Stimmen

Eine Reihe von Persönlichkeiten verschiedenster Hintergründe und Kulturen machen sich bereits für eine "Welt in Balance" stark...

Kofi Annan, UN-Generalsekretär

"Wir brauchen keine neuen Versprechen. Wir müssen nur anfangen, die Versprechen zu halten, die wir bereits abgegeben haben."
 

Harry Belafonte, Sänger und UNICEF-Botschafter

"Die geschlossene und konzentriete Macht der globalen Zivilgesellschaft hat das Potential, Unglaubliches zu erreichen - ohne Waffengebrauch und militärische Stärke."

Frank Bsirke, Vorsitzender ver.di

"Einen globalen Marshall Plan in einem offenen Prozess der Zivilgesellschaft zu entwickeln, ist ein demokratischer Gegenentwurf zu der Art und Weise, wie heute Regularien der Weltwirtschaft hinter weitgehend verschlossenen Türen ausgehandelt werden. Die Gewerkschaften sehen in einem solchen Prozess auch die Chance, bei der weltweiten Durchsetzung von Gewerkschaftsfreiheiten und sozialen Grundrechten voran zu kommen."

Benita Ferrero-Waldner, EU-Außenkommissarin

"Das erfolgreiche europäische Modell regionaler Integration und ökosozialer Marktwirtschaft hat hier wichtige Vorbildwirkung. Es ist nun an uns, als Zivilmacht Europa ein starkes Selbstverständnis als globaler Akteur zu entwickeln und diese Anziehungskraft unserer Ideen konstruktiv zu nutzen. In diesem Eintreten für Offenheit und globale Chancengerechtigkeit – bei gleichzeitigem Einfordern guter Regierungsführung in den betroffenen Ländern – sehe ich den Auftrag und die Verantwortung der europäischen Außenpolitik im 21. Jahrhundert.

Der von den USA finanzierte Marshallplan hat nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges die finanzielle Basis für Europas wirtschaftlichen Aufschwung und unsere friedliche Integration gelegt. Mit einem globalen Marshallplan können wir diese Errungenschaften auf internationaler Ebene einbringen."

Hans-Dietrich Genscher, Ehemaliger Außenminister der Bundesrepublik Deutschland

"Möge es uns mit dem Global Marshall Plan gelingen, ein ganzes Meer von Solidarität in der ganzen Welt zu schaffen. Für eine menschenwürdige Welt, in der nicht mehr die Zahl der gewonnenen Schlachten zählt, sondern in der alle Regionen dieser Welt die neue Ordnung als eine gerechte erkennen können, in der ihre Würde genauso geachtet wird wie die der anderen, wo es nicht das Recht des Stärkeren, aber die Pflicht der Solidarität gibt.“ 

Susan George, Autorin, Transnational Institute, ATTAC France

"Auf internationaler Ebene gibt es keine Demokratie und das Nord-Süd- und Reich-Arm-Gefälle wächst täglich. Wir müssen unsere Anstrengungen verstärken, um diese Entwicklung, die zu einer nicht lebenswerten Welt führt, umzukehren, und zwar mit dem Ziel, einen Global Marshall Plan einzuführen."

Al Gore, ehem. Vizepräsident der USA

"Was wir heute brauchen, ist ein "Global Marshall Plan" um die Umwelt zu retten und Milliarden besitzlosen Menschen die Möglichkeiten zu geben, wirklich an der Wirtschaft teilzuhaben."

Oscar Cardinal Rodriguez Maradiaga, Erzbischof von Tegucigalpa, Honduras

"Heutzutage ist die Situation der Dritten Welt ähnlich beängstigend. Mehr als zwei Milliarden Menschen leben von weniger als zwei Dollar pro Tag. Ein zweiter Marshall Plan, finanziert von den USA, der EU, Japan und anderen reichen Ländern [einschließlich den ölproduzierenden Ländern] könnte Armut als Ursache von Konflikten und Terrorismus beseitigen und zusätzlich den Unterdrückten dieser Welt Gerechtigkeit, Menschenwürde und Menschenrechte bringen."

Horst Köhler, Ehem. Deutscher Bundespräsident

"Ich wünsche mir allerdings ein Europa, das die Entwicklungsziele der Vereinten Nationen nicht nur mit Worten, sondern auch mit Taten vorbildlich unterstützt – konkret durch weitere Öffnung der Märkte für die armen Länder und auch mehr öffentliche Entwicklungshilfe. Bei meiner Arbeit für den Weltwährungsfonds habe ich Hunger und unermessliche Not gesehen, vor allem von Frauen und Kindern. Doch ich habe auch gesehen, dass gezielte Entwicklungszusammenarbeit viel Gutes tun kann.“

Dr. Angela Merkel, Kanzlerin der Bundesrepublik Deutschland

"Wir brauchen eine Verzahnung von Umweltschutz und Sozialmaßnahmen mit der Welthandelsorganisation, mit dem Internationalen Währungsfonds und mit der Weltbank. Die Dinge müssen aufeinander abgestimmt sein. So, wie im Rahmen der Sozialen Marktwirtschaft - dies ist jedenfalls unsere Erfahrung - der soziale und der ökologische Ausgleich auch immer Teil einer lebenswerten Gesellschaft waren, muss dies, glaube ich, auch im Ordnungsrahmen einer zukünftigen Welt stattfinden."

Angela Merkels Eröffnungsrede beim Weltwirtschaftsforum 2006 in Davos

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