". Das Plant-for-the-Planet Sekretariat stellt den Kindern Bildungsmaterial über die Klimakrise zur Verfügung. Das ist nur dank Spenden möglich. Jeder noch so kleine Betrag zählt. Hier können Sie spenden.

 






News-Redaktion
Global Marshall Plan Foundation
Andreas Huber (V.i.S.d.P.R.), Gisela Wohlfahrt

Global Marshall Plan Foundation
Koordinationsbüro
Ferdinandstraße 28-30
D-20095 Hamburg
www.globalmarshallplan.org
office@globalmarshallplan.org


Die Global Marshall Plan Initiative setzt sich ein für eine Welt in Balance. Das Gleichgewicht soll wiederhergestellt werden durch eine weltweite Ökosoziale Marktwirtschaft, eben einen Global Marshall Plan. Die Initiative wird von vielen tausend Organisationen und Einzelpersonen unterstützt. Koordiniert wird sie durch einen Kreis von derzeit sieben Organisationen: Deutsche Gesellschaft Club of Rome, Global Marshall Plan Foundation, Ökosoziales Forum Europa, Ökosoziales Studierendenforum Österreich, Peter Hesse Stiftung, Stiftung Weltvertrag, ThinkCamp gem. eG.

Global Marshall Plan News ist das Medium, um über die neusten Entwicklungen und Aktivitäten im Netzwerk zu informieren. Beiträge zu den News werden von verschiedenen unterstützenden Organisationen eingestellt. Der Newsletter wird von der Global Marshall Plan Foundation als Dienstleistung an die Initiative aus den Beiträgen redaktionell erstellt und erscheint monatlich, gewöhnlich jeden zweiten Donnerstag im Monat. Bitte senden Sie Artikel bis zum Freitag des vorhergehende Monats an news@globalmarshallplan.org.

Aus Gründen der Lesbarkeit verwenden wir in unserem Newsletter das generische Maskulinum im geschlechtsneutralen Sinne. In Beiträgen anderer Autoren kann dies anders gehandhabt werden.


Wenn Sie die Global Marshall Plan News nicht mehr beziehen möchten, schreiben Sie bitte eine E-Mail an unsubscribe@globalmarshallplan.org