Newsletter 5 / 2012

Ein erkenntnisreicher Tag zu den Wirkungsmöglichkeiten innerhalb der Initiative und den Zielen des Global Marshall Plan
Jeder Einzelne trägt zur positiven Gesamterfahrung der Academy bei!
Global Marshall Plan Initiative vertieft Arbeit mit AIESEC
Unterstützen Sie uns mit Ihren Ideen: Aufruf zur Gestaltung eines Global Marshall Plan – Clips!
- Global Marshall Plan lokal-
Gelungener Infoabend zum Thema "Ökonomie des Hungers" der Regionalgruppe München
MehrWertGeld, eine Initiative der Lokalgruppe Steyr-Kirchdorf, präsentiert neues Finanzinstrument
Das "Zukunftsregal" - ein Projekt der Wiener Lokalgruppe
Neugründung: Lokalgruppe Heidelberg / Mannheim
Projekt "Messages to Mankind" wächst
- Ökosoziale Hochschultage -
Schwerpunkt: "Eine Frage der Ethik?"
- Aus dem Netzwerk -
2052 - ein globaler Ausblick auf die nächsten 40 Jahre
"Deine Stimme gegen Armut" - Bericht 2010 - 2011
Seminar "Führen & Arbeiten im Team"
- Aktuelle Diskussionen -
Ökosoziale Marktwirtschaft und Gemeinwohlökonomie: Ein Begegnungsgespräch
Weiterentwicklung der Millenniumsentwicklungsziele?
Billige Lebensmittel tragen hohe gesellschaftliche Kosten nach sich
Klimapolitik spart Geld
Eurorettung nur mit Green New Deal
"Ich glaube, dass Occupy Hoffnung gibt"
Bundesregierung setzt sich langfristig für Aktivitäten der UN-Dekade "Bildung für Nachhaltige Entwicklung" ein
Der Klimaschutz muss profitabler werden!
Regionaler Atomkrieg führt zu globaler Hungersnot
Wie viel kann die Politik in Zeiten der Globalisierung noch ausrichten?
Für eine zukunftsfähige Gesellschaft
Das Zukunftsbild der europäischen Jugend
- Lesetipp -
Buchtipp: Europas Sprachen und Kulturen im Wandel der Zeit
- Aktionen -
"Spekulation macht Nahrung unbezahlbar – Mit Essen zockt man nicht!"
Aktiv werden: Energie für die Welt!
Petition an die EU-Kommission zur Regulierung der Einkaufsmacht von Supermärkten
- Plant-for-the-Planet -
Jugendliche verklagen USA
Unbequeme Wahrheit süß verpackt
Kinder für ihr Lebenswerk ausgezeichnet
- Aus den Medien -
Pressespiegel

 



Neuigkeiten

Ein erkenntnisreicher Tag zu den Wirkungsmöglichkeiten innerhalb der Initiative und den Zielen des Global Marshall Plan

Am 12. Mai fand in Hamburg ein Workshop für Interessierte und Aktive statt

 

Am 12. Mai, fand der erste 1-Tages-Workshop zum Global Marshall Plan, ein neues Workshop-Format innerhalb der Global Marshall Plan Academy, in Hamburg statt.

Durch die freundliche Unterstützung des "Haus der Zukunft" konnte der Workshop im dortigen Seminarraum stattfinden. Als Pionier-Modell und international anerkanntes Kompetenzzentrum für nachhaltiges Wirtschaften, sind dort Firmen, Institutionen, Verbände und Akteure mit dem Ziel der Förderung des umweltbewussten, ganzheitlichen und nachhaltigen Wirtschaftens und Handelns untergebracht.

Bis der offizielle Teil des Workshops um 10 Uhr startete, konnten sich die Teilnehmer, die aus vielen Teilen Deutschlands und sogar aus Luxemburg angereist kamen, bei einer Tasse Kaffee kennenlernen. 

Nach der Begrüßungs- und Kennenlernrunde entdeckten die Teilnehmer in dem Planspiel „Fish Banks“ von Dennis Meadows, spielerisch die Schwierigkeiten des nachhaltigen Wirtschaftens. Anschließend präsentierte Andreas Huber, Geschäftsführer der Global Marshall Plan Foundation, die Geschichte, Ziele und die Entwicklung der Global Marshall Plan Initiative vom Gründungsjahr 2003 bis heute. Somit waren alle Teilnehmer auf demselben Stand und hatten einen guten Einblick in die Arbeit der Initiative.

Bereits am Workshop-Vormittag hat die Gruppe durch Interaktion, Diskussion und die Gespräche in den Pausen sehr gut zusammengefunden und entwickelte am Nachmittag eine gewisse Gruppendynamik, in der sich die einzelnen Teilnehmer sehr gut ergänzten und allgemein eine sehr angenehme Atmosphäre herrschte. Im Anschluss an die Mittagspause stellte Gisela Wohlfahrt, Projektkoordinatorin bei der Foundation, einige BestPractice Beispiele aus der Initiative vor. Offene Fragen, wie: Wie kann ich in meiner Region oder Gemeinde aktiv werden und die Menschen in meinem Umfeld für Globalisierungsthemen sensibilisieren? wurden durch anschauliche Beispiele beantwortet.

Nach diesen Impulsen ging es mit dem „World Café“, einer speziellen Art der Gruppenarbeit, weiter. Hier machten sich die Teilnehmer in drei Gruppen zu den Fragestellungen „Wie zeige ich Profil für eine gerechtere Globalisierung?“, „Wie erreiche ich finanzielle und mediale Präsenz?“ und „Wie hole ich Menschen aus ihrer Ignoranz?“ Gedanken. Jeder brachte zu allen drei Fragen kreative Ideen und Gedankenanstöße ein, zu welchen die Teilnehmer und das Workshop-Team im Anschluss diskutieren und sich austauschen konnten.

Nach einem erfolgreichen und für alle Beteiligten, auch für das Workshop-Team, sehr inspirierenden Workshoptag verabschiedeten sich die Teilnehmer mit einem guten Gefühl und vielen neuen Kontakten!

Nach der regen Teilnahme und der positiven Resonanz an diesem 1-Tages Workshop, freut sich das Workshop-Team schon auf viele weitere!

*** Sind sie an einer Teilnahme interessiert? Möchten Sie mehr über den Global Marshall Plan und die Initiative erfahren? Dann informieren Sie sich auf der Website der Global Marshall Plan Academy oder schreiben Sie eine E-Mail an workshop@globalmarshall.org. ***

 


 

 

Jeder Einzelne trägt zur positiven Gesamterfahrung der Academy bei!

Zweiter Academy-Block in Hamburg festigt die Fertigkeiten der angehenden MultiplikatorInnen

 

„Der Austausch untereinander ist ebenso wertvoll wie der Lehrgang selbst. Das Socialising und die Gespräche sind sehr bereichernd. Jeder trägt mit seinen 5% zur Gesamterfahrung, den 100% bei", so Florian über den zweiten Block der Global Marshall Plan Academy 2012, welcher Mitte April in Hamburg stattfand.

Zu Beginn des gepackten zweiten Academy-Wochenendes trafen sich die aus  Deutschland, Österreich und Luxemburg angereisten Teilnehmer im internationalen Koordinationsbüro der Initiative. Anschließend stand ein globalisierungskritischer Stadtrundgang mit KosuMensch, ein Best-Practise-Beispiel zum Nachmachen für Motivierte, durch die Hansestadt auf dem Programm. Wie der Name schon vermuten lässt, ging es dabei um die kritische Auseinandersetzung mit dem Thema Konsum und somit begann „eine Weltreise durch die bunte Warenwelt“.

Im Zentrum des zweiten Academy-Blocks stand die Vorstellung der Standardpräsentation für MultiplikatorInnen – eine PowerPoint-Präsentation, die ab jetzt allen Unterstützern zum Präsentieren zur Verfügung steht! Die Diskussion der Folien und Workshops zum „Umgang mit kritischen Fragen“ sowie der „Gewaltfreien Kommunikation“ rundeten den methodischen Teil des Wochenendes ab. 

Am Samstagnachmittag hielt dann Professor Braungart, der das Cradle to Cradle®-Design-Konzept maßgeblich entwickelte, einen Gastvortrag. Inspiriert vom Input der ersten beiden Tage, stellten die angehenden Multiplikatoren am Sonntag ihre Ideen und bereits angestoßenen kreativen Projekte vor, die sie in ihrer Region bereits umgesetzt haben oder in nächster Zeit umsetzen werden.

So entwickelte z. B. die Lokalgruppe Wien ein Konzept für ein Zukunftsregal unter dem Motto: „Die Welt verändern durch lesen“. Mehr dazu hier. Auch einige Vertreter der Loklagruppe Hamburg schauten vorbei und stellten deren aktuelle Aktivitäten vor. Des Weiteren sind Ökosoziale Hochschultage -ein Projekt der Initiative- in Berlin und Augsburg geplant, sowie viele weitere innovative Projektideen zur Bewusstseinsbildung in Planung.

Auch das zweite Academy-Wochenende war sehr erfolgreiches und bereichernd, so dass die Gruppe bereits voller Vorfreude auf den den dritten Block in Wien ist!

"Ich fühle mich unheimlich wohl, menschlich wohler, und freue mich schon sehr auf den Wien-Block im Juni." (Thomas)
"Ich fühle mich nach diesem zweiten Blockwochenende ganz anders. Letztes Mal haben wir viel diskutiert und erörtert um eine um gemeinsame Wertebasis zu schaffen. Diesmal ging es mehr um aktive Zusammenarbeit in der Gruppe und um konkrete Initiativen der Teilnehmer, eine bereichernde Erfahrung." (Helmut)

Ist Ihr Interesse an der Academy geweckt? Dann informieren Sie sich unter www.globalmarshallplanacademy.org, bewerben Sie sich für den nächsten Durchgang oder nehmen Sie an einem unserer 1-Tages-Workshops teil!

(Quellen: konsumenschhamburg.blogsport.de, greenscreen-festival.de)
 

 

Global Marshall Plan Initiative vertieft Arbeit mit AIESEC

NatCo 2012 – Youth to Business Forum

 

Mitte April war die Global Marshall Plan Initiative bereits zum zweiten Mal zur National Conference (kurz: NatCo) von AIESEC, der international größten Studierendenorganisation, in Bielefeld eingeladen!

AIESEC ist offizieller Unterstützer der Global Marshall Plan Initiative und verfolgt das Ziel junge Studierende zu verantwortungsbewussten Menschen auszubilden und somit zu einer positiven Gestaltung der Gesellschaft beizutragen.

Im Rahmen der Konferenz hatte die Global Marshall Plan Initiative die Möglichkeit mit einem Workshop aktiv an der Konferenz teilzunehmen und somit engagierten Menschen die Kernziele des Global Marshall Plan sowie die Wirkungsweise der Initiative näher zu bringen.

Gisela Wohlfahrt, Projektkoordinatorin im Koordinationsbüro Hamburg vermittelte den Teilnehmern mit Hilfe eines Planspiels systemisch zu denken und die Risiken zu erkennen, die von fehlenden globalen Rahmenbedingungen ausgehen. Nachdem das Erlebte diskutiert uns ausgetauscht war, wurde die Initiative vorgestellt und die Kernforderungen für eine Welt in Balance diskutiert. Der dritte Part der interaktiven Bewusstseinswerdung bestand aus der Darstellung und Erarbeitung individueller Wirkungsmöglichkeiten innerhalb der Initiative. Vom Engagement der Initiative inspiriert, wurden gemeinsam Projektideen und lokale Kooperationsideen, anhand derer die Vision einer gerechten Globalisierung basierend auf einer Ökosozialen Marktwirtschaft unterstützt werden kann, ausgetauscht. Neben dem Projekt Hochschultage, zeigten die AIESEClerauch großes Interesse an der generellen Zusammenarbeit mit Lokalgruppen der Initiative.

Im Rahmen des anschließenden Business-Forums wurde insbesondere das Projekt „Hochschultage Ökosoziale Marktwirtschaft und Nachhaltigkeit", ein Projekt der der Global Marshall Plan Foundation und fünf weiterer Partner, vorgestellt. Die Hochschultage sollen Studierenden und anderen Interessierten die Möglichkeit bieten, sich mit der Frage auseinanderzusetzen, wie unsere heutige Gesellschaft ökologisch nachhaltig gestaltet werden kann. Anders formuliert: Wie lässt sich die Soziale Marktwirtschaft zu einer Ökologisch-Sozialen Marktwirtschaft weiterentwickeln?

Das Global Marshall Plan Team war begeistert von den vielen interessierten jungen Menschen. Bestehende Kontakte konnten somit vertieft und viele neue Kontakte geknüpft werden. Das Fundament für zukünftige Kooperationen wie Hochschultage und gemeinsame Vortragsreihen konnte noch mehr gestärkt werden, so dass wir uns schon sehr die weiterführende Zusammenarbeit mit AIESEC freuen!

Wenn Sie mehr zum Thema wissen möchten oder an einer lokalen Vernetzung mit AIESEC interessiert sind, wenden Sie sich an Gisela.Wohlfahrt@globalmarshallplan.org.

Mehr zum Projekt Hochschultage finden Sie hier, zur Initiative hier

(Bildquelle: Cover NatCo 2012, Global Marshall Plan bei NatCo 2011, Flyer Kooperationsverantsaltung AIESEC Lüneburg mit Global Marshall Plan Lokalgruppe Hamburg)

 

 

Unterstützen Sie uns mit Ihren Ideen: Aufruf zur Gestaltung eines Global Marshall Plan – Clips!

Gesucht werden kreative Köpfe, die Lust haben, einen Kurzfilm über den Global Marshall Plan zu gestalten

 

Von Seiten der Mitglieder und Unterstützer der Global Marshall Plan Initiative wurde immer öfter der Wunsch geäußert, es wäre doch klasse einen kurzen Clip über die Initiative -z.B. bei Informationsveranstaltungen von Lokalgruppen zum Beispiel- zeigen zu können.

Nun möchten wir diesem Wunsch gerne nachgehen und alle Kreativen unter Ihnen dazu aufrufen, uns Ihre Ideen für einen solchen Kurzfilm zukommen zu lassen!

Für alle die bisher nicht wussten, wie sie sich bei der Initiative einbringen können oder schon immer mal einen Kurzfilm drehen und gestalten wollten, jedoch nie das passende Thema gefunden haben, ist dies eine großartige Möglichkeit sich auszuprobieren und eigene Kernkompetenzen einzubringen. Ihrer Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt! Der Film an sich muss auch nicht länger als ca. 3-5 Minuten dauern.

Um Ihnen einen Anhaltspunkt zu geben: Für Plant-for-the-Planet wurde ein solcher Film bereits gestaltet. Unten können Sie sich den Clip ansehen und sich inspirieren lassen. 



Eine andere Möglichkeit wäre das Ganze ähnlich wie Global Marshall Plan Unterstützer Björn von Schlippe in Form eines Comics umzusetzen oder wie bei „Explainity“ in einfacher Weise kurz zu erklären worum es sich bei der Global Marshall Plan Initiative handelt und welche Ziele verfolgt werden.


Schicken Sie uns Ihre Ideen –Ihr Drehbuch-an filme@globalmarshallplan.org Wir freuen uns auf ihre Vorschläge!

(Quellen: youtube.com, Bilder: subiaco.de)

 

 

- Global Marshall Plan lokal-

 

 

 

 

Gelungener Infoabend zum Thema "Ökonomie des Hungers" der Regionalgruppe München

Steigender Ressourcen- und Flächenbedarf - welche Lösungsansätze gibt es?

 

Ein Bericht der Regionalgruppe München

Die Regionalgruppe München veranstaltete am 18. April 2012 einen Infoabend zum Thema "Ökonomie des Hungers". Basierend auf der gleichnamigen Publikation des Wirtschaftswissenschaftlers Dr. Dirk Solte (FAWn), Unterstützer des Global Marshall Plan, arbeitete Mario Wagner, Mitglied in der Gruppe, die zentralen Thesen heraus. Das in großer Zahl erschienene Publikum erlebte einen interessanten Abend im EineWeltHaus in München, der nach dem eigentlichen Referat noch Raum für eine ausgedehnte Diskussion zum Thema bot. Manch einer saß im Anschluss daran noch in der angegliederten Gaststätte "Weltwirtschaft", um die Diskussion weiterzuführen.

Die Fläche unserer Erde ist begrenzt. Mit einer wachsenden Weltbevölkerung und einem steigenden Konsumniveau steigt auch der Flächenbedarf (derzeit über 1,5 Erden). Daraus resultiert eine Konkurrenz um Fläche und eine Gefährdung all jener Produktionsprozesse, die Fläche in größerem Maße benötigen, insbesondere also der Nahrungsmittelproduktion. Eine zentrale These des genannten Textes ist folgende: Hunger ist relativ, wonach man hungert, hängt vom Konsumniveau des jeweiligen sozialen Umfeldes ab. Das Problem des Hungers (i. S. v. mangelnder Partizipation an Wertschöpfung) hat seine Entsprechung im Problem des Zugriffes auf Natur- und Kulturgüter (die Grundlagen für Wertschöpfung).

Auf die Erläuterung dieser Thesen und deren Begründung sowie einzelnen Exkursen zu den abstrakteren Bereichen des Themas folgte ein Ausblick, wie dem Problem des ungleichen Ressourcenzugriffs Rechnung getragen werden könnte. Das Ziel ist es eine weltweite Ökosoziale Marktwirtschaft zu erreichen. Die Mittel dazu können aus einer Reform des Steuersystems kommen (im Einzelnen nachzulesen).

Nach dieser erfreulichen Veranstaltung mit ansprechender Diskussion plant die Regionalgruppe bereits den nächsten Infoabend am 20.06.2012 um 20 Uhr im EineWeltHaus. Dann wird sich alles um das Thema "Ökosoziale Marktwirtschaft - Perspektive eines zukunftsfähigen globalen Wirtschaftssystems" drehen. Mehr dazu finden Sie hier.

Für weitere Informationen schreiben Sie eine E-Mail an muenchen@globalmarshallplan.org. Die Publikation "Ökonomie des Hungers" von Dirk Solte steht Ihnen hier zum Download bereit.

 

 

(Quellen: oesf.de, einewelthaus.de)

 

MehrWertGeld, eine Initiative der Lokalgruppe Steyr-Kirchdorf, präsentiert neues Finanzinstrument

Wie Sie ihr Geld regional bewusst und nachhaltig anlegen können

Am 17.04.2012 wurde das Projekt „MehrWertGeld“, eine Initiative die aus der Global Marshall Plan Lokalgruppe Steyr-Kirchdorf heraus entstand, zum ersten Mal der Öffentlichkeit präsentiert.
MehrWertGeld ist kein Spendenprojekt, „es soll stattdessen in und für die Region wirken und den Menschen die Möglichkeit geben, in der eigenen Region zu investieren und eine nachhaltige Entwicklung zu ermöglichen.“
Dieses Konzept funktioniert, indem das Geld über die ausgegebenen MehrWert Sparbriefe auf einem Treuhandkonto gesammelt und anschließend für bestimmte Projekte als Kredit ausgegeben wird.

Der Antrag eines Kredits wird in zweierlei Hinsicht geprüft. Zum einen wird der Kreditnehmer von einer der beiden unterstützenden Banken auf seine wirtschaftliche Situation hin überprüft. Zum anderen wird kontrolliert, ob der Zweck für den ein Kredit ausgegeben wird, den sozialen, ökologischen und wirtschaftlichen Kriterien des Vereins entspricht, also ob dabei ein MehrWert für die Region gewährleistet wird. Außerdem ermöglicht es Vereinen, kleinen Unternehmen, Landwirten und Institutionen ihre Visionen und Ideen zu verwirklichen, die auf dem üblichen Finanzmarkt keine Chance bekommen hätten.

Transparenz wird bei MehrWertGeld groß geschrieben, daher ist es jedem Sparer möglich, die Geldflüsse nachzuvollziehen und zu beobachten, in welches Projekt sein Geld investiert wird. Das Motto lautet: „Machen Sie mit ihrem Geld, was Sie wollen!“. Dieses Projekt zeigt deutlich auf, das es möglich ist, sein Geld bewusst anzulegen und man Einfluss darauf haben kann, wohin sein gespartes Geld fließt.

Ist Ihre Neugierde geweckt und möchten Sie noch mehr über das spannende Projekt erfahren? Mehr Infos finden Sie unter www.mehrwertgeld.at oder auf dem Flyer.
Wenn auch Sie daran interessiert sind ein ähnliches Projekt bei Ihnen in der Region durchzuführen, dann melden Sie sich mit einer E-Mail an info@globalmarshallplan.org bei uns!

(Quelle: mehrwertgeld.at)
 

 

Das "Zukunftsregal" - ein Projekt der Wiener Lokalgruppe

Beteiligen Sie sich und "Verändern Sie die Welt durch lesen!"

 

Ein Beitrag der Global Marshall Plan Lokalgruppe Wien

Die Global Marshall Plan Lokalgruppe Wien hat die Idee der „Zukunftsbücherei“ aufgegriffen und das Projekt „Zukunftsregal“ gestartet.
Mit dem Motto „Verändern sie die Welt durch Lesen!“ wollen wir durch die Breitstellung von Büchern andere Menschen über nachhaltige und globale Themen sensibilisieren und so zur Bewusstseinsbildung beitragen.
Wir wollen das Bücherregal in verschiedenen Wiener Kaffeehäusern aufstellen lassen. Wenn genügend Mittel aufgebracht werden, können mehrere Lokalitäten genutzt werden.

Das Regal-Design: Das Regal/die Regale werden von einer Architekturklasse an der NDU (New Design University Niederösterreich) aus  recycelten Materialien, nachwachsenden Rohstoffen und Ähnlichem designt. Die Studierenden sollen dadurch motiviert werden ihre Kreativität in den Dienst einer guten Sache zu stellen und an den Herausforderungen, die die Umsetzung ihrer Pläne mit sich bringen, wachsen.

Das Zukunftsregal als Austauschspot: Die Bücher werden mit Global Marshall Plan Stickern versehen. Es ist angedacht, die Ausleihe bzw. das Tauschen von Büchern über BookCrossing zu koordinieren.

Crowdfunding: Die Crowdfunding–Plattform www.respekt.net gibt uns die Möglichkeit, unser Projekt schnell und einfach vielen Menschen zugänglich zu machen und damit die Chancen zu erhöhen, mehrere Zukunftsregale in Wien entstehen zu lassen. 

So könnt ihr uns unterstützen: 

1. In Form einer Bücherspende bzw. Übernahme eines Zukunftsliteratur-Abo

2. In Form einer finanziellen Spende auf der respekt.net-Website

 

Wir freuen uns sehr über eure Mithilfe, Anregungen und Ideen!

Eure Lokalgruppe Wien: Flo & Sarah & Verena & Flo

 

 

Sind Sie neugierig geworden? Dann informieren Sie sich hier über die Lokalgruppe Wien und ihr Engagement.

*** Bei Fragen oder dem Wunsch das Projekt zu multiplizieren, wenden Sie sich an das Koordinationsbüro unter gisela.wohlfahrt@globalmarshallplan.org. Das Buchplakat zum Ausdrucken rechts finden Sie hier zum Download. ***

(Quellen: www.lokalgruppewien.at, respekt.net)

 

 

 

 

 

Neugründung: Lokalgruppe Heidelberg / Mannheim

Werden Sie aktiv und bewegen etwas!

 

Ein Beitrag der sich gründenden Lokalgruppe Heidelberg

Können und wollen Sie die schlechten Nachrichten auch nicht mehr ignorieren? Hungersnöte in Afrika, ein immer stärker werdendes globales Ungleichgewicht, ein Ökosystem in Schieflage und ein Wirtschaftssystem, dass die Profitgier Einzelner über das Wohl Vieler stellt. Bisher wussten Sie aber nicht, wie Sie als Einzelner Bürger aktiv werden und etwas bewegen können?
Dann kommen Sie doch zu unserer neugegründeten Lokalgruppe Heidelberg-Mannheim.
Hier erörtern wir, was in der Welt falsch läuft und entwickeln im Dialog aussichtsreiche Alternativen. Wir setzen uns ein für Bewusstseinsbildung, indem wir Menschen in unserem Umfeld aufklären über das Konzept der Öko-Sozialen Marktwirtschaft, den Global Marshall Plan und Chancen und Wege zu einer Welt in Balance. Wo es uns möglich ist, versuchen wir, als Interessengemeinschaft Druck auf Politik und Wirtschaft auszuüben.

„Mir gefällt an der Global Marshall Plan Initiative, dass sie offen für
eigenes Engagement ist und marktwirtschaftliche Prinzipien mit sozialer und
nachhaltiger Verantwortung kombinieren will. Desweiteren ist für mich auch der
Name sehr positiv belegt und ich hoffe, dass hiermit Menschen erreicht werden können, die sich vielleicht bisher von anderen Organisationen und deren Aktionen eher abschrecken ließen.“
(Moritz)

Wir freuen uns also über engagierte Neumitglieder und alles was sie mitbringen an Ideen für Projekte, Wissen und Motivation. Dabei  kann jeder das einbringen, was er oder sie am besten kann bzw. ihm/ihr besonders am Herzen liegt. Nehmen Sie doch einfach Kontakt mit uns auf über heidelberg.mannheim@globalmarshhallplan.org. Wir freuen uns schon von Ihnen zu hören!

Auf den Fotos sehen Sie unsere erste Aktion als Lokalgruppe: Unseren Infostand zum Global Marshall Plan beim Hochschultag Ökosoziale Marktwirtschaft und nachhaltigkeit in Heidelberg/Mannheim am vergangenen Wochenende (12./13. Mai 2012), eine tolle Erfahrung!

 

Projekt "Messages to Mankind" wächst

Das Projekt aus der Lokalgruppe Bielefeld gewinnt prominente Unterstützer

 

Im März-Newsletter berichteten wir über den 17jährigen Schüler Lennart, Mitglied der Global Marshall Plan Lokalgruppe Bielefeld, der mit seinem Cousin die Initiative Messages to Mankind ins Leben gerufen hat. Die Beiden sammeln mit ihrem Projekt Messages to Mankind handschriftliche Beiträge prominenter Persönlichkeiten, in denen sie das zusammenfassen, was sie kommenden Generationen als Ratschlag mit auf ihren Lebensweg geben möchten, um die globalen Herausforderungen unserer Zeit zu bewältigen.

Auf unseren Aufruf hin, gab z.B. Ernst Ulrich von Weizsäcker seine Stimme dazu ab:

"Jörgen Randers beschreibt die Größe der Herausforderung richtig. Wenn wir nicht endlich in Richtung Effizienz und Suffizienz umsteuern und wenn wir nicht endlich den kindischen Glauben an die segensreiche Wirkung des Marktes überwinden, kann es für unsere Kinder und Enkel böse aussehen. Auch entsetzliche Kriege um Ressourcen sind nicht auszuschließen. Zum Glück ist die Chance noch vorhanden, durch eine Verfünffachung der Ressourcenproduktivität die Probleme zu lösen, ohne dass irgend ein Land in die Armut abrutscht.“ (Weizsäcker, Mai 2012)

Am 17. März reiste nun das jüngste Mitglied der Lokalgruppe Bielefeld, Lennart Benz, nach Rülzheim bei Karlsruhe, um dort einen Vortrag von Prof. Dr. Dr. Radermacher zu hören. Außerdem wollte Lennart Herrn Radermacher von der Initiative Messages to Mankind berichten, die von der Lokalgruppe Bielefeld unterstützt wird. Der Vortrag fand im Rahmen der Jubiläumsveranstaltung der Stiftung für Ökologie und Demokratie e.V. statt auf der Prof. Radermacher „in Würdigung seiner Verdienste um die Global Marshall Plan Initiative und eine weltweite Ökosoziale Marktwirtschaft“ der "Goldene Baum" verliehen wurde.

Nach dem interessanten Festvortrag konnte der siebzehnjährige Schüler Herrn Radermacher dafür gewinnen, seine Initiative zu unterstützen. Am 9. Mai kam dann die freundliche Botschaft von Franz Josef Radermacher:

Wenn dieses Projekt ihr Interesse geweckt hat und Sie sich einbringen möchten, schreiben Sie eine E-Mail an messages.to.mankind@globalmarshallplan.org oder lesen sie hier weiter.

 

- Ökosoziale Hochschultage -

 

 

 

 

Schwerpunkt: "Eine Frage der Ethik?"

2. Hochschultage Ökosoziale Marktwirtschaft und Nachhaltigkeit in Karlsruhe

 

Während die Vorbereitungen für das Jahrestreffen des Projekt „Hochschultage Ökosoziale Marktwirtschaft und Nachhaltigkeit“ in Günzburg laufen und die Initiatoren des Projekts noch Kleinigkeiten des neuen Corporate Designs absprechen, läuft die Organisation des Hochschultages an der Universität in Karlsruhe, organisiert von der Global Marshall Plan Hochschulgruppe, bereits auf Hochtouren!

Die Hochschulgruppe Karlsruhe veranstaltet dieses Jahr bereits ihren zweiten Ökosozialen Hochschultag. Im letzten Jahr war die Veranstaltung bereits so erfolgreich, dass der Hochschultag unter den besten drei Team-Projekten bei der Auszeichnung der „Stiftung Wissen plus Kompetenzen“ und des „House of Competence“ (Hoc) des Karlsruher Instituts für Technologie landete.

Auch in diesem Jahr hat die Gruppe wieder ein hochkarätiges zweitägiges Programm zusammengestellt, wozu am 13. Und 14. Juni alle Interessierten herzlich eingeladen sind:

Tom Hoyem, Wahlbeobachter der OSZE, dän. Minister a.D. und wird am 13. Juni alle  Teilnehmer des Hochschultages begrüßen und zum Thema "Alles beginnt mit demokratischen Wahlen" sprechen, gefolgt von der ersten Bürgermeisterin der Stadt Karlsruhe, welche zum Thema "Ethik in der Politik" sprechen wird. Nachmittags laden drei verschiedene Workshops zur thematischen Vertiefung ein, was mit einem Vortrag zum Thema Mikrokredite und einer abschließenden Podiumsdiskussion zur „Entwicklungszusammenarbeit“ abgerundet wird.

Am Donnerstag, den 14. Juni, wird P rof. Dr. Dr. Franz Josef Radermacher, Mitglied des Club of Rome und Mitinitiator der Global Marshall Plan Initiative, die Ökosoziale Marktwirtschaft vorstellen.

Anschließend laden Workshops zu Themen wie „Die Solarkrise als Chance – Hightech-Gründung aus der Hochschule“ und „Waffenhandel - ein Bombengeschäft“ zum aktiv werden ein. Weitere Vorträge zu den Themen  "Nachhaltigkeit und der neoliberale Zeitgeist“ und Was ist eigentlich gerechte Verteilung?“, sowie „Klimaschutz und Nahrung für alle - ist das möglich?“ laden alle Interessierten herzlich ein, sich mit dem Thema“ Ethik und Wirtschaft“ auseinanderzusetzen.

Nähere Informationen sowie das detaillierte Programm werden Sie demnächst auf der Projektseite hochschultage.org, der Website der Lokalgruppe und deren Facebookseite finden.

*** Das bundesweite Vernetzungstreffen des Hochschultage-Projektes findet von Freitag, 29. Juni bis Sonntag, 1. Juli 2012, im Wissenschaftszentrum der Universität Ulm auf der Reisenburg in Günzburg statt. ***

 

 

 

 

 



 

 

- Aus dem Netzwerk -

 

 

 

 

2052 - ein globaler Ausblick auf die nächsten 40 Jahre

Bericht an den CLUB OF ROME

 

Die Studie „Die Grenzen des Wachstums“ aus dem Jahr 1972 adressierte die wegweisende Frage wie die Menschheit sich den physischen Grenzen des Planeten Erde anpassen wolle. Mit 2052, präsentiert der Autor Jorgen Randers mit seinem Bericht an den CLUB OF ROME: Eine globale Vorausschau auf die nächsten 40 Jahre, jene belange, die „Die Grenzen des Wachstums“ vor 40 Jahren zum ersten Mal aufwarfen. 2052 ist seine persönliche Voraussage für die kommenden 40 Jahre, basierend auf den Projektionen anderer Wissenschaftler, Futurologen und Denker.

Der Bericht kommt zu folgendem Schluss:

Der Prozess der Anpassung der Menschheit an die Grenzen des Planeten hat in der Tat bereits begonnen. Im Verlaufe der nächsten 40 Jahre werden sich die Bemühungen den ökologischen Fußabdruck zu reduzieren weiter fortsetzen. Das künftige Wachstum der Bevölkerung sowie des BIP wird nicht nur von diesen Bemühungen eingeschränkt werden, sondern ebenfalls durch einen rapiden Fertilitäts-Abfall, der das Resultat aus Urbanisierung, Produktivitäts-Abfall und sozialer Unruhen sowie der weiterhin steigenden Armut der zwei Milliarden ärmsten Menschen unseres Planeten sein wird. Gleichzeitig wird die Menschheit beeindruckende Fortschritte im Bereich der Ressourcen-Effizienz und der Entwicklung klimafreundlicher Lösungen sehen. Es wird ein Umdenken stattfinden, welches den Fokus auf das Wohlergehen der Menschen legen wird, anstatt auf das Wachstum des Pro-Kopf-Einkommens. Und trotzdem - die umfassende Datenbasis, die 2052 zugrunde liegt, lässt darauf schließen, dass die Reaktion der Menschheit zu langsam sein wird. Aufgrund seiner Erfahrungen und Beobachtungen der letzten 40 Jahre, nimmt der Autor an, dass die Menschheit noch ca. 15 Jahre weiter über CO2 reduzierende Maßnahmen diskutieren wird. Der Ausstoß der CO2 Emissionen wird sich somit weiter erhöhen und 2030 seinen Höhepunkt erreicht haben. Danach greifen die entsprechenden Maßnahmen CO2 zu reduzieren. In 2052 wird sich der Ausstoß der CO2 Emissionen wieder ungefähr auf dem heutigen Niveau befinden. Die bis dahin ausgestoßenen Emissionen werden unsere Enkelkinder zwingen, in der zweiten Hälfte des 21. Jahrhunderts, mit sich selbst verstärkender, also unkontrollierter, globaler Erwärmung leben zu müssen.

Kernaussagen von 2052:

 

  • Das Wachstum der globalen Bevölkerung wird früher als erwartet stagnieren, da die Fertilität in den sich mehr und mehr urbanisierenden Regionen der Erde dramatisch sinken wird. Die globale Bevölkerung wird ihren Höhepunkt nach dem Jahr 2040 bei 8,1 Milliarden Menschen erreichen und dann abfallen. 
  • Das globale BIP wird aufgrund des geringer ausfallenden Bevölkerungswachstuns und den sinkenden Wachstumsraten bei der (Arbeits-)Produktivität langsamer wachsen als erwartet. Das globale BIP wird das heutige Level im Jahr 2050 um das etwa 2,2-fache übertreffen. 
  • Die Produktivität wird langsamer wachsen als in der Vergangenheit, da die Volkswirtschaften sich mit wachsender sozialer Unruhe und den negativen Konsequenzen extremer Wetter-Phänomene auseinandersetzen müssen. 
  • Das Wachstum des globalen Konsums wird sich verlangsamen, weil ein größerer Anteil des BIP in neue Investitionen fließen muss – um die Probleme zu lösen, die aufgrund von Ressourcen-Ausbeutung, Umweltverschmutzung, Klimawandel, Bio-Diversitätsverlust und Ungleichheit entstehen.
  • Das Versäumnis der Menschheit in der ersten Hälfte des 21. Jahrhunderts wirksam zu handeln und zu reagieren, wird den Planeten auf einen gefährlichen Pfad einer sich selbst verstärkenden, globalen Erwärmung in der zweiten Hälfte des 21. Jahrhunderts bringen.
  • Langsames Wachstum des Pro-Kopf-Konsums in weiten Teilen der Welt (und Stagnation in der reichen Welt), werden zu verstärkten sozialen Spannungen und Konflikten führen, die wiederum ein geregeltes Produktivitäts-Wachstum reduzieren werden. 
  • Die globale Bevölkerung wird sich verstärkt urbanisieren und weniger gewillt sein die Natur um ihrer selbst willen zu schützen. Die Bio-Diversität wird leiden. 
  • Die Folgen werden in den fünf im Buch untersuchten Regionen unterschiedlich ausfallen: Den OECD-Nationen (u.a. die EU-Staaten, Japan, USA und de anderen industrialisierten Nationen); dem Block der Schwellenländer (Brasilien, Russland, Indien, China und die weiteren großen zehn); und der Rest der Welt (jene 2,1 Milliarden Menschen, die ganz am Ende der Einkommens-Leiter stehen). 
  • Der überraschendste Verlierer dieser Entwicklungen werden die aktuellen, globalen, wirtschaftlichen Eliten sein. Der Block der Schwellenländer wird Fortschritte machen. Der Rest der Welt wird in Armut verharren. Alle – und vor allem die Armen – werden in einer mehr und mehr durch Unruhe und Klimaschäden geprägten Welt leben müssen. 
  • Die Welt des Jahres 2052 wird mit Sicherheit nicht einheitlich oder gleichmäßig aussehen – die Stimmungen und Voraussetzungen in den fünf betreffenden Regionen werden sich dramatisch unterscheiden.

 

Der Report "2052: A Global Forecast for the Next Forty Years" ist ab dem 15. Juni im Handel in englischer Sprache verfügbar: ISBN Nr. 1603584218.

Die Deutsche Gesellschaft CLUB OF ROME, die auch Mitglied des Koordinationskreis der Global Marshall Plan Initiative ist, veröffentlicht in wenigen Wochen 7 Thesen zur Wachstumsdiskussion. Diese können per Mail als pdf zugesandt werden. Bei Interesse bitte eine Mail an mail@clubofrome.de.

Das Video zur Vorstellung des Berichts in Rotterdam:

 

"Deine Stimme gegen Armut" - Bericht 2010 - 2011

Die Initiative veröffentlichte ihren ausführlichen Bericht über ihre erfolgreichen Kampagnen der vergangenen beiden Jahre

 

„Solange wir es uns leisten können, müssen wir fairer und sozialer mit den uns zur Verfügung stehenden Ressourcen umgehen. Wir alle können unseren Beitrag leisten. Jeder nach seinem Ermessen. Es muss nur jemand anfangen. Gerade deswegen finden wir es wichtig, uns für „Deine Stimme gegen Armut“ zu engagieren,da wir auch Zielgruppen abseits der Mainstreamprominenz ansprechen können.“ (Band – Jennifer Rostock)

"Deine Stimme gegen Armut" eine Aktion von VENRO, Herbert Grönemyer und anderen Fachleuten aus der Medienbranche, ist die deutsche Plattform des „Global Call to Action Against Poverty“ und Allianzpartner der Global Marshall Plan Initiative. Die Aktion fordert von der Bundesregierung mehr Engagement bei der Umsetzung der Millenniumsentwicklungsziele (MDG) bis zum Jahr 2015. Im März 2012 wurde nun ein erster ausführliche Bericht über ihre Kampagnen von 2010 bis 2011 veröffentlicht. 

Im Jahr 2010 standen die Kampagnen der Aktion unter dem Motto „Verhindere weitere Opfer!“, da zu dem Zeitpunkt in Folge von Armut ungefähr 24 000 Kinder pro Tag starben, das heißt alle 3 Sekunden starb eines, ein Skandal!

Um die Menschen für diese Ungerechtigkeit wach zu rütteln und Aufmerksamkeit auf die Aktion zu lenken, wurden in vielen deutschen Städten Leichenumrisse auf die Gehsteige gezeichnet. Außerdem verteilten die Aktivisten Postkarten an öffentlichen Orten, die man unterschreiben konnte und schließlich an den Bundesminister Herrn Schäuble geschickt wurden. Diese und sind nur Beispiele für viele weitere Aktionen. Auch viele „Tatort“ – Schauspieler setzten sich für die Kampagne ein, zeigten Profil und erzeugten zusätzlich enorme mediale Präsenz. So gab auch Benjamin Morik, ein „Tatort“ - Kommissar, seine Stimme ab: „Das muss angemerkelt werden: VERSPRECHEN HALTEN, KANZLERIN – 0,35% sind nur die Hälfte. Dieses Versprechen zu brechen ist ein Verbrechen! Wer den „Tatort“ einschaltet, darf bei den Sterbenden in Afrika nicht abschalten.“ Mit 0,35% kritisierte Morik dabei das von der Bundesregierung im Jahr 1969 gegebene Versprechen, 0,7% des BIP für Entwicklungshilfe zur Verfügung zu stellen.

Im dar dauffolgenden Jahr (2011) wurde die „Joker“ – Spielkarte als Kampagnenlogo genutzt, um so junge Menschen dazu zu motivieren, sich aktiv für die Erreichung der MDGs einzusetzen. Demnach lautete die Botschaftm „Deine Stimme ist dein Joker. Wenn du dich engagierst, kann sich das Verhalten der Entscheidungsträgerinnen und –träger ändern.“ Unter dem Motto „Einsatz erhöhen, Wort halten, Armut besiegen" erschienen jede Woche 2 Monate lang Geschichten über junge Menschen die sich weltweit dafür einsetzen, die globale Armut zu bekämpfen. Daraufhin wurden die beeindruckendsten Motive ausgewählt und auf Postkarten gedruckt. Diese wurden in 150 weiterführenden Schulen verteilt. Damit wurde gezeigt, dass Engagement viel Spaß bereiten kann und nicht kompliziert und aufwendig sein muss.

Die Forderung an die Regierung lautete 2011: Es soll mehr Geld für Entwicklungszusammenarbeit zur Verfügung gestellt werden, um so das 0,7% Ziel bis 2015 erreichen zu können. Jedoch fiel die Verabschiedung des Haushaltsetats für 2012 nicht besonders positiv aus. „Deine Stimme gegen Armut“ trat diesem Beschluss entgegen, indem die aktiven, Jugendliche dazu aufriefen, sich mit ihren Abgeordneten ihrer Gemeinde, die den internationalen Konsens noch nicht unterschrieben haben, in Verbindung zu setzen. Sie sollten die politischen Akteure an das 0,7% - Ziel erinnern. Es wurden Unterschriftenaktionen durchgeführt. Zudem verschickte VENRO Briefe an die Parlamentarier, um der Forderung Nachdruck zu verleihen.

Des Weiteren erhoben acht Prominente im Jahr 2011 im TV-Spot ihre Stimme und "schnippten" gegen Armut. Viele weitere beeindruckenden Aktionen wurden erfolgreich umgesetzt, Menschen  erreicht und motiviert sich für die Bekämpfung der Armut einzusetzen und ihre Stimme öffentlich zu vertreten.

Den ganzen Bericht können Sie hier lesen.

(Quelle: deine-stimme-gegen-armut.de)
 

 

Seminar "Führen & Arbeiten im Team"

Think Camp bietet für alle Interessierten vom 6. – 10. Juni ein Seminar in den Bergen Tirols an

 

Jeder Mensch hat unterschiedliche Talente die einem Team zu Gute kommen können. Um diese bestmöglich nutzen zu können und zusammenzuführen, muss man jedoch wissen wie. Nur dann kann eine Gruppe richtig erfolgreich werden, ohne dass einzelne Personen ihre eigenen Sichtweisen durchzusetzen versuchen. 

Lernen Sie ihre eigenen Talente besser kennen und lernen Sie die anderer zu erkennen, um daraus ein effektives Team bilden zu können. Auch mit Spannungen in einer Gruppe umgehen zu können will gelernt sein. 

Auf einer bewirteten Hütte in den Bergen Südtirols haben Sie im Juni die Chance mit einer ihnen unbekannten Gruppe, diesbezüglich Erfahrungen zu sammeln und eine Aufgabe mit unterschiedlichen Charakteren erfolgreich abzuschließen. 
Auch das eigene Zubereiten von Mahlzeiten, das Schlafen in einem Matratzenlager oder Zelt verbirgt ungeahnte Herausforderungen für eine Gruppe und „das Arbeiten in den herrlichen Bergen Südtirols, losgelöst vom üblichen Komfort bietet eine hervorragende Möglichkeit, sich auf die eigenen Stärken zu besinnen (…)“. 

Für vier Tage mit Übernachtung und Verpflegung kostet die Teilnahme 800 €, für Mitglieder der Genossenschaft 400€. Sind sie neugierig geworden und möchten auch Sie die Fähigkeiten ihres Teams auf der Arbeit oder in ihrem Verein optimieren? Dann informieren Sie sich hier oder auf dem Flyer über die weiteren Abläufe und wie sie sich anmelden können.

Die ThinkCamp Genossenschaft ist Mitglied im Koordinationskreis der Global Marshall Plan Initiative und Partner der Global Marshall Plan Academy. 

(Quelle: Think Camp)

 

- Aktuelle Diskussionen -

 

 

 

 

Ökosoziale Marktwirtschaft und Gemeinwohlökonomie: Ein Begegnungsgespräch

Wirtschaften mit Zukunft - Eine Veranstaltung des Ökosozialen Studierendenforums in Wien

 

Am 23. Mai veranstalt das Ökosoziale Studierendenforum (ÖSSFO), Mitglied des Koordinationskreises der Global Marshall Plan Initiative, in Wien eine Podiumsdiskussion zum Thema "Wirtschaften mit Zukunft". Klemens Riegler-Picker vom Ökosozialen Forum und Christian Felber als Vertreter der Gemeinwohlökonomie werden dabei unter der Moderation von Mirjam Unger (FM4) über ein zukunftsfähiges Wirtschaftssystem diskutieren.

Seit dem Jahr 2008 liegt der Begriff „Krise“ in aller Munde. Bankenkrise, Finanzkrise, Wirtschaftskrise – unser Wirtschaftssystem kommt nicht zur Ruhe und ist offensichtlich nicht fähig mit den bestehenden Krisen umzugehen. Deshalb möchte das ÖSSFO mögliche Alternativen zum bestehenden System diskutieren und aufzeigen, dass es andere Wege braucht um eine lebenswerte Zukunft für unsere Gesellschaft zu sichern.

Ein guter Anlass also, um Klemens Riegler-Picker und Christian Felber einzuladen, beide Unterstützer des Global Marshall Plan, und deren Konzepte für eine gesellschaftliche Entwicklung mit Zukunft vorzustellen.

Die Ökosoziale Marktwirtschaft strebt eine nachhaltige Gesellschaft an, die in den drei Bereichen Ökonomie, Ökologie und Soziales zukunftsfähig agiert, wobei das Gleichgewicht zwischen den Bereichen von besonderer Bedeutung ist. Ziel ist ein qualitatives Wachstum, das Lebensqualität für alle schafft – heute und für künftige Generationen.

Die Gemeinwohl-Ökonomie beschreibt die grundlegenden Elemente einer alternativen Wirtschaftsordnung und ist gleichzeitig offen für die Kombination und Synergie mit anderen Alternativen. Sie ist tendenziell eine Form der Marktwirtschaft, in der jedoch die Motiv- und Zielkoordinaten des (privaten) unternehmerischen Strebens „umgepolt“ werden – von Gewinnstreben und Konkurrenz auf Gemeinwohlstreben und Kooperation.

Ziel der Veranstaltung ist, Alternativen zu der vorherrschenden „business as usual“ –Mentalität kennen zu lernen, die offensichtlich keine Zukunft hat.

Mehr Infos zur Veranstaltung finden Sie hier. Den Veranstaltungsflyer gibt es hier zum Download.

(Quelle: Ökosoziales Studierendenforum)

 

Weiterentwicklung der Millenniumsentwicklungsziele?

VENRO beteiligt sich bei Post-2015-Agenda und berichtet, wo genau angesetzt werden muss

 

Es bleibt nicht mehr viel Zeit bis zum Jahr 2015. Daher müssen die Anstrengungen verstärkt werden, um die noch nicht erreichten Millenniumsentwicklungsziele (MDG) umzusetzen. Gleichzeitig stellt sich die Frage, wie es nach 2015 weitergehen soll?

"Einiges hat sich in den letzten zwölf Jahren getan. Nach Schätzung der Weltbank konnte das erste MDG-Teilziel, den Anteil, der in absoluter Armut lebenden Menschen im Vergleich zu 1990 zu halbieren, bereits im Jahr 2010 erreicht werden. Auch das MDG, den Anteil der Menschen ohne sicheren Zugang zu Trinkwasser zu halbieren, wurde bereits realisiert." Laut dem Verband Entwicklungspolitik Deutscher Nichtregierungsorganisationen (VENRO) sind jedoch sehr starke regionale Unterschiede zu erkennen. Die Erreichung einiger Ziele liegen noch in weiter Ferne und können wohl mit großer Wahrscheinlichkeit nicht bis 2015 erreicht werden.

Müssen die MDG erweitert oder sogar ersetzt werden, da sie globale Herausforderungen wie etwa den Klimawandel nicht ausreichend abbilden? Wie können die MDG mit den globalen Nachhaltigkeitszielen zusammengebracht und wie können die „blinden Flecken“ im MDG-Konzept, zum Beispiel zur sozialen Gerechtigkeit, ausgefüllt werden? Über eine solche „Post-2015-Agenda“ ist international, aber auch in Deutschland eine lebhafte Diskussion in Gang gekommen.  Das VENRO-Projekt „Perspektive 2015 – Armutsbekämpfung braucht Beteiligung“ beschäftigt sich schon lange mit den MDGs, betreibt thematisch bezogene Fachveranstaltungen und erarbeitet Publikationen, die einen Beitrag zu einer kritischen Diskussion über Armutsbekämpfung und die MDGs leisten. VENRO wird sich auch in Zukunft aktiv an der Diskussion mit „Perspektive 2015“ und die Aktion „Deine Stimme gegen Armut“ beteiligen.

Laut Dr. Bornhorst, stellvertretender Vorsitzender von VENRO und Leiter der Abteilung Entwicklungspolitik bei Misereor, ist dass Problem mit den MDGs, dass "die Ziele vor allem aus Nordperspektive festgesetzt“ wurden. Sie wurden somit weitestgehend ohne die Mitwirkung von Entwicklungsländern entwickelt.

Des Weiteren wären „Durchführungsbestimmungen“ vage und unverbindlich und damit schwer umzusetzen. Ein weiteres Hauptproblem aus Sicht von Dr. Bornhorst ist der fehlerhafte "MDG-Gedanke, der davon ausgeht, dass die Welt im Prinzip gut funktioniert und nur an einigen Stellen ein paar Stellschrauben nachjustiert werden müssen."
Dennoch ist der Grundgedanke der MDG gut, so Bornhorst, da sich z.B. allee Geberländer auf mehr Hilfe verpflichten und somit  auch ein Grad der Verbindlichkeiten entsteht, der grundsätzlich positiv ist. In Zukunft gehe es mehr darum die Ursachen zu bekämpfen und nicht die Folgen einer falschen Politik und eines falschen Wirtschaftens. „Das heißt generell gesprochen, dass wir ein nachhaltiges Entwicklungsmodell für Nord und Süd – welches einen radikalen Wandel der Produktions- und Konsummuster bedingt – quasi als neuen Leitstern brauchen.“

Hier können Sie das vollständige Interview mit Dr. Bornhorst lesen. 

Hier erfahren Sie mehr über Perspektive 2012 und den Verein VENRO, welcher unter anderem offizieller Unterstützer der Global Marshall Plan Initiative ist.

(Quelle: venro.org, Bilder: venro.org; Vereinte Nationen)
 

 

Billige Lebensmittel tragen hohe gesellschaftliche Kosten nach sich

Slow-Food Vorsitzende Ursula Hudson im Gespräch mit "UmweltDialog"

 

Ursula Hudson von Slow-Food (internationale NGO, die sich für nachhaltige Lebensmittelproduktion einsetzt) gibt Antworten darauf, wie es 20 Jahre nach der Gründung des Vereins, um unser Essen steht. Damals fing gerade der Fastfood Trend an, heute kommen vermehrt Skandale um verseuchte Lebensmittel ans Licht und über die unglaublichen Mengen Lebensmittel die täglich im Müll landen. Laut Hudson sind diese Gründe für viele Menschen umzudenken und bewusster zu essen. 

Der Verein klärt über nachhaltige, ressourcenschonende Lebensmittel auf und beleuchtet qualitativ hochwertigere und auch finanziell günstigere Alternativen. „Weniger ist mehr“ so die Aussage der Vorsitzenden. Außerdem möchte Slow-Food zunehmend auch den Wirkungsgrad auf die Politik erhöhen, indem sie Aktionen wie „Teller statt Tonne“ der Protesttafel unterstützen und damit Erzeuger wie auch Verbraucher erreichen. Qualitativ hochwertige Lebensmittel sind jedoch teuer, aber mit dem Verzicht auf Auto oder teuren Urlaubsreisen ließen sich die Kosten kompensieren, so die Aussage eines Studenten, der Hudson mit seiner Aussage imponierte. 

Das Wissen über Herkunft, Produktion und Verarbeitung von Lebensmitteln würde die Einstellung vieler ändern. Deshalb ist es wichtig hier mehr aufzuklären und mit kleinen Tipps darauf hinzuweisen, dass man auch mit einfachen Mitteln nachhaltig und günstig kochen kann. Slow-Food setzt bei der Bewusstseinsbildung schon bei werdenden Müttern und ihren Babys an. Aber auch Schulgärten, Besuche auf Bauernhöfen, Kinderkochclubs bieten Möglichkeiten Bewusstsein für Nahrungsmittel zu schaffen.

Das ganze Interview können sie hier lesen. 

(Quellen: umweltdialog.de, sonnenseite.com)


 

 

Klimapolitik spart Geld

Interview mit EU-Kommissarin Connie Hedegaard über internationale Klimapolitik

 

Connie Hedegaard erklärt die Komplexität der Klimadebatte und die Notwendigkeit, andere Bereiche wie z.B. Verkehr, Forschung und Handel in die Klimadebatte zu integrieren. Es geht darum „Die Schattenseiten unseres Wachstums für die Umwelt und die Ressourcen einzuberechnen, um zu nachhaltigem Wachstum zu kommen.“
Einen Ansatz der EU, die Klimaziele zu erreichen, ist z.B. der Emissionshandel für den Flugverkehr. Das Problem dabei ist, dass immer mehr Stimmen laut werden es handle sich dabei um einen „Klima-Handelskrieg“. Die Kommissarin aber erläutert, dass die Rechtslage genau geprüft wurde und „sie völlig im Einklang mit den WTO-Regeln und der Weltluftfahrtbehörde ICAO ist.“

Auch die Wirtschaftskrise hatte einen Effekt auf den Ausstoß von Emissionen. Es wurde ersichtlich, dass die Rezession eine Senkung von Emissionen zur Folge hatte. Das bedeutet aber auch, dass ein Aufschwung mit wieder steigenden Emissionen einhergeht. Da stellt sich die Frage, ob Marktmechanismen, wie Emissionshandel, der richtige Ansatz ist, um Emissionen zu senken.  

In schlechten Zeiten sinkt der Preis von Emissionszertifikaten und somit der Anreiz der Betriebe Emissionen einzusparen. „Aber stellen Sie sich vor, wir hätten stattdessen in der Krise eine feste Steuer gehabt, die die Unternehmen zusätzlich belastet“, sagt die Kommissarin. Es muss versucht werden Emissionen vom Wachstum zu entkoppeln. Dies ist z.B. in Dänemark schon erfolgreich geschehen. Connie Hedegaard ist zuversichtlich, dass es weitere Fortschritte im Emissionshandel geben wird, da auch andere Regionen der Welt den Handel mit Emissionszertifikaten testen.

Lesen Sie hier das vollständige Interview mit Kommissarin Hedegaard. 

(Quelle: taz.de, Bilder: taz.de)
 

 

Eurorettung nur mit Green New Deal

Arbeitspapier von Sven Giegold

 

Sven Giegold, Mitglied der Grünen Fraktion im Europaparlament, und sein Team beschäftigten sich mit den Ursachen der hohen Verschuldung der Euroländer wie Spanien, Portugal, Griechenland, Italien und Irland. Nach ihren Ergebnissen ist die starke Abhängigkeit von Fossilen Energieträgern und nicht-erneuerbaren Rohstoffen Mitverantwortlich für die Eurokrise. 

Da Europa ein Kontinent mit wenigen Rohstoffen ist, ist jedes einzelne Land auf Importe angewiesen. Durch den Wirtschaftsaufschwung in Indien und China erhöht sich jedoch die weltweite Nachfrage nach fossilen Energieträgern und Rohstoffen drastisch. Die Preise dafür steigen weiter an und schließlich geht dies mit einer Verschuldung der Länder einher. Auch die wirtschaftlich starken Länder in Europa werden die ansteigenden Kosten früher oder später zu spüren bekommen. 

Bezüglich der Importe leben die verschuldeten Euroländer besonders ökologisch über ihre Verhältnisse. So bezieht z. B. Italien drei Viertel seines Stormbedarfs aus Öl, Gas und Kohle und gab dafür 71 Mrd. Euro innerhalb eines Jahres aus.

Der „Green New Deal“ setzt sich hinsichtlich dieser Problematik dafür ein, dass Geld künftig nicht in Banken und Staaten investiert wird, ohne ökologische und soziale Gesichtspunkte mit einzubeziehen. Es gilt daher das Geld in erneuerbare Energien, Energieeffizienz und Materialeffizienz als in Flughäfen oder Straßenbau anzulegen, um somit die Abhängigkeit von Rohstoffen zu verringern. Außerdem wäre laut Sven Giegold und Sebastian M. Mack „ein ehrgeizigeres und verbindliches EU- Treibhausgasminderungsziel von 30 % bis 2020 (…) ein wichtiger Schritt für mehr Umweltschutz - und auch für neue Arbeitsplätze (…)“

Für mehr Informationen steht Ihnen hier das Arbeitspapier von Sven Giegold und Sebastian M. Mack zur Verfügung.

(Quelle: "Eurorettung nur mit Green New Deal")

 

"Ich glaube, dass Occupy Hoffnung gibt"

Kapitalismus-Kritikerin und Global Marshall Plan - Unterstützerin Margit Kennedy im Gespräch mit Deutschlandradio

 

Margit Kennedy, eine Buchautorin die mehre kritische Bücher zum Finanzsystem verfasst hat, darunter „Occupy Money“ und „Geld ohne Zinsen und Inflation“, drückte ihre Hoffungen bezüglich der Occupy-Bewegung während eines Gespräches am 31.03.2012 mit Deutschlandradio Kultur aus.

Die Kapitalismus-Kritikerin bezeichnete Occupy als eine "außerordentlich wichtige Bewegung" und stimmte nicht mit der Meinung des Bundespräsidenten Joachim Gauck überein, der Occupy als "albern" betitelte. Kennedy betonte: „Ich glaube, dass Occupy Hoffnung gibt. Es ist meines Erachtens nach eine Bewegung, die von niemandem gesteuert wird, aber von dem Wunsch getragen wird, irgendetwas, das schief läuft, zu retten.“

Laut der Autorin sei die Bewegung in einer Zwickmühle, da die Gesellschaft „in einem Denkgefängis“ lebe. Jedoch glaubt sie, dass Occupy eine „neue Zivilisation“ fördern will und ein stabiles Geldsystem ohne Zins möglich ist.

Kennedy sagte weiter, dass das System besser funktionieren würde, wenn man mit etwas anderem spekuliert als mit Geld. Denn „überall wo Spekulation auftritt, bei Dingen, die wir zum Leben brauchen - ob das Geld ist, ob das Lebensmittel sind, ob das Wasser ist oder was auch immer - da bezahlen wir alle drauf außer einige wenige, die ungeheuer profitieren.“

Das vollständige Interview können Sie sich hier anhören.

Occupy ist eine friedliche Bewegung gegen die Macht der Finanzmärkte und für mehr Demokratie. Die weltweiten Anhänger, ob in Japan, Amerika oder Deutschland sind vor allem über das Internet miteinander vernetzt und berichten über Aktionen, diskutieren und informieren über Twitter und Facebook. Auch auf Websites wie occupywallst.org oder occupytogether.org klären sie über die Bewegung auf und ermutigen Menschen mitzumachen. Auch auf der Facebookseite des Global Marshall Plans können Sie zu den Forderungen diskutieren und somit zur Meinungsbildung beitragen, damit wir einer Welt in Balance ein Stück näher zu kommen!

(Quelle: Deutschlandradio, Bilder: dradio.de; margritkennedy.de)

 

 

Bundesregierung setzt sich langfristig für Aktivitäten der UN-Dekade "Bildung für Nachhaltige Entwicklung" ein

Bildung für Nachhaltigkeit soll verstärkt auch institutionell und strukturell gefestigt werden

Im Jahr 2002 haben die Vereinten Nationen (UN) für die Jahre 2005 bis 2014 die Weltdekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" ausgerufen. Die internationale Initiative will dazu beitragen, die Prinzipien nachhaltiger Entwicklung weltweit in den nationalen Bildungssystemen zu verankern. Laut Bundestagsbeschluss vom 26. April 2012 soll nun die Förderung von Folgeaktivitäten zur UN-Dekade  eingeleitet werden.

Viele Institutionen, einzelne Personen, Vereine wie auch Unternehmen setzen sich ebenso wie die Global Marshall Plan Initiative intensiv mit der Thematik "Nachhaltigkeit" auseinander und tragen zur Bewusstseinsbildung innerhalb der Zivilgesellschaft bei.  Auf diese Weise erreicht werden, dass Nachhaltigkeitsthemen langfristig in allen Bereichen der Bildung, vom Kindergarten bis zur Erwachsenenbildung, integriert werden. Für eine „zukunftsfähige Gesellschaft“!

Die „Bonner Empfehlungen“ -eine Forderung der Finanzierung von Folgeaktivitäten der UN-Dekade- wurden im Februar 2012 formuliert. Für die dauerhafte Sicherung dieses Themnkomplexes innerhalb des Bildungsbereiches gibt es nun seit Ende April einen Beschluss der deutschen Bundesregierung. Generalsekretär der DUK Dr. Roland Bernecker äußerte sich zu diesem Beschluss mit den Worten: „Wir begrüßen den Beschluss des Bundestags sehr. Es ist in den letzten Jahren gelungen, Bildung für nachhaltige Entwicklung zu stärken und mehr Gewicht zu geben. Das gelang besonders über zahlreiche Projekte, die von vielen Akteuren in ganz Deutschland durchgeführt wurden. Jetzt kommt es darauf an, sie auch institutionell und strukturell zu verankern."

Die UNESCO zeichnete im Rahmen der UN-Dekade bereits 1500 Bildungsprojekte und 13 Kommunen aus. Darunter wurden auch die Hochschultage Ökosoziale Marktwirtschaft und Nachhaltigkeit als offizieller Beitrag und die Global Marshall Plan Academy als offizielles UN-Dekade Projekt ernannt.

Weitere Informationen über den Beschluss find Sie hier.

(Quelle: www.bne-portal.de)
 

 

Der Klimaschutz muss profitabler werden!

Ernst Ulrich von Weizsäcker im Interview mit dem Handelsblatt

 

Nach 40 Jahren wird der Report „Die Grenzen des Wachstums“ vom CLUB OF ROME durch einen neuen Report erweitert. Laut Weizsäcker hat das Buch „Die Grenzen des Wachstums“ die Europäer gelehrt vorauszuschauen und in Solarenergie und Energie Effizienz zu investieren.

"Die Entwicklungsländer haben zunächst negativ reagiert und die US-Amerikaner auch. In den USA wurde Club of Rome später mit europäischen Pessimismus gleichgesetzt." Nach etwa 30 Jahren Umweltpolitik wurde die Abkopplung von Umweltverschmutzung vom Wirtschaftswachstum in Deutschland realisierbar. "Aber nun brauchen wir noch eine Abkopplung des Wirtschaftswachstums vom Ressourcenverbrauch", erklärt Weizsäcker.

Zum Erscheinungsdatum des Buchs „Die Grenzen des Wachstums“ wirbelten die Thesen die Öffentlichkeit auf. Dennoch denkt Weizsäcker nicht, dass der Bericht „2052“ so aufrütteln wird wie der vor 40 Jahren. Dies liegt hauptsächlich an der schon bekannten Notwendigkeit einer Umstellung der Wirtschaft.
Der Politiker betont, dass Wachstum nicht zulasten der Natur gehen darf. Viele verkaufen ihre Natur, um schnell Profit zu machen, obwohl vielen laut Weizsäcker nicht bewusst zu sein scheint, dass dadurch eine Art von Reichtumsblase entsteht. Um diese Probleme zu lösen, sieht Weizsäcker die Notwendigkeit, Klimaschutz und Artenschutz profitabel zu machen. Ein Beispiel Weizsäckers ist es „die Energiepreise Jahr um Jahr so viel teurer zu machen, wie die Effizienz im abgelaufenen Jahr zugenommen hat. Sodass zwar die Ausgaben für Energie im Durchschnitt konstant bleiben, aber eine Selbstbeschleunigung der Energieeffizienz eintritt.“

Lesen Sie hier das vollständige Interview auf Handelsblatt online.

(Quelle: Handelsblatt; Bilder: Handelsblatt; Club of Rome)
 

 

Regionaler Atomkrieg führt zu globaler Hungersnot

Neue internationale IPPNW-Studie: Selbst ein kleiner, lokal begrenzter Atomkrieg könnte über eine Milliarde Todesopfer fordern.

 

Eine neue Studie der Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) zeigt, dass schon ein regionaler Atomkrieg mehr als eine Milliarde Menschenleben gefährden würde.

Dr. med. Ira Helfand, Autor der Studie „Hungersnot gefährdet eine Milliarde Menschen – globale Folgen eines regionalen Atomkrieges auf Landwirtschaft, Lebensmittelversorgung und menschliche Ernährung“, mahnt, dass schon relativ kleine atomare Arsenale unser Ökosystem sehr stark verändern können. So z.B. fanden sie heraus, dass sinkende Temperaturen und reduzierte Niederschläge infolge eines Atomkrieges in wichtigen landwirtschaftlichen Regionen den Anbau von Getreide, Mais und Reise gravierend stören und weltweit zur Nahrungsmittelknappheit und Preiserhöhungen führen würden.

 

Ergebnisse aus der Studie:

  • In den USA würden die Maisernten ein Jahrzehnt lang um durchschnittlich 10% geringer ausfallen, wobei der stärkste Rückgang (20%) im fünften Jahr aufträte. Bei Sojabohnen betrüge der Produktionsrückgang 7%, mit dem stärksten Verlust (mehr als 20%) ebenfalls im fünften Jahr.
  • Der chinesischen Reisproduktion würde zurückgehen. Während der ersten vier Jahre würde der Rückgang durchschnittlich 21% betragen; über die nächsten sechs Jahre hinweg läge die durchschnittliche Einbuße bei 10%.
  • Steigende Lebensmittelpreise würden Hunderte Millionen der ärmsten Menschen der Welt den Zugang zu Nahrung abschneiden. Selbst wenn die Agrarmärkte weiterhin normal funktionieren würden, wären innerhalb von zehn Jahren 215 Millionen Menschen unterernährt.

Es ist wichtig, dass weitere Forschungen zum Thema vorangetrieben werden. Diese Studie zeigt deutlich, dass eine große Gefahr von schon einem regionalen Atomkrieg ausgeht. Es muss ein Umdenken stattfinden, damit die Gefahr minimiert werden kann. 

Den vollständigen Artikel zur Studie finden Sie hier.

(Quelle:Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) 2012; Bilder: Sonnenseite.com, IPPNW)
 

 

Wie viel kann die Politik in Zeiten der Globalisierung noch ausrichten?

Schekker-Interview mit Emily Haber, Staatssekretärin im Auswärtigen Amt

Welchen Einfluss hat die Globalisierung auf die einzelnen Staaten und wie viel kann die Politik in Zeiten der Globalisierung noch ausrichten? Antworten zu diesen Fragen und anderen brachte die Schekker-Autorin Isabel von der Staatssekretärin des Auswärtigen Amts in Erfahrung.

Emily Haber verdeutlichte am Beispiel Nordkorea, dass es ohne Globalisierung und ohne Handel keinen Wohlstand geben würde. Jedoch ist es ebenso wichtig, dass die Regierungen die Globalisierung aktiv mit gestalten, um den Herausforderungen der zunehmenden Vernetzung von Staat und Unternehmen gerecht werden zu können.
Ein Zeichen für eine positive Entwicklung sind nach Haber die Umfragewerte, dass Globalisierung von den Deutschen heute eher als Chance gesehen wird, als früher.

Angelegenheiten bezüglich Bildung z.B. werden heute noch im Rahmen der einzelnen Staaten entschieden. Dementsprechend bleibt „der Nationalstaat (…) für die meisten Menschen noch immer der wichtigste Bezugsrahmen.“
Dagegen ist der Klimawandel eine Problematik die alle Länder der Erde betrifft und auf globaler Ebene eine Lösung hierfür gefunden werden muss. So hat die Bundesregierung anlässlich der neuen „Gestaltungsmächte“ wie China, Indien und Brasilien ein neues Konzept „Globalisierung gestalten – Partnerschaften ausbauen, Verantwortung teilen“ vereinbart.

Auch europäische Integrationsprozesse sind laut der Staatssekretärin nötig, denn „die derzeitigen Probleme im Euro-Raum zeigen vor allem, dass die Einführung einer gemeinsamen Währung eine enge Koordinierung der Wirtschafts- und Finanzpolitik erfordert.“ Die EU hat vor allem mit ihrer Außen- und Sicherheitspolitik ein Ansehen als Staatenverbund bekommen. Wichtig im Zuge der Globalisierung ist nach Emily Haber „mehr Europa.“

Hier können Sie das ganze Interview lesen. 

(Quelle: schekker.de)

 

Für eine zukunftsfähige Gesellschaft

Interview mit Stephan Pernkopf

Im UmweltJournal-Interview fordert der neue Präsident des Ökosozialen Forums, Landesrat Dr. Stephan Pernkopf, dass die vorhandenen politischen Hebel- und Lenkungseffekte für die richtigen Dinge genutzt werden. "Unsere Wirtschaft, Politik und Gesellschaft muss zukunftsfähiger werden, mit einer Ökosozialen Marktwirtschaft als Basis. Ich möchte mit dem Ökosozialen Forum neue konkrete Lösungen suchen, diese weiterentwickeln und für ihre Umsetzung eintreten", so Pernkopf. 

Das gesamte Interview können Sie im UmweltJournal/Mai 2012 und hier nachlesen.

 

 

Das Zukunftsbild der europäischen Jugend

www.expectations2012.eu

 

Von 9. bis 30. Mai findet eine groß angelegte Online-Konsultation über die Vorstellungen, Erwartungen und Sorgen der Jugend statt. Das Ziel dieser Initiative lautet: Junge Menschen aus ganz Europa entwickeln auf www.expectations2012.eu ein gemeinsames Zukunftsbild.
TrägerInnen sind die Julius Raab Stiftung, das Netzwerk des Europäischen Forum Alpbach, die österreichische Bundesjugendvertretung u.v.m.
Dieses Pilotprojekt, bei dem ein innovatives Online-Konsultations-Tool zur BürgerInnenbeteiligung zum Einsatz kommt, soll die in den westlichen Demokratien oft beklagte Lücke zwischen der Web 2.0-Generation und den Top-EntscheidungsträgerInnen und politischen RepräsentantInnen schließen. Die Diskussion dazu läuft ab 9. Mai drei Wochen lang.
Die Vorstellungen, Erwartungen - aber auch Wünsche und Ängste - bilden die Fundamente für das Leben in der Zukunft. Diese werden bereits jetzt entworfen, daher müssen die Erwartungen der jungen Generation schon heute Berücksichtigung finden. Die Organisatoren wollen die Diskussion dort anstoßen, wo Jugendliche und Berufseinsteiger, aber auch Selbstständige persönlich am stärksten betroffen sind: Bildung, Sozialsystem, Wirtschaft und Arbeitsmarkt, Umwelt, Kultur und Medien, und selbstverständlich die Weiterentwicklung Europas. Das Europäische Forum Alpbach, das heuer unter dem Generalthema „Expectations - The Future of the Young“ steht, bietet eine ideale Plattform, um diese Themen ganzheitlich und überparteilich zu diskutieren.

Je mehr junge Menschen mit verschiedensten Hintergründen sich beteiligen, desto mehr werden wir gehört werden, sind die Organisatoren überzeugt. Auch Jugendgruppen und Schulklassen können das Thema aufgreifen und gemeinsam auf der Online-Plattform über die Zukunft diskutieren. Ab sofort können sich junge Menschen auf der Website registrieren. Gepostet, gevotet und diskutiert wird in deutscher und englischer Sprache. Die gesammelten Erwartungen werden in einer Publikation zusammengefasst und im August als Impulse in die Diskussionen beim Europäischen Forum Alpbach einfließen.


Rückfragen:
Thomas Goiser
0664-2410268
kommunikation@juliusraabstiftung.at
 

 

- Lesetipp -

 

 

 

 

Buchtipp: Europas Sprachen und Kulturen im Wandel der Zeit

Eine Entdeckungsreise

 

 

Die Entwicklungen in Europa sind für die Zukunft der Welt von höchster Bedeutung. Europa ist nämlich die am weitesten entwickelte supranationale Governancestruktur. In dieser werden heute 27 Saaten mit einer Vielzahl von Sprachen und individuellen Historien integriert. Der europäische Weg ist schwierig aber bisher erfolgreich. 

Letztlich wird die ganze Welt in eine solche Richtung gehen müssen, wenn Nachhaltigkeit das Ziel ist. Dabei ist es wichtig zu verstehen, was die Staaten Europas bei aller Individualität verbindet – das Gemeinsame in der Unterschiedlichkeit.
Dies auch deshalb, um abschätzen zu können, wie die Schwierigkeiten in Bezug auf die globalen Regierungserfordernisse im Verhältnis zu den Schwierigkeiten bei der weiteren Entwicklung Europas einzuschätzen sind.

Wichtige Einblicke in diese Thematik liefert das spannende Buch „Europas Sprachen und Kulturen im Wandel der Zeit“ von Joachim Grzega, das auch die Brücke zur Thematik einer weltweiten Ökosozialen Marktwirtschaft und eines Global Marshall Plans schlägt. Dieses Buch empfiehlt sich allen, die sich für die Themen Kultur, Europa, Globalisierung, Nachhaltigkeit, Global Marshall Plan und die Ökosoziale Idee interessieren.

"Es ist ein wichtiges Buch zur richtigen Zeit!" Prof. Dr. Dr. Franz Josef Radermacher.

(Quelle: Prof. Dr. Dr. F. J. Radermacher; Bilder: Amazon, Grezga.de)

 

- Aktionen -

 

 

 

 

"Spekulation macht Nahrung unbezahlbar – Mit Essen zockt man nicht!"

Bündnis zivilgesellschaftlicher Organisationen ruft Politik zum Handeln auf

 

Finanzinvestoren beeinflussen die Preise von Lebensmitteln und lassen sie so oft bis ins unermessliche steigen. Mit einer Aktion vor dem Bundeskanzleramt unter dem Motto "Spekulation macht unbezahlbar – Mit Essen zockt man nicht!" haben Aktivistinnen und Aktivisten darauf aufmerksam gemacht!

Besonders spüren die Ärmsten die Folgen der Spekulation von Nahrungsmittlen, aber auch Bauern leiden und den starken Schwankungen von Preisen.

Das Bündnis aus Attac, Weed, Oxfam, dem Südwind-Institut, Medico international und der Welthungerhilfe fordert die Politik endlich Maßnahmen zu ergreifen, damit die Spekulationen mit Nahrungsmitteln ein Ende finden. Eine Möglichkeit bietet die laufende Reform der europäischen Richtlinie über Märkte für Finanzinstrumente (MiFID). Obwohl auch die Regierung und andere Abgeordnete an der MiFID arbeiten kam es noch zu keinen Ergebnissen. Frank Braßel von Oxfam kritisiert die die Unentschlossenheit von Finanzminister Schäuble und Kanzlerin Merkel, die Spekulation mit Nahrungsmitteln zu begrenzen. 

Die Unterschriftenaktion

Sieben Organisationen – Attac, Weed, Oxfam, Südwind-Institut, Welthungerhilfe, Fian und Medico International – sammeln seit Ostern Unterschriften gegen Nahrungsmittelspekulation.

Die gesammelten Unterschriften sollen an die Bundesregierung übergeben werden, so dass diese zum Handeln bewegt wird - sprich: Die Spekulation mit Nahrungsmitteln stoppt.

Das Problem der Nahrungsmittelspekulation führt nicht nur zu Protesten in Deutschland. Auch in weiteren EU-Mitgliedsstatten zivilgesellschaftlicher Organisationen zusammengefunden, die die EU auffordern, der Spekulation Einhalt zu bieten.

Wenn auch Sie helfen wollen die Spekulation mit Nahrungsmitteln zu begrenzen, unterschreiben Sie auf einer der folgenden Websites:

Attac: www.attac.de/hungerstopp
Oxfam: www.oxfam.de/gegenspekulation
Weed: www.weed-online.org/themen/finanzen/nahrungsmittelspekulation/index.html
Südwind: www.suedwind-institut.de/mitmachen/aktionen-kampagnen/mit-essen-spielt-man-nicht/
Welthungerhilfe: www.welthungerhilfe.de/pm-gegen-spekulation.html
Medico International: www.medico.de/spekulation

Den vollständigen Beitrag zur Aktion finden Sie hier

(Quelle: Spekulation mach Nahrung unbezahlbar; Bilder: attac.de, weed-online.org)

 

Aktiv werden: Energie für die Welt!

Die "Energie für die Welt"-Kampagne möchte Millionen Menschen aus der Armut helfen

 

Linkin Park, eine weltberühmte Musikband, hatte im Jahr 2004 die “Music for Relief“ gegründet um Menschen infolge von Desastern zu unterstützen. Music for Relief konnte Millionen an Spenden sammeln und Opfern vom Tsunami im Jahr 2005 und jüngst auch Opfern des Erdbebens in Haiti und des Tsunamis in Japan helfen.

Music for Relief möchte jetzt mit seiner neuen Kampagne Power the World (Energie für die Welt) Millionen einen Zugang zu Elektrizität bieten. Obwohl ca. eine Milliarde Menschen weltweit keinen Zugang zu Elektrizität haben, bekommt dieses Thema nur wenig mediale Aufmerksamkeit. 

Um Menschen zu informieren und die mediale Aufmerksamkeit für das Anliegen zu erhöhen, entwickelte Musik for Relief die folgende Diashow:


Elektrizität wird benötigt um Krankenhäuser, Bewässerungsanlagen, Lebensmittelhilfe, Schulen und neue Erwerbsmöglichkeiten zu schaffen. Ohne Elektrizität ist dies beinahe unmöglich.

Dennoch gibt eine gute Nachricht, denn Afrika ist eines der wohlhabensten Länder wenn es um das Potenzial von Solarenergie geht. Außerdem ermöglichen die sinkenden Preise von Soloarpanels auf dem Weltmarkt, dass Gemeinschaften nicht mehr lange auf den Bau von Kraftwerken usw. warten müssen, sondern auf einfache Art und Weise lokal Zugang zu Elektrizität erlangen können.

Der einstige US-Präsident Bill Clinton und ebenso U.N. Generalsekretär Ban Ki-moon haben wiederholt zum Ausdruck gebracht, dass Zugang zu Elektrizität die Verhältnisse dieser Regionen verbessert. Laut Ban Ki-moon ist es notwendig, dass Regierungen ihre Finanzierungen erhöhen um Menschen Zugang zu bezahlbarer Elektrizität zu verschaffen. Lesen Sie hier mehr über Ban Ki-moons Statement.

Music for Relief unterstützt das Vorhaben und hofft auch auf Ihre Unterstützung. Hier können Sie unterschreiben und so helfen die von Energiearmut betroffenen Menschen mit Energie zu versorgen! 

Den vollständigen Artikel finden Sie hier.

(Quelle: mother nature network; Bilder: mother nature network, Power The World
 

 

Petition an die EU-Kommission zur Regulierung der Einkaufsmacht von Supermärkten

Studie veröffentlicht neue Ergebnisse über Wertschöpfungskette von Bananen und Arbeitsbedingungen auf den Plantagen

 

Die Studie „Das krumme Ding mit der Banane: Ausbeutung auf den Plantagen in Costa Rica und Kolumbien“, die vom katholischen Entwicklungshilfswerk MISEREOR und SÜDWIND durchgeführt wurde, befasst sich mit den Arbeitsbedingungen auf Bananenplantagen in Kolumbien und Costa Rica.

Die Banane ist die meist exportierte Tropenfrucht weltweit. Danach kommen erst Äpfel und andere Tropenfrüchte wie Mangos und Ananas. Sie werden hauptsächlich aus Entwicklungsländern in Industrieländer importiert. Die Arbeit auf den Plantagen bildet eine wichtige Einkommensquelle für viele tausende Familien in entwicklungsschwachen Ländern.

Allerdings sind die Lebensbedingungen der ArbeiterInnen von vielen Faktoren abhängig. Zum einen von Exportpreisen, zum anderen von den sozialen und ökologischen Produktionsbedingungen und schließlich vom Wettbewerbskampf und Machtkonzentration entlang und vor allem am Ende der Wertschöpfungskette, nämlich bei den Supermärkten.
Alle drei Faktoren sind so ausgerichtet, dass sie die Lebensbedingungen der Menschen weiter verschlechtern. Trotzdem sind sie auf die Arbeit auf den Plantagen angewiesen, um ihre Familien ernähren zu können.
Die Wertschöpfungskette hat eine große Wirkung auf die Arbeitsbedingungen in diesen Ländern. Daher haben zum Beispiel niedrige Preise am Ende dieser Kette Einfluss auf die Lohnbedingungen am Anfang der Kette. Aber auch die Handelspolitik der importierenden Länder trägt hier große Verantwortung. Supermärkte nutzen oft ihre Macht aus, um Marktanteile zu gewinnen und die Bezahlung ihrer Zulieferer ist oft unfair und nicht nachhaltig. Die Forderung von Armin Paasch lautet daher, dass „in diesen Fällen (…) auch die EU aktiv werden muss, indem sie die Importeure und Supermärkte zur Transparenz und Einhaltung von Menschenrechten in der Lieferkette verpflichtet.“

Supermärkte sind die machtvollsten Akteure in der Beschaffungskette von tropischen Früchten. Um zusätzliche Marktanteile zu gewinnen, missbrauchen sie ihre Einkaufsmacht, nutzen unfaire Einkaufspraktiken und zahlen nicht nachhaltige, niedrige Preise an ihre Zulieferer. Schließlich bedeutet das in vielen Fällen, dass Menschrechte nicht beachtet werden, die Produktion die Umwelt zerstört, die Gehälter der ArbeiterInnen nicht angemessen sind und sie oft Schwierigkeiten haben sich und ihre Familie zu ernähren. Aber auch, dass Gesundheits- und Sicherheitsstandards nicht eingehalten werden.

Daher fordert die Kampagne „Make Fruit Fair!“ die EU Kommission und vor allem Manuel Barroso auf, die Neugestaltung des Wettbewerbsrechts zu veranlassen und damit eine Verbesserung der Lebensbedingungen der ArbeiterInnen zu gewährleisten!

Unterstützen Sie die Pedition und unterschreiben Sie hier für bessere Bedingungen auf den Bananenplantagen!

(Quellen: makefruitfair.de, "Das krumme Ding mit der Banane", südwind-institut.de)

 

- Plant-for-the-Planet -

 

 

 

 

Jugendliche verklagen USA

Gerichte sollen die US-Regierung verpflichten, die Atmosphäre als Allgemeingut zu schützen

Sieben Jugendliche verklagen die US-Regierung. Sie fordern ein sofortiges Handeln für den Klimaschutz. Jede Regierung sei verpflichtet die öffentlichen Güter zu schützen. Wenn jemand einen Park oder einen See verschmutzt, muss die Regierung den See oder den Park reinigen und den Täter verfolgen. Die Atmosphäre ist auch ein öffentliches Gut, ein Allgemeingut, wie ein Gemeindepark oder ein Gemeindesee, so die jugendlichen Kläger. Die sieben Jugendlichen aus der iMatter-Bewegung sind zwar noch zu jung zum Wählen, aber alt genug zum Klagen!

Die fossile Lobbyisten, also die Vertreter der Fossilen Energie-Verbände, machen im Vorfeld mächtig Druck gegen die Klage. Sollten die Jugendlichen auch nur einen kleinen Teilsieg erringen, müssten alle Unternehmen in den USA und vielleicht auch weltweit, Rückstellungen in ihre Jahresabschlüsse aufnehmen. Eine Bilanz-Rückstellungen ist eine Positionen, die hinsichtlich Höhe und Bestehen ungewiss ist, aber mit hinreichend großer Wahrscheinlichkeit eintreten könnte. Unsere Zukunft würde damit endlich auch in die Bilanzen der Unternehmen kommen. Der Skandal, dass die Zerstörung der Zukunft kostenlos ist, hätte endlich ein Ende.

Mehr zu der Klage findet Ihr hier in den englischen Originalquellen.

iMatter Youth Go to Washington
Youth Plea to Protect the Atmosphere as a Public Trust is Taken Seriously by All Three Branches of Government



Last week seven youth from five US states exercised their constitutional rights by visiting all three branches of government, calling for action against climate change on behalf of the entire youngest generation. These youth leaders are part of the iMatter Campaign, and are all plaintiffs in the Alec L v Jackson lawsuit, for failing to protect the atmosphere as a public trust. Like Alec says, "Our generation has no political rights; we can’t vote, we can’t compete with corporate lobbyists... so when our government fails to act with our survival in mind, we must take matters into our own hands. That is what we are doing today.”

When Congress has not taken steps to address an emergency situation in the nation, it is appropriate to ask the courts to intervene and compel a solution. Just as federal desegregation of Southern states was compelled by the courts, plaintiffs hope this case will give the Obama Administration the opportunity to push through immediate action to protect our atmosphere. The hearing for the Motion to Dismiss was last Friday. The government and the fossil fuel industry, protecting their profits, on one side. The youth of iMatter, representing their entire generation, fighting for their survival on the other. It's a classic David and Goliath fight.

This lawsuit calls for a specific plan for climate recovery, using standards set by Dr James Hansen. But it stands for something much larger. We, the youngest generation, are refusing to sit idly by as our future is gambled away. We are demanding that our government begin to value our survival just as much as profits and power... and, once and for all, to govern as if our future mattered.

Read the Atlantic Monthly Article
This is just the beginning. Please support the important work of the youngest generation to stand up for their future.

With gratitude,
Alec, Victoria, Valerie, Russell, Lucy and the youth of iMatter

Quelle: iMatter

 

 

Unbequeme Wahrheit süß verpackt

Die Gute Schokolade in 3.421 Märkten zu kaufen

 

 

 

 

Gehe in den nächsten Laden, kaufe 12 Tafeln Gute Schokolade und verschenke sie an deine Freunde. Zusammen mit einem dieser Flyer, die du kostenlos im Plant-for-the-Planet Shop nachbestellen kannst (ca 100 Flyer).

 

 

 

 

 

 

 

Kaufe in einem Supermarkt den gesamten Bestand an Guter Schokolade auf und bitte den Filialleiter, sofort nachzubestellen. Poste dann ein Foto vom leergekauften Regal auf facebook.com/Die.Gute.Schokolade

Das schönste Foto gewinnt ein Plant-for-the-Planet Tree-Shirt.


 

 

 

 

Starte in einem Laden in deiner Nähe eine Schokoladenverkostung oder irgendeine andere Aktion für die Gute Schokolade. Melde dich unter: schokolade@plant-for-the-planet.org und wir versorgen dich mit Plakaten, Flyern und Schokolade. Erste Ideen für Aktionen findest du hier.

Die Gute Schokolade gibt's schon bei Akzenta, dm Drogeriemarkt, Kaufland, Rewe Dortmund, tegut und Tengelmann Süd. Ab Mitte Mai auch in Österreich bei Kastner und Nah und Frisch.

Hier die Karten mit den Filialen der oben genannten Händler. Wir bearbeiten und aktualisieren die Karten noch weiter.
 

 

View Die Gute Schokolade bei dm und Kaufland in a full screen map

 

View Die Gute Schokolade bei Tengelmann, Rewe, Tegut und Akzenta. in a full screen map

 

Kinder für ihr Lebenswerk ausgezeichnet

Plant-for-the-Planet erhält in Wien den SEA-Award of Excellence

 

„Das größte Problem sehen wir Kinder darin, dass wir die Erwachsenen nicht in die Haftung nehmen können, weil sie tot sein werden, wenn wir die Probleme ausbaden müssen, die sie nicht lösen. Es ist einerseits toll, dass es so eine Veranstaltung zur Nachhaltigkeit gibt, aber andererseits auch wieder traurig, dass wir noch nach nachhaltigen Unternehmen suchen müssen. Nachhaltigkeit ist das einzige Überlebenskonzept für uns Kinder. Bitte macht Nachhaltigkeit nicht zu einer Abteilung in Euren Unternehmen, sondern Nachhaltigkeit muss das Ziel Eurer Unternehmen werden.“

 

Hier die Reaktion aus den Spitzenverbänden der Unternehmensverbände Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeber, Bundesverband der Deutschen Industrie, Deutscher Industrie- und Handelskammertag und Zentralverband des Deutschen Handwerks:

 

 

Weitere Pressestimmen:

 

http://www.leadersnet.at/biz-talks/5142,sustainable-entrepreneurship-awards-2012.html

http://energie.pr-gateway.de/nach-dem-sea-ist-vor-dem-sea/

http://www.se-award.org/de/presseinfo/1

http://www.nachrichten.net/details/103143/sea_zeichnet_14_J%C3%A4hrigen_f%C3%BCr_sein_Lebenswerk_aus.html

http://www.forum-csr.net/scripts/basics/eco-world/wirtschaft/basics.prg?session=42f9422a4f9915bf_184788&a_no=5742

http://www.oekonews.at/index.php?mdoc_id=1069997

http://www.presseschleuder.com/2012/04/sea-zeichnet-14-jahrigen-fur-sein-lebenswerk-aus/

http://www.wienerzeitung.at/nachrichten/wirtschaft/oesterreich/451971_Ein-14-Jaehriger-huepft-es-vor-SE-Awards-fuer-Nachhaltigkeit.html

http://www.routerank.com/en/blog/http://www.businesspress24.com/verzeichnis/624665/verein-fuer-sustainable-entrepreneurship.html

http://www.presseschleuder.com/2012/04/nach-dem-sea-ist-vor-dem-sea/


Video:

 

 

http://www.se-award.org/video-felix-finkbeiner

 

- Aus den Medien -

 

 

 

 

Pressespiegel

Die Initiative und Plant-for-the-Planet in den Medien

 

Plant-for-the-Planet

Teaserbild: Pixelio, Rainer Sturm

 




Veranstaltungen



Vision Summit 2012

17.05.2012 - 20.05.2012
Berlin


Ein Gipfel für soziales Unternehmertum in Deutschland

 

Unter dem Motto “IMPACT! How to become a changemaker“ wird 2012 der Vision Summit in Berlin und in Potsdam stattfinden.

Der Vision Summit 2012 wird mit 50 lebhaften Workshops, innovativen Plenumsveranstaltungen, und der Verleihung des Vision Award die Teilnehmer inspirieren und viele neue Konzepte um soziales Unternehmertum in Deutschland voranbringen. Hier treffen sich Unternehmens-Mitglieder, Social Entrepreneurs, Gründer, Forscher, Innovatoren, Zukunftsdenker, Ashoka-Fellows und  Beobachter, also alles, was in Deutschland zu sozialem Unternehmertum, CSR und sozialen Innovationen was zu sagen hat.  Eine Leitkonferenz zum Thema Social Innovation und Impact Strategies.

Alle wichtigen Informationen zum Gipfel finden Sie auf der Webseite des Vision Summit

(Quelle: vision summit)

 

Auf dem Weg in die Zukunft - durch Nachdenken vor-denken

21.05.2012
Tübingen


Mobilitätskonzepte der Zukunft: Gibt es einen Fifth Mode?

 

Die Lokalgruppe Tübingen hat für das Sommersemester 2012 die Verantwortung für das Studium Generale an der Eberhard Karls Universität übernommen. Ziel deren Global Marshall Plan Vortragsreihe ist es, ein breiteres Bewusstsein für ökonomische, ökologische und sozialpolitische Problemstellungen zu schaffen.

Bereits der dritte Themenabend findet nun statt. Dieser steht unter dem Thema „Mobilitätskonzepte der Zukunft: gibt es einen Fifth Mode?“, zu welchem sich Dr. Wolfgang Schade, Leiter des Geschäftsfeldes Verkehrssysteme Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (ISI), äußern wird. Die Frage der Mobilität und wie sich die gestalten wird und kann, stellt nicht aktuell ein wichtiges Thema dar, sondern wird dies auch in der Zukunft. Es bleibt also spannend, welche Konzepte sich zukünftig durchsetzen können und lassen.

Auch hier soll wieder genügend Zeit für Diskussion und Austausch sein. Das gesamte Programm finden Sie hier.

(Quelle: Lokalgruppe TÜbingen)

 

 

Lokalgruppe Schramberg präsentiert Filmevent: "Water makes Money"

22.05.2012 20:00 Uhr (Ortszeit)
Schramberg


Filmreihe zur Bewusstseinsbildung und Kommunikation der Global Marshall Plan Ziele

 

Die Global Marshall Plan Lokalgruppe Schramberg organisiert in diesem Frühjahr wieder eine bewusstseins-bildende Filmreihe, jeweils mit anschließender Diskussion, mit freundlicher Unterstützung des Subiaco-Kinos in Schramberg!

Die Global Marshall Plan Lokalgruppe Schramberg organisiert einmal im Monat eine Filmreihe im reginalen Subiaco-Kino, um zu informieren und die Ziele des Global Marshall Plan zu kommunizieren. Diese Filme beleuchten gesellschaftliche Entwicklungen in ihrem globalen Kontext. Dabei sollen nicht nur komplexe, weltweite Zusammenhänge verdeutlicht, sondern eben auch lokale Lösungsansätze vorgestellt werden. Ganz im Sinne der Agenda 21: Global denken – Lokal handeln.

Am 22.05. wird der Film "Water makes Money" gezeigt. Man kann gespannt sein, was dieser Film bietet! Fühlen Sie sich herzlich eingeladen, zusammen den Film zu schauen und mehr zu erfahren!

Die Lokalgruppe Schramberg engagiert sich seit 2012 für die Ziele der Global Marshall Plan Initiative und setzt sich für sozial gerechtere Lebensbedingungen auf der Basis einer ökosozialen Marktwirtschaft ein. Mehr Informationen zu der Lokalgruppe Schramberg finden Sie hier. Gerne können sie sie auch unter schramber@globalmarshallplan.org kontaktieren.

(Quelle: Subiaco, Bild: Water makes Money)

 

Wirtschaften mit Zukunft

23.05.2012 19:00 Uhr (Ortszeit) - 23.05.2012 21:00 Uhr (Ortszeit)
Wien


Ökosoziale Marktwirtschaft und Gemeinwohlökonomie: Ein Begegnungsgespräch

 

Seit dem Jahr 2008 liegt der Begriff „Krise“ in aller Munde. Bankenkrise, Finanzkrise, Wirtschaftskrise – unser Wirtschaftssystem kommt nicht zur Ruhe und ist offensichtlich nicht fähig mit den bestehenden Krisen umzugehen. Deshalb wollen wir mögliche Alternativen zu unserem bestehenden System diskutieren und aufzeigen, dass es andere Wege braucht um eine lebenswerte Zukunft für unsere Gesellschaft zu sichern.

Ein guter Anlass, um Klemens Riegler-Picker und Christian Felber einzuladen, uns ihre Konzepte für eine gesellschaftliche Entwicklung mit Zukunft vorzustellen.

Die Ökosoziale Marktwirtschaft strebt eine nachhaltige Gesellschaft an, die in den drei Bereichen Ökonomie, Ökologie und Soziales zukunftsfähig agiert, wobei das Gleichgewicht zwischen den Bereichen von besonderer Bedeutung ist. Ziel ist ein qualitatives Wachstum, das Lebensqualität für alle schafft – heute und für künftige Generationen.

Die Gemeinwohl-Ökonomie beschreibt die grundlegenden Elemente einer alternativen Wirtschaftsordnung und ist gleichzeitig offen für die Kombination und Synergie mit anderen Alternativen. Sie ist tendenziell eine Form der Marktwirtschaft, in der jedoch die Motiv- und Zielkoordinaten des (privaten) unternehmerischen Strebens „umgepolt“ werden – von Gewinnstreben und Konkurrenz auf Gemeinwohlstreben und Kooperation.

Ziel der Veranstaltung ist, Alternativen zu der vorherrschenden „business as usual“ –Mentalität kennen zu lernen, die offensichtlich keine Zukunft hat.

Mehr Infos dazu finden Sie hier.
 

 

Wirtschaften mit Zukunft

23.05.2012 19:00 Uhr (Ortszeit)
1090 Wien, Altes AKH, Spitalgasse 2 Campus Uni Wien, Hörsaal D, Hof 10.2.


Ein Begegnungsgespräch

 

ÖKOSOZIALE MARKTWIRTSCHAFT UND GEMEINWOHLÖKONOMIE:

mit

Klemens Riegler-Picker, Geschäftsführer des Ökosozialen Forums und
Christian Felber, Autor Gemeinwohl-Ökonomie

Moderation: Corinna Milborn, News

Seit dem Jahr 2008 liegt der Begriff „Krise“ in aller Munde. Bankenkrise, Finanzkrise, Wirtschaftskrise – unser Wirtschaftssystem kommt nicht zur Ruhe. Das Ökosoziale Studierendenforum will bei diesem Begegnungsgespräch mögliche Alternativen zum aktuellen System und damit andere Wege in eine lebenswerte Zukunft aufzeigen.

Klemens Riegler-Picker, der Geschäftsführer des Ökosozialen Forums und Christian Felber, der Autor der Gemeinwohl-Ökonomie, stellen ihre Konzepte für eine gesellschaftliche Entwicklung mit Zukunft vor.

Die Ökosoziale Marktwirtschaft strebt eine nachhaltige Gesellschaft an, die in den drei Bereichen Ökonomie, Ökologie und Soziales zukunftsfähig agiert, wobei das Gleichgewicht zwischen den Bereichen von besonderer Bedeutung ist. Ziel ist ein qualitatives Wachstum, das Lebensqualität für alle schafft – heute und für künftige Generationen.

Die Gemeinwohl-Ökonomie beschreibt die grundlegenden Elemente einer alternativen Wirtschaftsordnung und ist gleichzeitig offen für die Kombination und Synergie mit anderen Alternativen. Sie ist tendenziell eine Form der Marktwirtschaft, in der jedoch die Motiv- und Zielkoordinaten des (privaten) unternehmerischen Strebens „umgepolt“ werden – von Gewinnstreben und Konkurrenz aufGemeinwohlstreben und Kooperation.

Das Ökosoziale Studierendenforum lädt alle Interessierten herzlich dazu ein!

 

Energiewende – alles klar?

24.05.2012 11:00 Uhr (Ortszeit) - 24.05.2012 18:00 Uhr (Ortszeit)
Berlin


3. Alternativer Energiegipfel in Berlin

 

Ein knappes Jahr nach dem Energiewendegesetzpaket zieht die klima-allianz deutschland, ein Allianzpartner der Global Marshall Plan Foundation, unter dem Titel "Energiewende - alles klar?" Zwischenbilanz: Wo geht die Energiewende voran, wo braucht es neue oder erneuerte Impulse? Der 3. Alternative Energiegipfel bringt am 24.05.2012 Experten und Akteure aus den Bereichen Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zusammen.

Dazu wird ein Vortrag zum Thema "Energiewende & Wettbewerbsfähigkeit: Geht das zusammen? – Die deutsche Energiewende im internationalen Vergleich" gehalten. Zusätzlich werden verschiedene Workshops angeboten z. B. "Strom – Wie gelingt der Weg zu den Erneuerbaren?"

Die Podiumsdiskussion gibt abschließend Raum zu diskutieren, wie es mit der Energiewende weiter geht.

Weitere Informationen finden Sie hier. Zur Anmeldung schreiben Sie eine E-Mail an meinert@klima_allianz.de.

Hier der Programmflyer als PDF

(Quelle: die-klima-allianz.de)

 

 

 

ThinkCamp: Slow Food

25.05.2012 - 31.05.2012
Italien - Piemont


Exkursion in Italien

 

Im Mai bietet sich die tolle Gelegenheit nach Piemont, dem Ursprungsland von Slow Food, zu fahren und regionales und biologisches Essen zu testen. Während der Exkursion sollen auf Ideen für regionale Genossenschaften im Lebensmittelbereich erarbeitet werden. Dafür werden vor allem Slow Food Gaststätten besucht, um von ihren Konzepten zu lernen und Ideen zu bekommen. Dabei sollen auch Erfahrungen im Preissegment erforscht werden.

Slow Food ist eine Bewegung und Lebenseinstellung mit Qualität, Genuss, regionale und ökologische Küche. 1986 wurde diese Bewegung von Carlo Tetrini gegründet und den Begriff „Slow Food“ als Marke schützen lassen. Slow Food ist vor allem daher erstrebenswert als dass es viele Qualitäten beinhaltet, die für die nachhaltige Entwicklung von Regionen wichtig sind. So werden beispielsweise regionale Erzeugnisse genutzt, die Biodervisität erhalten und auf einen achtsamen Umgang mit der Natur wertgelegt.
Auf der Exkursion bekommt man nun die einmalige Gelegenheit, sechs einfache Slow Food Restaurants in Italien zu besuchen, die gemeinsam mit den Teilnehmern ausgewählt werden. Weiterhin werden die Erfahrungen und Ideen gesammelt und aufbereitet, um eigene Konzepte zu erstellen. Abgerundet wird der Aufenthalt mit Besuchen in landwirtschaftlichen Betrieben der Region und der Gemeinschaft Damanhur.

Weitere Informationen zu der Exkursion und der Anmeldung finden Sie hier.

(Quelle: ThinkCamp)

 

ThinkCamp Weiterbildung

06.06.2012 - 10.06.2012
Südtirol


Führen und Arbeiten im Team

 

Wenn ein Team versteht, die unterschiedlichsten Talente bestmöglich einzusetzen, kann es sehr erfolgreich sein. Im Gegenzug kann es natürlich auch sehr destruktiv sein, wenn man dies nicht tut und nur seine eigene Meinung durchsetzen möchte. Doch Teamarbeit kann man lernen. Und so werden die Teilnehmer auf einer Hütte in den Bergen Südtirols mit anderen, die sie zuvor nicht kennen, Teams bilden und für vier Tage als Team zusammen arbeiten. Dabei werden Ihre Talente, aber auch unbewusste Handlungsmuster reflektiert. Das Ziel dieser Tage besteht darin, jeden Teilnehmer einen Weg aufzuzeigen, wie man bestmöglich mit unterschiedlichen Menschen und Typen zusammenarbeiten kann. Dabei soll versucht werden, die eventuell resultierenden Streitigkeiten auf ein Minimum zu bringen. Dass dies herausfordernd ist, liegt wohl auf der Hand. Doch bietet es eine wunderbare Gelegenheit, mehr über sich und die positive Zusammenarbeit im Team zu lernen.

Weitere Informationen zu dieser Weiterbildung und der Anmeldung finden Sie hier.

(Quelle: ThinkCamp)

 

 

 

Auf dem Weg in die Zukunft - durch Nachdenken vor-denken

11.06.2012 19:00 Uhr (Ortszeit)
Tübingen


Konsumtrends des 21. Jahrhunderts

 

Für das Sommersemester 2012 hat die Lokalgruppe Tübingen die Verantwortung für das Studium Generale an der Eberhard Karls Universität übernommen. Das Ziel der Global Marshall Plan Vortragsreihe ist es ein breiteres Bewusstsein für ökonomische, ökologische und sozialpolitische Problemstellungen zu schaffen.

Für den vierten Themenabend wird Dr. Wolfgang Adlwarth, Division Manager Strategisches Marketing, Gesellschaft für Konsumforschung Nürnberg, anreisen und zu dem Thema Konsumtrends des 21. Jahrhunderts referieren. Fragen danach, wohin sich dieser entwickelt bzw. entwickelt hat und welche Konsequenzen dieses auch mit sich bringt, werden an diesem Abend angesprochen.

Das komplette Programm der Themenreihe finden Sie hier. Auch soll an diesem Abend wieder genügend Zeit für Diskussion und Austausch sein.

(Quelle: Lokalgruppe Tübingen)

 

Hochschultage Ökosoziale Marktwirtschaft und Nachhaltigkeit in Karlsruhe - bereits zum zweiten Mal

13.06.2012 - 14.06.2012
Karlsruhe


Die Global Marshall Plan Hochschulgruppe Karlsruhe freut sich auf viele Besucher

 

Auch dieses Jahr wird es an der Universität Karlsruhe wieder die Hochschultage Ökosoziale Marktwirtschaft und Nachhaltigkeit geben. Die Global Marshall Plan Hochschulgruppe Karlsruhe und weitere engagierte studentische Initiativen des Karlsruher Institut für Technologie (KIT) sind bereits dabei die zweiten Karlsruher Hochschultage, welche vom 13. bis zum 14. Juni 2012 stattfinden werden, zu organisieren. 

Diesmal unter dem Schwerpunktthema "Eine Frage der Ethik?", werden Studenten und weitere interessierte Menschen erneut die Möglichkeit haben sich bei Workshops und Vorträgen über relevante Themen zu informieren und eigene Ideen einzubringen. Die Global Marshall Plan Hochschulgruppe Karlsruhe hat vor an den Erfolg der Hochschultage vom letzten Jahr anknüpfen. 

Eröffnet wird der Hochschultag vom ehemaligen Grönlandminister Dänemarks Tom Hoyem und durch die erste Bürgermeisterin von Karlsruhe Margret Mergen. Des Weiteren erwartet Sie verschieden Workshops in Kooperation mit tollen Partnern wie z.B. zu nachhaltigem Studentenleben oder zum Thema erneuerbare Energien.

Am 13. Juni 2012 können Sie um 19:00 Uhr an einer spannenden Podiumsdiskussion zu „Entwicklungszusammenarbeit“ teilnehmen, mit Diskussionsleiter Dr. Stefan fuchs, Lehrbeauftragter des Journalismus, freier Journalist des SWR und unter anderem Günther Nooke, Afrikabeauftragter der Bundeskanzlerin und Dr. Rolf Steltemeier, Referatsleiter Presse und Öffentlichkeitsarbeit sowie Pressesprecher des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).
 

Nähere Informationen sowie das detaillierte Programm finden Sie auf der Projektseite hochschultage.org, der Website der Lokalgruppe und deren Facebookseite. Hier finden Sie das Plakat und Programm.

*** Die Hochschultage sind ein gemeinsames Projekt von der Global Marshall Plan Initiative und fünf weiteren Partnerorganisationen. Interessierte und Lokalgruppen, die einen solchen Hochschultag organisieren wollen, können sich gerne bei Gisela Wohlfahrt unter hochschultage@globalmarshallplan.org im Projektbüro der Initiative melden.***

 

 

Auf dem Weg in die Zukunft - durch Nachdenken vor-denken

18.06.2012
Tübingen


Creative Citites - die Stadt von morgen

 

Für das Sommersemester 2012 hat die Lokalgruppe Tübingen die Verantwortung für das Studium Generale an der Eberhard Karls Universität übernommen. Die Global Marshall Plan Reihe hat dabei das Ziel ein breiteres Bewusstsein für ökonomische, ökologische und sozialpolitische Problemstellungen zu schaffen.

„Creative Cities – die Stadt von morgen“ – unter diesem Thema steht der fünfte Abend, der von Sebastian Seelig vorbereitet wird. Er arbeitet am Institut für Stadt- und Regionalplanung an der Technischen Universität Berlin und wird daher mit weitreichender Expertise dienen können. So wird es gewiss interessante Einblicke in Städteaufbau geben und wie sich dieser zukünftig gestalten wird bzw. wie dieser gestaltet werden kann.

Das komplette Programm der Themenreihe finden Sie hier. Auch soll an diesem Abend wieder genügend Zeit für Diskussion und Austausch sein.

(Quelle: Lokalgruppe Tübingen)

 

Filmabend: "Und dann der Regen"

18.06.2012
Schramberg


Die Lokalgruppe Schramberg präsentiert Film über ein Filmteam das in Bolivien in Schwierigkeiten gerät

 

Filmtipp der Lokalgruppe Schramberg

Im veranstaltet die Lokalgruppe Schramberg keinen eigenen bewusstseinsbildenenden Filmabend, da die Vereine Marktplatz Kirche und Bolivienhilfe bereits den spannenden Film "Und dann der Regen" präsentiert. Laut der Lokalgruppe Schramberg passt dieser Film thematisch sehr gut in die aktuelle Filmreihe Gruppe, welche derzeit in den Subiaco-Kinos läuft.

Dieses Drama handelt von einem spanischen Filmteam, welches während den Dreharbeiten in Schwierigkeiten gerät. Denn gerade zu dieser Zeit weiten sich die Unruhen in der Stadt Cochabamba in Bolivien zu einer sozialen Rebellion aus und die Statisten fangen an zu streiken.

Nähere Informationen über das Programm finden Sie hier.

(Quelle: und-dann-der-regen.de)

 

 

Jenseits des Wachstums für gerechte Verteilung und ein gutes Leben

22.06.2012 - 24.06.2012
Göttingen


Tagung für Vermögende in Göttingen

 

Zum dritten Mal veranstaltet die Bewegungsstiftung eine Tagung, mit der sie sich explizit an Vermögende richtet, die an einer Debatte zum gesellschaftlichen Wandel interessiert sind: Unter dem Titel Jenseits des Wachstums für gerechte Verteilung und ein gutes Leben wird vom 22.-24. Juni in Göttingen mit Experten aus Wissenschaft und Protestbewegungen diskutiert und es werden Möglichkeiten des eigenen Handelns thematisiert.

Ein kleiner Auszug des Programs:

Am Freitag um 19.30 Uhr wird Global Marshall Plan Unterstützer Christian Felber, Gemeinwohl-Ökonom, "Von Chancen und Schwierigkeiten, Entwürfe für eine gesellschaft jenseits des Wachstums zu erproben" sprechen. Am Samstag um 14.30 Uhr wird Prof. Dr. Dr. Franz Josef Radermacher, Mitbegründer der Global Marshall Plan Initiative, über die "Balance als Schlüssel zur Zukunftsfähigkeit– welche Herausforderungen liegen vor uns?" diskutieren.

Das vollständige Progamm finden sie hier. Interessierte finden hier mehr Informationen und können sich Anmelden.

(Quelle: Bewegungsstiftung)

 

Der Zukunft den Hof machen!

22.06.2012 - 23.06.2012
Freising, München


Visionen und Lösungsansätze einer ökosozialen Landwirtschaft

Am Freitag, 22. Juni 2012 findet ein Hochschultag der in Freising statt. Zum Hochschultag mit dem Titel „Zukunft den Hof machen! Visionen und Lösungsansätze einer ökosozialen Landwirtschaft“ lädt der Öko-AK Weihenstephan ein. 

Sie erwartet informative Podiumsdiskussionen, Vorträge, Workshops und Exkursionen zu den Themen rund um Landwirtschaft im Kontext ökosozialer Herausforderungen. Unter anderem können Sie mehr darüber erfahren, wie man in der modernen Lebensmittelproduktion Tiergerechtigkeit umsetzen kann und über Agrarsoziale Zusammenhänge in einer immer vernetzteren globalen Welt. 

Am Freitag um 20.00 Uhr können Sie an einer spannenden Podiumsdiskussion „Visionen und Lösungsansätze einer ökosozialen Landwirtschaft“ teilnehmen. An den Diskussionen sind u.a. Benedikt Haerlin, Leiter Büro Berlin der Zukunftsstiftung Landwirtschaft und Dr. Anselm Görres, Vorstand Forum Ökosoziale Marktwirtschaft.

Ist Ihr Interesse geweckt? Dann melden Sie sich unter der E-mail oekoak@wzw.tum.de an.

Mehr Informationen zum Programm finden Sie auf der Website des Projekts Hochschultage Ökosoziale Marktwirtschaft und Nachhaltigkeit, sowie hier im Flyer der Veranstaltung.

*** Die Hochschultage sind ein gemeinsames Projekt von der Global Marshall Plan Initiative und fünf weiteren Partnerorganisationen. Interessierte und Lokalgruppen, die einen solchen Hochschultag organisieren wollen, können sich gerne bei Gisela Wohlfahrt unter hochschultage@globalmarshallplan.org im Projektbüro der Initiative melden.***

 

 

ThinkCamp: Design for Sustainable Development

25.06.2012 - 30.06.2012
Bayern


Produkte für eine nachhaltige Entwicklung

 

Von Organisationen werden mittlerweile mehr denn je verantwortungsvolles Verhalten und “Produkte ohne Nebenwirkungen” erwartet. Dass dies eine erhöhte Wahrnehmungsfähigkeit und Achtsamkeit über die Belange und Bedürfnisse der einzelnen Gesellschaften, Menschen und des Planeten erfordert, liegt wohl auf der Hand. Doch steht nachhaltige Entwicklung dabei nicht mit einer systematischen Vorgehensweise im Konflikt. Denn man benötigt systematische Ansätze, um die gewünschten Wirkungen zu erreichen. Daher sollen während dieser Tage Konzepte für die systematische Entwicklung von Prozessen und Produkten im Rahmen einer nachhaltigen Entwicklung kennen gelernt und an Beispielen geübt werden.

Weitere Informationen zu der Veranstaltung und der Anmeldung finden Sie hier.

(Quelle: ThinkCamp)

 

Erster Hochschultag in Kiel

27.06.2012 - 28.06.2012
Kiel


Auftaktveranstaltung zu den Kieler W-Events

 

Am 27.06.2012 wird der erste Hochschultag in Kiel stattfinden. Als Auftaktveranstaltung wird der Hochschultag die Kieler W-Events, Veranstaltungen zu den Themen Weltethos, Weltinnenpolitik und Weltweite Ökosoziale Marktwirtschaft, einleiten.

Zu Ehren von Carl Friedrich von Weizsäcker, der in diesem Jahr 100 Jahre alt geworden wäre und als Vordenker der Weltinnenpolitik bezeichnet werden kann, werden in Form einer Ringvorlesung unter dem Schirm des Begriffs Weltinnenpolitik Vorträge zu unterschiedlichen Themenbereichen über das Jubiläumsjahr hinweg angeboten und in anschließenden Workshops vertieft werden.Die interdisziplinäre Veranstaltung hat zum Ziel die Teilnehmenden für die Notwendigkeit nachhaltigen Handelns und Wirtschaftens zu sensibilisieren. Der Hochschultag wird den Startschuss für die Veranstaltungsserie geben.

Am 27.06.2012 wird Prof. Dr. Dr. h. c. Ernst Ulrich von Weizsäcker die Veranstaltung um 18 Uhr eröffnet. Ehrengast ist Bundespräsident a. D. Dr. Richard von Weizsäcker. Am darauf folgenden Tag wird eine  spannende Podiumsdiskussion zum Thema "Kann Gewalt als Erfolgsrezept der Mächtigen überwunden werden" statt. Das vollständige Programm finden sie hier zum Download.

*** Die Hochschultage sind ein gemeinsames Projekt von der Global Marshall Plan Initiative und fünf weiteren Partnerorganisationen. Interessierte und Lokalgruppen, die einen solchen Hochschultag organisieren wollen, können sich gerne bei Gisela Wohlfahrt unter hochschultage@globalmarshallplan.org im Projektbüro der Initiative melden.***

 

 

Neumarkter Nachhaltigkeitskonferenz am 29. Juni 2012

29.06.2012
Neumarkt


Neue Hoffnung durch „Rio plus 20“? Die große Kraft der kleinen Ideen

 

Die Neumarkter Nachhaltigkeitskonferenz feiert im Jahre 2012 ein kleines Jubiläum. Bereits zum fünften Mal werden aktuelle Nachhaltigkeitsthemen mit hochkarätigen Fachleuten diskutiert - und was kann aktueller sein, als „Rio plus 20“? Eine Woche nach dem großen UN-Gipfel in Rio de Janeiro kann in Neumarkt bereits auf dessen Ergebnisse eingegangen werden. Prof. Dr. Hubert Weiger als „Rio-Teilnehmer“ wird am 29. Juni mit Botschaften aus Brasilien direkt nach Neumarkt reisen.

Neben den anderen beiden Hauptreferenten René Ngongo aus der Demokratischen Republik Kongo, Träger des Alternativen Nobelpreises sowie Dr. Hans Rudolf Herren, Träger des Welternährungspreises stehen nun alle anderen Programmpunkte fest. Zu den Referenten in den Fachforen am Nachmittag gehören u.a. Dr. Anselm Görres, Vorsitzender „Forum für Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft“, Valentin Thurn, der Regisseur des erfolgreichen Dokumentarfilms „Taste the Waste“, Dr. Edgar Göll vom Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung sowie die Abgeordnete der Bremischen Bürgerschaft Ulrike Hiller als Vertreterin der Hauptstadt des Fairen Handels.
Alle Einzelheiten zur Konferenz mit dem Titel „Neue Hoffnung durch Rio plus 20? Die große Kraft der kleinen Ideen“ können aus dem Programmflyer entnommen werden.

Den kompletten Programmflyer können Sie hier herunterladen.

Alle weiteren Informationen unter: www.neumarkter-nachhaltigkeitskonferenz.de

 

Auf dem Weg in die Zukunft - durch Nachdenken vor-denken

02.07.2012
Tübingen


Millennium Development Goals und die Entwicklungspolitik – Was passiert nach 2015?

 

Für das Sommersemester 2012 hat die Lokalgruppe Tübingen die Verantwortung für das Studium Generale an der Eberhard Karls Universität übernommen, wobei das Ziel verfolgt wird, ein breiteres Bewusstsein für ökonomische, ökologische und sozialpolitische Problemstellungen zu schaffen.

Der Vorletzte Abend steht unter dem Thema „Millenium Development Goals und die Entwicklungspolitik – Was passiert nach 2015?“. Dieser Abend wird von Dr. Markus Loewe, Senior Researcher, Deutsches Institut für Entwicklungspolitik, ausgestaltet. Im Jahr 2000 wurden sogenannten Millenniums-Entwicklungsziele formuliert, welche acht Entwicklungsziele für das Jahr 2015 beinhalten. Im Rahmen des Millenniums-Gipfels wurden diese Ziele von den Vereinten Nationen verabschiedet. Doch wie sieht es nach 2015 aus? Und wie ist überhaupt der Stand bezüglich der Erreichung dieser Ziele?

Das komplette Programm der Themenreihe finden Sie hier. Auch soll an diesem Abend wieder genügend Zeit für Diskussion und Austausch sein.

(Quelle: Lokalgruppe Tübingen)

 

Teilnehmer für das ThinkCamp Futurelab im Juli 2012 gesucht

07.07.2012 - 22.07.2012
Augsburg


Junge Menschen zwischen 17 und 30 Jahren können sich bewerben

 

Die ThinkCamp Genossenschaft, ein Partner der Global Marshall Plan Foundation, veranstaltet vom 7.-22. Juli 2012 das erste Youth Vision Futurelab-2012.

72 junge Menschen aus 7 europäischen Ländern im Alter von 17-30 Jahren werdenn an Visionen und Projekten für eine nachhaltige Entwicklung zu den Themenbereichen „Arbeit, Bildung und Leben in der Zukunft“ arbeiten. Die Teams werden experimentell, spielerisch und künstlerisch Vorschläge für eine nachhaltige Gesellschaftsentwicklung ausarbeiten und Projektvorschläge an Bürger, Unternehmen und öffentliche Organe liefern.

Aufruf zur Bewerbung/Anmeldung:

9 interessierte deutsche Personen dieser Altersgruppe können sich ab sofort für die Teilnahme an der Zukunftswerkstatt bewerben. Das zweiwöchige Programm wird von der ThinkCamp gem. eG unter Mitwirkung von Agenda Foren ausgerichtet. Bewerber richten ihre Anfrage bitte an eu-project@thinkcamp.eu 

Mehr Informationen dazu finden Sie hier.

 

 

Auf dem Weg in die Zukunft - durch Nachdenken vor-denken

09.07.2012
Tübingen


Wertekonsens in einer modernen multikulturellen Gesellschaft

 

Für das Sommersemester 2012 hat die Lokalgruppe Tübingen die Verantwortung für das Studium Generale an der Eberhard Karls Universität übernommen, wobei das Ziel verfolgt wird, ein breiteres Bewusstsein für ökonomische, ökologische und sozialpolitische Problemstellungen zu schaffen.

Zum Abschluss der Themenreihe wird Dr. Stephan Schlensog, Generalsekretär der Stiftung Weltethos, Institut für Weltethos Tübingen, zu dem Thema „Wertekonsens in einer modernen multikulturellen Gesellschaft“ referieren. In einer Gesellschaft mit diversen kulturellen Hintergründen, kann es immer wieder zu Missverständnissen kommen, die gerne herausgehoben werden. Doch gibt es auch genügend Gemeinsamkeiten und Konsens, die an diesem Abend im Vordergrund stehen sollen.

Das komplette Programm der Themenreihe finden Sie hier. Auch soll an diesem Abend wieder genügend Zeit für Diskussion und Austausch sein.

(Quelle: Lokalgruppe Tuebingen)

 

"Der Geist des Geldes" - spannende Dokumentation im Rahmen der Filmreihe der Lokagruppe Schramberg

24.07.2012 20:00 Uhr (Ortszeit)
Schramberg


Ein spannender Film mit eindruckvollen Bildern und Zitaten zur Geschichte von Wirtschaft und Währung

 

Auch im Juli präsentiert die Lokalgruppe Schramberg der Global Marshall Plan Initiative einen packenden Film um die gesellschaftlichen Entwicklungen in ihrem globalen Kontext zu beleuchten. „Der Geist des Geldes – Die Erfindung Geld und die Folgen für die Menschheit“ ist eine Dokumentation über Banken, Kredite, Wohlstand und Macht. Der Film macht bewusst, wie Geld unser Leben bestimmt und wie eng das Finanzsystem mit unserem sozialen Leben und anderen Bereichen verknüpft ist.

Möchten Sie mehr über die Arbeit der Lokalgruppe erfahren oder sich engagieren dann schreiben sie eine E-Mail an schramberg@globalmarshallplan.org.

Weitere Informationen finden Sie hier und Informationen zum Inhalt des Films hier.

 

 

 

(Quelle: geistdesgeldes.com)
 

 

Wachstum im Wandel

08.10.2012 - 10.10.2012
Wien


3-tägige Konferenz in Wien

 

 

 

Öko Bio Fair Trade

20.10.2012 - 21.10.2012
München


FAIRENA: Messe für fair gehandelte Produkte und nachhaltiges Leben

 

Die Fairena-Messe präsentiert zwei Messetage lang Unternehmen, die fairen Handel garantieren, die auf ökologische und biologische Produkte Wert legen und denen die Nachhaltigkeit des Handels besonders wichtig ist. Alle, die bewusst ethisch und ökologisch leben wollen, haben hier die Möglichkeit, sich über verschiedene Themen aus dem Bereich Nachhaltigkeit zu informieren.

Die Messe geht schon in die dritte Runde. Bereits im Jahr 2011 war sie ein riesen Erflog und die Veranstalter waren von den über 1600 Besuchern begeistert.

Hier möchten die Veranstalter anknüpfen und eine noch größere und interessantere Messe auf die Beine stellen. Dabei hoffen sie auf eine ähnliche tolle Resonanz wie im Vorjahr. Wenn Sie mehr über die Veranstaltungen im letzen Jahr erfahren möchten, finden Sie hier einen Artikel über die Messe im Jahr 2011.

Auch die Global Marshall Plan Initiative wird wieder auf der Fairena vertreten sein: Ein Alumnus der Global Marshall Plan Academy beteiligte sich an ihrer Organisation und ist enthusiastisch wieder dabei zu sein.

Veranstaltungsort: Reithalle München, Heßstraße 132

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Weitere Information finden Sie auf der Messe-Seite unter: http://www.fairena-messe.org

Haben Sie selbst Interesse einen Stand zu buchen, um auf der Messe vertreten zu sein? Dann buchen Sie unter folgenden Link: http://www.fairena-messe.org/index.php?cat=c16_Standauswahl.html

 

 

Plant-for-the-Planet Akademien 2013

12.01.2013 - 31.12.2013 23:59 Uhr (Ortszeit)
Deutschland, Schweiz und Österreich


Jetzt anmelden und Botschafter werden! - Kinder (8-14 Jahre) und Jugendliche (15-21 Jahre)

 

Die Winterpause dient zum Energie sammeln, denn die erste Aakdemie 2013 findet bereits im Januar statt!

Die Plant-for-the-Planet Akademien sind als offizielles Projekt der UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" ausgezeichnet – ein Bildungskonzept, das Kindern und Erwachsenen nachhaltiges Denken und Handeln vermittelt. Denn wir müssen lernen: Mein heutiges Handeln hat Einfluss auf das Leben meiner Kinder und auf das Leben von Menschen in anderen Weltregionen. Mit der UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" (2005-2014) haben sich die Staaten der Vereinten Nationen verpflichtet, dieses Bildungskonzept zu stärken.

Akademie zum Botschafter für Klimagerechtigkeit (8-14 Jahre):
Auf der Akademie zum Botschafter für Klimagerechtigkeit beschäftigen sich 8-14 Jährige mit den Ursachen und Folgen der Klimakrise. Ihr erfahrt, was jeder tun kann, lernt Vorträge zu halten, pflanzt Bäume und plant erste eigene Aktionen. Zum Abschluss der Akademie werdet ihr zu Botschaftern für Klimagerechtigkeit ernannt und erhaltet ein großes Informationspaket. Damit wird das Mitmachen kinderleicht und ihr könnt zu Hause und in der Schule gleich loslegen. Die Teilnahme und Verpflegung sind für die Kinder kostenlos!

Akademie zum Zukunftsbotschafter, „Schwerpunkt Verhandlungsführung“ (15-21 Jahre):
Die Akademie zum Zukunftsbotschafter, „Schwerpunkt Verhandlungsführung“ richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 15-21 Jahren, die sich damit beschäftigen, den Plant-for-the-Planet 3-Punkte-Plan in die Realität umzusetzen. Während der Akademie erarbeitet und übt ihr zu überzeugen, zu argumentieren sowie den Umgang mit Wiederstand. Die Teilnahme und Verpflegung sind für die Jugendlichen und jungen Erwachsenen kostenlos.

Folgende Akademien sind 2013 bisher geplant:

12.01.2013     Deutschland, Lübeck (Alter: 8-14)
09.03.2013     Deutschland, Gelsenkirchen (Alter: 8-14)
13.04.2013     Deutschland, Garbsen (Alter: 8-14)
13.04.2013     Deutschland, Oer-Erkenschwick (Alter: 8-14)
20.04.2013     Deutschland, Ludwigsburg (Alter: 8-14)
20.04.2013     Deutschland, Dülmen (Alter: 8-14)
20.04.2013     Deutschland, Unterhaching (Alter: 8-14)
20.04.2013     Deutschland, Readevormwald (Alter: 8-14)
27.04.2013     Detuschland, Garmisch (Alter: 8-14)
27.04.2013     Detuschland, Kronberg (Alter: 8-14)
27.04.2013     Detuschland, Gilching (Alter: 8-14)
27.04.2013     Detuschland, Dornstadt (Alter: 8-14)
11.05.2013     Deutschland, Rattenkirchen (Alter: 8-14)
04.06.2013     Deutschland, Denkendorf (Alter: 8-14)
08.06.2013     Österreich, Feldkirch (Alter: 8-14)
21.09.2013     Deutschland, Höhenkirchen-Siegertsbrunn (Alter: 8-14)
28.09.2013     Deutschland, Bielefeld (Alter: 8-14)
12.10.2013     Deutschland, Aachen (Alter: 8-14)

Eine Übersicht aller feststehenden Termine findet sich auf unserer Internetseite. Weitere Termine sind in Planung und werden zeitnah auf unserer Internetseite und im Newsletter bekannt gegeben.

Reservieren Sie frühzeitig einen Platz für Ihre Kinder und Schüler, indem Sie am besten schon heute die kostenlose Online-Anmeldung vornehmen.
Erzählen Sie doch auch Freunden, Bekannten und Kollegen von der Akademie und kommen Sie mit Ihren Kindern bzw. Schülern gemeinsam zur Veranstaltung. Besonders zur Abschlussveranstaltung einer jeden Akademie sind Eltern, Lehrer, Freunden und Interessierten herzlich eingeladen.

Die Kinder wollen sich gegenseitig "empowern". Das Plant-for-the-Planet Sekretariat stellt den Kindern Bildungsmaterial über die Klimakrise zur Verfügung. Das ist nur dank Spenden möglich. Jeder noch so kleine Betrag zählt. Hier können Sie spenden.

 






News-Redaktion
Global Marshall Plan Foundation
Andreas Huber (V.i.S.d.P.R.), Gisela Wohlfahrt

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Die Global Marshall Plan Initiative setzt sich ein für eine Welt in Balance. Das Gleichgewicht soll wiederhergestellt werden durch eine weltweite Ökosoziale Marktwirtschaft, eben einen Global Marshall Plan. Die Initiative wird von vielen tausend Organisationen und Einzelpersonen unterstützt. Koordiniert wird sie durch einen Kreis von derzeit sieben Organisationen: Deutsche Gesellschaft Club of Rome, Global Marshall Plan Foundation, Ökosoziales Forum Europa, Ökosoziales Studierendenforum Österreich, Peter Hesse Stiftung, Stiftung Weltvertrag, ThinkCamp gem. eG.

Global Marshall Plan News ist das Medium, um über die neusten Entwicklungen und Aktivitäten im Netzwerk zu informieren. Beiträge zu den News werden von verschiedenen unterstützenden Organisationen eingestellt. Der Newsletter wird von der Global Marshall Plan Foundation als Dienstleistung an die Initiative aus den Beiträgen redaktionell erstellt und erscheint monatlich, gewöhnlich jeden zweiten Donnerstag im Monat. Bitte senden Sie Artikel bis zum Freitag des vorhergehende Monats an news@globalmarshallplan.org.

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