Newsletter 6 / 2012

 - Aus dem Netzwerk -
"Koalition der Willigen": Zeig den Gegnern die gelbe Karte und sag JA zur Finanztransaktionssteuer!
"Benefind" als online-Suchmaschine nutzen und nebenbei die Global Marshall Plan Initiative unterstützen
Wirtschaften mit Zukunft – Ökosoziale Marktwirtschaft und Gemeinwohlökonomie: Ein Begegnungsgespräch
Josef Riegler: neuer Ehrensenator im Senat der Wirtschaft
- Global Marshall Plan lokal-
Gelungener Infoabend zum Thema "Ökonomie des Hungers" der Regionalgruppe München
Hochschulgruppe Villingen-Schwenningen veranstaltet Plant-for-the-Planet Baumpflanzaktion
- Ökosoziale Hochschultage -
3. Ökosoziale Studientage in Tübingen ein voller Erfolg
Neues Jahrbuch "Hochschultage Ökosoziale Marktwirtschaft und Nachhaltigkeit" veröffentlicht
- Meinung -
London in July vs. Rio in June
"A World Democratic Governance for a Human Sustainable Development - A few Days for the Rio+20 Conference"
- Plant-for-the-Planet -
Ein Mausklick für 5.000 neue Botschafter
Anschauen: 25. Juni 22:45 - Plant-for-the-Planet - Film in der ARD
Ökosoziales Forum organisiert erfolgreiche Plant-for-the-Planet Akademie in Nürnberg
- Aktuelle Diskussionen -
Meilensteine zu Rio +20: Vom Umweltschutz zur Nachhaltigen Entwicklung
Konferenz der Vereinten Nationen zur Nachhaltigen Entwicklung
Neuer Schwung für die Finanztransaktionssteuer durch François Hollande
Für eine zukunftsfähige Gesellschaft
- Hintergrundwissen -
Neue Fakten und Appelle zur Klimakrise
Video "There's no Tomorrow"
Leben wir in einer Vor-Revolution?
UN Report "Müttersterblichkeit: 1990 bis 2010"
Das Zukunftsbild der europäischen Jugend
- Hör- und Lesetipps-
Podcast online: "Wer übernimmt Verantwortung für unsere Gesellschaft?"
Retten wir den Euro!
- Veranstaltungsnachlese -
12.000 Besucher im Garten des Bundespräsidenten
4. Vision Summit: "IMPACT! How to become a Changemaker"
- Termine -
Think Camp: Futurelab-2012 vom 7.-22. Juli 2012
Perspektiventage Arbeit im Wandel 2012
Mitmachen: Klima-Aktionstag zum Thema "Wir sind die Energiewende"
- Aus den Medien -
Pressespiegel

 



Neuigkeiten

- Aus dem Netzwerk -

 

 

 

 

"Koalition der Willigen": Zeig den Gegnern die gelbe Karte und sag JA zur Finanztransaktionssteuer!

Global Marshall Plan Initiative unterstützt die europaweite Kampagne FINANCIAL TRANSACTION TAX NOW!

 

Seit dem 13. März 2012 verhandeln die EU-FinanzministerInnen über die Einführung der europäischen Finanztransaktionssteuer (FTS)! Am 22.6. wird im EU-Rat (ECOFIN) das Match zwischen den Pro-Finanztransaktionssteuer- Mitgliedstaaten und den Gegnern weiter gehen.

Die Einführung einer FTS gehört seit der Gründung der Initiative zu den Zielen des Global Marshall Plan. Eine Einführung ist längst überfällig, weshalb wir den Einsatz der europaweiten Kampagne FINANCIAL TRANSACTION TAX NOW! sehr begrüßen und die Global Marshall Plan Initiative seit kurzem auch offizieller Unterstützer der Kampagne ist.

Aktuell hängt der Erfolg einer Einführung der Steuer vom Willen der FinanzministerInnen der EU-Mitgliedstaaten ab, die im Rat der EU über die Finanztransaktionssteuer verhandeln. Nur wenn alle Mitgliedstaaten dem Vorschlag der Kommission zustimmen, wird dieser auch umgesetzt. Aus diesem Grund möchte die Kampagne FINANCIAL TRANSACTION TAX NOW!, getragen von einer breiten Bewegung aus Gewerkschaften, politischen und zivilgesellschaftlichen Organisationen, als Sprachrohr der BürgerInnen Europas fungieren.

Die Entscheidung liegt nun beim Rat der EU, in dem alle Mitgliedstaaten vertreten sind. In Steuerfragen muss ein Vorschlag der Kommission von allen angenommen werden. Stimmt auch nur ein Land dagegen, ist das Vorhaben auf EU-Ebene gescheitert.

Deshalb fordert die Kampagne:
• Da Großbritannien, die Niederlande und Schweden die Steuer blockieren: Eine „Koalition der Willigen“ durchsetzen!
• Keine Kapitalflucht
• Wenn die Steuer global eingeführt werden soll, müssen auch Devisengeschäfte besteuert werden
• Keine Ausnahmen für Pensionsfonds

Bisher wurden 600.000 E-Mails an das Europäische Parlament, 400.000 E-Mails an die Europäische Kommission und tausende persönliche Nachrichten an die Staats- und Regierungschefs versandt.

Wie Sie selbst Druck für eine FTS ausüben können?

Schicken auch Sie ein Statement an die MinisterInnen! Zeigen Sie den Gegnern der Steuer die gelbe Karte! Sie können nun fünf Mitgliedstaaten (UK, S, NL, LUX, DK) zum Fair Play ermahnen! Trete wieder mit den MinisterInnen im ECOFIN-Rat in direkten Kontakt! Hier gehts zur Kampagnen-Website.

(Quelle: www.financialtransactiontax.eu)

 

"Benefind" als online-Suchmaschine nutzen und nebenbei die Global Marshall Plan Initiative unterstützen

Für jede zweite Web-Suche geht 1 Cent an die Global Marshall Plan Initiative!

 

Suchen sie nach einer einfachen Möglichkeit die Global Marshall Plan Foundation zu unterstützen? Dann probieren Sie Benefind aus und installieren diese als Standardsuchmaschine auf Ihrem Computer, wählen dann die Global Marshall Plan Foundation aus und unterstützen damit die Initiative bei jeder 2. Suche im Internet mit 1 Cent!

Die Nutzung ist kostenlos, Sie müssen sich nicht registrieren und durch die Unterstützung von bing, der Suchmaschine von Microsoft, bleibt Ihre Web-Suche auf gewohnt hohem Niveau.
 

 

 

 

Wie es geht?

  • www.benefind.de aufrufen
  • unten links auf "Auswahl ändern" klicken
  • Global Marshall Plan Foundation auswählen
  • Oben rechts auf "benefind installieren" klicken und als Standardbrowser definieren
  • "Weitersagen" oben rechts

Hinter der Suchmaschine verbirgt sich das Social Business Benefind. Ein Social Business verbindet wirtschaftliche mit karitativen Zwecken. Mindestens 80% der Werbeeinnahmen gelangen an die von Ihnen unterstützen Organisationen. Das Unternehmen gibt es bereits seit 2009 und unterstützt zur Zeit 500 Hilfsorganisationen.

Durch die gegebene Transparent hat jeder Nutzer Einsicht in die aktuelle Spendenstatistik, so können auch sie auf dem laufenden bleiben und beobachten wohin das Geld, welches durch ihre Suche generiert wird, fließt.

Hat diese Suchmaschine Ihr Interesse geweckt? Dann informieren Sie sich hier und installieren die Suchmaschine hier installieren.

(Quelle: benefind.de)

 

Wirtschaften mit Zukunft – Ökosoziale Marktwirtschaft und Gemeinwohlökonomie: Ein Begegnungsgespräch

Ein spannendes MONA-Gespräch des Ökosozialen Studierendenforums in Wien

 

Organisiert vom Ökosozialen Studierendenforum (ÖSSFO), Mitglied des Koordinationskreises der Initiative, fand am 23. Mai 2012 ein Begegnungsgespräch zum Thema „Wirtschaften mit Zukunft“ statt. Dazu wurden zwei prominente Unterstützer des Global Marshall Plan eingeladen: Klemens Riegler Picker sprach für das Konzept der Ökosozialen Marktwirtschaft, Christian Felber als Vertreter der Gemeinwohlökonomie. Gleich zu Anfang wurde klargestellt, dass es keine "battle" der Konzepte geben wird, sondern viel mehr eine "competition" im Sinne von lat. competere: gemeinsam suchen/erstreben. Mit ca. 150 interessierten Besuchern war das Gespräch sehr gut besucht.

Christian Felber erklärte, dass die Gemeinwohlökonomie drei Ansätze vertritt, um einen Wandel herbeizuführen:

  • Auflösung des Wertewiderspruch zwischen Markt und Gesellschaft: In der Wirtschaft müssen dieselben Werte zählen, die zwischenmenschlichen Beziehungen gelingen lassen.
  • Verfassungskonformität: Die Wirtschaft soll mit den heute bereits in den Verfassungen westlicher Demokratien enthaltenen Werten und Zielen übereinstimmen.
  • Nicht monetäre Werte, sondern Nutzwerte wie Grundbedürfnisse, Lebensqualitätsfaktoren und/oder Gemeinschaftswerte müssen als Erfolgsindikatoren gewertet werden.

Die Erhöhung der Lebensqualität jedes Einzelnen ist auch entscheidendes Merkmal der Ökosozialen Marktwirtschaft (ÖSM), womit eine Parallele gefunden ist. Bei der ÖSM tritt das Wirtschaftswachstum in den Hintergrund, da sie sich an den natürlichen Grenzen des Wachstums orientiert. Maßnahmen zum Voranbringen eines Wandels sind hierbei z.B. die ökologische Steuerreform, bei der Ressourcen stärker besteuert, der Faktor Arbeit dafür aber steuerlich entlastet würde. Klemens Riegler-Picker erklärte, dass der Vorteil der ÖSM ihre Anschlussfähigkeit an die Politik ist. Für Ihn ist aber auch klar, dass ein Wandel ohne mehr direkte demokratische Instrumente nicht gelingen kann.

Während Klemens Riegler-Picker die Eigeninteressen der verschiedenen Interessensvertretungen als Hürden zur Realisierung einer ÖSM sieht, ist Christian Felber der Meinung, dass auf dieser Ebene sehr viel bewegt werden kann, da die Menschen immer öfter verstehen, dass extrinsische Werte nicht glücklich machen.
Der Abend verdeutlichte anschaulich dass die beiden Konzepte wesentliche Gemeinsamkeiten haben und vor allem, dass Alternativen zum aktuellen System bestehen.

Mehr Hintergrundinfos und Details zum Begegnungsgespräch finden Sie hier einen ausführlichen Rückblick zur Veranstaltung.

Nähere Informationen sowie zukünftige Veranstaltungen finden Sie auf der ÖSSFO-Webseite und deren Facebook-Seite.

*** Das Ökosoziales Studierendenforum eine Gruppe von Studierenden und HochschulabsolventInnen, die sich für die Anliegen des Global Marshall Plan und der Ökosozialen Marktwirtschaft engagieren und diese unter Studierenden bekannt und greifbar machen. ***

(Quelle: Ökosoziales Studierendenforum Österreich (ÖSSFO))

 

Josef Riegler: neuer Ehrensenator im Senat der Wirtschaft

Josef Riegler für sein Lebenswerk geehrt

 

Vizekanzler a.D. DI Dr. h.c. Josef Riegler wurde für sein Lebenswerk geehrt und durch den Vorstandsvorsitzenden,
Honorargeneralkonsul Dieter Härthe, zum Ehrensenator in den Senat der Wirtschaft ernannt. Die Berufung in den Senat ist eine Anerkennung für Riegler, Ehrenpräsident des Ökosozialen Forums und Träger der internationalen Global Marshall Plan Initiative, und dessen Verdienste um die Nachhaltigkeit und die Ökosoziale Marktwirtschaft.

Der Senat der Wirtschaft ist eine global agierende Wertegemeinschaft und Think Tank, der sich aus erfolgreichen
Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft zusammensetzt. Der Senat organisiert Politikberatung im Sinne des Gemeinwohls. Zur Lösung wichtiger Zukunftsfragen unterhält der Senat der Wirtschaft einen vertrauensvollen Dialog mit der Politik und bringt hierzu dien Kompetenz seiner Mitglieder und Einrichtungen ein.

In seiner Laudatio dankte der Vorstandschef des Senats Josef Riegler für seinen "unermüdlichen Einsatz für die Ökosoziale Marktwirtschaft", mit der er "seiner Zeit weit voraus" war. "Die Visionäre von gestern sind die Realisten von heute", so Härthe. "Genau diesen Realismus brauchen wir jetzt!", so Härthe weiter. Anzustreben sei eine Welt, in der wirtschaftliche Interessen, soziale Verpflichtungen und kulturelle Vielfalt ein Gleichgewicht darstellen. Damit berief sich der Vorstandsvorsitzende des Senats auf Rieglers Motto: "Bring die Welt in Balance durch eine ökosoziale
Marktwirtschaft".

Vor mehr als 20 Jahren hat Josef Riegler mit der Formulierung der Ökosozialen Marktwirtschaft einen zukunftsweisenden Weg beschritten. "Heute stehen wir vor der Herausforderung, allen Bewohner der Erde
ein würdevolles Leben zu ermöglichen", so Ehrenpräsident Josef Riegler. Der Senat der Wirtschaft ist stolz einen Visionär wie Riegler und Verfechter der Ökosozialen Marktwirtschaft nun in seinen vordersten Reihen zusammen mit politischen Granden wie Almaz Böhm, Hans-Dietrich Genscher, Roman Herzog oder Günther Verheugen u.v.m. zu
wissen. 

Mehr über den Senat der Wirtschaft Österreich erfahren Sie unter:
www.senat-oesterreich.at

 

- Global Marshall Plan lokal-

 

 

 

 

Gelungener Infoabend zum Thema "Ökonomie des Hungers" der Regionalgruppe München

Steigender Ressourcen- und Flächenbedarf - welche Lösungsansätze gibt es?

 

Ein Bericht der Regionalgruppe München

Die Regionalgruppe München veranstaltete am 18. April 2012 einen Infoabend zum Thema "Ökonomie des Hungers". Basierend auf der gleichnamigen Publikation des Wirtschaftswissenschaftlers Dr. Dirk Solte (FAWn), Unterstützer des Global Marshall Plan, arbeitete Mario Wagner, Mitglied in der Gruppe, die zentralen Thesen heraus. Das in großer Zahl erschienene Publikum erlebte einen interessanten Abend im EineWeltHaus in München, der nach dem eigentlichen Referat noch Raum für eine ausgedehnte Diskussion zum Thema bot. Manch einer saß im Anschluss daran noch in der angegliederten Gaststätte "Weltwirtschaft", um die Diskussion weiterzuführen.

Die Fläche unserer Erde ist begrenzt. Mit einer wachsenden Weltbevölkerung und einem steigenden Konsumniveau steigt auch der Flächenbedarf (derzeit über 1,5 Erden). Daraus resultiert eine Konkurrenz um Fläche und eine Gefährdung all jener Produktionsprozesse, die Fläche in größerem Maße benötigen, insbesondere also der Nahrungsmittelproduktion. Eine zentrale These des genannten Textes ist folgende: Hunger ist relativ, wonach man hungert, hängt vom Konsumniveau des jeweiligen sozialen Umfeldes ab. Das Problem des Hungers (i. S. v. mangelnder Partizipation an Wertschöpfung) hat seine Entsprechung im Problem des Zugriffes auf Natur- und Kulturgüter (die Grundlagen für Wertschöpfung).

Auf die Erläuterung dieser Thesen und deren Begründung sowie einzelnen Exkursen zu den abstrakteren Bereichen des Themas folgte ein Ausblick, wie dem Problem des ungleichen Ressourcenzugriffs Rechnung getragen werden könnte. Das Ziel ist es eine weltweite Ökosoziale Marktwirtschaft zu erreichen. Die Mittel dazu können aus einer Reform des Steuersystems kommen (im Einzelnen nachzulesen).

Nach dieser erfreulichen Veranstaltung mit ansprechender Diskussion plant die Regionalgruppe bereits den nächsten Infoabend am 20.06.2012 um 20 Uhr im EineWeltHaus. Dann wird sich alles um das Thema "Ökosoziale Marktwirtschaft - Perspektive eines zukunftsfähigen globalen Wirtschaftssystems" drehen. Mehr dazu finden Sie hier.

Für weitere Informationen schreiben Sie eine E-Mail an muenchen@globalmarshallplan.org. Die Publikation "Ökonomie des Hungers" von Dirk Solte steht Ihnen hier zum Download bereit.

 

 

(Quellen: oesf.de, einewelthaus.de)

 

Hochschulgruppe Villingen-Schwenningen veranstaltet Plant-for-the-Planet Baumpflanzaktion

Haben auch Sie Lust den Kindern bei der Rettung der Welt zu helfen?

 

Die Klima-Krise ist in aller Munde. Doch das reicht den Kindern der Schülerinitiative Plant-for-the-Planet und den Mitgliedern der Global Marshall Plan Hochschulgruppe noch nicht. Diesen Umstand zum Anlass, veranstaltete die Hochschulgruppe am 27. April in Kooperation örtlichen Waldorfschule eine Plant-for-the-Planet Baumpflanzaktion in Furtwangen.

Nach der Begrüßung und dem gegenseitigen Kennenlernen lauschten die Kinder gebannt dem Vortrag „Jetzt retten wir Kinder die Welt!" des 14jährigen Timo Armbruster. Als ausgebildeter Kinderklimabotschafter von Plant-for-the-Planet beantwortete Timo anschließend geduldig alle augekommenen Fragen der 5.-klässler. Gemeinsam konnten drei Bäume (Kirsche, Pflaume und Mirabelle), gespendet von Max Bahr, im Schulgarten gepflanzt werden.

„Die Kinder waren begeistert vom Vortrag Was bemerkenswert war, war die Tatsache, dass die Kinder schon sehr genau wussten, wie man mit Nachhaltigkeit umgeht, also mit dem Begriff, da sie einen Schulgarten haben und die Basics schon gelernt haben. Sie alle waren diszipliniert und sehr ruhig während dem Vortrag. Viele Fragen ihrerseits sind Beweis dafür, dass sie sich sehr für das Thema interessieren.“ (Sem, Mitglied der Hochschulgruppe)

Die Hochschulgruppe Villingen-Schwenningen wurde im Wintersemester 2009/10 gegründet und besteht derzeit aus 19 aktiven Mitgliedern aus der ganzen Welt – aus Afrika, Mauritius, Indien, Russland, Bulgarien und Deutschland. Mehr Infos zur Gruppe finden Sie auf auf der Lokalgruppenseite unserer Website. Wer Lust und Interesse hat, mitzumachen, kann die Gruppe bei ihren regelmäßigen Treffen aufsuchen. Nehmen Sie einfach unter schwenningen@globalmarshallplan.org Kontakt mit der Gruppe auf.

(Quellen: Hochschulgruppe Villingen-Schwenningen, Bild: schwarzwaldbote)

 

- Ökosoziale Hochschultage -

 

 

 

 

3. Ökosoziale Studientage in Tübingen ein voller Erfolg

Auch dieses Mal stellte die Tübinger Lokalgruppe wieder eine für das Thema begeisternde Veranstaltung auf die Beine

 

Ein Beitrag der Global Marshall Plan Lokalgruppe Tübingen

„Alles ist mit allem verbunden.“ Das war die Kernbotschaft des Films „Home“ von Yann Arthus-Bertrand. Fast 40 Studenten und Interessierte hatten sich am Donnerstag, den 10. Mai im ausgefüllten Schlosscafé eingefunden, um gemeinsam den Auftaktfilm der mittlerweile 3. Ökosozialen Studientage zu sehen. Durch den gesamten Film zog sich die Botschaft: Das Leben auf der Erde funktioniert in Kreisläufen und ist in Netzwerken organisiert – alles ist voneinander abhängig und fein aufeinander abgestimmt.
Jeder ist Teil des Systems, Teil des Problems, aber auch Teil der Lösung. Unter diesem Leitgedanken hielt am nächsten Abend Petra Pinzler, Redakteurin der ZEIT und Buchautorin von „Immer mehr ist nicht genug - Vom Wachstumswahn zum Bruttosozialglück“ den großen Eröffnungsvortrag des Hochschultages. Mehr als 70 Zuhörer, größtenteils Studenten, waren dafür in den Hörsaal im Tübinger Theologicum gekommen.

Die aus dem Vortrag entstehende intensive Debatte wurde auch im Anschluss weitergeführt, als sich die Zuhörer auf dem Markt der Möglichkeiten vor dem Hörsaal über das breite Spektrum an Hochschulgruppen und Initiativen informieren konnten, die sich im weitesten Sinne mit dem Thema Nachhaltigkeit auseinandersetzen. Bei Butterbrezeln und Prosecco ergaben sich noch viele spannende Gespräche, und es wurde bis in den Abend hinein diskutiert.

Am nächsten Tag fanden die Workshops statt, das Herzstück der Ökosozialen Studientage. Traurigerweise mussten wir wegen zahlreicher kurzfristiger Absagen zwei der fünf von uns geplanten Workshops abblasen und die Gruppen zusammenlegen. Allerdings besserte sich die Stimmung recht schnell wieder, und nach einem stärkenden Frühstück begannen alle Gruppen mit Eifer ihre Arbeit. Nils Aguilar, der Regisseur des Films „Voices of Transition“, leitete einen Workshop zum Thema „Transition Towns: Zurück zu den Wurzeln?“. Der zweite Workshop zum Thema „Gemeinwohlökonomie“ wurde von Frau Gitta Walchner durchgeführt, die Mitglied ist bei Gemeinwohlökonomie, einer Initiative, die sich für ein alternatives Modell des Wirtschaftens einsetzt und das Gemeinwohl stärker ins Zentrum der wirtschaftlichen Aktivität setzen möchte. Der dritte und letzte Workshop wurde von Annette Goerlich von der Heinrich Böll Stiftung Baden-Württemberg, der parlamentarischen Beraterin Melanie Amrhein und Stefanie Zapf, die Mitarbeiterin der Tübinger Stabsstelle für Umwelt- und Klimaschutz ist, geleitet. Auch diese Gruppe beschäftigte sich mit lokaler Ernährungssicherheit und untersuchte ein breites Spektrum an politischen (Top-Down, z.B. CO2-Labels) und persönlichen (Bottom-Up, z.B. regionaler Konsum) Maßnahmen, die zu einer neuen Form von Ernährung und einer erhöhten Ernährungssicherheit beitragen können. 

Zum Ende des arbeitsintensiven Tages fand ein großes Welt-Café statt, in dem die Gruppen neu durchmischt wurden. Verschiedene Positionen und Aussagen wurden kritisch hinterfragt oder ergänzt, und es entwickelte sich eine lebhafte Diskussion.
Die Rückmeldung der Teilnehmer war durchweg positiv – durch das breit angelegte Themenspektrum, aber auch die vielfältigen Biographien der Teilnehmer fand ein fruchtbarer Austausch von Ideen und Erfahrungen statt, der schon jetzt über die Studientage hinaus wirkt. Wichtige Impulse für persönliche Handlungsspielräume wurden gegeben und viele durch die gemeinsame Begeisterung für ein Thema dazu ermuntert, auch langfristig selbst aktiv zu werden. Außerdem fand eine wertvolle Vernetzung der beteiligten Gruppen statt, die auch in Zukunft weiterhin eng zusammenarbeiten wollen, sodass wir, die Organisatoren, sehr froh über und stolz auf das Ergebnis und die Studientage insgesamt sind.

Den gesamten Bericht mit Workshop-Beschreibungen können Sie hier lesen.

Interesse innerhalb der Global Marshall Plan Lokalgruppe Tübingen aktiv zu werden? Dann melden Sie sich bei den Aktiven unter tuebingen@globalmarshallplan.org.

 

***Die Hochschultage sind ein gemeinsames Projekt von der Global Marshall Plan Initiative und fünf weiteren Partnerorganisationen. Interessierte und Lokalgruppen, die einen solchen Hochschultag organisieren wollen, können sich gerne bei Gisela Wohlfahrt unter hochschultage@globalmarshallplan.org im Projektbüro der Initiative melden.***

(Quelle Bilder und Inhalt: Global Marshall Plan Lokalgruppe Tübingen)

 

Neues Jahrbuch "Hochschultage Ökosoziale Marktwirtschaft und Nachhaltigkeit" veröffentlicht

Für eine Verstärkung der Debatte um Nachhaltigkeit: Rund 13 Hochschultage konnten 2011 stattfinden und mehr als 3500 Studierende erreicht werden

 

Das Projekt "Hochschultage Ökosoziale Marktwirtschaft und Nachhaltigkeit", ein Projekt der Global Marshall Plan Initiative, das in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft CLUB OF ROME und vier weiteren Organsiationen ins Leben gerufen wurde, konnte im Jahr 2011 rund dreizehn Mal erfolgreich durchgeführt werden. Mit Unterstützung der studentischen Orga-Teams vor Ort konnte aktiv Bewusstsein für das Thema Nachhaltikeit geschaffen werden und mehr als 3500 Entscheidungsträger von Morgen mit alternativen Konzepten erreicht werden. Fünf der insgesamt dreizehn bewusstseinsbildenden Veranstaltungen wurden von Global Marshall Plan Lokalgruppen organisiert.

Die Studierenden, die die Gestaltung und Organisation der Hochschultage umsetzten, konnten aus zur Verfügung gestellten Ablaufplänen und Modulen der Initiatoren auswählen, aber auch eigene Ideen einbringen. Wie sich in interessanten, informativen aber auch kritischen Vorträgen, Workshops, Infomärkten und Podiumsdiskussionen zeigte, waren die verantwortlichen Studierenden im Jahr 2011 besonders kreativ und engagiert. Nicht nur deren Begeisterung für das Thema wurde sichtbar, sondern auch der teilnehmenden Studierenden wie auch allen anderen, die zu unserem Erfreuen die Veranstaltungen besuchten.

 

 

 

 

 

 

Besonders spannend zu verfolgen, waren die immer kreativeren und „bunteren“ Themen- und Programmzusammenstellungen der verschiedenen Hochschultage. Dies zeigte sich vor allem am 11. Mai 2011 an der Hochschule Furtwangen. Die dortige Global Marshall Plan-Hochschulgruppe bot ihren Teilnehmern die Möglichkeit, sich mit verschiedenen Vorträgen von namhaften Experten und Unternehmen wie dem Bosch-Konzern oder Brauerei Härle die gesellschaftlichen Themen Klimawandel, Ressourcenknappheit und Atomausstieg zu erörtern. Außerdem wurde den Besuchern Nachhaltigkeit zum Anfassen angeboten, indem die Studierenden Ausstellungen und Infostände von regionalen Unternehmen und Produkte aus fairem Handel organisierten. Dies außerordentliche erfolgreiche Konzept wurde daraufhin von vielen darauf folgenden Hochschultagen übernommen.

Ein weiterer Höhepunkt des Jahres 2011 war der erste Karlsruher Hochschultag. Diese von der Global Marshall Plan Hochschulgruppe organisierte 2-tägige Veranstaltung landete unter den besten drei Projekten bei der Auszeichnung der "Stiftung Wissen plus Kompetenzen" und des "House of Competence" (HoC) des Karlsruher Institutes für Technologie. Es wurde einem großem Publikum Risiken und Chancen der aktuellen Weltwirtschaftslage u.a. in Vorträge, Workshops und einer Filmvorführung näher gebracht. Mit dem Stiftungspreis fördert "Wissen plus Kompetenzen" in Kooperation mit dem HoC herausragende Teamprojekte, die in besonderer Weise dem Aufbau von persönlichen, methodischen und sozialen Kompetenzen dienen oder gedient haben.

Nicht nur konnte das Projekt Hochschultage mehr Studierende erreichen als im Vorjahr, sondern es konnte sich auch weiterentwickeln. So z.B. wurde die Koordination zwischen den Initiatoren verbessert, das Netzwerk vergrößert und der Leitfaden und andere Formulare angepasst. Dies hat die positive Folge, dass die Kommunikation und somit die Organisation von Hochschultagen für alle involvierenden Parteien vereinfacht wurde.

In unserem jährlich erscheinenden Jahrbuch können Sie Genaueres über die Hochschultage in Furtwangen, Karlsruhe und allen anderen 2011 veranstalteten Hochschultage erfahren.

Das Jahrbuch 2011 im PDF-Format finden Sie hier.

In den nächsten Monaten stattfindende Hochschultage: 13.-14.06.2012 an der Universität Karlsruhe, am 14.-15.06.2012 Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt, am 15.05.2012 an der Hochschule Nürnberg, am 22.-23.06.2012 an der TU München Freising, und am 27.06.2012 an der Universität Kiel statt. Mehr Infos zum Projekt finden sie unter www.hochschultage.org.

*** Ist Ihr Interesse an der Organisation geweckt? Dann melden Sie sich bei uns unter hochschultage@globalmarshallplan.org. Wir freuen uns schon auf Ihre Kontaktaufnahme! ***

 

 

- Meinung -

 

 

 

 

London in July vs. Rio in June

Ein Beitrag von Jane Roberts, Aktivistin und Impulse gebende Unterstützerin seit der Gründung der Global Marshall Plan Initiative

 

Jane Roberts, Aktivistin, Autorin und Mitbegründerin der UNFPA-Initiative 35 Million Friends, engagiert sich seit beinahe 40 Jahren für die Rechte der Frauen, deren Zugang zu Bildung und ausreichend Gesundheitsversorgung. Dabei unterrichtet sie zu Themen wie Familienplanung, das Überleben von Geburten und die Prävention von geschlechtsspezifischer Diskriminierung. Als die US-Regierung beschloss den United Nations Population Fund nicht mehr weiter zu finanzieren, rief sie die Initiative 35 Million Friends for UNFPA-Kampagne ins Leben. Im Jahr 2005 wurde sie mit ihrer Arbeit für den Friedensnobelpreis nominiert. Roberts veröffentlichte unter anderem ein Buch mit dem Titel "34 Million Friends: Of the Women of the World," in welchem sie detailliert über ihr Engagement für die soziale Gerechtigkeit der Frau berichtet.

"London in July vs. Rio in June", ein Gastbeitrag von Jane Roberts, überzeugte Unterstützerin unserer Initiative:

Als das Basiswerk der Initiative, „Global Marshall Plan: A Planetary Contract“, im Juli 2004 veröffentlicht wurde, enthielt es meine Perspektiven und Gedanken. Nun, am 28. Mai 2012 las ich nochmal, was ich 8 Jahre zuvor geschrieben habe. Zu meinem Entsetzen ist fast alles wahr geworden, was ich damals sagte. Frauen und Mädchen sind immer noch am untersten Ende der Pyramide, wenn es um den Zugang zu Bildung, Menschenrechten und Gesundheit geht. Wegen dem allgemein bekannten Jugendüberschuss rast die Welt in den nächsten 40 Jahren immer noch auf eine Bevölkerungszahl von 9,3 Milliarden zu. Diese Menschen werden alle Bildung, Nahrung, Wasser, Energie, Sanitäre Versorgung, eine wirtschaftliche Infrastruktur und Arbeit wollen. Nachhaltigkeit? Sie machen wohl Witze!

...

Hier können Sie sich den gesamten Beitrag von Jane Roberts als PDF herunterladen (1,5 Seiten, Englisch)

Jane Roberts über ihre Arbeit und das Millenniumentwicklungsziel Nummer 5, die Verbesserung der Gesundheit der Frauen:

 

*** Die Initiative lebt vor allem von der Begeisterung ihrer Unterstützer sowie deren Bereitschaft, eigene Kernkompetenzen einzubringen. Einzelpersonen, Gruppen und Organisationen wirken im Rahmen ihrer Möglichkeiten für die Umsetzung der gemeinsamen Forderungen. Über den Newsletter unserer Initiative, welcher monatlich von mehr als 10.000 Interessierten empfangen wird, werden Aktivitäten, Projekte und inhaltliche Beiträge aus unserem Netzwerk kommuniziert. Er dient somit als Sprachrohr der Initiative. ***

 

"A World Democratic Governance for a Human Sustainable Development - A few Days for the Rio+20 Conference"

Ein Beitrag von Josep Xercavins, Dozent an der Universität von Katalonien, Spanien, und Unterstützer der Global Marshall Plan Initiative

 

Josep Xercavins Dozent an der Universität von Katalonien war der erste wissenschaftliche Direktor des Master Studiengangs für Nachhaltigkeit. Er gründete das erste Gebietsübergreifende Doktorandenprogramm für Nachhaltigkeit, Technologie und Humanismus. Bisher schrieb er viele Artikel für Zeitschriften, schrieb Bücher und war in den Medien präsent. Außerdem arbeitete er bei der UNESCO als Vorsitzender für Technologie, Nachhaltige Entwicklung, Ungleichgerechtigkeit und Globalen Wandel. Jetzt ist er Präsident der Nichtregierungsorganisation „World Democratic Governance project association“.

“A World Democratic Governance for a Human Sustainable Development - a few days for the Rio+20 Conference”, ein Gastbeitrag von Josep Xercavins, ehemaliger Direktor der Initiative UBUNTU - World Forum of Civil Society Networks, die eine Partnerorganisation der Global Marshall Plan Initiative ist. 


Bezüglich Rio+20 drehen sich die wichtigsten Fragen für Josep Xercavins um den “International Frame for Sustainable Development” (IFSD), er würde dies “World Democratic Governance for a Sustainable Human Development” nennen. Es gehören drei wichtige Bestandteile dazu, eine nachhaltige Entwicklung umzusetzen: eine gerechte soziale Entwicklung, eine nachhaltige Entwicklung in Umweltfragen und eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung.  1992 fand die Weltkonferenz in Rio de Janeiro statt. Hier wurde die Kommission für nachhaltige Entwicklung gegründet, die dem Wirtschafts- und Sozialrat der Vereinten Nationen (ECOSOC) untergeordnet ist. Dieser offizielle „Rahmen“ hat positive Effekte, birgt aber auch gravierende Schwächen. Deshalb schlägt Josep Xercavins vor, ECOSOC zu reformieren und den Rat in einen Wirtschafts-, Umwelt- und Sozialrat umzugestalten. 

"Everybody agrees that the sustainability we claim for demands active participation from all the actors on the scenario (multi-stakeholder). The Rio Conference offers the best political conditions to create a real multi-stakeholder organ, since it is the place where the Major Groups were conceived twenty years ago. And, according to the Article 77 of the Charter of the United Nations, the ECOSOC is the better place to do so!"

Den ganzen Artikel (in Englisch) können Sie hier lesen. 

*** Die Initiative lebt vor allem von der Begeisterung ihrer Unterstützer sowie deren Bereitschaft, eigene Kernkompetenzen einzubringen. Einzelpersonen, Gruppen und Organisationen wirken im Rahmen ihrer Möglichkeiten für die Umsetzung der gemeinsamen Forderungen. Über den Newsletter unserer Initiative, welcher monatlich von mehr als 10.000 Interessierten empfangen wird, werden Aktivitäten, Projekte und inhaltliche Beiträge aus unserem Netzwerk kommuniziert. Er dient somit als Sprachrohr der Initiative. ***

(Quellen: ony.unu.edu, other-news.info)

 

- Plant-for-the-Planet -

 

 

 

 

Ein Mausklick für 5.000 neue Botschafter

Toyota will uns mit 40.000 Euro unterstützen. Dazu brauchen wir deine Stimme

 

Toyota unterstützt ökologisches Engagement. Wir haben uns für € 40.000 zur Finanzierung von Akademien beworben. Mit dem Geld können wir 5.000 neue Botschafter in Afrika oder 500 Botschafter in Deutschland ausbilden und betreuen. Wer bis zum 30. Juni am meisten Stimmen bekommt, gewinnt.

Bitte hilf mit und wähle uns online zum besten Projekt in der Kategorie „Zukunft bilden“. Mit Deiner Hilfe haben wir sehr gute Chancen.

Geh zu mein-ecologic-projekt.de und klicke auf VOTE. Der Haken zeigt, dass deine Stimme registriert ist und Du für diesen Tag gesperrt bist,

Fordere bitte auch deine Freunde auf, abzustimmen.

Teile den Link auf Facebook und Twitter.
Jede Stimme zählt. Sekunden für 5.000 neue Botschafter

Danke!

 

Anschauen: 25. Juni 22:45 - Plant-for-the-Planet - Film in der ARD

Weil ich länger lebe als du - Kinder kämpfen für Ihre Welt

Wer Montag Abend keine Zeit hat, kann sich die Wiederholung am Dienstag, 26.06.12 um 13.15 Uhr auf Phoenix oder danach in der ARD Mediathek ansehen.
Trailer und Facebook

Weitere Sendetermine:

27.06.2012, 05:30, tagesschau24
28.06.2012, 20:15, tagesschau24
29.06.2012, 15:15, PHOENIX

Ein Film von Henriette Bornkamm und Carl-A. Fechner

Wenn du tot bist, lebe ich noch! ist die Geschichte von Kindern, die sich entschlossen haben den Erwachsenen nicht mehr zu trauen. Sie haben sich mit den unterschiedlichsten Projekten auf den Weg gemacht, um sich ihren Traum von einer besseren Welt zu erfüllen. Sie sind mit unglaublicher Energie bei der Sache. Sie
sind weltweit vernetzt. Sie chatten, diskutieren den Stand ihrer Projekte, fotografieren, pflanzen Bäume, halten Vorträge auf Kinderkonferenzen – und manchmal auch auf den internationalen Veranstaltungen der großen Politik. Sie arbeiten so professionell wie die Erwachsenen – aber sie sehen die Dinge anders!

Der Film zeigt die Kinder in ihrem Engagement. Erwachsene sind in diesem Film allenfalls Statisten. Die großen Krisen dieser Welt aus Kindersicht. Vieles wird plötzlich so einfach, vieles sieht auch der Betrachter plötzlich wieder neu, vieles wird ihn sehr berühren.



So kündigt der Sender den Film an:
Felix sitzt im Zuschauerraum eines großen Konferenzsaals und verfolgt die Rede des ehemaligen UN-Generalsekretärs Kofi Annan. Nervös rutscht er auf seinem Stuhl hin und her. Gleich ist er an der Reihe und hat die einmalige Chance, den anwesenden Staatsoberhäuptern und Charity-Ladys sein Projekt vorzustellen. Mit zitternden Händen zieht der zwölfjährige Knirps einen fein säuberlich gefalteten Zettel aus der Tasche seines Kapuzenpullovers und geht in Gedanken die ersten Sätze seiner Ansprache noch einmal durch. Sein Herz pocht laut, als Kofi Annan ihn ankündigt. Er erhebt sich, läuft bedächtigen Schritts auf die Bühne, rückt routiniert das Mikrofon zurecht, holt tief Luft und beginnt seine Rede mit den Worten: „Weil ich länger lebe als du…“



Wenn am 20. Juni 2012 die Welt gespannt auf das Ringen um eine nachhaltige Entwicklung auf der UN-Umweltkonferenz in Rio schaut, engagieren sich tausende von Kindern weltweit bereits konkret für eine bessere Zukunft.

Die ARD/WDR Dokumentation „Weil ich länger lebe als du!“ erzählt die Geschichte von Kindern, die den Erwachsenen nicht mehr zutrauen, ihre Welt in einem lebenswerten Zustand zu hinterlassen. Sie haben sich mit den unterschiedlichsten Projekten auf den Weg gemacht und kämpfen selbst für ihre Zukunft.

Deshalb hat Felix im Alter von 11 Jahren beschlossen, eine Million Bäume gegen den Klimawandel zu pflanzen. Zwei Jahre später hat er ein weltweites Kindernetzwerk gegründet und es auf fünf Millionen Bäume gebracht. Felix hält Vorträge, leitet Work-Shops, plaudert zwanglos mit Kofi Annan und Al Gore über seine Ziele und wirbt hochroutiniert prominente Mitstreiter im weltweiten Netz an.

Dort hat ihn Roman gefunden. Der 13-Jährige lebt im Irak und hat seinen Vater bei einem Attentat verloren. Er ist davon überzeugt, dass Kinder, die Gewalt erfahren, später Terroristen werden. Daher zieht er täglich von Haus zu Haus und diskutiert mit Eltern darüber, warum sie ihre Kinder schlagen. Um Felix zu imponieren, bietet er ihm an, auch Bäume zu pflanzen.

„Sind tausend viel?“ „Nein,“ meint Felix unerbittlich und ringt Roman mindestens dreitausend neue Bäume ab. Doch Roman droht zu scheitern: Die Familien sehen es nicht gerne, wenn ihre Kinder sich in politischen Organisationen öffentlich engagieren, zu groß ist die Furcht vor Anschlägen.

Und auch Felix muss Rückschläge einstecken. Als es das erste Mal darum geht, auf einem Vortrag nicht nur Wohlwollen sondern auch Spenden zu sammeln, stößt er auf eisige Ablehnung. „Nicht ein einziges Unternehmen will uns unterstützen?“, fragt er fassungslos und fast bricht ihm die Stimme weg. Er verlässt die Bühne wortlos, in seiner Kinderseele tief erschüttert.

Dann wird Felix zu einem Vortrag nach Kenia eingeladen. Dort interviewt Fardosa ihn für ihre Radiosendung. Sie hat sich im Alter von 8 Jahren mit aller Macht gegen ihre Beschneidung gewehrt. Heute, mit 15, leitet sie eine Organisation, die Mädchen über ihre Rechte aufklärt und unterstützt. Auch sie will Felix helfen, weil sie den Zusammenhang zwischen Hunger und Klimawandel begreift. „Wie fühlte es sich an, schlimm Hunger zu haben?“ fragt Felix Fardosa - und ein wenig später: „Hast du einen USB Stick? Dann kannst du meinen Vortrag runterladen!“ Fardosa schaut sich ratlos in ihrer Lehmhütte um, in der sie mit ihrem Vater und ihrer Schwester lebt. Sie hätte nicht einmal Strom für einen Computer.

Die Dokumentation begleitet die drei kleinen „Helden“ auf ihrem Weg – mit Staunen: Denn trotz widriger Umstände sind alle drei mit unerschöpflicher Energie bei der Sache. Sie glauben an sich. Sie sehen die Welt anders. Und vieles erscheint durch ihren Blick wieder neu.

Redaktion: Petra Nagel, Britta Windhoff (wdr.de)
Bildquelle: ARD über Wikipedia

 

 

Ökosoziales Forum organisiert erfolgreiche Plant-for-the-Planet Akademie in Nürnberg

Ökosoziales Forum organisiert erfolgreiche Plant-for-the-Planet Akademie in Nürnberg

Mit viel guter Laune und bei hochsommerlichen Temperaturen begann die Plant-for-the-Planet Akademie in Nürnberg an einem Samstagmorgen. Insgesamt 40 Kinder aus ca. 20 verschiedenen Schulen folgten der Einladung des Ökosozialen Forums.

Simone Ziegler sowie Susanne Jessenberger hatten sich ordentlich ins Zeug gelegt und das Event organisiert. Nach einer knappen Begrüßung in der Turnhalle der Gebrüder Grimm Schule ging es sofort mit einem Vortrag von Mira, Lea und Elisabeth zum Thema „Jetzt retten wir Kinder die Welt!“ los. Danach lernten sich die Kinder mit Spielen kennen.

Nach Fragerunde und stärkender Pause (mit leckeren Brezeln und vielen Getränken, die bei den heißen Temperaturen auch dringend nötig waren), teilten sich die Kinder in vier Gruppen auf, um im Weltspiel über globale Verteilung und Gerechtigkeit zu diskutieren. Eifrig wurden Spielfiguren, Bonbons und Luftballons als Symbole für Weltbevölkerung, Wohlstand und CO2-Ausstoß auf den ausgebreiteten Weltkarten verteilt.

Das leckere Kartoffelgratin hatten sich die Akademie-Teilnehmer dann redlich verdient. Schließlich war beim nächsten Programmpunkt wieder Einsatz gefragt: Bei der Baumpflanzaktion mussten die Kinder mitanpacken, um die bereitgestellten Bäume im Nürnberger Reichswald einzupflanzen. Außerdem erklärten die Förster geduldig die Grundlagen der nachhaltigen Forstwirtschaft. Zur Erinnerung gab es für jeden der fleissigen PflanzerInnen dann noch eine Kappe vom bayrischen Forst.

Nach diesem praktischen Teil übten sich die Kinder im Rhetoriktraining in der Präsentation kurzer Textpassagen und verbesserten einander: „Du hast laut und deutlich gesprochen, das fand ich gut, aber das nächste Mal könntest du etwas mehr Blickkontakt mit dem Publikum aufnehmen.“.

Im World Café erarbeiteten die Kinder gemeinsam, wie sie sich auf verschiedene Art und Weise für Plant-for-the-Planet engagieren können: „Wie erreichen wir, dass Medien über uns berichten?“, „Wie motivieren wir die Erwachsenen?“, „Wie motivieren wir Freunde und Mitschüler?“ und „Wie organisieren wir eine Pflanzparty?“. Richtig konkret wurde es danach in der Arbeit in Schulgruppen.

Hier sollten die vorher allgemein gesammelten Ideen für die eigene Schule zurechtgeschneidert werden – Was wollen wir an unserer Schule machen, wer übernimmt welche Aufgabe und bis wann wollen wir unsere Ziele erreicht haben?

Die Ergebnisse der Arbeit in Schulgruppen wurden neben einer verkürzten Version des Eingangs-Vortrags zum Abschluss der Akademie den zahlreich erschienenen Familie und Freunden präsentiert. Auch zahlreiche Prominenz wie der Stadtrat Herr Prößl und Frau Merkel vom Schulamt Nürnberg war vertreten. Nach einem langen  ereignisreichen Tag erhielten alle Teilnehmer dann endlich ihre Urkunde, die sie als Botschafter für Klimagerechtigkeit auszeichnet sowie eine große Botschaftertasche gefüllt mit vielen Materialien zur weiteren Bearbeitung des Themas Klimakrise.

Um das Ganze noch ein bisschen mehr zu versüßen gab es für jedes Kind dann auch noch eine Tafel der „Guten Schokolade“. Mit viel Motivation und neu gewonnenem Wissen kehrten die Kinder dann nach Hause zurück und so werden die im Reichswald gepflanzten Bäume sicherlich nicht die einzigen bleiben.
 

 

- Aktuelle Diskussionen -

 

 

 

 

Meilensteine zu Rio +20: Vom Umweltschutz zur Nachhaltigen Entwicklung

Wie gelangten wir vom Thema Umwelt zur Nachhaltigen Entwicklung, was sind die Konsequenzen und wohin führt uns das?

 

Um die Hintergründe und die Bedeutung von Rio+20 zu begreifen, ist es sinnvoll einen Blick auf die Entwicklung und Zusammenhänge von Stockholm bis Rio zu werfen und sich mit den Meilensteinen auf dem langen Weg zu den internationalen Abkommen zur nachhaltigen Entwicklung auseinander zu setzen. Wie gelangten wir vom Thema Umwelt zur Nachhaltigen Entwicklung, was sind die Konsequenzen und wohin führt uns das?

Der Ursprung der Nachhaltigkeitsbewegung liegt in den 1970er Jahren, in denen vielen Menschen bewusst -und vor allem deutlich sichtbar wurde-, dass der technische Fortschritt und die wirtschaftliche Weiterentwicklung auf Kosten der Natur und ihrer Ressourcen gehen. Besonders in den Fokus rückten Wasser- und Bodenverschmutzung, Abholzung, Waldsterben, Konsum, Industrialisierung und Armut. Auf Grund dieser immer deutlicher werdenden Probleme fand im Jahr 1972 die erste internationale Umweltschutzkonferenz der UNO in Stockholm statt - die United Nations Conference on the Human Environment.

Dort wurden eine Vereinbarung mit 26 Richtlinien verabschiedet und ein "Action Plan for Human Environment" festgelegt. Außerdem führte dieses Treffen zur Gründung des United Nations Development Program (UNDP) und es wurden daraufhin weltweit Umweltministerien etabliert. Bis zu diesem Zeitpunkt gab es gerade einmal 10 Ministerien, zehn Jahre später hatte sich die Anzahl jedoch schon verdoppelt!

Die Generalversammlung der UN berief im Jahr 1983 die World Commission on Environment and Development, innerhalb der ein langfristiges Handlungsprogramm ausgearbeitet wurde. Das resultierende ausgearbeitete Dokument mit dem Titel "Our Common Future" (unsere gemeinsame Zukunft) -oder auch Brundtland Report genannt-, ist ein Konzept, welches uns vorgibt wie wir auf nachhaltige Weise leben sollten und die Zukunft der folgenden Generationen sichern können.

Im Jahr 1992 konnte dann das sogenannte Earth Summit, die UN Conference on Environment and Development (UNCED), in Rio de Janeiro stattfinden. Die dort verabschiedetet "Rio Declaration on Environment and Development" (Erklärung über Umwelt und Entwicklung) enthält 27 Grundprinzipien und wurde von 108 Staats- und Regierungschefs angenommen. Des Weiteren wurde hier der Aktionsplan Agenda21 ins Leben gerufen, um die Nachhaltige Entwicklung zu verwirklichen. Bedeutende bindende Konventionen zum Klimawandel (UNFCCC) und Biodiversität (CBD) wurden in Rio unterschrieben und danach ratifiziert. Beinahe 20 000 Menschen nahmen an der Konferenz und dem Summit teil, aus der Wirtschaft, dem sozialen Sektor und der Zivilgesellschaft.

In den darauf folgenden Jahren wurden 2 weitere Konferenzen in Barbados und New York abgehalten. Im Jahr 2000 rief der Wirtschafts- und Sozialrat der Vereinten Nationen das UN Forum on Forests (UNFF) ins Leben. Beim World Summit in Sustainable Development, welches im September 2002 in Johannesburg, Süd Afrika, stattfand, wurden die Ergebnisse und Veränderungen der letzten 10 Jahre zusammengefasst und vorgestellt. Ungefähr 100 weltweit führende Regierungsoberhäupter nahmen an der Konferenz teil und verabschiedeten eine Erklärung und einen Durchführungsplan die Vereinbarungen zum Schutz der Meere und Fischereien enthält, genauso Sanitäre Versorgung, sauberes Wasser, Energie und Armutsbekämpfung. Ungefähr 300 Partnerschafts-Abkommen wurden auf dem Gipfel beschlossen und die Beteiligung der Zivilgesellschaft war immens.

Zwischen 2005 und 2007 wurden viele verschiedene nicht bindende Abkommen verabschiedet. Im Jahr 2000 wurde von den UN das erste internationale Instrument für eine nachhaltige Forstwirtschaft verabschiedet.

Mitte Juni wird nun, 20 Jahre nach der ersten Rio-Konferenz, ein weiteres Treffen der Vereinten Nationen zu den Themen Umwelt und Entwicklung in Rio de Janeiro stattfinden. Bei der Rio +20 Konferenz wird der Schwerpunkt auf einer ökologischen Wirtschaft und der Bekämpfung von Armut liegen. Aber auch das Bilden eines institutionellen Rahmens für Nachhaltige Entwicklung wird hier im Fokus stehen.

Den ganzen Artikel zu den Meilensteinen können Sie hier lesen.

(Quellen: un.org, unesco.de)

 

 

 

 

Konferenz der Vereinten Nationen zur Nachhaltigen Entwicklung

General Sekretär Ban Ki-moon warnt vor einem Gipfel ohne Resultate

 

Eineinhalb Monate vor der Konferenz über nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen befinden sich die Verhandlungen des Abschlussdokuments noch immer sehr schleppend. Ban Ki-moon bekräftigt, dass sich die Verhandlungen an einem kritischen Punkt befänden und er warnt davor, dass der Gipfel ohne nennenswerte Resultate beendet werden könnte.

Der Gipfel wird am 20. Juni bis zum 22. Juni in Rio de Janeiro, Brasilien, stattfinden. Die Vereinten Nationen erwarten mehr als 120 Regierungs- und Staatschefs wie auch über 50.000 Vertreter von Nichtregierungsorganisationen, Initiativen und Gesellschaften. Die Konferenz basiert auf der "Earth Summit" aus dem Jahr 1992. Sie hat zum Ziel die Wirtschaft nachhaltiger zu machen und somit auch Armut zu bekämpfen. Des Weiteren soll die UN und deren Nebenorgane wie die United Nations Environmental Programme (UNEP) gestärkt werden. 

Das Hauptthema des Gipfels wird die "grüne" Wirtschaft sein. Viele Entwicklungsländer haben Angst, dass "reichere" Länder die "grüne" Wirtschaft zum Vorwand nutzen könnten, um ihre eigenen Märkte vor Importen zu schützen. Dazu kommt die Schwierigkeit, einen Konsens zu finden und diese dann erfolgreich zu implementieren. Abneigung findet sich auch in der brasilianischen Bevölkerung. Dawid Bartelt, Vorsitzender der Heinrich-Böll-Stiftung in Rio de Janeiro erklärt, dass "viele Nichtregierungsorganisationen fürchten, dass das Gipfeltreffen lediglich den bisherigen Wirtschaftsweisen einen "grünen" Anstrich verpassen soll." Dennoch besteht die Hoffnung vieler, dass die Konferenz ein Umdenken der Politik fördert, um nachhaltiger und verantwortungsvoller zu handeln. 

Den vollständigen Artikel finden sie hier. 

(Quelle: Umweltdialog.de; Bilder: Umweltdialog.de, Un.org)
 

 

Neuer Schwung für die Finanztransaktionssteuer durch François Hollande

Mit einer "Koalition der Willigen" wäre ein Happy End für die Einführung der Finanztransaktionssteuer in Sicht

 

„Die Wahl von François Hollande zum neuen französischen Präsidenten bringt neue Dynamik in die Auseinandersetzung um die Finanztransaktionssteuer (FTS)“, so Peter Wahl von Weed.

Der Französische Präsident Hollande sprach sich während seines Wahlkampfes mehrfach für eine striktere Regulierung der Finanzmärkte und speziell für die Finanztransaktionssteuer aus. Neben der Notwendigkeit zusätzlicher Finanzquellen zur Realisierung seines vorgeschlagenen europäischen Wachstumspakt (hier FAQs zum Wachstumspakt), stellt die FTS eines der wenigen Projekte dar, bei dem sich Frankreich und Deutschland einig sind. „Wegen der Konflikte bei vielen anderen Themen wird man wohl sehr daran interessiert sein, Gemeinsamkeiten in den Vordergrund zu stellen“, so Peter Wahl.

„Auch die innenpolitischen Kräfteverhältnisse in Deutschland verlagern sich weiter zugunsten einer FTS. Da Merkel eine Zweidrittel-Mehrheit im Parlament braucht, um den Fiskalpakt zu ratifizieren, haben SPD und Grüne bereits angekündigt, dass sie ihre Unterstützung zum europäischen Fiskalpakt mit einem Wachstumspakt á la Hollande und der FTS verknüpfen wollen.“ Doch langwierigen Verhandlungen und Auseinandersetzungen schüren jedoch die Befürchtungen in der Zivilgesellschaft. Großbritannien hat seine Ablehnung nicht aufgegeben, so dass die gewünschte europaweite Steuer nicht realisierbar sein wird. 

Doch ein Happy End für die Einführung der FTS in Europa scheint in Sicht zu sein: „Da die Einführung der FTS in der EU-27 mit dem britischen Veto unmöglich ist, wird „Verstärkte Zusammenarbeit“ der einzige gangbare Weg sein. Das heißt, dass mindestens neun Mitgliedsstaaten die Initiative unterstützen müssen („Koalition der Willigen“), die dann im Rahmen der EU-Regeln in diesen Ländern eingeführt werden könnte. Bekanntestes Beispiel für das Verfahren der Verstärkten Zusammenarbeit ist das Schengen-Abkommen. Natürlich müssten neben Frankreich und Deutschland die anderen großen Volkswirtschaften, d.h. Italien und Spanien, an der Verstärkten Zusammenarbeit
teilnehmen. Doch bevor über diese Option entschieden werden kann, muss die EU-27
Richtlinie offiziell für gescheitert erklärt werden. Es wird erwartet, dass dies in den kommenden Monaten geschehen wird, vielleicht sogar noch vor der Sommerpause.
Ist die Entscheidung einmal getroffen, wird es dennoch ein bis zwei Jahre dauern, bis das Projekt in Kraft tritt, denn die Entscheidungen auf europäischer Ebene müssen noch in die nationalen Rechtssysteme umgesetzt werden. Diese Prozedur ist meist sehr zeitaufwendig. Trotzdem scheint ein Happy End für die Einführung der FTS in Europa in Sicht zu sein.“

 

Werden auch Sie aktiv für eine FTS: Erhöhen Sie mit uns den Druck zur Durchführung der FTS und beteiligen sich bei der europaweiten Kampagne FINANCIAL TRANSACTION TAX NOW! Lesen Sie hier mehr dazu.

Mehr zum Thema finden Sie in der aktuellen Ausgabe (Nr.12) des WEED Newsletters zur EU-Finanzreform, hier zum Download. Oder auch auf unserem Infoportal zur Finanzkrise, hier.

(Quelle: www.weed-online.org)
 

 

Für eine zukunftsfähige Gesellschaft

Interview mit Stephan Pernkopf

Im UmweltJournal-Interview fordert der neue Präsident des Ökosozialen Forums, Landesrat Dr. Stephan Pernkopf, dass die vorhandenen politischen Hebel- und Lenkungseffekte für die richtigen Dinge genutzt werden. "Unsere Wirtschaft, Politik und Gesellschaft muss zukunftsfähiger werden, mit einer Ökosozialen Marktwirtschaft als Basis. Ich möchte mit dem Ökosozialen Forum neue konkrete Lösungen suchen, diese weiterentwickeln und für ihre Umsetzung eintreten", so Pernkopf. 

Das gesamte Interview können Sie im UmweltJournal/Mai 2012 und hier nachlesen.

 

 

- Hintergrundwissen -

 

 

 

 

Neue Fakten und Appelle zur Klimakrise

von Fleischkonsum bis Verantwortung

 

  1. Weiterer Grund für den Anstieg der Meeresspiegel erforscht
  2. Länder müssen mehr Verantwortung für Klimawandel übernehmen
  3. Ein Kilogramm Fleisch kann so schädlich sein wie eine 1600 km Autofahrt
  4. Interaktive Weltkarte "Menschen im Klimawandel" von Oxfam
  5. Schluss mit Subventionen auf fossile Energien!

 

Weiterer Grund für den Anstieg der Meeresspiegel erforscht
Forscher der Universität von Tokio haben herausgefunden, dass der Verbrauch des Grundwasserspiegels durch den Menschen ebenfalls zu einem Anstieg der Meeresspiegel führen könnte.

Bekanntlich steigen die Meeresspiegel seit einigen Jahren stetig an. Gründe hierfür sind zum einen die seit Jahren voranschreitende Klimaerwärmung, aber zum anderen trägt anscheinend auch die extensive Nutzung des Grundwassers dazu bei. Dieses Wasser wird abgepumpt und anschließend in die Ozeane geleitet. Die Grundwasservorräte werden jedoch nicht wieder aufgefüllt.

Der Meerespegel ist zwischen 1961 und 2003 im Jahresdurchschnitt um 1,8 Millimeter angestiegen. 1,1 Millimeter sind auf die Erderwärmung und die schmelzenden Pole zurückzuführen, die verbleibenden 0,7 Millimeter könnten auf den großen Verbrauch des Grundwassers zurückzuführen sein. Vor allem für hunderte Millionen Küsten- und Inselbewohner würde ein minimaler, weiterer Anstieg eine Bedrohung ihrer Existenz bedeuten.


Das maledivische Parlament hat 2009 auf Grund der bedrohlichen Situation für die Bewohner der Inseln ihren Gipfel unter Wasser abgehalten. Einen Einblick bietet dieses Video:

 

Den ganzen Artikel können Sie hier lesen.
(Quellen: youtube.com, sonnenseite.de)

 

Länder müssen mehr Verantwortung für Klimawandel übernehmen
Bericht von CARE, Germanwatch, ActionAid und WWF warnt vor irreparablen Schäden wegen Erderwärmung

In Anlehnung an die Klimaverhandlungen in Bonn wurde der gemeinsame Bericht „In unbekanntes Terrain: Die Grenzen der Anpassung und die Realität von Verlust und Beschädigung durch Klimawandel“ von CARE, ActionAid und WWF veröffentlicht. Darin wird gewarnt, dass die voranschreitende Erderwärmung unwiederbringliche Schäden für das Ökosystem und für verwundbare Länder anrichten wird. Die jüngsten Prognosen sagen voraus, dass sich die Erde um mehr als vier bis sechs Grad erwärmen wird, wenn nicht schnellstmöglich gehandelt wird. Regierungen müssen neue Maßnahmen ergreifen um Verluste der biologischen Vielfalt, der natürlichen Ressourcen und ebenfalls von Menschenleben und Gebieten zu verhindern.

Des Weiteren müssten Kosten in Höhe von zwei Billionen US-Dollar bis 2060 in Folge der Auswirkungen von den Industrienationen getragen werden. In Entwicklungsländern dagegen könnten die Bemühungen der Hilfeleistungen in Mitleidenschaft gezogen werden. "Durch den Klimawandel drohen gerade den verwundbaren Ländern besonders starke Verluste und Schäden. Ihre Forderungen nach mehr Ehrgeiz für Klimaschutz bei den größten Emittenten müssen bei der Europäischen Union und anderen Ländern dringend Gehör finden", bekräftigt Sven Harmeling, Teamleiter des Bereichs Internationale Klimapolitik bei Germanwatch.
Die Erderwärmung könnte weitere Gefahren wie vermehrte Naturkatastrophen, Hungerkrisen und Migrationsbewegungen hervorbringen. Besonders würde es hier auch wieder die Kleinbauern und arme Gebiete betreffen. 

In diesem Bericht zeigen die verschiedenen Organisationen Handlungsmöglichkeiten auf, um das schlimmste zu verhindern. So müssen z. B. hoch entwickelte Länder ihre Emissionen noch stärker mindern und Technologien und Kapazitäten bereitstellen, um ärmeren Ländern bei der Katastrophenvorsorge zu helfen und sie bei einer CO2 neutralen Entwicklung ihrer Industrien zu unterstützen.

Weitere Informationen und Handlungsmöglichkeiten können Sie im Bericht „In unbekanntes Terrain: Die Grenzen der Anpassung und die Realität von Verlust und Beschädigung durch Klimawandel“ (auf Englisch) nachlesen. 

(Quelle: www.germanwatch.org)

 

Ein Kilogramm Fleisch kann so schädlich sein wie eine 1600 km Autofahrt
Die erweiterte Life Cycle Assessment-Methode

Eine neue Studie aus Österreich und den Niederlanden zeigt, wie viel Kohlendioxid bei der Produktion von Lebensmitteln ausgestoßen wird. Kurt Schmidinger, Wissenschaftler an der Universität Wien, und Elke Stehfest, von der PBL Netherlands Environmental Assessment Agency, haben gemeinsam eine Methode entwickelt, die eine grundlegende Erweiterung zu der gängigen Klimabilanz-Methode Life Cycle Assessment-Methode darstellt.

Diese Erweiterung beinhaltet nun nicht nur die anfallenden Emissionen bei der Produktion der Lebensmittel, sondern auch die Emissionen der Flächen. Oft müssen für die Lebensmittelproduktion Wälder gerodet werden und es können keine Bäume und Sträucher mehr nachwachsen. Diese ist dennoch sehr wichtig, weil Wälder CO2 wie einen Schwamm aus der Atmosphäre aufnehmen und somit das Klima im Gleichgewicht halten können. 

Laut der Studie entsprechen die Emissionen der Produktion von Rindfleisch in Brasilen denen einer 1600km langen Autofahrt mit einem durchschnittlichen europäischen Auto. Die Produktion von Rindfleisch in den Niederlanden ist sehr viel geringer und entspricht einer ca. 111km langen Autofahrt. Auch wenn die Produktion von Fleisch in den Niederlanden relative gering ausfällt, ist sie dennoch sehr schädlich.
Beste Klimabilanzen haben ins besondere eiweißreiche pflanzliche Lebensmittel wie Tofu oder ähnliches. Die Produktion von einem Kilogramm Tofu entspricht nur einer 12km langen Autofahrt. 

Den vollständigen Artikel finden Sie hier.

(Quelle: sonnenseite.com; Bilder: sonnenseite.com; Boku.ac.at )

 

Interaktive Weltkarte "Menschen im Klimawandel" von Oxfam
Erfahrungsberichte von Menschen aus Gebieten die die Auswirkungen des Klimawandels besonders zu spüren bekommen

Oxfam Deutschland e.V., eine unabhängige Hilfs- und Entwicklungsorganisation, stellte kürzlich eine interaktive Weltkarte „Menschen im Klimawandel“ online. Auf dieser Karte können Sie verschiedene Bilder anklicken und anschließend durch Berichte, Videos, Fotos und Bildergalerien von Menschen erfahren, wie ihr Leben durch die klimatischen Veränderungen beeinflusst wird und welche Strategien sie entwickelt haben, um die Auswirkungen auf ihre Lebenssituation zu mildern. 

Außerdem ist es möglich zwischen verschiedenen Kategorien wie Wasser, Migration, Meeresspiegel, Katastrophe, Gesundheit, Ernährung, Entwaldung und Anpassung zu wählen. Zusätzlich ist jeder Bericht mit einem eigenen Link versehen, so dass jeder die einzelnen Berichte teilen oder veröffentlichen kann. 

So berichtet zum Beispiel Prabhati Devi aus Rajasthan dem größten Bundesstaat Indiens, dass hier eine große Landflucht vorherrscht. Das Problem ist die Dürre in dieser Region, die viele Menschen dazu zwingt in die Stadt zu ziehen, weil sie sich und ihre Tiere nicht mehr ernähren können.

Lesen Sie hier weitere Berichte und entdecken Sie die interaktive Weltkarte!

(Quellen: sonnenseite.com, oxfam.de)

 

Schluss mit Subventionen auf fossile Energien!
580 Milliarden Euro Steuergelder fließen jährlich direkt in die Zerstörung unserer Zukunft

Das Global Board von Plant-for-the-Planet, der amtierende Vorstand 2011/2012 zusammen mit den beiden zukünftigen Kinder- und Jugendvorständen 2012/13 hat auf seiner letzten Sitzung am 27. Mai 2012 beschlossen, die gemeinsame Erklärung der weltweiten Zivilgesellschaft mit zu unterzeichnen, dass bis spätestens 2015 alle Subventionen für die fossilen Energieträger eingestellt werden.

Hier die Originalversion in englisch.


Bildquelle: act.350.org

Teaserbild: Pixelio

 

 

Video "There's no Tomorrow"

Über die Abhängigkeit zu Öl den verbundenen Wachstumsgrenzen

 

Das Video "There's no Tomorrow", aufgenommen in Kooperation mit dem Post Carbon Institute, thematisiert Peak Oil und Wachstumsgrenzen. Das Post Carbon Institute fördert eine gerechte, belastbare und nachhaltige Welt durch z.B. Informieren der Öffentlichkeit über die Klimakrise.

Das Video beginnt mit einer kurzen Einführung über die Welt vor 90 Millionen Jahren und wie damalige Prozesse die Welt von heute schufen. Der große Umbruch begann 1860, als Geologen 2 Billionen Barrel Öl entdeckt wurden. Der Kurzfilm erklärt alles rund um Öl. Spannende Fakten werden genannt in einer Manier, die es einfach macht zuzuhören. Die Welt ist stark abhängig von Öl und nicht nur um Energie zu produzieren, sondern auch der Lebensmittelsektor, Verkehr, IT und vieles mehr. Das Wirtschaftswachstum basiert auch auf Öl und da Ressourcen endlich sind, kann das Wirtschaftssystem wie wir es heute kennen nicht für immer bestehen. Der Film zeigt diese globalen Probleme in einer spannenden und zugleich lehreichen Art, die zum Nachdenken anregt.


Der Film:


Erfahren Sie mehr auf Youtube oder unter incubatepictures.com


(Quelle: incubatepictures.com; Bilder: incubatepictures.com)

 

Leben wir in einer Vor-Revolution?

Manche Banker verzocken unsere Zukunft und ernten Zorn, sagt der Soziologe Ulrich Beck

 

Das ARD, mit seinem öffentlich rechtlichen Bildungsauftrag, öffnet uns Kindern die Augen mit zwei extrem interessanten Fernsehbeiträgen vom 24. Mai 2012.

Seit mehreren Jahren spielen manche Banker mit unserer Zukunft. Schlimmer, einige Banker verzocken unsere Zukunft. Weltweit an der Spitze dieser verantwortungslosen Zocker steht wohl ausgerechnet die Deutsche Bank. Die 43-minütige Dokumentation „Verzockt - und verklagt: Die guten Geschäfte der Deutschen Bank“ zeigt uns, wie skrupellos die Verantwortlichen vieler Banken das ihnen anvertraute Geld verzockten und weiter verzocken. Sie nennen sich schönklingend „Investment-Banker“. Ein Geschädigter vergleicht die Deutsche Bank mit Darth Vader aus Star Wars. Nach der ersten Finanzkrise 2008 meinten praktisch alle Staaten auf der Welt, dass sie mit den Steuergeldern unserer Eltern die Banken retten müssten. Inzwischen wetten dieselben Investmentbanker nach der Rettung nun auch gegen ganze Staaten und wieder meinen die Regierungschefs unserer Staaten, dass sie mit den Steuergeldern unserer Eltern auch diese Staaten retten müssen. Die Einzigen, die diese ganzen Schulden einmal übernehmen und zurückzahlen werden müssen, sind wir Kinder und Jugendliche. Deswegen sollten wir uns auch damit beschäftigen.

Die ARD-Sendung Monitor lässt in ihrer Sendung vom 24. Mai in ihrem letzten Beitrag den Münchener Soziologen Prof. Ulrich Beck zu Wort kommen. Beck vergleicht die Situation, deren Zeitzeuge wir sind, als „vorrevolutionär“.  So eine vorrevolutionäre Situation bleibt lange verdeckt, so Beck. Er vergleicht diese heutige Phase mit der Zeit vor der Revolution in der DDR. Auch damals standen lange die Fassaden und wohl keiner hätte damals damit gerechnet, dass die Revolution so schnell kam und die Mauer dann so plötzlich fiel.




Bildquelle: Parker, George Lucas et al.
 

 

UN Report "Müttersterblichkeit: 1990 bis 2010"

Muttersterblichkeitsrate hat sich in den letzten 20 Jahren halbiert

Laut dem UN Report "Trends in maternal Mortality: 1990 to 2010”, (Trend der Müttersterblichkeitsrate: 1990 bis 2010) ist ein Trend im Rückgang der Müttersterblichkeit der letzten 20 Jahre zu erkennen.

Die Zahl der Toten hat sich von 543,000 im Jahre 1990 zu 287,000 in 2010 verringert. Das ist eine sehr positive Entwicklung, dennoch liegt die Müttersterblichkeit vor allem in Afrika südlich der Sahara sehr hoch. Die Millennium-Entwicklungsziele sind wohl kaum noch im südlichen Afrika zu erreichen.

Die Millennium-Entwicklungsziele haben unter anderem das Ziel die Müttersterblichkeit zu fünfundsiebzig Prozent im Vergleich zu 1990 zu senken. Babatunde Osotimehin, Geschäftsführer des Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen (UNFPA), ist überaus glücklich über diese positive Entwicklung. Diese Entwicklung zeigt, dass die Maßnahmen der UNFPA und deren Unterstützer greifen. Dennoch ist ihm wichtig sich jetzt nicht auf diesen Erfolgen auszuruhen.

99% Prozent der Todesfälle von Müttern treten in Entwicklungsländern auf. Besonders hoch ist Müttersterblichkeit in Indian und Nigeria. In diesen Ländern und in Sub-Sahara-Afrika muss die Sterblichkeit noch erheblich sinken. Laut Dr. Osotimehin ist dies sehr gut möglich, da in der Vergangenheit die Maßnahmen funktioniert haben und man genau wüsste, wie eine Verringerung der Sterblichkeit erreicht wird. Durch Verbesserung von Familienberatungsstellen, Investitionen in das Gesundheitssystem und deren Mitarbeiter wie Hebammen und Zugang zu Einrichtungen für Geburtshilfe. Diese Maßnahmen und Investitionen haben in Asien zu einer erfolgreichen Verringerung der Müttersterblichkeit geführt. 

Den vollständigen Artikel finden Sie hier. (Englisch)

Hier können sie den Report (Englisch) herunterladen.

(Quelle: UN News Service)
 

 

Das Zukunftsbild der europäischen Jugend

www.expectations2012.eu

 

Von 9. bis 30. Mai findet eine groß angelegte Online-Konsultation über die Vorstellungen, Erwartungen und Sorgen der Jugend statt. Das Ziel dieser Initiative lautet: Junge Menschen aus ganz Europa entwickeln auf www.expectations2012.eu ein gemeinsames Zukunftsbild.
TrägerInnen sind die Julius Raab Stiftung, das Netzwerk des Europäischen Forum Alpbach, die österreichische Bundesjugendvertretung u.v.m.
Dieses Pilotprojekt, bei dem ein innovatives Online-Konsultations-Tool zur BürgerInnenbeteiligung zum Einsatz kommt, soll die in den westlichen Demokratien oft beklagte Lücke zwischen der Web 2.0-Generation und den Top-EntscheidungsträgerInnen und politischen RepräsentantInnen schließen. Die Diskussion dazu läuft ab 9. Mai drei Wochen lang.
Die Vorstellungen, Erwartungen - aber auch Wünsche und Ängste - bilden die Fundamente für das Leben in der Zukunft. Diese werden bereits jetzt entworfen, daher müssen die Erwartungen der jungen Generation schon heute Berücksichtigung finden. Die Organisatoren wollen die Diskussion dort anstoßen, wo Jugendliche und Berufseinsteiger, aber auch Selbstständige persönlich am stärksten betroffen sind: Bildung, Sozialsystem, Wirtschaft und Arbeitsmarkt, Umwelt, Kultur und Medien, und selbstverständlich die Weiterentwicklung Europas. Das Europäische Forum Alpbach, das heuer unter dem Generalthema „Expectations - The Future of the Young“ steht, bietet eine ideale Plattform, um diese Themen ganzheitlich und überparteilich zu diskutieren.

Je mehr junge Menschen mit verschiedensten Hintergründen sich beteiligen, desto mehr werden wir gehört werden, sind die Organisatoren überzeugt. Auch Jugendgruppen und Schulklassen können das Thema aufgreifen und gemeinsam auf der Online-Plattform über die Zukunft diskutieren. Ab sofort können sich junge Menschen auf der Website registrieren. Gepostet, gevotet und diskutiert wird in deutscher und englischer Sprache. Die gesammelten Erwartungen werden in einer Publikation zusammengefasst und im August als Impulse in die Diskussionen beim Europäischen Forum Alpbach einfließen.


Rückfragen:
Thomas Goiser
0664-2410268
kommunikation@juliusraabstiftung.at
 

 

- Hör- und Lesetipps-

 

 

 

 

Podcast online: "Wer übernimmt Verantwortung für unsere Gesellschaft?"

Nida-Rümelin registriert neues Gesellschaftsbewusstsein

 

 

Innerhalb der Reihe "Reden von Morgen" des Deutschlandradio Kultur fand am 22. April eine spannende Gesprächsrunde zum Thema "Wer übernimmt Verantwortung für unsere Gesellschaft?" mit dem Philosophen und ehemaliger Staatsminister Julian Nida-Rümelin statt.

Dass erstmals in der Geschichte die Menschen mehrheitlich gegen Steuersenkungen seien, hält Julian Nida-Rümelin für etwas völlig Neues: "Wir stecken mitten in einer grundlegenden Veränderung." Die Bürger hätten ein gesteigertes Verantwortungsbewusstsein für die Gesellschaft, meint der Philosoph und Ex-Staatsminister.

Zu den engagierten Bürgern gehört Gerald Neubauer, Mitbegründer der "Bewegungsstiftung" und Greenpeace-Mitarbeiter. Durch sein Handeln könne er gegen Ohnmachtsgefühle, Verbitterung und Zynismus ankämpfen, sagt er: "Das wäre sonst die Alternative."

Es gebe allerdings eine Asymmetrie: Die Bereitschaft sich gegen etwas zu engagieren, ist viel stärker ausgeprägt, als für etwas, gibt Julian Nida-Rümelin zu bedenken. Trotzdem seien Proteste wichtig, denn ohne die Bereitschaft sich selbst einzubringen, dünne die Demokratie zu einer Institution aus, die lediglich Regierungen legitimieren solle.
"Wer übernimmt Verantwortung für unsere Gesellschaft?" lautet das Thema der zweiten Veranstaltung der Reihe "Reden von Morgen".

Den Podcast können Sie sich hier anhören.

Gäste:

  • Gerald Neubauer, Greenpeace, Mitbegründer der "Bewegungsstiftung"
  • Julian Nida-Rümelin, Philosoph, ehemaliger Staatsminister
  • Theo Steegmann, Vorsitzender der Initiative "Neuanfang für Duisburg"
  • Thomas Brussig, Schriftsteller

Moderation:
Peter Lange, Chefredakteur Deutschlandradio Kultur
Die Diskussion fand am 22.4.2012 im Schauspielhaus Bochum statt.

(Quelle: Deutschlandradio, Foto Nida Rümelin: www.julian.nida-ruemelin.de)
 

 

Retten wir den Euro!

Ein Beitrag von Christian Felber zur Schriftenreihe der Bundeszentrale für politische Bildung

 

Der leidenschaftliche Europäer und Euro-Befürworter Christian Felber, Unterstützer der Initiative und Vertreter der "Gemeinwohlökonomie", liefert einen streitbaren Beitrag zur Debatte um die europäische Währung. Er benennt die Ursachen der Misere und prüft bekannte und weniger bekannte Lösungsansätze auf ihre Tauglichkeit.

"Steckt die Euro-Rettung in der Sackgasse? Oder dürfen wir bei diesem wohl längsten Rettungsversuch der Währungsgeschichte noch hoffen? Angesichts der sich hinziehenden Bemühungen um die Stabilisierung des Euro mehren sich nicht nur die Zweifel am Erfolg des eingeschlagenen finanzpolitischen Weges: Mit Christian Felber wird hier eine streitbare Stimme laut, die – bei tiefer Sympathie für die europäische Idee - eine grundsätzliche Richtungskorrektur in Europa fordert. Felber konstatiert Demokratiedefizite, fehlende sozialstaatliche Komponenten, Fehlentwicklungen bei der Liberalisierung der Märkte und mangelnde Harmonie der ökonomischen Konzepte in den Staaten der EU. Er identifiziert Nutznießer und Verursacher der Krise, analysiert die in Rede stehenden Lösungsansätze und bewertet sie kritisch."

Schriftenreihe (Bd. 1268), für 4,50 Euro bestellbar im Shop der Bundeszentrale für politische Bildung unter www.bpb.de.

Lesen Sie mehr zum Thema im Bereich Internationales der Website der Bundeszentrale für politische Bildung. Dort gibt es eine spannende Rubrik zum Thema "Europa kontrovers". Mehr dazu hier.

(Quelle: Newsletter zu den Neuerscheinungen der Bundeszentrale für politische Bildung)

 

- Veranstaltungsnachlese -

 

 

 

 

12.000 Besucher im Garten des Bundespräsidenten

Global Marshall Plan und Plant-for-the-Planet auf der Woche der Umwelt

 

Am 5. Und 6. Juni lud der Bundespräsident in den Park Schloss Bellevue zur Woche der Umwelt ein. Mehr als 12.000 Besucher waren registriert und informierten sich über die Aktivitäten und Ziele der 200 Aussteller. Dabei war der Gemeinschaftsstand der Deutschen Gesellschaft Club of Rome, an dem auch die Global Marshall Plan Initiative vorgestellt wurde, ein Knotenpunkt für viele Akteure. So trafen sich dort nicht nur Mitglieder der Deutschen Gesellschaft Club of Rome, wie bspw. Frau Dr. Claudia Kemfert oder Mojib Latif, sondern auch Unterstützer der Global Marshall Plan Initiative aus Thüringen, Berlin und Konstanz. Zwei Studierende aus Berlin verpflichteten direkt Uwe Möller, ehem. Generalsekretär des Club of Rome als Referenten für den kommenden Hochschultag Ökosoziale Marktwirtschaft in Berlin.

Botschafter für Klimagerechtigkeit von Plant-for-the-Planet informierten an beiden Tagen hoch motiviert über ihre Ziele und verteilten Kostproben von Die Gute Schokolade. Sie drangen bis zum Bundespräsidenten vor. Während alle umstehenden Erwachsenen den Kindern versuchten einzubläuen, dass dies ein unmögliches Vorhaben sei und es niemals klappen würde, ließen sich die Kinder nicht beirren. Sie erbrachten den Beweis, dass Ziele, die man sich setzt und konsequent verfolgt, auch erreichbar sind. Bundespräsident Gauck ließ später im kleineren Kreis verlauten, dass es eine großartige Aktion gewesen sei und er die Kinder herzlich grüße.

Die Deutsche Gesellschaft Club of Rome unterstützt die Global Marshall Plan Initiative und auch Plant-for-the-Planet seit den Anfängen. Sie ist Mitglied im Koordinationskreis der Initiative, Partner bei der Global Marshall Plan Academy und eine der 6 Initiatoren der Hochschultage Ökosoziale Marktwirtschaft und Nachhaltigkeit.

 

Foto oben rechts: Dr. Kemfert (links) mit Vertretern des Stands von Global Marshall Plan
Foto unten: Botschafter für Klimagerechtigkeit mit dem Bundespräsidenten (mittig), Dr. Brickwedde (rechts) und Umweltminister Altmaier (links)

 

4. Vision Summit: "IMPACT! How to become a Changemaker"

Unterstützer der Initiative waren mit dabei und teilen ihre Eindrücke mit uns

 

Unter dem Motto “IMPACT! How to become a changemaker“ fand am Wochenende des 17. bis 19. Mai der vierte Vision Summit in Berlin und Potsdam statt. Es kamen Unternehmens-Mitglieder, Social Entrepreneurs, Gründer, Forscher, Innovatoren, Zukunftsdenker, Ashoka-Fellows und Beobachter, jeder der in Deutschland etwas zu sozialem Unternehmertum, CSR und sozialen Innovationen zu sagen hat, zusammen, um sich auszutauschen und den notwendigen Wandel voran zu bringen.

„Wenn wir in der Bildung wirklich etwas ändern wollen, sollten wir auf die Praxis erfolgreicher Bildungsinnovatoren setzen, von ihren Innovationen lernen und sie bundesweit ausweiten“, sagte Peter Spiegel, Leiter des Vision Summit und Unterstützer der Global Marshall Plan Initiative. Aus diesem Grund stand das Thema Bildung auch im Mittelpunkt der internationalen Leitkonferenz für soziale Innovationen.

Mit mehr als 50 lebhaften Workshops und innovativen Plenumsveranstaltungen, ließen sich die Teilnehmer inspirieren und viele neue Konzepte um soziales Unternehmertum in Deutschland weiter voranbringen. Der Vision Award 2012 ging für deren soziales Engagement an die Söhne Mannheims und Jaques Attali, Berater französischer Präsidenten und Pionier der internationalen Mikrofinanzbewegung.

Auch Sabine, Mitstreiterin der Global Marshall Plan Lokalgruppe Berlin, und Dietmar von der Regionalgruppe Bodensee nahmen am Vision Summit teil:

"Ich fand es irre inspirierend dort zu sein und habe eine Menge interessanter Menschen getroffen. Es hat mich ehrlich überrascht wie viele Leute sich schon im Bereich Sozialunternehmertum einbringen. Wirklich begeistert hat mich Margret Rasfeld mit ihrer Bildungsreform, die sie als Rektorin der Evangelischen Schule Berlin Zentrum erfolgreich umsetzt. Abgesehen von freiem und jahrgangsübergreifenden Lernen, u.A. nach dem Prinzip peer-to-peer, werden die Fächer "Verantwortung" und "Herausforderung" in den Stundenplan aufgenommen.
Kritisch anmerken möchte ich die fehlende ökologische Komponente im Programm des Vision Summit, die allerdings im folgenden Jahr stärker einbezogen werden soll." (Sabine)

"Es war für mich faszinierend und beeindruckend, auf dem Vision Summit auch vielen Menschen zu begegnen, die gerade erst an der Umsetzung ihrer Geschäftsidee arbeiten. Im Gegensatz zu den bereits erfolgreich laufenden Vorzeigeprojekten bewegen Sie sich noch mitten im Ungewissen. Sie riskieren, von ihrer Motivation, wie oft bei sozialen Konzepten, letztendlich nicht leben zu können. Diese Form von Mut und Selbstbewusstsein bewundere ich an ihnen und hoffe, dass ihr Glauben an ihre oft sehr konkrete Vision belohnt wird." (Dietmar)

 

(Quellen: www.sonnenseite.de, www.visionsummit.org; Fotos: Roger Richter)

 

 

- Termine -

 

 

 

 

Think Camp: Futurelab-2012 vom 7.-22. Juli 2012

Teilnehmer für ein spannendes Ereignis gesucht

 

Ein Aufruf unserer Partnerorganisation Think Camp

Für die Zukunftswerkstatt zum Thema „Bilden, Arbeiten und Leben in der Zukunft“ werden 8 Personen im Alter von 17-26 Jahren gesucht, die zusammen mit 70 Europäerinnen aus 8 Ländern einen konstruktiven Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung der Stadt- und Gesellschaftsentwicklung leisten möchten. Während zwei Wochen intensiver Arbeit werden die Themen methodisch, denkerisch, spielerisch und künstlerisch bearbeitet, Projektideen und -konzepte entwickelt und die Ergebnisse bei einer Präsentation am 20. Juli der Öffentlichkeit vorgestellt. Wir lernen voneinander und miteinander und durch den Austausch werden soziale und kulturelle Gemeinsamkeiten und Unterschiede entdeckt und Freundschaften entstehen. Die Teilnehmer erhalten einen Youthpass der Europäischen Union, der die Erfahrungen und Lernergebnisse nachvollziehbar festhält. Für die Teilnahme fallen keine Kosten an.


Das Projekt wird von der Europäischen Union im Rahmen des „Jugend in Aktion“ Programms gefördert. Die Durchführung wird von der gemeinnützigen Genossenschaft ThinkCamp koordiniert. Interessierte Bewerber für die Teilnahme schicken bitte ihre Anfragen an ThinkCamp - Eu-project@thinkcamp.eu

Weitere Informationen zur Zukunftswerkstatt finden Sie hier oder auf diesem Flyer. Gerne können Ihnen auch Johannes Pfister oder Dominik Kieser unter dieser Telefonnummer (0821) 56857-25 weitere Auskünfte geben oder schreiben Sie eine E-Mail an Eu-project@thinkcamp.eu.
 



(Quelle: www.thinkcamp.eu)

 

Perspektiventage Arbeit im Wandel 2012

Partner der Global Marshall Plan Academy lädt ein

In unserer heutigen Gesellschaft ist das streben nach Erfolg und Luxus in vielen Köpfen tief verankert. Für die einen wächst der Druck an ihrer Arbeitsstelle dem sie oft nicht standhalten können, den anderen, vor allem Jugendlichen fällt es schwer überhaupt einen Arbeitsplatz zu finden. Im Rahmen der Perspektiventage 2012 werden am Wochenende vom 23. Juli bis 25. Juli neue Lebens- und Arbeitsmodelle erforscht. 

An diesem Wochenende teilen Experten/innen ihre Erfahrungen mit und regen zum Neu- und Andersdenken an, so eröffnen sich für die Teilnehmer neue Perspektiven für ein selbstbestimmtes Arbeiten.

Veranstalter ist die SPES Zukunftsakademie, Partner der Global Marshall Plan Academy und langjähriger Unterstützer der Global Marshall Plan Initiative. 

Wenn auch Sie selbstbestimmter Arbeiten möchten und dem Druck der Leistungsgesellschaft entfliehen möchten, dann können Sie sich noch bis zum 2. Juli für diesen Workshop anmelden! Der Workshop findet in der SPES Zukunftsakademie in Schlierbach, Österreich, statt. Weitere Informationen können Sie dem Flyer entnehmen. 

Hier erfahren Sie mehr über die SPES Zukunftsakademie. 

(Quelle: spes.co.at)

 



 

 

Mitmachen: Klima-Aktionstag zum Thema "Wir sind die Energiewende"

Die Klima-Allianz, Partnerorganisation der Global Marshall Plan Initiative, möchte die Energiewende greifbar machen

 

Am 22. September ist es wieder soweit! Die Klima-Allianz, eine Partnerorganisation der Global Marshall Plan Foundation, möchte mit Aktionen in ganz Deutschland zeigen, dass uns der Klimawandel weltweit vor große Herausforderungen stellt, aber die Energiewende bereits heute vor Ort, vor allem von Bürgerinnen und Bürgern getragen, schon Realität wird.

"Wir sind Energiewende!"- Das Motto macht Mut, die vielen Facetten aufzuzeigen, Geschichten zum Mitmachen und Weitertragen zu erzählen und klare Forderungen zu formulieren, was wir von politischer Seite erwarten, damit der Wandel in Deutschland ambitioniert weitergeht!

Damit diese Botschaft Gehör findet, braucht es noch nämlich noch einiges an Verstärkung: Beteiligen auch Sie sich am Klima-Aktionstag und informieren bei der Gelegenheit auch den Global Marshall Plan! Wenn Sie bereits eine Aktion zum 22. September geplant haben, dann kombinieren Sie diese doch einfach mit dem Klima-Aktionstag!

Berichten Sie innerhalb Ihrer Lokalgruppe und unter Gleichgesinnten über den Klima-Aktionstag. Bewegen Sie Ihre Mitstreiter vor Ort zu zeigen, was Energiewende bedeuten kann. Dies kann eine Aktion in der Innenstadt, ein Flashmob, ein Infostand, ein Erzählabend mit Zeitzeugen der Energiewende, ein Vortrag, eine Debatte, ein Gottesdienst oder ein Tag der offenen Tür beim Solarkraftwerk oder Windrad um die Ecke sein. Eine Baumpflanzaktion mit Plant-for-the-Planet (siehe Beispiel der Hochschulgruppe Villingen Schwenningen) wäre auch eine prima Aktionsidee!

Auf der Website www.klima-bewegen.de werden alle Aktionen und Angebote eingetragen. Ab Juli stehen dort auch Vorlagen für Flyer, Plakate und Presseinformationen zur Verfügung. Mitmachen ist also gar nicht kompliziert und verleiht bereits einer kleinen Aktion vor Ort eine große Bedeutung als Teil des Ganzen.

Bei Interesse können Sie auch gerne innerhalb des Kampagnenteams die geplanten Aktionen und Ideen mit begleiten. Schreiben Sie dazu einfach eine E-Mail an das Aktionsteam. Auch bei allen Rückfragen, Anregungen und Ideen (auch gern Aktionsideen oder Links zu solchen für die Website) steht Ihnen das Aktionsteam gerne zur Verfügung!

Machen Sie mit? Dann erzählen Sie uns davon unter info@globalmarshallplan.org, so dass wir im Oktober-Newsletter über Ihre Klima-Aktion berichten können!

(Quelle: www.klima-bewegen.de)

 

- Aus den Medien -

 

 

 

 

Pressespiegel

Die Initiative und Plant-for-the-Planet in den Medien

 

Plant-for-the-Planet

Teaserbild: Pixelio, Rainer Sturm

 




Veranstaltungen



Nürnberg grüßt Rio! Global denken - lokal handeln

13.06.2012 09:30 Uhr (Ortszeit) - 16.06.2012 20:00 Uhr (Ortszeit)
Nürnberg


ÖSF Regionalgruppe Metropolregion Nürnberg veranstaltet Aktionswoche in Anlehnung an die Rio+20 Konferenz

 

In Kooperation mit der ÖSF Regionalgruppe Metropolregion Nürnberg, einer Unterstützergruppe der Global Marshall Plan Initiative, startet am 13. Juni in Nürnberg eine Aktionswoche unter dem Titel „Nürnberg grüßt Rio! Global denken – lokal handeln“.

Den Auftakt gestalten Nürnbergs Umweltreferent Dr. Peter Pluschke und Dr Hubert Weiger (Vorsitzender Bund Naturschutz in Bayern) mit einem Rückblick, was sich seit Rio 1992 weltweit und in Nürnberg auf Grund dieser Konferenz verändert hat. An verschiedenen Stellen Nürnbergs haben sie ebenfalls zahlreiche Möglichkeiten sich aktiv einzubringen, so zum Beispiel in die Gestaltung des Stadtgartens in Eberhardshof. Außerdem können Sie im Hummelsteiner Park aus einer vielfältigen Auswahl an gesunden und leckeren Müsli-Sorten und Brotaufstrichen probieren und diese mit den Rezepten daheim nachmachen. Auch für Einkaufslustige ist etwas geboten, am Samstag den 16. Juni findet in der Fürther Straße ein Flohmarkt mit dem Motto „Secondhand + Recycling – Noch mal nutzen ist besser als neu produzieren“ statt.

„Nürnberg grüßt Rio! Gobal denken – lokal handeln“ findet von Mittwoch den 13. Juni bis Dienstag den 19. Juni 2012 statt.  

Informieren Sie sich hier im Flyer der Veranstaltung oder hier über das Programm der Aktionswoche und über weitere abwechslungsreiche Angebote !

 

 

 

(Quelle: ÖSF Regionalgruppe Metropolregion Nürnberg)

 

Global Marshall Plan Regionalgruppe Bodensee beim Internationalen Ökumenischen Bodensee-Kirchentag mit Infostand vertreten

15.06.2012 - 17.06.2012
Überlingen


"Come and see"

 

Am 16. Juni wird die Global Marshall Regionalgruppe Bodensee auf dem "Markt der Möglichkeiten" des Ökumenischen Bodensee-Kirchentags in Überlingen vertreten sein. An einer Kontaktaufnahme Interessierte und andere sind herzlich eingeladen beim Infostand der Gruppe vorbeizukommen und sich zu informieren. Unter dem Motto "Come and SEE" findet wird vom 15. bis 17. Juni 2012 einiges in Überlingen geboten sein.

Am Freitagabend um 20 Uhr begrüßt die frühere EKD-Vorsitzende und renommierte Theologin Margot Käßmann im Überlinger Münster die Teilnehmer/innen und spricht mit ihnen über die Bibel; das Gespräch moderiert Holger Gohla aus Baden-Baden.

Der Samstag beginnt um 9.30 Uhr mit der Auftaktveranstaltung vor dem Kursaal im Badgarten; ab 10.15 Uhr folgen Workshops, Vorträge und Podiumsdiskussionen, Ausstellungen und Exkursionen zu den Themen Gottesdienste, Kirchenmusik, Frauen- und Männerforum, Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung, interreligiöser Dialog, Kinder- und Jugendarbeit, Mystik und Spiritualität, Kultur und Integration.

Gleichzeitig präsentieren sich Gruppen, Organisationen und Initiativen von 11 bis 17 Uhr auf dem "Markt der Möglichkeiten" im Badgarten. Hier soll die ganze Vielfalt des christlichen Engagements in allen angrenzenden Ländern der Bodensee-Region gezeigt werden. Der Markt versteht sich als eine Plattform für Gruppen, Initiativen und Projekte mit der Möglichkeit der Präsentation ihrer Arbeit und Ziele. Der Global Marshall Plan wird auch mit einem Informationsstand vetreten sein. Dort können Sie mehr über die Initiative und deren Ziele erfahren.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich und jeder ist herzlich eingeladen.

Mehr Informationen und das vollständige Programm finden Sie hier.

 

Auf dem Weg in die Zukunft - durch Nachdenken vor-denken

18.06.2012
Tübingen


Creative Citites - die Stadt von morgen

 

Für das Sommersemester 2012 hat die Lokalgruppe Tübingen die Verantwortung für das Studium Generale an der Eberhard Karls Universität übernommen. Die Global Marshall Plan Reihe hat dabei das Ziel ein breiteres Bewusstsein für ökonomische, ökologische und sozialpolitische Problemstellungen zu schaffen.

„Creative Cities – die Stadt von morgen“ – unter diesem Thema steht der fünfte Abend, der von Sebastian Seelig vorbereitet wird. Er arbeitet am Institut für Stadt- und Regionalplanung an der Technischen Universität Berlin und wird daher mit weitreichender Expertise dienen können. So wird es gewiss interessante Einblicke in Städteaufbau geben und wie sich dieser zukünftig gestalten wird bzw. wie dieser gestaltet werden kann.

Das komplette Programm der Themenreihe finden Sie hier (nicht mehr verfügbar). Auch soll an diesem Abend wieder genügend Zeit für Diskussion und Austausch sein.

(Quelle: Lokalgruppe Tübingen)

 

Filmabend: "Und dann der Regen"

18.06.2012
Schramberg


Die Lokalgruppe Schramberg präsentiert Film über ein Filmteam das in Bolivien in Schwierigkeiten gerät

 

Filmtipp der Lokalgruppe Schramberg

Im veranstaltet die Lokalgruppe Schramberg keinen eigenen bewusstseinsbildenenden Filmabend, da die Vereine Marktplatz Kirche und Bolivienhilfe bereits den spannenden Film "Und dann der Regen" präsentiert. Laut der Lokalgruppe Schramberg passt dieser Film thematisch sehr gut in die aktuelle Filmreihe Gruppe, welche derzeit in den Subiaco-Kinos läuft.

Dieses Drama handelt von einem spanischen Filmteam, welches während den Dreharbeiten in Schwierigkeiten gerät. Denn gerade zu dieser Zeit weiten sich die Unruhen in der Stadt Cochabamba in Bolivien zu einer sozialen Rebellion aus und die Statisten fangen an zu streiken.

Nähere Informationen über das Programm finden Sie hier.

(Quelle: und-dann-der-regen.de)

 

 

Im Zeit-Raum: Gerechtigkeit in einer endlichen Welt

19.06.2012 18:30 Uhr (Ortszeit)
Radiokulturhaus, Argentinierstraße 30a, 1040 Wien; Großer Sendesaal


Wie werden ökosoziale Transformationsprozesse erfolgreich?

 

Josef Riegler (Ökosoziales Forum), Kora Kristof (Umweltbundesamt Deutschland), Wolfgang Pekny (Plattform "Footprint") und Barbara Kolm (Friedrich A. v. Hayek Institut Wien) im Gespräch mit Johannes Kaup.

Termin: Dienstag, 19. Juni 2012 um 18.30 Uhr
Ort: Radiokulturhaus, Argentinierstraße 30a, 1040 Wien; Großer Sendesaal
Eintritt: EUR 12,--/14,--
Karten unter: radiokulturhaus@orf.at


Im Juni 2012 findet in Rio de Janeiro, genau 20 Jahre nach dem so formativen "Rio-Erdgipfel" von 1992, wieder ein "Earth Summit" statt. Die Herausforderungen sind heute noch klarer als vor 20 Jahren: Wie können bald neun Milliarden Menschen im Raumschiff Erde ein gutes Leben führen, in Frieden untereinander und im Einklang mit der Natur? Und welche Regeln brauchen wir dafür? Die Entwicklung in den letzten 20 Jahren hat sich nicht in Richtung Nachhaltigkeit verbessert. Erschwerend kommt hinzu, dass die politische Handlungsfähigkeit der Staatsvertreter/innen heute geringer ist als vor 20 Jahren: Zum einen begrenzen Staatsfinanz-Krisen in überalterten Volkswirtschaften die Möglichkeiten und die Bereitschaft, für mehr globale Verteilungsgerechtigkeit zu sorgen. Zum anderen untergraben neuerwachte Nationalismen den solidarischen Geist von Rio 92.

 

"Neue Impulse für die ökosoziale Marktwirtschaft durch Rio+20?"

19.06.2012 19:00 Uhr (Ortszeit)
Nürnberg


Umweltreferat der Stadt Nürnberg lädt ein

 

Vor 20 Jahren fand in Rio die große Konferenz statt in der die Vereinten Nationen ein Leitbild der Nachhaltigkeit ausgearbeitet haben und das umwelt- und entwicklungspolitische Aktionsprogramm der Agenda 21 verabschiedeten. Vom 20. – 22. Juni findet die Rio+20 Konferenz in Brasilien statt. 

Anlässlich dieser Konferenz und im Rahmen der Aktionswoche "Nürnberg grüßt Rio! Global denken - lokal handeln" werden am 19. Juni Dr. Peter Grassmann (Vorsitzender des Ökosozialen Forum Deutschland e. V., Dr. Anselm Görres (Forum für Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft) konkrete Lösungsansätze zur Umsetzung einer Ökosozialen Marktwirtschaft vorstellen. Im Anschluss daran bietet Manuela Forster (Sprecherin der Regionalgruppe Franken des Ökosozialen Forums) die Möglichkeit zu einer Diskussionsrunde rund um dieses Thema.  

Erfahren Sie auf diesem Flyer mehr! Das bunte Programm der Aktionswoche in Nürnberg finden Sie hier.

 

 

(Quelle: ÖSF Regionalgruppe Metropolregion Nürnberg)

 

Ökosoziale Marktwirtschaft Perspektive eines zukunftsfähigen globalen Wirtschaftssystems

20.06.2012 20:00 Uhr (Ortszeit)
München


Informationsveranstaltung der Regionalgruppe München: Vortrag mit Diskussion

 

Dem Thema "Ökosoziale Marktwirtschaft" widmen sich die Mitglieder der Regionalgruppe München mit ihren Gästen am Abend des 20.06.12. Es wird einen knappen Vortrag geben, der die Kernelemente der Ökosozialen Marktwirtschaft sowie ihre wesentlichen Gesichtspunkte (namentlich ihre drei Säulen: Ökologische Nachhaltigkeit, Soziale Gerechtigkeit, Marktwirtschaftlichkeit) beleuchtet. Im Anschluss gibt es wie immer die Möglichkeit zur Diskussion.

Was kann der Markt leisten und was nicht?
Warum ist ökologische Nachhaltigkeit noch nicht alles, aber ohne ökologische Nachhaltigkeit alles nichts?
Was kann der einzelne Staat erreichen und was nicht?
Und wie können Steuern die Welt gerechter machen?

Alle Interessierten, sowie alle Freunde und Sympathisanten des Global Marshall Plan sind herzlich eingeladen!
Eine Sitzplatzgarantie besteht nur nach vorheriger Anmeldung unter muenchen@globalmarshallplan.org, hier können auch alle weiteren Infos erfragt werden.

Veranstaltungsort: EineWeltHaus, Schwanthalerstr. 80, Raum 111 Uhrzeit: 20 Uhr

 

Science Slam in Konstanz

20.06.2012 20:00 Uhr (Ortszeit)
Konstanz


Ein Naturwissenschaftler als Star-Entertainer? Ein Ingenieur als soziales Kommunikationswunder? Sehen Sie selbst!

 

Ein Veranstaltungstipp der Regionalgruppe Bodensee

Die neue Art der Wissenschaftskommunikation kommt jetzt nach Konstanz!
Bei einem Science Slam handelt es sich wie bei seinem Vorbild, dem Poetry Slam, um einen Wettbewerb im Vortragen. Anstelle von Texten und Lyrik präsentieren die Teilnehmer jedoch in zehn Minuten ihre Forschungsthemen. Das Publikum ist die Jury und bestimmt, wer am Ende zum Sieger des Science Slam gekürt wird. Gewinnen wird, wer sein Thema am verständlichsten und unterhaltsamsten rüberbringt.

Dieses Jahr ist das Wissenschaftsjahr „Zukunftsprojekt Erde“ - deswegen findet der 1. ScienceSlam in Konstanz mit dem Schwerpunkt Nachhaltigkeit und parallel zur UNKonferenz in Rio statt. Es erwarten Sie also Beiträge rund um Themen wie Energieknappheit, Klimawandel und Finanzkrise.

Bestimmen Sie den Sieger und seien Sie dabei, wenn die Helden der Hörsäle in einer der führenden Unistädte Deutschlands unsere Denk- und Lachmuskeln trainieren!

HTWG-Nachhaltigkeitsreferentin Dr. Maike Sippel, ehemalige Mitarbeiterin im Koordinationsbüro der Initiative, ist Hauptorganisatorin des Events. Halit Ünver, Mitarbeiter des FAW/n in Ulm und Projektmanager beim Projekt Hochschultage (ein Projekt der Initiative und 5 weiterer Organisationen) wird zum Thema "Go Ecosocial - Ökosozial statt Marktradikal" slammen.

Weitere Informationen unter www.scienceslam-bodensee.de oder www.scienceslam.org
Der ScienceSlam Zukunft Erde wird veranstaltet in Zusammenarbeit mit dem Referat für Nachhaltige Entwicklung an der HTWG Konstanz. Das Event wird im Kulturladen Konstanz sattfinden.

 

Jenseits des Wachstums für gerechte Verteilung und ein gutes Leben

22.06.2012 - 24.06.2012
Göttingen


Tagung für Vermögende in Göttingen

 

Zum dritten Mal veranstaltet die Bewegungsstiftung eine Tagung, mit der sie sich explizit an Vermögende richtet, die an einer Debatte zum gesellschaftlichen Wandel interessiert sind: Unter dem Titel Jenseits des Wachstums für gerechte Verteilung und ein gutes Leben wird vom 22.-24. Juni in Göttingen mit Experten aus Wissenschaft und Protestbewegungen diskutiert und es werden Möglichkeiten des eigenen Handelns thematisiert.

Ein kleiner Auszug des Programs:

Am Freitag um 19.30 Uhr wird Global Marshall Plan Unterstützer Christian Felber, Gemeinwohl-Ökonom, "Von Chancen und Schwierigkeiten, Entwürfe für eine gesellschaft jenseits des Wachstums zu erproben" sprechen. Am Samstag um 14.30 Uhr wird Prof. Dr. Dr. Franz Josef Radermacher, Mitbegründer der Global Marshall Plan Initiative, über die "Balance als Schlüssel zur Zukunftsfähigkeit– welche Herausforderungen liegen vor uns?" diskutieren.

Das vollständige Progamm finden sie hier. Interessierte finden hier mehr Informationen und können sich Anmelden.

(Quelle: Bewegungsstiftung)

 

Der Zukunft den Hof machen!

22.06.2012 - 23.06.2012
Freising, München


Visionen und Lösungsansätze einer ökosozialen Landwirtschaft

Am Freitag, 22. Juni 2012 findet ein Hochschultag der in Freising statt. Zum Hochschultag mit dem Titel „Zukunft den Hof machen! Visionen und Lösungsansätze einer ökosozialen Landwirtschaft“ lädt der Öko-AK Weihenstephan ein. 

Sie erwartet informative Podiumsdiskussionen, Vorträge, Workshops und Exkursionen zu den Themen rund um Landwirtschaft im Kontext ökosozialer Herausforderungen. Unter anderem können Sie mehr darüber erfahren, wie man in der modernen Lebensmittelproduktion Tiergerechtigkeit umsetzen kann und über Agrarsoziale Zusammenhänge in einer immer vernetzteren globalen Welt. 

Am Freitag um 20.00 Uhr können Sie an einer spannenden Podiumsdiskussion „Visionen und Lösungsansätze einer ökosozialen Landwirtschaft“ teilnehmen. An den Diskussionen sind u.a. Benedikt Haerlin, Leiter Büro Berlin der Zukunftsstiftung Landwirtschaft und Dr. Anselm Görres, Vorstand Forum Ökosoziale Marktwirtschaft.

Ist Ihr Interesse geweckt? Dann melden Sie sich unter der E-mail oekoak@wzw.tum.de an.

Mehr Informationen zum Programm finden Sie auf der Website des Projekts Hochschultage Ökosoziale Marktwirtschaft und Nachhaltigkeit, sowie hier im Flyer der Veranstaltung.

*** Die Hochschultage sind ein gemeinsames Projekt von der Global Marshall Plan Initiative und fünf weiteren Partnerorganisationen. Interessierte und Lokalgruppen, die einen solchen Hochschultag organisieren wollen, können sich gerne bei Gisela Wohlfahrt unter hochschultage@globalmarshallplan.org im Projektbüro der Initiative melden.***

 

 

ThinkCamp: Design for Sustainable Development

25.06.2012 - 30.06.2012
Bayern


Produkte für eine nachhaltige Entwicklung

 

Von Organisationen werden mittlerweile mehr denn je verantwortungsvolles Verhalten und “Produkte ohne Nebenwirkungen” erwartet. Dass dies eine erhöhte Wahrnehmungsfähigkeit und Achtsamkeit über die Belange und Bedürfnisse der einzelnen Gesellschaften, Menschen und des Planeten erfordert, liegt wohl auf der Hand. Doch steht nachhaltige Entwicklung dabei nicht mit einer systematischen Vorgehensweise im Konflikt. Denn man benötigt systematische Ansätze, um die gewünschten Wirkungen zu erreichen. Daher sollen während dieser Tage Konzepte für die systematische Entwicklung von Prozessen und Produkten im Rahmen einer nachhaltigen Entwicklung kennen gelernt und an Beispielen geübt werden.

Weitere Informationen zu der Veranstaltung und der Anmeldung finden Sie hier.

(Quelle: ThinkCamp)

 

Erster Hochschultag in Kiel

27.06.2012 - 28.06.2012
Kiel


Auftaktveranstaltung zu den Kieler W-Events

 

Am 27.06.2012 wird der erste Hochschultag in Kiel stattfinden. Als Auftaktveranstaltung wird der Hochschultag die Kieler W-Events, Veranstaltungen zu den Themen Weltethos, Weltinnenpolitik und Weltweite Ökosoziale Marktwirtschaft, einleiten.

Zu Ehren von Carl Friedrich von Weizsäcker, der in diesem Jahr 100 Jahre alt geworden wäre und als Vordenker der Weltinnenpolitik bezeichnet werden kann, werden in Form einer Ringvorlesung unter dem Schirm des Begriffs Weltinnenpolitik Vorträge zu unterschiedlichen Themenbereichen über das Jubiläumsjahr hinweg angeboten und in anschließenden Workshops vertieft werden.Die interdisziplinäre Veranstaltung hat zum Ziel die Teilnehmenden für die Notwendigkeit nachhaltigen Handelns und Wirtschaftens zu sensibilisieren. Der Hochschultag wird den Startschuss für die Veranstaltungsserie geben.

Am 27.06.2012 wird Prof. Dr. Dr. h. c. Ernst Ulrich von Weizsäcker die Veranstaltung um 18 Uhr eröffnet. Ehrengast ist Bundespräsident a. D. Dr. Richard von Weizsäcker. Am darauf folgenden Tag wird eine  spannende Podiumsdiskussion zum Thema "Kann Gewalt als Erfolgsrezept der Mächtigen überwunden werden" statt. Das vollständige Programm finden sie hier zum Download.

*** Die Hochschultage sind ein gemeinsames Projekt von der Global Marshall Plan Initiative und fünf weiteren Partnerorganisationen. Interessierte und Lokalgruppen, die einen solchen Hochschultag organisieren wollen, können sich gerne bei Gisela Wohlfahrt unter hochschultage@globalmarshallplan.org im Projektbüro der Initiative melden.***

 

 

Neumarkter Nachhaltigkeitskonferenz am 29. Juni 2012

29.06.2012
Neumarkt


Neue Hoffnung durch „Rio plus 20“? Die große Kraft der kleinen Ideen

 

Die Neumarkter Nachhaltigkeitskonferenz feiert im Jahre 2012 ein kleines Jubiläum. Bereits zum fünften Mal werden aktuelle Nachhaltigkeitsthemen mit hochkarätigen Fachleuten diskutiert - und was kann aktueller sein, als „Rio plus 20“? Eine Woche nach dem großen UN-Gipfel in Rio de Janeiro kann in Neumarkt bereits auf dessen Ergebnisse eingegangen werden. Prof. Dr. Hubert Weiger als „Rio-Teilnehmer“ wird am 29. Juni mit Botschaften aus Brasilien direkt nach Neumarkt reisen.

Neben den anderen beiden Hauptreferenten René Ngongo aus der Demokratischen Republik Kongo, Träger des Alternativen Nobelpreises sowie Dr. Hans Rudolf Herren, Träger des Welternährungspreises stehen nun alle anderen Programmpunkte fest. Zu den Referenten in den Fachforen am Nachmittag gehören u.a. Dr. Anselm Görres, Vorsitzender „Forum für Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft“, Valentin Thurn, der Regisseur des erfolgreichen Dokumentarfilms „Taste the Waste“, Dr. Edgar Göll vom Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung sowie die Abgeordnete der Bremischen Bürgerschaft Ulrike Hiller als Vertreterin der Hauptstadt des Fairen Handels.
Alle Einzelheiten zur Konferenz mit dem Titel „Neue Hoffnung durch Rio plus 20? Die große Kraft der kleinen Ideen“ können aus dem Programmflyer entnommen werden.

Den kompletten Programmflyer können Sie hier herunterladen.

Alle weiteren Informationen unter: www.neumarkter-nachhaltigkeitskonferenz.de

 

Auf dem Weg in die Zukunft - durch Nachdenken vor-denken

02.07.2012
Tübingen


Millennium Development Goals und die Entwicklungspolitik – Was passiert nach 2015?

 

Für das Sommersemester 2012 hat die Lokalgruppe Tübingen die Verantwortung für das Studium Generale an der Eberhard Karls Universität übernommen, wobei das Ziel verfolgt wird, ein breiteres Bewusstsein für ökonomische, ökologische und sozialpolitische Problemstellungen zu schaffen.

Der Vorletzte Abend steht unter dem Thema „Millenium Development Goals und die Entwicklungspolitik – Was passiert nach 2015?“. Dieser Abend wird von Dr. Markus Loewe, Senior Researcher, Deutsches Institut für Entwicklungspolitik, ausgestaltet. Im Jahr 2000 wurden sogenannten Millenniums-Entwicklungsziele formuliert, welche acht Entwicklungsziele für das Jahr 2015 beinhalten. Im Rahmen des Millenniums-Gipfels wurden diese Ziele von den Vereinten Nationen verabschiedet. Doch wie sieht es nach 2015 aus? Und wie ist überhaupt der Stand bezüglich der Erreichung dieser Ziele?

Das komplette Programm der Themenreihe finden Sie hier (nicht mehr verfügbar). Auch soll an diesem Abend wieder genügend Zeit für Diskussion und Austausch sein.

(Quelle: Lokalgruppe Tübingen)

 

Teilnehmer für das ThinkCamp Futurelab im Juli 2012 gesucht

07.07.2012 - 22.07.2012
Augsburg


Junge Menschen zwischen 17 und 30 Jahren können sich bewerben

 

Die ThinkCamp Genossenschaft, ein Partner der Global Marshall Plan Foundation, veranstaltet vom 7.-22. Juli 2012 das erste Youth Vision Futurelab-2012.

72 junge Menschen aus 7 europäischen Ländern im Alter von 17-30 Jahren werdenn an Visionen und Projekten für eine nachhaltige Entwicklung zu den Themenbereichen „Arbeit, Bildung und Leben in der Zukunft“ arbeiten. Die Teams werden experimentell, spielerisch und künstlerisch Vorschläge für eine nachhaltige Gesellschaftsentwicklung ausarbeiten und Projektvorschläge an Bürger, Unternehmen und öffentliche Organe liefern.

Aufruf zur Bewerbung/Anmeldung:

9 interessierte deutsche Personen dieser Altersgruppe können sich ab sofort für die Teilnahme an der Zukunftswerkstatt bewerben. Das zweiwöchige Programm wird von der ThinkCamp gem. eG unter Mitwirkung von Agenda Foren ausgerichtet. Bewerber richten ihre Anfrage bitte an eu-project@thinkcamp.eu 

Mehr Informationen dazu finden Sie hier.

 

 

Auf dem Weg in die Zukunft - durch Nachdenken vor-denken

09.07.2012
Tübingen


Wertekonsens in einer modernen multikulturellen Gesellschaft

 

Für das Sommersemester 2012 hat die Lokalgruppe Tübingen die Verantwortung für das Studium Generale an der Eberhard Karls Universität übernommen, wobei das Ziel verfolgt wird, ein breiteres Bewusstsein für ökonomische, ökologische und sozialpolitische Problemstellungen zu schaffen.

Zum Abschluss der Themenreihe wird Dr. Stephan Schlensog, Generalsekretär der Stiftung Weltethos, Institut für Weltethos Tübingen, zu dem Thema „Wertekonsens in einer modernen multikulturellen Gesellschaft“ referieren. In einer Gesellschaft mit diversen kulturellen Hintergründen, kann es immer wieder zu Missverständnissen kommen, die gerne herausgehoben werden. Doch gibt es auch genügend Gemeinsamkeiten und Konsens, die an diesem Abend im Vordergrund stehen sollen.

Das komplette Programm der Themenreihe finden Sie hier (nicht mehr verfügbar). Auch soll an diesem Abend wieder genügend Zeit für Diskussion und Austausch sein.

(Quelle: Lokalgruppe Tuebingen)

 

'Win-win-Situationen' als Strategie für eine Welt in Balance

11.07.2012 20:00 Uhr (Ortszeit)
München


Die Lokalgruppe München lädt ein

 

Die Global Marshall Plan Lokalgruppe München wird auch im Juli wieder eine informative Abendveranstaltung für Interessierte anbieten.

Thema der Veranstaltung wird sein:  'Win-win-Situationen' als Strategie für eine Welt in Balance.

In einem Einführungsreferat wird geklärt,

  • was unter 'win-win-Situationen' zu verstehen ist,
  • ob selbstlose Hildfe eine Alternative ist, und
  • wo 'win-win-Situationen' bereits wirksam sind bzw. waren (Entwicklungszusammenarbeit, Ökologie/CSR, EU, MarshallPlan).

Die Veranstaltung findet am Mittwoch 11. Juli im EineWeltHaus/Schwanthalerstr. statt und beginnt um 20:00 Es wird genügend Zeit zur Aussprache geben, die auch kontrovers verlaufen darf.

Referent ist Dr. Botho Kickhöfer, langjähriges Mitglied der Lokalgruppe und Mitglied des Ökosozialen Forum Deutschland (hier verantwortlicher Redakteur des ÖSF Newsletters).

Mehr Informationen erhalten Sie auf Anfrage unter muenchen@globalmarshallplan.org

 

(Foto: Botho Kickhöfer)

 

Arbeit im Wandel Perspektiventage 2012 in der SPES Zukunftsakademie

23.07.2012 - 25.07.2012
Schlierbach, Österreich


Die Zukunft der Arbeit für Jugendliche und junge Erwachsene

 

Immer weiter - immer schneller - Immer mehr! Wie ein unumstößliches Naturgesetz leben wir diesen Glaubenssatz. Mit schwerwiegenden Folgen: Menschen, Familien, Gesellschaft, Wirtschaft und das globale Ökosystem drohen unter der wachsenden Last zu zerbrechen. Wir verlieren das Gleichgewicht.

Vom 23. bis zum 25. Juli veranstaltet die SPES Zukunftsakademie, Partnerorganisation der Initaitive im Projekt Global Marshall Plan Academy, due Perspektiventage 2012.

"Mit einem besonderen methodischen Zugang, der Theorie U von C. Otto Scharmer, wollen wir den Focus der "Arbeit im Wandel Perspektiventage 2012" zum einen auf die Bedürfnisse der Teilnehmer/innen in Bezug auf Ihren Zugang zu Arbeit, zum anderen auf das Thema "Die Zukunft der Arbeit für Jugendliche und junge Erwachsene" legen."

 

Erwarten dürfen Sie:

• Perspektiven und Impulse für ein sinnstiftendes und menschenwürdiges Arbeiten.
• Ganzheitliches Erkunden von inspirierenden Arbeits- und Lebensräumen.
• Begegnung mit Menschen, die ihr Arbeitsumfeld ebenfalls selber aktiv gestalten.
• Inspiration und Ermutigung auf dem Weg zum selbstbestimmten Arbeiten.


Weitere Informationen finden Sie hier (nicht mehr verfügbar).

 

SPES veranstaltet Workshop "Arbeit im Wandel"

23.07.2012 - 25.07.2012
Schlierbach, Österreich


Erfahren Sie neue Perspektiven und Impulse für Ihr Arbeitsumfeld

 

Am Wochenende vom 23. bis 25. Juli veranstaltet die SPES (Studiengesellschaft für Projekte zur Erneuerung der Strukturen), Partnerorganisation der Global Marshall Plan Foundation bei der Global Marshall Plan Academy, die Perspektiventage 2012 „Arbeit im Wandel“. SPES versucht durch Sinngebung und Zukunftsorientierung die oft festgefahrenen Strukturen nachhaltig zu erneuern.

An diesem Wochenende teilen zum einen Experten/innen ihre Erfahrungen auf dem Arbeitsmarkt mit und regen zum Neu- und Andersdenken an, so eröffnen sich für die Teilnehmer neue Perspektiven für ein selbstbestimmtes Arbeiten. Zum anderen können Sie durch die Begegnung mit Menschen die ihr Arbeitsumfeld selbst gestalten, neue Beziehungen knüpfen und werden ermutigt dies für ihr eigenes Arbeitsumfeld umzusetzen. 

Möchten Sie neue Perspektiven und Impulse für ein sinnstiftendes und menschenwürdiges Arbeiten erfahren? Dann können Sie sich noch bis zum 2. Juli für diesen Workshop anmelden! Der Workshop findet in der Zukunftsakademie in Schlierbach, Österreich, statt.

Weitere Informationen können Sie dem Flyer entnehmen. 

Hier erfahren Sie mehr über die SPES Zukunftsakademie. 


(Quelle: spes.co.at)

 


 

 

"Der Geist des Geldes" - spannende Dokumentation im Rahmen der Filmreihe der Lokagruppe Schramberg

24.07.2012 20:00 Uhr (Ortszeit)
Schramberg


Ein spannender Film mit eindruckvollen Bildern und Zitaten zur Geschichte von Wirtschaft und Währung

 

Auch im Juli präsentiert die Lokalgruppe Schramberg der Global Marshall Plan Initiative einen packenden Film um die gesellschaftlichen Entwicklungen in ihrem globalen Kontext zu beleuchten. „Der Geist des Geldes – Die Erfindung Geld und die Folgen für die Menschheit“ ist eine Dokumentation über Banken, Kredite, Wohlstand und Macht. Der Film macht bewusst, wie Geld unser Leben bestimmt und wie eng das Finanzsystem mit unserem sozialen Leben und anderen Bereichen verknüpft ist.

Möchten Sie mehr über die Arbeit der Lokalgruppe erfahren oder sich engagieren dann schreiben sie eine E-Mail an schramberg@globalmarshallplan.org.

Weitere Informationen finden Sie hier und Informationen zum Inhalt des Films hier.

 

 

 

(Quelle: geistdesgeldes.com)
 

 

Alpbacher Perspektiven 2012

20.08.2012 - 22.08.2012
Alpbach, Tirol


Europa 2040: Herausforderungen und Visionen

 

 Auch im heurigen Jahr ist das Ökosoziale Forum an der Programmgestaltung der Alpbacher Perspektiven beteiligt, und leitet zwei Arbeitskreise zu den Themen "Ökosoziale Fiskalpolitik" und "Mehr Demokratie". Näheres in Kürze auch auf der Homepage des Ökosozialen Forum: http://www.oekosozial.at/

 

Klima-Aktionstag 2012: Wir sind die Energiewende

22.09.2012
Deutschland


Die Klima-Allianz ruft zum Aktiv Werden auf!

 

 

Am 22. September ist es wieder soweit! Die Klima-Allianz, eine Partnerorganisation der Global Marshall Plan Foundation, möchte mit Aktionen in ganz Deutschland zeigen, dass uns der Klimawandel weltweit vor große Herausforderungen stellt, aber die Energiewende bereits heute vor Ort, vor allem von Bürgerinnen und Bürgern getragen, schon Realität wird.

"Wir sind Energiewende!"- Das Motto macht Mut, die vielen Facetten aufzuzeigen, Geschichten zum Mitmachen und Weitertragen zu erzählen und klare Forderungen zu formulieren, was wir von politischer Seite erwarten, damit der Wandel in Deutschland ambitioniert weitergeht!

Auf der Website www.klima-bewegen.de werden alle Aktionen und Angebote eingetragen. Dort können Sie sich informieren, ob in Ihrer Nähe bereits eine Aktion stattfindet, bei der Sie mit Freunden vorbeischauen möchten.

Berichten Sie innerhalb Ihrer Lokalgruppe und unter Gleichgesinnten über den Klima-Aktionstag. Bewegen Sie Ihre Mitstreiter vor Ort  zu zeigen, was Energiewende bedeuten kann. Mehr dazu hier.

 

 

(Quelle: www.klima-bewegen.de)

 

Wachstum im Wandel

08.10.2012 - 10.10.2012
Wien


3-tägige Konferenz in Wien

 

 

 

Öko Bio Fair Trade

20.10.2012 - 21.10.2012
München


FAIRENA: Messe für fair gehandelte Produkte und nachhaltiges Leben

 

Die Fairena-Messe präsentiert zwei Messetage lang Unternehmen, die fairen Handel garantieren, die auf ökologische und biologische Produkte Wert legen und denen die Nachhaltigkeit des Handels besonders wichtig ist. Alle, die bewusst ethisch und ökologisch leben wollen, haben hier die Möglichkeit, sich über verschiedene Themen aus dem Bereich Nachhaltigkeit zu informieren.

Die Messe geht schon in die dritte Runde. Bereits im Jahr 2011 war sie ein riesen Erflog und die Veranstalter waren von den über 1600 Besuchern begeistert.

Hier möchten die Veranstalter anknüpfen und eine noch größere und interessantere Messe auf die Beine stellen. Dabei hoffen sie auf eine ähnliche tolle Resonanz wie im Vorjahr. Wenn Sie mehr über die Veranstaltungen im letzen Jahr erfahren möchten, finden Sie hier einen Artikel über die Messe im Jahr 2011.

Auch die Global Marshall Plan Initiative wird wieder auf der Fairena vertreten sein: Ein Alumnus der Global Marshall Plan Academy beteiligte sich an ihrer Organisation und ist enthusiastisch wieder dabei zu sein.

Veranstaltungsort: Reithalle München, Heßstraße 132

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Weitere Information finden Sie auf der Messe-Seite unter: http://www.fairena-messe.org

Haben Sie selbst Interesse einen Stand zu buchen, um auf der Messe vertreten zu sein? Dann buchen Sie unter folgenden Link: http://www.fairena-messe.org/index.php?cat=c16_Standauswahl.html

 

 

Global Marshall Plan Academy - zum 6. Mal

01.01.2013 - 01.06.2013
Hamburg, Augsburg, Wien


Bringen Sie den notwendigen Wandel aktiv mit voran!

 

Sie wollen aktiv etwas für die Zukunft dieser Welt tun? Sie suchen nach neuen Herausforderungen? Dann sind Sie bei den MultiplikatorInnen-Schulungen der Global Marshall Plan Academy genau richtig!

Die Global Marshall Plan Academy, welche im Frühjahr 2013 bereits zum 6. Mal durchstarten wird, ist ein MultiplikatorInnenlehrgang in drei Blockwochenende, bei dem Sie auf engagierte Menschen aus dem deutschsprachigen Raum treffen und sich intensiv mit der Global Marshall Plan Initiative beschäftigen.

Was bietet die Academy? Die Academy bietet Ihnen eine persönliche Weiterentwicklung und Orientierung im Netzwerk der Global Marshall Plan Initiative. Inputs zu den Zielen und Aktivitäten werden ergänzt mit Impulsen zu systemischem Denken, Kommunikation, Gesprächsführung und Projektmanagement.
Sie lernen Ihr Interesse an nachhaltigen, globalen Themen von der Theorie in die Praxis umzusetzen und andere für die Notwendigkeit globaler Rahmenbedingungen zu mobilisieren. Ein besonderes Augenmerk wird auch auf den Erfahrungsaustausch untereinander und mit Gastreferenten gelegt. Das alles soll Mut machen, selbst für eine Welt in Balance aktiv zu werden. 

Was kommt danach? Als ausgebildete/r MultiplikatorIn verfügen Sie über ein globales Verständnis und sind befähigt die Kerninhalte des Global Marshall Plans zu kommunizieren. Sie können andere für globale Themen sensibilisieren, stoßen selbst Projekte an oder motivieren Menschen aus Ihrem Umfeld dies zu tun, um so aktiv die Idee eines Global Marshall Plans zu multiplizieren.

Neugierig geworden? Weitere Infos finden Sie unter www.globalmarshallplan.org. Die genauen Termine für den 6. Durchgang stehen noch nicht fest, gerne können Sie jedoch schon mal Ihr Interesse unter academy@globalmarshallplan.org bekunden.

Der 5. Durchgang wurde im Juni abgeschlossen. Sie sind herzlich eingeladen die folgenden Beiträge dazu zu lesen:

"Ein unheimlich packendes Wochenende"
Mehr als 20 Teilnehmer starten gemeinsam den 5. Durchgang der Global Marshall Plan Academy

Jeder Einzelne trägt zur positiven Gesamterfahrung der Academy bei!
Zweiter Academy-Block in Hamburg festigt die Fertigkeiten der angehenden MultiplikatorInnen

Startschuss zum "Aktiv Werden"
Global Marshall Plan Academy 2012 abgeschlossen

 

 

Plant-for-the-Planet Akademien 2013

12.01.2013 - 31.12.2013 23:59 Uhr (Ortszeit)
Deutschland, Schweiz und Österreich


Jetzt anmelden und Botschafter werden! - Kinder (8-14 Jahre) und Jugendliche (15-21 Jahre)

 

Die Winterpause dient zum Energie sammeln, denn die erste Aakdemie 2013 findet bereits im Januar statt!

Die Plant-for-the-Planet Akademien sind als offizielles Projekt der UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" ausgezeichnet – ein Bildungskonzept, das Kindern und Erwachsenen nachhaltiges Denken und Handeln vermittelt. Denn wir müssen lernen: Mein heutiges Handeln hat Einfluss auf das Leben meiner Kinder und auf das Leben von Menschen in anderen Weltregionen. Mit der UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" (2005-2014) haben sich die Staaten der Vereinten Nationen verpflichtet, dieses Bildungskonzept zu stärken.

Akademie zum Botschafter für Klimagerechtigkeit (8-14 Jahre):
Auf der Akademie zum Botschafter für Klimagerechtigkeit beschäftigen sich 8-14 Jährige mit den Ursachen und Folgen der Klimakrise. Ihr erfahrt, was jeder tun kann, lernt Vorträge zu halten, pflanzt Bäume und plant erste eigene Aktionen. Zum Abschluss der Akademie werdet ihr zu Botschaftern für Klimagerechtigkeit ernannt und erhaltet ein großes Informationspaket. Damit wird das Mitmachen kinderleicht und ihr könnt zu Hause und in der Schule gleich loslegen. Die Teilnahme und Verpflegung sind für die Kinder kostenlos!

Akademie zum Zukunftsbotschafter, „Schwerpunkt Verhandlungsführung“ (15-21 Jahre):
Die Akademie zum Zukunftsbotschafter, „Schwerpunkt Verhandlungsführung“ richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 15-21 Jahren, die sich damit beschäftigen, den Plant-for-the-Planet 3-Punkte-Plan in die Realität umzusetzen. Während der Akademie erarbeitet und übt ihr zu überzeugen, zu argumentieren sowie den Umgang mit Wiederstand. Die Teilnahme und Verpflegung sind für die Jugendlichen und jungen Erwachsenen kostenlos.

Folgende Akademien sind 2013 bisher geplant:

12.01.2013     Deutschland, Lübeck (Alter: 8-14)
09.03.2013     Deutschland, Gelsenkirchen (Alter: 8-14)
13.04.2013     Deutschland, Garbsen (Alter: 8-14)
13.04.2013     Deutschland, Oer-Erkenschwick (Alter: 8-14)
20.04.2013     Deutschland, Ludwigsburg (Alter: 8-14)
20.04.2013     Deutschland, Dülmen (Alter: 8-14)
20.04.2013     Deutschland, Unterhaching (Alter: 8-14)
20.04.2013     Deutschland, Readevormwald (Alter: 8-14)
27.04.2013     Detuschland, Garmisch (Alter: 8-14)
27.04.2013     Detuschland, Kronberg (Alter: 8-14)
27.04.2013     Detuschland, Gilching (Alter: 8-14)
27.04.2013     Detuschland, Dornstadt (Alter: 8-14)
11.05.2013     Deutschland, Rattenkirchen (Alter: 8-14)
04.06.2013     Deutschland, Denkendorf (Alter: 8-14)
08.06.2013     Österreich, Feldkirch (Alter: 8-14)
21.09.2013     Deutschland, Höhenkirchen-Siegertsbrunn (Alter: 8-14)
28.09.2013     Deutschland, Bielefeld (Alter: 8-14)
12.10.2013     Deutschland, Aachen (Alter: 8-14)

Eine Übersicht aller feststehenden Termine findet sich auf unserer Internetseite. Weitere Termine sind in Planung und werden zeitnah auf unserer Internetseite und im Newsletter bekannt gegeben.

Reservieren Sie frühzeitig einen Platz für Ihre Kinder und Schüler, indem Sie am besten schon heute die kostenlose Online-Anmeldung vornehmen.
Erzählen Sie doch auch Freunden, Bekannten und Kollegen von der Akademie und kommen Sie mit Ihren Kindern bzw. Schülern gemeinsam zur Veranstaltung. Besonders zur Abschlussveranstaltung einer jeden Akademie sind Eltern, Lehrer, Freunden und Interessierten herzlich eingeladen.

Die Kinder wollen sich gegenseitig "empowern". Das Plant-for-the-Planet Sekretariat stellt den Kindern Bildungsmaterial über die Klimakrise zur Verfügung. Das ist nur dank Spenden möglich. Jeder noch so kleine Betrag zählt. Hier können Sie spenden.