Newsletter 7 / 2012

- Aus dem Netzwerk -
Jahrestreffen der Initiative 2012
Erstes bundesweites Vernetzungs- und Jahrestreffen des Projekts "Hochschultage Ökosoziale Marktwirtschaft und Nachhaltigkeit"
Startschuss zum "Aktiv Werden"
Drei Stunden lang auf dem Boden sitzen
- Global Marshall Plan lokal-
"Auf dem Weg in die Zukunft- durch nachdenken vordenken"
Junges engagiertes Team erhält Preis für "Zukunftsregale"
Diskussion in München, Bewusstseinsbildung in Villingen-Schwenningen und die Regionalgruppe Bodensee beim Kirchentag
Messages to Mankind bei der Woche der Umwelt in Schloss Bellevue
Global Marshall Regionalgruppe unterstützt Transition-Town Düsseldorf
Kurzbericht vom Science Slam Bodensee-Oberschwaben
Leserbrief veröffentlicht: "Druck aus der Bevölkerung erzeugen"
- Ökosoziale Hochschultage -
Eine Frage der Ethik!
- Meinung -
Regionaler Globalisimus
Global System Change Revisited: Fünf große Änderungen sind notwendig!
- Diskussionen zu den 5 Punkten der Initiative -
Über Rio+20 hinaus – Ergebnis und Lehre
Verstärkte Bemühungen sind notwendig, um die Millenniumsentwicklungsziele zu erfüllen
Durchbruch bei Finanztransaktionssteuer
Luftverkehrsteuer als Instrument für Klimaschutz und Subventionsabbau
- Aktuelle Diskussionen -
Neue Studie von "Nature Climate Change" zum Anstieg der Meeresspiegel veröffentlicht
UNHCR Report veröffentlicht: Global Trends 2011
Krise des Europäischen Emissionshandel: CO2 Preise müssen wieder steigen
- Hintergrundwissen -
Weltatlas zur Ressourcennutzung
Programm-Papier: Ökosoziale Marktwirtschaft
- Plant-for-the-Planet -
Die Gute Schokolade löst Begeisterung aus
European University zeichnet uns Kinder aus
Erste Akademie in Kolumbien
- Film-, Hör- und Lesetipps -
Wir sind Viele!
Video-Mitschnitt "Wirtschaften mit Zukunft" und Rückblick "Soziale und ökologische Auswirkungen und Potenziale der Fußball Europameisterschaft"
Lektüretipp: "Protest und Beteiligung"
- Aus den Medien -
Pressespiegel

 



Neuigkeiten

- Aus dem Netzwerk -

 

 

 

 

Jahrestreffen der Initiative 2012

3. November 2012

 

Merken Sie sich schon einmal den 3. November vor. An diesem Tag sind alle Aktiven herzlich eingeladen, Gesichter der Initiative kennenzulernen, sich im offenen Konferenzformat über ihre Ideen, Projekte und Engagement auszutauschen und sich für 2013 inspirieren zu lassen. Das Treffen wird vermutlich im süddeutschen Raum (Augsburg, München) stattfinden. Die Plätze sind leider begrenzt, aber es wäre sehr schön, wenn von jeder Gruppe ein bis zwei Vertreter dabei sein könnten um ihre Aktivitäten vorzustellen. Für die Teilnahme entstehen keine Kosten, lediglich Reise- und Übernachtungskosten sind von den Teilnehmenden zu tragen. Sie können sich gerne schon einmal unverbindlich bei uns melden. 

Ein weiteres Treffen ist geplant um gemeinsam mit dem Koordinationskreis das Jahres- und Jubliäumstreffen 2013 inhaltlich und organisatorisch vorzubereiten. Hierzu folgen noch Informationen.  

   

(Bilder: Aktivitäten, Workshops und Gesichter unserer gemeinsamen Initiative) 

 

 

 

 

Erstes bundesweites Vernetzungs- und Jahrestreffen des Projekts "Hochschultage Ökosoziale Marktwirtschaft und Nachhaltigkeit"

Am Wochenende vom 29. Juni bis 1. Juli 2012 trafen sich alle Mitgestalter zum Austausch auf Schloss Reisensburg bei Ulm

 

Um das bereits Erreichte zu feiern (24 Hochschultage an der Zahl), die bisherige Zusammenarbeit zu evaluieren, künftige Kooperationen zu stärken das Projekt gemeinsam weiterzuentwickeln, reisten rund 40 Teilnehmer -Vertreter studentischer Orga-Teams, der Träger des Projekts, sowie der Unterstützerorganisationen- aus ganz Deutschland und Österreich zum Schloss Reisensburg bei Günzburg. 

Beim Treffen lag den Initiatoren, zu welchen unter anderem die Global Marshall Plan Initiative und die Deutsche Gesellschaft CLUB OF ROME zählen, der Austausch mit den studentischen Organisationsteams einzelner Hochschultage besonders am Herzen. Mit einer lockeren Begrüßungsrunde am Freitagabend beginnend, lauschten die Teilnehmer einer inspirierenden Dinner-Speech von Professor Dr. Dr. Franz Josef Radermacher und lernten sich beim anschließenden Glas Wein im Schlosshof näher kennen.

 

Der darauf folgende Samstag wartete mit einer ebenso spannenden wie herausfordernden Agenda auf. Am Vormittag hatten die Vertreter der Orga-Teams die Gelegenheit ihre Erfahrungen zu präsentieren, darüber zu diskutieren und zu zeigen was jeweils gut oder auch weniger gut gelaufen ist – einer der mitunter spannendsten Programmpunkte des Wochenendes.

 

Anschließende Vorträge von Dr. Peter Kulitz (IHK Ulm), Jürgen Hilse (ehem. Bundesobmann der Sparkassen), Detlef Wendt (ÖSF) und Weltretter Felix Finkbeiner (Plant-for-the-Planet) eröffneten verschiedenste Perspektiven auf das Thema Nachhaltigkeit. Frithjof Finkbeiner, Gisela Wohlfahrt (beide Vertreter der Global Marshall Plan Initiative) und Andreas Huber (Deutsche Gesellschaft Club of Rome) boten nachmittags wertvolle Inputs zur Mobilisierung weiterer Menschen. Die Gute Schokolade gewährleistete dabei mit einer Ration Zucker die fortwährende Aufnahmebereitschaft der Teilnehmer.  

Workshops zu den Themen Ökosoziale Marktwirtschaft, Kooperationsmöglichkeiten und dem globalen Einflussmöglichkeiten auf lokaler Ebene ermöglichten die Vertiefung in verschiedenen Interessensbereichen. Die Dinner-Speech von Anselm Görres (FÖS) wurde dann durch einen sturmbedingten Stromausfall verkürzt. Dass der Abend stattdessen singend bei Kerzenschein und Gitarrenmusik in der Gewölbebar ausklang, wurde keineswegs als negativ, sondern als Bereicherung für das Zusammenwachsen des Netzwerks empfunden.

Der Abschluss am Sonntag verdeutlichte wie gewinnbringend das große Treffen bereits war. Alle Mitgestalter –egal ob Studierende, Träger, Unterstützer und andere- kamen zu Wort. Die Studierenden erhielten tiefe Einblicke in die Organisationsstruktur der initiierenden Partner, konnten Anliegen der Initiatoren besser nachvollziehen und man wurde sich einig, dass intensivere Betreuung und Flexibilität für unterschiedliche Kooperationsformen wichtig sind.
Mitgestalter und Interessenten, die keine Möglichkeit hatten an der Konferenz teilzunehmen, sind herzlich eingeladen der für das Vernetzungstreffen eingerichteten Facebook-Gruppe beizutreten und sich in künftige Diskussionen und den Austausch einzubringen.

Weitere Infos und Fotos vom Treffen finden Sie auf der Projekt-Website www.hochschultage.org sowie auf der Hochschultage-Facebook-Seite. Mitte Juni hat der 2. Karlsruher Hochschultag zum Thema "Eine Frage der Ethik?" stattgefunden. Mehr dazu hier.

Interesse an der Organisation eines Hochschultages? Dann nehmen Sie Kontakt mit Gisela Wohlfahrt unter hochschultage@globalmarshallplan.org auf. Sie freut sich bereits von Ihnen zu hören!

 

Startschuss zum "Aktiv Werden"

Global Marshall Plan Academy 2012 abgeschlossen

 

In Wien ging kürzlich der dritte und letzte Block des diesjährigen Multiplikatorenlehrgangs der Global Marshall Plan Academy zu Ende. Mehr als 20 weitere Multiplikatoren sind nun für die Global Marshall Plan Initiative aktiv. 

In den drei aufeinander aufbauenden Blöcken in Augsburg, Hamburg und Wien diskutierten die Teilnehmer anfangs über die systemischen Krisen, eröterten dann Handlungsmöglichkeiten im eigenen Wirkungskreis um nun im letzten Block sich über das "aktiv werden" auszutauschen.

Gastgeber und Organisator des Blocks war das Ökosoziale Studierendenforum in Kooperation mit der SPES Zukunftsakademie. Die Teilnehmenden tauschten sich untereinander aus, was Menschen benötigen um aktiv zu werden und sich selbst mehr zuzutrauen. Gleichzeitig erhielten die Teilnehmer Impulse von verschiedenen Akteuren, die bereits in der Initiative aktiv geworden sind und ihre Motivation vorstellten. 

Einig waren sich alle Teilnehmenden und Trainer, dass die Initiative Verbindungen schafft und Mut macht aktiv zu werden oder aktiv zu bleiben. "Letzten Endes sind wir alle für uns vor Ort aktiv, doch durch unsere gemeinsame Verbindung zur Global Marshall Plan Initiative vernetzen wir uns, erkennen, dass viele Menschen an anderen Stellen auch aktiv sind und erhalten wichtige Impulse und Motivation für unser Engagement", so einer der Teilnehmer.

Wie in jedem Jahr betonten alle Teilnehmenden die fantastische Gruppendynamik und Atmosphäre, die sich in diesem "geschützten Raum" während des Lehrgangs bildet. 

Der nächste Multiplikatorenlehrgang startet Anfang 2013. Wer Interesse an einer Bewerbung für eine Teilnahme hat, ist herzlich eingeladen sich unter academy@globalmarshallplan.org zu melden. Wir werden Sie weiter informieren. Mehr Infos dazu finden Sie hier.

Abends bei der professionellen Weinverkostung mit Franz Fehr und in der Diskussion mit Klemens Riegler-Picker, Geschäftsführer des Ökosozialen Forums Österreich. 

Lustiges Beisammensein am Abend auf Exkursion:

 

 

Weitere Fotos bei flickr

 

 

 

 

Drei Stunden lang auf dem Boden sitzen

Global Dinner an der Uni Regensburg ein Erfolg

 

Um unter Studierenden Bewusstsein für unsere ungerechte Situation in der Welt zu schaffen veranstaltete die Aktionsgruppe "Globale Gerechtigkeit" ein Global Dinner und lud verschiedene Referenten ein. Unter anderem wurde die Global Marshall Plan Initiative vorgestellt.

Mehr als 250 Studierende und Interessierte kamen in die Mensa der Uni Regensburg. Am Eingang zogen sie aus einer Box einen Zettel, der ihnen ihre "Rolle" in der Welt zuwies. Die Zuteilung in arm und reich spiegelte die Ungerechtigkeit der Welt wider. Nur etwa 35 der 250 Besucher fischten „high income“-Zettel aus der Box und durften an einem der Tische Platz nehmen, wo sie bedient wurden und Hühnchenbrust mit Basmatireis und Soße, Nachtisch und Wein serviert bekamen. Die große Mehrheit musste dagegen auf dem Boden Platz nehmen. Für sie gibt es nur eine Schale Reis zu essen, die sie sich an der Ausgabe selbst abholen müssen.

Weitere Menschen konnten dann sogar über Medienberichte erreicht werden.

Das Global Dinner ist nur eine Möglichkeit von vielen an Universitäten oder anderswo Bewusstsein zu schaffen. Die Global Marshall Plan Foundation unterstützt gerne wenn Sie selbst aktiv werden wollen. Wir liefern Unterlagen, Dokumentationen und vernetzten Sie mit anderen Akteuren. Melden Sie sich bei uns mit dem Stichwort "Aktiv werden" unter info @ globalmarshallplan.org

(Fotos: Franz Himpsl)

 

- Global Marshall Plan lokal-

 

 

 

 

"Auf dem Weg in die Zukunft- durch nachdenken vordenken"

Global Marshall Plan Lokalgruppe Tübingen gestaltete spannende Studium Generale Reihe an der Universität Tübingen

 

Ein Beitrag der Lokalgruppe Tübingen

Die Global Marshall Plan Lokalgruppe Tübingen hat sich im Sommersemester 2012 am Studium Generale der Universität Tübingen beteiligt. Bei dieser Veranstaltung finden an mehreren Abenden der Woche Ringvorlesungen zu unterschiedlichsten Themen statt, häufig von Professoren, manchmal von Studenten organisiert. Die Lokalgruppe führte bereits im Jahr 2008 eine erfolgreiche Reihe durch und freute sich sehr darüber diese wieder gestalten zu dürfen.

Die Themen der Reihe sind sehr vielfältig gewählt, orientieren sich aber alle an der Frage, wohin sich unsere Gesellschaft entwickeln wird. Da bei einer Global Marshall Plan initiierten Vortragsreihe die Millennium Development Goals (MDG) nicht fehlen dürfen, waren diese das zentrale Thema des vorletzten Vortragsabends: Wie geht es nach 2015 weiter? Alle Themenabende zeigten dass es schwer ist vorauszusagen wie sich die Welt entwickeln wird. Dennoch konnten aus den Vorträgen Anregungen mitgenommen werden, welche Szenarien wahrscheinlich sind, welche Herausforderungen entstehen und wie mögliche Lösungen aussehen könnten.

Als Beispiel eine kurze Zusammenfassung des Vortrags von Herrn Dr. Loewe, der sich mit der aktuellen und zukünftigen Entwicklungspolitik beschäftigt.  Nach einem kurzen Überblick zu den Zur Einführung in acht MDG, deren Entstehung und eine kurze Analyse des aktuellen Standes, wies er auf die Unterschiede zwischen und innerhalb der Weltregionen hin. Während Subsahara- Afrika (SSA) als Weltregion noch viel Nachholbedarf hat, haben Länder wie Ghana oder Äthiopien manche Ziele vorzeitig erfüllen können, und das mit fast gegensätzlichen Strategien. Die flexible Umsetzung der MDG wurde als Stärke der Agenda hervorgehoben, ebenso die Ergebnisorientierung, das Potential für Synergie-Effekte  und die leichte Nachvollziehbarkeit der Zielsetzung. Demgegenüber wurden jedoch auch die zahlreichen Schwächen der MDG beleuchtet und  in der anschließenden Diskussion kritisch hinterfragt.  Aus der Abschlusserklärung des Millenniumgipfels in New York wurden nur zwei Bereiche abgedeckt. Menschenrechte, Frieden, Sicherheit, Schutz von leicht Verletzlichen  u.Ä. fehlt. Es werden nur die ökonomische und  die humane Dimension von Armut angesprochen, nicht jedoch die sozio-kulturelle oder die politische. Quantität statt Qualität bei der Umsetzung, relative statt absolute Werte werden betrachtet, Durchschnitte statt Verteilungseffekte entscheiden, Vergleichbarkeit und Verlässlichkeit der Daten sind mangelhaft, die Legitimation ist fragwürdig. 

Ausgehend von diesen Schwächen wurde erörtert, welche Fragestellungen sich in der Diskussion über eine neue entwicklungspolitische Agenda ergeben.  Brauchen wir überhaupt eine neue Agenda? Wer formuliert diese? Wie wird sie formuliert? Welche Ziele werden auf-, welche werden herausgenommen? Soll eine Umsetzungsstrategie diesmal vorgegeben werden? Die aktuelle Diskussion antwortet sehr vielfältig auf all diese Fragen, da sie noch ganz am Anfang steht. Dennoch können erste Tendenzen herausgefiltert werden. Die Agenda soll einen Referenzrahmen bieten, in den im Konsens beschlossene Ziele aufgenommen werden. Die Ausarbeitung soll eine Gruppe von ca.30 Ländern mit Entwicklungsexperten übernehmen. Vor allem die Themen soziale Sicherheit, Qualitäts- und Verteilungsaspekte sollen mit aufgenommen werden.  (Anmerkung: Die aufgeführten Stichworte sollten nicht als fix betrachtet werden.)

Im Jahr 2013 darf man einen ersten offiziellen Entwurf erwarten, in dem ein genauerer Weg aufgezeichnet sein dürfte. Festzuhalten bleibt, dass die MDG eine gute, aber verbesserungswürdige Grundlage für die Ausarbeitung einer Nachfolge- Agenda bilden und dass der Prozess hierzu gerade begonnen hat.

Bei einem solchen Großprojekt wie einer Studium Generale- Reihe entstehen natürlich einige Kosten, von kleinen Anerkennungshonoraren über Fahrt- bis zu Übernachtungskosten. Daher ist die GMP Lokalgruppe Tübingen ihren Sponsoren TeilAuto Tübingen, Volksbank Tübingen und Nabu sehr dankbar für die Unterstützung und bedankt sich auch bei allen Referenten, die keine Kosten in Rechnung gestellt haben. Insgesamt kann man die Vorträge als Erfolg bewerten. Es fand bei fast jedem Vortrag eine angeregte Diskussion des Publikums mit den Referenten statt, die alle das studentisch Engagement sehr lobten und spannende Einsichten in ihre Arbeit gewährten.

Weitere Infos zum Thema MDG finden Sie in unserem Beitrag zu Rio+20 und dem Beitrag zum MDG-Fortschrittsbericht 2012.

Möchten Sie mehr über die Lokalgruppe Tübingen und die Themen der Vortragsreihe erfahren? Dann besuchen Sie deren Website unter www.globalmarshallplan-tuebingen.de.
 

 

Junges engagiertes Team erhält Preis für "Zukunftsregale"

Tolle Neuigkeiten aus Wien

 

Ein Beitrag der Lokalgruppe Wien

Das Projekt "Zukunftsregal" - ein Projekt das zum Nachmachen anregt

Seit einigen Monaten sind wir intensiv mit der Umsetzung der „Zukunftsbibliotheken“ in Wien beschäftigt. In der vergangenen Woche wurde nun der erste Standort im HUB Vienna eröffnet! Beim Zukunftsregal handelt es sich um Regale aus nachhaltigen bzw.
recycelten Rohstoffen für etwa 50 Bücher. Ziel des Projektes ist die Sensibilisierung und die Bewusstseinsbildung innerhalb der Gesellschaft. Die Literatur beschäftigt sich ausschließlich mit Themen der Zukunft, wie zum Beispiel Erneuerbare Energien, Ökosoziale Marktwirtschaft, neue Arbeitsmodelle, Ernhährungssicherheit, Ressourcenumgang, Umweltschutz, Konsum usw. Die Nutzung der Bücher ist gratis. Das Regal lebt vom Prinzip „geben und nehmen“ der LeserInnen. In Kooperation mit den Jungs von „4zu1 Design“, sowie engagierten Personen der New Design University in St. Pölten gelang uns die kostengünstige Planung für insgesamt vier Regale an unterschiedlichen Standorten in Wien. Das notwendige Budget stellen wir mittels Crowdfunding auf. Wir freuen uns auch über deine Unterstützung!

Unsere drei weiteren Standorte im blueorange (1040 und 1090 Wien), sowie im Nelson’s (TU Wien) werden im Herbst 2012 eröffnet. Nähere Inofrmationen unter: www.lokalgruppewien.at


Erhalt des Widerstandspreis 2012 der ÖH BOKU

Die Österreichische HochschülerInnenschaft der Universität für Bodenkultur vergibt einmal im Jahr den Wiederstandspreis. Hierbei prämiert speziell das Umwelt- und Alternativreferat besonders kritische, nachhaltige und ökologisch soziale Projekte von Studierenden.
Wir, als Lokalgruppe Wien erreichten mit unserer Idee der Zukunftsregale den zweiten Platz und dürfen uns über eine finanzielle Unterstützung für das Projekt freuen.

Interesse bei der Lokalgruppe mitzumachen? Dann schreiben Sie eine E-Mail an wien@globalmarshallplan.org.

*** Die Mitglieder der Global Marshall Plan Lokalgruppe Wien lernten sich erst Anfang des Jahres 2012 bei der Global Marshall Plan Academy kennen. Von Anfang an engagiert dabei, konnte die Gruppe nun ihr erstes Zukunftsregal in einem Lokal der Wiener Innenstadt präsentieren und bekam gleich auch noch einen Preis dafür! ***

 

 

 

 

Diskussion in München, Bewusstseinsbildung in Villingen-Schwenningen und die Regionalgruppe Bodensee beim Kirchentag

Einige Beispiele die zeigen, dass die Initiative trotz Sommeranfang aktiv in der Bewusstseinsbildung engagiert ist

 

Auch diesen Monat wieder eine zusammengefasste Auswahl an Aktivitäten einiger der Lokalgruppen und Aktiven aus der Initiative. Die Lokalgruppe München, Regionalgruppe Bodensee und die Hochschulgruppe Villingen-Schwenningen sind allesamt lokal sehr etablierte Gruppen, die sich regelmäßig treffen und sich stets über neue Mitglieder freuen.

 

Die Münchner Lokalgruppe analysierte mit zahlreich Interessierten die Ziele der Ökosozialen Marktwirtschaft

Bei einem Vortrag fasste die Lokalgruppe München die vier grundlegenden Aspekte unseres Ziels einer (1) globalen (2)öko-(3)sozialen (4) Marktwirtschaft zusammen.
Es wurde herausgearbeitet, dass es viele Organisationen und Gruppen gibt, die einzelne Elemente thematisieren, aber nur ganz wenige, die allen vier Aspekten große Bedeutung zumessen. Anschließend folgte eine lebhafte und konstruktive Debatte.
Diese soll am 11.07. (EineWeltHaus München, Schwanthalerstr. 80, Raum 111, 20 Uhr) fortgesetzt werden, wenn wir uns mit dem Thema " 'Win-win-Situationen' als strategischer Hebel für eine Welt in Balance" befassen.
Denn auch hier wird es (u.a.) um die Frage gehen, inwiefern Marktwirtschaft eine positive Rolle spielen kann, ob Konkurrenz und Profit legitime und akzeptable Mittel für die Entwicklung sind.

Interessiert dabei zu sein? Dann melden Sie sich bei Mario Wagner unter muenchen@globalmarshallplan.org.

Regionalgruppe Bodensee informiert am internationalen Ökumenischen Bodensee-Kirchentag

Die Global Marshall Plan Regionalgruppe Bodensee hat am 17.Juni mit einem Informationsstand am Internationalen Ökumenischen Bodensee-Kirchentag in Überlingen teilgenommen. Im Rahmen des „Marktes der Möglichkeiten“ präsentierte sich eine große Vielfalt an regionalen, nachhaltig ausgerichteten Initiativen. Hier konnten neue Kontakte geknüpft werden und auch in den Gesprächen am Stand war eine verstärkte Zusammenarbeit der verschiedenen Initiativen immer wieder Thema. Der Kirchentag stellte sich auch aktuellen politischen Themen. Wolfgang Kessler gab Einblicke in das Funktionieren des Finanzsystems. Unter Mitwirkung von Friedhelm Hengsbach wurde die Rüstungsindustrie am Bodensee und ihre Verwicklungen in internationale Konflikte thematisiert. Sehr positive Resonanz verursachte die Stellungsnahme eines CEO der angesprochenen Firmen, welcher sich auf das Podium "traute". 

Die Gruppe trifft sich in der Regel am ersten Montag im Monat im Umweltamt Radolfzell. Für weitere Informationen und um Kontakt mit der Gruppe aufzunehmen, kontaktieren Sie bitte Dietmar Kohler unter bodensee@globalmarshallplan.org!

Pflanzaktion, Slowfood-Workshop und das Thema Mobilität - Die Global Marshall Plan Hochschulgruppe Villingen-Schwenningen nutzte das Sommersemester zum Schaffen von Bewusstsein

Die Global Marshall Plan Hochschulgruppe Villingen-Schwenningen, bestehend aus mehr als 19 Mitgliedern aus aller Welt, bot Ihren Mitstudierenden ein aufregendes Sommersemester. Mit rund drei bewusstseinsbildenden Aktionen engagierten sich die Mitglieder für die die Bekanntmachung des Global Marshall Plan und die Notwendigkeit globaler Rahmenbedingungen auf ihrem Campus.

Neben einer gelungenen Baumpflanzaktion, über die wir bereits berichteten, veranstaltete die Gruppe einen Slowfood-Workshop. Slow Food ist ein Verein der 1989 gegründet wurde, um Fast Food und Fast Life entgegenzutreten. Die Bewegung zählt in Deutschland 11.000 Mitglieder in 79 Convivien. Dass die eigentliche Slowfood-Referentin kurz vorher absagen musste, war zwar schade, die Studierenden jedoch nahmen die Aufgabe des Referierens kurzerhand selbst wahr. Nach eingehender Recherche und der Zusammenstellung der wichtigsten Facts in einer 15-minütigen Powerpoint-Präsentation wurde in Workshopgruppen zum Thema diskutiert. Steffen Schweizer, Referent an der Uni Hohenheim und Mitglied der Fresh-Food-Initiative kam spontan hinzu und bereicherte das Workshop-Programm mit informativen Flyern zum Thema sowie praktikablen Tipps für den Alltag.

Weiter konnte Frau Dr. Maria Velodo als Gastreferentin zum Thema Mobilität gewonnen werden und durch eigenes Engagement zur Mittel-Akquirierung (Fußballevent) angefallene Kosten wieder ausgeglichen werden. In der vergangenen Woche präsentierte die Hochschulgruppe stolz ihre Aktivitäten innerhalb eines Aktivitäten-Seminares an der Hochschule Furtwangen.

Wer Lust und Interesse hat, mitzumachen, kann die Gruppe bei ihren regelmäßigen Treffen aufsuchen. Nehmen Sie einfach unter schwenningen@globalmarshallplan.org Kontakt mit der Gruppe auf.

 

 

 

 

Messages to Mankind bei der Woche der Umwelt in Schloss Bellevue

Die Engagierten nutzten das Event zur Kontaktaufnahme mit wichtigen Persönlichkeiten

 

Ein Beitrag der Lokalgruppe Bielefeld

Sie sammeln handschriftliche Statements der bedeutendsten Persönlichkeiten der heutigen Zeit, fragen nach der Quintessenz im Leben der „größten Anführer, der wichtigsten Denker, der brillantesten Künstler, der unermüdlichsten Kämpfer für ein besseres Morgen“.

Der 17-jährige Abiturient Lennart Benz (Mitglied der Lokalgruppe Bielefeld) und sein Cousin, der 19-jährige Philosophie-Student David Kretz aus Wien, haben sich mit ihrem Projekt Messages to Mankind ein hohes Ziel gesetzt. Sie möchten durch ihr Projekt ein „Mosaik der Inspiration“ schaffen, das kommenden Generation zur Anleitung und Inspiration, als Ansporn und Vorbild, zum Lernen und Nachdenken dienen soll.

Doch „wie jeder weiß ist der Präsident der Vereinigten Staaten nicht an der Supermarktkasse zu treffen. Und auch Nobelpreisträger oder Sportlegenden kann man nicht einfach anrufen und um einen Termin bitten“.
Lennart weiß: „In Kreisen, in denen es um Nachhaltigkeit geht ist das glücklicherweise etwas anders. Da weiß man, dass es auf jeden ankommt, da wird man als Jugendlicher mit einer vielleicht etwas ungewöhnlichen Idee nicht direkt belächelt.“ Daher reiste er zur Woche der Umwelt, zu der Bundespräsident Joachim Gauck in den Park von Schloss Bellevue neben renommierten Nachhaltigkeitsexperten und Spitzenpolitikern auch 1200 Bürgerinnen und Bürger eingeladen hatte. Er hatte sich rechtzeitig im Internet beworben und war so hautnah dabei, als Bundespräsident Joachim Gauck die Woche mit seiner Rede eröffnete.

In den folgenden zwei Tagen gelang es ihm mit unterschiedlichsten Persönlichkeiten Kontakt aufzunehmen. So sagte Prof. Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker, der bereits auf Bitte der Global Marshallplan Initiative einen maschinenschriftlichen Beitrag zu dem ambitionierten Projekt geleistet hat, zu, seinen Beitrag nun auch noch in seiner Handschrift zu wiederholen. Auch sprach der Bielefelder, der seit Anfang des Jahres Mitglied in der Lokalgruppe der Global Marshall Plan Initiative ist, mit Dr. Vandana Shiva (indische Gewinnerin des Right Livelihood Awards und Aktivistin im Bereich Biologische Vielfalt), Dr. Michael Vesper (Generaldirektor des Dt. olympischen Sportbundes und ehemaliger Landesminister NRWs) oder Klaus Töpfer (ehemaliger Bundesumweltminister und ehemaliger Exekutivdirektor des Umweltprogramms der Vereinten Nationen UNEP).

Als Höhepunkt jedoch überreichte er dem Bundespräsidenten selbst das Buch, das zentrales Element der Initiative Messages to Mankind ist. Er hofft nun, dass Joachim Gauck sich, genau wie sein Vorgänger Christian Wulff es schon tat, an dem Projekt beteiligt.

Für weitere Informationen besuchen Sie die Website des Projektes Messages to Mankind, www.messages-to-mankind.net.
Wenn Sie das Projekt selbst unterstützen möchten, Fragen oder Anregungen an die Initiatoren haben schreiben Sie gerne eine E-Mail an messages.to.mankind@globalmarshallplan.org.


 

 

Global Marshall Regionalgruppe unterstützt Transition-Town Düsseldorf

Nach dem Motto "Der Globale Marshall Plan beginnt vor unserer Haustüre" ist die Gruppe aktiv

 

Ein Beitrag der Lokalgruppe Düsseldorf

Seit Ende 2011 engagiert sich eine Gruppe von Bürgerinnen und Bürger für den Aufbau einer Transition-Town Initiative in Düsseldorf. Nach dem Motto: „Der globale Marshall Plan beginnt vor unserer Haustüre“ begrüßte die Düsseldorfer Global Marshall Plan Gruppe den Aufbau. Im März warb sie auf einer Veranstaltung zur Wachstumsproblematik mit einem Werbebanner, legte Flyer aus und intensivierte somit den personellen und logistischen Aufbau des Netzwerks.

Hervorzuheben ist deren Ansatz, pragmatisch-praktisch Initiative zu ergreifen und nicht nur über „Stadt im Wandel“ zu reden sondern auch tatsächlich aktiv zu werden. Dass sie dabei ohne Scheuklappen neue Wege geht, macht die Angelegenheit noch spannender und reizvoller für alle beteiligten. Filmbeispiele auf youtube.com, über die Initiative in Witzenhausen zum Beispiel, vermitteln einen ersten Eindruck.

Noch während der Aufbauphase, organisiert die Initiative in Düsseldorf Filmvorführungen und lädt zu Diskussionen ein. Es haben sich bereits Gruppen zur regionalen Energieversorgung gebildet, die das Verhältnis von Stadt und Land und landwirtschaftliche Versorgung beobachtet. Nach dem Vorbild des „Urban Gardenings“ will sie Nutzgärten nach dem Prinzip der Permakultur anlegen. Diskutiert wird ebenfalls über Alternativ- und Regionalwährungen wie den „Minuto“. Eine Geldwährung die auf den Austausch von Zeitguthaben basiert. Auch wenn sich die Eurokrise damit sicherlich nicht lösen lässt: Den Aufbau von persönlicher Kommunikation statt den entfremdeten Konsum fördert diese „Währung“ allemal. Ökologisch und sozial Engagierte sollen sich nach dem Vorbild der Webplattform anders-ulm.de vernetzen und austauschen können. Ein erstes Vorbereitungstreffen zu dem attac und das Netzwerk ÖSE eingeladen haben, fand bereits statt.

Die in mehr als 500 Städten und Gemeinden weltweit agierende Transition-Town-Bewegung geht davon aus, dass sich Kommunen auf knapp werdende Roh- und Treibstoffe sowie zunehmende Umweltprobleme einstellen müssen. Das Versagen nationaler und internationaler Politik nimmt die Bewegung zum Anlass, den Änderungsprozess auf kommunaler Ebene mit einem breiten Bündnis von Wirtschaft, Politik und Gesellschaft in die Wege zu leiten.

Auf der Website von Transition-Town Düsseldorf finden Sie alle wichtigen Termine und Aktivitäten der Gruppe.

*** Interesse bei der Global Marshall Plan Regionalgruppe Düsseldorf mitzuwirken? Dann besuchen Sie die Gruppe auf ihrer Website www.netzwerk-oese.de oder schreiben Sie eine E-Mail an duesseldorf@globalmarshallplan.org ***

 

Kurzbericht vom Science Slam Bodensee-Oberschwaben

Halit Ünver, Unterstützer der Initiative, slammte zum Thema "Go Ecological – Ökosozial statt Marktradikal"

 

Am 26. Juni 2012 wurde der Science Slam zum ersten Mal in Konstanz im Kulturladen unter dem Motto „Zukunft Erde“ ausgetragen. Fünf Wissenschaftler „slammten“ in 10-minütigen Vorträgen über verschiedene Aspekte rund um das Thema einer (weltweiten) nachhaltigen Entwicklung.

Dipl.-Ing. Halit Ünver, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Ulm und am Forschungsinstitut für anwendungsorientierte Wissensverarbeitung/n (FAW/n), eröffnete den Abend mit seinem Vortrag „Go Ecosocial – Ökosozial statt Marktradikal“. Dabei begann er mit einer Erläuterung der Marktkräfte und der besonderen Rolle von Innovation in Märkten. Die „unsichtbare Hand“ von Adam Smith wurde als ein Phänomen dargestellt, dass zwar in der Lage ist die gesamtgesellschaftliche Wohlfahrt unter Bedingungen der individuellen Nutzenmaximierung zu steigern bzw. zu optimieren, aber nur wenn dem Markt die richtigen Rahmenbedingungen gesetzt werden.

Auf falschen Rahmenbedingungen operierend kann die „unsichtbare Hand“ unter Wettbewerb und Konkurrenz auch in die falsche Richtung optimieren. Wie falsch optimiert werden kann, ist an den Beispielen Steuerparadiese, Umweltzerstörung und Kinderarbeit erläutert worden. Leistungsgerechte Steuerbemessung sollte weltweit durchgeführt werden, aber stattdessen entziehen sich leistungsstarke Wirtschaftsakteure zu sog. Steuerparadiesen.

Umweltzerstörung sollte adäquat internalisiert werden, stattdessen profitieren viele Unternehmen, wenn sie keine Umweltschutzmaßnahmen finanzieren müssen. Und sozial betrachtet ist Kinderarbeit aus Sicht der ILO verboten, aber stattdessen sind Produktionskosten mit Kinderarbeit günstiger und damit rentabler.
Auf WTO-Ebene gibt es zudem keine Sanktionsmechanismen für Produkte, die mit Kinderarbeit erstellt worden sind.

In einer ÖSM sind alle diese Rahmenbedingungen vernünftig miteinander verknüpft, um eine Balance zwischen den drei Nachhaltigkeitsdimensionen Ökonomie, Ökologie und Soziales zu gewährleisten. Mit dem Kurzfilm „Go Ecosocial“ des Ökosozialen Studierendenforums Österreich und dem Slogan „Go Ecosocial – Ökosozial statt Marktradikal“ beendete Halit Ünver seine Vorstellung. Ralph Schelle von der Universität Stuttgart gewann den Science Slam mit einem poetischen Gedicht über Arbeitsabläufe, Entscheidungsprozesse und Energieeffizienz in Unternehmen.

Das Feedback des Publikums an Halit Ünver bestätigte die Komplexität eines Ökosozialen Designs unserer Gesellschaft, was allerdings motiviert, weiter an Methoden und Kompetenzen zu arbeiten, um die ÖSM auch innerhalb von 10 Minuten der breiten Gesellschaft vorzustellen.

Mehr Informationen zum Science Slam finden sie hier.

(Quelle: Hochschultage.org, scienceslam-bodensee.de)
 

 

Leserbrief veröffentlicht: "Druck aus der Bevölkerung erzeugen"

Lokalgruppe Mitterteich regt zum Nachmachen an!

Gerald Schmid, Mitinitiator der Lokalgruppe Mitterteich, nahm im Mai am 1-Tages-Workshop zur Global Marshall Plan Initiative in Hamburg teil. Inspiriert von den verschiedenen dort präsentierten Anregungen zum aktiven Schaffen von Bewusstsein, verfassten seine Mitstreiter und er den Leserbrief "Druck aus der Bevölkerung erzeugen".

Der Leserbrief wurde nun am 16. Juni in der Tageszeitung "Der neue Tag" abgedruckt und auf Oberpfalznetz.de unter der Rubrik "Mitreden" veröffentlicht und schafft seitdem aktiv Bewusstsein für die Notwendigkeit globaler Rahmenbedingungen und die Aktivitäten unserer Initiative - ein aktuelles Best-Practise-Beispiel aus der Initiative, das zum Nachmachen anregt!

Zum Bericht "Grünes Wachstum" - Regierungsberater fordern radikale Öko-Reformen" schreiben Mitglieder der Global Marshall Plan - Lokalgruppe Mitterteich:

"Im Artikel werden die drängenden Probleme unserer Zeit thematisiert. Jedoch bezweifeln wir, dass trotz der richtigen Schlussfolgerungen Taten folgen werden. Wir verbrauchen heute mehr Energie und Ressourcen als jede Generation vor uns. Trotzdem profitieren nur ganz wenige. Insbesondere in den Entwicklungsländern ist die Lage immer noch katastrophal (Hunger, Armut, Auswirkungen des Klimawandels, Landraub).

Die Globalisierungsbedingungen unterstützen die Ausbeutung von Mensch und Natur. Die Globalisierung kann und muss deshalb gerechter gestaltet werden. Rahmenbedingungen, die "grünes Wachstum" fördern, wären ein wesentlicher Beitrag dazu. Ob die Politik dazu in der Lage und auch wirklich willens ist, werden unter anderem die Ergebnisse des UN-Umweltgipfels in Rio zeigen. Deshalb kommt es besonders darauf an, dass - durch informierte und motivierte Bürger - politischer Druck "von unten" entsteht. Viele werden jetzt sagen: "Ich kann da als Einzelner sowieso nichts ausrichten". Das stimmt so nicht! Tagtäglich fördern oder boykottieren wir durch unsere Kaufentscheidungen die Bedingungen, unter denen Produkte hergestellt werden. Denn erhöhte Nachfrage hat sehr schnell ein gesteigertes Angebot zur Folge. Auf diese Weise haben, ganz nach dem Prinzip der Marktwirtschaft, in fast allen Supermärkten Bio-Produkte Einzug gehalten. 

Ein nächster logischer Schritt ist der Kauf regional erzeugter Produkte. Wer politischen Druck aufbauen möchte, kann sich als einfachste Maßnahme kostenlos in Unterstützerlisten freier Initiativen, Gruppen oder Vereinigungen eintragen, die sich mit diesen Themen befassen. Wer mehr machen möchte ist gerne eingeladen, aktiv bei diesen Gruppen mitzuwirken.

Letztendlich brauchen wir einen sogenannten "Global Marshall Plan". Dieses Konzept beinhaltet einen verbesserten Ordnungsrahmen für die Weltökonomie nach dem Prinzip einer weltweiten ökosozialen Marktwirtschaft mit weltweit gültigen Sozial- und Umweltstandards sowie wirkungsvollen und weltweit durchsetzbaren Regeln für die Finanzmärkte."

Den Artikel, auf den sich die Lokalgruppe bezieht, erschien am 6./7. Juni mit dem Titel "Grünes Wachstum"  in der Tageszeitung "Der neue Tag". Ausführlicher erschien der Beitrag im Greenpeace-Magazin mit dem Titel   "Grünes Wachstum statt neuer Öko-Schulden".   Den Leserbrief finden Sie nun auch hier im Pressespiegel der Initiative.

Weitere Informationen zur Lokalgruppe Mitterteich finden Sie unter www.globalmarshallplan-mitterteich.de

 

 

- Ökosoziale Hochschultage -

 

 

 

 

Eine Frage der Ethik!

Hochschultage Ökosoziale Marktwirtschaft und Nachhaltigkeit 2012 in Karlsruhe

Ein Beitrag der Global Marshall Plan Hochschulgruppe Karlsruhe


Die Karlsruher Hochschultage 2012 fanden dieses Jahr unter dem Motto „eine Frage der Ethik“ statt. Über zwei Tage verteilt, konnten Interessenten ein volles Programm an spannenden Vorträgen und interessanten Workshops erleben - organisiert von der Lokalgruppe Karlsruhe.

Los ging es am Mittwochvormittag mit einer politischen Reise um die Welt: Tom Høyem, ehemaliger dänischer Minister a.D. und Wahlbeobachter bei der OECD referierte aus seinem Erfahrungsschatz in verschiedenen Krisengebieten der Erde. Anschließend sprach Margret Mergen, erste Bürgermeisterin der Stadt Karlsruhe über „Ethik in der Politik“. Von der  Mittagspause gestärkt, konnten sich Studenten und andere Teilnehmer, je nach persönlichem Interesse, in Workshops von KonsumGlobal oder zum Thema „der Wald im Spannungsfeld zwischen Biodiversität und Biomasse“ tiefer mit dem Thema Nachhaltigkeit beschäftigen. Den Abschluss des ersten Tages bildete „no charity but fairness“ - eine Podiumsdiskussion über Entwicklungszusammenarbeit. Henri Depe Tchatchu vom Netzwerk maooni und Kurt Gerhardt vom Bonner Aufruf diskutierten zusammen mit dem Rundfunkjournalist Dr. Stefan Fuchs über verschiedene Formen der Entwicklungshilfe und erweckten bei den Zuhörern hohen Diskussionsbedarf.

Nicht weniger hochkarätig ging es am zweiten Tag weiter. Zuerst gab es einen Vortrag  von Professor Dr. Dr. Franz Josef Radermacher, der die Frage aufwarf, ob Ethik die Grundlage der sozialen Marktwirtschaft sei. Die anschließenden Workshops wurden von der PionierGarage und Amnesty International geleitet.
Am Nachmittag kam auch Dr. Stefan Fuchs wieder zu Wort und referierte über Nachhaltigkeit im Kontext des neoliberalen Zeitgeistes. Professor Dr. Clemens Puppe, Dekan der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften und Kurator unserer Lokalgruppe ging dann der Frage nach, was denn gerechte Verteilung eigentlich sei und ließ die Zuhörer Schritt für Schritt die einzelnen Antworten der verschiedenen philosophischen und ökonomischen Denkschulen verstehen. Den letzten Vortrag hielt Dr. André Presse vom EnTechon KIT. Er setzte sich mit der Frage auseinander, ob sich Klimaschutz und Nahrung für alle überhaupt miteinander vereinbaren lassen.

Den Abschluss der Ökosozialen Hochschultage 2012 in Karlsruhe bildete der von uns organisierte Ethik-Schlonz. In geselliger Biergartenatmosphäre diskutierten die einen noch weiter, während andere ihre Eindrücke bei einem Cocktail oder Bierchen setzen zließen. Rückblickend haben wir jede Menge Zeit und Kraft investiert, wurden am Ende aber mit einem insgesamt erfolgreichen Verlauf der Veranstaltung belohnt.

Ein großer Dank gilt den Referenten Tom Høyem, Margret Mergen, Henri Depe Tchatchu, Dr. Stefan Fuchs, Prof. Dr. Dr. Franz Josef Radermacher, Prof. Dr. Clemens Puppe, Dr. André Presse. Ein weiteres Dankeschön geht an unsere Workshop-Partner KonsumGlobal, Bergwaldprojekt, Amnesty International sowie PionierGarage. Außerdem  möchten wir uns bei der Stadt Karlsruhe, dem Solarverein und Füllhorn für die großzügige finanzielle Unterstützung bedanken.

*** Auch Baden TV war vor Ort mit dabei! Den Beitrag zu den Ökosozialen Hochschultagen in Karlsruhe können Sie sich hier anschauen: www.baden-tv.com ***

Weitere Infos zur Global Marshall Plan Hochschulgruppe Karlsruhe finden Sie auf deren Website und Facebook-Seite. Über die E-Mail-Adresse karlsruhe@globalmarshallplan.org können Sie mit der Gruppe in Kontakt treten.
 

 

- Meinung -

 

 

 

 

Regionaler Globalisimus

Mit System zu verantwortungsvollem Handeln: Erste Grundgedanken von Johannes Dreer

 

Johannes Dreer,  Dipl. Volkswirt und Unterstützer unserer Initiative, setzt seinen Wunsch sich aktiv am notwendigen Wandel zu beteiligen bereits seit einiger Zeit in die Tat um: er leitet lokal einen Diskussionskreis über nachhaltige Entwicklung, in welchem er sich mit Denkern und Interessierten aus unterschiedlichen Bereichen des täglichen Lebens austauscht. Konkret befasst sich Dreer dabei mit dem Grundgedanken des „Regionalen Globalismus“ als Konzept zur Entwicklung des Prinzipes der Nachhaltigkeit hin zu lokal-pragmatischem Handeln.

Ein Problem der Nachhaltigkeit als Konzept und des Weges hin zur Nachhaltigkeit ist, dass Nachhaltigkeit erst eine Rolle spielt, wenn eine persönliche Betroffenheit erreicht wird. Diese Lücke macht das Konzept auf globaler Ebene nur schwer durchsetzbar.
Global gravierende Probleme stehen in engem Zusammenhang mit bestehenden Strukturen. Es ist nicht möglich mit den bestehenden Systemen, die zum Teil eben durch diese Systeme entstandenen Probleme, zu lösen. Deshalb benötigen wir eine Änderung der Strukturen. 

Dreer ist der Überzeugung, dass kurzfristig grundlegende dauerhafte Veränderungen unsers globalen Systems notwendig sind, um Lösungsansätze zu finden, und die Lücken im nachhaltigen Handeln zu schließen. Bisher war Nachhaltigkeit, laut Dreer, nur ein gut gemeintes Wunschgebilde, ohne ein bindendes Regelwerk für internationale Akteure. Jedoch braucht es konkretes, dauerhaftes verantwortungsvolles Handeln.
Hier kommt die Idee des „Regionalen Globalismus“ ins Spiel. Der Begriff steht für verantwortungsvolles regionales Handeln, das der ganzen Welt zu Gute kommt. Das Konzept basiert auf der Überzeugung, dass Verantwortung regional im Hier und Jetzt entsteht – und nur dort gelebt wird und gelebt werden kann. Die Idee des „Regionalen Globalismus“ führt zur Weiterentwicklung des Konzeptes Nachhaltigkeit hin zu einer pragmatisch umgesetzten Verantwortung im menschlichen Handeln. 

Der „Regionale Globalismus“ könnte damit einen Entwurf für ein langfristiges faires Win-Win-System darstellen.
Die Nähe zwischen Handelnden und Betroffenen ermöglicht ein freies Handeln auf Basis von Überzeugung, von Werten und Visionen. 

Lokale Diskussionen sind nötig, um die Idee des „Regionalen Globalismus“ in der Gesellschaft anzustoßen. Regionale Diskurse tragen zur Bewusstseins- und Meinungsbildung bei. Globales Denken und Engagement auf regionaler Ebene ist ein guter Mix für eine verantwortliche Gestaltung unserer Zukunft.

Neugierig geworden? Dann lesen Sie den gesamten Aufsatz von Dreer hier. Sind Sie an Austausch und Weiterentwicklung der Idee des „Regionalen Globalismus“ interessiert, dann nehmen Sie unter kirchdorf@globalmarshallplan.org mit dem Engagierten und seinem Kreis Kontakt auf.
 

 

Global System Change Revisited: Fünf große Änderungen sind notwendig!

Ein Gastbeitrag von Zeki Ergas, Schriftsteller, Friedensaktivist und langjähriger Unterstützer unserer Initiative

 

Dr. Zeki Ergas stammt aus einer türkisch-jüdischen Familie und lebt in der Schweiz. Als Schriftsteller, Friedensaktivist und Generalsekretär des internationalen PEN-Klubs in der Romanischen Schweiz, ist er unter anderem führendes Mitglied des Komitees der „Schreiber für den Frieden“. Mit seinem Beitrag "Global System Change Revisited" argumentiert der Denker für einen Systemwandel. Reformen allein reichen seiner Meinung nach nicht mehr aus. In seinem Aufsatz listet er 5 große notwendige Veränderungen auf.

"1. Limiting wealth and income to do away with the plutocrats; establishing a minimum of income for the poor; 

2. Making the financial economy serve the needs of the real economy; extirpating the virus of speculation;

3. Adding the heart, or love, to reason, or the mind, as an essential value of civilization;

4. Enlarging the sphere of the commons and utility; narrowing that of the market and profit;

5. Introducing happiness as a cardinal value into the system."

Hier können Sie sich den gesamten Beitrag von Dr. Zeki Ergas als PDF herunterladen (Englisch).

*** Die Initiative lebt vor allem von der Begeisterung ihrer Unterstützer sowie deren Bereitschaft, eigene Kernkompetenzen einzubringen. Einzelpersonen, Gruppen und Organisationen wirken im Rahmen ihrer Möglichkeiten für die Umsetzung der gemeinsamen Forderungen. Über den Newsletter unserer Initiative, welcher monatlich von mehr als 10.000 Interessierten empfangen wird, werden Aktivitäten, Projekte und inhaltliche Beiträge aus unserem Netzwerk kommuniziert. Er dient somit als Sprachrohr der Initiative. ***

 

- Diskussionen zu den 5 Punkten der Initiative -

 

 

 

 

Über Rio+20 hinaus – Ergebnis und Lehre

Scheitern der internationalen Politik zeigt Verantwortlichkeit der Zivilbevölkerung auf

 

Nichtregierungsorganisationen und Umweltaktivisten sind sich einig: Das Gipfeltreffen in Rio endete am Freitag den 18. Juni 2012 mit einem eher ernüchternden Ergebnis.

Schon festgelegte Ziele wurden wieder bekräftigt, allerdings kam es zu keinen bahnbrechenden Veränderungen des internationalen Entwicklugskurses. Die letztlich geringen Erwartungen an die Umweltverhandlungen wurden mit einem  kompromissreichen Schlussdokument, von Brasilien ausgearbeitet, bestätigt. Schon vor dem eigentlichen Beginn des Gipfels wurde über das Ergebnis abgestimmt, so dass wenig Raum für Veränderung und neue Ansätze war, die durch Neuerkenntnisse der Verhandlungen gewonnen werden hätten können. Die Hoffnung auf Ergänzung der globalen Entwicklungsziele nach 2015 bis 2030 durch Nachhaltige Entwicklungsziele (sog. Millennium Sustainability Goals), sowie ein institutioneller Fortschritt für eine Neuorganisation der Umweltzuständigkeit im UN-System, wurden nicht erreicht.

Zu diesem Ergebnis trugen Staaten wie Deutschland durch ihre fehlende Anwesenheit am Gipfel bei, indem sie ihre Geringschätzung des Themas signalisierten. Im Kontrast zu Rio1992, ist Rio+20 nicht länger ein G8 Projekt. Der Ausgang wurde von Ländern niedrigen- und mittleren Einkommens geprägt. Somit besteht das Entwicklungsmodell, basierend auf einem Ressourcen-extensiven Wachstum fort. Jedoch ist wirtschaftlicher Wachstum nicht gleichzusetzten mit menschlicher Entwicklung, welche laut dem UNDP Human Development Report 2010 neu definiert werden sollte. Der Report zeigte auf, dass eine mehrdimensionale Herangehensweise an Themen wie Armut und Entwicklung notwendig ist um globale Erfolge, wie die Millennium Development Goals (MDG), zu erreichen. Die innere Ungleichverteilung von Staaten behindert Fortschritte und sollte somit expliziter angegangen werden. Des Weiteren ergab auch das Ergebnis der internationalen Konferenz „Beyond Crisis“ im Juli 2010 in Bonn, dass der Focus nicht auf Durschnitterfolge liegen sollte, sondern auf individuelle Ungleichheiten innerhalb Staaten und Einzelner Individuen.

Fazit und  Lehre aus Rio+20 ist somit, dass einzelne Staatengruppen voran gehen müssen und nicht auf einen globalen Konsens warten dürfen, den es anscheinend nicht so schnell geben wird. Besonders wohlhabendere Länder sollten ihren Teil zu einem Gelingen beitragen. Ökologische Probleme können nicht nur in einer Konferenz gelöst werden, sondern ein Umdenken der Bevölkerung ist notwendig. Das würde bedeuten, weniger zu konsumieren und mit viel geringeren Umweltauswirkungen zu leben.

Was können oder müssen wir außerdem, auch über die Rio+20 Konferenz hinweg, selbst tun? Dr. Klaus Schilder, freier Mitarbeiter der Nichtregierungsorganisation Global Policy Forum Europe, bündelt seine Vorschläge für einen neuen Kurs der Nachhaltigkeit im Informationsbrief Weltwirtschaft & Entwicklung. Er legt die Notwendigkeit der Überwindung der strukturellen Ursachen für Armut und Ausgrenzung dar. Nach Schilder muss die Debatte politisiert werden, um einen partizipativen und demokratischen Prozess anzustoßen. Im Vordergrund sollten hierbei Gerechtigkeits- und Machtfragen stehen. Das heißt, ein neuer Ansatz von „unten nach oben“ ist gefragt: Bewusstseinsbildung in der Bevölkerung! Die zivile Bevölkerung muss auf globale Probleme und Ziele der UN aufmerksam gemacht werden, um Druck auf die Regierungen ihrer Staaten ausüben zu können. Nur durch ein nachhaltiges und ganzheitliches Umdenken der Bevölkerung wird ein „grünes Wachstum“ möglich sein.

Für vertiefende Informationen bezüglich verschiedener Standpunkte zu den Ergebnissen von Rio+20 hat UmweltDialog die Stimmen einiger NGOs im Dossier: Reaktionen und Meinungen zu Rio+20 zusammengefasst.

(Quellen: www.uncsd2012.org, www.seri.at, Informationsbrief Weltwirtschaft & Entwicklung, Dossier: Reaktionen und Meinungen zu Rio+20)
 

 

Verstärkte Bemühungen sind notwendig, um die Millenniumsentwicklungsziele zu erfüllen

MDG-Fortschrittsbericht 2012 veröffentlicht: Die Ziele müssen bis 2015 und darüber hinaus umgesetzt werden!

Nur drei Jahre verbleiben bis 2015 - der im Juli 2012 veröffentlichte Fortschrittsbericht über die Millenniumsentwicklungsziele (MDGs) hebt den Erfolg auf vielen wichtigen Feldern hervor, wie beispielsweise den Rückgang der Armut, zunehmenden Zugang zu sauberem Trinkwasser und einer verminderten Kindersterblichkeitsrate. „Es existiert die weltweite Erwartung, dass die Ziele besser früher als später erreicht werden können und müssen“, so Sha Zukang, der Untergeneralsekretär für wirtschaftliche und soziale Angelegenheiten der UN.

Eine Dekade ist mittlerweile vergangen, seit die historische Millenniums-Erklärung am 8. September 2000 verabschiedet wurde. Die Millenniums-Erklärung drückte eine noch nie dagewesene Bereitschaft von Regierungen, dem privaten Sektor und der Zivilgesellschaft aus, Millionen von Menschen aus der Armut heraus zu helfen. Die acht MDGs halfen dabei, die Position der Vereinten Nationen im 21. Jahrhundert zu bestimmen und konstruierten den Plan, nach dem wir uns bei der Verminderung der Armut seither richten.

Der diesjährige Bericht ist der achte einer 2005 eingeführten Reihe und stellt sowohl vergleichende Statistiken als auch klare Analysen zur Bewertung von Erfolgen und verbleibenden Herausforderungen bereit. Mit nur drei verbleibenden Jahren bis zum Ende der Frist 2015 steigen die Erwartungen und die Welt schaut zu.

Bereits vor Ablauf der Frist wurden in vielen wichtigen Bereichen Fortschritte hin zu einer erfolgreichen Umsetzung der Millenniumsziele gemacht: Der zunehmenden Rückgang der Armut und den vermehrten Zugang zu sauberem Trinkwasser, sowie die verbesserten Lebensbedingungen von Slum-Bewohnern in städtischen Gebieten. Der aktuelle Bericht hebt ferner wichtige Fortschritte bezüglich der Geschlechter-Gleichstellung in der Grundschulbildung hervor, einen Rückgang der Kindersterblichkeit, eine abnehmende Tendenz von Tuberkulose- und Malaria-Toten und eine Ausweitung der Behandlung HIV-Erkrankter.

Allerdings macht der diesjährige Bericht auch deutlich, was bereits klar war: Naturkatastrophen und die globale Finanzkrise haben den Fortschritt verzögert und es verbleibt eine Ungleichheit. Besondere Bedenken gibt es bezüglich des nur langsamen Rückgangs von gefährdeten Arbeitsverhältnissen, die als der Anteil von unbezahlten Arbeitern innerhalb der Familie und der auf eigenes Risiko Arbeitenden im Verhältnis zum gesamten Arbeitsmarkt definiert werden. Für Frauen und Jugendliche gibt es eine höhere Wahrscheinlichkeit, in diese Art von unsicheren und gering entlohnten Verhältnissen zu geraten. Die Kluft zwischen städtischen und ländlichen Gebieten wurde unter dem Gesichtspunkt des Fortschritts auf die Millenniumsziele hin betrachtet, wobei die Stadtgebiete oft besser abschneiden. Zuletzt bietet vielleicht den größten Anlass zur Sorge, dass Hunger eine globale Herausforderung bleibt.

Da das Ende der Frist naht, geht es nicht nur darum, von den Regierungen eine Durchsetzung der Millenniumsziele zu erwarten oder Staatsoberhäupter an dieser hohen Anforderung zu messen – es geht um Verständnis und fortdauerndes Engagement für die grundlegenden Werte von globalen Zielen sowie eine gemeinsame Zielsetzung zu verbesserten Lebensverhältnissen für alle.

Lesen Sie den kompletten Sonderbeitrag der UN-Hauptabteilung Wirtschaftliche und Soziale Angelegenheiten (DESA) hier. Den kompletten Fortschrittsbericht 2012 mit Tabellen und Anhängen können Sie hier lesen.

Weitere Inhalte zu den MDG und deren Weiterentwicklung finden Sie im Beitrag der Lokalgruppe Tübingen und im Beitrag zu Rio+20.

(Quellen: UN.org, www.mdg.un.org)
 

 

Durchbruch bei Finanztransaktionssteuer

WEED e.V. beleuchtet die verwirrende aktuelle Debatte in einem kurzen Faktenblatt

 

Wie bereits im Juni –Newsletter berichtet, rückt die Einführung einer Finanztransaktionssteuer immer näher. Da die Medien in der letzten Woche teilweise anderes berichtete, beleuchtet WEED e.V. (Weltwirtschaft, Ökologie & Entwicklung) die verwirrende aktuelle Debatte in einem kurzen Faktenblatt.

Prinzipiell befürwortet WEED die Einführung einer FTS, allerdings kritisiert WEED, dass im aktuellen Vorschlag hohe Einkommen und Vermögen weiter geschont werden. Deshalb beurteilt der Verein den aktuellen Fiskalvertrag als unsozial, da er alle Länder zu einer Politik der Ausgabenkürzung zwingt. Die Folgen sind Sozialabbau, niedrigere Löhne im Öffentlichen Dienst und Privatisierung. Somit wird laut WEED die Last der Sanierung der öffentlichen Haushalte den Schwächsten der Gesellschaft aufgebürdet.

Im Blatt thematisiert WEED den „Durchbruch der Finanztransaktionssteuer“ in den Verhandlungen der letzten Wochen. Zwei Ereignisse standen dabei im Mittelpunkt:
1. Verhandlungen zwischen Bundesregierung und Opposition (vor allem SPD und Grüne) um den Fiskalpakt und die FTS,
2. EU-Finanzministertagung (ECOFIN) am 22.6. in Luxemburg.

Die Ergebnisse der EU-Finanzministertagung beinhalten Großbritanniens definitive Entscheidung gegen eine Teilnahme. Des Weiteren  wurde durch die Verhandlungen eine verstärkte Zusammenarbeit gefördert. Dies ermöglichte das Projekt im Rahmen des EU-Rechtes, wenn mindestens neun Mitgliedsstaaten mitmachen. Vorerst haben sich elf Regierungen bereit erklärt, sich zu beteiligen (Belgien, Deutschland, Estland, Frankreich, Griechenland, Italien, Malta, Österreich, Portugal, Slowenien, Spanien).
Die EU-Kommission wird jetzt einen neuen Vorschlag unterbreiten, um das weitere Verfahren mit dem Europaparlament abzustimmen. Dies ist ein kompliziertes Verfahren, weshalb der Ausgang des Projekts noch nicht ganz klar ist. Trotzdem ist ein Scheitern eher unwahrscheinlich.  Nicht zuletzt, weil Frankreich und Deutschland das Projekt  mit ihren guten Positionen, einiger Entschlossenheit sowie inhaltlich vorantreiben.
Der Vorwurf bezüglich der Instrumentalisierung  des deutschen Vorschlags durch die Kopplung von  FTS mit dem Fiskalpakt  konnte allerdings nicht bestätigt werden.

Für die Zivilgesellschaft bedeutet all dies auf jeden Fall, dass sie mit ihrer Aufmerksamkeit und politischem Druck nicht nachlassen darf!

Werden Sie aktiv: Das Match zwischen den Pro-Finanztransaktionssteuer-Mitgliedstaaten und den Gegnern weiter. Aktuell können Sie die von der Initiative unterstützte europaweite Kampagne FINANCIALTRANSACTIONTAX NOW! durch die Ermahnung der Mitgliedsstaaten zum Fairplay unterstützen. Treten Sie mit den MinisterInnen im ECOFIN-Rat in direkten Kontakt! Schicke den Politikern hier ein Statement!

(Quellen: www.Weed-Online.de, www.financialtransactiontax.eu)
 

 

Luftverkehrsteuer als Instrument für Klimaschutz und Subventionsabbau

Umwelt- und Entwicklungsorganisationen fordern Weiterentwicklung von deutscher Luftverkehrsteuer

Brot für die Welt, Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), der Evangelische Entwicklungsdienst, Germanwatch, Greenpeace, WWF Deutschland und Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) (letzteres Kooperationspartner der Initiative im Projekt Hochschultage) fordern die deutsche Luftverkehrsteuer hinsichtlich des Klimaschutzes auszubauen anstatt sie abzuschaffen. Ebenso sollte sie nach Entfernung und Sitzklasse gestaffelt werden eben so wie für Anpassungsmaßnahmen in Entwicklungsländern eingesetzt werden.

Der Bundesverband der Deutschen Luftfahrtwirtschaft (BDL) drängte darauf, die Steuer abzuschaffen und bat daraufhin die TU Chemnitz die Auswirkungen der Steuer hinsichtlich der volkswirtschaftlichen Aspekte zu überprüfen. Aus dem Gutachten ergab sich, dass weder ein Rückgang der Passagierzahlen noch eine Abwanderung zu ausländischen Flughäfen zu verzeichnen sind. "Dieser Trend ist einerseits logisch, weil niemand wegen nur acht Euro Mehrkosten vom Ausland abfliegt, und andererseits erfreulich, weil dadurch national die Umsetzung eines klimafreundlicheren Flughafenkonzepts erleichtert wird," so die Reaktion von Dr. Werner Reh, Verkehrsexperte des BUND, auf das Ergebnis des Gutachtens.

Ebenfalls bedroht die Luftverkehrsteuer keine Arbeitsplätze, wie befürchtet wurde. Trotz Luftverkehrsteuer und europäischen Emissionshandel seit Januar 2012 wird der Luftverkehr immer noch mit 11,5 Millarden Euro subventioniert. Somit ist nach Meinungen der Umwelt- und Entwicklungsorganisationen die Luftverkehrsteuer ein erster Schritt in Richtung des Abbaus der Subventionen. 

Heinz Fuchs vom EED Tourism Watch bekräftigt, dass dringender klimapolitischer Handlungsbedarf besteht. "Die CO2-Emissionen im deutschen Luftverkehr haben sich seit 1990 verdoppelt und machen die Einsparungen anderer Verkehrsträger zunichte. Und in der Frage globaler Klimagerechtigkeit gegenüber Entwicklungsländern, die verstärkt die Folgen des Klimawandels tragen müssen, besteht solange eine Lücke bis Flugreisende ihre Umweltkosten selbstverständlich selbst tragen."

Den ganzen Artikel können Sie hier auf der Homepage von TourismWatch lesen.

(Quellen: tourism-watch.de; Bilder: zeit.de)

 

 

- Aktuelle Diskussionen -

 

 

 

 

Neue Studie von "Nature Climate Change" zum Anstieg der Meeresspiegel veröffentlicht

Auch eine Erderwärmung um „nur“ 2 Grad führt zu erheblichen Folgen für Mensch und Natur

„Der Anstieg des Meeresspiegels ist ein schwer bezifferbares, aber zugleich wichtiges Risiko des Klimawandels“, sagt der Leitautor der Studie "Nature Climate Change", Michiel Schaeffer von Climate Analytics und der Universität Wageningen.

Durch die Erderwärmung werden die Meeresspiegel um einige Meter in den nächsten Jahren ansteigen, so die Prognose. Dies würde bedeuten, dass mit einem Anstieg bis 2300 von 1,5 – 4 Meter zu rechnen ist. Dieses Ergebnis wurde in einer Studie von "Nature Climate Change" veröffentlicht. Nur wenn man die Erderwärmung auf unter 1,5 Grad begrenzt, könnte der Anstieg bis 2300 halbiert werden. Doch wenn die Temperaturen um 3 Grad im Durchschnitt ansteigen würden, dann hätte dies einen Meeresspiegelanstieg von zwei bis fünf Meter zur Folge. In diesem Fall hätte das katastrophale Auswirkungen für viele Teile dieser Welt. „Für New York City zum Beispiel wurde gezeigt, dass ein Anstieg des Meeresspiegels um einen Meter die Häufigkeit schwerer Überflutungen von einmal pro Jahrhundert auf einmal alle drei Jahre steigern könnte“, sagt Stefan Rahmstorf vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK), Ko-Autor der Studie. Aber auch Bangladesch und viele kleine Inseltstaaten würden die Folgen eines Anstiegs von schon einem Meter zu spüren bekommen und würde ihre Existenz bedrohen.

Somit hat auch die Geschwindigkeit der Erhöhung der Temperatur Einfluss auf die Geschwindigkeit des Anstiegs. Je schneller die Meeresspiegel ansteigen, desto weniger Zeit haben die Menschen sich anzupassen und sich darauf vorzubereiten. In diesem Zusammenhang ergänzt Schaeffer: „In unseren Projektionen bringt eine konstante Zwei-Grad-Erwärmung eine Geschwindigkeit des Meeresspiegelanstiegs mit sich, die zweimal höher liegt als heute, und das bis über das Jahr 2300 hinaus“.

Nach Ramhstorf sind dies plausible und relevante Schätzungen für eine Risiko-Analyse, auch wenn man nicht genau weiß, wie sich die Lage in Zukunft wirklich entwickelt.

Hier können Sie den ganzen Artikel zur Studie lesen!

 

(Quellen, Bilder: sonnenseite.com, Postdamer Institut für Klimaforschung)

 

 

 

UNHCR Report veröffentlicht: Global Trends 2011

Der neue UN Report vermerkt einen Rekord von 800.000 Menschen, die im Jahr 2011 zu Flüchtlingen geworden sind

 

Zwei Tage vor dem Weltflüchtlingstag am 20. Juni 2012 veranschaulicht der Report „UNHCR Global Trends 2011“ der „United Nation High Commission of Refugees” (UNHCR), des Flüchtlingskommissariats der Vereinten Nationen, einen beängstigend anwachsenden Trend an Menschen, die aus ihrer Heimat abgedrängt werden. Mit einem Rekord von 800.000 Menschen, die 2011 gezwungen waren über Ländergrenzen zu fliehen, ist das Ausmaß seit dem Jahre 2000 am größten.

Bezüglich dieser Dimensionen kann man von einer humanitären Krise sprechen. Diese begann 2010 mit der Krise der Elfenbeinküsten, gefolgt von weiteren Krisen in Libyen, Somalia, Sudan und anderen Regionen. Nach dem Report endeten ungefähr 42.5 Mio. Menschen im Jahr 2011 entweder als Flüchtlinge (15.2 Mio.), Binnenvertriebene (26.4 Mio.) oder Asylsuchende (895.000). Der Report ist die Hauptpublikation der Hohen Flüchtlingskommissare der Vereinten Nationen (UNHCR) bezüglich des Zustands erzwungener Vertreibung.

Während es das eigentliche Mandat des UNHCR war, den Flüchtlingen zu helfen, ist seine Arbeit angesichts des Ausmaßes des aktuellen Problems angewachsen, um auch vielen Binnenvertrieben und Staatenlosen Personen zu helfen. Diese haben keine anerkannte Staatsbürgerschaft  oder Menschen Rechte, welche diesen Status begleiten.

Gemäß des UNHCR ist das Thema der diesjährigen Beobachtung „Flüchtlinge haben keine Wahl. Aber Du.“ und konzentriert sich auf die harten Entscheidungen, welche Flüchtlinge treffen müssen. Dies hilft, das Dilemma der Öffentlichkeit deutlich zu machen und es zu  verstehen.

In diesem Sinne, klicken Sie hier um mehr über das dringliche Thema zu erfahren, lesen Sie hier die gesamte Pressemitteilung des UN News Centre oder laden sich den gesamten Report hier herunter. Der Report veranschaulicht das drängende Thema anhand von vielen aufschlussreichen Bildern, Schaubildern und Grafiken.


(Quelle: UN News Centre)

 

Krise des Europäischen Emissionshandel: CO2 Preise müssen wieder steigen

Der World Wide Fund For Nature (WWF) und Greenpeace präsentieren die von Ihnen in Auftrag gegebene neue Studie des Öko-Instituts zur Sanierung des EU-Klimaschutzsystems.

Der CO2 Preis hat seinen historischen Tiefstand von 6,50€ pro Tonne erreicht. Dies hat die Auswirkung, dass für industrielle Unternehmen wenige bis gar keine Anreize mehr für klimafreundliche Investitionen bestehen.Die Wirtschaftskrise und Schlupflöcher für die Industrie haben nicht nur den Emissionshandel ins Wanken gebracht, sondern verursachten auch ein erhöhtes Maß an industrieller Verschmutzung.

Dieses Ergebnis resultierte aus den niedrigen CO2 Preisen, welche zu einer mangelnden  Motivation führten die Emissionsgrenze einzuhalten. Jedes vom Europäischen Emissionshandel System (ETS)erfasste Unternehmen hat eine feste Menge an Emissionsrechten. Bei geringem CO2-Ausstoß kann ein jeweiliges Unternehmen überschüssige Emissionsrechte weiterverkaufen. Im umgekehrten Falle, wenn mehr CO2 ausgestoßen wird als erlaubt, kann ein Unternehmen auch diesen Mehrbedarf an Emissionsrechten  auf dem Emissionshandel erwerben.

Dieser Lage muss sich die EU anpassen. Aus der Studie des Öko-Instituts gehen Lösungsansätze aus der Krise hervor, um den weiteren Verfall der CO2 Preise zu verhindern. EU-Staaten könnten den Emissionshandel von überschüssigen Emissionsrechten befreien um die CO2 Preise langfristig wieder zu steigern und die jährlichen Emissionen weiter zu senken. Das bedeutet, dass die EU ambitionierte Klimaziele braucht. Greenpeace und der WWF fordern ein neues EU-internes Ziel von mindestens 30% an Emissionsreduktion, anstelle von zuvor 20%.

Weitere Informationen und Handlungsmöglichkeiten können Sie im Artikel „Niedergang des europäischen Emissionshandels verhindern“ nachlesen.

(Quelle: sonnenseite.com, greenpeace.de, Bilder: greenpeace.de, xn-europäischeremissionshandel-khc.com)

 

- Hintergrundwissen -

 

Weltatlas zur Ressourcennutzung

Der Weltatlas zeigt erstmals die Entwicklung des Rohstoffverbrauchs und der Ressourceneffizienz aller Länder weltweit in den letzten 30 Jahren.

Der erste vollständige Weltatlas zur Ressourcennutzung wurde am 12. Juni 2012 am Sustainable Europe Research Institute (SERI) in Wien öffentlich vorgestellt und daraufhin bei der Weltkonferenz Rio+20 präsentiert.

Der Atlas beinhaltet die Studie vom SERI Institut, welche globale Trends zum Materialverbrauch erforscht und deckt dabei den Zeitraum zwischen 1980 und 2008 ab. Die detaillierte Analyse der Studie macht globale Zusammenhänge erstmals sichtbar.

Um wirksame Strategien für einen sparsameren Umgang mit Ressourcen umzusetzen, misst und analysiert SERI den Ressourcenverbrauch. Das Institut hat in der Zusammenstellung des Weltatlas las zur Ressourcennutzung einen starken Anstieg des globalen Rohstoffverbrauchs vermerkt. Die Ausgangsfrage der Studie war, ob ein "grünes" Wachstum, nach dem Konzept der "Green Economy", für alle Länder der Welt möglich ist.

Die Ergebnisse der SERI Studie lassen zweifeln. Die globalisierte Weltwirtschaft ist von wachsenden, immer extremer werdenden Unterschieden im pro-Kopf Verbrauch charakterisiert. Jedoch sollte der durchschnittliche Ressourcenverbrauch geringer werden. Dies könnte durch einen effizienteren Einsatz der entnommenen Rohstoffe reguliert werden. Der Fortschritte jedoch wiederum ist in der Ressourceneffizienz nicht ausreichend für den stetig wachsenden Bedarf an Rohstoffen der Weltwirtschaft. Ressourcenknappheit führt zu sozialen und ökologischen Konflikten. Damit es nicht zur ökologischen Katastrophe kommt und eine gute Lebensqualität für alle Menschen erreicht werden kann, müssen wir Ressourcen sparen. Das erfordert eine "Dematerialisierung", welche nur durch ein radikales Umdenken in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft erreicht werden kann. Deshalb brauchen wir besonders in den Industrienationen eine nachhaltige Zielsetzung.

Die Studie macht mit ihrer detaillierten Analyse diese Zusammenhänge erstmals sichtbar und bietet eine wertvolle Basis, auf deren Grundlage Fragen wie "China ist der weltgrößte Konsument - Was bedeutet das, in einer vom Klimawandel bedrohten Welt immer knapper werdender Ressourcen?" diskutiert werden sollen. Der Atlas ist in fünf Kapitel unterteilt, (1) material flow and green economy, (2) global material use: patterns and trends, (3) material use and development, (4) material use and environment, (5) conclusions and outlook.

Die komplette Meldung zum Atlas können Sie hier lesen. Den Atlas finden Sie hier zum Download.

 (Quellen:sonnenseite.com, seri.at, Weltatlas zur Ressourcennutzung; Bilder:seri.at)

 

Programm-Papier: Ökosoziale Marktwirtschaft

4. Auflage zum Download bereit

 

Vor 20 Jahren hat Josef Riegler mit der Formulierung der Ökosozialen Marktwirtschaft einen zukunftsweisenden Weg beschritten. Das Ökosoziale Forum hat das Programm vor dem Hintergrund der aktuellen Herausforderungen in einem Prozess seit Juni 2008 weiter entwickelt und am 15.12.2009 präsentiert. Im vorliegenden Programm-Papier "Ökosoziale Marktwirtschaft. Für eine zukunftsfähige Gesellschaftsordnung" sind aktuelle Standpunkte, Rahmenbedingungen und Handlungsempfehlungen zusammengefasst und auf den Punkt gebracht. Den Diskussionsprozess will das Ökosoziale Forum ausgehend von dieser Standortbestimmung intensiv fortsetzen.

Soeben ist die 4. Auflage erschienen, die Sie hier als pdf lesen und downloaden können.

(Quelle: ökosozial.at)

 

- Plant-for-the-Planet -

 

Die Gute Schokolade löst Begeisterung aus

trnd.com unterstützt unsere Markteinführung

 

trnd, die größte europäische Marketing-Community macht den Markttest für die Gute Schokolade. Ihre Mitglieder testen Produkte, geben ihre ehrliche Meinung und beeinflussen damit Hersteller. Wir sind den trnd-Mitgliedern sehr, sehr dankbar, dass Sie sich mit der guten Schokolade beschäftigen und uns helfen bei der Markteinführung.

Die Idee mit trnd.com verdanken wir Frau Katharina Hoffmann, Chefin der PR Agentur www.4prconsulting.de, die uns dankenswerterweise bei der Pressearbeit für die Gute Schokolade unterstützt.

Rund ein Tausend Kommentare aus der letzten Woche zur guten Schokolade könnt Ihr hier direkt lesen:

http://die-gute-schokolade.trnd.com/2012/06/12/sag-hallo/all-comments/#comments
http://die-gute-schokolade.trnd.com/2012/06/12/hilf-mit/#comments
http://die-gute-schokolade.trnd.com/2012/06/12/informier-dich/#comments
http://die-gute-schokolade.trnd.com/2012/06/12/deine-meinung/#comments


Hier einige Beispiele und Kommentare von trnd.com:


14.06.12 - 20:14 Uhr
von: agamu
hier stimmt mal wirklich alles – der Preis ist ausgesprochen toll.
Ich lege oft bei fairtrade das dreifache hin!
Man bekommt auch keine Bauchschmerzen – höchstens man isst zu viel! – weil der Natur etwas gutes getan wird.
Ein sehr glaubwürdiges Projekt, welches auch noch gut schmeckt!

14.06.12 - 20:19 Uhr
von: ale1
tolle sache,ich hoffe ich bin dabei…ich finde das es schön wenn kinder sich schon um solche sachen sich kümmern..toll!!!

14.06.12 - 20:20 Uhr
von: schnuppe9780
Was für eine großartige Sache. Schoki essen für den guten Zweck ;)
Das finde ich mal eine fantastische Idee!!! Mit Schokolade ereicht man viele Menschen, somit kann man von einem großen Erfolg ausgehen! Super!!

14.06.12 - 20:27 Uhr
von: petrusserl
Super, aber die Kinder tun das was eigentlich wir Erwachsenen tun müssten. Wir müssten dafür sorgen, dass die Welt für unsere Kinder lebenswert bleibt.
Wo gibt es denn diese Schokolade?

14.06.12 - 20:37 Uhr
von: bluemerry
Hallo Felix,
ich hab auch schon von eurem Projekt gehört. Das finde ich wirklich eine spitzenmäßige Sache. Auch ich werde euch sehr gerne unterstützen und mir gleich ein paar Tafeln zum selber probieren und weiter verschenken kaufen.
Macht weiter so!!!
Servus :)



Aus dem Blog creative-album.blogspot.de vom 16. Juni 2012

Tipp der Woche: Die Gute Schokolade?

Schokolade liebt doch jeder, oder? Na ja ich könnte mir kein Leben ohne das Wundermittel namens Schokolade nicht vorstellen. Ein Leben ohne den Planeten Erde auch nicht! Jeder hat bestimmt mal gehört, dass unsere Erde in der Zukunft nicht mehr so sein wird wie heute, wenn nichts unternehmen. Da ich will, dass meine zukünftigen Enkelkinder ;D wissen, was Bäume sind und sie auch in Parks oder auch vor der Haustür umarmen können, müssen die Gegenwärtigen Generation diesen Slogan zum Lebensmotto machen: Stop Talking. Start Planting. Kommt es dir bekannt vor?

Ja, das ist der Slogan von der Organisation Plant For The Planet, welche eine Idee vom kleinen Felix ist. 150 Bäume pro Kopf ist das Ziel. Unmöglich? Wohl kaum, denn immer mehr und mehr Bäume werden eingepflanzt und man nähert sich dem Ziel.

Jetzt verkauft die Organisation die Gute Schokolade? Zu kaufen gibt es die beim dm und beim Kaufland in deiner Nähe und auch bei ein paar regionalen Läden. Das Einkommen will man nicht in Werbung investieren, was ich auch verstehe, denn unser Planet ist auf jede Hilfe angewiesen!

Danke an das Team von trnd.com, dass sie mich darauf aufmerksam gemacht haben.


 

European University zeichnet uns Kinder aus

Der Preis für Soziale Verantwortung geht an Plant-for-the-Planet

Shanisse (14), Präsidentin 2012/13 und Felix (14) Präsident 2011/12 nehmen den Preis im Namen aller Kinder von Plant-for-the-Planet an. Der Preis wurde im Rahmen der Graduiertenfeier von 150 Universitätsabsolventen im Bayerischen Hof am 9. Juni 2012 an Felix und Shanisse übergeben. Felix fordert die jungen Führungskräfte auf: "Werdet Vorbilder in Nachhaltigkeit, egal in welchem Bereich ihr in Zukunft tätig sein werdet."

Shanisse ruft den Absolventen zu "Seit 20 Jahren reden die Erwachsenen über Nachhaltigkeit. Länger als wir alt sind.
Alles, was die damals 14-jährige Severn Suzuki vor 20 Jahren in Rio gesagt hatte, ist auch heute noch gültig. Jedes Wort. Wir könnten ihre Rede heute einfach wieder bei Rio+20 abspielen. Es gibt aber auch einen Hoffnungsschimmer bei dieser traurigen Feststellung. Severn's Video auf youtube hat 20 Jahre gebraucht, um 20 Millionen Klicks zu erreichen. Heute erreichen wir mit einem inhaltsstarken Video 20 Millionen Menschen in 2 Tagen!"

Hier das Bild der Urkunde:


 

 

 

 

 

Erste Akademie in Kolumbien

40 erste Botschafter für Cartagena

 

Am 9. Juni 2012 fand im feierlichen Rahmen die allererste Akademie in Kolumbien statt. Die Stadt Cartagena de Indias, zusammen mit Plant-for-the-Planet und der Universitat Cartagena hatte mehr als 40 Kinder aus dem Stadtteil Kennedy eingeladen, um am Event teilzunehmen. Das besondere an diesem Event ist, dass viele Freiwillige der Stadt anwesend waren, die in Zukunft ähnliche Veranstaltungen im Rahmen von Plant-for-the-Planet auch in anderen Stadtteilen der Stadt oder in ganz Kolumbien organisieren wollen – der perfekte Start für uns in Kolumbien. Auch die grosse Praesenz von Radio-, TV- und Printmedien werden helfen viele, viele Bäume nach Kolumbien zu bringen.

Der Dank von Plant-for-the-Planet geht vor allen an die Escuela de Gobierno y Lideranza sowie die Universitaet von Cartagena fuer die Organisation und an Aguas de Cartagena (fuer die Baeume), die Guardia Ambiental (fuer die Durchfuehrung der Pflanzung), die Feuerwehr von Cartagena (fuer die Bewaesserung in schwer zugaengllichem Gelaende), den Fussballer Juan Pablo Pino (fuer die Geschenke an die Klimabotschafter) und an das Instituto Distrital de Deporte y Recreacion (fuer die Betreuung und Unterhaltung der Kinder in den Pausen).

 

- Film-, Hör- und Lesetipps -

 

 

 

 

Wir sind Viele!

Mitglied der SZ Chefredaktion plädiert für Veränderung.

 

Der Zorn gegen den Finanzkapitalismus, der die Menschen gepackt hat, ist etwas anderes als Wut. Ein Wüterich will sich nur abreagieren. Der Zornige aber will agieren, er will etwas ändern, er will nicht akzeptieren, dass es angeblich keine Alternative gibt. Die Menschen  gehen auf die Straße, sie besetzen Plätze. Sie entfernen sich aber nicht von der Politik, sondern sie versuchen sie zu beinflussen.

Prantl, Mitglied der Chefredaktion der Süddeutschen, sieht die Gefahr, dass sich die Krise des globalen Kapitalismus in eine eine globale Krise der Demokratie ausweitet. Die Menschen müssten wieder Vertrauen in die Gestaltungskraft der Demokratie bekommen und nicht den Staat "als nützlichen Idioten" wahrnehmen (S. 14). 

Legion ist ihr Name, denn ihrer sind sie viele. Die Proteste in aller Welt sind laut Prantl Ausdruck der Empörung über soziale Ungerechtigkeiten. Junge Menschen, die nicht akzeptieren wollen, dass es keine Alternativen gibt. Statt konkrete Forderungen zu skanideren, eine alle das bedrohliche Gefühl, dass der Staat vom Markt beherrscht werde.

"Mit zornigen Fragen beginnt die Veränderung. Wer zornig ist, der glaubt nicht mehr daran, dss es keine Alternativen gibt."  

Diesen Titel können Sie in unserem Shop versandkostenfrei für 4,90 Euro bestellen. Verschenken Sie ihn, lesen Sie ihn, zitieren Sie ihn und schaffen Sie Bewusstsein für Veränderung. Als Mitglied der Global Marshall Plan Initiative sind Sie Teil einer Bewegung, die seit 2003 für 5 Bausteine für eine Welt in Balance streitet. Eine Alternative.

Für nur 16 Euro (10 Euro für Studenten) im Monat erhalten Sie dieses und viele weitere Bücher, sowie künftig mehrmals im Jahr Literatur zum Thema, frei Haus geliefert. Bestellen können Sie unser Buchabonnement auf unserer Website.

 

Video-Mitschnitt "Wirtschaften mit Zukunft" und Rückblick "Soziale und ökologische Auswirkungen und Potenziale der Fußball Europameisterschaft"

Ereignisreicher Juni beim Ökosozialen Studierendenforum Wien, Mitglied im Koordinationskreis der Initiative

 

Das Ökosoziales Studierendenforum (ÖSSFO) Wien, Mitglied des Koordinationskreises unserer Initiative, ist eine Gruppe von Studierenden und HochschulabsolventInnen, die sich für die Anliegen des Global Marshall Plan und der Ökosozialen Marktwirtschaft engagieren und diese unter Studierenden bekannt und greifbar machen. 

Am Mittwoch den 20.Juni 2012 traf sich eine kleine illustre Runde um den spielfreien Tag zu nutzen und bei einem gemütlichen Picknick im Augarten über die momentan stattfindende Fußball-EM 2012 in Polen und der Ukraine zu diskutieren. Die teilnehmer widmeten sich den sozialen und ökologischen Auswirkungen und Potentialen der Fußball EM und dabei gab es genug zu besprechen. Trotz des Sportfestes bleiben viele Fragen rund um dieses Großevent offen. Wie sind die Fifa und ihre Kontinentalverbände organisiert? Wie kommen Vergaben zustande und macht es Sinn Fußballstadien in die Wüste zu bauen? Können mittels einer Fußball-Europameisterschaft politische Veränderungen herbeigeführt werden? Dies alles waren beispielsweise Fragen die die Engagierten bewegten.

Im Juni-Newsletter berichteten wir über das Begegnungsgespräch "Wirtschaften mit Zukunft", organisiert vom Ökosozialen Studierendenforum (ÖSSFO), mit zwei prominenten Unterstützern der Global Marshall Plan Initiative. Klemens Riegler Picker sprach über das Konzept der Ökosozialen Marktwirtschaft und Christian Felber vertrat das Konzept der Gemeinwohlökonomie. Beide zeigten auf, dass alternative Formen zur heutigen Marktwirtschaft möglich sind. Lesen sie hier weiter und erfahren Sie mehr!


Hören Sie sich das ganze Gespräch an und machen Sie sich ihr eigenes Bild zu den zwei alternativen Konzepte.


Nähere Informationen über die Aktivitäten der Gruppe finden Sie auf der ÖSSFO-Webseite und deren Facebook-Seite.

(Quellen: Ökosoziales Studierendenforum (ÖSSFO), youtube.com)

 

Lektüretipp: "Protest und Beteiligung"

Die aktuelle Ausgabe des Magazins APuZ der Bundeszentrale für politische Bildung

Die Occupy-Bewegung der „Arabische Frühling“ und andere soziale Proteste standen in den letzten Monaten, vor allem 2011, im Mittelpunkt der weltweiten Geschehnisse. Politische oder wirtschaftliche Unzufriedenheit äußert sich in den meisten Fällen durch Proteste der Bevölkerung, sie grenzen sich von ihrer Regierung und den wirtschaftlichen „Eliten“ ab und fordern einen Wandel. Wie erfolgreich diese Auflehnung gegen ein bestehendes System ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Auch die Occupy-Bewegung wird als neue Protestform wahrgenommen.

In der aktuellen Ausgabe des Magazins der Bundeszentrale für politische Bildung „Aus Politik und Zeitgeschichte“ wird das Thema „Protest und Beteiligung“ aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet. Fragen wie „Was verbindet die Protestierenden in den Zeltlagern im New Yorker Zuchotti-Park mit jenen auf der Grünfläche vor der europäischen Zentralbank in Frankfurt am Main?“ oder „Haben wir es mit einer transnationalen Bewegung zu tun?“ werden beleuchtet. Andrea Pabst, zum Beispiel, erläutert den Begriff „Ziviler Ungehorsam“ und wie er in den letzen Jahren immer wieder in Verbindung mit sozialen Protesten gebracht wurde. 

 


Erfahren Sie hier mehr über die Themen der aktuellen APuZ und lesen Sie die vollständigen Artikel online!

(Quellen: bpb.de; Bilder: bpb.de, taz.de)
 

 

- Aus den Medien -

 

 

 

 

Pressespiegel

Die Initiative und Plant-for-the-Planet in den Medien

 

 

Veranstaltungen



Teilnehmer für das ThinkCamp Futurelab im Juli 2012 gesucht

07.07.2012 - 22.07.2012
Augsburg


Junge Menschen zwischen 17 und 30 Jahren können sich bewerben

 

Die ThinkCamp Genossenschaft, ein Partner der Global Marshall Plan Foundation, veranstaltet vom 7.-22. Juli 2012 das erste Youth Vision Futurelab-2012.

72 junge Menschen aus 7 europäischen Ländern im Alter von 17-30 Jahren werdenn an Visionen und Projekten für eine nachhaltige Entwicklung zu den Themenbereichen „Arbeit, Bildung und Leben in der Zukunft“ arbeiten. Die Teams werden experimentell, spielerisch und künstlerisch Vorschläge für eine nachhaltige Gesellschaftsentwicklung ausarbeiten und Projektvorschläge an Bürger, Unternehmen und öffentliche Organe liefern.

Aufruf zur Bewerbung/Anmeldung:

9 interessierte deutsche Personen dieser Altersgruppe können sich ab sofort für die Teilnahme an der Zukunftswerkstatt bewerben. Das zweiwöchige Programm wird von der ThinkCamp gem. eG unter Mitwirkung von Agenda Foren ausgerichtet. Bewerber richten ihre Anfrage bitte an eu-project@thinkcamp.eu 

Mehr Informationen dazu finden Sie hier.

 

 

Auf dem Weg in die Zukunft - durch Nachdenken vor-denken

09.07.2012
Tübingen


Wertekonsens in einer modernen multikulturellen Gesellschaft

 

Für das Sommersemester 2012 hat die Lokalgruppe Tübingen die Verantwortung für das Studium Generale an der Eberhard Karls Universität übernommen, wobei das Ziel verfolgt wird, ein breiteres Bewusstsein für ökonomische, ökologische und sozialpolitische Problemstellungen zu schaffen.

Zum Abschluss der Themenreihe wird Dr. Stephan Schlensog, Generalsekretär der Stiftung Weltethos, Institut für Weltethos Tübingen, zu dem Thema „Wertekonsens in einer modernen multikulturellen Gesellschaft“ referieren. In einer Gesellschaft mit diversen kulturellen Hintergründen, kann es immer wieder zu Missverständnissen kommen, die gerne herausgehoben werden. Doch gibt es auch genügend Gemeinsamkeiten und Konsens, die an diesem Abend im Vordergrund stehen sollen.

Das komplette Programm der Themenreihe finden Sie hier (nicht mehr verfügbar). Auch soll an diesem Abend wieder genügend Zeit für Diskussion und Austausch sein.

(Quelle: Lokalgruppe Tuebingen)

 

Gründungstreffen der Global Marshall Plan Lokalgruppe Zürich

09.07.2012 19:30 Uhr (Ortszeit)
Zürich, Schweiz


Am 9. Juli 2012 um 19:30 in der Rheinfelder Bierhalle in Zürich

 

(find English Version below)

Wir freuen uns außerordentlich Ihnen heute mitteilen zu können, dass nun das Gründungstreffen der ersten Global Marshall Plan Lokalgruppe in der Schweiz bevorsteht. Michael Wicki und Tobias Pulver sind bereits seit einer ganzen Weile mit uns in Kontakt, haben die Global Marshall Plan Academy erfolgreich absolviert und guter Dinge Aktivitäten zur Bewusstseinsbildung für die Notwendigkeit globaler Rahmenbedingungen zu starten.

Interessierte und Motivierte, egal ob schon im Klaren ob eine aktive Mitarbeit möglich ist oder nicht, sind herzlich eingeladen beim Gründungstreffen dabei zu sein und sich inspirieren zu lassen.

Neben der Gründung der Lokalgruppe als Verein werden die Initiatoren dort gerne mehr über ihre Erfahrungen an der Academy erzählen, sowie die Ziele und Möglichkeiten der Initiative und der Lokalgruppe im Speziellen generell zu besprechen, und schliesslich das weitere Vorgehen festlegen.

Das Treffen wird am Montag, den 9. Juli 2012 um 19:30 in der Rheinfelder Bierhalle in Zürich (Niederdorfstrasse 76, 8001 Zürich, kleiner Saal (www.rheinfelder.ch/) stattfinden. Die offizielle Einladung finden Sie auch hier zum Download.

Wir wünschen dem engagierten Team ein erfolgreiches Gründungstreffen und einen spannenden Austausch mit Gleichgesinnten!

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We are proud to announce today the meeting of foundation of the first Suisse Global Marshall Plan local group. We are in touch with the founders Michael Wicki and Tobias Pulver for quite some time. The two successfully took part in the Global Marshall Plan Academy and are very engaged to organize activities of awareness-raising to push forward the idea of necessary global framework conditions.
Interested and motivated people, regardless if an active participation is already possible or not, are warmly invited to attend the meeting of foundation and get inspired. 

Besides the founding of the local group as association, the initiators will also like to tell more about their experience with the academy. As well they want to discuss the aspirations and possibilities of the initiative and in specific the local group, in order to set the further procedure.
The meeting will take place on Monday, 9 July 2012 at 7.30 pm in Rheinfelder Bierhalle in Zürich (Niederdorfstrasse 76, 8001 Zürich, kleiner Saal (www.rheinfelder.ch/).

We wish the engaged team a successful meeting of foundation and an interesting exchange with likeminded people!
 

 

'Win-win-Situationen' als Strategie für eine Welt in Balance

11.07.2012 20:00 Uhr (Ortszeit)
München


Die Lokalgruppe München lädt ein

 

Die Global Marshall Plan Lokalgruppe München wird auch im Juli wieder eine informative Abendveranstaltung für Interessierte anbieten.

Thema der Veranstaltung wird sein:  'Win-win-Situationen' als Strategie für eine Welt in Balance.

In einem Einführungsreferat wird geklärt,

  • was unter 'win-win-Situationen' zu verstehen ist,
  • ob selbstlose Hildfe eine Alternative ist, und
  • wo 'win-win-Situationen' bereits wirksam sind bzw. waren (Entwicklungszusammenarbeit, Ökologie/CSR, EU, MarshallPlan).

Die Veranstaltung findet am Mittwoch 11. Juli im EineWeltHaus/Schwanthalerstr. statt und beginnt um 20:00 Es wird genügend Zeit zur Aussprache geben, die auch kontrovers verlaufen darf.

Referent ist Dr. Botho Kickhöfer, langjähriges Mitglied der Lokalgruppe und Mitglied des Ökosozialen Forum Deutschland (hier verantwortlicher Redakteur des ÖSF Newsletters).

Mehr Informationen erhalten Sie auf Anfrage unter muenchen@globalmarshallplan.org

 

(Foto: Botho Kickhöfer)

 

8. Tag der Ideen

13.07.2012 - 15.07.2012
Wiesbaden


"Von den Sinnen zum Sinn"

Die Ideen³ e.V. veranstaltet vom 13. bis 15. Juli ihren 8. Tag der Ideen. Dieses Wochenende bietet die Möglichkeit verschiedene Initiativen, Organisationen und Projekte kennenzulernen und eigene zu starten.

Das Ganze findet im atmosphärischen Schloss Freudenberg statt, was als Raum zur Verfügung steht, in dem Ideen gemeinsam gestaltet werden können. Themen sind Aspekte der ganzheitlichen Kommunikation, der Sinneswahrnehmung und der Naturerfahrung, welche als Inspirationsanstöße einbezogen werden. Das Anliegen der Organisatoren ist es, Menschen für eine nachhaltige und sinnerfüllte Gesellschaft zusammenzubringen.

Zwischen Workshops, Markt der Ideen und Open Space wird gemeinsam Zukunftsideen erschaffen. Durch jeden einzelnen Teilnehmer und durch die Referenten wird der Tag etwas besonders. Referenten sind Andrea Valdinoci von der Neuguss Verwaltungsgesellschaft GmbH, Uwe Lübbermann von Premium Cola, die selbstständige Coachin Katharina Wiechers, die Theaterpädagogin Julia Fußhöller und viele andere.

Für eine Unterkunft auf dem nebenliegenden Zeltplatz ist gesorgt. Der Eintritt wird über einen Wertschätzungsbeitrag (ca. 70-90€ inkl. Verpflegung) erfolgen.

Da nur 100 Personen die Möglichkeit haben, am Tag der Ideen teilzunehmen, ist eine verbindliche Anmeldung notwendig. Anmeldeschluss ist der 2. Juli. Genauere Informationen findest du hierzu auf der Homepage des Tag der Ideen.

(Quellen: tagderideen.de)

 

30 Jahre SPES

13.07.2012 - 14.07.2012
Schlierbach, Österreich


30-jähriges Jubiläum des Vereins SPES

Dieses Jahr feiert der Verein SPES (Studiengesellschaft für Projekte zur Erneuerung der Strukturen), Partner der Global Marshall Plan Academy, sein 30-jähriges Jubiläum. In drei Jahrzehnten wurden Werte verwirklicht, Modelle entwickelt, Projekte umgesetzt und ein großes Netzwerk ist entstanden, so dass auch vor 3 Jahren die SPES Zukunftsakademie eröffnet werden konnte.


Am Samstag um 14 Uhr beginnt das vielfältige Programm mit „Einer Reise ins Jahr 2042“ mit Prof. Dr. Dr. Franz Josef Radermacher und klingt mit einem mehrgängigen Abendessen und Musik von Gerald Lindinger und Christian Asserhuber aus.
Am Sonntag um 8.00 haben Sie die Gelegenheit an einem Weltfrühstück mit fair gehandelten Gerichten aus aller Welt teilzunehmen. Um 10.00 Uhr startet der Festakt mit LG Dr. Josef Pühringer, danach können Sie die Zukunftsakademie und ihre Räumlichkeiten näher kennen lernen und musikalische Klänge von Lateinamerika bis über Spanien und Persien genießen.

Wenn auch Sie die 30 vergangenen erfolgreichen und hoffnungsvermittelnden Jahre mit SPES feiern möchten, dann können Sie sich über weitere Details hier (nicht mehr verfügbar) informieren.

 

Youth Vision Summit

20.07.2012 18:00 Uhr (Ortszeit)
Augsburg


Junge EuropäerInnen präsentieren die Ergebnisse ihrer Arbeit im Zukunftslabor

 

Im Rahmen des Youth Vision Summit präsentieren 70 junge EuropäerInnen aus 8 Ländern die Ergebnisse ihrer zweiwöchigen Arbeit im Zukunftslabor. Im Zentrum stand das Thema "Lernen, Arbeiten und Leben in der Zukunft". Während zwei Wochen intensiver Arbeit wurden die Themen methodisch, denkerisch, spielerisch und künstlerisch bearbeitet sowie Projektideen und -konzepte zu einer nachhaltigen Stadt- und Gesellschaftsentwicklung erarbeitet.

Zu Gast ist außerdem der Philosoph und Vordenker Prof. Frithjof Bergmann aus Detroit. Interessante Darbietungen aus verschiedenen Bereichen, wie Improvisationstheater und Kunst, runden den Abend im Reese Theater Augsburg ab.

Der Eintritt sowie Essen und Trinken sind kostenlos. Mehr Informationen finden Sie hier (nicht mehr verfügbar). Eine Anmeldung zu der Veranstaltung ist über ThinkCamp möglich.

 

Arbeit im Wandel Perspektiventage 2012 in der SPES Zukunftsakademie

23.07.2012 - 25.07.2012
Schlierbach, Österreich


Die Zukunft der Arbeit für Jugendliche und junge Erwachsene

 

Immer weiter - immer schneller - Immer mehr! Wie ein unumstößliches Naturgesetz leben wir diesen Glaubenssatz. Mit schwerwiegenden Folgen: Menschen, Familien, Gesellschaft, Wirtschaft und das globale Ökosystem drohen unter der wachsenden Last zu zerbrechen. Wir verlieren das Gleichgewicht.

Vom 23. bis zum 25. Juli veranstaltet die SPES Zukunftsakademie, Partnerorganisation der Initaitive im Projekt Global Marshall Plan Academy, due Perspektiventage 2012.

"Mit einem besonderen methodischen Zugang, der Theorie U von C. Otto Scharmer, wollen wir den Focus der "Arbeit im Wandel Perspektiventage 2012" zum einen auf die Bedürfnisse der Teilnehmer/innen in Bezug auf Ihren Zugang zu Arbeit, zum anderen auf das Thema "Die Zukunft der Arbeit für Jugendliche und junge Erwachsene" legen."

 

Erwarten dürfen Sie:

• Perspektiven und Impulse für ein sinnstiftendes und menschenwürdiges Arbeiten.
• Ganzheitliches Erkunden von inspirierenden Arbeits- und Lebensräumen.
• Begegnung mit Menschen, die ihr Arbeitsumfeld ebenfalls selber aktiv gestalten.
• Inspiration und Ermutigung auf dem Weg zum selbstbestimmten Arbeiten.


Weitere Informationen finden Sie hier (nicht mehr verfügbar).

 

SPES veranstaltet Workshop "Arbeit im Wandel"

23.07.2012 - 25.07.2012
Schlierbach, Österreich


Erfahren Sie neue Perspektiven und Impulse für Ihr Arbeitsumfeld

 

Am Wochenende vom 23. bis 25. Juli veranstaltet die SPES (Studiengesellschaft für Projekte zur Erneuerung der Strukturen), Partnerorganisation der Global Marshall Plan Foundation bei der Global Marshall Plan Academy, die Perspektiventage 2012 „Arbeit im Wandel“. SPES versucht durch Sinngebung und Zukunftsorientierung die oft festgefahrenen Strukturen nachhaltig zu erneuern.

An diesem Wochenende teilen zum einen Experten/innen ihre Erfahrungen auf dem Arbeitsmarkt mit und regen zum Neu- und Andersdenken an, so eröffnen sich für die Teilnehmer neue Perspektiven für ein selbstbestimmtes Arbeiten. Zum anderen können Sie durch die Begegnung mit Menschen die ihr Arbeitsumfeld selbst gestalten, neue Beziehungen knüpfen und werden ermutigt dies für ihr eigenes Arbeitsumfeld umzusetzen. 

Möchten Sie neue Perspektiven und Impulse für ein sinnstiftendes und menschenwürdiges Arbeiten erfahren? Dann können Sie sich noch bis zum 2. Juli für diesen Workshop anmelden! Der Workshop findet in der Zukunftsakademie in Schlierbach, Österreich, statt.

Weitere Informationen können Sie dem Flyer entnehmen oder hier (nicht mehr verfügbar) weiterlesen. 

Hier erfahren Sie mehr über die SPES Zukunftsakademie. 


(Quelle: spes.co.at)

 


 

 

"Der Geist des Geldes" - spannende Dokumentation im Rahmen der Filmreihe der Lokagruppe Schramberg

24.07.2012 20:00 Uhr (Ortszeit)
Schramberg


Ein spannender Film mit eindruckvollen Bildern und Zitaten zur Geschichte von Wirtschaft und Währung

 

Auch im Juli präsentiert die Lokalgruppe Schramberg der Global Marshall Plan Initiative einen packenden Film um die gesellschaftlichen Entwicklungen in ihrem globalen Kontext zu beleuchten. „Der Geist des Geldes – Die Erfindung Geld und die Folgen für die Menschheit“ ist eine Dokumentation über Banken, Kredite, Wohlstand und Macht. Der Film macht bewusst, wie Geld unser Leben bestimmt und wie eng das Finanzsystem mit unserem sozialen Leben und anderen Bereichen verknüpft ist.

Möchten Sie mehr über die Arbeit der Lokalgruppe erfahren oder sich engagieren dann schreiben sie eine E-Mail an schramberg@globalmarshallplan.org.

Weitere Informationen finden Sie hier und Informationen zum Inhalt des Films hier.

 

 

 

(Quelle: geistdesgeldes.com)
 

 

Agrarwende: Regional und Bio oder globalisierte Agrarindustrie?

01.08.2012 19:00 Uhr (Ortszeit)
Düsseldorf


Die Lokalgruppe Düsseldorf lädt zum Monatstreffen ein

 

Die Lokalgruppe Düsseldorf lädt ein! Unter dem Titel Agrarwende: Regional und Bio oder globalisierte Agrarindustrie? steht die Agrarindustrie im Fokus des Monatstreffens am 1. August um 19 Uhr. Gastreferent Gerhard Roth wird zum Thema mit anschließender Diskussion referieren.

Ort: Bürgerzentrum Bilk in den Düsseldorf Arcaden, Raum 3, Eingang Bachstraße/Schwimmbad

Die Gruppe trifft sich regelmäßig am ersten Mittwoch im Monat im Bürgerzentrum Bilk. Gäste und Interessierte (auch aus anderen Gruppen) sind herzlich eingeladen! 

Infos zur Gruppe und zu den nächsten Veranstaltungen finden Sie unter www.netzwerk-oese.de.

 

 

Alpbacher Perspektiven 2012

20.08.2012 - 22.08.2012
Alpbach, Tirol


Europa 2040: Herausforderungen und Visionen

 

 Auch im heurigen Jahr ist das Ökosoziale Forum an der Programmgestaltung der Alpbacher Perspektiven beteiligt, und leitet zwei Arbeitskreise zu den Themen "Ökosoziale Fiskalpolitik" und "Mehr Demokratie". Näheres in Kürze auch auf der Homepage des Ökosozialen Forum: http://www.oekosozial.at/

 

Balance als Lebensprinzip

05.09.2012 19:00 Uhr (Ortszeit)
Düsseldorf


Die Lokalgruppe Düsseldorf lädt ein

 

Am 5. September lädt die Lokalgruppe wieder zu ihrem Monatstreffen ein. Diesmal unter dem Titel Balance als Lebensprinzip, wozu Klaus Deuchert von der Ges. für bedrohte Völker referieren wird.

Ort: Bürgerzentrum Bilk in den Düsseldorf Arcaden, Raum 3, Eingang Bachstraße/Schwimmbad

Die Gruppe trifft sich regelmäßig am ersten Mittwoch im Monat im Bürgerzentrum Bilk. Gäste und Interessierte (auch aus anderen Gruppen) sind herzlich eingeladen! 

Infos zur Gruppe und zu den nächsten Veranstaltungen finden Sie unter www.netzwerk-oese.de.

 

 

Klima-Aktionstag 2012: Wir sind die Energiewende

22.09.2012
Deutschland


Die Klima-Allianz ruft zum Aktiv Werden auf!

 

 

Am 22. September ist es wieder soweit! Die Klima-Allianz, eine Partnerorganisation der Global Marshall Plan Foundation, möchte mit Aktionen in ganz Deutschland zeigen, dass uns der Klimawandel weltweit vor große Herausforderungen stellt, aber die Energiewende bereits heute vor Ort, vor allem von Bürgerinnen und Bürgern getragen, schon Realität wird.

"Wir sind Energiewende!"- Das Motto macht Mut, die vielen Facetten aufzuzeigen, Geschichten zum Mitmachen und Weitertragen zu erzählen und klare Forderungen zu formulieren, was wir von politischer Seite erwarten, damit der Wandel in Deutschland ambitioniert weitergeht!

Auf der Website www.klima-bewegen.de werden alle Aktionen und Angebote eingetragen. Dort können Sie sich informieren, ob in Ihrer Nähe bereits eine Aktion stattfindet, bei der Sie mit Freunden vorbeischauen möchten.

Berichten Sie innerhalb Ihrer Lokalgruppe und unter Gleichgesinnten über den Klima-Aktionstag. Bewegen Sie Ihre Mitstreiter vor Ort  zu zeigen, was Energiewende bedeuten kann. Mehr dazu hier.

 

 

(Quelle: www.klima-bewegen.de)

 

Wachstum im Wandel

08.10.2012 - 10.10.2012
Wien


3-tägige Konferenz in Wien

 

 

 

Kooperationstagung: "Transformation zu einer Ethisch-ökologischen Ökonomie"

12.10.2012 - 14.10.2012
Rehburg-Loccum


Unterstützer der Global Marshall Plan Initiative lädt im Oktober zur Tagung ein

In den letzten Jahren wurde immer deutlicher, dass die heutige Wirtschaftsform an allen nur denkbaren Ressourcen zehrt. Es gibt jedoch Alternativen, aber dazu müssten die Rahmenbedingungen der Ökonomie verändert werden. „Welche wirtschafts- und ordnungspolitischen Instrumente sind verfügbar?“ Wie wirksam erscheinen diese und welche Faktoren verhindern ihre Anwendung?“, all diesen Fragen werden sich vom 12. – 14. Oktober 2012 Experten aus den Bereichen Wissenschaft, Politik und Wirtschaft widmen und sie in den Diskurs stellen.

Im Rahmen des „Zukunftsprojekts Erde – Begleitende Tagungsreihe zum Wissenschaftsjahr 2012“ wird in Kooperation mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung diese Tagung mit dem Thema: „Transformation zu einer ethisch-ökologischen Ökonomie – Ordnungspolitik zu einer ethisch-ökologischen Ökonomie“ organisiert. Die Tagung initiiert von der DDC Daniel Dahm Consult und dem Wuppertal-Institut für Klima, Umwelt, Energie findet in der Evangelischen Akademie Loccum statt.

Bei Interesse können Sie sich hier über Details und über das umfangreiche Programm informieren!

(Quelle:loccum.de)
 

 

Öko Bio Fair Trade

20.10.2012 - 21.10.2012
München


FAIRENA: Messe für fair gehandelte Produkte und nachhaltiges Leben

 

Die Fairena-Messe präsentiert zwei Messetage lang Unternehmen, die fairen Handel garantieren, die auf ökologische und biologische Produkte Wert legen und denen die Nachhaltigkeit des Handels besonders wichtig ist. Alle, die bewusst ethisch und ökologisch leben wollen, haben hier die Möglichkeit, sich über verschiedene Themen aus dem Bereich Nachhaltigkeit zu informieren.

Die Messe geht schon in die dritte Runde. Bereits im Jahr 2011 war sie ein riesen Erflog und die Veranstalter waren von den über 1600 Besuchern begeistert.

Hier möchten die Veranstalter anknüpfen und eine noch größere und interessantere Messe auf die Beine stellen. Dabei hoffen sie auf eine ähnliche tolle Resonanz wie im Vorjahr. Wenn Sie mehr über die Veranstaltungen im letzen Jahr erfahren möchten, finden Sie hier einen Artikel über die Messe im Jahr 2011.

Auch die Global Marshall Plan Initiative wird wieder auf der Fairena vertreten sein: Ein Alumnus der Global Marshall Plan Academy beteiligte sich an ihrer Organisation und ist enthusiastisch wieder dabei zu sein.

Veranstaltungsort: Reithalle München, Heßstraße 132

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Weitere Information finden Sie auf der Messe-Seite unter: http://www.fairena-messe.org

Haben Sie selbst Interesse einen Stand zu buchen, um auf der Messe vertreten zu sein? Dann buchen Sie unter folgenden Link: http://www.fairena-messe.org/index.php?cat=c16_Standauswahl.html

 

 

Global Marshall Plan Academy - zum 6. Mal

01.01.2013 - 01.06.2013
Hamburg, Augsburg, Wien


Bringen Sie den notwendigen Wandel aktiv mit voran!

 

Sie wollen aktiv etwas für die Zukunft dieser Welt tun? Sie suchen nach neuen Herausforderungen? Dann sind Sie bei den MultiplikatorInnen-Schulungen der Global Marshall Plan Academy genau richtig!

Die Global Marshall Plan Academy, welche im Frühjahr 2013 bereits zum 6. Mal durchstarten wird, ist ein MultiplikatorInnenlehrgang in drei Blockwochenende, bei dem Sie auf engagierte Menschen aus dem deutschsprachigen Raum treffen und sich intensiv mit der Global Marshall Plan Initiative beschäftigen.

Was bietet die Academy? Die Academy bietet Ihnen eine persönliche Weiterentwicklung und Orientierung im Netzwerk der Global Marshall Plan Initiative. Inputs zu den Zielen und Aktivitäten werden ergänzt mit Impulsen zu systemischem Denken, Kommunikation, Gesprächsführung und Projektmanagement.
Sie lernen Ihr Interesse an nachhaltigen, globalen Themen von der Theorie in die Praxis umzusetzen und andere für die Notwendigkeit globaler Rahmenbedingungen zu mobilisieren. Ein besonderes Augenmerk wird auch auf den Erfahrungsaustausch untereinander und mit Gastreferenten gelegt. Das alles soll Mut machen, selbst für eine Welt in Balance aktiv zu werden. 

Was kommt danach? Als ausgebildete/r MultiplikatorIn verfügen Sie über ein globales Verständnis und sind befähigt die Kerninhalte des Global Marshall Plans zu kommunizieren. Sie können andere für globale Themen sensibilisieren, stoßen selbst Projekte an oder motivieren Menschen aus Ihrem Umfeld dies zu tun, um so aktiv die Idee eines Global Marshall Plans zu multiplizieren.

Neugierig geworden? Weitere Infos finden Sie unter www.globalmarshallplan.org. Die genauen Termine für den 6. Durchgang stehen noch nicht fest, gerne können Sie jedoch schon mal Ihr Interesse unter academy@globalmarshallplan.org bekunden.

Der 5. Durchgang wurde im Juni abgeschlossen. Sie sind herzlich eingeladen die folgenden Beiträge dazu zu lesen:

"Ein unheimlich packendes Wochenende"
Mehr als 20 Teilnehmer starten gemeinsam den 5. Durchgang der Global Marshall Plan Academy

Jeder Einzelne trägt zur positiven Gesamterfahrung der Academy bei!
Zweiter Academy-Block in Hamburg festigt die Fertigkeiten der angehenden MultiplikatorInnen

Startschuss zum "Aktiv Werden"
Global Marshall Plan Academy 2012 abgeschlossen

 

 

 

 


 

Plant-for-the-Planet Akademien 2013

12.01.2013 - 31.12.2013 23:59 Uhr (Ortszeit)
Deutschland, Schweiz und Österreich


Jetzt anmelden und Botschafter werden! - Kinder (8-14 Jahre) und Jugendliche (15-21 Jahre)

 

Die Winterpause dient zum Energie sammeln, denn die erste Aakdemie 2013 findet bereits im Januar statt!

Die Plant-for-the-Planet Akademien sind als offizielles Projekt der UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" ausgezeichnet – ein Bildungskonzept, das Kindern und Erwachsenen nachhaltiges Denken und Handeln vermittelt. Denn wir müssen lernen: Mein heutiges Handeln hat Einfluss auf das Leben meiner Kinder und auf das Leben von Menschen in anderen Weltregionen. Mit der UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" (2005-2014) haben sich die Staaten der Vereinten Nationen verpflichtet, dieses Bildungskonzept zu stärken.

Akademie zum Botschafter für Klimagerechtigkeit (8-14 Jahre):
Auf der Akademie zum Botschafter für Klimagerechtigkeit beschäftigen sich 8-14 Jährige mit den Ursachen und Folgen der Klimakrise. Ihr erfahrt, was jeder tun kann, lernt Vorträge zu halten, pflanzt Bäume und plant erste eigene Aktionen. Zum Abschluss der Akademie werdet ihr zu Botschaftern für Klimagerechtigkeit ernannt und erhaltet ein großes Informationspaket. Damit wird das Mitmachen kinderleicht und ihr könnt zu Hause und in der Schule gleich loslegen. Die Teilnahme und Verpflegung sind für die Kinder kostenlos!

Akademie zum Zukunftsbotschafter, „Schwerpunkt Verhandlungsführung“ (15-21 Jahre):
Die Akademie zum Zukunftsbotschafter, „Schwerpunkt Verhandlungsführung“ richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 15-21 Jahren, die sich damit beschäftigen, den Plant-for-the-Planet 3-Punkte-Plan in die Realität umzusetzen. Während der Akademie erarbeitet und übt ihr zu überzeugen, zu argumentieren sowie den Umgang mit Wiederstand. Die Teilnahme und Verpflegung sind für die Jugendlichen und jungen Erwachsenen kostenlos.

Folgende Akademien sind 2013 bisher geplant:

12.01.2013     Deutschland, Lübeck (Alter: 8-14)
09.03.2013     Deutschland, Gelsenkirchen (Alter: 8-14)
13.04.2013     Deutschland, Garbsen (Alter: 8-14)
13.04.2013     Deutschland, Oer-Erkenschwick (Alter: 8-14)
20.04.2013     Deutschland, Ludwigsburg (Alter: 8-14)
20.04.2013     Deutschland, Dülmen (Alter: 8-14)
20.04.2013     Deutschland, Unterhaching (Alter: 8-14)
20.04.2013     Deutschland, Readevormwald (Alter: 8-14)
27.04.2013     Detuschland, Garmisch (Alter: 8-14)
27.04.2013     Detuschland, Kronberg (Alter: 8-14)
27.04.2013     Detuschland, Gilching (Alter: 8-14)
27.04.2013     Detuschland, Dornstadt (Alter: 8-14)
11.05.2013     Deutschland, Rattenkirchen (Alter: 8-14)
04.06.2013     Deutschland, Denkendorf (Alter: 8-14)
08.06.2013     Österreich, Feldkirch (Alter: 8-14)
21.09.2013     Deutschland, Höhenkirchen-Siegertsbrunn (Alter: 8-14)
28.09.2013     Deutschland, Bielefeld (Alter: 8-14)
12.10.2013     Deutschland, Aachen (Alter: 8-14)

Eine Übersicht aller feststehenden Termine findet sich auf unserer Internetseite. Weitere Termine sind in Planung und werden zeitnah auf unserer Internetseite und im Newsletter bekannt gegeben.

Reservieren Sie frühzeitig einen Platz für Ihre Kinder und Schüler, indem Sie am besten schon heute die kostenlose Online-Anmeldung vornehmen.
Erzählen Sie doch auch Freunden, Bekannten und Kollegen von der Akademie und kommen Sie mit Ihren Kindern bzw. Schülern gemeinsam zur Veranstaltung. Besonders zur Abschlussveranstaltung einer jeden Akademie sind Eltern, Lehrer, Freunden und Interessierten herzlich eingeladen.

Die Kinder wollen sich gegenseitig "empowern". Das Plant-for-the-Planet Sekretariat stellt den Kindern Bildungsmaterial über die Klimakrise zur Verfügung. Das ist nur dank Spenden möglich. Jeder noch so kleine Betrag zählt. Hier können Sie spenden.

 

1-Tages Workshop zum Global Marshall Plan und der Initiative

23.02.2013 10:00 Uhr (Ortszeit)
Freiburg


In Freiburg

 

Sie wollen aktiv etwas für die Zukunft dieser Welt tun? Sie suchen nach neuen Herausforderungen? Dann sind Sie bei den MultiplikatorInnen-Schulungen der Global Marshall Plan Academy genau richtig!

Am Samstag, den 23. Februar 2013 veranstaltet die Global Marshall Plan Foundation einen weiteren 1-Tages-Workshop zum Global Marshall Plan.

Diese Impuls-Academy ist eine Schulung, bei der sich engagierte Menschen aus dem deutschsprachigen Raum zusammenfinden um sich intensiv mit der Global Marshall Plan Initiative zu beschäftigen. Von den aktuellen Herausforderungen der Globalisierung fasziniert und interessiert an Themen von globaler Relevanz, lernen die Teilnehmer der Schulung ihr Interesse an diesen Themen von der Theorie in die Praxis umzusetzen und die Ziele der Global Marshall Plan Initiative zu verbreiten. 

Anhand eines Planspiels lernen die Teilnehmer systemisch zu denken und erkennen die Risiken, die von fehlenden globalen Rahmenbedingungen ausgehen. Im Anschluss werden die Teilnehmer einen Impulsvortrag zum Global Marshall Plan hören und über die Kernforderungen der Initiative und ihre Wirkung in Richtung eines besseren Ordnungsrahmens für die Weltwirtschaft diskutieren. Aktuelle Projekte im Netzwerk der Initiative werden vorgestellt und als Inspiration für eigene Ideen genutzt. Diese Ideen werden anschließend im Hinblick auf konkrete Realisierungsschritte diskutiert. 

Ziele: Die Teilnehmer lernen anhand des Beispiels Global Marshall Plan alternative Lösungsvorschläge kennen und werden inspiriert, weitere Menschen für globale Themen und Werte sowie für die Notwendigkeit globaler Rahmenbedingungen zu sensibilisieren und zu mobilisieren.

Hinweis: Die Impuls-Academy ist eine Kurzversion der normalerweise an drei Blockwochenenden stattfindenden Global Marshall Plan Academy. Diese ist die offizielle Multiplikator/innenschulung der Global Marshall Plan Foundation, in Zusammenarbeit mit der deutschen Gesellschaft Club of Rome, der Think Camp Genossenschaft, dem Ökosozialen Studierendenforum Österreich und der SPES Zukunftsakademie in Schlierbach, Österreich. Mehr zur großen Academy erfahren Sie auf der Academy-Website.

Seminarleitung: Andreas Huber, Gisela Wohlfahrt, tbd.
Zielgruppe: Interessierte und engagierte Menschen aus allen Bereichen der Gesellschaft.
Termin: Samstag, 23. Februar 2013, von 10:00 – 17:00 Uhr
Ort: Freiburg im Breisgau

Infos zur Anmeldung:
Max. 16 Teilnehmer, Anmeldeschluss ist der 13. Februar 2013, Teilnehmergebühr von 20 Euro, Anmeldung bei Gisela Wohlfahrt unter workshop@globalmarshallplan.org

Wenn Sie sich bereits im Voraus über das Aktiv sein innerhalb der Initiative informieren möchten, werfen Sie doch einen Blick auf unsere Website unter "Was kann ich tun?".